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Augenzeugenbericht vom Erdbeben in L.A.

EarthquakeAltgediente L.A.-Insassen wissen die Signale sofort zu deuten. Ein leichtes Klirren geht durchs ganze Haus, irgendwie schwimmt die ganze Bude im Raum und die Fixpunkte – die sogar seekranke Segler durch Blick auf den Horizont finden können – verschwinden: EARTHQUAKE.

(Aus Los Angeles berichtet Jan Dreier)

11:40 Pacific Daylight Time war es mal wieder soweit. Erst ganz sanft, dann kommen die kleinen Stöße und schließlich rüttelt das Büffet, die Tassen klirren und das Bier im Kühlschrank scheppert. Hier in Venice war es ruppig genug, um mich zu motivieren aufzustehen und vor die Tür zu gehen. Könnte ja ein Pre-Shock sein, und die Hauptladung kommt noch. Und wer will schon sein Leben unter einer kollabierenden Bruchbude aushauchen.

Die Nachbarn sahen das ähnlich, und so standen wir dann auf dem Weg, zuckten die Schultern und dann war alles vorbei.

Zurück im Haus bestätigte die Glotze was wir alle wussten, aber hier waren nun die Daten: 5.8 auf der Richter Skala, Epicenter in Chino Hills 35km östlich von Downtown L.A. immerhin 70km von Venice, sogar in San Diego und Vegas wurde mitgeschaukelt. Und so sind wir dann wieder zur Tagesordnung übergegangen: „Wasn’t the Big One – Who cares…“ Aber immerhin 5.8! Northridge 1994 war „nur“ einen Punkt höher: 6.8, aber das ist immerhin die doppelte kinetische Energie und das war in Venice noch genug, um Möbel umzukippen und Leute aus dem Bett zu kegeln.

Heute sind wir noch mal davon gekommen: Der Event war wenig mehr als Futter für die lokalen TV-Stationen, die in Windeseile ihre Helos auf den Weg brachten und – 24-hour-newscycle sei Dank – innerhalb von Minuten auch noch das kleinste Senkloch und den banalsten Wasserrohrbruch auf dem Sender hatten. Einen Toten soll es gegeben haben. Ein alter Herr, der vor Schreck seine Rostlaube in einen Laster gelenkt hat. Vielleicht war es auch ein Herzinfarkt, aber als Erdbebenopfer macht das in den Lokalnachrichten mehr her. Und dann kamen natürlich auch die obligatorischen Bilder: Körniges schwarzweiß von Überwachungskameras, die schwankende Lampen und stürzende Regale (Foto oben) zeigen. Apfelmus und saure Gurken in Supermarktgängen. Wie sagte mal unser Ex-Bürgermeister Richard Riordan: „L.A. is earthquakes, floods, fire und fun“

Gleichwohl: The Big One wird kommen. Und während wir zur Tagesordnung übergehen, verdrängen wir kollektiv die Tatsache, dass CalTech und the US Geological Survey uns seit Jahren einbläuen, ein 8.0 wird tausende Tote und Billionen an Schaden mit sich bringen.




Doppelmord in Mainburg: Die Opfer waren schuld

So wie die Bild-Zeitung haben wir es bisher noch nicht betrachtet: Das aus Lärmschutzgründen in Mainburg erstochene Ehepaar (Foto) war selbst schuld. Schließlich hatte das als unverträglich bekannte Ehepaar durch lautes Türenschlagen den Täter geärgert. Zudem hatte der Arzt den beiden auch noch ein langes Leben vorausgesagt! Der arme Mann konnte daher gar nicht anders, als die beiden zu erstechen, um endlich seine Ruhe zu haben. Da keine Wiederholungsgefahr besteht, was macht der Mann in U-Haft?

(Spürnase: Ute H.)




Wer schützt uns vor der deutschen Justiz?

Deutsche JustizDie Unfähigkeit deutscher Kuschelrichter musste ein 23-Jähriger in Frankfurt am Main fast mit dem Leben bezahlen. Zwei 18-Jährige rechtskräftig verurteilte, aber frei umherziehende Gewalttäter stachen mit einem Messer derart auf den jungen Mann ein, dass nur eine sofortige Notoperation ihn retten konnte. Die beiden hatten im Januar einen Zugführer zusammengeschlagen. Das OLG Frankfurt hatte noch Anfang April eine Wiederholungsgefahr ausgeschlossen. Mehr…

(Spürnasen: fnord, Hauke St., Raphael, H.R., Habib aus Deutschlanistan und Datenreisender)




Kundschaft für Nouripour

Wie Vieles was mit dem Islam zu tun hat rein zufällig ist, erreichte uns per Zufall eine interessante Mail, kurz nachdem PI heute im Gästebuch des grünen Politikers Nouripour thematisiert wurde. Ein klarer Fall für eine dringend notwendige Unterweisung in Meinungsfreiheit. Am besten durch den grünen Verfassungsexperten selber. Denn die Zuschrift ist geeignet, Zweifel zu stärken, ob allein die Förderung von Zuwanderung und Asyl geeignet sind, die Meinungsfreiheit in Deutschland zu stärken.

