In den Kommentaren zu unserem gestrigen Tempelhof-Beitrag äußerten etliche Kommentatoren ihr Unverständnis darüber, dass wir den Ost-Bezirken das Scheitern des Volksentscheides anlasteten. Die Grafik der Berliner Zeitung zeigt sehr anschaulich das gegensätzliche Stimmverhalten in Ost und West. Wenig beeindruckten die von den Gegnern des Flughafens gerne angeführten Argumente „Lärm und Abgase“ die am meisten betroffenen Anwohner der Bezirke Tempelhof und Neukölln. Beide stimmten mit deutlich über 70% für die Offenhaltung des Flughafens.

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87 KOMMENTARE

  1. Ich möchte mich nicht wiederholen. Siehe den ‚Ossi‘ Beitrag.
    Es ist einfach unklug von PI, noch einmal Öl ins Feuer zu gießen.
    Ihr habt selber gelesen, worum es den Kommentatoren in dem ‚Ossi‘ Beitrag ging.
    Tschau

  2. Man muss andere Meinungen auch mal aushalten können. Das hat weder etwas mit Öl ins Feuer giessen, noch mit Gräben aufreissen zu tun.

  3. Liebes PI Team.

    Als ich Euren Blog entdeckte,war ich froh „Gleichgesinnte“ gefunden zu haben,Menschen die unsere europäische Kultur nicht dem Islam preisgeben möchten.
    Die teilweise in den plump rassistischen Bereich abgleitenden Kommentare und die stark vereinfachte Weltsicht des Blogs war ich ,mit Bauchschmerzen bereit, zu übersehen.

    Jetzt wird es mir einfach zu dumm.

    Machts gut!

    MfG

  4. Stimme walker ebenso zu. Vielmehr sollten die Gründe interessieren, warum die anderen 64 % nicht zur Abstimmung gegangen sind. Ebenso fehlen Informationen darüber, wieviel % der 36 % Wahlbeteiligten per Briefwahl teilgenommen haben und ob diese in den 36 % bereits mit vermerkt sind oder ob sich die 36 % nur auf die gestrige Abstimmung beziehen.

    Weiterhin werden sich viele, die nicht abgestimmt haben, gedacht haben, warum soll ich hingehen, wenn es eh schon beschlossene Sache ist und meine Stimme den Partybürgermeister eiskalt läßt und eh nicht interessiert. Das wäre dann vergebene Liebesmüh.

  5. Es haben knapp 80.000 Stimmen gefehlt, egal ob aus dem Osten oder Westen. Das bombastische Frühlingswetter hat Wowereit den Hintern gerettet. Aber auch so, hat er durch die Art und Weise das Thema anzugehen einen beträchtliches Imageproblem in der Zukunft.

  6. So PI,
    dass ihr den Tempelhof dazu benutzt das Volk zu spalten, ist ne wahrhaft tolle Idee!!! Dieser Blogg sollte sich mit der Thematik Islamkritik beschäftigen! Die westdeutsche Politik hat diese fremde Kultur reingeholt und mir scheint als wollt Ihr die Islamisierung ohne Unterstützung der „Ossis“ stoppen! Sicherlich gibt es auch noch ossifreundliche Bloggs!!!
    Bin weg!

  7. Natürlich geht es nicht vorrangig um Lärm und Abgase! Vorrangig geht es darum ein Kostenfaktor abzuschaffen, der den Berliner Steuerzahler jedes Jahr 12 Millionen kostet und es eine Berliner CDU gibt, die obwohl es dann Land Berlin in den Ruin gewirtschaftet hat, jetzt noch einmal dem Steuerzahler 2,5 Millionen raubt um eine Entscheidung vom Senat zu erzwingen, die gerichtlich und von der Berliner CDU selbst schon entschieden war…

    Ich frage mich hier ehrlich, wer die Mauer im Kopf hat und nicht akzeptieren will und kann, daß es 1990 einen Beitritt von 16 Millionen Deutschen gab! Nicht die Ostler haben die heutigen Zustände und diese Political Correctnes in das Deutschland von heute eingebracht! Dieses Verhalten ist durch eure jämmerliche Selbstachtung und das weinerliche Fingerzeigen eurerseits verantwortet.

    Anstatt Beiträge zu schreiben, die sich damit beschäftigen, die abendländische Gesellschaft einer Selbstvernichtung zu überlassen, solltet ihr euch den gegenwärtigen Problemen widmen!

    Ich sage nur zum Autor des betreffenden Artikels: Pfui!

  8. Also ich als Ossi u.rechts-konservatives Unionsmitglied muss ich sagen das es mich auch ankotzt, dass so viele erst überhaupt nicht zur Wahl gegangen sind
    (abgesehen v. meinen Bezirk welcher der größte Ostbezirk u. ganz Berlins,Treptow-Köpenick, ist, der größtenteils dafür war).

    Dazu muss ich aber sagen das wir neben den West-Bezirk u. immernoch chritlich geprägten Zählendorf einer der wenigen
    gut-bürgerlichen/christlichen Bezirke sind die Gott sei Dank nur 1-3% Ausländeranteil haben und davon auch nur die meisten Fern-Asiaten also Vietnamesen u. Fidschies sind.

    Na ja jedenfalls zeigt mir das mal wieder das da wo sich die Leute nicht auf die Werte berufen das dort auch keine anständige Moral vorherscht.

    Andererseits gabs die meisten Gegenstimmen aus zahlreichen von Muslimen unterwanderten West-Bezirken wie halt Neu-Kölln, Mitte u. Kreuzberg sowie Wedding.

  9. Denke, ein großer Teil der stimmberechtigten Bürger Berlins hat sich nach der Ankündigung von Wowereit den Wahlausgang „nicht einmal zu ignorieren“ sprich egal wie die Abstimmung ausgeht Tempelhof zuzusperren, von einer Teilnahme abhalten lassen.

    Für einen aussenstehenden fällt auf, dass ausgerechnet die am meisten Betroffenen verstärkt Pro Tempelhof gestimmt haben.

    … und Tegel sperrt auch bald zu …

    Das Argument Fluglärm der „Anrainerschützer“ bei einem der ältesten Flughäfen der Welt, halte ich persönlich für einen Witz …

  10. Das pauschale Ostberliner-Bashing zu Tempelhof verstehe ich nicht, ebenso die Bezeichnung „Ossi“. Was soll das? Auch in den Ostbezirken gab es – teilweise signifikante – Zustimmung zu Tempelhof, und bei diesem Volksentscheid interessiert im Gegensatz zu einer Wahl nicht der Stimmenanteil sondern die absolute Zahl der Ja-Stimmen. Davon gab es immerhin 80.000 mehr als die SPD bei der letzten Wahl in Berlin selber an Stimmen bekommen hat.

