Jimmy CarterDie selbstmörderische Linke hat einen neuen Helden gefunden – Jimmy Carter. Endlich gibt es einen, der die Wahrheit sagt: Israel ist ein Apartheidstaat. Endlich gibt es einen, der die Gerechtigkeit entdeckt: Der palästinensische Terror und die Operationen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind gleichwertig. Endlich gibt es einen, der Frieden bringt: mit dem Sadat unserer Zeit, Khaled Mashal.

Von Ari Shavit, Haaretz, 24.02.08

Für die selbstmörderische Linke ist Carter der gute amerikanische Polizist, der den bösen amerikanischen Polizisten ablöst und die dunkle Ära George W. Bushs beendet. Nach acht Jahren der Dürre haben wir wieder einen mutigen Südstaaten-Sheriff, der dem wirklichen Bösewicht nachjagt – Israel. Nun können wir uns also wieder auf den weichen Sofas ausstrecken und an der Wasserpfeife süßer Illusionen ziehen. Als hätte es Camp David nie gegeben. Als würde die Hamas nicht existieren. Denn Jimmy ist heimgekehrt. Carter hat die Hoffnung zurückgebracht.

Im Frühjahr 1979 machte Präsident Carter Geschichte: Er ließ Menachem Begin und Anwar Sadat ein Friedensabkommen unterzeichnen. Carter hatte den Frieden nicht initiiert. Mit einigen seiner Schritte hatte er ihn sogar gefährdet. Und dennoch führte der Präsident letzten Endes den Friedensgipfel und brachte Ägypten und Israel zu dem guten Ende, zu dem zu gelangen sie sich schwer getan hatten. Die strahlende Stunde auf dem Rasen des Weißen Hauses war die Sternstunde in seiner gescheiterten außenpolitischen Karriere. Niemand kann sie ihm nehmen.

Gleichwohl machte Präsident Carter im Herbst 1979 noch einmal Geschichte: Er verstand nicht, dass die Revolution Chomeinis vor der Tür stand, und hinderte den Shah daran, sie zu verhindern. Damit richtete er historischen Schaden an, dessen Ausmaß bis heute schwer zu fassen ist. Unter Berufung auf die Verpflichtung zur Mäßigung und gegenüber den Menschenrechten ermöglichte Carter es den Extremisten, die Macht im Iran zu ergreifen und ihn zu einer Macht des Bösen in der Region zu machen. Die Macht des Bösen schickt sich nun an, zu einer Atommacht zu werden. Sie gefährdet die Existenz Israels, die Stabilität des Nahen Ostens und den Weltfrieden. Carter trägt daran eine schwere Verantwortung.

Im November 1980 warfen die Amerikaner Carter geteert und gefedert aus dem Weißen Haus. Sie taten dies, weil sie fühlten, dass er Amerika destabilisiert und heruntergewirtschaftet hatte, und weil sie nicht länger ertrugen, wofür er stand: Schwäche, Frömmelei und Selbsterniedrigung vor dem Bösen.

Dreißig Jahre lang ist Carter von den meisten Amerikanern als selbstgerechter Narr wahrgenommen worden, der die grundlegende Physik der wirklichen Welt nicht versteht. Die Tatsache, dass der Prediger aus Georgia seine diplomatische Alchemie in eine moralisierende Theologie verpackte, verstärkte nur die Abscheu vor ihm. So wie die Politik Carters keine Politik ist, so ist seine Moralität keine Moralität. Es gibt keinen extremistischen Rabauken, dessen sich Carter nicht annehmen wird. Es gibt keinen Terrorist der Dritten Welt, den er nicht zu besänftigen versuchen wird.

Und dennoch ist das Problem nicht Carter, sondern der Carterismus. Der Carterismus ist Beschwichtigungspolitik; die fehlende Bereitschaft derjenigen im Westen, die das Gute fordern, die westlichen Werte zu verteidigen, wenn sie von Osten her angegriffen werden. Der Carterismus ist die Unfähigkeit aufgeklärter Menschen in Nordamerika und Nord-Tel Aviv, mit der Tatsache umzugehen, dass es manchmal auch in der Dritten Welt Böses gibt. Manchmal gibt es Böses auch in der arabischen Welt. Es gibt selbst palästinensisches Böses.

