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Die „Free Gaza“ Gutmenschen-Heldenfront

Die links-gutmenschliche Monopolmeinung ist allgemeingültig und immer richtig – so unumstößlich, dass man sie um jeden Preis durchsetzen will – sogar wenn man dafür böse, israelische Seeblockaden durchbrechen muss und dadurch bereitwillig Terroristen in die Hände arbeitet. Denn die Palästinenser sind ja die Guten und darum muss ihnen unter allen Umständen geholfen werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Die antizionistische Mainstream-Mitläuferschaft jubelt über solchen „Heldenmut“

Als die Schiffe „Liberty“ und „Free Gaza“ am späten Nachmittag in Sicht kamen und auf den Küstenstreifen zusteuerten, brach lauter Jubel los. Mit beflaggten Fischerbooten, Spruchbändern und Beifall begrüßte die Menge die Aktivisten, die am Freitagmorgen den Hafen von Larnaka auf Zypern verlassen hatten.

Zuvor hatte die israelische Regierung die Initiatoren der Aktion – unter ihnen US-Bürger, Griechen, Israelis, Deutsche und Briten – davor gewarnt, in das Seegebiet vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Verlauf des Tages meldete eine Sprecherin der Organisatoren in Israel, die Kommunikationseinrichtungen der Schiffe seien gestört worden.

Vor ihrer Abfahrt in Larnaka hatte der Chef der Aktion „Free Gaza“, Paul Laruee, die Probleme im Gazastreifen als Menschenrechtsverletzungen angeprangert. Unter den Aktivisten befand sich auch eine Schwägerin des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair, des gegenwärtigen Chefunterhändlers des Nahost-Quartetts.

In Gaza-Stadt erklärte der Chef des palästinensischen Zentrums für Menschenrechte, Raji Al-Surani, die Aktivisten wollten der Welt eine einfache Botschaft übermitteln: Die Abriegelung des Gaza-Streifens sei illegal, ungerecht und müsse beendet werden.

Alles in allem also ein voller Erfolg für die palästinensische Propaganda-Maschinerie, die trotz mörderischer Tatsachen nicht müde wird, sich selber in der Opferrolle zu präsentieren, während die tatsächlichen Angriffsziele – die Israelis – mit gutmenschlicher Zustimmung verteufelt werden. Der gute, alte, europäische Antisemitismus tut das Seine dazu.

(Spürnase: JJPershing)




Vize-Kandidat Biden: „Obama ist noch nicht reif“

Biden ObamaDer in den Umfragen inzwischen hinter John McCain zurückliegende Barack Obama hat heute mit Joe Biden (Foto r.) seinen Vize-Kandidaten präsentiert. Der 65-Jährige gilt als außenpolitisch erfahren und kompetent – Eigenschaften, die er seinem „Chef“ gänzlich abspricht. In einer der Demokraten-Vorwahldebatten sagte Biden, Obama sei für das Präsidentenamt nicht diszipliniert genug und zu wenig vorbereitet.

Hier ein Auszug der Fernsehrunde im Wortlaut:

Off: Was sagt Barack Obamas Vizekandidat über Barack Obama?

Moderator Stephanopoulos: Auf die Frage, ob er (Obama, der Übersetzer) reif für die Präsidentschaft sei, antworteten Sie: „Später vielleicht. Aber jetzt ist er es nicht. Die Präsidentschaft ist nichts für Ausbildung im Job“.

Biden: „Dabei bleibe ich“.

Off: Und was sagt er über John McCain?

Biden: Ich wäre geehrt gemeinsam mit oder gegen John McCain anzutreten. Ich glaube, das Land wäre besser dran.

