In Saudi-Arabien will nach Angaben der Nürnberger Zeitung eine 75 Jahre alte Frau gegen die islamische Religionspolizei klagen, weil diese ihr eine sexuelle Beziehung mit einem 23 Jahre alten Mann nachgesagt und damit ihren Ruf beschädigt hat. Der Grund der religionspolizeilichen Verdächtigungen: Sie hatte ihren Neffen abends angerufen und ihn gebeten, für sie Brot einkaufen zu gehen, was dieser auch erledigte. Der Einkauf blieb allerdings nicht ohne Folgen.

Nachdem dieser ihr das Brot gebracht habe, sei er von den Religionspolizisten festgenommen worden, die ihn des unerlaubten Beisammenseins eines Mannes mit einer Frau bezichtigten. Anschließend hätten die Tugendwächter ihr Haus durchsucht.

Die allein lebende Klägerin Chumaisa Suwadi soll ausgesagt haben:

„Ich bin so arm, deshalb denken die Männer von der Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters, dass sie sich über mich lustig machen können“

Die Frau will das nicht auf sich sitzen lassen und hat gegen die Islam-Polizei geklagt. Auch wenn ihr Neffe sich nur um sie gekümmert und ihr auf ihren eigenen Wunsch hin Brot gebracht hat – etwas, das nach unseren Begriffen nichts als recht und aller Ehren wert wäre – eine Rufschädigung gegen eine allein stehende Frau ist in Saudi-Arabien ein Makel, der fast nicht wieder gut zu machen ist. Es bleibt zu hoffen, dass Suwadi wegen der angeblichen „Unsittlichkeit“ nicht weiter bestraft wird.

(Spürnase: Grundgesetzwatch)

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42 KOMMENTARE

  1. Es bleibt zu hoffen, dass Suwadi wegen der angeblichen “Unsittlichkeit” nicht weiter bestraft wird.

    Eher im Gegenteil
    So wie ich die Saudis kenne, wird man jetzt gegen die „Religions-Polizei“ vorgehen.
    Wirklich.
    Die haben zwar komische Gesetze, aber sowas wird genau so hart bestraft, wie wenn es anders rum wäre.

  2. „Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters“

    Ab wann gibt es diese Behörde in Deutschland?

  3. Vor allem sollte die Religionspolizei wegen falscher Verdächtigung und Rufschädigung bestraft werden.

  4. „Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters“

    Ist wohl die saudische Version des hiesigen Verfassungsschutz-Amts 😀

  5. http://de.wikipedia.org/wiki/Religionspolizei

    Die Aufgaben der islamische Religionspolizei („Mutawwa“) besteht darin, die Gesetze der Scharia durchzusetzen und Regelverstöße zu verhindern.

    Sie ist dazu befugt, Männer, die sich mit Frauen unterhalten, mit denen sie nicht verheiratet oder verwandt (nur auf Geschwister und Eltern bezogen) sind, zu verhaften.

    Sie ist auch berechtigt, Produkte, die als unislamisch gelten, zu verbannen und zu konfiszieren wie z.B. Barbiepuppen, CDs/DVDs von westlichen Musikgruppen, Fernsehsendungen und Filmen.

    Die islamische Religionspolizei achtet auch auf die Einhaltung islamischer Essensgebote, die unter anderem die Verhinderung des Verkaufs von Alkohol sowie die Unterbindung des Verkaufs von Schweinefleisch umfassen.

    Eine weitere Aufgabe ist es, die Konvertierung vom Islam zu einem anderen Glauben (irtidad) zu verhindern, was nach der Scharia mit dem Tode bestraft wird, sowohl für die Konvertiten als auch für die Missionare, in leichteren Fällen durch Verbannung und Deportation der Missionare.

    Weitere Aufgaben sind: Verfolgung von Homosexualität, Prostitution und Kontrolle der Ladenschließungen während der Gebetszeit.

    In Saudi-Arabien ist die Religionspolizei als die „Behörde für die Verbreitung von Tugendhaftigkeit und Verhinderung von Lastern“ bekannt. Die Religionspolizei stammt in Saudi-Arabien aus der konservativen Bewegung der Salafiyya bzw. Wahhabiten, deren Auslegung des Islam unter dem Haus Saud Staatsreligion ist.

