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Papst entdeckt Gemeinsamkeiten mit Islam

Wer die Kirchen als Verbündete gegen die islamische Eroberung betrachtet, sieht sich ein ums andere Mal ge- und enttäuscht. Neuestes Ereignis in einer endlosen Reihe von Unterwerfungsgesten sind die Dialoge, die der Papst mit islamischen Steinigern aus dem Iran führt und dabei sogar Gemeinsamkeiten entdeckt.

Der Vatikan und führende iranische Theologen haben sich in Rom nach zweitägigen Beratungen auf eine gemeinsame Erklärung zum Verhältnis von Glaube und Vernunft geeinigt. Das vom Vatikan veröffentlichte Papier enthält sieben gemeinsame Grundsätze, deren wichtigste sind, dass sich Glaube und Vernunft nicht widersprechen könnten und dass beide nicht zur Legitimierung von Gewalt missbraucht werden dürften.

Das freut uns sehr, zumal die iranischen Mullahs ja täglich ihre Toleranz und Gewaltfreiheit unter Beweis stellen. Das DiaLÜG-Papier lautet folgendermaßen:

Die gemeinsame Erklärung im Wortlaut

„1. Glaube und Vernunft sind beides Geschenke Gottes an die Menschheit.

2. Glaube und Vernunft widersprechen einander nicht, aber Glaube kann in einigen Fällen über der Vernunft sein, aber nie gegen sie.

3. Glaube und Vernunft sind in sich nicht gewalttätig. Weder Vernunft noch Glaube sollte für Gewalt gebraucht werden; unglücklicherweise wurden beide zuweilen missbraucht, um Gewalttaten zu begehen. In jedem Fall können diese Ereignisse weder Vernunft noch Glaube in Frage stellen.

4. Beide Seiten stimmten überein, in der gemeinsamen Förderung wahrer Religiosität fortzufahren, in besonderer Spiritualität, um die Achtung für heilig gehaltene Symbole zu ermutigen und moralische Werte zu fördern.

5. Christen und Muslime sollten über Toleranz hinausgehen, in der Anerkennung der Unterschiede, doch im Bewusstsein der Gemeinsamkeiten, und Gott dafür dankbar sein. Sie sind berufen zu gegenseitigem Respekt und verurteilen deshalb die Verspottung des religiösen Glaubens.

6. Verallgemeinerungen sollten im Gespräch über Religionen vermieden werden. Unterschiede zwischen den Konfessionen innerhalb des Christentums und des Islams sowie die Verschiedenheit historischer Kontexte sind wichtige beachtenswerte Faktoren.

7. Religiöse Traditionen können nicht auf der Basis eines einzelnen Verses oder einer Passage in den jeweiligen heiligen Büchern beurteilt werden. Sowohl eine Gesamtschau als auch eine adäquate hermeneutische Methode sind notwendig für ihr faires Verständnis.“

„Beide Seiten stimmten überein, in der gemeinsamen Förderung wahrer Religiosität fortzufahren.“ Was die Förderung „wahrer Religiosität“ für die einzelnen Menschen islamischen Glaubens bedeutet, vor allem für Frauen, Mädchen und Minderheiten, wissen wir. Es bedeutet aber auch „tötet die Ungläubigen (Anm.: also Juden und Christenhunde), wo immer ihr sie findet“ (Sure 9, Vers I-V). Mit dem Segen des Vatikans!

(Spürnasen: Albrecht M., punctum, Jubal H. und Candide)