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Neue Gewalt in Frankreich: Vier Polizeibeamte sind am Sonntagnachmittag bei Konfrontationen mit rund dreißig vermummten, randalierenden Jugendlichen in der als „heikel“ bekannten französischen Trabantenstadt Grigny südlich von Paris verletzt worden.

Drei der Beamten wurden mit Jagdgewehren angeschossen und sind an Gesicht und Beinen leicht verletzt worden. Ein vierter Polizist wurde von den Bleikugeln und Nägeln schwerer getroffen und musste ins Krankenhaus von Evry transportiert werden. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

Nach Angaben von TF1 haben die Konfrontationen begonnen, als etwa zehn Jugendliche aus an einer Bäckerei in der Gegend flohen. Sie hatten gedroht, den Laden in Brand zu stecken und das Geld aus der Kasse gefordert. Bei Ankunft der Polizei haben die jungen Räuber die Flucht ergriffen und die Polizei in einen Hinterhalt gelockt, wo bereits 20 weitere Jugendliche warteten, die dann die Beamten mit echten Schrotkugeln unter Beschuss genommen haben. Mehrere andere Jugendliche hatten ebenfalls Handfeuerwaffen dabei, kamen aber nicht dazu zu schießen. Die Polizei wurde auch mit Molotowcocktails beworfen. Wieder mal hat ein Fahrzeug gebrannt. Nach den Verantwortlichen wird noch gesucht.

SpOn berichtet zu dem Vorfall:

In den französischen Vorstädten, von denen zahlreiche durch hohe Jugendarbeitslosigkeit und Kriminalität geprägt sind, kommt es immer wieder zu Unruhen. Erst im November lieferten sich Randalierer in der nördlichen Pariser Trabantenstadt Villier-le-Bel nächtelange Straßenschlachten mit Sicherheitskräften und setzten dabei erstmals Jagdwaffen gegen die Beamten ein.

Staatspräsident Nicolas Sarkozy legte im Februar einen Aktionsplan gegen die Krise in den so genannten Banlieues vor. Der Plan sieht die Entsendung tausender zusätzlicher Polizisten sowie Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit vor.

Der Bürgerkrieg in Frankreich fängt nicht gerade erst an, wir sind schon mittendrin!

(Spürnase: Amazone)

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73 KOMMENTARE

  1. Das frage ich mich auch gerade….Warum haben die Polizisten zur Selbstverteidigung nicht mal mit der Maschinenpistole reingehalten ? Immerhin wurde auf sie aus einem Hinterhalt geschossen.

  2. immer diese JUGENDLICHEN…..

    Es waren bestimmt Japaner, Kanadier, Schweden, Norweger…..

  3. Der französische Präsident wartet immer noch auf den Kärcher.

    Ohne den kann er leider nichts machen. Ausserdem ist er im Honeymoon und ich denke mal, bis zum Ende seiner Präsidentschaft kommt er da nicht mehr raus.

    Was für ein Schwätzer und Blender.

  4. @ #1 rete

    Mann, sind die Franzosen geduldig. Ist das jetzt bewundernswert ode bescheuert?

    Ja, das frage ich mich auch immer wieder…

  5. Wo ist denn nun der Kärcher.
    Dieser entsetzliche Operettenpräsident sorgt nicht dafür dass mir Frankreich sympathischer wird.

  6. passend zu frankreich heute beim Frühstücken nebenbei einen kurzen bericht über eine deutsche familie gesehen, die nach frankreich ausgewandert sind, in die nähe von Paris, Stadtrand wohl.

    Vater mit 2 töchtern , um die 10 Jahre alt, beide nordischer Typ, also rotblond, helle haut, groß.

    und laut papa haben sie in der Schule problem. sprachlich, aber auch weil dort „die anderen alle etwas dunkler/ kleiner sind, vom teint her und die 2 fallen dort sofort als deutsche auf“.

    kurz drauf dann ein Kamerablick auf den schulhof, mit einer der Töchter und 7 oder 8 klassenkameraden.

    Durch die Bank IMPORTfranzosen.

    dreimal darf man raten, aus WELCHEN „kulturekreisen“ die wohl alle stammten.

  7. Die gängige franz., an sich bewundernswerte und bisher bewährte Auffassung des jus soli trägt erheblich zum Problem bei: Die meisten dieser „Jugendlichen“ sind nämlich franz. Bürger!

    Mit ihrer weiter zurückreichenden Tradition des jus sanguinis sagen die Deutschen dazu „Paßbürger“. Ein Ausdruck, der auf Französisch kennzeichenderweise vollkommen unbekannt ist.

    Daher mag es zwar seltsam klingen, aber für die franz. Mentalität ist es eben nicht einfach, da einen Unterschied zu machen: Bisher ist so etwas noch nie notwendig gewesen, und im Gegenteil war es sogar ein Garant der erfolgreichen Integration, vgl. u.v.a. das Beispiel N. Sarkozys!

    Die franz. „Geduld“ hat auch viel damit zu tun, daß 2 weitere erhebliche Hürden erstmal überwindet werden müssen.

    Zunächst einmal hat sich Frankreich –ähnlich wie die Niederlanden oder Umma Kingdhimm– immer für ein Einwanderungsland begriffen. Und bis zum mohammedischen Desaster ist dort die Integration auch immer erfolgreich gewesen (wenn auch nicht einfach).

    Daher neigen wir Franzosen nun dazu, uns zu fragen, was denn diesmal schief gelaufen sei, warum es diesmal nicht funktioniert (vorausgesetzt, man begreift es überhaupt) und suchen in bester Dhimmi-Haltung die Schuld bei uns selbst…

    Des Weiteren ist seit 1905 die strikte Trennung von Staat und Kirche(n) in den Mentalitäten sehr, sehr tief verankert. Das ist für einen Urfranzose so selbstverständlich, daß er Schwierigkeiten hat, überhaupt zu begreifen, daß es bei anderen Menschen –insb. in Frankreich selbst!– auch anders sein kann.

    (So auch mit mir, nebenbei gesagt, als ich z.B. nach Deutschland umgezogen bin: Ich war erst schockiert, als ein Beamter mich im Einwohnermeldeamt danach fragte, was ich für eine Religion hätte! Zunächst wollte ich ihm das nicht verraten, denn von einem urfranz. Standpunkt war das eben genau so, als ob er mich danach gefragt hätte, für wen ich denn wählen würde…)

    Wie auch immer: Dies, gekoppelt mit der ebenfalls bewundernswerten europäischen Tradition der religiösen Toleranz, bewirkt daß die Franzosen vielleicht noch mehr Schwierigkeiten als die Deutschen haben, den wahren Feind zu identifizieren: Den Islam.

    Und daher staunt man, wie wenig Leute in Frankreich sachlich über die Immigrationsprobleme reden können. Wenn jemand es überhaupt tut, dann ist er entweder ein absoluter Dhimmi oder aber –so wie z.B. Jean-Marie Le Pen und seine „Front National“– der allerletzte, widerliche Rassist. Kaum Eine(r) ist fähig, gleichzeitig die Immigrationspolitik zu kritisieren und kein grundsätzlicher Menschenhaßer zu sein.

    Für meine Begriffe sind das, gekoppelt mit einem übertriebenen philanthropischen Vertrauen (die oft vermißte „Fraternité“ läßt doch grüßen…), die drei Hauptgründe, weswegen die Franzosen ach so „geduldig“ sind, und weswegen in Frankreich die Islamkritik noch politisch inkorrekter ist als in Deutschland.

