BILD-Redakteur Nicolaus Fest, PI-Lesern bestens bekannt, hat gestern wieder einen sehr lesenswerten Kommentar zum Presserat und dessen Umgang mit den türkischen Hetzmedien im Zusammenhang mit dem Brand in Ludwigshafen verfasst. Fest beschreibt unter anderem, wie wenig Lust zur Recherche ausgerechnet das „Selbstkontrollorgan der Presse“ in Fällen herbeifabulierter Pogromstimmung hat. Hier gehts zur Kolumne…

» Email an den Presserat: info@presserat.de

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36 KOMMENTARE

  1. Komisch! Unterliegen die türkischen Medien, die in Deutschland hergestellt und verkauft werden, NICHT dem Presserat? Sein Schweigen und die Forderung nach beglaubigten Übersetzungen machen diese eh schon merkwürdige Institution lächerlich!

  2. Der Presserat freut sich übrigens, wenn man dort persönlich vorspricht und seinen Ärger über diese ominöse Zensurstelle bekundet:

    Trägerverein des Deutschen Presserats e.V.
    Gerhard-von-Are-Str. 8
    53111 Bonn

    Tel: 0228 – 985 72 – 0
    Fax: 0228 – 985 72 – 99

  3. Das sollte uns nicht stören. Wenn dann wegen der Radikalisierung die Musels randalieren und die Urbevölkerung dann anfängt, zurück zu schlagen, dann können wir diese türkische Schreiberlinge an ihre Verantwortung erinnern, die sie verpennt haben. Es wird dann ihre Schuld sein. Wie das ablaufen wird, kann ich mir heute nicht vorstellen, aber es kommt garantiert. So sicher wie das Amen nach dem Gebet.

    Sie dürfen nur nicht glauben, dass sie ihre Türken hier hetzen, dass die Türken hier aggressiv werden, und dass sie deswegen hier nicht den Kürzeren ziehen werden.

    Genau so läuft es jetzt schon in Indien. Dort haben die Musels einen Anschlag verübt, wo 58 Hindus (Frauen und Kinder) starben; am nächsten Tag fackelten die Hindus die Moschee ab. Da starben dann 70 Musels.

    So wird es auch bei uns kommen. Die sollen nur warten, bis die ersten zurückschlagen. Dann werden sie mit Krokodiltränen schreiben. Von türkischen Krokodilen.

  4. Dass der Presserat ein Verein lediglich zur Durchsetzung der Political Correctness ist und nicht die nötigen Eier hat, auch gegen die türkischen Stürmer-Verschnitte aktiv zu werden, ist uns hier doch schon lange bekannt.
    Trauriger finde ich, dass die deutschen Staatsanwälte offenbar auch nicht über die nötige Ausstattung verfügen, um sich des Themas gebührend anzunehmen.

    Die Türken und ihre Kinder in Deutschland als Opfer der deutschen Staatsgewalt, auf einer Ebene mit den entrechteten, deportierten und in Vernichtungslagern ermordeten Juden – das ist am Tag des vom deutschen Staat initiierten deutsch-islamischen Dialogs mal ein origineller Gedanke. Angesichts halbtot geschlagener Rentner in München oder polizeilicher Berichte über die exorbitante Gewaltbereitschaft muslimischer Jugendlicher drängt sich die Parallele zwischen den heutigen Türken in Deutschland und den verfolgten Juden im Dritten Reich allerdings auch geradezu auf.

    Wie Fest richtig schreibt, ist dies nicht nur eine Bagatellisierung und Vereinnahmung der Opfer des Nazi-Regimes, nein, dies ist auch eine Straftat, die wir gemeinhin als Volksverhetzung bezeichnen, und auf die in diesem Fall §130 Abs. 3 StGB zutreffend ist.

    (3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

    http://bundesrecht.juris.de/stgb/BJNR001270871BJNE028206377.html

  5. Und schon bricht das linke Meinungskartell zusammen. Leider kapierens die Leute noch nicht. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, weitermachen PI.