    Die Religionspolizei patrouilliert in den Straßen des Landes, um unter anderem das Verhalten und die vorschriftsmäßige Kleidung von Frauen zu überwachen. Sie besitzt ebenfalls eine „Interne Abteilung“, die Alkohol und Drogenschmuggel bekämpft.

    Zum Valentinstag ist der Verkauf vieler Produkte in der „Liebes-Farbe“ Rot verboten, um die Bevölkerung von diesem „heidnischen“ Spektakel fernzuhalten. Die Religionspolizei verhindert den Verkauf roter Rosen, roter Plüschteddys, roter Glückwunschkarten und anderer roter Geschenkartikel, berichteten Ladenbesitzer.

    Zwischen 2006 und 2007 nahm die Religionspolizei zudem nach eigenen Angaben über einhundert sogenannte Zauberer fest. Zauberei gilt in Saudi-Arabien als Straftat.

    Es gibt in Saudi-Arabien ca. 3.500 Mitglieder der Religionspolizei, die in der Befehlshierarchie direkt König Abdullah unterstellt sind.

    Oft ist die Religionspolizei gemeinsam mit der gewöhnlichen Polizei unterwegs, kann aber auch ohne Polizeieskorte patrouillieren.

    Die Religionspolizei verfügt über eine eigene Homepage, auf der unislamisches Verhalten angezeigt werden kann.

  6. Ich glaube ja dass die Preise auf dem Steine-Markt grade in die Höhe geschossen sind.

  7. Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters

    MUHAHAHAHA, das hat ja schon fast Monty Pythons Qualität – da kann ich mir John Cleese und die anderen lebhaft, vorstellen in so einer KOSTÜMIERUNG.Auf sonem alten brit. Armee LASTER.

    Und wie schön das deren protziger Lebensstil kein „LASTER“ ist, ich meine jetzt die Fam. SAUD.

    Aber mit dem Götzenverbot aus dem AT haben die es ja eh nicht.

    Im übrigen, ist es doch wohl sehr „tugendhaft“ wenn ein Verwandter einer relativ alten Frau Brot einkauft.

    Mal sehen wie die das so ab 2018* regeln wollen wenn Saudi Arabien** in die EU will…. (ja noch ist das* ein Witz, noch)

    Was freue ich mich auf den Tag wenn dort**, der letzte Tropfen ÖL*** gefördert wurde.Dieses verdammte „shaitanische“ Zeug***, nix als Ärger.

  8. Saudi-Arabien… Saud-Arabien … ähm
    … ist das nicht dieser Hort der Freiheit, Menschenrechte und Demokratie, dessen Politiker und Botschafter uns immer wieder daran besorgt erinnern, wie schlecht es um die Menschenrechte in Europa bestellt ist?

  9. „Immer wenn du meinst, es geht nicht mehr“…

    kommt ein noch größerer Hammer daher…

  10. Die alte Frau muss ihr Brot schon selber holen oder verhungern. Nächstenliebe auf islamisch.

  11. Beobachten Sie mal Saudis auf Urlaub im „Sündenbabel“ Paris!
    Die Männer: die größten Hurenböcke – Saufgelage, Touren durch die Bordelle oder (wenn wohlhabender) Sexparties mit Callgirls.
    Die Frauen: geschminkt bis zum Geht-nicht-mehr,
    mit superengen und superkurzen Klamotten – wie die billigsten Nutten.
    Aber moralisch verkommen – das sind natürlich wir, die europäischen Christenschweine.

  12. 2@polizei bald!

    Das staatliche Gewaltmonopol im Haus des Krieges, in diesem Fall Deutschland, wird durch die koranische Lehre abgelehnt, weil die koranische Lehre die weltliche Herrschaft umfasst. So heftig sich Schäuble auch wünscht, dass sein Islam auf weltliche Herrschaft verzichtet, die koranische Lehre gestattet es nicht.

    Wenn wir also nach Schäubles Islamisierung in Deutschland eine nach der Scharia arbeitende Sittenpolizei haben, die in den von der muslimischen Gegengesellschaft eroberten Gebieten aktiv ist, wo Schäuble eben durch seine Islamisierung auf das staatliche Gewaltmonopol Verzicht leisten musste, dann wissen wir endlich, was Islam bedeutet.

    Schäuble wird dann sagen, das konnte ich nicht voraussehen, denn so wie mir der Islam von seinen Vertretern geschildert wurde, schien mir das eine andere Art von Christentum lediglich mit einem anderen Verkünder zu sein.