Carter selbst ist nicht sehr wichtig. Er hat zwar Mahmoud Abbas und den gemäßigten Palästinensern Schaden zugefügt, aber der Schaden ist begrenzt. Er hat zwar mit der Hamas von Frieden geredet, während die Hamas den Anschlag in Kerem Shalom initiierte, der zum Krieg anstacheln sollte, aber dadurch nur seine Armseligkeit offen gelegt.

Viel wichtiger als Carter ist der Carterismus. Der Carterismus ist eine schwere Plage, die sich innerhalb bestimmter Eliten in den Vereinigten Staaten, Europa und Israel festgesetzt hat. Der Carterismus ist eine gefährliche Verzerrung des Denkens und der Werte derjenigen, die sich rühmen, Denker mit Moral zu sein.

Die Möglichkeit, dass im November ein Demokrat zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wird, macht die Diskussion um den Carterismus relevant und notwendig. Hilary Clinton oder Barack Obama werden entscheiden müssen, ob sie die kluge Tradition Roosevelt-Truman-Kennedys fortsetzen oder die Beschwichtigungspolitik Carters erneuern. Daher ist es wichtig, schon jetzt deutliche Worte über den Weg des Greises zu sprechen, der uns diese Woche besucht hat.

Dieser Weg ist nicht nur illusionär, sondern auch unmoralisch. Die Zusammenarbeit des Carterismus mit der Hamas ist eine Zusammenarbeit mit der Unterdrückung der Frau, der Inhaftierung von Homosexuellen und der Christenverfolgung. Die Zusammenarbeit des Carterismus mit der Hamas ist eine Zusammenarbeit mit religiöser Tyrannei, die das palästinensische Individuum mit Füßen tritt und danach trachtet, das jüdisch-israelische Kollektiv auszulöschen. Richtig, auch George W. Bush hat dem Nahen Osten Unglück gebracht. Aber der Weg zur Reparatur dieses Schadens besteht nicht in der Rückkehr zum Gräuel Carters. Sollte die israelische, europäische und amerikanische Linke sich für ein Linkssein à la Carter entscheiden, wird sie zu einer selbstmörderischen Linken werden.

(Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel)

Like
Beitrag teilen:
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

30 KOMMENTARE

  1. Carter ist ein alter Mann voller guter Absichten. Er versteht weder Arabisch noch die arabische Psyche. Sein Einsatz ist trotzdem bemerkenswert.

    Die Hamas dankt es ihm. Israel eher weniger 😉

  2. Man sollte Carter besser zuhören. Eine radikal Miliz wie Hamas kann niemals mit einer demokratisch kontrollierten Armee wie die IDF verglichen werden,und das hat Carter auch nie getan. Er wies lediglich wiederholt darauf hingewiesen dass die IDF aus verschiedene jüdischen wiederstands Milizen wie ETZEL und HAGANAH hervorging, die mit ähnlichen Methoden wie jetzt die Hamas, für Israels entstehung kämpften. Der erster großer Terroranschlag im Nahen-Osten, die King David Bombing (91 Tote), ging auf’s Konto der ETZTL und dessen damaligen Führer Menachim Begin. Hätte die es Welt damals kategorisch abgelehn mit diesen Gruppen zu sprechen oder zu verhandeln wäre Israel niemals entstanden. Carter meint man sollte gerade hier nicht mit zweirlei Maß messen, und ich stimme ihm zu. Früher sollte niemand mit Fatah sprechen, jetzt sollen alle mit fatah aber nicht mit Hamas sprechen. Ich finde, jede Nation sollte selber entscheiden mit wem sie spricht und sich nicht von eine Seite eines Konfliktfalles bevormünden lassen da es kaum möglich sein wird das eiene Seite unparteiisch agiert. Insofern ist Carters Ansatz sehr vernünftig und den Friedensprozess voran zu bringen.

  3. Naives, blauäugiges Gutmenschentum sollte man in CARTER-Einheiten messen.

    Diese Menschen begreifen nicht, dass sie mit ihrem vermeintlich guten Willen unendlich viel Schaden anrichten.

    Die Welt wird nicht besser, indem man sie sich schönredet und denkt, alle Menschen werden Brüder. Manche Menschen ticken eben anders. Fanatikern kann man nur mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Weicht man zurück, ist man verloren.

    Diese Spielregel gilt seit allen zeiten und wird sich auch niemals ändern.