Hier das Video dazu:




Bombendrohung auf Swiss-Flug

Heute am späteren Nachmittag musste Flug LX 2114 der Swiss International Airlines, die zur deutschen Lufthansa gehört – ursprünglich unterwegs von Zürich (Schweiz) nach Malaga (Spanien) – in Genf notlanden. Der Grund: Eine Bombendrohung aus Spanien ist eingetroffen, als der betroffene Airbus A321 bereits über Frankreich war. Alle 141 Passagiere konnten die Maschine über die Notrutschen verlassen und sind wohlauf. Die Hintergründe des geplanten Anschlags sind bisher noch unklar. In Frage kommen die üblichen Verdächtigen: Al Kaida oder allenfalls baskische Separatisten. Da stellt sich allenfalls auch die Frage: War das Spanair-Unglück, das 153 Menschenleben kostete, wirklich ein „Unfall“?




Islamfeindliches Krokodil frisst Mann auf

Der 25-jährige Rubel Sheikh hatte den muslimischen Khan-Jahan-Ali-Schrein in Bangladesch aufgesucht und wollte sich von einem Krokodil segnen lassen. Jeden Tag opfern gläubige Muslime dort den Krokodilen Tiere und lassen sich von den Scharfzähnen segnen, wobei sie selbst ins Wasser steigen. Doch jetzt hat sich unter den sonst so friedlichen Krokos, ein gefährlicher Islamfeind eingeschlichen.

Statt Sheikh zu segnen, hat das Tier den Gläubigen aufgefressen. Ein Polizist berichtet:

„Er ging in den Teich auf der Suche nach Segen, als ein Krokodil ihn angriff und ihn in den tiefen Bereich des Teichs zog. Das ist ein sehr ungewöhnlicher Vorfall. Normalerweise sind die Krokodile sehr freundlich und tun Menschen nichts zu Leide.“

Überreste wurden später ans Ufer gespült. Der wirklich tragische Tod eines jungen Menschen.

Wenn man jetzt das Krokodil beschimpft und ihm Muslimfeindlichkeit oder gar Rechtsextremismus vorwirft, sollte man sich dennoch fragen, wie es sein kann, dass Menschen muslimischen Glaubens im 21. Jahrhundert allen Ernstes ins Wasser steigen und sich von einem erwiesenermaßen als gefährlich bekannten Tier wie einem Krokodil Segen erhoffen können.

Wenn jemanden Schuld am grausamen Schicksal Sheikhs trifft, dann zuallererst die Leute, die mit dem Khan-Jahan-Ali-Schrein ihr Geld verdienen und die Besucher zu solch selbstmörderischen Aktionen ermuntern. Oder besteht der angestrebte Segen etwa darin, dass ein den Krokodilen zum Opfer Gefallener vielleicht auch in den Stand der islamischen Märtyrer aufgenommen wird?

(Spürnase: pb)




Katholisch-korrektes Palästinenserverstehertum

In der Reihe „Welt und Umwelt der Bibel“ ist ein Heft mit dem Titel „Die Anfänge Israels“ erschienen. Auf den Seiten 64-65 findet sich ein Artikel der Stuttgarter Journalistin Wiltrud Rösch-Metzler mit dem Titel „Unser Land wird gegessen – Landnahme, Völkerrecht und Menschenrecht heute“ (Seite 1Seite 2).

(Gastbeitrag von Daniel O.)

Schon der erste Satz zeigt den Duktus des Artikels:

„Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist ein Konflikt, in dem den Palästinenserinnen und Palästinensern immer weniger Land zugestanden wird.“

Dass streng-islamische Kreise Juden überhaupt kein Land zugestehen, sondern sie ins Meer jagen wollen wird in dem Artikel verschwiegen. Ebenfalls verschwiegen werden die palästinensischen Attentate gegen Juden. Stattdessen heißt es:

„Neben den Gewaltbereiten auf beiden Seiten gibt es auch jene Palästinenser und Israelis, die gewaltfrei und oftmals gemeinsam gegen die israelische Besatzung demonstrieren.“

Jimmy Carter wird zitiert, der Israels Gaza-Politik als „schreckliches Verbrechen gegen die Menschenrechte“ bezeichnet. Zu Ostjerusalem schreibt die Dame:

„Gibt sich Israel nicht mit den Grenzen von 1967, wie es das Völkerrecht vorsieht, zufrieden. Der Ostteil von Jerusalem wurde annektiert.“

Dass Jerusalem das spirituelle Zentrum des Judentums ist, wird verschwiegen, ebenso wie die antijüdischen Aktionen der Jordanier vor 1967 in der Stadt. Zur Anerkennung des Völkerrechts gehört auch, die Existenz Israels bedingungslos anzuerkennen. Oder dient das Völkerrecht nur als Waffe für „Israelkritiker“?

