Ein hochrangiges Mitglied der Judenvernichtungsorganisation Hamas, hat öffentlich zugegeben, dass die Idee einer historischen „palästinensischen Nation“ eine reine Wunschvorstellung ist, ein Propagandamärchen, erfunden zum Kampf gegen Israel.

Doch die Wunschvorstellungen der Hamas gehen weit noch über Israel hinaus: In einem Interview mit der Zeitschrift „The Economist” sprach Hamas-Außenminister Mahmud Al-Zahar „von dem Tag, an dem die moslemische Welt sich zu einer Art Islamischer Konföderation oder Islamischem Imperium“ vereinigen wird. Vielleicht ist man daher so gut Freund mit dem Iran.

Auf der ganzen Welt kennt praktisch jedes Kind dieses Märchen:

Es waren einmal in einen bestehenden arabischen Hoheitsbereich namens „Palästina”ein paar arme Menschen, die jahrzehntelang als „Palästinenser“ bekannt waren, die friedlich von ihren Oliven lebten und nichts Böses ahnten. Dann kamen auf einmal Fremde aus dem Westen, zionistische Juden. Sie drangen in das Land ein das ihnen nie gehört hatte, enteigneten die armen Araber und machten ihre Häuser platt. Seither wohnen sie unrechtmäßig in dem von ihnen besetzten Gebiet, bis die Märtyrer des palästinensischen Volkes das Land mit ihrem Blut befreit haben werden.

Diese Kampagne hat durch die Aussagen der Hamas einen kleinen Knacks erlitten, aber man weiß ja, wie hartnäckig sich gute Legenden und Verschwörungstheorien halten. Also kein Grund zur Sorge, das Märchen wird weiterleben, auch wenn es von A bis Z eine Lüge ist.

Letztlich geht es der Hamas aber gar nicht um Palästina, sondern um ein pan-islamisches Großprojekt, wie Al-Zahar erklärt. Ein solcher Zusammenschluss wäre

kein Problem für palästinensische Araber bedeuten würde, die so energisch für ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, da sie noch „nie in der Geschichte ein unabhängiger Staat waren. Wir waren Teil eines arabischen Staates und eines islamischen Staates.“

Warum also immer noch „Friedensverhandlungen“?

Obwohl ein solches Zugeständnis den Ansprüchen der nationalistischen Araber auf das Gebiet westlich des Jordan-Flusses jede Grundlage entzieht, sind viele Israelis und westliche Friedensvermittler der Meinung, dass Israel nicht auf unbestimmte Zeit über eine große und feindselige arabische Bevölkerung herrschen kann. Die Schaffung eines weiteren arabischen Staates scheint die am ehesten realisierbare Lösung des Problems zu sein.

Grundlage für eine solche „Lösung“ wäre jedoch ein „friedliches“ Palästina neben Israel, dass gar nicht geben kann, wenn die Hamas die islamische Weltherrschaft anstrebt. Dann müssten die Juden nämlich auf jeden Fall vernichtet werden und mit einem noch kleineren Israel und einer propagandamäßig gut unterwanderten EU geht das noch viel einfacher.

(Spürnase: Jens T.T)

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16 KOMMENTARE

  1. „Letztlich geht es der Hamas aber gar nicht um Palästina, sondern um ein pan-islamisches Großprojekt,…“

    Denen geht es nicht um den einzelnen Menschen, sondern um das Grossreich.

  2. Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutiv-Komitees, erklärte in einem Interview mit der holländischen Zeitung “Trouw” (31. März 1977):

    Das „palästinensische Volk“ existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel zur Fortführung unseres Kampfes gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit. In der Realität gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen reden wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, denn die nationalen arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines besonderen “palästinensischen Volks” postulieren, um gegen den Zionismus zu opponieren.

    jetzt gibt’s also auch die Hamas zu – mal schauen, welche wellen das denn diesmal schlagen wird…

  3. Hat das hier irgendjemand nicht gewusst?

    Erkan, natürlich kann es am Ende nur ein Groß-Israel geben. Was kann dem Nahen Osten denn Besseres passieren?

  4. Diese Fakten sind doch sei langer Zeit bekannt. Sie werden nur von unseren rotlackierten Linken ignoriert und Geschichte wird „umgefälscht“, indem man Israel zum „Agressor“ macht.

    Das ehemalige britische Mandatsgebiet umfasste in etwa die heuigen Staaten Israel, Jordanien, das heutige West-Jordanland, die Golan-Höhen, und den Gaza-Streifen.

    Bis Ende des Ersten Weltkriegs gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich und erst in den 20-ger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Begriff „Palästina“ Allgemeingut.