    Das ist leider auch der Grund, weswegen ich immer weniger glaube, daß dieses Problem in Frankreich friedlich gelöst werden wird: Sollte die Lösung nicht durch das etwaige Abkupfern einer friedlichen Lösung von außen kommen, dann wird es eines Tages knallen.

    Und an diesem schrecklichen Tag, wo es knallen wird, wird es richtig böse sein.

    Verstehen wir uns nicht falsch: Nach diesem Tag und nach diesen Greueltaten, die stattfinden werden, sehne ich mich wahrhaftig nicht. Und ich verabscheue auch alle, die es tun.

    Nichtsdestotrotz glaube ich immer mehr, daß er kommen wird.

  8. Leider sind solche Zustände, bis auf Schusswaffen (noch!, auch in DE möglich.

    Silvester 2006 auf 2007 und abgeschwächt 2007-2008 in Frankfurt

    Bereits im Vorfeld waren beim 12. Polizeirevier Informationen darüber eingegangen, dass sich die Ereignisse des letzten Jahres, bei denen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei von Randalierern angegriffen wurden, wiederholen könnten. Die Polizei führte daher bereits im Vorfeld sogenannte Gefährderansprachen durch und veranlasste in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Frankfurt das Entleeren oder Bewässern von Müllcontainern im in Frage kommenden Gebiet.

    Tatsächlich versuchten in der Nacht verschiedenste Gruppen Jugendlicher wieder, Müllcontainer in Brand zu setzen und Einsatzkräfte zu attackieren. Doch durch das Vorhalten starker Kräfte von Schutz- und Bereitschaftspolizei, die zügig, engagiert und konsequent gegen die Randalierer einschritten, konnte eine Eskalation der Lage unterbunden werden. Insgesamt mussten in Preungesheim vier völlig uneinsichtige und aggressive Personen, die zuvor auf polizeiliche Platzverweise nicht reagierten, bis 04.00 Uhr in Gewahrsam genommen werden.

    Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/921222/polizeipraesidium_frankfurt_am_main

    Was die Pressemeldung verschweigt und auch jede Tageszeitung. Es war eine BePo Hundertschaft im Einsatz, Feuerwehr und RTW konnten nur mit massivem Polizeischutz in das Viertel, brennende Barrikaden usw.

    Also alles was man aus dem Schanzenviertel oder Berlin am 1. Mai kennt und selbst die Bild schreibt nicht darüber.
    Wer die Täter waren? Nach PC Regeln Schweitzer. 🙂

  9. Die Polizeibosse haben doch selber schuld! Deren Deeskalationsstrategie hat es doch erst soweit gebracht.
    Es ist wie mit kleinen Kindern, frueh Grenzen aufzeigen! Diese Jugendlichen wollen nur sehen wie weit sie gehen können. Wenn man jahrelang ungestrafft Steine und Brandsätze werfen darf ist die nächste Steigerung halt der, Schusswaffeneinsatz.
    Die Polizei hat jahrzehntelang die Bewaffnung der Randgruppen zugelassen.

    Man kann noch so viele Moscheen und Jugendprojekte anbieten, es geht längst um viel mehr.
    Land und Macht, deswegen fuehrt man Krieg!

  10. Diese Probleme sind letzlich hausegemacht. Es mangelt an politischem Willen sie zu beseitigen.

    Solange die Politker die diese Zustände zulassen mit ihren Familien nicht selbst von der zunehmenden Gewalt betroffen sind, können sie ebenso wie deutsche Linke und Gutmenschen leicht verlangen, daß die normale Bevölkerung das auszuhalten hat.

    Würden Entscheidungsträger oder ihre Familien überfallen und angepöbelt werden, würdne ihre autos in Flammen aufgehen und ihre Frauen vergewaltigt werden, wäre schnell Schluß.

    Aber sie fahren nicht mit der U-Bahn, sie haben Dienstwagen, sie wohnen nicht in sozialen Brennpunkten, sondern leisten sich große Häuser und Wohnungen in besseren Stadtteilen mit Alarmanlagen und Wachschutz.

    Ihre Kinder besuchen keine Getto-Schulen, sondern Privatschulen.

    Migrantengewalt findet für sie im Fernsehen statt.

    Polizisten die mit scharfen Waffen angegriffen werden, sollten das Recht haben gezielt zurückzuschießen.

  11. #18 T-Rex

    Das ist schoen, dass Du eine solch idealisierende Sicht auf Dein Heimatland hast.

    Aber die Toleranz gegenueber Fremden, speziell gegenueber „les bougnoules“, „les sales juifs“, les boches, les rosbifs, etc. etc., ist nicht so ohne weiteres zu erkennen.

    Religioese Toleranz? Ja klar, alle sind katholisch. Bis auf diejenigen, die man schon vor Jahrhunderten aus religioesen Gruenden abgeschlachtet hat, Albigenser, Hugenotten …

    Auch hat sich die franzoesische Toleranz gegenueber Juden in Vichy und im besetzten Nordteil Frankreichs eher dahingehend geaueussert, dass dieselben mit grosser Begeisterung von den „Urfranzosen“ denunziert, ausgeliefert und sehr effizient per Bahn gen Osten geliefert wurden.

    Als ich in den 70ern sechs Jahre in F gelebt habe, war die Stimmung im Volk sowohl gegenueber den Pieds Noirs als auch gegenueber den mitgebrachten Bougnoules eher extrem feindselig, weil die von der Regierung in Paris die Sozialleistungen nur so reingeschoben bekamen. Und die Pids Noirs haben die Frenchies gehasst, weil sie sich von ihnen verraten fuehlten.

    Friede, Freude, Crepes in Froankreisch?

    Na ja?!

    Und versteh mich nicht falsch, bitte. Ich meine das nicht persoenlich. Ich schaetze Deine Kommentare im allgemeinen.

  12. Typisch, immer diese marodierenden Christenbanden! Perspektivlose und völlig verblendete Jugendliche, die einfach nicht anders KÖNNEN, als so gewaltsam ihrem Frust Ausgleich zu verschaffen.

    Und das trotz der streng religiösen Erziehung in diesen zerrütteten Haushalten mit alleinerziehenden Müttern. Typisch europäische Einzelkinder lernen ja daheim keinen sozialen Umgang. Geht nicht.

    Weil die meisten christlich geprägten Mütter auch nur die ursprüngliche Landessprache sprechen, fehlt den Jüngsten die Möglichkeit sich mehrsprachig zu verständigen. Das schafft ein Gefühl der Ausgegrenztheit und Benachteiligung.

    Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis das richtig rummst! Gerade wenn sich die Christen zusammenrotten (Sonntags vor der Kiche), wechseln Alte und Schwache vorsorglich die Straßenseite…

  13. „Nach den Verantwortlichen wird noch gesucht.“

    JEDER von denen ist verantwortlich. Keiner wird gebeten/gezwungen, in Frankreich oder sonstwo „wilde Sau“ zu spielen.
    Ausweisen, das Pack!
    Dann klappt’s auch mit den Nachbarn.

  14. Noch was zum Thema „Jagdwaffen“ und „Schrotgewehre“.

    Das hoert sich so harmlos und folkloristisch an, in den Medien. Ist es aber nicht!

    Jagdbuechsen (Kugel) sind im allgemeinen grosskalibriger als Militaerwaffen und die Munition darin pilzt auf.