Zum Westjordanland und der Sperranalge wird die israelische Menschenrechtsorganisation HaMoked zitiert:

„Israel hat das Recht seine Bürger zu schützen. Aber die Absperrungen müssen entlang der grünen Linie verlaufen und nicht auf palästinensischem Gebiet.“

Weiter liest man:

„Mit den Siedlungen, der Mauer und der Abriegelung Gazas schafft Israel immer mehr Fakten, die eine Zwei-Staaten-Lösung infrage stellen.“

Der ganze Artikel ist ein Beispiel einseitiger Israelkritik, in dem Israel für alles verantwortlich gemacht und die Palästinenser einseitig als Opfer dargestellt werden. Zum eleminatorischen Judenhass der Hamas und der Bewunderung für Hitlers Holocaust in islamischen Kreisen kein Wort.

Für ein katholisches Blatt besonders peinlich: Es steht in dem Bericht nichts über die zunehmende Verfolgung der palästinensischen Christen, der bedrohtesten Gruppe in Nahost, durch palästinensische Moslems geschrieben. So etwas zu erwähnen, würde wohl das gewünschte Bild von den israelischen Juden als Tätervolk zerstören. Das klingt fast schon wie die Worte des türkisch-stämmigen Chefs der Frankfurter Moscheebauer, der öffentlich die Verfolgung von Juden und Armeniern als „Altlasten“ bezeichnet hat.

Es ist befremdlich, dass in einem katholischen Magazin derart einseitig die Interessen moslemischer Palästinenser vertreten werden. Für diese werden Menschenrechte gefordert, ohne von ihnen die Anerkennung der Menschenrechte anderer zu verlangen, also die Anerkennung Israels, Einstellung sämtlicher Terrorakte gegen Juden und Christen, Einstellung antijüdischer Propaganda in Schulen und Moscheen, ein Ende der Diskriminierung von Nichtmoslems (vor allem der arabischen Christen) in den Palästinensergebieten und eine klare Verurteilung des Bündnisses mit Hitler unter dem Mufti Al-Husseini.

Wer in diesem Konflikt die Juden als Tätervolk darstellt und zum islamisch-arabischen Hass gegen Juden und Christen schweigt, unterstützt dadurch lediglich die Anliegen der Islamisten und ihrer Nazi-Freunde. Die ersten Opfer sind dabei diejenigen, die am wenigsten Freunde haben: Die arabischen Christen, denen die katholischen Moslemfreunde in den Rücken fallen.

Offenbar lautete der ursprünglich geplante Titel des Artikels sogar „Das ganze Land besiedeln – Zur Realität in Palästina“.

» Kontakt zu den Herausgebern der Zeitschrift (Katholisches Bibelwerk, Stuttgart): bibelinfo@bibelwerk.de




Spiegel: Auf Bush-Bashing folgt McCain-Bashing

SpiegelDie Spiegel-Redaktion scheint, was den Ausgang der US-Wahlen im Herbst angeht, allmählich kalte Füße zu bekommen. Da „ihr“ Kandidat Barack Obama in Umfragen erstmals hinter dem Republikaner John McCain liegt, greifen die Links-Journalisten von der Hamburger Brandstwiete zum altbewährten Mittel: Schreckgespenster aus dem Hut zaubern und Ängste schüren! Doch was trotz aller Demagogie bei Bush schon nicht geklappt hat, wird bei McCain auch ins Leere laufen. Denn die Wahlen werden bekanntlich in den USA entschieden – und nicht im oberlehrerhaften Deutschland (Bild: Das neue Spiegel-Cover 35/2008).