  13. Wenn wir also nach Schäubles Islamisierung in Deutschland eine nach der Scharia arbeitende Sittenpolizei haben, die in den von der muslimischen Gegengesellschaft eroberten Gebieten aktiv ist**, wo Schäuble eben durch seine Islamisierung auf das staatliche Gewaltmonopol Verzicht leisten musste, dann wissen wir endlich, was Islam bedeutet.

    Sagen wir so die Naivlinge, die immer noch an das 1001 Nacht Märchen vom Islam glauben werden es dann wissen, „wir“ wissen das schon was länger.

    Und das so etwas** dann nicht mehr „FRIEDLICH“ ablaufen wird, sollte klar sein.

  14. ……und im Urlaub setzten sich die Herren Religionspolizisten ins Flugzeug düsen in den Westen und ficken wie die Wilden.

    Eine kleine Geschichte einer Bekannten die als Zimmermädchen in einem Mövenpick Hotel im Südwesten der (noch) Republick arbeitet. Mehrere Araber quartieren sich im Hotel ein. Die Zimmermädchen wollen sauber macher klopfen an „come in“ und die Säue stehen splitternackt im Raum, das ganze geht über mehre Tage, dann fliegen Sie raus.

    Solche Scheinheiligen verlogenen Brüder, das nächste mal bekommt jedes Zimmermädchen eine Glubzange mit, dann ist das Problem schnell gelöst.

  15. Die Religionspolizisten waren es doch auch die die Mädchen die ohne Gesichtsverhüllung aus dem brennenden Schulgebäude flüchteten zurück ins brennende Haus trieben damit sie dort verbrannten.
    Da waren die diesmal doch noch human…

  16. Die Zimmermädchen wollen sauber macher klopfen an “come in” und die Säue stehen splitternackt im Raum, das ganze geht über mehre Tage, dann fliegen Sie raus.

    Eiskalt, nen Video machen und an deren Chefs schicken, so einfach ist das.

    Adresse:

    Botschaft Saudi-Arabien, Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin

  17. Off Topic?
    In Saudi-Arabien droht zwei Journalisten die Todesstrafe, weil sie vorgeschlagen haben, nicht-muslimische Monotheisten nicht länger als „Ungläubige“ zu bezeichnen:

    Die Monatszeitschrift Konret berichtet in 6/2008 in der Rubrik “Herrschagftszeiten”(S.10) folgendes:
    DON´T CRY FOR ME…
    21. April, “Kleine Zeitung” (Graz):
    Der saudiarabische Geistliche Rahman al-Barrak hat in einer Fatwa zwei Jornalisten zum Tod verurteilt. In dem religiösen Gutachen nannte er als Grund, Abdullah bin Bijad al-Utaibi und Yusuf Abu al-Khail hätten in der Zeitung “Al-Riyad” die Meinung vertreten, dass Anhänger anderer Monotheistischer Religionen nicht als “Ungläubige” bezeichnet werden sollten berichtet die spöanische Zeitung “El Pais”.
    Die beiden Jornalisten müssten bereuen, andernfalls müßten sie als vom Islam abgefallene hingerichtet werden. Sie hätten zudem kein Recht auf Trauerrrituale bei ihren Begräbnissen, so Barrak in seiner Fatwa.

    zit.Ende

    Weiß jemand, ob Amnesty oder dgl. die beiden mutigen Jornalisten zu unterstüten versucht?

    Da sollte man (wir) doch etwas zu tun versuchen und wenn es nur darüber berichten ist.

  18. Ich bin mir absolut sicher, dass die sich vom dem jungen Muselbock kräftig hat geigen lassen. Die Zeitung hat bestimmt Recht. Sowas machen Omas, die Jünglinge zum Brot kaufen schicken, immer.

  19. Ach ja, was mich ankotzt:

    Die lieben Saudis sind ja die besten Freunde der Amis.

    Jeder sucht sich seine Freunde selber aus.

  20. “Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters”

    Ab wann gibt es diese Behörde in Deutschland?

    Claudia Roth gibts doch schon.

  21. Gibt es eigentlich noch mehr Dummheit?
    Diese Behörde der Dämlichkeit liegt im Niveau noch Meilenweit unter den Schildbürgern.
    Dumm, stark und wasserdicht!
    Naja, wasserdicht müssen die nicht wirklich sein … ist ja in der Wüste.