    Naivlinge aber machen sich die Welt, widewidewitt sie ihnen gefällt 🙂

  4. Mit Jimmy Carter hat der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain einen würdigen Nachfolger gefunden. Seine nicht wirklich weitsichtige Appeasement-Politik hat zu Millionen von Toten im 2. Weltkrieg geführt. Mal sehen, ob sich das nicht toppen lässt …

  5. Appeasement ist doch was feines…
    Übigens gibt es eigentlich schon soetwas wie den
    „Arthur Neville Chamberlain“-Award?
    😉

  6. #9 Civis: Der Text auf muslima-aktiv.de ist ein guter Fall für den Verfassungsschutz. Mit der Waffe für den Islam gegen die ungläubigen kämpfen. Wie heißt der Straftatbestand dafür nochmal?

    Das mit Carter ist wieder so eine Gutemenschegeschichte. Er versucht mit Appeasement irgendwelche Zugeständnisse der Gegenseite zu erreichen, und macht im Endeffekt nur selber welche.

  7. Hätte Carter nach der Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran den Iran bombardiert, wäre die Regierung Khomeinis sofort gestürzt. Das schreibt jedenfalls der Sohn von Khomeinis.
    Und so müssen wir uns immer noch diesem Leuten befassen…

  8. @ #9 Civis:

    Der Text auf der von Dir verlinkten Seite schlägt wirklich dem Fass den Boden aus. Ziel der Kindererziehung ist also der Dschihad. Zitat: „Im Dschihad, dem Kampf für die Sache des Islam, gibt uns unsere Religion ein höheres Lebensziel in die Hand, das in seiner Vielseitigkeit jedem Menschen, gleich welche Anlagen er von Natur aus mitbekommen hat, die besten – weil von Gott aufgezeigten – Betätigungsmöglichkeiten eröffnet. Denn kämpfen für Gottes Sache lässt sich zwar vor allem mit dem Schwert; wo dies jedoch nicht möglich oder notwendig ist, auch mit der Feder, dem Spaten, dem Skalpell oder meinetwegen sogar mit der Nähnadel oder dem Kochlöffel.“
    Wenn Frau Grimm sich unbedingt auf diese Weise selbst verwirklichen will, dann soll sie das in Saudi-Arabien oder Iran tun. In Deutschland müsste wenigstens das Jugendamt einschreiten, um ihre unschuldigen Kinder vor diesem kranken Gedankengut zu bewahren.

  9. P.S.: Und diese Frau arbeitet oder hat gearbeitet für das Islamische Zentrum München? Das sollte den Verfassungsschutz interessieren.

  10. #3 Franz von Fear (24. Apr 2008 20:11)

    Er wies lediglich wiederholt darauf hingewiesen dass die IDF aus verschiedene jüdischen wiederstands Milizen wie ETZEL und HAGANAH hervorging, die mit ähnlichen Methoden wie jetzt die Hamas, für Israels entstehung kämpften

    Lieber Franz von Fear,

    bisher habe ich Sie ja ignoriert und werde das nach diesem Posting auch weiterhin tun. Tun Sie mir bitte eine persönlichen Gefallen : verziehen Sie sich dorthin, wo Sie hingehören! Danke! Im englischen heisst das glaube ich „Piss off!“ korrekt?

  11. #8 Moderater Taliban (24. Apr 2008 20:58)

    Das ist wirklich unfaßbar, wie leicht Antisemitismus Fuß faßt – wie in diesem „Experiment“ deutlich wurde – es braucht nur einer mit einer guten Melodie kommen und alle schreien mit „Kreuzige ihn“- das kennen wir ja bereits aus unserer Geschichte zur Genüge.

  12. #3:

    Er wies lediglich wiederholt darauf hin… dass die IDF aus verschiedene jüdischen wiederstands Milizen wie ETZEL und HAGANAH hervorging, die mit ähnlichen Methoden wie jetzt die Hamas, für Israels entstehung kämpften.“

    Mit Antisemiten sollte man eigentlich nicht diskutieren. Nur machmal hilft es. Also:

    Die Israelis kamen, um ein jüdisches Land aufzubauen und nicht zu zerstören. Die PLO und die HAMAS kamen, um das jüdische Land niederzureißen und zu zerstören (nicht etwa um einen eigenen Staat zu haben, das hätten die längst, wenn sie nur wollten)…

    Der Vergleich zwischen HAMAS und Hagana hinkt völlig, denn die Hagana hat niemals absichtlich Zivilisten und andere Unschuldige töten wollen – und die Islamisten wollen genau den Tod von Juden erreichen, wie er auch im Koran steht.

