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„Das Gute im Anderen für sich gewinnen“

Erwin TannerKaum ist die Schweizer Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten“ formell zu Stande gekommen, melden sich die ersten Religionswissenschaftler und Bischöfe kritisch zu Wort. Der Sekretär der bischöflichen Arbeitsgruppe Islam, Erwin Tanner (Foto), bedauert die Abstimmung. Man müsse „bereit sein, auf das Gute im Anderen zu reagieren und allenfalls für sich ebenfalls zu gewinnen“, so Tanner.

» Wer wissen will, welches „Gute im Anderen“ er genau meint, schreibt an: erwin.tanner@sbk-ces-cvs.ch




Marokkaner sticht Ex-Freundin in den Rücken

Mohamed E.Kaum ein Tag vergeht, an dem die kleinen Mohammeds nicht ihrem großen Vorbild in punkto Gewalt und Grausamkeit nacheifern. Diesmal hat es eine 21-jährige Frau im beschaulichen Beuel-Vilich (nahe Bonn) erwischt, die am Donnerstag von ihrem Ex-Freund Mohamed E. (Foto) mit mehreren Messerstichen lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche des Täters.

Der Bonner-Generalanzeiger schreibt:

Mit Hochdruck fahndet die Polizei derzeit nach Mohamed E., der wie berichtet am Donnerstag um 13.25 Uhr auf seine Ex-Freundin eingestochen haben soll. Der 28-jährige Deutsche marokkanischer Abstammung stehe laut der Bonner Mordkommission unter dringendem Tatverdacht, die 21-jährige Angestellte mit mehreren Messerstichen verletzt zu haben.

Nach ersten Ermittlungen soll der Tatverdächtige seine Ex-Freundin am Donnerstag an der Gerhardstraße in Vilich angesprochen haben, wo sie ihr Auto abgestellt hatte. Von dort wollte sie eigentlich zur Arbeit in einen Getränkemarkt gehen. Der Mann suchte das Gespräch, doch das spätere Opfer ging darauf offenbar nicht ein und wandte sich ab. Daraufhin stach der Täter mehrfach von hinten auf das Opfer ein.

Die alarmierten Rettungskräfte lieferten die junge Frau nach erfolgter Erstbehandlung vor Ort in ein Krankenhaus ein. Nach Angaben der behandelnden Ärzte ist der Gesundheitszustand der 21-Jährigen stabil, es besteht keine Lebensgefahr.

Da Mohamed E. bisher noch nicht gefunden wurde, hat die Staatsanwaltschaft nun ein Fahndungsbild veröffentlicht und sucht Zeugen, die den mutmaßlichen Täter seit Donnerstag gesehen haben. Außerdem wurde gegen Mohamed E. Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.

Der 28-Jährige ist 1,74 Meter groß, schlank, hat schwarze Haare und trug zur Tatzeit helle Kleidung. Wer Angaben zum Aufenthaltsort des Mannes machen kann oder ihn seit der Tat gesehen hat, soll sich bei der Polizei unter der Telefonnummer (02 28) 15 0 melden.

Ein weiterer Einzelfall™, der nichts, aber auch gar nichts mit der Religion des Friedens™ zu tun hat…

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Israel beim CSD Hamburg

CSD HamburgIsrael ist nicht nur die einzige Demokratie im Nahen Osten, sondern auch das einzige Land der Region, wo Menschen aller Religionen und aller sexuellen Orientierung frei leben können. An diesen Umstand werden morgen junge Männer und Frauen beim CSD in Hamburg erinnern.

„Liberaler“ schreibt uns dazu:

Israel goes CSD!

Das Deutsch-Israelische Jugendforum in Hamburg wird den diesjährigen Christopher Street Day (CSD) am 2. August nutzen, um auf Israel als demokratischen und freiheitlichen Staat im Nahen Osten hinzuweisen.

Israel ist nicht nur im Nahen Osten, sondern auch weltweit im Hinblick auf die rechtliche Gleichstellung sexueller Minderheiten einer der fortschrittlichsten Staaten. Aus diesem Grund fliehen beispielsweise homosexuelle Palästinenser, die in den Autonomiegebieten Gewalt und Verfolgung ausgesetzt sind, häufig nach Israel.

Wir treffen uns vor der Parade am 2. August um 11.30 Uhr vor dem Schauspielhaus (gegenüber vom Hauptbahnhof) .

