RapsölfeldEs war kein Sieg der Vernunft, der Verzicht des Umweltministers Sigmar Gabriel darauf, den Anteil an „Biosprit“ als Beimischung zum Benzin auf 10 Prozent zu verdoppeln (PI berichtete). Zähneknirschend musste Gabriel sich dem Argument beugen, dass Millionen älterer Autos die hohe Zugabe an Biosprit nicht vertragen hätten. Doch was für den Umweltminister als eine Niederlage bei seinen Klimaschutz-Zielen erscheint, ist eher als Gewinn für Natur und Landwirtschaft zu werten.

(Gastbeitrag von Wolfgang Thüne)

Diese entlastende Verschnaufpause für den Naturhaushalt wird von nur geringer Dauer sein, hat die Bundesregierung doch einen Gesetzentwurf vorgelegt, der für das Jahr 2020 eine Biokraftstoffquote von 17 Prozent in Deutschland vorsieht. Man will mit aller Macht global Vorreiter und Musterschüler beim Klimaschutz sein. Es ist dieser fanatische Ehrgeiz, der den klaren Blick trübt und für die Realität blind macht. Mögen auch der Landwirtschaftsminister Horst Seehofer wie der Bauernpräsident Gerd Sonnleitner den Preisanstieg für Agrarrohstoffe begrüßen und die hohen Lebensmittelpreise als Segen für die deutschen Bauern ansehen, die globalen Folgen sind eher verheerend, denn überall dort, wo Bioenergie-Pflanzen wachsen, kann nichts mehr für die Ernährung angebaut werden.

Doch selbst in Deutschland gibt es keine landwirtschaftliche Überproduktion mehr, wie der SPIEGEL kommentiert:

Mit diesem Irrsinn ist es vorbei… Die Butterberge sind abgebaut, die Getreidehalden abgetragen, die Milchseen ausgetrocknet.

Das provoziert die Frage: Gehört das Rapsöl in den Tank oder in den Salat? In der Tat, die Politik steht am Scheideweg: der zunehmende Energiehunger verteuert Lebensmittel und verstärkt den Hunger! Die Preise für Butter, Speisequark, Vollmilch, Weizen, Mais erreichen Rekordhöhen, nicht zuletzt dank der Energiealternative Biosprit.

Mag man in Deutschland und Europa noch über die Zerstörung der Landschaft hinwegsehen, um „grüne Bioenergie“ zu erzeugen, doch weltweit überwiegen die Nachteile eindeutig die vermeintlichen Vorteile. Wenn schon die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen Alarm schlägt und die Hilfslieferungen an Nahrungsmitteln wegen der exorbitant gestiegenen Preise an die Hungernden dieser Erde einschränken muss, dann sollte das Anlass zum Nach- und Umdenken sein, zur Abkehr von dem eingeschlagenen Irrweg.

Dieser Irrweg hat einen Namen: Klimaschutz! Der Mythos „Bio…“ soll die Umwelt schonen und den Klimawandel stoppen! Bio-Diesel, Bio-Ethanol, Bio-Energie, Bio-Masse, Bio-Gas, Bio-Wärme: Selten ist nach Meinung des Biophysikers Werner Mäntele von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt

soviel pseudowissenschaftlicher Unfug verbreitet und Otto Normalverbraucher so hinters Licht geführt worden – und zwar von Politikern, von der Autoindustrie, Werbeleuten, und leider auch von vermeintlichen Ökologen und Umweltschützern… Ich habe oft das Leuchten in den Augen der unbedarften Öko-Freaks gesehen, wenn sie von ihrer klimaneutralen Tankfüllung sprachen, so als hätten sie bei einem kurzen Tankstop am Rapsfeld persönlich die Pflanzen in den Tank gestopft. Für die Produktion von Biodiesel, präzise gesagt veredeltem Rapsöl, muss gepflügt, geeggt, gepflanzt, gedüngt, gespritzt und geerntet werden. Alle Schritte sind beim Bauern mit erheblichem Energieaufwand verbunden. Die geernteten Pflanzen müssen zur Ölmühle gefahren werden (die meist noch nahe liegt); das Öl wird dann in eine Raffinerie (die meist weit entfernt liegt) gefahren und dort in einem chemischen Prozess verestert und methyliert, energieaufwendig und mit hohem Transportaufwand. Bilanziert man den gesamten Energieaufwand, bis Biodiesel dann im Tank landet, sieht es mit der Klimaneutralität höchst mager aus.

Doch noch weitaus magerer sieht die Bilanz aus, wenn man die Wirkung auf das „Klima“ betrachtet. Diese Wirkung ist gleich Null, weil das Schutzobjekt „Klima“ gar nicht existiert, sondern nur eine statistisch hergeleitete Abstraktion ist. „Klima“ ist ein Produkt unserer Einbildung, nichts weiter. Zerlegt man das „Klima“ in seine Einzelteile, dann landet man unweigerlich beim stets veränderlichen Wetter. Nach der Definition der Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen benutzt man den Begriff „Klima“, um pauschal das „mittlere Wetter“ an einem Ort über eine 30jährige Periode zu charakterisieren. Das „mittlere Wetter“ ist ebenso eine Abstraktion wie das „mittlere Einkommen“ oder die „mittlere Lebenserwartung“. Statistisch errechnete Klimagebilde wie das „Azorenhoch“ oder das „Islandtief“ sind stationäre Scheingebilde ohne Wirklichkeit. Die wechselvolle Wirklichkeit spielt sich beim Wetter, bei seinen stets wandernden Hochs und Tiefs ab. Der Wunsch nach „Klimaschutz“ entpuppt sich als zwar schöne, aber utopische Illusion, deren Verwirklichung an der Unkontrollierbarkeit wie Unbeeinflussbarkeit des Wetters scheitert. Das Wetter ist nicht dem Menschen untertan, im Gegenteil, der Mensch muss sich dem Wetter fügen, sich ihm beugen und anpassen. Keiner weiß das besser als ein direkt der Natur und dem Wetter ausgesetzter Bauer.

Das Vorhaben der Vereinten Nationen, das „Globalklima“ schützen und den Klimawandel stoppen zu wollen, mag zwar den Größen- und Machbarkeitswahn eines sich zur Herrschaft über die Natur berufen fühlenden Menschen befriedigen, doch diese Herrschaftsgelüste scheitern schlicht und einfach am Wetter. Was auch immer an finanziellen Ressourcen zum Schutz des Klimas abkassiert und investiert wird, mag zwar so manchen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beglücken und bereichern, doch auch in 1000 Jahren wird sich am Grundcharakter des Wetters und seiner Unbeständigkeit nichts ändern. Der Klimaschutz-Politik werden wir solange nicht Einhalt bieten können, solange wir an die Möglichkeit der Klima-Katastrophe glauben und uns überflüssige Klima-Ängste einreden lassen.

Die einzige Möglichkeit, um eingebildeten wie eingeredeten Gefahren zu begegnen und sie zu bewältigen, hat der Königsberger Philosoph Immanuel Kant aufgezeigt. Kant forderte uns auf, den Mut zu haben, unseren eigenen Verstand zu benutzen, um aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit herauszukommen. Sein Wahlspruch lautete: „Sapere aude!“ Dieser Willensakt setzt voraus, dass wir kritisch dem „Zeitgeist“ begegnen und uns nicht bequem und willig von ihm treiben lassen. Nur der selbst denkende Bürger ist auch ein mündiger Bürger.

Kehren wir zum Ausgangspunkt zurück und lassen Professor Mäntele sprechen:

Man muss nicht religiös sein, um erhebliche Bedenken zu haben, wenn Lebensmittel (wie Getreide, Mais, Rüben) extra dafür angebaut werden, damit sie später im Tank des Kraftfahrzeuge landen. Solange noch Menschen auf der Welt hungern, sollte dies auf keinen Fall gemacht werden… Ich habe mit Verwunderung festgestellt, wie gering die Proteste unserer großen Kirchen gegen diese – immerhin subventionierten – Schritte sind. Vielleicht planen sie sogar schon eine gemeinsame Änderung der entsprechenden Passage im Vaterunser: „…unser täglich Sprit gib uns heute.“

Fazit: Hungern für den Klimaschutz? – Nein danke!