    Flinten (Schrot) sind eine ganz wueste Sache auf Entfernungen unter 30 m und wenn ich die Wahl haette, ob mein Gegenueber auf 20 m Entfernung mit einer grosskalibrigen Pistole oder mit einer Schrotflinte auf mich schiesst, wuerde ich jederzeit die Pistole vorziehen.

    Nur mal so als technische Info zum so „nett“ klingenden „Jagdgewehr“ der MSM.

  15. @ #21 Transatlantic Conservative

    i) Zunächst einmal habe ich in meinem Kommentar #18 keine „idealisierende Sicht“ meines Landes geäußert, sondern habe im Gegenteil das kritisiert, was dort meiner Meinung nach falsch läuft.

    ii) Des Weiteren habe ich nicht gesagt, daß es in Frankreich keine Ausländerfeindlichkeit gäbe. Genau genommen habe ich genau das Gegenteil gesagt, vgl. meine ausdrückliche Meinung über J.-M- Le Pen und seine „Front National“.

    iii) Drittens sind bei 10% Mohammedaner-Anteil, ca. 10% Juden-Anteil, von Weitem nicht alle katholisch, auch wenn es in der Tat nur 4 oder 5% Protestanten in Frankreich gibt. Was den Katholizismus angeht, rund 2/3 der Franzosen erklären sich „nahe“ an den Katholizismus, was auch das bedeuten mag.

    iv) Was die schrecklichen Ereignisse des 2. WK angeht, ja Sie haben Recht: Es haben sich nicht wenige Schweine gefunden, die das Spiel der Nazis gespielt haben. Hier af PI habe ich schon die für uns Franzosen beschämende (und von Himmler durchaus so gewollte) Verteilung der Gestapo in Frankreich geschildert: Fahrer und „graue Mäuser“ inklusive bestand sie aus maximal 4.000 Deutsche, dafür aber auch aus 30.000 Franzosen! Gut, der historischen Wahrheit halber kann man hinzufügen, daß ein erheblicher Anteil dieser 30.000 Schweine aus dem Milieu stammten und von der Polizei längstbekannte Mörder, Räuber usw. waren, so z.B. der Chef der franz. Gestapo: Henri Chamberlin, gnannt „Lafont“. Nichtsdestotrotz bleibt diese Zahl beschämend.

    Demgegenüber stehen allerdings unzählige, viel zahlreichere Menschen, die aktiv enorme Risiken auf sich genommen haben, um z.B. jüdische Nachbarn, Bekannten oder auch abgeschossene Flieger zu verstecken. (Ganz zu schweigen von der bewaffneten Résistance.) Dies ist auch ein historischer Fakt, und ich denke, es kommt nicht von ungefähr, daß ich persönlich welche kenne bzw. gekannt habe. Auch kommt es nicht von ungefähr, daß immerhin 75% der franz. Juden gerettet wurden. Natürlich kommt man nicht an die dänische „Rekordzahl“ von 87% –die sich auch andersweitig erklären läßt–, aber es läßt sich auchsehen, wenn man es so trivial ausdrücken kann.

    v) Was Ihren 4. Punkt angeht, so siehe ii).

    Hier möchte ich auch darüber insistieren, daß ich in meinem Beitrag #18 ausdrücklich gesagt habe, daß „bis zum mohammedischen Desaster“ die Immigrationspolitik in Frankreich „immer erfolgreich gewesen (wenn auch nicht einfach)“ ist.

    Bitte lesen Sie diesen Satz noch einmal, falls Ihnen die Nuance entgangen sein sollte: Selbstverständlich hätte ich es auch nicht gemocht, sagen wir anno 1900 ein italienischer, anno 1939 ein spanischer oder anno 1960 ein polnischer Migrant zu sein! Die und andere Migranten –die Portugiesen z.B.– haben’s richtig hart gehabt!

    Dennoch waren für meine Begriffe die verschiedenen Hürden, die sie in Kauf nehmen sollten (so auch in den 70er Jahren die Araber und mancher „pied-noir“) bloß der idiotischer Ausdruck einer vorläufigen Berührungsangst, die mit dem wesentlichen Problem nichts zu tun hat, mit dem wir jetzt und für lange konfrontiert sein werden, nämlich dem Islam.

  16. @ #21 Transatlantic Conservative

    (PS zu #25 T-Rex)

    Zum Thema franz. Gestapo empfehle ich im Übrigen außer einer Biographie von Henri Chamberlin (genannt „Lafont“) den exzellenten Film von Louis Malle: „Lacombe Lucien“, der 1974 in Frankreich zum Skandal wurde, weil Malle es als Erste wagte, sich kinomäßig mit diesem eikelen Thema zu befassen.

  17. #3 Ureinwohner (04. Mrz 2008 15:16)

    Das frage ich mich auch gerade….Warum haben die Polizisten zur Selbstverteidigung nicht mal mit der Maschinenpistole reingehalten ? Immerhin wurde auf sie aus einem Hinterhalt geschossen.

    In Deutschland ist es zumindest so, dass zivilstrafrechtlich ermittelt wird wenn ein Polizist im Dienst jemanden erschießen muss. Die haben keine Sonderrechte oder Freibriefe!

  18. @ #27 Flipzek

    In Deutschland ist es zumindest so, dass zivilstrafrechtlich ermittelt wird wenn ein Polizist im Dienst jemanden erschießen muss.

    So ist es, denke ich, überall in der EU, oder???

  19. Sarkozy zeigt mit der Mittelmeerunion jetzt sein wahres Gesicht. Wenn es nicht gerade Tote gibt in den Banlieues, wird gar nichts passieren. Schließlich will man es sich ja außenpolitisch nicht mit dem Armenhaus am Mittelmeer verscherzen.

    Es wird schon deshalb nichts passieren, weil Sarkozy auch gar nicht das Format hat, um große Dinge zu bewegen. Nach seinen bisher lächerlichen Auftritten nehmen ihn die entscheidenden Personen doch gar nicht mehr ernst.

    Für die Pariser Franzosen aber kein Problem: Die Rassentrennung funktioniert einwandfrei. Sehr hohe Wohnungspreise verhindern ein Einsickern in die gepflegten Innenstadtbezirke von Paris.

  20. @ #30 kollege

    Für die Pariser Franzosen aber kein Problem: Die Rassentrennung funktioniert einwandfrei. Sehr hohe Wohnungspreise verhindern ein Einsickern in die gepflegten Innenstadtbezirke von Paris.

    Daß ich nicht lache…

    Schon mal was von Ölscheichs gehört? Denen gehören mittlerweile ganze Straßenzüge aus den nobelsten Ecken: 8., 16. und 17. arrondissements z.B., aber auch in den 4., 5., 6., 7., 14. & 15. arrondissements sowie auch in dem schicken Banlieues: Neuilly –dessen ehmaliger Bürgermeister ein gewisser Nicolas Sarkozy ist–, Livry, Le Pré Saint-Gervais etc.

    Jaaaa, es gibt ja nicht nur die Aulnay, Chelles, Clichy-sous-bois, Les Coudreaux, Montfermeil, Rosny oder Sarcelles…

  21. #18 T-Rex (04. Mrz 2008 16:21)

    Verstehen wir uns nicht falsch: Nach diesem Tag und nach diesen Greueltaten, die stattfinden werden, sehne ich mich wahrhaftig nicht. Und ich verabscheue auch alle, die es tun.

    Aha! Und Sie sind ganz sicher, dass Sie nicht ein wenig heucheln.