    Ein Volk der Palästinenser hat es nie gegeben, die Bevölkerung dieses Gebiets waren mehrheitlich arabische Muslime und …eben u.a. auch Juden, die seit mehr als 3000 Jahren in diesem Landstrich siedelte, lange bevor die muslimischen Araber als Eroberer kamen (634 n. Chr.)

    Es ist tatsächlich die Tragödie der „Palästinenser“, dass die beiden Führer, die ihre nationale Entwicklung im 20. Jahrhundert bestimmte, der Nazifreund Hadsch Amin al-Husseini und der Terrorist Yassir Arafat, von denen der letztere die palästinensische Politik seit Mitte der 1960-er Jahre bis zu seinem Tod im November 2004 dominiert megalomanische Extremisten waren, abgrundtief von antijüdischem Hass verblendet und abgrundtief von Gewalt besessen.

    Hätte der Mufti sich entschieden sein Volk in Frieden und Versöhnung mit seinen jüdischen Nachbarn zu führen, wie er es den britischen Beamten versprochen hatte, die ihn Anfang der 1920-er Jahre in seinen Rang erhoben, hätten die Palästinenser 1948 ihren unabhängigen Staat auf einem substanziellen Teil des Mandats Palästina bekommen und ihnen wäre die traumatische Erfahrung der Zerstreuung und des Exils erspart geblieben. Hätte Arafat die PLO von Anfang an auf den Weg des Friedens und der Aussöhnung gesetzt, statt sie in eine der mörderischsten Terrororganisationen der Moderne zu verwandeln, hätte ein palästinensischer Staat Ende der 1960-er oder Anfang der 1970-er Jahre gegründet werden können; 1979, als Begleitung des ägyptisch-israelischen Friedensvertrages; im Mai 1999 als Teil des Oslo-Prozesses; oder, die jüngste Möglichkeit, über den Camp David-Gipfel vom Juli 2000.

    Statt dessen verwandelte Arafat die unter seiner Kontrolle gestellten Gebiete in den 1990-er Jahren praktisch in einen Terrorstaat, von dem aus ein totaler Krieg (die al-Aqsa-Intifada begonnen wurde, kurz nachdem ihm ein unabhängiger Palästinenserstaat im Gazastreifen und auf 92 Prozent der Westbank samt Jerusalem als Hauptstadt angeboten worden war. In diesem Prozess unterwarf er die palästinensische Bevölkerung der Westbank und des Gazastreifens einem repressiven und korrupten Regime in der schlimmsten Tradition arabischer Diktaturen und stürzte ihren Lebensstandard in nie da gewesene Tiefen.

  5. @ #6 Erkan
    Bleib bitte beim Muslim-Markt, da bist du am Besten aufgehoben.
    ———-
    Danke an PI für diesen Artikel

  6. Genau das ist die ganze Zeit meine Rede.
    Natürlich geht es denen nicht um eine israelische Besetzung. Welche sie letztendlich auch permanent mit Nadelstichen gegen Israel provozieren.
    Gäbe es den Konflikt nicht, müssten die ihn erfinden.

    Denen geht es auch nicht um das muslimische Grossreich. Auch das reicht denen nicht.
    Nein, denen geht es um nicht weniger, als um die ganze Welt unter die islamische Herrschaft zu bringen.

    Ich kann nur warnen: Leute passt bloss auf!
    Daher ist es auch scheissegal ob die Islamgegner nun in der Mehrzal rechts oder links stehen. In dem Fall müssen sonst politische Gegener einfach zusammenarbeiten.
    Im Islam braut sich was brandgefährliches zusammen!
    Etwas, dass nicht mal der Mehrzahl der Muslimen klar ist.

    Lassen wir es erst gar nicht soweit kommen.

  7. „Im Islam braut sich was brandgefährliches zusammen!
    Etwas, dass nicht mal der Mehrzahl der Muslimen klar ist.“

    Genau, und das, was sich da zusammenbraut heißt „Europa“. Der Islam ist hierbei nur eine nützliche vollkommen idiotische Ideologie, gerade wiel sie so idiotisch ist.