  11. Die ursprüngliche Meldung von PI war nicht sonderlich Anti-„Ossi“ (abgesehen davon, dass der klischeebelandene Begriff überhaupt gebraucht wurde, aber das geschah ja in Anführungszeichen).

    In der Diskussion entwickelte sich dann aber sehr schnell ein Konflikt entlang der „Zonengrenze“, der zudem mit jedem Posting stärker wurde.

    Insgesamt konnte man dadurch viel lernen über die fehlende Wiedervereinigung in den Köpfen, und nur sehr wenig über die Ausrichtung von PI…

  12. Ja, aber langsam reicht’s mit dem Thema wirklich.
    Ist ja gut, dass darüber berichtet wurde, aber man muss nicht noch drei mal nachlegen. Da gibt es sicher wichtigere Dinge.

  13. Da bedarf es keinen Kommentar.
    Hau´n wir uns nur gegenseitig platt, dann können in Ruhe noch ´n paar Moscheen gebaut werden…

  14. @ #9 brainwar (28. Apr 2008 13:00)

    der den Berliner Steuerzahler jedes Jahr 12 Millionen kostet und es eine Berliner CDU gibt, die obwohl es dann Land Berlin in den Ruin gewirtschaftet hat,

    das war eine rot-schwarze-gemeinschafts“leistung“

    Nicht die Ostler haben die heutigen Zustände und diese Political Correctnes in das Deutschland von heute eingebracht!

    aber im osten ist die sed-mauermoerderpartei so stark, dass das ganz deutschland mit ins unglueck zieht.

    du siehst also: von „beiden seiten“ kommt genug mist. es ist eine mischung aus allahmania und ddr2.0, zu dem deutschland verkommt.

    zum glueck bin ich weit genug weg …

  15. @residentalien

    zum glueck bin ich weit genug weg …/blockquote>

    …und das ist auch gut so!

  16. Sehr satt, jetzt haben wir es geschafft. Die Linken und die Moslems haben einen guten Tag.
    Und wir können wieder fast von vorne anfangen.
    Für mich gibt es nur ein Deutschland Ost und West interessiert mich nicht. Der Feind ist die Linke und der Islam. Und beides gibt überalle in Deutschalnd und Europa.

  17. Für wirklich bedenklich halte ich, dass es so wenige ineressiert, in welch rotzig, dreister Art Wowereit auftritt.
    Ohne den hohen Kommunisten-Anteil in Senat und Wählerschaft wäre der Kerl bald im Arsch.
    Und die SED-Power kommt nun mal aus den Ost-Bezirken. Aber auch in diesen Bezirken, gab es viele Stimmen für den Erhalt des Flughafens – die politische Mobilmachung funktioniert bei den Alt-Kadern der SED eben besser.

    Widerlich allerdings, dass es hier Leute gibt, die die Nazikeule auch auspacken, wenn man die versammelte Blöd-Linke von Grün über Wowereit bis zu SED/Linke angreift.

    Im anderern Tread habe ich darauf hingewiesen:
    Dumm-Demagogische Plakate, wie dass mit dem Bauarbeiter drauf, überschrieben mit dem Spruch: „Ick zahl doch nicht fürn VIP-Flughafen“ scheinen direkt aus der Agit-Prop-Abteilung des ehemaligen ZK zu stammen. Klassenkampf 2.0.

    Dieses Politgesindel ist es, das z.B. in Pankow Heinersdorf, die Landnahme der Muslime mittels Moscheebau fördert.

  18. Kommentatoren, die sich nie hier vorher zu einem Thema geäußert haben, aber sofort ihre „ich bin jetzt weg-Drohung“ kundtun, nehme ich grundsätzlich nicht ernst. Denen geht es mehr um Stimmungsmache und um Einflußnahme auf bestimmte Themen bei PI.
    An diesem Thema „Flughafen Tempelhof“ zeigt sich sehr gut, wie weit die Übereinstimmung gegen die Islamisierung geht und wie weit man eigentlich auch davon entfernt ist. Im Gegensatz zu vielen Ossis hier, möchte ich den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben. Oder anders gefragt, wenn morgen Gysi und Konsorten gegen die Islamisierung vorgehen würden, hätten sie viele der hier versammelten Stimmen als williges Wahlvolk. PI, ich erinnere daran, war ehemals ein konservatives Blog und ich hoffe, es ist das immer noch. Wer den asbestverseuchten Palast der Republik, Honeckers Vorzeigeobjekt, mit dem Flughafen Tempelhof gleichsetzt, hat den Lackmustest der Demokratie noch immer nicht bestanden oder verstanden.

  19. Ich weiß nicht, was PI geritten hat dieses überflüssige Thema gleich 2x hintereinander (und vor ein paar Tagen auch schon mal) aufzugreifen. Sicher war Tempelhof wichtig (Stichwort Rosinenbomber) für Berlin (und den ganzen Westen). Aber er hat längst seine Schuldigkeit getan und Alternativen weiter außerhalb der City sind ökonomisch und ökologisch sinnvoller. Also für mich hat Tempelhof lediglich den Wert eines Museeums. Aber vielleicht muss man Berliner sein um die Problematik zu verstehen.

  20. Finde ich traurig, dass PI jetzt „Ossis“ und „Wessis“ gegeneinander ausspielt und damit alte Gräben, die eigentlich schon zugeschüttet geglaubt, aufreist.

    Damit spielt PI nur dem politischen Gegner in die Hand nach dem Motto: „Teile und herrsche!“.

    Der Gegner braucht sich gar nicht mehr anzustrengen, wir „zerlegen“ uns schon selbst.

    Ergänzend dazu ein paar Worte aus vergangener großer Zeit:

    Es ist mir leid, daß E.E. in mir den Preußen vermuten und in sich den Hannoveraner entdecken. Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland, und da ich nach alter Verfassung nur ihm und keinem besonderen Teil angehörte, so bin ich auch nur ihm und nicht einem Teil desselben von ganzer Seele ergeben.

    (Freiherr vom Stein an Graf Münster, 1.12.1812)

  21. #4 D.N. Reb (28. Apr 2008 12:53)
    ‚ Man muss andere Meinungen auch mal aushalten können. Das hat weder etwas mit Öl ins Feuer giessen, noch mit Gräben aufreissen zu tun.‘
    DOCH

    #20 vorian (28. Apr 2008 13:38)

    vorian, das ist die Elite die das Sagen hat!!!

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2069297

    1. Wann fand der zweite Weltkrieg statt??

    äh … 1812 bis 1819 stotter, stotter..

    2. Buchstabieren Sie das Wort Rhythmus!!!

    R ü t m o u s

    3. Wieviel ist (3 + 8) x 2 = ???

    Ergebnis 20!!!!!!!!!!!

    Ausgezeichnet, Sie sind der geborene Berliner
    Regierende Bürgermeister. Danach hat sich Jeder Berliner = (O+W) immer gesehnt.