  22. #21 Transatlantic Conservative (04. Mrz 2008 16:41)

    Sie dürfen doch die Redlichkeit der Franzosen nicht in Frage stellen, mit Beispielen aus längst vergangener Zeit.

    Bedenken Sie, dass Frankreich dem geschätzten Khomeni jahrelang Asyl gewährt hat. Und bedenken Sie, dass die französischen Intellektuellen nicht erst seit Satre stolz darauf sind links zu sein.

    C’est la vie et la vie est bête.

  23. Ausweisen wird schwierig sein, da „T-Rex“ schon anführte, dass die meissten eben schlicht französische Staatsbürger sind (und Algerien eben auch zeitweise keine Kolonie war, sondern regelrecht (bis ??) zu Frankreich gehörte).

    Wenn denn die Polizei bald in Frankreich oder hier zurückschießt, dann wird der Bürgerkrieg in der Tat beginnen. Nur deshalb wohl vermeidet die Polizei dieses Symbol der Eskalation. Irgendwann wird es aber nicht mehr zu vermeiden sein. Dann wachen manche Leute vielleicht endlich auf.

  24. Schon mal was von Ölscheichs gehört? Denen gehören mittlerweile ganze Straßenzüge aus den nobelsten Ecken:

    Oh ha, dennoch, da arabische Upper class benimmt sich wahrscheinlich besser als die in Deutschland lebenden Underdogs.

    Wenn die früheren Besitzer ihre Immobilien zu Millionenkursen an Araber verkaufen, können sie sich natürlich nicht beschweren.;-)

  25. #31 T-Rex

    Danke für die genaue Information. Vor fünfzehn Jahren sind mir keine Musels im 16. über den Weg gelaufen. Vielleicht sind sie mir auch nicht aufgefallen, weil ich sie damals nicht als Bedrohung wahrgenommen habe. Ein Spaziergang ausgehend von der Metro-Station Barbes-R. hatte sogar einen exotischen Reiz.

    Ich mache mir aber keine Illusionen, daß Frankreich, aber insbesondere Paris viel von seinem ursprünglichen Charakter in dieser Zeit verloren hat und irgendwann mit einer beliebigen Metropole vergleichbar sein wird.

    Wie sinnlos erscheinen bei der Betrachtung der aktuellen Probleme die vergangenen deutsch-französichen Kriege.

  26. #34 karlmartell

    Sie dürfen doch die Redlichkeit der Franzosen nicht in Frage stellen, mit Beispielen aus längst vergangener Zeit.

    Ich denke, Deutschland und Frankreich muessen sich gegenseitig nichts vormachen. Weder sind die Franzosen generell toleranter, noch sind sie in irgendeiner Weise schlechter als Deutsche. D hat auch genug Idioten beherbergt und die ganze sog. Elite ist links. Da muss ich nicht in St. Germain des Pres (sorry, keine accents auf meiner Maschine) nach den Knochen vom alten Jean-Paul wuehlen.

    Ich wollte nur dieses „tolerante Frankreich“ von T-Rex so nicht unkommentiert lassen. Die Frenchies muessen sich von UNS sicher nichts vorwerfen lassen. Wir haben uns gegenseitig NICHTS geschenkt, in der Geschichte.

  27. @ #33 karlmartell

    Aha! Und Sie sind ganz sicher, dass Sie nicht ein wenig heucheln.

    Ja.

    Für alle, die sich einen Bürgerkrieg aus der Nähe anschauen möchten, sei erstmal der exzellente Film Warriors von Peter Komminsky (1999) empfohlen.

    Da werden Sie sehen, was ich meine. 🙁

  28. @ #34 karlmartell

    Khomeiny, Idi Amin Dada, Bokassa, Ho-Chi-Minh, die Liste ist leider lang.

    Aber auch Léopold Sédar-Senghor, Milan Kundera, Václav Havel, Farah Diba usw., die Liste ist eben länger.

  29. #35 karlmartell

    Na, na, na, kein Nebelfranzösisch, wenn ich bitten darf: Neuilly ist eine Vorstadt… 😉

  30. @ #37 Transatlantic Conservative

    Den zugänglichen Zahlen nach leben zwischen 512.000 und 550.000 Juden in Frankreich.

    http://www.lexpress.fr/info/societe/dossier/juifsfr/dossier.asp?ida=463105&xtor=RSS-96

    Von 64,5 Millionen Einwohner in Frankreich macht das also zwischen 8 und 8,5%.

    Seltsam kommen mir zahlreiche Schriften vor, die in der Tat ca. 1,3% Juden angeben, aber dafür sogar 800.000 Juden in Frankreich zählen wollen, wie z.B. hier:

    http://fr.wikipedia.org/wiki/France

    Können sie nicht zählen???

  31. @ #38 karlmartell

    Oh ha, dennoch, da arabische Upper class benimmt sich wahrscheinlich besser als die in Deutschland lebenden Underdogs.

    Schon, aber der Islam ist nun mal da.

    Und höfliche Nazis gab es ja auch…

  32. @ #39 kollege

    Wie sinnlos erscheinen bei der Betrachtung der aktuellen Probleme die vergangenen deutsch-französichen Kriege.

    In der Tat! Aber das zumindest werden wir vielleicht den Islam verdanken: Die (Wieder-)Geburt eines echten europäischen Zusammengehörigkeitsgefühl…

    Wir wollen mal schön optimistisch bleiben!

  33. #40 Transatlantic Conservative

    Na ja, die Frage ist doch nicht, ob „tolerant“ sein unbedingt „gut“ oder „schlecht“ sei.

    Das Problem ist: Was hat uns unser Begriff der Toleranz gebracht? Ist das eher positiv oder negativ zu bewerten und, falls Letzteres der Fall ist, was sollen wir daran ändern?

    Soweit Frankreich betroffen isr, sind die Franzosen generell davon überzeugt (gefällt Ihnen diese Formulierung besser? 😉 ), daß ihre Immigrationspolitik zumindest bis in den 60er Jahren gelungen ist.

    Nun fangen sie (aus guten Gründe!) gerade mal an, sich über die Ergebnisse ihrer „neueren“ (?) Immigrationspolitik Gedanken zu machen. Und angesichts ihrer bis in die 60er Jahren verbuchten Erfolgen fällt das ihnen nicht leicht, das ist wohl das Geringste, was man sagen kann!

    Und eben das war mein Punkt.

  34. #46 T-Rex

    Wie wäre es mit einem eigenem Staat für die europäische Mittelklasse. Eine MultiHochKultur.

    Unabhängig. Ohne EU. Ohne Militärbündnisse.

    Worin freie Menschen direkt an den politischen Entscheidungen beteiligt werden. Mit ganz geringen Steuern und einer Dynamik, die dieses Land sehr schnell an die Weltspitze führen wird. Nicht nur beim Einkommen, sondern vor allem bei der Lebensqualität. Freie Marktwirtschaft, aber auch eine Verantwortung für die eigene Bevölkerung.

    In Ostdeutschland gibt es viele menschenleere Regionen. Ich schlage Vorpommern vor.

    Dann müßten nicht Hunderttausende jährlich nach Ubersee auswandern.

    Und die übrigen europäischen Staaten könnten ihren Kindern zeigen, wie schön Europa einmal gewesen ist.

    Aber all das wird verhindert werden, weil es zu erfolgversprechend ist, und nur das eigene Scheitern zeigen wird. So wie die Schweiz kaputt gemacht werden soll, denn sie ist erfolgreicher und Fluchtburg bei weiter ansteigenden Steuern in EU-Land für Menschen und Unternehmen.