  6. Ein wenig OT: Das gemäß Richtlinie des Presserates geforderte Verschweigen der religiösen/ethnischen Täterzugehörigkeiten in der Berichterstattung über Gewaltaten stösst wohl immer mehr Redakteuren und Lesern übel auf. Jetzt will sich der Presserat noch einmal mit dieser Richtlinie befassen:

    Diskriminierungsrichtlinie diskutiert

    Im Rahmen seiner Plenumssitzung diskutierte das Gremium ebenfalls über die Ziffer 12 und die Richtlinie 12.1 des Pressekodex. Die Ziffer 12 des Pressekodex lautet:

    Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

    In der Richtlinie heißt es:

    In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

    Anlass war neben einer aktuellen Beschwerde, die vom Beschwerdeausschuss 1 in das Plenum zur Klärung gereicht worden war, auch die Kritik von Lesern und Chefredakteuren an der Richtlinie. Bei der Berichterstattung über Straftaten wurde nach bisheriger Spruchpraxis des Presserats auf den „begründbaren Sachbezug“ abgezielt. Wird über eine Straftat unter Nennung der Ethnie oder der Staatszugehörigkeit ohne einen solchen begründbaren Sachbezug berichtet, so erkennt der Presserat in der Regel einen Verstoß gegen die Richtlinie. Einige Chefredakteure sowie viele Leser sehen hierin jedoch eine Kollision mit der Wahrheitspflicht von Journalisten. Die Leser wollten „Ross und Reiter“ genannt bekommen. Das Verschweigen derartiger Tatsachen nütze niemandem, so die Argumentation.

    Das Plenum erkannte in der Diskussion, dass die Formulierung der Ziffer 12 in Verbindung mit der Richtlinie 12.1 Anlässe für Missverständnisse bietet. Es strebt an, alsbald eine klarere Formulierung als bisher in den Kodex aufzunehmen. Hierzu wird es im September eine öffentliche Veranstaltung mit Fachleuten geben.

    Na, da bin ich aber mal gespannt, was dabei am Ende herauskommt.

    http://www.presserat.de/Pressemitteilung-anzei.pm+M5fde9465d67.0.html

  7. Herr Dr. Nicolaus Fest, ich bin ein Fan von Ihnen. In der heutigen Presselandschft mit solchem Mut die Dinge beim Namen zu nennen ist wirklich bewundernswert.

  8. Meine heutige Email an den Presserat:

    An den Presserat, Deutschland

    Ich las in Bild einen Artikel von Joachim Fest ueber Ihre unterlassene Reaktion auf die mehrmalige Anfrage einer Frau von Beschwerden und Richtigstellung von Hetzartikeln ueber Brandkatastrophe in Ludwigshafen in Zeitungen in tuerkischer Sprache.

    Ihre Politik ist bewusst deutschfeundlich, Sie greifen sofort, oft berechtigte Kritik an Muslem Migranten in der Presse an, auf der anderen Seite tolerieren Sie bewusste Hetze und Luegen in muslemischen Puplikationen, sei es im In oder im Ausland.

    Schande auf Sie, Sie verdienen den Namen Presserat nicht, vielleicht sollte er in Presseunrat umbenannt werden.

  9. #9 Censor
    Hierzu wird es im September eine öffentliche Veranstaltung mit Fachleuten geben.
    September? Etwa schon diesen September? Na, das gehen die mal zügig an.
    Ich möchte wetten, eine Verschärfung dieses Paragraphen, gefordert z.B. von den Vertretern der islam-Konferenz im Verein mit Dhimmi-Kriechern, wäre nächsten Montag bereits beschlossen und gültig.

  10. Was Herr Dr. Fest da schreibt gehört mit „Samenklau“ und „Wir sind Papst“ zu den Sternstunden der Pressefreiheit! 🙂

  11. Hr. Dr. Fest gefällt. Wenn er so weitermacht, werde ich wohl noch „Bild“ kaufen müssen. 😀

  12. Nicolaus Fest scheint ein würdiger Nachfolger seines Vaters Joachim Fest zu sein.
    Der Kommentar ist einfach Spitze.