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59 KOMMENTARE

  1. NAHRUNGSMITTELKRISE
    Experten fordern radikale Umkehr der Agrarpolitik

    Karge Ernten, hohe Lebensmittelpreise und Hungerrevolten: Um weltweit für ausreichend Nahrungsmittel zu sorgen, fordern rund 400 Wissenschaftler und Politiker eine komplette Neuausrichtung der Landwirtschaft. Ansonsten, so die Warnung, drohe vor allem Entwicklungsländern der Kollaps.

    Paris – Das Fazit ist eindeutig – und nicht besonders ermutigend: Um Arme besser zu versorgen und den Gefahren sozialer Unruhen und ökologischer Katastrophen zu begegnen, müssten die Anbaumethoden weltweit geändert werden, heißt es mehr als eindeutig in dem Bericht des Weltlandwirtschaftsrates (IAASTD), der am Dienstag in Paris vorgestellt wurde. Und damit nicht genug: Die industrielle Landwirtschaft mit Monokultur und intensivem Einsatz von Kapital oder Pestiziden sei an Grenzen gestoßen, die Zeit zum Handeln sei knapp.

    „Business as usual ist keine Option mehr“, heißt es in dem Dokument, das von 54 Staaten unterzeichnet wurde. Das derzeitige System helfe den Bedürftigen nicht. „Die ärmsten Entwicklungsländer sind die Verlierer weiterer Handelsliberalisierungen“, erklärte IAASTD-Direktor Robert Watson. Das Hauptaugenmerk der globalen Agrarwirtschaft dürfe nicht mehr allein auf der Massenproduktion liegen, die zu einem „immer zerstörteren und geteilteren Planeten“ führe. Dies sei zwar „keine neue Botschaft“. „Aber es ist eine Botschaft, die in einigen Teilen der Welt nicht ausreichend gehört worden ist“, sagte Watson.

    Die 400 Experten aus Wissenschaft und Politik wollen deshalb die globale Agrarproduktion radikal umstellen. Notwendig sei die Rückbesinnung auf natürliche und nachhaltige Produktionsweisen, heißt es dazu in dem Bericht. Dazu zähle der Einsatz natürlicher Düngemittel und traditionellen Saatguts sowie kürzere Wege zwischen Produzenten und Verbrauchern. Die USA, aber auch Vertreter der Industrie stimmen allerdings nicht allen Befunden zu. Deutschland ist an dem 2002 auf dem Entwicklungsgipfel in Johannesburg eingesetzten und von der Uno und der EU geförderten Gremium nicht beteiligt.

    Ein Hauptgrund für die prekäre Situation auf den Nahrungsmittelmärkten ist nach Ansicht des IAASTD die Produktion von Biotreibstoff: „Die Nahrungsmittelpreise können dadurch weiter steigen und die Chancen, den Hunger auf der Welt zu vermindern, werden reduziert.“ Die negativen Effekte für die Umwelt durch den Bedarf an Wasser und Anbauflächen würden durch eine weitere Produktion von Biotreibstoff der ersten Generation fortbestehen.

    Der Rat warnt aber auch vor den Gefahren der Biotechnologie – etwa in Form genmanipulierter Pflanzen – für die Entwicklungsländer. Dadurch würden lokale Anbaupraktiken, die die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und die Wirtschaft sicherten, unterwandert. Durch Patente der Konzerne stiegen zudem die Kosten, und der Zugang der Bauern vor Ort werde eingeschränkt. China und die USA haben insbesondere gegen diesen Teil des Berichtes Vorbehalte. „Dennoch wird unsere Botschaft die Einstellung zur Landwirtschaft verändern und hoffentlich einen Paradigmenwechsel einleiten“, sagte Fabrice Dreyfus, einer der führenden Autoren der Studie.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-547590,00.html

  2. Dass wir im Namen des Klimawandels abgezockt werden, ist sowieso der größte Betrug an den Bürgern.

    Jetzt haben die Grünen die Atomkraftabschaltung beschlossen und dann kam der Klimawandel. Tja, liebe Grünen, was nun?

  3. Deutschland lässt für Kröte, Lurch und Brachvogel, die mühsam dem Sumpf abgerungenen landwirtschaftlichen Flächen wieder in ihren Ursprung zurückfallen.

    Denn Milch kommt aus dem Tetrapack, das Brot vom Bäcker und das Fleisch aus „unseren Fleischfabriken“. Und was wir nicht selbst produzieren, das kaufen wir den Ländern ab, die Probleme haben, ihre Bevölkerung zu ernähren. Aber wir zahlen die besseren Preise.

    Ich glaube, noch nie war gutmenschliche Heuchelei grösser als heute.

  4. Da passt doch perfekt:

    http://www.pi-news.net/2007/12/offener-brief-an-den-un-generalsekretaer/

    12. Dezember 2007

    Seine Exzellenz Ban Ki-Moon
    Generalsekretär der Vereinten Nationen New York, NY
    Vereinigte Staaten von Amerika

    Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

    die UN-Klimakonferenz führt die Welt in die grundsätzlich falsche Richtung.

    Es ist nicht möglich, den Klimawandel zu stoppen oder das Ausmaß zu kontrollieren, inwieweit sich unser Planet erwärmt oder abkühlt…

    …Versuche den globalen Klimawandel zu verhindern sind aussichtslos und stellen eine tragische Verschwendung von Ressourcen dar, die besser für die tatsächlichen und dringlichen Probleme der Menschheit verwendet würden.

    Hochachtungsvoll

  5. moralisch steht angesichts Verhungernder in der dritten Welt mancher Grünen-Funktionär auf einer Stufe mit einem zynischen Verhungerer-Apparatschik aus dem Sowjetreich!
    Wenn es in den nächsten Jahren Hungerbürgerkriege geben sollte, wäre auch das Attribut „genozidär“ für die Grünen angebracht.

    Die Grünen stehen heute effektiv für radikale Menschenrechtsfeindlichkeit, sei es im Umgang mit dem Islam oder beim Propagieren von mörderischen Öko-Utopien!

  6. Das ist doch alles blödsinn. Was wir jetzt erleben wird in den nächsten Jahren nur noch schlimmer. Egal ob Biosprit oder nicht. Das Problem ist, das die Erde die Massen an Menschen einfach nicht ernähren kann. Für uns bedeuted das teurere Lebensmittel, für die dritte Welt Hunger. Wenn man sich in der dritten Welt nicht auf eine 2-Kind-Politik einigen kann, wird das Problem vielleicht etwas herausgezögert, aber nicht gestoppt.

    Der Druck auf unsere Grenzen wird in jedem Fall zunehmen.

  7. #5
    ÖkoRassisten…

    #6

    Die Ernährung derWeltbevölkerung wäre ohne weiteres zu gewährleisten, will nur keiner von den Volkszertretern. Früher durften die irrsinnigen Überkapazitäten nicht in die 3. Welt geschickt werden, heute ist nix mehr da…

    Brasilien hat das 3. größte Erdölvorkommen der Welt gefunden. Neue Supermacht??? 😉
    Und das war nicht das letzte neue Riesenölfeld, von einer prognosdizierten „Knappheit“ wie schon in den 70ern kann wie immer keine Rede mehr sein!

    http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wirtschaft/news/498727

    😉

  8. Ethanol-Durst der USA löst Tortilla-Krise aus

    Die Preise für Maismehl verteuern sich kräftig. Für die Mexikaner – besonders für die armen – ist dies eine Katastrophe. Schließlich ist Mais der Grundstoff der Nationalspeise Tortilla. Der Schuldige ist für die Mehrheit in Mexiko ausgemacht: die Gringos im Norden.