  35. Angesichts der höheren Geburtenrate in Frankreich wird doch immer die kinderfreudliche französische Politik und die kinderfreundliche französische Gesellschaft gefeiert.Warum schaffen wir das nicht, fragen wir Deutschen uns selbstquälerisch.Liegt es vielleicht daran, daß der Zuwachs durch Kuturbereicherer aus Afrika erzeugt wird und daß die die französische (Ur)-= Bevölkerung in Wirklichkeit auch zurückgeht? Wäre interessant, wenn jemand Zahlen nennen könnte.

  36. Ich glaube , dass die Immigrationspolitik in Frankreich dank Laizität und vor allem Gesamtschule (collège unique) wohl etwas besser gelingt , als in Deutschland. Das hat vor allem für die Mädchen Bedeutung, sie sind teilweise sehr erfolgreich in der Schule.
    Es würde doch in Frankreich keinem muslimischen Vater einfallen, seiner Tochter zu verbieten, am Schwimmunterricht und Sportunterricht teilzunehmen.
    Natürlich gibt es die „harten Jungs“ in gewissen Vierteln. (die übrigens teilweise sehr jung sind). Hat es etwas mit dem Islam zu tun ? Ich weiB es nicht. Sie sind verwahrlost und asozial. Niemand hat die Eltern dieser Kinder rechtzeitig zur Verantwortung gezogen. Das wurde von Schule und vom Staat versäumt. Es wâre sicher einiges anders in ihrem Leben verlaufen, denn sie schieBen nicht von heute auf morgen auf Polizisten. Wo sind bitte die Eltern dieser Kinder ? Sie wissen nicht einmal , wo ihre Kinder sind.
    Ich finde doch, dass die alltäglichen Geschehnisse in Deutschland, von denen hier die Rede ist, um einiges brutaler und erstaunlicher sind (Einstellen muslimischer Erzieher, Fordern von Minaretten…)

  37. #45 T-Rex (04. Mrz 2008 20:01)

    Daß Muslime und nichtmuslimische Deutsche gleichberechtigt sein sollen, kollidiert mit einem der Grundprinzipien des Islam: Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht. „Überall dort, wo Muslime leben, beansprucht der Islam unbedingte Geltung für sich“, heißt es bei Bassam Tibi. In den islamischen Ländern war es Tradition, daß die Ungläubigen einzig in der Rolle unterworfener Schutzbefohlener geduldet werden, nicht als Gleiche. Ein Nichtmuslim sollte niemals einem Muslim Befehle erteilen dürfen.

    http://www.eurozine.com/articles/2006-11-02-kohlhammer-de.html

    Schön, dass es diese Probleme dann in Frankreich nicht gibt.

  38. #42 T-Rex (04. Mrz 2008 19:47)

    Europas spartanische Optionen
    von Daniel Pipes
    National Interest
    März/April 2007
    Europas langfristige Beziehungen zu seiner wachsenden muslimischen Minderheit – dem kritischsten Problem des Kontinents – werden einem von drei Pfaden folgen: harmonische Integration, Hinauswurf der Muslime oder eine islamische Übernahme. Welches dieser Szenarien wird am wahrscheinlichsten statt finden?
    Europas Zukunft ist nicht nur für seine Einwohner von enormer Bedeutung. Ein halbes Jahrtausend lang, von 1450 bis 1950, bestimmten diese 7 Prozent der Landfläche die Weltgeschichte; seine Kreativität und Tatkraft erfanden die Moderne. Die Region mag diese Position bereits vor sechzig Jahren verloren haben, bleibt aber, was die wirtschaftlichen, politischen und intellektuellen Bereiche angeht, von überaus großer Bedeutung. Welchen Weg es einschlägt, hat daher wichtige Folgen für den Rest der Menschheit, besonders aber für seine Tochterländer wie die Vereinigten Staaten, die Europa historisch als Quelle von Ideen, Menschen und Waren angesehen haben.
    Hier eine interessante Auswertung zur Wahrscheinlichkeit eines jeden der Szenarien.

    http://de.danielpipes.org/article/4327

    Und auch davon ist Frankreich nicht betroffen.

  39. Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.
    Dieser Krieg heißt Dschihad. Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind. Der allgemeine Befehl Gottes zum Dschihad wird entnommen aus Sure 9, 29. Gewiß, winzige pazifistische Strömungen im Islam haben diese Interpretation nicht akzeptiert. Die Schiiten akzeptieren sie zwar, verlangen aber, daß ein echter Imam die muslimische Gemeinschaft anführt (und auf einen solchen warten sie schon mehr als dreizehn Jahrhunderte), daher gilt für sie vorläufig nur der defensive Dschihad, also falls die muslimische Gemeinschaft angegriffen wird.

    http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2671621C1A9B4E51A70E106F774BB376~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Und natürlich ist Frankreich davon ausgenommen.

  40. #44 T-Rex

    Den zugänglichen Zahlen nach leben zwischen 512.000 und 550.000 Juden in Frankreich.

    Von 64,5 Millionen Einwohner in Frankreich macht das also zwischen 8 und 8,5%.

    Seltsam kommen mir zahlreiche Schriften vor, die in der Tat ca. 1,3% Juden angeben, aber dafür sogar 800.000 Juden in Frankreich zählen wollen, wie z.B. hier:

    http://fr.wikipedia.org/wiki/France

    Können sie nicht zählen???

    Weisste, T-Rex, bisher war’s ja ganz gemuetlich mit Dir. Aber nu is gut!

    10% von 64,5 Millionen sind 6,45 Mio, 1% von 64,5 Mio sind 645.000. C’est bizarre, hein. Ou qu’ils sont maintenant, tous les juifs francais? 9% disparus, comme ca.

    Und jetzt hoer auf, Dich zu winden. Steck Dir Deine franzoesische Toleranz an den Hut, kauf Dir’n Rechenmaschinchen und hoer auf, mich anzuklaeffen.

    War voellig unnoetig, dass es dazu kommt.

  41. Ich finde, die Ureuropäer sollten sich mal auf einige Grundregeln, die sich aus ihrer Kulturgeschichte herleiten, einigen. Und diese ohne wenn und aber mit gegenseitiger Unterstützung „verteidigen“.
    Dabei sind die Wirtschafts- und Geld-Bosse vor die Wahl zu stellen, für welche Seite sie sich entscheiden. Und dann beginnt die Selektion. Sakorzy, Merkel, usw. stecken wir in einen Sack und stellen ihn, den Sack, zum Abreagieren zur Verfügung.

    Irgendwie kommt mir da Griechenland und das Persische Reich in den Sinn. Wo bleibt der Film „300“?

  42. #18T-REX und 22 Transatlantic Conservative

    Ich meine auch, daß T-REX die französische
    „Toleranz“ anders sehen und werten müßte.
    Für mich ist es ganz genau dieselbe „Toleranz“
    wie in Deutschland, England, Holland, Belgien…in ganz Westeuropa.
    Paßbürger oder nicht, daß sind Formalitäten.