  22. Mir ist es ehrlich gesagt scheiß egal, wie Ossis und Wessis gestimmt haben. Inzwischen sollte man zur Kenntis genommen haben, dass das Land EIN Land geworden ist. Also hier die Ossi-Karte auszuspielen finde ich ein wenig befremdlich.

  23. In den Kommentaren zu unserem gestrigen Tempelhof-Beitrag äußerten etliche Kommentatoren ihr Unverständnis darüber, dass wir den Ost-Bezirken das Scheitern des Volksentscheides anlasteten. Die Grafik der Berliner Zeitung zeigt sehr anschaulich das gegensätzliche Stimmverhalten in Ost und West. Wenig beeindruckten die von den Gegnern des Flughafens gerne angeführten Argumente “Lärm und Abgase” die am meisten betroffenen Anwohner der Bezirke Tempelhof und Neukölln. Beide stimmten mit deutlich über 70% für die Offenhaltung des Flughafens.

    In wenigen Sätzen alles wesentliche untergerbracht. Alle Achtung!

    Manchmal lohnt es sich zu wiederholen. So werde ich an dieser Stelle meinen letzten Beitrag in etwas veränderter Form noch einmal einstellen, damit einige Dinge klargestellt werden.

    Einen Keil zwischen Ost und West schieben nicht diejenigen, welche auf das vom beachtlichen antidemokratischen Potenzial des Ostens bewirkte grundverschiedene Wählerverhalten und dessen ungute Konsequenzen für die Stabilität unserer freiheitlichen Demokratie aufmerksam machen, sondern Leute wie Wagenknecht, die in der Öffentlichkeit frank u. frei zugibt, dass sie nahezu 20 Jahre nach Ende der SED Diktatur dieser immer noch nachtrauert und sich nicht mit der BRD identifizieren will.

    Wagenknecht spricht nur das aus, was Hunderttausende von Bürgern im Osten denken. Ostalgie und die jüngste Popularität Lenins, aber auch die mittlerweile auf 31% gestiegene Zustimmung zur Stasipartei (CDU und selbst SPD sind weit abgeschlagen) gehören u.A. zu den harten Fakten, denen man sich nicht verschliessen kann.

    Wer den Keil nicht will, der sollte nicht
    “Haltet den Dieb” schreien, was übrigens ein nutzloses, weil von uns längst durchschautes Manöver ist, sondern der muss etwas gegen die Linkspartei unternehmen. Nur dadurch wir er glaubwürdig.

    Die Linkspartei trägt nicht unerheblich dazu bei, dass sich nach nahezu 20 Jahre nach Ende der SED Diktatur beachtliche Teile der Bevölkerung ungewillt sind, sich zu integrieren. Im Osten erfreut sich die Stasipartei über 30% Zustimmung und dank ihrer Unterstützung konnte die DKP, welche zuvor Nullkommaetwas Stimmen auf sich vereinigen konnte, bereits in einige Parlamente des Westens einziehen.

    Das ist eine andere Republik, als diejenige in der ich viele Jahrzehnte lebte. Neben den Transferleistungen ist durch die unmittelbare Auswirkung auf die Politik ein Zustand eingetreten, den man nicht mehr hinnehmen kann. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Sozialisten und insbesondere solche, welche für Mauerbau und Todesschützen verantwortlich zeichnen, auch nur im geringsten Mass über unser Schicksal mitbestimmen oder es gar bestimmen.

    Die BRD war, ist und wird immer sein eine dem Westen verbundene freiheitliche Demokratie und kein Sozialismus und auch kein Mischmasch. Zwei sozialistische Diktaturen auf deutschem Boden waren bereits zwei zu viel. Dafür kämpfen wir!

  24. Ein Flughafen ist ein Flughafen ist ein Flughafen.
    Es ist sinnlos sachliche Entscheidungen um jeden Preis zu politisieren.Und jetzt das noch!
    Was macht der Führer bloss wenn er aus der Antarktis zurückkehrt und seinen Flughafen nicht mehr vorfindet (die NPD war auch dafür).
    Ich als OSSI habe dagegen gestimmt, weil ich nicht will das mir ein Flugzeug auf den Kopf fällt;-).

  25. auch wenn hier einige die gutmenschliche zensur relevanter themen gerne in den pi-blog übernommen sehen möchten: die thematisierung des tempelhofskandals verdient höchstes lob.

    dass es dem roten partydiktator, der das geld der steuerzahler sonst gar nicht schnell genug für eigennützige multikultiprojekte aus dem fenster werfen kann plötzlich ums wohl jener klientel, die in den augen solcher politiker häufig nur als rechtloses melkvieh zählt, dessen von multikultibereicherern verursachter „tod durch stichverletzung“ das auszahlen der rente nach 40-50 arbeitsjahren erspart, und somit eine staatlich sinnvolle angelegenheit ist, geht, ist eine dermaßen wiederliche heuchelei, dass einem einfach nur die worte fehelen.

    ob man der „ossi-“ these jetzt zustimmt oder nicht ist für mich erst mal zweitrangig.

    die tabuisierung, die sich hier einige leser, bei denen man sich fragt, wieviele von ihrem örtlichen rotextremisten- verein zur inflitrierungszwecken (natürlich nur zum wohle des bürgers- natürlich nur des kommunistisch-gutmenschlichen, die anderen disquaifizieren sich ja durch ihr andersdenken als demokraten und können bedenkenlos in die naziecke gestellt werden) eingesetzt wurden, auch schon im vorgängerartiel wünschen, würde PI auf das niveau der geknebelten mainstremmedien führen, in deren artikel sich zwar weniger eine gründliche rechereche aber dafür häufig spannende indikatoren der politischen richtung des schreibers erkennen lässt.
    fazit: super thema: riesenlob an pi.

  26. #30 Fuchs (28. Apr 2008 14:16)
    Langsam bin ich’s auch leid, was die Artikel über THF angeht, trotzdem noch eine Ergänzung.
    In deinem Link zu Winkelried kommentiert „Jochen Hoff“ zum 25% Quorum folgendes:

    Tatsächlich ist diese Grenze auch sinnvoll, weil sonst Tante Klara ber Bürgerentscheid verlangt, das ihr Bienenstich mit echten Bienen dekoriert wird.

    Diese Ansicht ist natürlich für Demokratiefeinde (unabhängig von der Sachfrage THF) enorm wichtig, weil man sich das Volk damit auf bequeme Art und Weise vom Hals halten kann und trotzdem den Eindruck eines Basisdemokraten erweckt.
    Wie jemand im anderen Beitrag zu THF treffend kommentierte, sind Volksabstimmungen Sachfragen, die meistens nur einen Teil der Bevölkerung interessieren. Bei THF anscheinend v.a. Westberliner.
    Mit unserem „Quorum“ wären damit Abstimmungen wie in der Schweiz gar nicht möglich.

