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Koran im Kopf: Barinos Ausstieg

Der junge Kölner Barino (Foto) konvertierte mit 18 Jahren zum Islam und wude zum radikalen Moslem. Als Islamist glaubte er fünf Jahre lang, im Besitz der einzigen, selig machenden Wahrheit zu sein. Trotz allem schaffte Barino den Ausstieg: „Ich empfinde das, woran ich damals geglaubt habe, heute als Katastrophe. Ich komme einfach mit manchen Aussagen im Koran und im Leben des Propheten nicht zurecht.“ (PI berichtete). Heute Abend, 22.30 Uhr erzählt er auf WDR seine Geschichte über den steinigen Weg aus den Fängen des Islams: “Koran im Kopf II – Barinos Ausstieg”.

Der Film „Koran im Kopf II“ dokumentiert Barinos radikalen Wandel, der mit Problemen und Risiken belastet ist. Denn ein öffentlich bekundeter Bruch mit dem Islam ist nach den Gesetzen, so wie sie in seinem früheren Umfeld interpretiert werden, nicht erlaubt.

Barino, Kind einer katholischen deutschen Lehrerin und eines koptischen Christen aus Ägypten, war als junger Mann in das Milieu einer Kölner Moschee eingetaucht, hatte Arabisch gelernt, die islamischen Quellen studiert und sich einer fundamentalistischen Gruppe angeschlossen.

In dem Film „Koran im Kopf“ berichtete der WDR vor einem Jahr über Barinos Weg in den radikalen Islam. In „Koran im Kopf II“ kontrastiert der Film Szenen des ersten Films mit Situationen, die Barino heute zeigen.

Wiederholung: Freitag, 29. August, 14.15 – 15.00 Uhr, WDR

Trailer:

(Mit bestem Dank an alle Spürnasen)