    Daher ist das jüdische Denken ein völlig anderes als das arabisch-islamische, diese Denkweisen stehen sich – zuende gedacht -gegenüber wie Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Licht und Finsternis…

  13. Seit Obama als Kandidat in den Ring gestiegen
    ist, befinden sich die Beschwichtigungs- und
    Appeasementpolitiker nach Art eines Chamberlain
    in den USA im Aufwind. Sie marschieren in den
    Reihen der Amercan Liberals ebenso wie in denen
    der Demokraten.

    Der Hofnarr Obamas,Jimmy Carter, hat durch
    seine Verhandlungen mit den Terrorbanden der
    Hamas eine moralische Stopplinie überschritten
    und den Weg freigeplappert für einen Feldzug
    gegen die Regierung Olmert und Israels Armee
    der Freiheit. Der Narr Carter hatte viele
    Geschenke Obamas an die Hamas im Reisekoffer,
    als Gegenleistung hat er nichts bekommen als
    das Hohngelächter der Terroristen.

    Ja, ja, sie glauben sich auf dem Vormarsch,
    Appeasementpolitiker wie Obama und Carter,
    sie machen sich selbst besoffen mit den Pa-
    rolen des Multi-Kulti-Wahns a la Europa und
    schwingen die tödlichen Keulen der Political
    Correctnes und des Relativismus siegessicher
    in Ihren Händen.

    Europäische Politiker des Selbsthasses, Ver-
    fechter der Vernichtung christlich-jüdischer
    Tradition des Abendlandes, kläffen unverblümt
    Beifall.

    Nur die israelischen Selbstverteidigungskräfte
    und die Armee der Freiheit werden ihnen Ein-
    halt gebieten.

    Und eventuell kommt auch Beistand aus den USA,
    wenn der amerikanische Wähler die Fackel der
    Freiheit weitergibt an Senator Mc Cain.

    Als künftiger US-Präsident kann Mc Cain viel
    tun im Überlebenskampf von Freiheit und
    Wahrheit !

  14. Carter war der mit Abstand dümmste Präsident der amerikanischen Nachkriegsgeschichte.
    Jetzt kommt noch seine Alterssenilität hinzu.
    Wozu diesen Mann überhaupt noch erwähnen?
    Idole der Linken sind irrelevant.Zeigen diese doch nur ihre eigene Dummheit auf.

  15. #18 Steppenwolf

    „Idole der Linken“

    Die Mao-Bibel war auch ne tolle Sache ….
    Oder Stalin…
    Die roten Khmer…
    Noch Fragen zu linken Idolen?
    Wohl kaum…

  16. #16 Obama im Laden

    Bei Ihnen haben sich einige Ungenauigkeiten bezüglich Terminologie und geschichtlichen Ablaüfe eingeschlichen die ich berichtigen möchte wenn ich darf.

    Es kamen nicht Israelis um ein jüdisches Land aufzubauen, sondern Juden um ein Staat Israel aufzubauen. Man konnte weder Israeli sein als dieser Staat noch nicht existierte noch konnten die Palästinenser etwas niederreissen was noch nicht aufgebaut war.

    Nur der Richtigkeit halber. Auf solche Sachen sollte man schon achten wenn man brisante Themen aufgreift. Birnen sind nicht Äpfel.

  17. es gibt auch leute, die sich dezidiert gegen appeasement aussprechen. zB seyran ates. sie gab gestern ein interview, indem sie – nachdem zwangsehen in europa schon standard sind – über den neuesten trend aus der geistigen moslemsteinzeit spricht: selektive abtreibungen von mädchen. sie stellt klar, daß gutmenschen, die täter stärken und die opfer schwächen, und noch vieles mehr: http://www.stopislam.info/2008/04/25/selektive-abtreibungen-im-turkenmilieu/

  18. Menschen, die man früher Antisemiten nannte, bezeichet man heute als Islamophile.
    Es hat zwar nicht so einen negativen Klang, es ist aber das selbe.

  19. PS. Vergleich HAGANAH und HAMAS.

    Dann waren da auch die tschechischen Untergrundkämpfer, die R. Heidrich umgebracht haben. Waren das vielleicht auch Terroristen?

