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Menschenrechtsrat will Islamkritik verbieten

Sorge treibt die islamischen Staaten um. Die Sorge nämlich, dass das wahre Gesicht des Islam sich nicht mehr verbergen lässt. Die islamischen Staaten haben deshalb im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eine Resolution durchgesetzt, die eine „Diffamierung des Islam und anderer Religionen“ weltweit unter Strafe stellen will. In Neusprech steht das Wort „Diffamierung“, wahlweise auch „Hass“ oder „Verunglimpfung“ für das Aufdecken von Fakten und Wahrheiten.

Die Frankfurter Rundschau übernimmt das neue Vokabular bereitwillig und unkritisch und titelt „Sorge um Diffamierung des Islam„.

Mit 21 gegen zehn Stimmen nahm der Rat, in dem islamische Staaten die Mehrheit haben, den Text an, den Pakistan im Namen der Organisation der Islamischen Konferenz eingebracht hatte. Darin werden die Staaten aufgefordert, alle Religionen vor Hass und Verunglimpfung zu schützen. 16 Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme oder nahmen nicht an der Abstimmung teil. Die europäischen Staaten und Kanada stimmten gegen den Text, während sich Russland, China und Kuba dafür aussprachen.

Warum westliche Diplomaten sich besorgt um die Meinungsfreiheit zeigen, können wir nicht nachvollziehen, sieht man doch am Umgang mit Wilders, dass westliche Staaten vorauseilend die Resolution bereits weitgehend umsetzen – und zwar schon bevor sie verabschiedet war.

(Spürnase: Ratz)