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Dänische Gutmenschen in Aufruhr

„Gebt uns Dänemark zurück“, verlangt die Dänische Volkspartei (DVP) in Anzeigen und zeigt auf einem Foto eine verschleierte Richterin in Burka mit dem mächtigen Hammer der Justiz in ihrer Hand (Foto). Natürlich protestierten umgehend 26 Prominente, die sich weder schämten noch zu blöde waren, Vergleiche mit der Judenverfolgung in der Nazizeit zu ziehen.

„Die dänische Gesellschaft hat eine derartige Hetze seit den 30er Jahren nicht erlebt, und schon gar nicht von einer großen, einflussreichen politischen Partei.“

Dass ein grundlegender Unterschied zwischen der Hetze gegen Menschen und dem Bemühen, die eigenen Errungenschaften und Freiheiten vor einem totalitären System zu retten, will man dabei natürlich absichtlich nicht begreifen. Auch die Welt nicht:

Die insgesamt 26 Unterzeichner markieren mit ihrem in „Politiken“ veröffentlichten Brief einen neuen und nicht sehr optimistisch klingenden Anlauf, die rasante Entwicklung zum immer härteren Umgang mit islamischen Zuwanderern in Dänemark zu bremsen.

Die Forderung gegenüber Muslimen nach Anerkennung unserer Regeln und Gesetze mit der Judenverfolgung auch nur ansatzweise vergleichen zu wollen, ist eine unerträgliche Verhöhnung der Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und zeigt eine grenzenlose moralische Verkommenheit.

Die Dänische Volkspartei fordert unterdessen, dass Muslime vor ihrer Einbürgerung künftig ausdrücklich Teilen des Koran abschwören müssten.

Was kann man dagegen haben, wenn den Gewaltsuren abgeschworen werden soll. Sagen uns nicht islamische Dialogpartner ständig, Islam habe mit Gewalt nichts zu tun? Dann müsste das doch in ihrem Sinne sein …

„Das hier ist ein Anschlag auf das Zusammenleben von Menschen und ihr Gefühl von Zusammengehörigkeit, das gute Kräfte in diesem Land erzeugt haben, und ständig neu zu schaffen versuchen.“ Wenn man diese Aufgabe nicht ernst nehme, könnte es das ganze Land „teuer zu stehen kommen“.

Dann schon lieber als angepasster Dhimmi nach islamischen Regeln leben und im stillen Kämmerlein wehmütig an alte Zeiten denken.

(Spürnase: Skeptiker)