  9. In Zuge weiterer Ökologisierung dürfen in wenigen Jahren 8 Kuffar das Auto eines Rechtgeleiteten ziehen.

    Als Energie reicht eine Kante trockenes Brot.

  10. #7 Schweinsohr (15. Apr 2008 20:40)

    Brasilien hat das 3. größte Erdölvorkommen der Welt gefunden. Neue Supermacht??? 😉
    Und das war nicht das letzte neue Riesenölfeld, von einer prognosdizierten “Knappheit” wie schon in den 70ern kann wie immer keine Rede mehr sein!

    Wenn ich optimistisch wäre, würde ich sagen : Mittlerweile dämmert es dem Dümmsten (leider nicht)dass Öl praktisch unbegrenzt vorhanden ist und ständig neu produziert wird.

    Spätestens seit Titan/Cassini ist die Theorie von dem „fossilen“ Öl, bei dessen Verbrennung „gesammeltes CO2“ wieder frei gesetzt wird einfach nur noch Schrott.

  11. Die Preise für Butter, Speisequark, Vollmilch, Weizen, Mais erreichen Rekordhöhen, nicht zuletzt dank der Energiealternative Biosprit.

    Schuld daran sind nicht zuletzt die in den Dörfern wie Pilze aus dem Boden schiessenden Biogasanlagen. Ursprünglich einmal dafür gedacht, Gülle und andere landwirtschaftliche Abfälle in Energie umzuwandeln, wird jetzt extra für sie Mais angebaut, um sie überhaupt wirtschaftlich betreiben zu können. Der Energiemais steht so in direkter Konkurrenz zu den anderen Feldfrüchten und treibt die Preise nach oben und das ganze auch noch staatlich subventioniert. Toll!

  12. Spekulanten treiben den Sojapreis (Weizen,Mais usw.)

    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E10A5725E6F4D468A920B8F10FAD0A44D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

    Fleischproduktion weltweit:
    1950: 44 Mio. Tonnen
    1990: 170 Mio. Tonnen
    1994: 194 Mio. Tonnen
    1997: 210 Mio. Tonnen
    1999: 217 Mio. Tonnen
    2002: 242 Mio. Tonnen
    2003: 253 Mio. Tonnen
    2004: 258 Mio. Tonnen

    Folgen des Fleischkonsums 😉

    http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm

    #8 von Zitzewitz

    Mexico City steht in der zivilisatorischen Entwicklung ganz vorn. Die mexikanische Hauptstadt wurzelt in der prähispanischen Vergangenheit und befindet sich gleichzeitig bereits in der Zukunft. In einer Zukunft, die uns anschaulich die irreversible ökologische Zerstörung vor Augen führt, mit der zu Beginn des 21. Jahrhunderts auch andere Städte konfrontiert sein werden.

    http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/20936d9a-39b7-471e-9275-9290a24fa504.aspx

    Überleben in Mexico City

    http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/471/129253/1/?page=2/print.html

  13. #10 Prosemit (15. Apr 2008 20:47)

    Spätestens seit Titan/Cassini ist die Theorie von dem “fossilen” Öl, bei dessen Verbrennung “gesammeltes CO2? wieder frei gesetzt wird einfach nur noch Schrott.

    Die gegenteilige Theorie ist bisher durch nichts bewiesen, auch nicht durch die Cassini-Mission.

  14. In einem ihrer immer lesens- und nachdenkenswerten Kommentare hat Eisvogel festgestellt: „Ich komme auch immer mehr zu der Ansicht, dass so ziemlich alles, was gut oder wenigstens gut gemeint beginnt, verkommt, wenn der Staat seine Finger drin hat.“ Auch hinsichtlich der öffentlichen Forcierung des Anteils von „Bio“sprit im Kraftstoff sieht es so aus, als ob sie wieder einmal Recht hätte. Denn die damit verfolgten politischen Ziele sind so hehr und hoch erhaben, dass sie kaum zu kritisieren sind; die Mittel aber, sie zu erreichen, verursachen im Handumdrehen Probleme, die schlimmer sind als diejenigen, die man vorgeblich lösen wollte. Ich weiß, dass die Klimatologie eine überaus komplexe und in hohem Maße interdisziplinäre Wissenschaft ist, die das Auffassungs- und Urteilsvermögen des Einzelnen weit überfordert. Wenn ich mir dennoch die in Dr. Thünes Artikel zitierte Ermutigung Immanuel Kants „Sapere aude“ – also etwa: wage es, (selbst) nachzudenken – zu Eigen mache, dann erscheint es mir als eine geradezu absurde Selbstüberschätzung, wenn Politiker, die es noch nicht einmal schaffen, in Konjunkturzeiten den Stand der öffentlichen Schulden auf gleicher Höhe zu stabilisieren, sich anheischig machen, ein derart gewaltiges Naturgeschehen wie das Wetter in irgendeiner Hinsicht zu beeinflussen.

  15. #13 von Zitzewitz (15. Apr 2008 20:58)

    Die aktuellsten Forschungen bestätigen das bereits an den tektonischen Grenzen.

  16. Warum verbrauchen Auto 7 bis 15 Liter je 100km,Warum wiegt ein Kleinwagen 1200kg ??? Die Autoindustie ist in der Lage Fahrzeuge mit 2 bis max 3 liter/100km herzstellen,Wenn es nach mir ginge, würden Personenwagen mit mehr als 3L/100km nicht mehr zum Strassenverkehr zugelassen. Zum Heizen und Stromerzeugen kann man Erdwärme nützen

  17. Die wirkliche bioenergetische Revolution

    Die 2 Generation

    http://www.choren.com/de/biomass_to_energy/biomasse-potenzial/

    Das gesamte frei verfügbare Bioenergiepotenzial Deutschlands beziffert Prof. Scheffer von der Universität Kassel/Witzenhausen mit 56 Mio. t RÖE1. Mit dieser Menge können theoretisch knapp 30 Mio. t BTL erzeugt werden, was zur Deckung von 50 % des gesamten Kraftstoffverbrauchs der Bundesrepublik ausreichen würde – einschließlich der Luftfahrt und ohne die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln einzuschränken.

  18. Wenn ich mich recht erinnere. war in den siebziger Jahren das Aus für Fossile Brennstoffe bereits für das Jahr 2000 prophezeit. Öl sprudelt immer noch. Hunger in Brasilien – hausgemacht, durch Pflanzenanbau zu verarbeiten als Biosprit, seit Jahren und Zinsknechtschaft. Afrika, z.B. herausragender Stratege R. Mugawe, hat eine florierende , exportierende Landwirtschaft in Grund und Boden gefahren. Die Hilfslieferungen landen in Lagerhallen, die von dem Regime teuer an die UN vermietet werden.
    Asien, ein Großteil der Bauerrn befindet sich in Zinsknechtschaft und kaufen noch Hybridsaaten zur Ertragssteigerung. Etc.
    Das Problem Hunger ist vielschichtiger und hängt leider nicht alleine am Biosprit!

  19. Als die Sache mit dem Biosprit aufkam, hat man mich ausgelacht, als ich meinte, dass das mal zu Unruhen führen wird. Das liegt fast zwei Jahre zurück. Dabei ist alles so einfach. Frage mal jemanden, ob er lieber in einem „normalen“ Klima verhungern möchte, oder ob er in einer erwärmten Atmosphäre überleben will? Mal ganz davon abgesehen, dass die Sache mit dem „Biosprit“ vollkommener Humbug ist.

