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Scharia in Nigeria: „gemäßigte“ Todesurteile?

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Wer heutzutage wie der Bischof von Canterbury [1], das Gefühl hat, die Scharia sei hip, der neuste Trend und integrationsförderlich, ist sich selten bewusst, was Scharia bedeutet. Nigeria, das als Vorzeige-Land für „gemäßigten“ Islam gilt, sei nicht so streng in der Durchsetzung der Scharia. Doch gerade erst wurden sechs Menschen in Nigeria zur Todesstrafe durch Steinigung verurteilt – 46 weitere sollen amputiert werden.

Den Nachrichtenagenturen zufolge [2] wurde beispielsweise ein Mann dafür zum Tod verurteilt, weil er angeblich mit der Frau eines Freundes Sex gehabt hat.

Erst vor wenigen Tagen wurde ein anderer Fall aus Saudi-Arabien bekannt, wo eine Frau als Hexe hingerichtet werden soll – PI-Israel-Korrespondenten Daniel Katz berichtete [3]. Die angebliche Hexe wird beschuldigt, die Impotenz eines Mannes und die Versöhnung eines geschiedenen Ehepaares verursacht zu haben.

Im vergangenen Oktober brachte die BBC Gründe dafür, warum das muslimische Religionsgesetz auch in Großbritannien eingeführt werden müsste. Als besonders positives Beispiel für eine gelungene Umsetzung der Scharia, wurde in diesem TV-Bericht ausgerechnet Nigeria vorgestellt.

Ein Auszug aus dem PI-Bericht vom Oktober [4]:

An der Gusau Sekundarschule für Knaben in Nigeria fragt der Lehrer:

„Was ist Scharia? Viele Leute wissen nicht, was Scharia wirklich bedeutet. Woher kommt das Wort Scharia? Von einem arabischen Wort. Es ist abgeleitet von einer Wortwurzel, die „Straße“ bedeutet. Es ist die Straße die zum allmächtigen Gott führt. Die gesetzliche Bedeutung von Islam ist totale und absolute Unterwerfung unter den Willen des allmächtigen Allahs. Scharia und Islam – Scharia und Islam gehören untrennbar zusammen. Ja, Scharia und Islam gehören untrennbar zusammen. Sie sind eins. Dem allmächtigen Allah zu folgen nach seinen Geboten bedeutet, dass ein Muslim keine Wahl hat – egal wofür er sich interessiert, egal was er mag, er muss den Geboten des allmächtigen Allah folgen, ob es ihm passt oder nicht.“

Richter Issah von einem nigerianischen Religionsgericht über die Einführung der Scharia in Großbritannien:

„Um die Scharia in ihrem Ganzen einzuführen, müssen sie nur der Verfassung treu bleiben. Sie müssen ein Gesetz einführen, das ihre Interessen schützt, denn der Grundgedanke der Scharia, ist die Interessen der Menschen zu schützen. Die Briten brauchen die Scharia selbstverständlich, wenn sie Muslime sind. Wie ich Ihnen schon gesagt habe, müssen Muslime nach der Scharia leben. Scharia ist wie Blut und Boden oder das Leben des Einzelnen. Wenn er Muslim ist, kann er nicht ohne sein. Er muss sich daran halten. Das britische Gesetz, muss ihm erlauben, danach zu leben. Sie berufen sich nämlich auf die Menschenrechte und wenn sie nicht nach der Scharia leben dürfen, wird ihr Recht beschnitten, was eine Ungerechtigkeit ist.“

(Spürnasen: Honigbaer, MozartKugel, Jochen)

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