Ein „Rechter Moslem“ der auf den ungewöhnlichen Namen „Fickdich“ zu hören behauptet, schreibt uns:

Submitted on: 29. Juli 2008
Via: /kontakt/
By 89.247.195.82 (visitor IP).

Ihr Name: Rechter Moslem
Email: Fickdich@web.de
Kommentar-Alarm: –
Spürnasen-Tipp: –
Andere Mitteilung: on
: Antisemitismus

Ihre Nachricht:
ihre seite ist woh die größte hetz-seite in den weiten des webs. wie hier gegen muslime gewettert wird ist unglaublich. zur zeit ist eine gruppe von bärtigen männern dabei die inhaber ihrer seite aufzuspüren und diesem unsinn hier ein ende zu machen. unglaublich was ihr für hetzende dumme hunde seit. ihr seit die loser die früher in der schule geschlagen und gemobbt wurdet und jetzt in der anonymität der internets ballert ihr schweine eine anti-islam parole nach der anderen raus. scheiß jud*n.

passt auf und immer schön umdrehen wenns draußen dunkel ist man weiß ja nie.

Bemerkenswert, dass Leser „Fickdich“ für seine Kritik die Kategorie „Antisemitismus“ gewählt hat, und uns folgerichtig auch als Juden „beschimpft“. Denn bei Muslimen, auch in deutschen Schulen, gilt dies bereits wieder als schwere Beleidigung. Und tatsächlich entspricht es unserer Erfahrung, dass die schlimmsten PI-Hasser sich bei näherer Betrachtung mehr über unser Bekenntnis zu Israel und der jüdischen Welt echauffieren, als über die oft genannte Islamkritik.

Ob Herr Nouripour diesem Angriff gegen die Meinungsfreiheit nun ebenso unerschrocken entgegentritt, wie der von ihm gerügten Werbung eines Mobilfunkunternehmens? Man darf gespannt sein.




Berliner Richter: Spitze im Mobbing

Sie sprach aus, was die Meinung vieler ist. Die Vorsitzende der Vereinigung Berliner Staatsanwälte, Vera Junker, ging hart mit der Urteilspraxis der richtenden Kollegen ins Gericht. Doch wer ein echtes 68er-Produkt ist, macht keine Fehler. Ob dem Sozialarbeiter in den vom ihm „betreuten“ Familien die Kinder verhungern oder der Richter Gewaltverbrecher immer wieder auf die Menschheit löslässt. Eins hat er oder sie niemals gemacht: Einen Fehler. Selbstkritik kommt in diesen Kreisen nicht vor. (Foto: Kuschelrichterin Gabriele Strobel, 56)

Vera Junker wird von den Richtern nun scharf angegriffen, die ihr Urteil für eine „bloße Fleischwunde, die folgenlos verheilt ist“, alles andere als kuschelig finden. Junkers Vorwürfe seien „polemisch“ und „unsachlich“. Fehlt eigentlich nur noch das „Stammtischniveau“. Von vernünfigen Menschen wird die Oberstaatsanwältinn dagegen unterstützt.

Für ihre klaren, mutigen Worten über zu milde Urteile (KURIER berichtete) wird Oberstaatsanwältin Vera Junker jetzt niedergemacht: Das Landgericht Berlin wirft ihr vor, polemisch und unsachlich zu argumentieren.

Es geht um das Urteil, das ganz Berlin empörte: Mehmet S. (25) und Selcuk B. (23) hatten einen Busfahrer fast totgestochen, bekamen dafür vergangene Woche Haftstrafen von drei und dreieinhalb Jahren. Laut Landgericht ist es nicht hinzunehmen, dass dieses Urteil als „Kuschelurteil“ diffamiert wird. Für die „polemischen, unsachlichen Anwürfe“ fehle jeder verständliche Anknüpfungspunkt. Ein versuchtes Tötungsverbrechen sei den beiden Tätern nicht vorzuwerfen gewesen.