    Was sich die westliche Welt an Arroganz herausnimmt, ist einfach nur peinlich. Im Namen des Klimaschutzes wird der Regenwald in weit entfernten Ländern gerodet. Die Ölpalme bringt da mehr Profit, als ein natürlich gewachsener Wald. Aber wir in der westlichen Welt meinen immer noch die Welt zu retten. Das ist so lächerlich.

    Warum wird nicht endlich erkannt, dass die Abhängigkeit von Öl und Gas keinen Vorteil bringt? Warum wird nicht einfach rigoros die Abkehr von diesen Energiequellen forciert? Mir kann niemand erzählen, dass es keine Alternativen geben würde. Das Problem ist nur, dass mit Öl und Co. zurzeit so ungemein hohe Gewinne erzeugt werden können.

    Wir alle kennen die Antwort und es ist bitter genug, dass die Vernunft keine Rolle spielt. Wir werden verkauft. Es gibt einige, die jetzt immens viel Geld verdienen. Je höher der Ölpreis geht, desto höher ist der Gewinn. Für ein paar wenige ist der Peak-Oil nichts Schlimmes, sondern die Cash-Cow, die man totmelken möchte.

    Ich finde es einfach nur pervers, dass man mit Lebensmitteln spekuliert. Ich würde mir wünschen, dass sich mal ein paar Politiker in die dritte Welt begeben, um dort vor Ort zu erklären, warum das so toll ist, dass dort die Menschen jetzt noch schneller verhungern.

    Wir haben den Planeten gerettet! Das Klima bleibt zwar auch die nächsten 5 Jahre unvorhersehbar, aber wir haben was getan! Wir haben Millionen (an Menschenleben!) geopfert, aber wir haben was getan! Die EU hat den Planeten gerettet.

  20. Werden wir von Industrie un Politik unter dem Label „Klimaschutz“ abgezockt?
    Ganz sicher!

    Hat menschliche Aktivität einen Beitrag zur Klimaänderung geleistet?
    Wahrscheinlich.

    Können wir es uns leisten, so weiter zu machen und die Zeichen zu ignorieren?
    Ich glaube nicht.

    Lieber bemühe ich mich und zahle drauf um hinterher zu merken, daß es umsonst war als in Ignoranz zu leben und am Ende meinen Kindern keine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Ist es nicht auch eine ähnliche Überlegung, die uns zum Widerstand gegen den Islam ermuntert?

  21. @Schweinsohr. Mag ja sein das die Welternährung derzeit noch gegeben wäre ohne Biosprit. Aber wenn die Bevölkerung weiter so rasant wächst, ändert das nichts daran, das nicht genug Land zum bewirtschaften da ist um alle zu ernähren.

  22. „Die neoliberale Privatisierung der Energiewirtschaft führt zu Monopolpreisen und zu Abzockerei. Die Stromnetze gehören in die öffentliche Hand“

    Und das ist der nächste Kriegsschauplatz!

    Es hat schon einen Sinn, dass die Elektrizität in Frankreich in der Hand des Landes liegt!

    Bereiche wie Landwirtschaft, Energie, Wasser, Müll gehören nicht in die Hände von Kapitalisten!

    Deutschland hat die höchsten Preise bei Strom, Gas, Wasser und Müll!

    Und das erst seitdem diese Bereiche dem ach so effektiven Kapitalismus überlassen worden sind.

    DSDS – der Gelbe Sack. Anteile von 25,000 DM sind innerhalt kürzester Zeit auf 500.000 DM gestiegen. Das waren und sind die einzigen Gewinner dieses Systems.

    Das gleiche bei Strom, wo nur noch die Gewinne der Aktionäre zählen, Wasser und Müll.

    Die Privatisierung hat Nichts gebracht, außer viel viel höheren Kosten!

    Ach so, das Zitat ist von Oskar Lafontaine.

    Und der wird bei gleichbleibender Lage mit seiner Linken bald über 30% einfahren und die S(E)PDSPD überholen.

    Und dann noch diese Kehrtwende der Linken:

    Gysi geißelt linken Antizionismus

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-547564,00.html

    Kehrtwende bei den Linken: Fraktionschef Gysi stimmt neue Töne gegenüber Israel an. Statt einseitiger Bekenntnisse zum „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ fordert er jetzt in einer Rede „Solidarität mit Israel“ – und warnt vor linkem Antizionismus.

  23. gerade im ZDF:
    „Die Rückkehr der Sintflut“

    Mit herzzereißenden Szenarien und Special Effekts wird die Zukunft in düstersten Farben gemalt.

    Alles wegen den bösen Treibhausgasen.

    Z.B. Köln, das in einigen Jahrzehnten in den Fluten versinkt. Hunger, Krankheiten und Hurricans in New York, Millionen auf der Flucht und ähnlicher Quatsch.

    Und auch der unvermeidliche (inzwischen Prof.) Latif kommt zu Wort, jetzt spricht er sogar halbwegs verständliches Deutsch.
    (das war vor einigen Jahren noch anders…)

    Die Sendung ist Indoktrination pur!

    Guckst Du hier:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/468014?inPopup=true

    Die Seite dazu:
    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,7186033,00.html

  24. Rekordernten in amerikanischen Corn belt und in Südamerika

    Höhere Endbestände angekündigt

    Zumindest hatte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) in seinem jüngsten Supply & Demand Report für die „Bullen“ eher unangenehme „News“ in „Gepäck“. Mittlerweile gehen die Behörden für das Ende des Wirtschaftsjahrs 2006/07 von Endbeständen in Höhe von 615 Millionen Scheffeln aus. In der März-Schätzung lag die Prognose noch bei 595 Millionen Scheffeln. Hieraus errechnet sich ein Ending Stock to Use Ratio von 20 Prozent. Das entspricht dem höchsten Wert in den zurückliegenden 20 Jahren.

    Verantwortlich hierfür soll einerseits ein Rückgang der Nachfrage um 1,4 Prozent sein, der vor allem auf den geringeren Bedarf der Fleischindustrie zurückzuführen ist. Angesichts der schrumpfenden Ertragsspannen als Resultat der immer noch recht hohen Weltmarktpreise für Sojabohnen könnten die Züchter vermehrt andere Getreide wie Gerste oder Dinkel einsetzen. Zum anderen rechnet das USDA für die Vereinigten Staaten mit rückläufigen Exportzahlen. Aktuell erwartet man nur noch einen Zuwachs von 14 statt zuvor 22 Prozent. Hintergrund ist die sich in Südamerika abzeichnende Rekordernte von 4,135 Milliarden Scheffeln. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kein Wunder also, dass die amerikanischen Experten die globalen Übertragsraten von 54 auf 61 Millionen Tonnen anwachsen sehen. Das sind 27 Prozent der jährlichen Verbrauchs – ebenfalls ein im historischen Vergleich ein mehr als komfortables Niveau.

    Sojabohnen statt Weizen

    Die Überproduktion könnte allerdings gerade in den Vereinigten Staaten noch erheblich größer ausfallen als zuletzt vorhergesagt: Nach dem derzeitigen Kenntnisstand scheint ein nicht unerheblicher Teil des amerikanischen Winterweizens den Kälteeinbruch in Kansas und Illinois nicht überlebt zu haben. Die Farmer könnten daher den zerstörten Weizen unterpflügen und stattdessen anderes Korn anpflanzen. Da in Kansas die Weizenfelder mit Herbiziden behandelt wurden, auf die Mais zum gegenwärtigen Pflanzzeitpunkt nicht gut reagieren würde, verbleiben als Alternative eigentlich nur noch die als sehr robust bekannten Sojabohnen. In den südlicheren betroffenen Gebieten wird Mais traditionell eher selten angebaut, so dass auch hier eher auf Sojabohnen zurückgegriffen werden dürfte, zumal dieses Getreide etwas später angepflanzt werden kann als Mais und von daher die besseren klimatischen „Karten“ hat. Insgesamt ist somit nicht auszuschließen, dass die US-Anbaufläche für Sojabohnen in der kommenden Saison deutlich größer ausfällt als die jüngst prognostizierten 70,5 Millionen Acres. Kommt es dazu, wird der US-Output beträchtlich anwachsen und die ohnehin bereits bestehende Überangebotssituation verschärfen.