  8. #16 boanerges
    Leidest auch du unter fortgeschrittener Verschwörungstheorie wie der Spezialist vor ein paar Tagen?
    Fakt ist immer noch „Die islamischen Länder sind auf uns zugekommen, damit wir verstärkt ihre Leute hereinlassen.“

  9. Dieses angebliche Interview, wenn es denn tatsächlich stattgefunden und im „Economist“ abgedruckt worden wäre, hätte längst mehr als gerade mal 20+ Google-Nachweise erzeugt, von denen mehr als die Hälfte mit diesem ominösen Interview nichts zu tun haben (eingegeben: „The Economist“, Palestine, „Mahmud Al-Zahar“). Im Artikel selbst wird nicht einmal angegeben, in welchem Heft und auf welcher Seite das Interview erschienen ist, mithin nicht ordentlich den geläufigen Regeln gemäß die Quelle aufgeschlüsselt. Ich für meinen Teil greife derlei Meldungen nur mit der Keifzange auf, wer damit hausieren geht, macht sich unter Profis lächerlich. Hier kauft einem aber jeder alles ab, was nicht mal den Mindeststandards seriöser journalistischer Arbeitsweise entspricht. Damit seid Ihr permanent angreifbar; selbst das Gute an PI wird damit entwertet.

    Meine Empfehlung: Das Fehlende nachreichen oder den Artikel rausnehmen. So, wie er sich derzeit präsentiert, erweckt er den Anschein einer lancierten Propagandafälschung.

    Sorry, aber als Mitglied im journalistischen „Netzwerk Recherche“ fühle ich mich authorisiert, so etwas anmerken zu dürfen 😉

  10. #18 Mokkafreund

    als Mitglied im journalistischen “Netzwerk Recherche” fühle ich mich authorisiert, so etwas anmerken zu dürfen

    Wenn du dort Mitglied bist, dann solltest du wissen, wieviel Antijudaismus es in den Medien gibt, der sich im wesentlichen durch Nicht-Berichterstattung ausdrückt, in Headlines die jeweils Israel verantwortlich machen für Situationen, die zuvor die Palästinenser herbeigeführt haben.

    Und du solltest du mal dringend die newsletter beziehen von:

    – israel.de
    – israelnetz.de
    – icej.de
    – nai-israel.com
    – jp-post.com
    – honestly-concerned.org
    – take-a-pen.org
    – israelreport.org
    – german media watch

    und / oder vielen anderen besorgen, damit du weißt, welche Hintergründe und Fakten in den Medien heruntergespielt, verfälscht oder auch nicht gebracht werden.

    Für die von dir kritisierte Redaktion aus Israel möchte ich anmerken, daß ich mich verbürgen würde für die Richtigkeit derer Angaben (die zugebeben zu wenig mit Quellenangaben arbeiten), da ich die Redaktionsleute persönlich kenne und auch schätze.

    Nai-Israel.com hat bereits viele Informationen Wochen vorher aufgedeckt und gebracht, die dann später in Realität kamen und sehr aktuell wurden. Außerdem halte ich die israelischen Medien um den Faktor 100 seriöser und ehrlicher als die palästinensischen und arabischen Medien.

  11. Noch etwas. PI hat hier absolut recht, wenn es sagt, daß es den Palästinenserleuten eigentlich nicht um einen eigenen Staat geht, sondern um die Zerstörung Israels, denn sonst hätten sie bereits einen Staat.

    Es gab ja genügend Möglichkeiten, z.B. Camp David, als Arafat zu so vielen bereits ausgehandelten Zugeständnissen der Israelis dennoch am Ende wieder NEIN sagte…

  12. „Palästina“ ist ein irreführendes, (anachronistisches) Wort für das Land Israel

    Das Heilige Land zwischen Libanon und Sinaiwüste, zwischen Mittelmeer und Jordan wird von arabischer Seite, aber auch sonst auf der Welt in Medien und Büchern als „Palästina“ bezeichnet. Die Benennung dieses Landes hat eine enorm politische Bedeutung. Der Name „Palästina“ ist sehr nah verwandt dem Wort „Palästinenser“, so wie sich viele der arabischen Bewohnern des Heiligen Landes selbst nennen, die in einem Konflikt mit Israel um die rechtmäßigen Besitzer dieses Landes stehen. Wenn wir das Wort „Palästina“ immer hören, dann kann sich in unserem Unterbewußtsein leicht der Gedanke einprägen: Dieses Land „Palästina“ gehört den „Palästinensern“, also den Arabern.

    Wie berechtigt ist nun dier Name „Palästina“ für dieses Land? Dazu ein Blick in die Geschichte der Benennung dieses Landes:

    1.1. Zeit des Alten Testamentes
    1.1.1. vor der jüdischen Einwanderung: Kanaan (z.B. 1.Mose 12,5; 5.Mose 32,49);

    1.1.2. nach der jüdischen Einwanderung: Land Israel (z.B. 1.Sam 13,19; 1.Chr.22,2). Die von Gott bestimmten Grenzen dieses Landes Israel können ungefähr mit folgenden Punkten beschrieben werden: vom Mittelmeer bis zum Jordanfluß (4.Mose 34), von Dan bis Beerscheba (1.Sam 3,20).