  22. Vielleicht hat aber auch der Neffe was falsch verstanden. Statt zu den 72 Jungfrauen im Sexparadies wollte er vielleicht eine 75 Jungfrau aufsuchen…wer weiß, denn Allahs Wege sind schwer verdaulich.

  23. #9 ComebAck 🙂
    Recht hast du, ein Film über diese Karikaturen wäre die einzig richtige Antwort.
    Etwas in der Art wie der dicke alte Saud gerade seinen erotischen Bedürfnissen nachgeht und parallel ein armes Dienstmädchen züchtigen lässt.
    Pass auf! Wenn die kein Öl mehr haben, wird das Land bald genauso erbärmlich dastehen wie vor dem Öl, wenn nicht noch erbärmlicher weil das Volk durchgefüttert werden muss.
    Es ist eh schon lächerlich, dass das Durchschnitteinkommen dort auf dem Niveau einer Bananenrepublik, bei 10.000$ im Jahr liegt.
    Allein dieser Fakt zeigt schon die ganze widerliche Dekadenz dieses sogenannten Gottesstaates in seiner vollen Pracht.

  24. Hirnrissig!!!

    Hat denen der Allah so sehr ins Hirn ge.. , gehustet?
    Irgendwie habe ich den starken Eindruck, daß der Islam für das menschliche Gehirn äußerst schädliche Wirkungen hat.
    Vor allem, wenn man hört und liest, wie sich manche Musels hier in Mitteleuropa aufführen.

  25. Die Religionspolizei wird schon einen berechtigten Verdacht haben :
    „Und immer lockt das Weib“.

    Aber dieser Wahnsinn wird auch in diesem Jahr die tausenden und abertausenden DEUTSCHEN Touristen nicht davon abhalten, in den Öldiktaturen Urlaub zu machen und begeistert davon zu schwärmen.

  26. # 26 Hausener Bub
    Wunderschönes Bild der Eintracht.
    Und der eine sagt zum anderen:“Komm, mein Schatz, wir gehen jetzt beten.“

  27. Da hat die ISLAM-GESTAPO mal wieder kräftig zugeschlagen, wie ich zu sagen pflege…aber darüber braucht sich bald keiner mehr wundern!

  28. #26

    Ich wußte gar nicht, dass G.W. Bushs Frau Bart trägt. Und in welchem Monat ist sie denn jetzt?

    😀

  29. Der Jungfrauenkult (Geschlechterapartheit) treibt seltsame Blüten: finsterstes Mittelalter!

  30. Na mit wem hat die wohl noch Ähnlichkeit…?

    Mit „Ninjas“!

    Ich wäre also auch bereit für die Totalverschleierung zu plädieren, weil dann könnte man die Schleiereulen in japanische Ninjas vertauschen.

    Dann heißt es demnächst in Hürriyet:

    Muslimisch-türkischer Nachwuchs bleibt aus unerklärlichen Gründen aus – das muß man aushalten!

  31. @Islamophober:
    Von wegen Verschleierung. Am Sonntag sah ich in der Talbrückenstraße in Bielefeld die erste Frau vollkommen verschleiert mit Burka. Dafür hatte sie 5 Kinder im Schlepptau.

    Der Tag war gelaufen.

  32. #24 Total meschugge
    Tja, wie sagte ein alter römischer Kaiser (leicht abgewandelt): „Öl stinkt nicht!“

    #19 Schinderhannes
    Das ist ein ganz normales menschliches Verhalten: wenn zuhause alles, aber auch wirklich alles verboten ist, was Spaß macht, dann lässt man eben im Ausland die Sau raus. Zudem bekommen die eingetrichtert, dass außerhalb der arabischen Welt alle Frauen Huren sind und da verhält man sich entsprechend. Nebenbei: was ist eigentlich eine Glubzange?

  33. #39 almighurt

    Am Sonntag sah ich in der Talbrückenstraße in Bielefeld die erste Frau vollkommen verschleiert mit Burka. Dafür hatte sie 5 Kinder im Schlepptau.

    In Frankfurt ein alltäglicher Anblick.
    Und dank gehirnamputierter volksverräterischer Politiker von rechts bis links darf der deutsche Steuerzahler finanzieren, daß diese Migranten dann von seinen Steuern und dem daraus bezogenen Sozial- und Kindergeld leben und uns alle in einigen Jahren zur Minderheit im eigenen Land machen.

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