Bitte bringt Fahnen und gute Laune mit.

Wir wünschen gutes Gelingen und viel Freude. Vielleicht wird es bald so selbstverständlich, wie heute schon in New York, sich der echten Freunde zu erinnern, statt, wie es leider noch vielerorts zu diesem Anlass passiert, den falschen Fuffzigern der 68er zu applaudieren:

» Arabisches Magazin veröffentlicht Hetzartikel gegen Schwule

(Gastbeitrag: Liberaler, Spürnase Video: Michael)




Dhimmi-Tagung des „Interkulturellen Rats“

MikschDas „Clearingprojekt: Zusammenleben mit Muslimen“ des Interkulturellen Rats (Foto: Vorsitzender Jürgen Micksch) veranstaltet jedes Jahr eine Tagung, bei der über Fragestellungen des Zusammenlebens zwischen Muslimen und Ungläubigen Nichtmuslimen diskutiert wird. Die diesjährige Tagung am 30. September in Frankfurt a.M. steht unter dem Motto: „Wie wir das Islambild verändern können“.

In der Einladung heißt es:

Das Islambild in Deutschland ist geprägt von Vorurteilen und Halbwahrheiten. Das führt zur Ablehnung und Ausgrenzung von Muslimen. Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden. Das „Bundesweite Clearingprojekt: Zusammenleben mit Muslimen“ hat Anregungen zur Veränderung des Islambildes erarbeitet, die zur Überwindung von Islamfeindlichkeit beitragen können. Die Stellungnahme wird im Rahmen dieser Tagung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Bei seiner Erarbeitung wurde das Clearingprojekt von einer Arbeitsgruppe beraten, deren Mitglieder an der Tagung teilnehmen und sich mit kurzen Statements und Kommentaren einbringen werden. Nachmittags wird die aktuelle Arbeit im Clearingprojekt vorgestellt. Anschließend soll über künftige Schwerpunkte und Perspektiven des Projekts beraten werden. Da der Veranstaltungstag voraussichtlich der letzte Tag des Ramadan sein wird, laden wir am Abend zum gemeinsamen Fastenbrechen ein. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie hieran teilnehmen. Für Rückfragen und weitere Informationen zur Tagung sprechen Sie uns gerne an.

PI-Leser aus der Umgebung sind sicherlich herzlich willkommen…

Tagungsort:

Haus am Dom, Giebelsaal, 4. Obergeschoss, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main, Tel: 069 / 800 8718 – 400, 11:00 bis 15:30 Uhr, Eintritt frei, clearingprojekt@interkultureller-rat.de




Ehen mit Risiko

In bestimmten „Kulturen“ heiratet man gerne innerfamiliär. PI berichtete darüber bereits im letzten Jahr. Das Risiko schwerster Missbildungen oder Krankheiten ist bei den Kindern, die aus solchen Verbindungen hervorgehen, mehr als doppelt so hoch wie bei nicht miteinander verwandten Eltern. Dennoch wird, statt aufzuklären, lieber nach Kräften vertuscht.

„Normalerweise in der Bevölkerung sehen wir fötale Fehlbildungen ca. zwei bis vier Prozent. Bei den Familien, die Verwandtenehen haben, diese Zahl verdoppelt sich. Das heißt, bei diesen Familien haben wir ein Risiko von sechs bis acht Prozent. Das ist enorm hoch.“

weiß der Pränataldiagnostiker Ömer Kilavuz, der in Kreuzberg arbeitet, wo viele Türken und Araber leben, die traditionell gerne Verwandtenehen arrangieren und der dem Namen nach wohl eher unverdächtig ist, von neonazistisch-rassistischen Motiven getrieben zu werden oder Vorurteile schüren zu wollen. Unsere verantwortlichen Politiker sehen keinen Handlungsbedarf, weil man ja Gott sei Dank keine Zahlen habe und auch um Himmels Willen keine haben möchte.

Die Integrationsbeauftragte im Kanzleramt, Maria Böhmer, steht zu diesem Thema nicht für ein Interview zur Verfügung.