Allerdings steht das Gericht mit dieser Einschätzung recht einsam da: „Das Urteil ist eine rechtspolitische Katastrophe“, sagt Bodo Pfalzgraf, Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft. Pfalzgraf: „Für jeden Busfahrer auf der Straße ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht.“

Vor allem, wenn man es mit dem berühmten Münchner Urteil vergleicht: Die U-Bahn-Schläger, die einen Rentner mit brutalen Tritten den Schädel brachen, bekamen achteinhalb und zwölf Jahre. Und die waren unbewaffnet, wie Pfalzgraf betont.

Der Justizexperte der FDP, Sebastian Kluckert: „Wenn jemand einem anderen ohne Vorwarnung ein Messer in den Rücken sticht, frage ich mich auch, wie da eine Tötungsabsicht verneint werden kann.“ So deutlich sieht es auch der CDU-Rechtsexperte Frank Henkel: „Wir reden nicht über Eierdiebe. Ich verstehe dieses Urteil nicht. Strafe muss abschrecken, der Strafgedanke muss auch mit Gerechtigkeit in Verbindung gebracht werden.“ Zudem sei es ein verheerendes Signal, wenn ein Täter nach solch einem Verbrechen im offenen Vollzug landet.

» Tagesspiegel: Richter weisen Oberstaatsanwältin in die Schranken

(Spürnasen: Eisfee und Skeptiker)




Knuesel und die Sozialpädagogin

Knuesel hat uns schon mehrfach aus dem schweren Leben eines Studenten der Islamwissenschaft berichtet, der sich einen wissenschaftlich objektiven Blick auf den Gegenstand seiner Faches erhalten hat. Lesen Sie heute, wie Knuesel auf einer Party unverschuldet in eine Diskussion verwickelt wird.

Knuesel berichtet:

Ich hatte gestern wieder ein Erlebnis, bei dem ich über die Unwissenheit oder gewollte Dummheit der linken Gutmenschen in diese Land hätte schreiend weglaufen können.

Ich war auf einer Party einer Bekannten eingeladen die nach 18 Semestern ihr Diplom in Sozialpädagogik geschafft hatte (gut ich soll nicht lästern ich schreibe in meinem 12.Semester gerade an meiner Magisterarbeit, aber zu meiner Verteidigung ich bin während meines Studiums arbeiten gegangen um dieses zu finanzieren).

Wir stehen also in einer Gruppe und sie berichtet von ihren Praktika, und ist ganz stolz darauf das sie sogar mit Kindern, welche Migrationshintergrund gehabt haben, zusammengearbeitet hat. Ihre Kollegen wollen natürlich mehr wissen und sie gibt Auskunft, natürlich Moslems und das wäre alles nicht so schlimm usw usw. Meine Freundin schaut mich an, und weiß das ich bald platze. Jeder meint natürlich alles zu wissen und, ganz viel wissen natürlich die Sozialpädagogen weil sie soviel Erfahrung mit den Moslems haben. Der Islam wäre reformierbar: Stichwort Muatzilla. Das wäre eine Reform ähnlich der von Luther gewesen.

So das war´s, ich melde mich zu Wort. „ Leute das was ihr hier von euch lasst würde locker ausreichen um mich ein Duzend mal durch das Examen rasseln zu lassen.“ Alles schaut dumm. Ich hätte ja auch Ahnung war die Antwort“ , so die Meinung „Glaube schon 11 Semester Islamwissenschaften, ….“, so meine Antwort. „Nehmen wir nur mal das was ihr über die Mu`atazzila gesagt habt, totaler Mist. In der Tat es hat sie gegeben, ihren Höhepunkt hatte sie in 9 Jhd. Aber leider hat sie sich nicht durchgesetzt. Wäre auch zu schön gewesen. Einige der Grundsätze die die Muataziliten vertraten, würden uns heute sicher weiterhelfen, und der Islam hätte die Chance in unsere aufgeklärtes 21.Jhd einzutreten, ohne dass er ein rückwärtsgewandter Störenfried wäre.

Es wäre echt toll gewesen. Mit den theologischen Inhalten will ich euch jetzt nicht langweilen, nur eine Sache. Die Anhänger haben sich von Aristoteles und seiner Vernunft inspirieren lassen, und waren der Meinung, dass der Koran geschaffen sei, das heißt bitte alle festhalten, man könne diesen kritisieren. Stellt euch das mal vor man könne den Koran kritisieren, ohne dafür Todesdrohungen und die Vollstreckung derselben zu befürchten zu müssen. Leider setzten sich ihrer Gegner durch, allen voran die orthodoxe sunnitische Geistlichkeit. Die der Meinung waren, und bis heute sind, dass die Befolgung der Tradition unabänderlich ist und die Nachahmung Pflicht für jeden Moslem ist. Und da fallen mir eine ganze Menge Sachen ein, die zwar in die Zeit von Mohamed gängige Praxis waren, aber die heute nicht in unsere Zeit und nicht in unser Europa passen. Angefangen von der Praxis neunjährige Mädchen zu „heiraten“, aus unsere Sicht ist das Kindesmissbrauch, bis zur Todesstrafe für Homosexuelle (die Wortführerin wurde auf einmal kleinlaut da sie bekennende Lesbe ist) oder der Verstümmelung von Dieben, welches ebenfalls mit unser Auffassung der Menschenrechte nicht vereinbar sind.

Dann der letzte Widerstand: Es kam das Argument das sie sich mit dem Vater eines Kindes unterhalten habe der mit Vollbart und traditioneller Tracht dem Klischee eines Bombenträgers ganz schön nahe kam, und der wäre vernünftig gewesen. Das konterte ich mit: Es mag ja einige Moslems geben die vernünftig sind. Die sind so gläubig wie bei uns die Christen die nur zu Weihnachten in die Kirche gehen. Aber alle denselben Koran im Regal stehen und das stehen Sachen drin die mit unserer Lebensweise nicht kompatibel sind, wie Diskriminierung Andersgläubiger (Juden und Christen sind Affen und Schweine). Und zu deinem Argument, sagt dir die Bezeichnung Taqiya was? Wenn nicht, nur folgendes. Jeder Moslem ist verpflichtet den Einfluss des Islam zu vergrößern egal wie, sei es mit Krieg, Gewalt oder auchLügen. Und wenn du, um dein Ziel zu erreichen, einer ungläubigen Schlampe nach dem Mund reden musst, damit die beruhigt ist, darfst du das ohne rot zu werden.

Der Abend war gelaufen und meine Freundin meinte auf dem Heimweg, da könne ich ja mal wieder stolz sein eine Party versaut zu haben. Meine Antwort war lediglich: Ach jetzt bin ich Schuld das die Dinge sind wie sie sind, dann sorg doch bitte im Voraus, dafür, dass dieses Thema nicht angeschnitten wird, oder noch besser sorg dafür das dieses Problem gelöst wird.

Sendepause bis zum nächsten Morgen, weil sie weiß dass ich Recht habe, aber Frauen wie sie das aber nicht zugeben können.

(Gastbeitrag: Knuesel)




Omid erklärt uns Meinungsfreiheit

Wenn Migranten sich für unsere Gesetze und unsere Verfassung interessieren, ist das löblich. Omid Nouripour von den Grünen macht es vor. Einiges hat er noch nicht ganz verstanden. Da helfen wir gerne weiter.

Zunächst stimmt es nicht so ganz, dass die Grundrechte der Deutschen im Berliner Reichsttag formuliert wurden. Der Parlamentarische Rat tagte in Bonn – in wesentlich bescheidenerem Ambiente. Auch kontrolliert werden die Grundrechte nicht in Berlin. Zum Glück nicht, auch wenn Nouripour, wie sein Kollege Edathy von der SPD, das vermutlich gerne täten. Über die Einhaltung der Verfassung wacht, oder wacht auch nicht, das unabhängige Verfassungsgericht.

Nicht ganz zutreffend ist, dass das Recht auf Asyl, das Deutschland verfolgten Ausländern großzügig gewährt, sich aus dem Recht auf freie Meinungsäußerung ableitet. Es ist ein eigenständiges Recht, aus historischer Verantwortung und humanitärer Überzeugung. Ganz im Gegenteil kann Asylanten sogar die politische Betätigung und Meinungsäußerung untersagt werden. Denn eigentlich ging es ursprünglich darum, verfolgte Menschen zu retten und nicht, Terroristen aus aller Welt ein sicheres Umfeld zur Vorbereitung ihrer Verbrechen zu geben.

Das Recht der freien Rede aber ist ein Recht der Deutschen, und unser Grundgesetz schützt dieses Recht vor Repressionen durch politische Machthaber. Also zum Beispiel vor Politikern wie Edathy oder Nouripour. Denn es sind bedauerlicherweise immer ausgerechnet Linke und Grüne, die sich schwer tun, das Recht auf freie Meinungsäußerung auch für die Meinung Andersdenkender zuzulassen. Da wird schnell die Meinung des Anderen zum Verbrechen erklärt oder es werden, auch ein Eingriff in die Meinungsfreiheit der Bürger, Steuermillionen vergeben, um die Verbreitung einer bestimmten Meinung gegenüber anderen zu fördern.