  20. 1979, bei der Geiselnahme von Teheran, als Militärberater Carters in Erwägung zogen, Khomeini selbst zu entführen um ein Faustpfand zu haben, soll Carter entsetzt gesagt haben, das dürfe man nicht, Khomeini sei doch ein „heiliger Mann“.

  21. @ #3 Franz von Fear (24. Apr 2008 20:11)

    Hätte die es Welt damals kategorisch abgelehn mit diesen Gruppen zu sprechen oder zu verhandeln wäre Israel niemals entstanden.

    Die Entstehung Israels auf diese Aussage zu beschränken ist nicht richtig. Ich verweise mal auf das Buch „1967 – Israels zweite Geburt“ von Tom Segev. Segev zeichnet ein gutes Bild über die Entstehung und Entwicklung Israels.

    http://www.amazon.de/1967-Israels-zweite-Geburt-Segev/dp/3886807673/ref=sr_1_13?ie=UTF8&s=books&qid=1209109293&sr=8-13

  22. Damit es nicht untergeht:

    Israels Uno-Botschafter bezeichnet Ex-US-Präsidenten Carter als „Fanatiker“

    Es ist ein schwerer Vorwurf: Israels Uno-Botschafter hat den ehemaligen US-Präsidenten Carter einen „Fanatiker“ genannt. Der Friedensnobelpreisträger hatte sich bei seinem jüngsten Nahost-Besuch auch mit Vertretern der radikalislamischen Hamas getroffen.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,549559,00.html

  23. [….] Es kamen nicht Israelis um ein jüdisches Land aufzubauen, sondern Juden um ein Staat Israel aufzubauen. Man konnte weder Israeli sein als dieser Staat noch nicht existierte noch konnten die Palästinenser etwas niederreissen was noch nicht aufgebaut war. [….]

    @ (#20) Franz von Fear (25. Apr 2008 00:40)

    Die Welt ist scheinbar noch am schlafen, und erkennt die Zeichen der biblischen Prophetie nicht. Die Propheten (damit meine ich nicht Mohammed) waren die Geschichtsschreiber der Zukunft, doch wer die Prophetien der Bibel ignoriert, der wird orientierungslos.

    Bevor Israel zerstreut wurde, wurde es vor die Wahl gestellt:

    Christus oder Barabbas?

    Israel war nur für eine Weile “zur Seite” gestellt.
    Ist es nicht seltsam, daß erst nach zwei Weltkriegen und den unfaßbaren Leiden in den Konzentrationslagern die Nationen (Völker) notgedrungen, aber unbewußt in den Heilsplan Gottes einwilligten und zuließen, daß die Juden in ihr Land, daß Gott ihnen zum ewigen Besitz gab, zurückkehren konnten?

    Nach ca. 1900 Jahren begann die Prophetie, die das Volk Israel betrifft, wieder Geschichte zu werden, der „Feigenbaum“ (Israel), Lukas 21, Verse 29-30, fing wieder an auszuschlagen. Die „Zeit der Nationen“ begann sich dem Ende zu zuwenden.

    Sogar das Imperium der UdSSR mußte sich auflösen, damit die Juden aus dem bis dahin verschlossenen „Grab“, Hesekiel 37, Verse 11-14, wieder herauskommen konnten.

    Im Alte Testament offenbarte sich Gott an seinem auserwählten Volk Israel. In Hesekiel 36, und teilweise Kapitel 37, beschreibt Gott die heutige Wiederherstellung Israels ziemlich ausführlich. Gottes Heilsplan mit seinem abgesonderten Volk, den Juden, und der Menschheit ist noch nicht abgeschlossen.

    Israels Rückkehr auf die Weltbühne, hat das Ende der Zeiten der Nationen eingeläutet.

    Jetzt (1948), wo das Ende der “Zeit der Nationen” eingeläutet wurde, steht das “christliche Abendland” vor der Frage:

    (der biblische) Christus oder Mohammed?

    Mit der Rückkehr Israels (Isaaks) ist auch sein („aufgepfropfter“) Halbbruder Ismael aufgewacht, und benimmt sich unverkennbar (1.Mose 16, 11-12). Jetzt kolonialisiert der Islam uns.

    Paulchen

  24. #29 wolfshund

    Echt? Cool! Ich auch. Obwohl – eigentlich war ich ja noch nie in den USA. Du?

Comments are closed.