Demokratische Gewalt gegen „die Braunen“

Nachdem gestern von vier (offenbar mehrheitlich türkischen) Jugendlichen ein Anschlag auf den 67-jährigen Stadtratsabgeordneten Hans-Martin Breninek von Pro Köln verübt wurde, bei dem dieser so schwere Kopfverletzungen erlitt, dass er das Bewusstsein verlor und in einem Kölner Krankenhaus behandelt werden musste (PI berichtete), kommt nun auch der Kölner Stadt-Anzeiger nicht umhin, dazu ein paar Zeilen zu schreiben.

Es ist schon dumm, wenn die Falschen den Falschen erwischen. Wie viel besser würde es dem Stadtanzeiger doch ins Bild passen, wenn man die sogenannte „rechtsradikale“ Partei Pro Köln unter Täter und die türkischen Jugendlichen unter Opfer abhaken könnte – dann wäre bestimmt sofort ein ausführlicher Artikel erschienen und nicht erst einen Tag später um 9.49 Uhr eine Kurzmeldung.

Wie die Dinge nun mal liegen, ist man bemüht zu betonen, dass Gewalt auch gegen „Rechtsextreme“ kein geeignetes politisches Mittel sei. Man will stattdessen – gemeinsam mit den Gegnern des Anti-Islamisierungskongresses – demokratisch „gegen die braunen Parolen“ protestieren.

Ein Jugendlicher hat dem 67-jährigen Ratsmitglied der rechtsextremen Partei „Pro Köln“, Hans-Martin Breninek, am Freitag auf der Schildergasse einen Faustschlag versetzt. Breninek hatte Faltblätter verteilt, als gegen 15 Uhr mehrere Jugendliche einen Sonnenschirm des Infostandes umstießen und den Rentner schlugen. Drei nach Polizeiangaben türkisch aussehende Angreifer flüchteten, ein Deutscher aus der Gruppe wurde festgenommen.

„Wir ermitteln wegen Körperverletzung“, sagte ein Polizeisprecher. Geprüft werde, ob der Festgenommene die anderen womöglich angestiftet habe. Die Kripo vermutet nach eigenen Angaben eine politisch motivierte Tat.

Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, kommentierte das Geschehen so: „Gewalt in der demokratischen Auseinandersetzung lehnen wir entschieden ab“, … Die CDU werde mit Gegnern des Anti-Islamisierungskongresses demokratisch „gegen die braunen Parolen“ protestieren. Der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Martin Börschel verurteilte den Angriff auf Breninek. „Was Pro Köln plant, ist ein unwürdiges Spektakel. Gewalt darf aber niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.“




Oh, wie schön ist Panama Marokko

Ach, wie schön ist es doch in Marokko: Überall ist man „herzlich willkommen“ und wird als Christ ja so viel besser behandelt als umgekehrt die Muslime in Deutschland. Islamisten gibt es gar nicht und überhaupt ist alles wunderbar, abgesehen davon, dass die Taxifahrer sich zu gut sind, das Fahrgeld direkt aus einer ungläubigen Hand zu nehmen. Die Berliner Zeitung veröffentlicht einen selten dümmlichen Bericht eines Marokko-Auswanderers.

Was wäre wohl im schönen Marokko los, wenn Verfasser BZ-Artikels auf einmal das Geld ausgehen würde? Dhimmitude vom Feinsten. Alfred Hackensberger schreibt:

Seit acht Jahren lebe ich in Marokko, unter Muslimen. … In meiner näheren Umgebung gibt es drei Moscheen, deren Muezzine fünf Mal am Tag zum Gebet rufen. Vielleicht sollte ich mich über den nächtlichen Lärm einmal beschweren oder über ein zu hohes Minarett, wie es in Deutschland bei Moschee-Neubauten gemacht wird.

Aber auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen. Ich fühle mich von den Menschenansammlungen beim Freitagsgebet weder gestört noch eingeschüchtert. Im Gegenteil, die Moschee-Besucher, herausgeputzt und in Festtagskleidung, machen einen gelassenen, zufrieden Eindruck. …

Und die Islamisten? Ich fühle mich nicht bedroht. Obwohl es rein rechnerisch in einer fast hundertprozentig muslimischen Gesellschaft wesentlich mehr Radikale geben müsste als in Deutschland. Nur einmal wollte ein bärtiger Taxifahrer das Fahrgeld nicht direkt aus meiner ungläubigen Hand nehmen. Ich musste es auf den Sitz legen.

Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen, wie umgekehrt hier Hausfrauen im Goethe-Institut drei Monate Deutsch büffeln, um zu ihren Männern nach Berlin, München oder Frankfurt ziehen zu können. Dass ich die Kultur des Landes oder den Islam studieren solle, war noch nie ein Thema. Auch nicht, wo ich wohne und ob ich vielleicht ein Ghetto bilde und die Integration verweigere, weil ich mich öfter mit Christen treffe als mit Muslimen. …

„Herzlich willkommen“, höre ich allerseits. Ich kann so viel Alkohol trinken, wie ich will, tanzen gehen bis in den frühen Morgen … Meine Frau liegt am Strand im Bikini und muss auch kein Kopftuch tragen.

Wir, die „ungläubigen“ Christen, die Irak und Afghanistan eroberten, werden in muslimischen Ländern weit besser behandelt als die Muslime in Deutschland und Europa.

Wenn Herrn Hackensberger das Muezzin Gebrüll gefällt, ist dies sein Privatvergnügen, das er allein deshalb anderen noch lange nicht schmackhaft machen kann.

Dass jemand acht Jahre lang in Marokko leben und von der Kultur und Sprache des Landes, wie er selbst schreibt, keine Ahnung haben kann, ist allerdings kein Ruhmesblatt, sondern einfach nur peinlich. Wenn Hackensberger sich mit seiner Wahlheimat eingängiger beschäftigt hätte, wüsste er, warum der Taxifahrer von ihm kein Geld nehme wollte. Und wenn er ein wenig arabisch verstünde, würde er sich noch wundern, was die Leute sich über seine Frau erzählen, wenn sie nichts Böses ahnend im Bikini am Strand liegt.

Die Hackenberger’sche Formulierung, die ungläubigen Christen hätten den Irak und Afghanistan „erobert“, ist schon eine ganz besondere Blüte, wenn man bedenkt, wie die Taliban und Saddam Hussein mit den eigenen Landsleuten umgegangen sind und sich bewusst macht, wie viele Menschen – im Versuch, diesen Ländern Freiheit und Demokratie zu bringen – bereits ihr Leben gelassen haben.

„Herzlich willkommen“ heißt es Touristen gegenüber übrigens in jedem islamischen Land – solange die Gäste das nötige Kapital mitbringen. Mit einheimischen Christen, die weniger finanziellen Background mitbringen, ist man da weit weniger kulant. Marokko ist zwar auf dem weltweiten Christenverfolgungsindex gerade mal auf Platz 40, dennoch macht sich Illusionen, wer von Religionsfreiheit im westlichen Sinn ausgeht.

Wie einheimische Kontaktpersonen dem Hilfswerk Open Doors mitteilten, hat die Regierung Christen gegenüber eine offenere Haltung als früher eingenommen. Dennoch sind Christen bei der Ausübung bzw. Weitergabe ihres Glaubens weiter eingeschränkt, von anderen Menschenrechtsproblemen ganz abgesehen.

Nach marokkanischem Recht ist die Mission unter Muslimen gesetzlich verboten. Es gibt staatlich anerkannte katholische, orthodoxe und protestantische Gemeinden im Land, aber nur Ausländer dürfen diese Kirchen besuchen. Marokkanischen Christen ist eine Teilnahme an diesen Gottesdiensten nicht gestattet.

Kirche in Marokko gibt es also nur für Hackensbergers und Co., die sich vielleicht schon gefragt haben, warum keine arabisch sprechenden Christen ihre Gottesdienste besuchen, falls sie in der islamischen Wahlheimat ihres Vertrauens überhaupt schon jemals eine Kirche von Innen gesehen haben.