    Drohendes Überangebot selbst bei Dürre

    Alles in allem stellt sich die fundamentale Lage bei Sojabohnen damit alles andere als „bullisch“ dar. Lediglich eine massive Dürre-Katastrophe im amerikanischen „Corn Belt“ könnte unter Umständen eine massive Korrektur bei Sojabohnen und –mehl unter Umständen abwenden. Wetten sollten Sie darauf aber lieber nicht. Denn auf Grund jahrelanger genetischer Veränderungen sind die Sojapflanzen mittlerweile annähernd immun gegen ungünstige Witterungsbedingungen.

    Quelle: dpa (AFX)

  25. @Colin

    Viele Deiner Einwände kannst Du einfach erklären: Korruption oder Profitdenken!

    Warum können sich in vielen Teilen der Welt die Leute nicht mehr selbst versorgen?

    Die Antwort ist einfach:

    Was macht jemand, der in Indonesien 1000 Hektar Land hat? Er schaut nach, womit er am meisten Geld verdienen kann. Und weil die EU gerade so geil auf Biosprit ist, pflanzt er Ölpalmen an. Und weil es ihm nicht reicht, gut über die Runden zu kommen, expandiert er. Er kauft für billiges Geld Regenwald, lässt diesen roden, um noch mehr Ölpalmen anzupflanzen. Die EU bezahlt ja Spitzenpreise, weil das ja den Planeten rettet.

    Wir können gar nicht so schnell und so viel Krombacher trinken, um den Regenwald zu retten.

    Der Biosprit ist eine Mogelpackung hoch zehn und kaum einer bemerkt es. Biosprit ist von der Bilanz sogar schlechter, als Erdöl. Aber Hauptsache das Wort „BIO“ steckt irgendwo drin. „BIO“ aktiviert bei vielen noch das Gefühl etwas für den Planeten zu tun. Wenn diese Leute nur wüssten, was es wirklich bedeutet. Dass sie mit verantwortlich sind, dass in Schwarzafrika die Menschen verhungern. Hauptsache das Klima ist prima und wir haben den CO2-Ausstoß reduziert. Scheiss egal, wie viele Menschen deswegen gestorben sind.

  26. #21 Proxima Centauri

    Ich habe nach zehn Minunten abgeschaltet.

    So langweilig und abgedroschen war der Beitrag:

    „Rückkehr der Sintflut“

    Ja und gerade habe ich auch den Ton abgedreht:

    frontal 21 über waterboarding, ach wie schlimm!

  27. #7 Schweinsohr

    „Ökorassisten“

    nein, der Begriff ist zu Holzschnitt-Keulenartig .. das muß schon immer schön in Kontext gesetzt werden!

  28. Ein mächtiger und grausamer Gott hat die Herrschaft übernomen:
    The Universal God of Global Warming
    ER droht – wie seine Vorgänger auch – mit Weltuntergang und ewiger Verdammnis. ER fordert Opfer – statt Kirchensteuer und Klingelbeutel Ökosteuer, Windkraftsubvention, verhungernde Afrikaner und Indios, Menschenopfer!!…….
    ER verheißt das Paradies den Kaltduschern, Pastinakenfressern, Fahrradfahren, LatzhosenträgerInnen und Hanfrauchern.
    SEINE Tempel heißen ARD, ZDF, SAT……, SEINE Priester tragen liturgisches Grün.
    Seine Gebetsmühlen verkünden mit ihren Riesenpropellern SEINE Botschaft und lösen Verzückung bei SEINEN GläubigINNen aus.
    Betet IHN an:
    Mächtiger Erwärmer, der Du beherrscht unser Klima, geheiligt sei DEIN Name, DEIN Wille und der DEINER AnhängerInnen geschehe. Unseren täglichen Biomampf gib uns heute, vergib uns unser CO2 und unser Furzgas. Dein ist das Klima jetzt und in alle Ewigkeit…..

  29. Empfehlenswertes Buch:
    „Freispruch – für CO2! Wie ein Molekül die Phantasien von Experten gleichschaltet“

    von Wolfgang Thüne

  30. Bitte wie? Zerstörung der europäischen Landwirtschaft durch Biosprit? Die europäische Landwirtschaft galt Jahrzehnte lang als „tot“: ein riesiges subventioniertes Verlustgeschäft. Landwirtschaftliche Flächen waren nichts mehr wert. Es wurden sogar Stilllegungsprämien bezahlt.

    Und jetzt passiert plötzlich etwas Undenkbares: Die Preise für Lebensmittel steigen, die Bauern kommen kaum noch nach mit der Produktion von Raps, Mais und Holz. Das ist keine Zerstörung der Landwirtschaft, es ist eine Renaissance.

    Ist es denn so viel besser, unser Geld wie bisher irgendwelchen arabischen Ölscheichs nachzuwerfen? Öl hat sich die letzten Jahre auch drastisch verteuert. Da ist es mir doch weitaus lieber, wenn die Gewinne durch die Preissteigerungen bei den europäischen Bauern landen.

  31. @#30 prins-eugeen
    Stimmt, aber dieser Gott hat eine kurze Lebensdauer.
    So wie all die anderen vor ihm. DDT, FCKW, Waldsterben …
    Die Linken treiben jeder Jahrzehnt eine neue Sau durch Dorf.
    Ich bin schon mal auf die nächste gespannt.

  32. GTI STATT 3l-3-ZYLINDER-MÜHLE

    #16 Santan (15. Apr 2008 21:01)
    „Warum verbrauchen Auto 7 bis 15 Liter je 100km,Warum wiegt ein Kleinwagen 1200kg ??? Die Autoindustie ist in der Lage Fahrzeuge mit 2 bis max 3 liter/100km herzstellen,Wenn es nach mir ginge, würden Personenwagen mit mehr als 3L/100km nicht mehr zum Strassenverkehr zugelassen. Zum Heizen und Stromerzeugen kann man Erdwärme nützen“

    Sei mir nicht böse Santan, aber mit Deiner 3l-Schwachsinns-Schaukel fahr ich nicht. Die sind doch schon mit ’nem Kasten Wasser überladen. Und machen Lärm wie die Hölle. Mit so ner Mühle nach Bozen fahren oder nach Paris? No, thanks.

    Nee, ich machs anders. Ich bin lange alte Gti’s gefahren. Der erste hat 1.600 DM (Gti I, EZ 1982, 160.000 km) gekostet, der zweite 1500 DM (Gti II, EZ 1986, 183.000 km), der dritte 1.200 Euro (EZ 1991, 186.000 km). Ein Spottgeld, aber die sind alle gefahren wie die Hölle. Praktisch unkaputtbar. Und wie die aus dem 2. Gang hochblasen! Das überragende Handling, der Biss, sogar im 5. Gang! A dream within a dream (E. A. Poe). No. 2 hatte keinen keinen G-Kat – and whoever gives a fuck? Mehr Auto, mehr Fahrspaß für weniger Geld als mit einem alten Gti —- das gibt es nicht!

    Jetzt bin ich am Ziel meiner automobilen Träume: ein 95er Golf III VR6. 180.000 km, 2500 Euro! Wenn ich diesen Bariton höre! Der Schub! Die Flüster-Power! Das Auto ist der helle Wahnsinn! Für 2500 Euro. Naja, muß im Herbst zum Tüv. Gut möglich, daß da was fällig ist. Aber, so what?

    So, und was kostet jetzt Deine 3l-3-Zylinder Mühle? Smart? 15.000 Euro oder 17.000? Hey, wir reden von einer Kosten-Differenz von mindestens 12.500 Euro. Und ich hab ein richtiges Auto! Mit dem ich lange Strecken fahren kann – zügig fahren, Du mobile Straßensperre! Oder bei dem ich Ski aufs Dach spannen kann.

    Und weißt Du was, für diese 12.500 Euro-Differenz, kann ich sehr, sehr lange tanken. Selbst wenn der Benzin-Preis noch weit steigt. Von der Vollkasko-Versicherung, die Du für einen neuen Smart brauchst, hab ich noch gar nicht geredet. Ich fahr mit Hadft, sonst nix. Noch was: Der 1,4l Astra (E-1) meines Vaters kostet mehr Steuer als mein E-2-Norm VR6 mit exakt doppelt soviel Hubraum. Was glaubst Du, wie ich da gelacht hab? Diese Öko-Deppen in Berlin!

    Ach, bevor ich’s vergesse: Zwischen den Jahren stand im Motorteil der FAZ was Dein Smart (Benziner) verbraucht, wenn man es über eine längere Strecke hinweg mißt: 7,6 l auf 100 km! No joke. Das ist nur ganz gering weniger als mein 86er IIer Gti verbnraucht hat, der ohne G-Kat. Aber der ist richtig gefahren!

    Zum Schluß ein kleines Erlebnis: In genau diesem Auto fuhr ich einmal in einem Stop-and-go-Stau — ich natürlich links, Gti hat ja gar keine Zulassung für die rechte Spur — neben einem funkelnagelneuen Maserati. Ich wußte, daß der damals neu 150.000 DM kostete. Genau 100x soviel wie mein Gti. Fährt der auch 100x so gut wie mein Gti, hab ich mich gefragt – und den Rest der 400-km-Strecke gegrinst.

    Aber bitte, kauf Du nur Deine 3l-3-Zylinder-Schaukeln. And much good may it do you.

  33. #6 1Eternia (15. Apr 2008 20:26)
    Das ist doch alles blödsinn. (…..) Das Problem ist, das die Erde die Massen an Menschen einfach nicht ernähren kann. Für uns bedeuted das teurere Lebensmittel, für die dritte Welt Hunger. Wenn man sich in der dritten Welt nicht auf eine 2-Kind-Politik einigen kann, wird das Problem vielleicht etwas herausgezögert, aber nicht gestoppt.

    Der Druck auf unsere Grenzen wird in jedem Fall zunehmen.

    Seltsam, dass dieses Problem so wenig Bedeutung im öffentlichen Bewustsein hat. Im 1955 gab es ca. 2,5 Milliarden Menschen, jetzt nähern wir uns den 7 Milliarden. Noch Fragen? Der Druck auf unsere Grenzen wird in jedem Fall zunehmen. Da nützt auch neues Öl in Brasilien nichts mehr. Träumt weiter.

  34. #33 Weiterdenker :

    Ja, und das Verfahren ist bereits seit den 20zigern bekannt.
    Der Hautteil der deutschen Treibstoffherstellung im 2 WK beruhte auf diesem Verfahren. (mit Kohle)

    Der Liter BTL soll nach dem Bau der Großanlage in Schwedt 60 Cent kosten.

  35. „Fazit: Hungern für den Klimaschutz? – Nein danke!“

    Ohhh…PI wird auf einmal politisch korrekt!?

    Dieser ganze Biosprit-Wahn, der ja auch z.B. in den USA politisch gewollte im grossen Massstab umgesetzt wird, hat i.d.R. gar nichts mit Klimaschutz zu tun.
    In den USA wird fast genausoviel Energie zur Herstellung des „Mais-Benzins“ genötigt, als wenn man gleich normales Benzin verbrennen würde.

    Biosprit dient in erster Linie um
    – der angespannten Lage auf den Ölmärkten entgegenzutreten.

    – um sich unabhäniger von Öl-Importen aus Ländern mit Terrorunterstützern und sonstigen instabilen Regionen zu machen.

  36. @ilex. Da sind wir wohl die einzigen die das wahre Problem erkannt haben. Wird wohl noch ne Weile dauern bis man in Washington und Berlin auch so weit denkt.

  37. Mein mantra zu Klimaschutz und Klimakiller CO2

    Zum “Klimakiller” CO2

    1. Ohne CO2 kein Leben auf der Erde. (z.B. Photosynthese)
    2. CO2 ist 1,52 x schwerer als Luft (O2,N2). Also ein bodennahes Gas.
    ( Hundshöhle bei Neapel: Hunde ersticken, Menschen durchschreiten sie
    ungefährdet).
    3. Die Vegetationsgrenze liegt, wegen Mangels an CO2, bei ca. 3.000 Meter
    Höhe.
    3. Sog. Kalte Gase (O2, N2, CO2, CH4) absorbieren elektromagnetische Wellen (Wärmestrahlung, Infrarotstr. IR) Das heisst, sie passieren die Gase ohne Energieverlust mit etwas geringerer Geschwindigkeit als die Vakuumlichtgeschwindigkeit: u<c.
    4. Die Konzentration von CO2 in der Erdatmosphäre beträgt 0,035%!
    5. Ergo: 99,965% Luft zu 0,035% CO2
    6. Auf 10.000 Moleküle Luft kommen also 3 Moleküle CO2.
    7. Der Brechungswinkel von CO2 beträgt 1.62°
    8. Der Energieverlust elektromagnetischer Strahlung verhält sich umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung : 1/r². NEWTON ( Entropie. Wäre dem nicht so, würde auf der Erde die Gluthitze der Sonnenoberfläche herrschen. ( Für Pisaner: Hand-Herdplatte oder Arsch-Kamin).
    9. Wärme fliesst immer nur von einem wärmeren zu einem kälteren Körper.
    2. Hauptsatz der Thermodynamik
    10. Die Sonne strahlt das gesamte Spektrum elektromagnetischer Wellen ab, von Infrarot IR bis Röntgenstrahlen.

    Berechnungen:

    1. Der Erdatmossphäre wiegt 5,3 x 10 hoch 15 Tonnen
    2. CO2 gesamt wiegt 1,8 x 10 hoch 12 Tonnen (Abgabe der Meere, Pflanzen, Verwesung, der Erdekruste)
    3. Der Mensch produziert technisch jährlich 7 x 10 hoch 9 Tonnen CO2.
    4. Der „Humananteil“ am Gesamt-CO2 beträgt somit 0,377%
    5. Prozentual an der Erdatmosphäre 0,0001415%

    Die Klimatologen (Grassl, Schellnhuber, Ramstorf, Latif) behaupten nun folgendes:

    1. Nur das kurzwellige Licht der Sonne passiert die Erdatmosphäre und trifft auf die Erdoberfläche auf.
    2. Diese wiederum reflektiert IR-Strahlung
    3. In 6 Km Höhe befindet sich eine CO2-Schicht, welche wiederum IR-Strahlung rückreflektiert.
    4. Diese Schicht wirkt wie ein Treibhausdach und somit erwärmt sich der Globus langsam aber stetig.