Die Jugend und Familienministerin Ursula von der Leyen auch nicht. Ihre Pressestelle erklärt uns den Grund, Zitat:
„Über das Ausmaß von Verwandtenehen in Deutschland liegen keine belastbaren Daten vor.“

Deshalb sehe man auch keinen Handlungsbedarf und ignoriert mit aller Kraft die Tatsache, dass es an der verordneten islamischen Bereicherung (noch) etwas zu kritisieren gebe. Denn schließlich, so die AOK, könne Berichterstattung zu dem Thema verdächtig sein

einer von interessierter Seite angezettelten ausländerfeindlichen Kampagne zu dienen.“

Na dann gute Nacht!

(Allen Spürnasen zum Thema herzlichen Dank)




Sätze wie in Stein gemeißelt

„Deshalb wäge und wähle genau, wer Verantwortung für das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann – und wem nicht.“ Mit diesem Satz, der in Stein gehauen den Deutschen Bundestag zieren könnte, wenn dort nicht schon stünde: „Dem Deutschen Volke“, fiel der verdiente Sozialdemokrat bei seinen Genossen in Ungnade. Was ist daran falsch? Nichts, außer dass Sie den Satz – Clements Pech – wohl richtig verstanden haben.

Jetzt legt Clement noch einen nach: „Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung in der Partei Willy Brandts so gering geschätzt wird. Das war undenkbar für mich“, sagte er. Hätte er die PI-Berichte über seinen Ex-Genossen Sebastian Edathy gelesen, hätte ihn nichts mehr gewundert.

Die Süddeutsche berichtet:

Clement wird wegen parteischädigenden Verhaltens aus der SPD ausgeschlossen.

Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig, und noch während in der SPD heftig über die Entscheidung gestritten wird, legt Clement nach: In einem Interview in der Welt verteidigt er seine Kritik an der Energiepolitik der hessischen SPD-Chefin Andrea Ypsilanti. „Der richtige energiepolitische Weg kann nicht sein, gleichzeitig auf Atomenergie und Kohle zu verzichten“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Und Clement geht noch weiter: In der Welt warnt er eindringlich vor einem erneuten Versuch Ypsilantis, sich mit Hilfe der Linkspartei zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen: „Wenn dies tatsächlich so kommt und auf der anderen Seite jemand wie ich aus der Partei geschmissen wird, dann ist das ein Bild, von dem ich kaum glaube, dass es der SPD zuträglich sein wird.“

Clement forderte ein Eingreifen der Bundespartei. Der Politiker, der Schröders Agenda-2010-Politik stützte, betonte, es sei eindeutig, dass es hier um eine „Rolle rückwärts“ in der Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik gehe. Dies könne die Führung der Bundes-SPD nicht akzeptieren. „Jedenfalls dann nicht, wenn sie bei der Bundestagswahl deutlich über 30 Prozent abschneiden will. Und das muss ihr Ziel sein“, sagte Clement.

Er kündigte an, auch künftig unmissverständlich sein Wort zu erheben, „wenn in meiner Partei Unverantwortliches vertreten und gar in Regierungspolitik umgesetzt werden soll“.

Da hat er sich für sein Rentnerdasein viel vorgenommen. Wir freuen uns schon jetzt auf die klaren Worte eines alten Sozialdemokraten zu SED 2.0 reloaded.

» Welt-Interview mit Wolfgang Clement




Kopftuch schützt nicht vor sexueller Belästigung

ÄgyptenBisher rechtfertigten Islamgelehrte die Verschleierung von Frauen mit dem Schutz vor sexueller Belästigung. Eine Studie des Ägyptischen Zentrums für Frauenrechte (ECWR), das mehr als 2000 Männer und Frauen befragte, widerlegt diese These.

Focus Print (#31, S. 122) berichtet:

46 Prozent der Ägypterinnen täglich durch unsittliche Berührungen, Zurufe oder exhibitionistisches Verhalten belästigt, häufig öffentlich. 62 Prozent der Männer gaben zu, Frauen sexuell zu belästigen, auch solche, die sich islamisch korrekt verhüllen. Falls Frauen aber enge Kleidung tragen, dann, so meinten selbst die meisten weiblichen Teilnehmerinnen, „verdienen sie es auch, belästigt zu werden“.

(Spürnase: Erwin M.)




Bsirske – unbestreikter Freiflug in die Südsee

Bsirske: Unbestreikter Freiflug in die SüdseeEin typisches Beispiel für die Doppelmoral von Gewerkschaftsbossen lieferte diese Woche Ver.di-Chef Frank Bsirske. Während Tausende Lufthansa-Passagiere durch den massiven Streik nicht zu ihren Flugzielen gelangen konnten (PI berichtete), flog der „Arbeiterführer“ kurz vor Beginn des Streiks mit seiner Frau 1. Klasse mit Lufthansa gratis in die Südsee. Die BILD hat die Einzelheiten und einen treffenden Kommentar zu dieser Dreistigkeit: Abflug, Herr Bsirske!