  13. Der Presserat weiss ganz genau, was Phase ist, deshalb wohl diese scheinheilige Begründung der Ablehnung der Beschwerde (beglaubigte Übersetzungen beizubringen). Und die wissen ganz genau, dass dies für einen Normalbürger mit erheblichen Kosten verbunden ist – also wird von einer weiteren Beschwerdeführung seitens der Bürger abgesehen und der Presserat hat „das Problem“ schön ausgesessen.

    Mich würde ja mal interessieren, wie der Presserat reagiert hätte, wenn in deutschen Medien während der Inhaftierung und des Proszesses von Marco über die Türkei so berichtet worden wäre, wie es die türkischen Medien nach der Brandkatastrophe von Ludwigshafen getan haben. Ob der Presserat dann immer noch schweigen würde?

  14. „Die mit Abstand meistgelesene türkischsprachige Tageszeitung in Deutschland ist Hürriyet (»Freiheit«) mit Redaktionssitz im hessischen Neu-Isenburg. Die verkaufte Auflage liegt in Deutschland bei etwa 53000“

    http://www.zeit.de/2005/24/H_9frriyet-t_9frk_Medien?page=all

    Somit ist die Zuständigkeit des Presserats gegeben. Er wird dann allerdings noch etwas zuständiger, da der Dogan Pressekonzern (zu dem Hürryet gehört) zu 25%
    der Axel Springer AG im Besitz der Axel Springer AG gehört. vielleicht kann Herr Fest den Herrn Döpfner um Amtshilfe bitten, bevor es der Herr Niggemeyer mit einem Hürryet-Blog tut.

  15. Was für ein Käseblatt die Bild für mich immer war, und nun darf ich mich in den letzten Wochen immer wieder eines Besseren belehren lassen.

    Die gute Frau von der da die Rede ist, ist ja wirklich pfiffig.
    Respekt meine Liebe!

  16. Sehr schöne Kolumne die mit durchaus intelligenten Fragestellungen und Seitenhieben auf meinen Tageslauf wie ein morgendlicher Durchlauferhitzer wirkt.

  17. #20 rete
    soweit ich das weiss nicht!
    Hoffen wir mal das diese Hemmschwelle auch bald überwunden ist;)!
    Bravo Dr.Feist!

  18. Vielleicht liegt es daran?

    …“Der Presserat wird auch in Zukunft darauf achten, dass das Jedermann-Beschwerderecht nicht durch Missbrauch gefährdet wird. Er behält sich vor, bei erkennbarem Missbrauch Beschwerden nicht anzunehmen. Ein Missbrauch kann vorliegen, wenn Beschwerden etwa im Rahmen organisierter Kampagnen gegen einzelne Medien erhoben werden.“

    http://www.presserat.de/

    Also, hat da etwa ein islamo-/turkophober Mob eine Kampagne gegen die Edelfedern von Hürriyet und Co. organisiert?

  19. Weiter so, Dr. Fest!

    Der Skandal der tuerkischen Medienhetze muss noch viel staerker ins Licht der Oeffentlichkeit gerueckt werden.

  20. Niemand regt sich über „The Sun“ aus England auf, die absolut deutschfeindlich hetzt.

    Die türkischen Hetzgazetten sollte man ebenso ignorieren wie der englischen…

    Die Hetze fällt doch stets auf die Hetzer zurück !

  21. #25 vollmuffel

    Der Unterschied ist der Folgende:
    Es gibt keine nicht integrierte englische Minderheit in Deutschland, die sich durch die englische Boulevardpresse (die gewiss deutschfeindlich ist, aber eben doch nicht so dreist luegt und faelscht wie die Tuerkenpresse!) gegen ihre Deutschen Gastgeber aufhetzen liesse!

  22. Nicht erst seit heute hege ich den Verdacht, dass der Deutsche Presserat eines der lange gesuchten Gesinnungs-ZKs im Sinne oft rechts – und menschenverachtender „politischer Korrektheit“ sein dürfte. Ähnlich: Der Verein, der das „Unwort des Jahres“ kreiert.
    Anliegen betroffener Bürger werden mit einzigartiger Arroganz und, soweit mir bekannt, durchweg im Sinne der wahren Schutzbefohlenen (der Schreiber, nicht der Bürger) abgebürstet.
    Es ist daher zu fordern, dass diese Organisation aufgelöst und durch ein Gremium persönlich, politisch, weltanschaulich, religiös, kulturell und medienpolitisch unabhängiger Bundesbürger ersetzt wird, die im Losverfahren ermittelt werden. Kaum jemand kann die Arbeit schlechter machen als der Presserat.

    Dieses neue Gremium sollte, beraten von Intellektuellen, Wissenschaftlern, Autoren, einen neuen Kodex erstellen, der- am Grundgesetz und seinen Werten orientiert – auf die „politische Korrektheit“ keine Rücksicht nimmt, sondern Anliegen der Staatsbürger aufgreift, soweit sie begründet sind, und deren Rechte durchsetzt.

    Weiterhin (das hat mit dem Presserat nichts zu tun, geht jedoch in dieselbe Richtung) ist das Recht auf Gegendarstellung entscheidend von bürokratischen Formalismen, überzogenen Anforderungen usw. zu entrümpeln und im Sinne der heute meist ohnmächtigen Betroffenen zu ändern.

  23. Wovon lebt dieser Gutmenschen-Verein genannt Presserat eigentlich?
    Hier eine Selbstauskunft.

    Die Finanzierung der Presseselbstkontrolle

    Die Arbeit des Deutschen Presserats wird aus zwei Quellen finanziert: Zum einen entrichten die Trägerverbände Beiträge, siehe § 2 Abs. 3 Trägervereinssatzung. Dabei ist vorgesehen, das die Verlegerseite 75% und die Journalistenseite 25% übernehmen. Zum anderen gewährt der Bund seit 1976 jährlich einen zweckgebundenen Zuschuss für die Arbeit des Beschwerdeausschusses. Grundlage hierfür ist das Gesetz zur Gewährleistung der Unabhängigkeit des vom deutschen Presserat eingesetzten Beschwerdeausschusses (vom 18. August 1976, BGBl. I, S. 2215). Der Zuschuss betrug ursprünglich 80.000 DM, ist aber laut Gesetz an die veränderten allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse anzupassen und beläuft sich derzeit auf 178.000 Euro. Um trotz dieser Teilfinanzierung durch den Bund nicht unter staatlichen Einfluss zu gelangen, ist vorgesehen, dass der Bundeszuschuss nicht mehr als maximal 49% der Gesamteinnahmen des Presserats ausmachen soll. Für den Bereich der Freiwilligen Selbstkontrolle Redaktionsdatenschutz erfolgt die Finanzierung zusätzlich noch über unmittelbare Entgelte seitens der nicht verbandlich gebundenen Verlage.

    Der Zuschuss vom“Bund“, also aus den Taschen der Steuerzahler, beläuft sich also auf nicht mehr als 49 %.
    Na, da bin ich ja beruhigt.

  24. Der Kommentar von Herrn Fest ist super.

    Der Presserat hat in einer Zeit, als einige Zeitungen plumpe Ausländerhetze betrieben, darauf gedrungen, die Nationalität der Täter nicht zu nennen. Das mag damals richtig gewesen sein, weil einige Zeitungen um Ausländerhetze zu betreiben, ausschließlich über kriminelle Ausländer berichteten. Die Absicht war, Ausländer zu kriminalisieren.
    ( Soviel ich weiß, tat sich die Bildzeitung mit Ausländerhetze besonders hervor)

    Heute ist´s andersrum: Es bedeutet eine Verdrehung der Tatsachen, wenn die Nationalität der Täter verschwiegen wird.

    Der Presserat muß handeln.