    Und der Herr Hoff mit seinem Bienenstich unterschlägt natürlich wissentlich, daß um ein Volksbegehren zum Volksentscheid werden zu lassen, 7% der Stimmberechtigten mitmachen müssen. (das waren die 170.000 Ende Januar)

    Ob es jetzt Sinn macht, anstatt das undemokratische 25%-Quorum an den Pranger zu stellen, lieber gegen Ossis (oder in sprachlich abgeschwächter Form jetzt „Ostberliner“) anzugehen, darf bezweifelt werden.

    Meine Meinung ist, man muss nicht zu allem eine Meinung haben, und wenn man lieber an einem schönen Sonntag mit dem Boot auf dem Müggelsee rumgurkt, anstatt wählen zu gehen, ist das vollkommen OK.
    Nur, das Wahl-Gesetz sollte das entsprechend berücksichtigen und das „Quorum“ abschaffen.

    Übrigens haben 230.000 Berliner Briefwahl beantragt, mehr als zur Europa-Wahl 2004!
    Die 25%-Hürde ist vollkommen kontraproduktiv und belohnt nur das Nicht-Mitmachen und die Neinsager, die gar nicht erst mit „Nein“ stimmen müssen.

    Aber wie gesagt, es passt alles zu der tiefverwurzelten Angst der Politiker vor dem Volk.

  27. Sicher ist es politisch nicht korrekt, Unterschiede zwischen Ost und West anzusprechen. Schließlich wird man bei der Suche nach Erklärungen noch immer auf die Jahrzehnte des Sozialismus zurückkommen. Ferner darauf, daß es nach dessen Zusammenbruch keine ausreichende Aufarbeitung dieser Zeit gab, so daß sich heute eine gefährliche und realitätsfremde „Ostalgie“ in den Köpfen ausbreiten kann.

    Aber: Nur weil es politisch nicht korrekt ist, soll man nicht darüber diskutieren?

  28. Das in einer Stadt, die Jahrzehnte durch eine Mauer geteilt war und Leute ermordet und eingesperrt wurden, nur weil sie von einem Stadtbezirk in einen anderen wollten, exakt die Partei (und NICHT eine sog. „Nachfolgepartei“, die SED hat sich nämlich nie aufgelöst!) mitregiert, die dafür verantwortlich war, zeigt doch wohl allein schon, dass dort eine Menge Knallköpfe wohnen. (Kann ich mir erlauben zu sagen, ich bin Berliner).

  29. Es sind natürlich nicht „die Ossis“ gewesen! Das hätte PI nicht schreiben sollen. Es geht hier nicht um Ostdeutsche und Westdeutsche. Niemand kann etwas dafür, dass er hier oder da geboren ist.

    Es geht einzig und allein gegen KOMMUNISTEN und ihre linke Ideologie, die ihren Einfluss immer noch ausüben.

    PI, bitte vermeidet es strengstens, Bevölkerungsgruppen pauschal zu verurteilen aufgrund von Tatsachen, für die sie nichts können, d.h. Nationalität, Geschlecht, etc.

    Und noch etwas, außerdem: Versucht darüberhinaus nicht die einfachen Leute (Mitläufer) zu kritisieren, sondern befasst euch mit den ANFÜHRERN.

  30. Sind Ossis jetzt auch Moslems ????

    Ein bisschen schnell beleidigt wie Moslems – das stimmt wirklich.

    Aber „Das war’s – ich bin weg“ ist natürlich äußerst unmoslemisch.

    Jungs und Mädels, bleibt da. Politisch inkorrekt heißt eben auch, dass man Dinge nicht unter den Teppich kehrt, sondern auch mal austrägt und sich dann wieder verträgt.

  31. Mehr Lärm und Abgase wird es ohne den Airport Tempelhof geben. Denn ob ein Flieger von Tempelhof, Tegel oder Schönefeld started, ist Jacke wie Hose. Dass man aber mit dem Auto oder anderen Verkehrsmitteln zusätzlich viel weiter fahren muss, um erst nach Tegel oder gar Schönefeld zu kommen, ist zusätzliche Verkehrsbelastung. Die Busse und Autos werden also nun auch durch Tempelhof donnern und den Verkehr erhöhen.

    Interessant, wie empfindlich doch manche Leute hier sind. Da ist ganz faktisch und ohne jede Polemik von Ostbezirken die Schreibe und einige Leser verhalten sich wie im Kindergarten. Und Tschüss!

    Und zu Wowereit. Jede Stadt hat den Bürgermeister, den sie verdient.

  32. #32 D.N. Reb (28. Apr 2008 14:24)

    @#27 walkerXP3

    ‚Hat es nicht‘

    walkers Sekundanten empfehlen:

    Buddelkasten Nr 162, Waffen: Kleine Kinderschippe, Wasserpistole und klebrige Karamelbonbos, Eierpampe etc. 🙂

  33. Warum meint ihr eigentlich, dass eure Meinung immer die richtige ist?
    Und warum heißt es Volksentscheid, wenn es hinterher doch angezweifelt wird?

  34. Was meint ihr denn wie leer es hier wär, wenn die ganzen Scheiß Ossis nich mehr da wären?
    Man kann nunmal nicht immer einer Meinung sein.
    Außerdem besteht der Osten doch eigtl. aus Neonazis. Schon komisch alles…
    Lasst euch mal weiter hetzen.

  35. Warum meint ihr eigentlich, dass eure Meinung immer die richtige ist?

    Vielleicht deshalb, weil ein anständiger Mensch eigentlich keine Meinungen in die Welt hinausposaunt, die er für falsch hält? 😉

  36. Es ist erstmal richtig, daß in den Ost-Bezirken Berlins mehrheitlich GEGEN Tempelhof gestimmt wurde.
    Um zu einem objektiven Blick auf das Ergebnis zu gelangen, muß man allerdings die Bevölkerung einiger Ost-bezirke mehr „unter die Lupe“ nehmen.
    Daß Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Lichtenberg von einer Menge Alt-Stasis und unverbesserlichen Bolschewiken bewohnt wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    In den Bezirken Friedrichshain, Mitte, Prenzlauer Berg wohnt allerdings mittlerweile eine immense Gruppierung von aus Westdeutschland zugezogenen gutmenschlichen Studenten und an allen politischen Dingen völlig desintersssierte Party-Freaks.

  37. 36 Beate Klein Ist schon eigenartig, wie manche hier eine schlichte Tatsachenmeldung interpretieren.

    nur ein Anlass, da hast du Recht. Das kommt daher, weil um gewisse Aspekte der Einheit ebenfalls ein Mantel des Schweigens gehüllt wird. So ist der Wissenschaft der erstaunlich hohe Anteil an Demokratieverweigerern seit vielen Jahren bekannt – ein Thema des politischen Systems geworden, ist er jedoch nicht. Wenn du es so willst, handelt es sich um eine andere Form des PC und von daher ist es sehr lobenswert, dass PI auch in dieser Frage die freie Rede zulässt.