Eklatant beeinträchtigt ist die Meinungsfreiheit auch, wenn Bürger wegen ihrer geäußerten Meinung berufliche Nachteile erleiden oder öffentlich mit Mord bedroht werden und Staat und Parteien nichts unternehmen, um den Schutz der Personen zu gewähren. Es sei an entsprechende Kampagnen gegen islamkritische Blogger im Internet und in der Presse erinnert, an denen sich linke und grüne Politiker eher beteiligen, als dass sie die Redefreiheit der Andersdenkenden verteidigen würden.

Nicht nur das Recht, die Meinung frei zu äußern, sondern auch das Recht auf Versammlungsfreiheit wird regelmäßig in Deutschland allen Bürgern verwehrt, deren Anliegen von Linksextremisten als „rechts“ eingeordnet wird. Es fällt dabei zunehmend schwer, zwischen noch Rechtsbruch durch extremistische Gruppen und schon staatlicher Repression zu unterscheiden, sind doch die meisten dieser Aktionen durch staatliche Programme „gegen rechts“ finanziert, gefördert, und ohne staatliche Unterstützung in dieser Größenordnung kaum realisierbar. Vorreiter dieser Einschränkung des Bürgerrechts auf freie Meinungsäußerung sind wieder einmal die Grünen, inzwischen Hand in Hand mit den SED-Nachfolgern der Linkspartei. Der Kreis zur staatlichen Repression schließt sich endgültig, wenn die Bundesegierung bekannt macht, über ein Einreiseverbot für ausländische Parlamentarier nachzudenken, um deren Teilnahme an einer islamkritischen Veranstaltung in Köln zu unterbinden.

Wenn Omid Nouripour das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung so wichtig wäre, wie er mit seinem oberlehrerhaften Vortrag nahelegt, er müsste wohl der erste sein, der aufsteht, und für das Recht der freien Meinung eintritt. Und zwar für das der anderen, nicht der eigenen Meinung.

(Spürnase: status quo ante)

»Das Gästebuch von Omid Nouripour lädt zur demokratischen Meinungsäußerung ein.




Hand in Hand gegen Zwangsheirat


Der Top-Repräsentant eines „europäischen Islams“, Tariq Ramadan, will gemeinsam mit Rotterdamer Islamvereinen und dem Berliner, der Muslimbruderschaft nahen, Verein „Inssan“ mit der Initiative „Hand in Hand gegen Zwangsheirat“ muslimische Mädchen von den staatlichen und privaten Anlaufstellen fern- und in der islamischen Community festhalten. Der Integrationsbeauftragte des rot-roten Senats in Berlin, Günter Piening, wird dabei behilflich sein.

Die türkischstämmige Menschenrechtlerin Necla Kelek hat sich in der FAZ mit den Thema auseinandergesetzt.

Es ist ein Versuch, die inzwischen selbstbewusster gewordenen muslimischen Mädchen einzufangen und muslimisch zu beraten, damit sie nicht mehr zu staatlichen Beratungsstellen oder in Frauenhäuser flüchten und damit Allah verlorengehen. Die Initiative hat sich in Berlin-Kreuzberg vorgestellt und eine Broschüre mit ihren Argumenten in acht Sprachen veröffentlicht.

Neu und zu begrüßen ist darin das Eingeständnis von Muslimen und Islamvereinen, dass Zwangsverheiratung ein Problem der muslimischen Gesellschaft ist. Natürlich wird das relativiert. (…) Zwangsheirat sei aber kein Problem des Islams, sondern der Kultur. Die Unterscheidung von Kultur und Religion soll die Religion vor der sozialen Verantwortung und kritischer Selbstreflexion retten. Ramadan und andere argumentieren, Allahs Worte und die Taten des Propheten seien ohne Fehler, nur der Mensch sei gelegentlich fehlerhaft. Der Islam bleibt damit von Verbrechen in seinem Namen unbefleckt.

Die Erkenntnis, dass Religion und Kultur ein „kulturelles System“ bilden und nicht getrennt zu betrachten sind, wird absurderweise gerade von Muslimen geleugnet, die gleichzeitig die Trennung von Glaube und Alltag, Religion und Politik ablehnen. (…)

Kelek scheut sich auch nicht, mittels Koransuren die Ursächlichkeit des Islam für die Zwangsheiraten nachzuweisen. Sehr lesenswert!