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Linkes Demokratieverständnis

Was die Linke unter Demokratie und Meinungsfreiheit versteht, zeigen die Vorkommnisse während einer Wahlkampfveranstaltung der FPÖ anlässlich der Tiroler Landtagswahlen am 8. Juni in Innsbruck. Andersdenkende werden als Freiwild betrachtet, niedergebrüllt und zum Abschuss freigegeben. Und die Presse nickt den „legitimen Widerstand“ mit Wohlgefallen ab.

Empört berichtet Österreich, dass die FPÖ sich mit rechtlichen Mitteln dagegen wehren will, dass Heinz Christian Strache bei seiner Rede mit Steinen, Bierdosen und Flaschen beworfen wurde und die Einsatzkräfte dabei zugesehen hätten. Beides wird offenbar als weitgehend für richtig und angemessen erachtet. Und um die Sache richtig ins Lächerliche zu ziehen, bildet man dann noch großformatig ein an Straches Unterschenkel zerplatztes Ei ab (s.oben).

Die Reden von FP-Chef Heinz Christian Strache und dem Tiroler FPÖ-Obmann Gerald Hauser wurden von lauten Pfiffen und skandierten Parolen wie „Nazis raus“ begleitet. Es flogen auch vereinzelt Wurfgeschosse auf die Bühne, was den anwesenden Polizisten heftige Kritik von Strache einbrachte.

Warum nur Kritik von Strache und nicht von jedem aufrechten Demokraten? Liegt es daran, dass die linke Denke sich bereits tief in unser Unterbewusstsein eingefressen hat? Haben wir verinnerlicht, links sei irgendwie richtig, gerecht und fortschrittlich und wer „Nazis raus“ brüllt, muss automatisch ein Guter sein? Offenbar, denn der Juso-Chef kann unwidersprochen eine Entschuldigung der Opfer fordern.

(Spürnase: Josef W.)