    1.1.3. Das Gebiet um den heutigen Gazastreifen (1.Sam 6,17) wurde von einem Volk mit dem Namen „Philister“ bewohnt, die sich aber nach der Eroberung durch die Assyrer um 700 v.Chr. als Volk aufgelöst hatten. Das echte Land „Philistäa“ gibt es seitdem nicht mehr.

    1.1.4. während der persischen Zeit: Provinzen Juda (Neh 5,14), Samaria und Galiläa (der Völker); für die südliche Küstenebene (das alte Philistergebiet) findet sich – sehr vereinzelt – in griechischen Texten (z.B. Herodot) auch die Bezeichnung „Syria ton Palaistinon“.

    1.1.5. während der Zeit der hellenistischen Diadochenreiche: Provinzen Judäa und Galiläa unter der Ptolemäerherrschaft und am Schluß Teil der Provinz Syrien unter der Seleukidenherrschaft;

    1.1.6. unter den Hasmonäern: Judäa.

    Wir finden in vielen Bibeln die Bezeichnung „Palästina“. Es wurde deutlich, dass diese Bezeichnung für das Land zwischen Jordan und Mittelmeer sehr unpassend ist und höchstens in kurzen Zeitphasen einen sehr kleinen Teil des Landes so bezeichnet. Deshalb wäre die Benennung „Land Israel zur Zeit des Alten Testamentes“ besser.

    1.2. Zeit des Neuen Testamentes
    1.2.1. unter Herodes dem Großen: Judäa und auch der alte biblische Name (siehe oben 1.1.2.) „Land Israel“ (Mt 2,20+21);

    1.2.2. nach dem Tod von Herodes dem Großen während der Wirkungszeit Jesu Christi: Judäa (mit Samaria) und Galiläa (Lk 3,1). Es ist also geschichtlich völlig falsch und unzutreffend, was wir auf den meisten Landkarten in unseren Bibeln lesen müssen: „Palästina zur Zeit des Neuen Testamentes“, „Palästina zur Zeit Jesu“;

    1.2.3. ab 44 n.Chr.: Das ganze Land Israel und einige ostjordanische Gebiete werden zur römischen Provinz Judäa zusammengefaßt (Gal 1,21-22).

    Hieran wird auch deutlich, daß die in vielen Bibeln mit „Palästina“ bezeichneten Israelkarte geschichtlich falsch benannt sind. Es sollte stattdessen besser heißen: „Land Israel zur Zeit Jesu“

    1.3. Zeit nach dem Neuen Testament
    1.3.1. Nach dem Ende des jüdischen Bar-Kochba-Aufstandes 135 n.Chr. nannten die Römer zur Strafe das Land Israel nach den Philistern, den früheren Feinden der Juden, die es schon lange nicht mehr gab: Palaestina. Dazu bemerkt der Bochumer Theologieprofesssor Klaus Wengst: „Als sehr seltsam erscheint mir … der anachronistische Gebrauch dieses Begriffs – besonders in der theologischen Wissenschaft – für die Zeiten vor Hadrian.“ (Wengst,K., Jesus zwischen Juden und Christen, Stuttgart 1999, S.111) Später teilten die Römer das Land Israel in die 3 Provinzen Palaestina I, Palaestina II und Palaestina III (oder Palaestina Salutaris) auf. Um 640 n.Chr. hört die eigentliche Benennung des Landes Israel mit dem Wort „Palästina“ auf.

    1.3.2. unter moslemisch-arabischer Herrschaft (ab 640 n.Chr.): Das Land Israel wurde ein Teil der Region Syrien oder (arabisch) Ash Shams und so auch mehr und mehr genannt. Daneben gab es noch die Bezirksnamen Dschund Urdunn für Galiläa, Samaria und einige ostjordanische Gebiete und Dschund Filastin (von Palästina) für das Gebiet Judäa (um Jerusalem), die aber immer weniger gebraucht wurden.

    1.3.3. Im 12. und 13. Jahrhundert nannten die Kreuzfahrer das Land Israel „Lateinisches Königreich von Jerusalem“.

    1.3.4. Unter der Mameluckenherrschaft (1291 – 1517 n.Chr.) wurde das Gebiet in verschiedene Unterbezirke (Mamlakas) aufgeteilt, die nach ihren Hauptorten (Gaza, Lod, Qaqun, Jerusalem, Hebron, Nablus) benannt wurden. Später wurden sie zusammengefaßt zu 3 Mamlakas: Gaza (die Küsteneben von Gaza bis zum Karmel), Safed (Galiläa und der südliche Libanon) und Damascus (Syrien, das ostjordanische Gebiet und das samaritanische und judäische Bergland mit Jerusalem).

