Markus SchächterWie Hohn klingen nach dem desaströsen Interview von Johannes B. Kerner mit Michael Johnson die Worte des ZDF-Intendanten Markus Schächter (Foto), die er jetzt bei einer Veranstaltung 500 Nachwuchsjournalisten mit auf den Berufsweg gab: „Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.“

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34 KOMMENTARE

  1. “Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.”

    Sagt der Schächter. Nomen est Omen?

  2. …und wann schmeißt Schächter (was für ein Name überhaupt, da denkt man doch gleich an… …nein lassen wir das) diesen unsäglichen Spacken J.B. Kerner raus?

    Klug reden ist gut, aber entsprechend handeln ist besser!

  3. Was mich ärgert ist die Tatsache dass es nur PI gibt und keinen wirklich ernstzunehmenden Widerstand gegen die Achse Marx-Mohammed.

  4. Nomen est Omen!

    Nur einem Gutmenschen names „Schächter“ kann es zu verdanken sein, dass das einstige Andenauer-Fernsehen ZDF das dhimmihafte „Forum am Freitag“ introduziert hat!

  5. Was „Qualitätsjournalismus“ ist, das entscheiden natürlich die Intendanten oder Sesself*er in den Rundfunkräten und in der Reichsschrifttumskammer, äh im Presserat wollte ich sagen. So stellt sich Herr Schächter das wohl vor.

  6. etwa solche „qualitäts-schmierfinken“ wie jessen, höge und niggereier? …. ahja. jetzt versteh ich, warum meine großeltern zeitungen nur zum auslegen der hundezwinger und zum einwickeln von abfällen verwendet haben. nazis machen das doch so … gelle?

  7. Wenn dieser Herr Schafsabst.. ääh Schächter sagt:

    “Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.”

    …dann erkenne ich darin ein verstecktes Lob für Blogs wie PI-News. Dem Herrn ist sehr wohl bewußt, dass er mit seinem Staatsfernsehen und den übrigen MSM nicht (mehr) über das Meinungsmonopol verfügt, das er gerne hätte. In Wahrheit hat der Mann einfach Angst.

    Also insofern interpretiere ich die Absonderungen des Herrn Schächter als ein „Weiter so“ für uns.

  8. “Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.”

    Naja, wo er recht hat, hat er recht. Immerhin scheint er zu merken, dass die „digitale Welt“ (womit er wohl auch Blogs meint) inzwischen eine harte Konkurrenz für die angestaubten Tingeling-Truppen der MSM sind. Die Blogs sind in aller Regel schneller, themenspezialisierter, die Recherche ist oft sogar besser (allein schon, weil sich mehr Leute – darunter oft Leute mit Insiderkenntnissen – beteiligen, auch wenn man nicht immer alles glauben kann, aber das gilt ja für die MSM genauso) und oft genug ist auch die Allgemeinbildung der Blogger höher. Außerdem spielt das Karrieredenken bei Bloggern keine Rolle, die können also insofern etwas unbekümmerter sein ihn manchen Äußerungen bzw. Themensetzungen und müssen niemandem in den Allerwertesten kriechen, um noch weiter dabei sein zu dürfen.

    Außerdem dürfte es auch Schächter nicht entgangen sein, dass die unter 30jährigen sich hauptsächlich durch das Internet informieren und nicht durch das TV oder die Printmedien. Und mit „Internet“ meine ich jetzt nicht die ZDF-Homepage. Meiner Ansicht nach machen die sich Illusionen, wenn die meinen, den Kahn noch vor dem Absinken wieder flott zu kriegen. Das gilt auch für die ZEIT und den SPIEGEL. Diese Klischeegrütze, die man da mehr und mehr serviert bekommt, alles garniert mit dem unvermeidlichen pädagogischen Getue und der immer deutlich spürbaren ideologischen Intention der Verfasser – damit kann man heute keinen Blumentopf mehr gewinnen.

    Hat vielleicht mal geklappt, als 68er noch hip waren und als drüben Honnecker noch das Sagen hatte, aber die Zeiten sind jetzt eben andere.

    Kerner hat das gestern mit seinem lächerlichen Interview wieder wunderbar unterstrichen. Damit beeindruckt man vielleicht die Generation SiebzigPlus – das war’s dann aber auch. Gute Reise, MSM.

  9. Wie Hohn klingen nach dem desaströsen Interview von Johannes B. Kerner mit Michael Johnson die Worte des ZDF-Intendanten Markus Schächter (Foto), die er jetzt bei einer Veranstaltung 500 Nachwuchsjournalisten mit auf den Berufsweg gab: “Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.”

    Das ist wie Singen im dunklen Wald, der Arme glaubt nicht daran, was er sagen muss.

  10. Eine Meldung vom 27.05.2008 – die auch schon bei „PI-News“ thematisiert wurde:

    „TV-Formate gemeinsam gestalten!
    Türkische Gemeinde begrüßt die Zusammenarbeit zwischen TRT und ZDF…“

    Mit solchen „Verbündeten“ kann es ja mit dem „Qualitätsjournalismus“ beim ZDF nur noch bergab gehen – siehe das gestrige „Interview“ des selbsternannten Moralapostels + „Qualitätsjournalisten“ J. B. Kerner mit einem US-Sportler!

