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Protestnote aus Malaysia

Rais YatimMalaysias Außenminister Rais Yatim (Foto) hat sich in ungewöhnlich scharfer Form gegen den Kölner Anti-Islamisierungskongress ausgesprochen. „Malaysia ist schockiert und zutiefst enttäuscht über den von Pro Köln vorgesehenen Anti-Islamierungskongress.” Malaysia fordert die Veranstalter auf, ihr Vorhaben zu überdenken und die Konsequenzen abzuwägen, bei der „nichts positives erreicht werden kann, sondern lediglich Gewalt und Hass“.

Und weiter:

„Malaysia erkennt die Bedeutung des Aufbaus und der Förderung interreligiöser Beziehungen, den Dialog und das Verständnis zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen, durch Regierungen und verantwortungsvolle Organisationen. Diese Anstrengungen allerdings werden durch bestimmte Gruppierungen wie die Veranstalter des Anti-Islamisierungskongresses, die im Namen der Redefreiheit Lügen und Beleidigungen verbreiten werden, untergraben.“

Eine kraftvolle Stellungnahme aus Malaysia zu einer Konferenz, bei der über den Islam und die von uns mit all unseren Erfahrungen doch sehr zu Recht befürchteten Nebenwirkungen der Verbreitung dieses Todeskultes im zivilisierten Teil dieser Welt gesprochen werden wird. In Malaysia übrigens werden Menschen hingerichtet, die eine andere Religion als den Islam haben. Dann findet kein Dialog über das Verständnis zwischen verschiedenen Religionen mehr statt. Christen leben dort lediglich im Geheimen.

Dass sich im Westen kritisch mit dem Islam auseinandergesetzt wird, ist die eigentliche Angst der Machthaber in islamischen Ländern. Und sie sind so durchschaubar. Und leider, wegen der in unseren Breitengraden herrschenden political correctness, gefährlich.

» PI: Rais verlangt Medienkorrektur beim Thema Islam