    1.3.5. Unter der osmanischen Herrschaft (1517-1918 n.Chr.) wurde das Gebiet zunächst wieder Teil der Oberprovinz Damascus (Syrien) mit den Sanjaks (Unterbezirken) Gaza, Jerusalem, Nablus und Safed. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde das Gebiet der Landschaft Judäa um Jerusalem und der nördliche Negev zum unabhängigen Mutasarriflik Jerusalem geformt, die Provinz (vilayet) Damascus (Syrien) auf das Gebiet östlich und nordöstlich des Jordans beschränkt und der nördliche Teil des Landes Israel (Samaria und Galiläa) Teil der Provinz (vilayet) Beirut mit den untergeordneten Sanjaks Nablus und Akko.

    1.3.6. die europäisch-britische Herrschaft (1918-1948 n.Chr.): Durch romantische Verehrung der römischen Antike und der Araber (Lawrence von Arabien) wurde von europäischer Seite der Begriff „Palästina“ wieder mehr und mehr eingeführt, obwohl er über 1000 Jahre außer Gebrauch war. So spricht auch der Versailler Vertrag von „Palästina“ und meint damit das Gebiet diesseits und jenseits des Jordan, also das heutige Israel und Jordanien. 1921 trennten die Briten Transjordanien ab und machten es zu einem selbstständigen arabischen Emirat unter den Haschemiten. Damit gibt es seit 1921 ein arabisches Palästina, wenn man dieses Wort gebrauchen will.

    1.4. Schlußfolgerung
    Wie deutlich wurde, ist in den letzten 5000 Jahren dieses Land eigentlich nur kurze Zeitphasen, vor allem von 135 – 640 n.Chr. „Palästina“ genannt worden. In jedem Fall ist das Land nur einen Bruchteil seiner Zeit so genannt worden, bis vor 100 Jahren über 1000 Jahre so überhaupt nicht mehr.
    So wie sich herausstellte, daß in den 1300 Jahren arabisch-moslemischer Herrschaft das Gebiet des Heiligen Landes nie ein in sich geschlossener Staat mit dem Namen „Palästina“ war, sondern immer Teil des syrischen Kulturkreises (der das heutige Syrien, Libanon, Jordanien und Israel umfaßt), so gab es nie ein eigenes palästinensisches Volk mit einer eigenen Geschichte und Kultur. Die Araber im Heiligen Land, die sogenannten Palästinenser, sind im Blick auf Geschichte, Kultur und Sprachdialekt Teil des syrisch-arabischen Kulturkreises.

    So zeigt sich, daß das Wort „Palästina“ ein künstliches, unzutreffendes Wort für dieses Gebiet ist, das aber als Wort politisches Bewußtsein prägt in dem Sinne der Errichtung eines arabischen Staates Palästina auf dem Gebiet des heutigen Israel und in dem Sinne, daß das Volk Israel kein Recht und keine Beziehung zu diesem Land hat. Diesen falschen Bestrebungen und Auffassungen sollten wir entgegentreten, indem wir das Wort „Palästina“ nicht gebrauchen und bei falschem Gebrauch dagegen protestieren. So treten wir für Gottes Entscheidung ein, das Land Israel dem Volk Israel zu geben (4.Mose 34,2).

  13. @ #21 Obama im Laden (welch schöner Name)
    Herzlichen Dank für die Übersicht der Chronologie von Palästina. Genau dies brauche ich für ein Referat.

  14. #18 Mokkafreund (11. Jul 2008 22:02)

    Dieses angebliche Interview, wenn es denn tatsächlich stattgefunden und im “Economist” abgedruckt worden wäre, hätte längst mehr als gerade mal 20+ Google-Nachweise erzeugt, von denen mehr als die Hälfte mit diesem ominösen Interview nichts zu tun haben […] Sorry, aber als Mitglied im journalistischen “Netzwerk Recherche” fühle ich mich authorisiert, so etwas anmerken zu dürfen 😉

    Also obwohl ich nicht Mitglied in einem Recherche-Netzwerk bin und deshalb eigentlich auch nicht authorisiert bin, habe ich mal Google angeschmissen und mit „economist+zahar“ gleich mit dem allerersten Suchergebnis den gewünschten Artikel gefunden: http://www.economist.com/world/africa/displaystory.cfm?story_id=10609550

    Vielleicht machst Du Dir noch nen starken Mokka, mein Freund, und übst noch ein bisschen.

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