    Für mich spielt eine große Rolle die „innere
    Dominanzwahrnehmung“ im Kollektivbewußtsein
    eines Landes.
    Diese wird am stärksten geprägt durch den Ausgang äußerer Kriege dieses Landes gegen andere Länder.
    Ein weltweit demonstrativ wahrgenommener Sieg
    in einem äußeren Krieg wirkt sich auf die
    innere Dominanzwahrnehmung 5-10 mal stärker
    aus als Wohlstände, Wissenschaft, Kultur oder
    sonst etwas.
    Frankreich hat den IIten Weltkrieg „nicht richtig verloren“ , es konnte einen Teil seiner staatlichen Souveränität (Vichy-Frankreich)und seiner militärischen Kompetenz
    halten – und war auch 1945 noch Kolonialmacht.
    Frankreich führte zunächst auch nach 1945 munter weiter Kolonialkrieg in Indochina, Algerien, in Nordafrika und im Suez – Konflikt – und behielt daher zunächst seine „innere Dominanzwahrnehmung“.
    Länger als Deutschland hielt sich Frankreich
    das Selbstbewußtsein einer Nation, die so stark und kulturell beeindruckend ist, daß sie ein paar Millionen Zuwanderer locker wegsteckt.
    Dabei war vorausgesetzt, daß ein Einwanderer
    Franzose aus Respekt vor Frankreich wird.
    Aber je mehr sich die Niederlagen häuften –
    Indochina – und je länger sich ein blutiger Unterdrückungskrieg vor Europas Haustür –
    Algerienkrieg -scheinbar ergebnislos hinzog
    desto mehr schwand Frankreichs innere Dominanzwahrnehmung.
    Dabei halfen die USA, denen die französischen
    Impertinenzen (eigene Atomwaffen, kein Nato -Beitritt) und Dorn im Auge waren, kräftig mit.
    Und sie warfen Europa bei seinem letzten Versuch, machtvolles, vorteilgewinnendes Handeln umzusetzen – Suez Krise – in den Staub – auch um sich selbst als Partner bei den ölreichen Ländern Nordafrikas einzuführen.
    Nach diesen Niederlagen setzte die neurotische Konversion der französischen Eliten ein – man versuchte statt durch Besetzung fremder Länder durch Angebot des eigenen Landes zur „Nutzung“ (Einwanderung) an die Gegner von einst – die Länder des Maghreb vom Umschwenken auf die USA abzubringen.
    Also Gewinnen wollen durch Hingabe.
    Das ist der Hintergrund der Verträge von Barcelona, des Projekts Eurabia, und seiner
    Neuauflage Mittelmeerunion.
    Man kann da nicht von Toleranz sprechen.
    Es ist die neurotische Konvertierung des Herrschaftstriebs.

    Unsere jetzige Gesellschaftswissenschaft unterdrückt dieses Wissen um den psychologischen Ertrag sieghafter Kriege,
    überhaupt von Gewalthandeln an sich.
    In verzweifelter Tabuisierung der Möglichkeit, sinnvoll Krieg zu führen
    („Krieg ist immer sinnlos !“) und jeden Wollens zum Sieg leugnet Europa eben auch, wie schlimm es die eigenen Niederlagen eigentlich empfindet.
    Unsere jetzige Gesellschaft leugnet, daß weltweit beachtete blutige Gealthandlungen
    einen rationellen Sinn, einen psychologischen Ertrag haben können.
    Sie ist deswegen blind gegenüber der Funktion der Angriffe auf die Twin Towers.
    Der psychologische Ertrag der Attentate besteht in der Steigerung der „inneren Dominanzwahrnehmung“ sämtlicher Moslems auf der ganzen Welt.
    Das ist die wahre Ursache der schlagartigen Radikalisierung der islamischen Welt, der
    zunehmenden Aggresivität in Migrantenvierteln
    und der zunehmenden Aggressivität des
    „islamischen Klerus“

  43. KEIN MITLEID FÜR DUMMHEIT

    Wenn Polizisten bewaffnet sind, und reaktionslos hinnehmen, daß jemand auf sie schießt, dann sind sie selber schuld. Für Dummheit gibt’s kein Mitleid.

    Was ist los mit den flics? Die müssen einfach mal ein halbes Dutzend von dem Abschaum flach und final auf die Straße legen. Nach dem Motto: Wer Krawall macht, kann schweren Schaden nehmen. Wenn sich das rumspricht, ist der Zirkus schlagartig vorbei.

    Wir können uns das aussuchen: entweder greifen wir jetzt zu diesem Mittel, oder wir machen + leiden noch jahrelang so rum und greifen dann zu dem drastischen Mittel – unter sehr viel mehr Blutverlust.

    Warum ist das so schwer zu begreifen?

  44. #58Mtz

    „Was ist los mit den flics ?“

    Sie sind Teil eines Landes, einer Völkerschaft, eines Europa, daß nicht mehr die
    „innere Dominanzwahrnehmung“ hat.
    Sie sollen zwar Ordnung schaffen – aber streng nach „politischer Korrektheit“
    Das gegen einen Feind, der sich von allen Regeln befreit hat.
    Und über die innere Dominanzwahrnehmung verfügt.

  45. @ #49 0815

    In der Tat, so auch meine Vermutung.

    Aber es dürfte schwierig sein, sich Zahlen dazu zu beschaffen…

  46. @ #51, #52 & #53 karlmartell

    Möchten Sie mir etwa diese von Ihnen ins Spiel gebrachten Worte in den Mund legen???

    Wo hätte ich denn bitte gemeint, daß „davon […] Frankreich nicht betroffen“ wäre???

  47. @ #54 Transatlantic Conservative

    Hallo, was soll nun bitte dieser Ton?

    Sehr offenbar habe ich mich rechnerisch vertan, das soll vorkommen. Ist es für Sie ein Grund, so ins Bodenlose abzudriften?

    Sollten Sie die Gewohnheit pflegen, auch nur ein bißchen über Ihr Verhalten nachzudenken, dann empfehle ich Ihnen, sich darüber Gedanken zu machen, was sich eigentlich darunter verbergen mag…

  48. @ #55 karlmartell

    Tja, ich war wohl müde… (Bin auch gleich danach ins Bett gefallen.) 🙁

  49. @ #57 Phoenix21

    Länger als Deutschland hielt sich Frankreich das Selbstbewußtsein einer Nation, die so stark und kulturell beeindruckend ist, daß sie ein paar Millionen Zuwanderer locker wegsteckt.

    Aie, aie, aie, passen Sie bloß auf, was Sie da sagen, ansonsten wird Transatlantic Conservative auch noch einen Herzanfall kriegen…

    Man kann da nicht von Toleranz sprechen.

    Interessant ist, daß eben das, was mir hier so heftig vorgeworfen wird, von mir eben nicht getan wurde!!!

    Ich habe lediglich geschildert, daß sich Frankreich (wie andere Länder auch) bis in den 60er Jahren als Einwanderungsland begriffen hat, und auch eins gewesen ist.

    Dies ist nun ein historischer Tatsache, die nun ausreicht, damit Transatlantic Conservative offenbar vor Wut schaumt. Aber sorry, das sein Problem, nicht meins.

    Des Weiteren habe ich geschildert, daß erst nach den 60er Jahren in Frankreich das Bewußtsein gewachsen ist, daß irgendetwas offensichtlich und grundsätzlich falsch läuft. Dies ist auch ein historischer Tatsache.

    Darin sehe ich aber keinen Grund, z.B. seine latente Frankophobie oder auch weit schlimmer noch seinen patenten Mangel an gute Manieren so ostentativ zur Schau zu tragen, wie es Transatlantic Conservative offenbar nicht lassen kann…

  50. @ #57 Phoenix21

    Ach ja, ansonsten teile ich zwar Ihre Meinung der „inneren Dominanzwahrnehmung“, glaube aber, daß die von Ihnen geschildertenASpekte nur ein kleiner Anteil der Gesamtproblematik darstellen.