Keine Organtransplantationen für Christen

Einen Organspender zu finden, ist ohnehin schwierig – noch schwieriger allerdings, wenn man bei Transplantationen auf die religiösen Befindlichkeiten von Muslimen Rücksicht nehmen muss. Muslimische Organe sollen nur noch an Rechtgläubige weitergegeben werden können, fordert die Muslimbruderschaft und der von ihr beeinflusste ägyptische Ärzteverband.

Umgekehrt sollen christliche Organe für Muslime auch nicht länger gut genug sein. Nach offizieller Lesart, will man mit diesen Bestrebungen verhindern, dass böse, reiche Christen Organhandel mit muslimischen Innereien betreiben. Ärzte, die sich nicht a die neue Regelung halten wollen, sollen bald sanktioniert werden.

Bischof Marcos von der koptischen Kirche Ägyptens hält die Begründung für absurd: Genauso gut könnten reiche Muslime oder Christen arme Leute des eigenen Glaubens ausbeuten und auf ihre Kosten illegalen Organhandel betreiben, was auch nicht besser wäre. Warum sollten Leute, die selber auch Ägypter sind, anderen Ägyptern wegen des unterschiedlichen Glaubens keine Organe spenden können?

Was kommt als Nächstes? Blutspenden nur für Muslime? Krankenhäuser nur für Muslime? Ärztliche Versorgung nur für Muslime? Die Christen, die in Ägypten gerade einmal zehn Prozent ausmachen, wären durch solche neuen Gesetze klar benachteiligt.

Derartige Regelungen spalten nicht nur Ägypten, sie sind auch menschenrechtswidrig. Durch den Einfluss der Muslimbruderschaft wurde Ägypten in den letzten Jahren immer antichristlicher und antiwestlicher. Opfer muslimischer Gewalt sind nicht selten einheimische, koptische Christen.




Das Müssen bleibt dem Bürger

Islam ist makellosNachdem ich heute in meinem PI-Ordner gewühlt habe, stellte ich fest, dass ich dort noch ein etwas älteres Antwortschreiben von der FDP habe, das ich als Antwort auf einen Brief an Herrn Westerwelle erhalten habe. Damals wurde gerade der Film „Fitna“ veröffentlicht und Aiman Mayzek vom Zentralrat der Muslime verglich Wilders mit Bin Laden.

(Gastbeitrag von PI-Leser Wolfrabe)

Ich bin mir natürlich nicht ganz sicher, ob es sich um ein Standardschreiben handelt oder nicht. Diesbezüglich kann mir vielleicht der ein oder andere PI-Leser helfen, da ich davon ausgehe, dass noch mehr Leser sich an Westerwelle gewandt haben.

Der Part, an dem ich mich am meisten störe, ist die Stelle:

„Wir müssen und wollen mit den Muslimen in diesem Land zusammen leben….“

Da ich wahrscheinlich nicht zu unrecht davon ausgehe, dass der Antwortschreiber, es war nicht Westerwelle persönlich, eher im Rotweingürtel anzusiedeln ist, geht er wohl davon aus, den Bürgen dieses Landes zu sagen, mit wem sie zusammenleben müssen, ohne jemals die Folgen am eigenen Leib zu erfahren.

Das Wollen geht hier wohl in erster Linie von der politischen Klasse aus, die, die daraus resultierenden Folgen nicht am eigenen Leib erfahren.

Das Müssen bleibt dem Bürger.

Das kennen wir normalerweise von den Linken, macht sich aber über alle Parteien bemerkbar, Wasser predigen und Wein saufen.

Wie dies in eine angeblich freiheitliche Partei passen soll, bleibt mir ein Rätsel.

Das Fazit für mich, auch die FDP ist eine unwählbare Partei geworden und sollte sich vielleicht doch von dem „Freie“ im Namen trennen.

Aber lesen Sie selbst, hier mein Schreiben:

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

persönlich bin ich immer sehr froh, Sie in Talkshows oder in den Nachrichten zu sehen, Sie sind einer der wenigen Politiker, die noch eine klare Sprache sprechen. Und auch Ihre Standpunkte kann ich oft teilen. Dies wiederum kann ich nicht von allen Teilen der FDP behaupten.