(Spürnasen: Eddi, Christopher S., OV Fotograf)




Weißer Ring fordert mehr Opferschutz

Im Zusammenhang mit dem unglaublichen Vorfall von Frankfurt, wo das Oberlandgericht einen Gewaltverbrecher auf freien Fuß setzte, weil die Richter keine Wiederholungsgefahr bei dem „jugendlichen“ Intensivtäter sahen und dieser daraufhin einen Menschen fast erstach, äußert sich der hessische Landesvorsitzende des Opferschutzbundes Weißer Ring, Horst Cerny.

Seit vielen Jahren betreuen Sie Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Wie wirkt das Urteil des Oberlandesgerichts auf Sie?

Dieses Urteil wirkt auf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Es ist unvorstellbar, dass hier ein Haftbefehl aufgehoben wurde, weil man keine Wiederholungsgefahr gesehen hat, und es dann nach so kurzer Zeit zu einer solchen Straftat gekommen ist.

Ist das überhaupt mit gesundem Menschenverstand zu erklären?

Nein. Im Jugendstrafrecht steht zwar der Erziehungsgedanke im Vordergrund. Hier ist allerdings dieser Gedanke so überzogen worden, dass man den Opferschutz überhaupt nicht berücksichtigt hat.

Wie sähe Ihrer Ansicht nach ein opferfreundliches Strafrecht aus?

Dass bei solchen Rohheitsdelikten der Opferschutz im Vordergrund steht. Das muss gewährleistet sein. Jeder Mensch hat ein Recht, vom Staat vor solchen Straftätern geschützt zu werden.

Wie aber soll das gehen in einem Land, in dem die Mehrheit bereits verinnerlicht hat, dass niemand für das, was er tut, verantwortlich ist, sondern immer andere, die Gesellschaft? Kann man Menschen einsperren für das, was die Gesellschaft ihm angetan hat? Das Böse einfach wegsperren, so sagte es doch gestern Thomas Kirn in der Faz stellvertretend für den modernen deutschen Gutmenschen, das könne man doch nicht…

(Spürnase: MozartKugel)




Fahrkartenkontrolle multikulturell bereichert

JungfernheideWer in Bahnen und Bussen heutzutage die Fahrscheine kontrolliert, lebt – dank rot-grüner 68er Kuschelpädagogik kombiniert mit der Massenzuwanderung unzivilisierter Menschen, die ihre aus den Parallelgesellschaften mitgebrachten Regeln ungestraft nach außen tragen – gefährlich.

Allen Messerverboten zum Trotz ist das Messer stets griffbereit. Man lernt ja nicht viel, aber sofort, dass Verbote hierzulande nur zum Missachten gut sind.

Ein Schwarzfahrer hat Mittwochnachmittag einen Kontrolleur der BVG mit einem Messer bedroht und durch Tritte verletzt. Der 28-Jährige und sein Kollege hatten gegen 17 Uhr drei junge Männer in einem Zug der U 7 nach den Tickets gefragt. Da sie keine hatten, mussten sie auf dem U-Bahnhof Jungfernheide aussteigen. Dort versuchten sie zu fliehen. Als der 28-jährige Wachmann, der im Auftrag der BVG arbeitet, einen von ihnen festhalten wollte, erhielt er einen Tritt gegen das Knie, einem Schlag ins Gesicht konnte er ausweichen. Daraufhin zog der Schwarzfahrer ein Messer aus der Hose und machte eine Stichbewegung in Richtung des Kontrolleurs. Ein Begleiter des Schwarzfahrers hielt ihn jedoch vom Zustechen ab. Allen drei Männern gelang die Flucht. Der 28-Jährige musste vom Arzt behandelt werden, sein Kollege blieb unverletzt. Die Schwarzfahrer sollen 18 bis 20 Jahre alt und türkischer oder arabischer Herkunft sein.

Da wir das aushalten müssen, beschränken sich Kontrolleure schon häufig auf die Zielgruppen Deutsche, Rentner, Berufstätige, während man die „südländischen“ Jugendlichen übersieht.

(Spürnase: Juris P.)