  38. Ich habe lange überlegt, ob ich mich nochmals zu diesem Thema äußere, was ich hiermit tue (ich weiß, ist ein scheixx Wort, finde jetzt aber kein besseres).

    Die „Mauer im Kopf“ gibt es bei vielen Berlinern nicht mehr. Im Ausland jedoch ist das noch „relevant“ – oft schon erlebt, daß Einheimische fragten, woher wir aus Deutschland kommen, mit der Gegenfrage: Ost oder West? Welche „Rolle“ das jedoch bei den dortigen Einheimischen spielt, ist mir herzlich egal.

    Der Titel „“Ossis“ versetzen Tempelhof den Todesstoß“ war sehr unglücklich gewählt und hat eben auch die 35 % der Ostberliner mit eingeschlossen, die zum einen überhaupt und dann noch für die Offenhaltung abgestimmt haben. Solch eine Pauschalisierung hat PI nicht nötig und damit „die Mauer im Kopf“ ganz tief aus dem Gedächtnis der Berliner hervorgerufen.

    Anstatt hier über Ost gegen West zu debattieren, sollte vielleicht mal nachgefragt werden, warum 64 % dieser Abstimmung fern geblieben sind. Dann wären die noch erforderlichen 80.000 Stimmen – und da ist egal, ob Ost oder West – auch noch locker zusammen gekommen und es würde diese Debatte hier gar nicht geben.

    Wäre der Volksentscheid positiver verlaufen, würden hier die Tempelhofbefürworter gefeiert werden, wie toll sie das gemacht haben. Dem ist nun aber – leider – nicht so.

  39. Hmmm- wenn man die ganzen „Neukommentatoren“ abzieht, die hier nur ganz kurz aufgetaucht sind, ihre Empörung über das Wort „Ossi“ kundgetan und dann ein pathetisches „Ich bin wieder weg“-Geschrei angestimmt haben – dann wäre das eine sehr überschaubare Diskussion…..

    Lasst Euch doch durch diese durchsichtige Troll-Attacke nicht auseinanderdividieren, Leute!

  40. Die “Mauer im Kopf” gibt es bei vielen Berlinern nicht mehr.

    Bei Nichtberliner Deutschen gibt es die schon auch noch, vossy – wie man ja auch gesehen hat. Das ist aber nicht unbedingt eine böse Mauer, sondern einfach nur eine Mauer.

    Sie stand nunmal lange, sie trennte zwei verfeindete Systeme und man wusste sehr wenig über die anderen. Gut, Ostler wussten vielleicht mehr, weil sie Westfernsehen hatten – aber kein Westler sah Ostfernsehen. Man sah „DDR-ler“ nur gelegentlich bei Olympiaden im Interview und ich habe die dann neugierig im TV angegafft und fand es lustig, dass die auch deutsch sprechen (was mir bei Österreichern und Schweizern nie lustig vorkam, sie waren viel vertrauter). Als wir in der 12. Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, haben die Lehrer vorher einen regelrechten Belehrungsaufstand gemacht, man solle ja auf gar keinen Fall die Grenzpolizisten ärgern oder blöde Witzchen mit ihnen machen – auch auf keinen Fall anflirten – und dann hat man die natürlich auch halb ängstlich halb neugierig angegafft.

    Und dann wurde plötzlich von oben befohlen, dass wir jetzt ein Volk mit diesen wildfremden Leuten sind und dass die Mauer im Kopf pfuiteuflig bähhh ist und weg muss.

    So schnell geht das nicht, aber ich finde, wir haben das ganz gut gemacht und sollten weiter auf dem Weg bleiben. Die Mauer in den Köpfen wird schon ganz fallen – sie ist es ja schon fast und die paar Ost-West-Streitereien halten wir aus. Wir brauchen auf dem Gebiet nicht auch noch ein politisch korrektes Tabu, um „keine Gefühle zu verletzen“.

  41. Es ist sehr schade, dass es infolge dieses missglückten Artikels so ausartet.
    Niemand ist perfekt, alle machen Fehler.
    Die Frage ist, wie man damit umgeht.

  42. Die Mauer im Kopf

    Schade, daß das Thema zu Streit zwischen Ost und West geführt hat.

    Aber es ist halt so, daß es noch viele Unterschiede West/Ost gibt. Im Osten erreicht die Linkspartei vielerorts sehr hohe Wahlergebnisse. Das führt bei uns Westdeutschen oft zur Pauschalisierung: Die Ossis, das sind immer noch Kommunisten und Honeckerfreunde. Stimmt natürlich nicht (in Ostberlin mag das in manchen Bezirken noch ein wenig so sein, ich glaube in Lichtenberg ist es so).
    Ich denke aber, die Unterschiede werden im Zuge der wirtschaftlichen Angleichung des Ostens an den Westen in den nächsten 20 Jahren weitgehend verschwinden.
    Die innere Einheit ist halt ein langwieriger Prozeß. Jahrzehnte der Trennung und der unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systeme haben zu sehr verschiedenen kulturellen Prägungen geführt.

    Ich halte das aber für kein unüberwindliches Problem.

    Daß PI nun eine Pro-Flughafen-Position bezogen hat, mag man als Flughafen-Gegner kritisieren.
    Aber man sollte andere Meinungen ertragen können, ohne gleich an die Decke zu gehen.

    Wichtig an diesem Thema war für mich, daß die Bürger in Berlin die Gelegenheit hatten, bei einer einzelnen politischen Streitfrage mitzuentscheiden. Daß das Quorum verfehlt wurde, verwundert mich nicht.
    Wenn schon ein Quorum, dann sollte es so niedrig wie möglich sein. Sonst läuft die Direkte Demokratie ins Leere. Frust, Wut und Politikverdrossenheit wäre die Folge und würden der Demokratie schaden.

  43. @#54 Eisvogel

    Ich wundere mich auch immer wieder auf Neue, dass Lüneburger oder Bremer ganz normale Menschen sind. Aber mit der nachwachsenden Generation wird sich dieses Erstaunen wohl legen, wenn diese Mauer in den Köpfen nicht künstlich immer neu errichtet wird. Durch die ostdeutschen Verlierer, die ihre Arbeit verloren haben, und jetzt ihr Hadern an die Kinder weitergeben oder durch DIE LINKE, die geradezu aus dem Aufrechterhalten der Mauer in den Köpfen Honig saugt.

    Wir sind aber auch Exoten.

    Vor einigen Monaten wäre ich auch noch furchtbar beleidigt gewesen, wie hier „Der Ossi, das furchtbare Wesen“ aufgebaut wurde aber nun stehe ich da drüber. Ich sage mir, die wissen es eben nicht besser. Sie hatten nicht meine lebenserfahrung und ich nicht ihre.

    Und wer hier von „Gräben aufreissen“ faselt, der hat sie hat nicht mehr alle.

    Manchmal kommt mir das beleidigte Gejammer der DDR-Bürgerfraktion wie das beleidigte Türkentum vor. Ich warte nur noch drauf, dass jemand ruft, der Westen plante den Holcaust an den ehemaligen DDR-Bürgern.

    Liebe Mitossis, hört auf zu heulen und tragt den Tempelhofartikel mit Humor. Das ist, wenn man trotzdem lacht.

  44. Wenn Konrad Adenauer nicht auf die Wiederbewaffnug nach dem 2 WK bestanden hätte hätte die Trennung so wie sie gelaufen ist gar nicht so stattgefunden. Wir haben die BW erschffen und Stalin hat die Ostsektoren behalten die er eigendlich hatte zurück geben wollen. Unter der bedinung das wir auf die Wiederbewaffnung verzichten kam mal als Doku beim ARD oder war es Phönix

  45. D.N.Reb, Du bist mein Lieblings-Ossi 🙂

    Insgesamt finde ich sowieso, dass PI viel mehr zum Einreißen der Mauer beigetragen hat als zum Bewahren. Wir haben einen gemeinsamen Feind – die da oben, die uns islamisieren und entmündigen wollen – und das schweißt zusammen.

    Ich wundere mich auch, wie der Tempelhofartikel die Gemüter so erhitzen konnte (mich persönlich interessiert das nicht die Bohne, ich habe nicht mal verstanden, warum das überhaupt ein PI-Thema war und es auch nicht zu erkunden versucht) … aber vielleicht war das ja auch mal notwendig.

    Familienstreit eben.

  46. @bandit

    Jaja, der gute Onkel Stalin, der die SBZ zurückgeben wollte….

    Hast Du dafür vielleicht eine belastbare Quelle??
    Und nimms mir nicht übel, dass ich nicht drauf warte- wäre wie ein Warten auf Godot…

  47. War mal ne Doku über Adenauer kam aber erst sehr
    spät Nachts gehe jetzt mal bei Wiki nachforschen

  48. Ich finde es sehr gut, das PI dieses Thema vertieft!
    Die „Mauer im Kopf“ ist genau so ein Totschlagargument, wie die Faschismuskeule!

    Meint Ihr wirklich, daß 30 Jahre Indoktrination an einem beliebigen 42jährigen vorbei gehen?

    Der Mauerfall ist grad mal 20 Jahre her, insofern erstaunt es mich nicht, daß ein Großteil der „Ossis“ die Freiheit der Meinungsäußerung immer noch nicht verinnerlicht haben.

    Die Mauer im Kopf ist ein Problem der neuen Bundesländer, ausschließlich!

    Jetzt bin ich mal gespannt, was für ein Proteststurm losbricht.

    rs

  49. @#63 Re-Saulus

    daß ein Großteil der “Ossis” die Freiheit der Meinungsäußerung immer noch nicht verinnerlicht haben.

    Moment, die Freiheit der Meinungsäusserung hatte der Ossi immer. Nur waren die Konsequenzen anders. Über den Werksdirektor schimpfen, die schlechte Materiallage, die Versorgung – kein Problem.

    Aber kratze nicht die ehernen Dogmen des Sozialismus an.

    Was der Ossi als Erstes lernte, als er Wessi wurde, es ist genau umgekehrt. Über das System kannst Du ungestraft schimpfen aber wehe, Du lässt am Chef kein gutes Haar.

    Und was heisst, die Freiheit der Meinungsäusserung? Das erste und zweite DDR-Fernsehen haben Propaganda und Lügen verbreitet und wer da nicht mittat, war ein Konterrevolutionär, ein Feind des Sozialismus.

    Wie ist es heute? Wer das Multikuschellied oder das Lied von der Klimakatastrophe nicht mitsingt, ist die Inkarnation Hitlers oder will die Erde ermorden. Die DDR-Bürger sind von einer plumpen Agitationsmaschinerie in eine geschicktere gerutscht. Da soll sich noch jemand auskennen.

    Erzähl mir nichts von der Freiheit, die Meinung zu äussern.

    Zum Glück gab es PI, Fakten und Fiktionen, Gegenstimme und Eisvogel, die mich aus der bundesdeutschen Matrix geholt haben.

  50. Ost-West-Divergenzen brauchen wir gar nicht. Wir Deutschen haben andere Probleme. Ich rufen alle wahren Deutschen dazu auf: Ignoriert spalterischen Sprüche aus dem anderen Teil Deutschlands und erzieht Euer Umfeld.

  51. Geile Antwort D.N Reb.

    Mit der bundesdeutschen Matrix hast Du mich eiskalt erwischt.

    und eisvogel will ich sowieso heiraten!
    Das Klimakillerszenario kam natürlich von den links-grünen und zwar viel, viel später.

    Ideologien ist der Mensch (Kanacke?) niemals abgeneigt, sei es, ob er sie „erwählt“, sei es ob sie ihm aufoktroiert werden.

    Ich, seinerzeit ca 20 Jahre alt, habe mit vollster Selbstverständlichkeit grün gewählt.

    Der Mensch KANN sich ändern.
    Er sollte es, immerzu!!

    rs

  52. Leute, macht mal halblang! Tempelhof ist ein gemeinsames Deutsches Erbe!

    Meine Tochter, eine Wessi, hat sich in nen Ossi verliebt, und geheiratet. Nen besseren Schwiegersohn, kann man sich nicht wünschen, und die Schwiegerltern, keine bessere Schwiegertochter! Wenn etwas zusammenwächst, was zusammengehört, dann findet man es, in der Hauptsache, im zwischenmenschlichem Bereich.

    Sucht keine Gräben, wo es nötig wäre Brücken zu finden!

    Es dauert halt sein Zeit!

    Im übrigen, auch dies haben wir unserem gemeinsamen Schwerstverbrecher Hitler zu verdanken!

  53. Sehr geschätztes PI-Team.
    Jetzt ist es amtlich: Nur 36 % Wahlbeteiligung!? Das also war Tempelhof am Ende den Berlinern wert!
    Aber nun davon zu schreiben „Ossis haben Tempelhof den Todesstoss versetzt“, das ist doch schon sehr aus der Luft gegriffen und vor allem hässlich. Wo waren denn all die ganzen Westberliner?
    Bei einer höheren Wahlbeteiligung wären die nicht nur „Das Zünglein auf der Waage“, sondern schlechthin die Waage gewesen!

    Und bitte lasst es sein, uns hier gegeneinander auszuspielen!
    Das ist unserer gemeinsamen Sache wenig dienlich.

    Warum nicht genug für Tempelhof gewstimmt haben?

    Ganz einfach, weil der fette, satte Deutsche sich nicht wirklich für die politische Realität interessiert, solange es nicht um
    1. sein Haus,
    2. sein Auto,
    3. seinen Hund
    4. seinen Verein
    ……………………………25. seine Frau…
    ……..55. seine Kinder geht!
    Er schluckt tapfer die stets vorm Urlaub und vor Feiertagen steigenden Spritpreise weg, er zieht lieber seinen Nachbarn vor den Kadi, wegen ein paar Stachelbeersträuchern, die durch den Zaun wachsen, weil der Nachbar zu laut feiert, weil die Kinder zu viel Krach machen, weil der Hahn zu laut kräht, weil weil…..
    Die Deutschen untereinander können sich doch gar nicht leiden!
    Da wird über Ossis geschimpft, obwohl die mehr Mark in den Knochen und oft viel mehr Grips in der Birne haben als Westler, der Rheinländer mag den Hessen nicht, der Kölner den Düsseldorfer, der Berliner die Sachsen, die Bayern sind eh ein Planet für sich!
    Deshalb ist der Zusammenhalt dieser Nation zum Kotzen, haben die Deutschen keine Zivilcourage oder helfen sich gegenseitig!
    Weggucken, weglaufen ist angesagt!
    Unsere Politiker haben ganze Arbeit geleistet!
    Ein Volk geschaffen, dass sich von oben bis unten beschei..en, manipulieren und fernsteuern lässt und schön die Fresse hält!
    Hautsache man liest BILD, sieht GZSZ, “Wege zum Glück”, “Verbotene Liebe”, „ „Dschungelcamp“ Arztserien, actionmässig absolut übertriebene Polizeiserien etc. und all diesen verblödenden Spiesserschwachsinn!
    Deshalb können Politiker hier wilde Sau spielen, ohne dass sie sich verantworten müssen, können versagen und trotzdem fette Pensionen kassieren, können sich integrationsunwillige Rütli-Borats hier im Gastland wie die Vandalen aufführen, können Hassprediger hier leben und ihre verleiteten Irren in Terrorcamps ausbilden lassen, damit die Schläfer anschliessend auf unsere Kosten, siehe Rübezahl Kurnaz u.v.a., noch von der Stadt Bremen angestellt werden,… wächst hier trotz der Ablehnung der Bürger eine Moschee nach der anderen!
    Ja wo gibt’s denn so was? Ganz einfach!
    Weil der unmündige Bürger hier im Endeffekt gar nichts zu sagen oder zu bestellen hat!
    So ist das in dieser Scheindemokratie wirklich! Man gibt den Bürgern den Schein, sie hätten hier mitzubestimmen!
    Ja, aber nur als Stimmvieh für den nächsten Politikerversager, der dann, wie er auch sein mag, für den Rest seiner Tage ausgesorgt hat!
    Wozu haben wir ein Grundgesetz, wenn man nicht danach handelt?
    Siehe GG Art. 20 (4)!

  54. Diese „Ossi“-„Wessi“ Problematik wird für mich persönlich so lange andauern wie ich den Posten „Solidarbeitrag“ auf meiner Abrechnung stehen habe bzw. die Abrechnungen der letzten 20 Jahre durchgehe und zusammenaddiere.
    Vieleicht sollte unsere Regierung da zu übergehen die Kosten für „Migranten“ auch als Einzelsteuer auf zu führen. Wenn das JEDER in Euro und Cent Monat für Monat auf seinem eigenen Lohnzettel sieht würde sich deutlich mehr Widerstand regen.

  55. #D.N.Reb :
    Du wirst es kaum glauben aber das weiss ich. Ebenso aber weiss ich das dieses Geld AUSSCHLIESSLICH im Osten bleibt und was ich noch weiss ist das Städte und Gemeinden ebenfalls diesen Soli zahlen müssen und das sich Städte hier im Westen sich hoch verschulden müssen um diesen Verpflichtungen nach zu kommen. Und während hier alles zur Grunde geht werden im Osten die Bürgersteige mit Marmor gepflastert.
    Wenn schon Soli dann bitte gerecht verteilt !

  56. @#73 Unlinks

    Und während hier alles zur Grunde geht werden im Osten die Bürgersteige mit Marmor gepflastert.

    Ja, und die Schweine fressen aus goldenen Trögen.
    😆

  57. @#73 Unlinks

    Der Soli wurde zu einem grossen Teil durch westdeutsche Firmen verbraucht, die im Auftrag der Ostkommunen arbeiteten. Durch westdeutsche Architektenbüros und westdeutsche Baufirmen. Und nicht vergessen, durch den Zugewinn von fast 16 Millionen zusätzlichen Konsumenten wurde so mancher Arbeitsplatz im Westen gerettet und neu geschaffen, bis die Firmen begannen, in den Osten zu ziehen, da wo die Steuern und Löhne niedriger waren und Fördermittel winkten.

  58. @#73 Unlinks

    Und noch Eines, ich bin für die, wenn auch erzwungene, Solidarität der Westmenschen sehr dankbar, wenn ich mich so umsehe, was der Kapitalismus aus der ehemaligen DDR so gemacht hat. Ohne die Gelder aus dem Westen würde das hier nie so toll aussehen. Und das meine ich ohne Zynismus oder Hintergedanken.

    Und deshalb kotzt mich das Gejammer der DIE LINKE inzwischen auch so an, die negiert, dass auch im Westen die Schulen inzwischen zerfallen und die Schwimmbäder geschlossen werden müssen Auch wenn nicht Moslemschwimmen ist.

  59. Ich wundere mich auch, wie der Tempelhofartikel die Gemüter so erhitzen konnte (mich persönlich interessiert das nicht die Bohne, ich habe nicht mal verstanden, warum das überhaupt ein PI-Thema war und es auch nicht zu erkunden versucht) … aber vielleicht war das ja auch mal notwendig.

    Danke Eisvogel, genau das habe ich auch gedacht und gefühlt.

  60. Man muß es einfach so sehen:

    In Berlin gibt es bei Volksabstimmungen
    kein Begrüßungsgeld !

    Da geht man dann auch nicht hin …

  61. Übrigens hat die Mehrheit der Abstimmenden für Tempelhof gestimmt, wenn das den Rest nicht interessiert, so ist das genauso wie bei Wahlen, wo auch immer weniger hingehen und die damit auch nicht ungültig werden.

    Das Problem ist einfach nur das total undemokratische Volksabstimmungsgesetz.

    Man will hier keine Mitbestimmung !
    „Die „DDR“, sie lebe hoch, hoch, hoch …“

  62. Natürlich ist die Schließung Tempelhofs keine wirtschaftliche Entscheidung, wann haben sich die Sozen und Kommunisten jemals von wirtschaftlichen Gründen beeindrucken lassen?
    Nein. Tempelhof ist ein Symbol des Freiheitswillens und des Widerstandes gegen den Kommunismus und Stalinismus, Tempelhof erinnert diese Leute an den Tag ihrer Niederlage, ihrer größten Schande. Deshalb muss dieses Symbol verschwinden, Tempelhof muss weg, so einfach ist das. Das gilt ohne Abstriche natürlich auch für Wowereit.Schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch alles erwartet.

  63. Für alle die hier so sehr für den Flughafenerhalt sind, nochmal schön und witzig aufgearbeitet die hirnlosen Argumente:
    http://tiny.cc/schwachsinn
    Falls hier auch nochmal richtige Argumente ausgetauscht werden sollen, dann weckt mich auf.

  64. #60 Eisvogel (28. Apr 2008 18:15)
    (…) Ich wundere mich auch, wie der Tempelhofartikel die Gemüter so erhitzen konnte (…) ich habe nicht mal verstanden, warum das überhaupt ein PI-Thema war (…)

    1. Das Erhitzen der Gemüter könnte daran liegen, daß PI ein stark konservativer Blog ist. D.h. Autoren und Kommentatoren ganz überwiegend Pro-Individualismus, Pro-Marktwirtschaft, Pro-USA, Pro-Israel sind.
    Das erklärt manch mürrische Reaktion gegenüber dem Osten und den Leuten dort. Denn die DDR-Bürger sind jahrzehntelang durch ein kollektivistisch-sozialistisches System geprägt worden. Also das langjährige Feinbild von uns Kapitalisten-Wessis.

    2. Warum ist die Volksabstimmung zum Flughafen Tempelhof ein PI-Thema?
    Nun ja, die Geschichte (Luftbrücke, Rosinenbomber) erklärt einen Teil. Einen weiteren Teil den in Berlin immer noch sehr deutlichen Unterschied im Wahlverhalten der West- und Ostberliner. Im Osten hat die PDS/Linkspartei Wahlergebnisse, die im Westen ein mulmiges Gefühl, Mißtrauen oder gar Abneigung hervorrufen.

    PI und PDS: Das ist halt wie Feuer und Wasser.
    Da sprudelt und zischt es heftig.

    Für mich ist das Thema Volksabstimmung zum Flughafen Tempelhof deshalb politisch inkorrekt, weil es um die Frage der Machtverteilung zwischen der herrschenden Elite und dem Volk geht. Während die Elite verbissen an ihren Machtbefugnissen und Privilegien festhält, wollen viele Bürger bei politischen Fragen mehr mitreden und sich nicht länger von den Mächtigen wie unmündige Kinder bevormunden lassen.

    Und das ist ein Denken, das sehr gut zu PI paßt: Der selbständige, mündige Bürger, der mitentscheiden will. Der sich nicht duckt und der nicht länger wie ein Untertan vor Partei-Bossen auf die Knie fällt.

  65. „Also das langjährige Feinbild „- das sollte heißen: „Also das langjährige Feindbild

  66. @#79 paul2007

    In Berlin gibt es bei Volksabstimmungen
    kein Begrüßungsgeld !

    Ja, paul, Du hast es messerscharf erfasst. Kennst Du den? „Du, übermorgen ist Pfingsten.“ „Ist mir egal, ich gehe sowieso nicht hin.“

    Der regierende Oberbürgermeister hat oft genug erklärt, egal wie die Volksabstimmung ausgeht, Tempelhof wird geschlossen.

    Natürlich kann man jetzt, wie ein guter gelernter DDR-Bürger, loszotteln und über eine Sache abstimmen, deren Ausgang von vornherein feststeht. Man kann aber auch Zuhause bleiben und etwas Vernünftiges tun. Ein Bierchen trinken, zum Beispiel.

  67. Was für ein weinerliches Gewäsch – angefangen vom Tenor der beiden Meldungen bis in den Kommentarbereich. Plus traumhafte Fakten und Verallgemeinerungen. Straßenkommentar in Berlin könnte so lauten: „Wat wolln denn DIE Provinzdeppen?“. Nein, es wird üblicherweise keine Antwort erwartet.

    1. Amtliche Ergebnisse:
    http://www.wahlen-berlin.de

    2. Wahlverhalten des Volkes
    Da stimmt ein Haufen Ostberliner gegen den fernen Flughafen, ein großer Teil davon garantiert als Gegenreaktion auf das ‚Jetzt wischen wir den Roten eins aus‘. Uii, wie überraschend und unvorhersehbar! Das wurde vorhergesehen und als vernachlässigbar angesehen. Stimmt auch, siehe 3.
    Nein-Stimmen und Desinteresse sind für manchen also undemokratisch – ich glaub ich hab 3 Kilo Bauchfett durchs Lachen verloren. Lokalkolorit: die groß plakatierte Plattitüde ‚Die Macht geht von dem Volke aus‘ hat wahrscheinlich mehr Berliner ins Fernbleiben getrieben als das schöne Wetter. Straßenkommentar: „Wat [sind denn das] für Wichser“.

    3. ‚Schuld‘ am Scheitern
    60% der Wähler sind für den Weiterbetrieb von THF, erreichen aber nicht die vorgeschriebenen mindestens 25% der Stimmberechtigten. 80.000 Ja-Stimmen fehlten. Pech.
    Wo suche ich diese fehlenden Stimmen?
    Habe ich konkrete Vorstellungen, wer das Volk, wer der Feind ist, kommt mit der nötigen Respektlosigkeit und Ignoranz der Bandbreite des ersteren die Ossi-Meldung heraus.
    Schule, Rechnen oder einfach nur kurz Nachdenken?
    1.500.000 Berliner Stimmberechtigten ist der Flughafen oder auch nur der Volksentscheid kein oder nicht den Aufwand für Ja oder Nein wert.
    Wo suche ich fehlende 80.000 Ja-Stimmen? In ca. 195.000 Ost-Nein-Stimmen oder in 1.500.000 Ist-mir-Wurscht-oder-Hab-keine-Zeit-Stimmen? Und ja, der Lehrer hat eine Vorstellung vom Ergebnis. Nein, kein Ergebniskorridor, du kleine Flachzange.

    Ansonsten, danke für die Anteilnahme. Die Zeremonie findet im kleinen Kreis statt.

    Gruß

  68. Wozu einen Flughafen der 12.9 Millionen Euro im Jahr kostet zwanghaft offen halten?
    Wenn sich ein Flughafen nicht rentiert wird er geschlossen, eine Entscheidung die komplett nachvollziehbar ist.

    Ich wäre auch gegen einen Abriss gewesen, aber afaik steht der Flughafen doch unter Denkmalschutz und wird nicht abgerissen, nur der Flugbetrieb eingestellt.

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