    Vielmehr halte ich es für (überall in der westlichen Welt) kennzeichend, daß die Menschen aus lauter materiellen Sättigungen vollkommen träge geworden sind bzw. nicht mehr zu schätzen wissen, was Sie politisch haben geschweige denn in der Lage sind, es effektiv zu verteidigen.

    Allen zugänglichen Zahlen nach sind z.B. höchstens 1,7 bis 4% der Bundesbürger Mitglied einer politischen Partei überhaupt. (Anderswo in Europa ist es im Übrigen nicht oder kaum besser.)

    Davon sind gerade mal 10% wirklich aktiv.
    Das bedeutet, daß mindestens 99,96% der Bundesbürger es de facto akzeptieren, ihre politische Elite aus einer Schicht herauszuwählen, die gerade mal höchstens 0,04% der Bevölkerung darstellt.

    Das sind verblüffende Verhältnisse, seitens des Volkes ein wahrhaftiger “Amtsverzicht”, welche einwandfrei zeigen, daß wir momentan in Europa nichts Anderes haben als das, was wir verdienen.

    Und die Politik erscheint uns nur deswegen so unübersichtlich, weil das Volk nicht daran teilnimmt bzw. teilnehmen wird.

    Demgegenüber haben wir aber einen großen, vor Vitalität strotzenden Anteil der Bevölkerung –die Mohammedaner unter uns–, die den materiellen Sättigung von Weitem noch nicht zum Opfer gefallen sind, und die darüber hinaus ein äußerst simples, ja primitives Gesellschaftsmodell vorantreiben wollen, nämlich das im Koran vorgeschriebene System.

    Kein Wunder, daß infolgedessen die Mohammedaner genau da stark sind, wo wie schwach sind, ja daß ein paar Verirrten unter uns sogar den Weg der geringsten intellektuellen Anstrengungen wählen und zum Islam konvertieren.

    Allerdings halte ich diese Verhältnisse für vorübergehend. Nicht nur die Geschichte Frankreichs, sondern die Geschichte des gesamten Europas ist reich an solche Beispiele, wo erstmal alles verloren zu sein scheinen mußte, bevor die adequate und erfolgreiche Reaktion gekommen ist.

  51. Die Franzosen hätten sogar die richtige Eingreiftruppe für solch kleine Scheisser. Die nennt sich Fremdenlegion. 500 Legionäre in diese Trabantenstadt und es ist Ruhe.

  52. Falls sich Transatlantic Conservative von seinem Anfall erholt hat, und vor allem weil ich ungern einen Fehler stehen lasse, sei auf folgenden Link hingewiesen:

    http://www.topchretien.com/topinfo/?/12395/catholiques-juifs-musulmans-la-carte-de-la-foi

    Demnach (und auch den meisten anderen Quellen nach) verteilt sich die Religionsangehörigkeiten in Frankreich wie folgt:

    „Dem Katholizismus nah“ (was immer das bedeuten mag): 67%

    Konfessionslos: 27%

    Islam: 3%

    Judaismus: 0,6%

    Bouddhismus (anderen Quellen nach): ca. 1%

    Insb. was den Unterschied in den Zahlen bezüglich Mohammedanertum & Judaismus angeht –nicht selten findet man für Beides angegebene ca. 10%–, liegt er wohl daran, daß die hier angegebenen Zahlen sich auf (nach eigener Angabe) pratizierende Mohammedaner bzw. Juden beziehen.

  53. @ #66 Godzilla

    Na ja, die Fremdenlegion wäre reichlich übertrieben, aber langsam tut sich doch gaaaanz vorsichtig etwas, vgl. z.B.

    http://www.francesoir.fr/societe/2008/02/02/securite-apres-villiers-le-bel-les-crs-sont-mieux-equipes.html

    Auch nicht zu vergessen die Polizei-Razzia, die am 18.02.2008 in Villiers-le-Bel stattgefunden hat, und bei der 33 Anführer der damaligen Krawallen festgenommen wurden, nachdem sie nach monatelanger, sorgfältiger Recherche identifiziert wurden.

    Da wurden immerhin keine halbe Sachen gemacht. Um Punkt 6 Uhr morgen wurden die betroffenen Wohnungen einfach gestürmt! Man kann sich die Verblüffung der betroffenen Agitatoren ausmalen, die sich bisher in ihrer Straflosigkeit sicher fühlten…

    Kennzeichenderweise fanden ausgerechnet nach dieser Razzia in Villiers-le-Bel keine Unruhe statt.

    Da hat mach einer seine Lektion gelernt!

  54. #64, 65 T-Rex

    Danke für Deinen lesbaren Beitrag.
    (Eigentlich wird hier ge-duht.Ich nehme mir das mal heraus, ok? )

    Hast Du Angst vor Wutanfällen anderer ?
    z.B. vor Transatlantic Conservative.?
    Solltest du nicht. Der ist ganz locker. Und ein bischen unbekümmert – auch im Umgang mit
    gewissen Sachlagen. Kleiner Seitenhieb.

    Bei – zumindest meiner – Zurechtrückung Deiner
    französischen Toleranzthese ging es darum, daß Dein Beitrag zwar wohl schon eine treffende Detailwiedergabe
    französischer Sonderbefindlichkeiten war.
    Aber weitgehend auf jede systematische Einordnung dieser Toleranz in eine Verursachungstheorie verzichtete – und zu sehr
    in Frankreich blieb.
    Wir haben diese „Toleranz“ doch in so ziemlich allen westeuropäischen Ländern.
    Deutschland hat doch genauso seine Wahrnehmungsleugnung mit den ethnisch fremdstämmigen Eingebürgerten.

    Dann hast etwas von „das alles in einem größeren anderen Zusammenhang sehen“ gesagt.

    Der ist – aus meiner Sicht – gefunden.

    Die europäische Konversion.
    Unter dem Eindruck zahlreicher verlorener Kriege an zahlreichen Außenfronten – und der
    Erfahrung einer permanenten Domestikation durch hauptsächlich die eine Supermacht hat
    Europa seinen Herrschaftstrieb nach „innen“
    gedreht.
    Und heraus kommt das, was hier mit political correctness bezeichnet wird.

    Das aber ist als Ausdruck eigentlich viel zu schwach – und zu schön.
    Politisch korrekt – das will man doch eigentlich gerne sein, oder ? Es klingt so schön nach englischer Fairness. Und die mag man doch irgendwie. Also taugt dieses Begriffspaar (correct – incorrect) nicht viel.