    Meine Argumente dagegen:
    1. Auf 10.000 Moleküle kommen 3 Moleküle CO2! Tolle reflektierende Schicht!
    2. Nehmen wir an, dass IR-Strahlung von 360 Watt/m² ( es ist weniger, lässt sich aber gut rechnen) von der Erdoberfläche reflektiert werden und in 6 Km Höhe auf die CO2-Schicht treffen.
    Dann kommen da nach Newton 1/r² nur 10 Watt!!! an, rückreflektiert auf die Erdoberfläche sind das mickrige 0,277 Watt. Schon ziehe ich mein Hemd aus.
    3. nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik kann Wärme nur vom wärmeren zum kälteren Körper fliessen. Die Erdoberfläche ist aber wärmer!?!
    4. Newton 1/r² und 2. Hauptsatz der Thermodynamik sind NATURGESETZE sie gelten im ganzen Universum seit dem Urknall und könne nicht durch Mehrheitsbeschluss des Bundestages ausser Kraft gesetzt werden. Scheisse aber, aber ist so.
    5.Es könnte doch auch kälter werden, denn die CO2-Schicht könnte IR auch gleich in den Weltraum reflektieren.
    6.Warum liefern IR-Satelliten gestochen scharfe Bilder der Erdoberflache, und sogar bis in 2M Tiefe,
    warum liefern IR-Teleskope gestochen scharfe Bilder von Objekten im Weltraum,
    warum herrschen in der Sahara tagsüber Temperaturen bis zu 60° C und nacht Minusgrade bis –10° C, wenn doch in 6 Km Höhe die berühmte CO2-Schicht IR reflektiert?
    7. Der Brechungswinkel von CO2 beträgt 1,62°, er müsste doch aber mindesten über 90° betragen, wenn eine Reflektion stattfinden sollte. Abgesehen davon dass sich elektromagnetische Strahlung geodätisch gradlienig fortsetzt.

    Sie sehen, auch aus diesem Betrachtungswinkel ist die CO2-Schuld am möglichen Klimawandel ein grosser Betrug.
    Ich will aber gar nicht bestreiten, dass eine Erwärmung des Erdballs möglich wäre,
    allerdings sehe ich hier andere Ursachen.
    Nämlich: Sonnenflecken, Magnetfeld der Sonne, kosmische Strahlung ( Photonen =Wasserstoffatom ohne Elektron), Ekliptik und Wolkenbildung in der Erdatmosphäre.

    Das ist aber politisch nicht verwertbar, weil man hierauf keinen Einfluss hat.
    Daher die Erfindung des „Klimakillers CO².
    Ich setze noch eins ´drauf und behaupte, dass dies der dritte Weg der Sozialisten ist um doch noch die westlichen Industrienationen in die Knie zu zwingen.
    Indien und China stehen dabei und halten sich die Bäuche vor lachen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Arno S.

  38. Fazit: Hungern für den Klimaschutz? – Nein danke!

    Falsch. Regenerative Energiequellen für die Unabhängigkeit von den Arabern – Ja bitte!

  39. “Warum verbrauchen Auto 7 bis 15 Liter je 100km,Warum wiegt ein Kleinwagen 1200kg ??? Die Autoindustie ist in der Lage Fahrzeuge mit 2 bis max 3 liter/100km herzstellen,Wenn es nach mir ginge, würden Personenwagen mit mehr als 3L/100km nicht mehr zum Strassenverkehr zugelassen. Zum Heizen und Stromerzeugen kann man Erdwärme nützen”

    Ja warum nur braucht man zum Erwärmen von Wasser Energie. Ob das wohl damit zusammenhängt, dass aus nichts nunmal nichts entsteht. Um ein Auto mit einem bestimmten Gewicht in Bewegung zu setzen und zu halten ist nunmal eine bestimmte Menge Energie nötig. Und in jedem Liter Benzin oder Diesel ist ebenfalls eine bestimmte Menge Energie gespeichert. Die Schnittmenge der beiden ergibt den Verbrauch. Der lässt sich auch nicht nennenswert durch andere Motoren, Elektroantrieb usw beeinflussen. Wenn ich irgendwo 10kW reinstecken muss um was auch immer zu produzieren muss die Energie irgendwie erzeugt werden. Ob durch verbrennen von Holz, Kohle, Öl, über Wasserkraft, Windenergie oder Kernkraft ist erstmal belanglos. Kernkraft wär natürlich am besten, im Auto aber irgendwie nicht wirklich praktikabel. Schliesslich passieren immer wieder mal Unfälle und die radioaktiven Abfälle sind höllisch giftig und eben radioaktiv. Und alles andere funktioniert eben auch nicht so richtig. Siehe Biosprit, pro Liter Äthanol oder Pflanzenöl ist halt mal weniger Energie enthalten wie im Mineralöl, deshalb wird mehr verbraucht, wobei gleichzeitig der Preis auch noch höher ist.

  40. @Arno S. Seriöse Klimaforscher (diejenigen von denen man nicht jeden Tag neue abstruse Theorien in den MSM lesen kann) sind sich einig drüber dass CO2 nichts mit dem Klimawandel zu tun hat, sondern dass das Gegenteil zutrifft. Je höher die Umgebungstemperatur wird, bedingt durch höhere Sonnenfleckenaktivität um so mehr gelöstes CO2 wird aus dem Meer ausgetrieben.

    Das hat sich nur noch nicht bis zu den Politikern rumgesprochen. Wobei ich ohnehin bezweifle, dass der Grossteil davon, das überhaupt intellektuell verarbeiten kann. Die MErkel müsste zwar, aber wer weiss, womöglich hat die alles was sie mal gelernt hat schon wieder vergessen.

    Und wie wir, egal durch welches Verhalten, die Aktivität der Sonne die etliche Mio km entfernt ist auch nur minimal beeinflussen können, soll mir mal jemand erklären. Die würde es auch nicht mal im Allerwenigsten jucken, wenn wir sämtliche Atombomben, die es auf unserem Planeten bedauerlicherweise gibt in Richtung Sonne schicken um sie dort hochzujagen.

  41. Durch regenerative Energien womöglich zu einem gewissen Teil unabhängig vom Öl der Araber (und auch Putin und Chavez) zu werden kann ja nicht verkehrt sein. Unnötigen Benzinverbrauch im Kfz zu vermeiden, ist ja nun noch nicht die große Knechtschaft.

    Mit diesem an sich nachvollziehbaren Grundgedanken wird aber offenbar Schindluder getrieben und Geschäftemacherei unterstützt. Oft ist die Bilanz „alternativer“ Energien noch nicht einmal positiv. Wer profitiert also davon?

  42. Steigende Lebensmittelpreise sind eine Folge von Biosprit, die natürlich wie man bereits sieht dramatische Auswirkungen haben wird.

    Es gibt aber noch weitere. Ich bin ganz klar für Umweltschutz und daher gegen Biosprit. Dadurch, dass die Bauern in der 3. Welt nun Biosprit anbauen, wächst der Druck natürliche Lebensräume wie Savannen und Wälder zu vernichten, um Biosprit anzubauen.
    Der vermeintliche Klimaschutz ist daher eher umweltschädlich.
    Denn es ist sehr wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt auf der Erde, dass einige große Biotope in aller Welt unberührt bleiben. Darauf sollte die Politik stärker achten als auf das fast unbeeinflussbare Klima. Die Artenvielfalt ist zum einen unser Erbe, ohne das die Welt ärmer wird. Zum anderen können viele Nutzpflanzen, Medikamente der Zukunft usw noch daraus entwickelt werden. Außerdem verbessern sind sie Erosionschutz, verbessern die Luftqualität, steuern die Niederschläge usw… ohne Regenwald ist auch weniger Niedschlag für die Landwirtschaft die Folge.

    Leider vernichtet Biosprit genau all das, weil er die Wälder schrumpfen lässt.
    Auch ein radikaler Klimawandel könnte das ebenfalls verursachen. Aber es steht noch nichtmal fest, ob es überhaupt einen solchen Wandel geben wird. Bisher ist es nur etwas wärmer geworden, nichts tragisches.
    Dass die Wälder vernichtet werden, ist dagegen viel tragischer und unumstritten.

    Letzen Endes werden der Markt und die Preise allein das Klima retten, sofern es zu retten ist. Denn bald werden die Rohstoffe aufgrund der Nachfragesteigerung so teuer sein, dass Alternativen zunehmend attraktiver werden, und diese werden hoffentlich keine Treibhausgase mehr verursachen. Ich denke niemand kann diese Entwickling aufhalten.

    Es ist pure Zeitverschwendung und Verschlimmbesserung unserer Politiker, irgendwelchen Biospirt vorzuschreiben.
    Sie sollten lieber versuchen die letzten natürlichen Lebensräume zu schützen, statt sie – indirekt – zu vernichten.

  43. #46 ilex

    Wer profitiert also davon?

    1.Die Bauern, die durch die Liberalisierung des Agrarmarktes einige Kröten schlucken mußten
    2.Die politischen Entscheider, welche, nat. frühzeitig und aus Überzeugung, massig Anteile an Solar-, Windkraft- und Biosprit-Anlagen gekauft haben.
    3.Der dumme Bürger, der immer noch meint diese Farce würde etwas bringen.
    4.Die Autoindustrie, die spätestens (leider erst) 2010 mit einen massiven Nachfrageschub rechnen kann (Biospritanteil 10% laut EU-Verordnung)
    5.Die Öl-, Strom- und Gaskonzerne, die in der Panik beliebig den Preis treiben können

    Was vergessen?

  44. die Frage lautet nicht Hunger oder Diesel

    Die Landwirtschaft ist überreguliert. Bauern bekommen Stillegungsprämien. Es gibt genug Anbaufläche um ausreichend Lebensmittel zu produzieren. Habt ihr schon gemerkt, das die Regale leer sind? Nein. Es ist nicht unsere Aufgabe Lebensmittel für alle zu produzieren. Das grenzt schon wieder sehr an den Sozialismus. Viel wichtiger wäre es den Export nicht mehr zu Subventionieren, so dass andere Märkte (!) dadurch nicht kaputtgemacht werden.

  45. uli12us
    Die Sonne ist 1,3 Millionen mal grösser als die Erde. Das Gestirn zwingt die Planeten in eine Umlaufbahn, darunter solche Riesen wie Saturn und Jupiter.
    Und gerade die Sonne soll keinen Einfluss auf die Verhältnisse auf der Erde haben?
    Die Sonne hat ihr Magnetfeld verdoppelt. Somit wird die kosmische Stahlung KM angezogen und von der Erde abgelenkt. KM besteht aus Photonen ( Wasserstoffatom ohne umkreisendes Elektron). KM ist für die Wolkenbildung auf der erde mitverantwortlich.
    Einfach:
    Viel KM bildet viel Wolken, die Erde kühlt ab.
    Wenig KM führt zu weniger Wolkenbildung, die Erde erwärmt sich.
    Das ist der Politik äusserst lästig, denn darauf hat die Politik keien Einfluss, wie Sie sehr richtig sagen.
    Daher die CO2-Lüge. Damit kann man Volk und Wirtschaft gängeln.
    Genug für heute.
    Nur noch eine Frage:
    Warum muss eine globale Erwärmung etwas schlechtes sein?
    MfG

  46. @#49 MozartKugel

    Bauern bekommen Stillegungsprämien.

    Stimmt nicht mehr!
    Stilllegungsprämien wurden im letzten Jahr abgeschafft!

  47. Und gerade die Sonne soll keinen Einfluss auf die Verhältnisse auf der Erde haben?
    Die Sonne hat ihr Magnetfeld verdoppelt.

    Da musst du mich missverstanden haben. Die Sonne beeinflusst unser Klima weit mehr, wie wenn wir uns und sämtliche existierenden Lebewesen mit uns heute umbringen. Dann fiele zwar das CO2 weg aber das würde den CO2 Anteil nicht nennenswert beeinflussen.

    Wir können die Sonne nicht beeinflussen und das wär nunmal das einzige was helfen würde.

    Ach ich vergass, unsere Politiker brauchen nur ein passendes Gesetz machen, dann hält sich auch die Sonne dran.

  48. Das Problem ist die Überbevölkerung der Erde.
    Der Planet ist einfach nicht in der Lage, bald 10 Milliarden Menschen zu ernähren.
    Solange die grossen Weltreligionen aber die Geburtenkontrolle verbieten und die massenhafte Reproduktion der Menschen fördern, wird das Problem immer unlösbar bleiben und wird die Lage sich immer mehr verschärfen.

  49. Anstatt die in Deutschland für Jahrhunderte ausreichend vorhandene Kohle sinnvoll aus den sichersten Gruben der Welt zu fördern, zu verflüssigen, zu vergasen oder anderweitig zu verwerten (sogar Magarine lässt sich aus Kohle machen), trägt man auch hier durch die angeblich ökologische Biospritherstellung zum Hunger in der Welt bei. Kein Mensch glaubt doch ernsthaft, das bei uns die „Kohle im Keller“ bleibt. Der internationale Energiehunger wird weiter steigen, allen „Klimaschutzbemühungen“ zum Trotz, auch wenn bei uns die Lichter und die Heizungen abgeschaltet werden. Es droht meiner Meinung nach die „Privatisierung und Internationalisierung“ der Kohlevorräte, der Verkauf zum Spottpreis, also einem eigentlich unvorstellbaren und finalen Betrug des Volkes um seinen einzigen großen Bodenschatz. Den dann bestimmt nicht in Deutschland hergestellten Kohlesprit können wir dann zu Höchstpreisen auf dem Weltmarkt kaufen.
    Der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat uns Ende der 70er Jahre wegen der damaligen Energiekrise „riesenhafte Anlagen“ zur Kohleverflüssigung versprochen. Schade, dass es dazu nicht gekommen ist!

  50. #53 olga (16. Apr 2008 10:01)
    Als Bangladesh unabhängig wurde, hatten sie 50 Mio Einwohner, jetzt wohl 140 Mio. Klar, dass Leute dann da siedeln, wo man es früher nicht machte weil das Gelände zeitweise unter Wasser stand.

    Wenn Europa seine Bevölkerung in der Höhe behält und in anderen Weltgegenden (gerade in islamischen) die Bevölkerung zunimmt, dann ist es ein beinahe physikalischer Prozess des Druckausgleiches, dass Leute zu uns kommen wollen. Will man sie hindern, helfen sanfte Worte sicher wenig.

  51. #54 Minister Stein

    Es wird getan, was der Landwirtschaft dient! Deren Lobbyarbeit zieht und die haben noch Seehofer und Konsorten.
    Da steigen die Preise, auf Freiflächen wird angebaut, aber die Subventionen bleiben oder werden erhöht!
    Biosprit ist nicht der Heilsbringer! Umweltorganisationen sehen das ein, aber unsere Regierung tut so, als es der Weisheit letzter Schluß.
    Die Möglichkeiten, unabhängiger vom Energieweltmarkt zu werden, sind vertan. Kohlegruben werden dichtgemacht und kosten noch Jahrhunderte Steuergelder, um sie nicht absaufen zu lassen!
    Während man uns weismachen will, daß Umweltschutz all das ist, was unser Geld kostet, produzieren China und Indien soviel Umweltschäden, daß selbst ein völliger Stillstand allen Lebens in der EU dies nicht kompensieren kann!
    Dem Einzelnen erklärt man, daß eine grüne, gelbe oder rote Plakette sein Auto umweltschonend macht. Es geht nicht um die Umwelt, es geht um die 5 – 10 Euro für die Plakette. Genauso der Steueranteil für die Windenergie und andere sogenannte sauberen Energien!
    Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen, aber warum zahlt das der Steuerzahler?
    Da es sich immer nur um Unternehmen handelt, die sionst mit dem Staát nichts am Hut haben, sollen sie auch allein das Risiko tragen!

  52. Der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat uns Ende der 70er Jahre wegen der damaligen Energiekrise “riesenhafte Anlagen” zur Kohleverflüssigung versprochen. Schade, dass es dazu nicht gekommen ist!

    Wenigstens hat er das Ver((b)sp)rechen gehalten, die halbe Türkei auf unsere Kosten kranken zu versichern. Wenn das nix ist. Ansonsten kann man über ihn nichts positives sagen.

  53. Gutmenschliche Biospritfahrer morden afrikanische kinder.

    Das muß man ihnen um die Ohren hauen.

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