Auch Sie werden die Nachrichten verfolgen und feststellen, dass es mit unserer Meinungsfreiheit nicht mehr weit her ist. Heute wurde der Film „Fitna“ von Herrn Geert Wilders über „liveleak“ (ein Internetportal) veröffentlicht. Ich habe mir diesen Film angeschaut und war erstaunt, wie harmlos er doch ist, da er tatsächlich nur Tatsachen aneinander reiht. Ehrlich gesagt hatte ich ihn mir deutlich härter vorgestellt.

Er offenbart den Islam in seinen schlimmsten Facetten. Aber ruft nicht zu Hass, Gewalt und Krieg auf. Er beleidigt auch niemanden. Nun, dachte ich, es gäbe hier noch das Menschenrecht der Meinungsfreiheit. Damit ist es nicht mehr weit her, wenn ich den meisten Journalisten und Politikern zuhöre.

Der Betreiber der Website musste, nach massiven Drohungen von mohammedanischer Seite aus, den Film aus dem Netz nehmen. Damit hat die Religion des Friedens mal wieder unmissverständlich ihren friedfertigen und humanen Geist unter Beweis gestellt.

Aber am schlimmsten war für mich Ihr Parteikollege Herr Mayzek in den Abendnachrichten.

Er hat Herrn Wilders auf eine Stufe mit Bin Laden gestellt!

Herr Mayzek ist bereits des Öfteren mit sehr unqualifizierten Aussagen bezüglich des Islam aufgefallen. Ich wage mich das zu sagen, obwohl Herr Mayzek selbst Mohammedaner ist, aber ich beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit recht intensiv mit dem Thema, und ich weiß wovon ich spreche.

Ich möchte Sie darum bitten Herrn Mayzek zur öffentlichen Rücknahme seiner verhetzenden, unglaublichen Vergleiche zu bewegen. Herr Westerwelle, was ich nun sage wird Ihnen unverschämt vorkommen und steht mir als Nichtmitglied der FDP eigentlich auch nicht zu.

Aber denken Sie über ein Parteiausschlussverfahren nach, jemand der einen absolut untadeligen Mann wegen eines kritischen Filmes mit dem Schlächter Bin Laden vergleicht, hat in einer Partei, die das Wort „FREIE“ in ihrem Namen trägt nichts zu suchen.

Unabhängig davon, werde ich prüfen ob ich diesbezüglich, als nicht Betroffener eine Anzeige erstatten kann.

Zu unseren Medien noch ein Zitat von B. Brecht:

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher“

Ein um die Bundesrepublik Deutschland besorgter Bürger.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXXXXXX

Hier das Antwortschreiben:

Sehr geehrter Herr XXXXX,

Ihre Nachricht vom 29. März 2008 an Herrn Dr. Westerwelle haben wir erhalten. Herr Dr. Westerwelle dankt Ihnen für Ihre Anmerkungen und hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.

Herr Aiman A. Mazyek hat weder eine Führungsposition in der FDP noch ist er mit der Meinungsbildung der Partei zu konkreten Themen beauftragt worden. Bei der angesprochenen Sendung hat er daher nicht im Namen der FDP gesprochen. Es ist anzunehmen, dass er in seiner Eigenschaft als Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland um einen
Kommentar gebeten worden ist.

Die FDP ist die Partei der Toleranz, Weltoffenheit und Meinungsfreiheit. Die Werte des Grundgesetzes sind für uns verpflichtende Grundlage unserer Gesellschaft. Die Meinungspluralität ist für uns eine Bereicherung und kein Nachteil.

Für uns in Deutschland gilt: eine pauschale Verdammung einer ganzen Weltreligion bringt uns weder innen- noch außenpolitisch weiter. Wir müssen und wollen mit den Muslimen in diesem Land zusammen leben und im Dialog unsere gemeinsame Zukunft gemeinsam und friedlich gestalten. Voraussetzungen dafür sind gegenseitiger Respekt und Vertrauen. Dies erreichen wir durch
Bildung, Integrationsbemühungen und den guten Willen beiderseits. Dafür werden wir Liberale weiter werben.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Biesel
Leiter des Büros
des Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion