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18. Mai: Demo gegen die größte Moschee Bayerns

In Ingolstadt ist die größte Moschee Bayerns errichtet worden, die am Sonntag (18.5.) feierlich eröffnet werden soll. Mit zwei knapp 30 Meter hohen Minaretten und einer riesigen Kuppel ist das zweieinhalb Millionen Euro teure Gebäude weithin sichtbar. Im Gegensatz zu Köln und München hat der Bau in Ingolstadt nahezu keine Resonanz in der Öffentlichkeit erzeugt. Dies soll sich jetzt ändern – dazu ist Ihre Mithilfe gefragt: Sehen Sie sich nachfolgendes Video an und kommen Sie morgen früh nach Ingolstadt.

Die Stille um das Großbauprojekt hat wache Islamkritiker dazu animiert, einen sechsminütigen Aufklärungsfilm über die Moschee in Ingolstadt und die darüberstehenden Organisationen DITIB/Diyanet sowie die Frage der Gewalt im Islam zu erstellen:

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Zudem haben sie eine Demo zur Einweihung der Moschee am Sonntag, 18. Mai 2008, angemeldet und organisiert, um zu zeigen, dass nicht alle Bürger mit dem islamischen Bauprojekt einverstanden sind.

Jeder der möchte, kann an der Demo teilnehmen:

Datum: Sonntag, 18.05.2008
Zeit: 10.30 Uhr
Ort: Manisastraße im Nordosten von Ingolstadt.
Orga: WSNK („Wir sind nicht korrekt“) und DVC

Update: Die Demo wurde heute von der Polizei zensiert. Der Plakatspruch „Kein Kuschen vor Mohammed“ ist polizeilich verboten. Das ist Zensur eines recht harmlosen Slogans. Gegen „Stopp Fascho-Islam“ hat man dagegen nichts. Hier zeigt sich wieder: Die Muslime haben weitgehende Rechte und werden kaum von der Polizei behelligt. Die Proteste der Nicht-Muslime werden dagegen auf die Goldwaage gelegt und hypersensibel bewertet.

Update 2: Der Chef der türkischen DIYANET-Behörde persönlich, Herr BARDAKOGLU – Papst Benedikts Gegenspieler nach der Mohammed-Rede 2006 – wird heute zur Moschee-Eröffnung in Ingolstadt erwartet.