    Ich nenne es europäische Konversionsneurose.
    Von vielen werden psychologische Kategorien
    offenbar als unheimlich, nebulös und abseitig
    empfunden.
    Wenigstens ist es aber mal eine etwas härteres
    tiefgreifenderes tool.
    Europa ist nicht nur einfach so ein bischen
    bequemelich und friedsam.
    Der Herrschaftstrieb ist schon noch da, aber eben pervertiert.
    Europa legt sich in der Ideologie in scheinbar lückenloser Beweiführung zurecht,
    daß sein Weg siegbringend sei :
    Nicht kämpfen, Konflikte nicht mit Zwang regeln, eigene Werte abwerten, maximale Anzahl
    von Fremdkomponenten integrieren wollen, eigenes Dominanzstreben generell als verwerflich geißeln, andere Länder nicht beeinflussen, das eigene Land herausgeben,
    das Geld herausgeben, Gutheitsgrundsätze aus
    der antiautoritäten Kinderarbeit auf das Geschäft mit Nationen übertragen…

    In diesem aus Gewohnheit, internationalen Gutachten, Friedenswissenschaften, Altfragmenten linksgrüner Veränderungstheorien zusammengeknüpften
    Gebäude europäischen Gutheitswahns erlauben sich Europas feige Eliten wieder, zu herrschen.
    In den verglasten Riesendomen der europäischen
    Einigungsbürokratie fern aller demokratischen und auch sonstigen Realität bestätigen sich die feigen Eliten gegenseitig, daß ihre verquasten entsetzlichen Pläne tatsächlich Dinge wären, die die Welt bestimmen.
    In solchen Gewächshäusern werden Konzepte wie
    die Mittelmeerunion hochgekocht.
    Es taucht die Frage auf, wie Kompetenzträger
    mit professioneller Ausbildung, hochqualifizierten Beraterteams und dem finalen Zugriff auf alle Informationen denn
    auf solche absurden Konstruktionen verfallen
    können ?
    Es geht.
    Wenn sie alle sich in den Wahn der
    europäischen Kollektivneurose begeben.
    Der ihr Hauptbedürfnis bedient – Herrschen dürfen durch Feigheit.

    Es gibt historische Beispiele.
    Frankreich. Der französische Generalstab.
    Die Maginot – Linie.
    Ein Verteidigungsbauwerk, in das die französische Armee, die Industrie, die Politik, die gesamte Nation, ja ganz Europa
    ihre Energie und ihren Glauben investierten :
    Die Schaffung einer „uneinnehmbaren Grenzfestigung“ würde auf alle Zeiten den nächstmöglichen Hauptaggressor Deutschland abschrecken -und, voila, le Weltfrieden war gesichert !
    Und diese Idee von einem Land, auf dessen
    Boden die ersten großen Panzer Offensiven
    vorgetragen wurden – Tankschlacht von
    Cambrai – also demonstriert wurde, daß feste
    Linie von mobilen Kräften überwunden werden können.
    Alles Psychologie also !

  55. @ #69 Phoenix21

    Nee, nee, ich habe kein Problem damit, geduzt zu werden. (Andernfalls lasse ich es wissen…) Was nun mich angeht, kommt es mir allerdings seltsam vor, Menschen zu duzen, deren Psychologie ich nicht kenne. Daher neige ich dazu, die Mitkommentatoren hier zu sitzen. Das soll aber nicht als hochnäsig oder was weiß ich noch empfunden werden, ich fühle es einfach so.

    Was Transatlantic Conservative angeht: Na ja, ich kenne ihn wie gesagt eben nicht, sondern nur seinen Blog. Aber ich muß schon sagen, daß ich es sehr ernüchternd finde, wenn jemand sich so aufführt, obwohl er selber immer höflich angesprochen wurde. Da kann ich es mir in der Tat nicht verkneifen, mir verschiedene Szenarien auszumalen, was da eigentlich unter der Lack los sein könnte…

    Aber nun zu Ihrem eigentlichen Kommentar:

    Wir haben diese “Toleranz” doch in so ziemlich allen westeuropäischen Ländern.

    O ja, zweifellos!

    Anderswo auf diesem Blog habe ich auch geschildert, daß ich davon überzeugt bin, daß momentan unsere aller europäische, an sich bewundernswerte Tradition der religiösen Toleranz schlichtweg ad absurdum geführt.

    Und daß diese mißbrauchte Tradition allerdings in Konkurrenz zu einer anderen, genau so bewundernswerten europäischen Tradition steht, nämlich unserem Abscheu vor jeglicher Tyrannei.

    Denn das religiös-politische System, das der Islam unter dem Deckmantel unserer so schamlos mißbrauchten religiösen Toleranz und dank der Kollaboration unserer hiesigen Dhimmis etablieren will, ist nicht Anderes als eine totalitäre, faschichtoide Gesellschaftsordnung –der dritte Versuch, unter dem das aufgeklärte Europa zu leiden haben wird!

    Daher bin ich gespannt zu sehen, ob –darüber habe ich allerdings keinen Zweifel– und wann wir Europäer uns an unseren Abscheu vor der Tyrannei erinnern werden.

    Hoffentlich nicht zu spät, damit die Dinge noch einigermaßen zivilisiert über die Bühne gehen…

    Was nun die von Ihnen angesprochene „europäische Konversionsneurose“ angeht: Ja, so ähnlich sehe ich es.

    Allerdings halte ich sie wie gesagt für eine momentane Erscheinung, die für uns zwar dramatisch ist, sich aber nicht halten können wird.

    Noch schlafen die Menschen, ziehen sich wie von Ihnen geschildert und wie so oft schon in der Geschichte in bequemen Illusionen zurück. Aber irgendwann wird es ihnen um das eigene Hemd, ja um das bare Leben gehen.

    Ich hoffe wahrhaftig nicht nicht, daß es nötig sein wird, es so weit kommen zu lassen! Aber spätestens da wird sich die Geschichte wieder einrenken, darüber habe ich nicht den geringsten Zweifel.

  56. #67 T-Rex

    Insb. was den Unterschied in den Zahlen bezüglich Mohammedanertum & Judaismus angeht –nicht selten findet man für Beides angegebene ca. 10%–, liegt er wohl daran, daß die hier angegebenen Zahlen sich auf (nach eigener Angabe) pratizierende Mohammedaner bzw. Juden beziehen.

    Du bist ein Schwaetzer, T-Rex.

    Und dass Du mich zum Frankophoben machen willst, ist billige, manipulative Trickserei. Genau wie Dein Ausweichen auf meinen „Ton“, „Anfall“, „Benehmen“, usw.

    Nochmal: Dein Land nimmt in Europa keine Sonderstellung irgendeiner Art im Umgang mit fremden Nationalitaeten oder Religionen ein. Weder heute, noch irgendwann in der Vergangenheit.

    Und dass Du jetzt versuchst, ca. 5 Mio (nicht vorhandene) franzoesische Juden damit zu erklaeren (siehe Zitat oben), dass diese „nicht praktizierende“ Juden seien, ist nicht nur absolut unsauberer Stil sondern einfach voellig unehrlich und schmierig.

  57. @ #71 Transatlantic Conservative

    Schon klar, Transatlantic Conservative: Man ist ein Schwätzer, wenn man Quellen angibt…

    À propos Quellen, Sie werden merken, daß die letzte von mir angegebene Quelle 3% Mohammedaner angibt. Gegen die „gefühlten“ 10% haben Sie aber in diesem Fall keinen Einwand, was?

    Außerdem lassen Sie es schon wieder sein, mir zu erklären, wo ich denn bitte schön behauptet hätte, daß mein „Land […] in Europa [eine] Sonderstellung irgendeiner Art im Umgang mit fremden Nationalitaeten oder Religionen“ einnehmen würde.

    Aber ach ja, klar doch: Von Frankreich war in diesem Thread die Rede, und ich habe natürlich den immensen Fehler begangen, über Frankreeich zu reden. Wie blöd von mir, was?

    Mann, wie gut aber, Transatlantic Conservative, daß Sie die Weisheit mit der großen Löffel geschlürft haben…

    Und daß Sie sich derart unter Kontrolle haben!

  58. @ #73 Transatlantic Conservative

    Fragen nicht zu beantworten zeugt dagegen von Intelligenz und von einer ausgesprochenen Redlichkeit…

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