  25. Die FAZ präsentiert eine Allensbach-Analyse, was Deutsche über Einwanderer denken. Lohnt sich, die zu lesen.

    Den Satz: „In letzter Zeit war ja manchmal die Rede davon, dass es in Deutschland immer mehr Ausländer gibt, die etwas gegen die Deutschen haben, die die Deutschen nicht leiden können“ stimmten ein relative Mehrheit von 44 Prozent der Deutschen zu. Letzter Satz: „Es wird noch vieler persönlicher Kontakte bedürfen, um diesen Eindruck zu überwinden.

    Kann man leider nur noch zustimmen. Es bedarf noch vieler U-Bahn Schläger, Vergewaltigungen und Ehrenmorde äh, Kontakte, bis sich diese 44 Prozent verdoppeln.

    http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E1753C8F3F4324072B3A02A037829DCC0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  26. #31 Babylon
    Die Absicht war, Ausländer zu kriminalisieren.
    Wie kann man durch Veröffentlichung von Tatsachen Menschen kriminalisieren? Ich denke, daß haben die Straftäter wohl eher selber getan, durch begehen von Straftaten. (Und wie immer: kein Wort über die Opfer)
    Eine Frage: Woher wissen Sie, das die „Kriminalisierung von Ausländern“ die Absicht hinter diesen Veröffentlichungen war? Das stand doch sicher nicht unter dem Artikel. Und wann ist das gewesen? Ich habe das nicht beobachten können.
    (ich meine daß nicht böse, ich bin nur neugierig)

  27. Vielleicht sollte man sich mal beim Presserat informieren, bevor man sich auf die Ergüsse des Boulevards verlässt. Fakt ist, dass es einiger Unterlagen bedarf, um eine Beschwerde einzureichen. Z. B. die entsprechenden Artikel und deren Übersetzung ins Deutsche, klingt logisch, oder?Auf Nachfrage beim Presserat hat dies der bislang einzige Beschwerdeführer noch nicht getan. Aber wahrscheinlich hat er es gar nicht vor, weil er lieber Kolumnen schreibt, der faule Sack.

  28. Hallo rete
    Ich weiß nicht mehr genau wann die Diskussion im Presserat über dieses Thema begann, aber es war wohl Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Es ging darum, Zeitungen die Ausländerhass schürten zu obkektiver Darstellung zu verpflichten.
    So viel ich weiß, gab es damals kein spezielles Problem mit kriminellen Ausländern. Durch einseitige Berichterstattung wurde aber der Ausländerhass bei bestimmten Bevölkerungsgruppen in der BRD geschürt.
    Die Absicht die dahinter stand, die Nationalität des Täters nicht zu nennen, war es, ausländische Mitbürger vor Verallgemeinerungen zu schützen. So viel ich weiß, gibt es auch den Nachsatz: Die Nationalität des Täters soll nicht genannt werden, wenn es für den Tathergang irrelevant ist.
    Da es sich inzwischen, um von Ausländern gegen Deutsche begangene rassistische Gewalt- und Straftaten handelt, ist es durchaus wichtig zu wissen welche Nationalität die Täter haben.
    Es ist aber zu einfach gedacht wenn man den Presserat mit einer Zensurbehörde gleichsetzt.

  29. Durch einseitige Berichterstattung können Tatsachen verfälscht werden. So wie wir hier bei PI den unglaublichen Mißstand aufdecken, daß nämlich über brutale Gewaltverbrechen die von Mitbürgern mit islamischem Religionshintergrund an Andersgläubigen begangen werden, nur, wenn überhaupt,im Lokalteil einer Zeitung berichtet wird, während das Pöpeln von Rechtsradikalen als Headline auf der ersten Seite erscheint. Das verdreht die Tatsachen.
    So ähnlich muß es wohl Anfang der 80er gewesen sein, nur mit anderen Vorzeichen: berichtet wurde in manchen Gazetten hauptsächlich über die Straftaten von Migranten. Es wurde aber nicht aufgezeigt, daß diese nur einen verschwindend geringen Anteil in der Statistik ausmachen.
    Allerdings kann ich das alles nicht belegen, vielleicht findet sich hier ja ein Experte, der da Zahlen hat und mehr weiß?

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