    Journalistisch „anspruchsvoller“ als Kerner hätte auch der ehemalige Chefkommentator des „DDR“-Fernsehens und „Moderator“ des „Schwarzen Kanal“, Karl-Eduard v. Schnitzler (im Volksmund auch „Sudel-Ede“genannt), kein „Qualitäts-„Interview mit dem „Klassenfeind“ führen können!!!

    Also liebes ZDF: lasst nur immer mehr Sudel-Kerners resp. Sudel-Fatimas/Mustafas/Ergüns/Aishes/etc. bei Euch zu Wort kommen – dann habt Ihr demnächst auch nur noch das gewünschte „Qualitäts-„Sudel“-Publikum aus treudoofen Gutmenschen-Michels und islamistischem Prekariat!

    Und warum dann nicht konsequenterweise das Ganze auch gleich noch von den Saudis finanzieren lassen…?

  11. Nie waren handwerklich …

    Klar!
    Es war auch noch nie so schwierig die Meinungen der Bevölkerung auf Linie zu bringen wie heute, da sich freie Geister in Blogs informieren können. Da braucht man dann wenigstens den Titel „Qualitätsjournalist“ um mit Nachdruck behaupten zu können, man habe die Wahrheit gepachtet.

  12. Klosterfrau Melissengeist ist da wohl billiger und zuverlaessiger.
    (Wenn’s den ueberhaupt noch gibt…)

  13. Journalisten brauchen vor allem mal eine Portion gesunden Menschenverstand.
    Jeder normale Mensch ist in der Lage, richtig von falsch zu unterscheiden.
    Journalisten nicht. Was für einen Schwachsinn lernen die in ihrer Ausbildung.

  14. Das Journalisten sich missverstanden und in ihrer „Berufsehre“ verletzt fühlen, ist ein weltweites Phänomen.

    Er ist nicht mehr das, was er einmal war – der Journalismus. Immer öfter müssen sich Reporter mit Flüchen und Demütigungen zufrieden geben, obwohl sie nur ihren Job machen (…)

    http://www.az.com.na/kommentar/das-reporterleben-ist-hart.71136.php

    Immer die bösen Anderen aber auch, obwohl ich Herrn Leuschner in diesem Falle Recht gebe. Aber andere Länder, andere Sitten halt.

    p.s. Allah(f) akbar

  15. “Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.”

    … aber bezahlen können wir leider nur Praktikanten und Lehrlinge.

  16. Hören wir doch mal ganz genau hin, was der Herr Schächter da gesagt hat zu den 500 Eleven. Dann heißt das nämlich :

    „Ihr(500 Eleven) seid alle Flaschen. Eine handwerklich und ethisch einwandfreie Ausbildung habt Ihr nicht erhalten. Ihr seid 500 Nachwuchs-Flaschen. Und für das Internet und die digitale Realität seid Ihr zu müde, verbraucht und kaputt. Qualitätsjournalismus ist tot.“

    So isses, Babba Hesselbach !

    Weitere Kommentierungen können nur gutmütige Interpretation sein.

  17. Da schaut man sich den ZDF-Schächter doch mal genauer an.
    Geb. 31. Oktober 1949 in Hauenstein (also spät 68ér Generation). Lehramtsstudium der Geschichte, Politikwissenschaft, Publizistik und Religions­wissenschaften. 1974 schloss Markus Schächter mit dem 1. Staatsexamen ab (wo blieb das 2 Staatsexamen, Studienabbruch ?).
    Richtig spannend wird es wenn man sich mal sein ausserberufliches Engagement anschaut. Markus Schächter ist Mitglied im Kuratorium der Eugen-Biser-Stiftung München.
    Hmm was macht nun diese Stiftung alles?
    Hier ein kleiner Auszug (Warnung es klingt fast wie aus dem Wörterbuch des Gut- oder Nochbessermenschen):

    „Interkulturelle und interreligiöse Symposien

    Zu den zentralen Aufgaben der Eugen-Biser-Stiftung gehört es, auf dem Weg des wissenschaftlichen Austausches unter Experten zu einer Verbesserung des Verständnisses zwischen Christen und Muslimen beizutragen. Es gilt daher, jene maßgeblichen religiösen Grundpositionen philosophisch-theologisch zu erarbeiten und zu klären, die als tragfähiges Fundament für ein friedliches Miteinander von Christen und Muslimen dienen können. Die religiös-theologischen Implikationen gehen den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Problemen voraus; sie sind im strengen Sinne des Wortes „vorentscheidend“. Die Verbesserung der christlich-islamischen Verständigung hängt also davon ab, dass diese vorgegebenen Grundpositionen geklärt werden.

    Diesem Ziel entspricht die Auswahl der Problemfelder für die Symposien. An erster Stelle steht die Klärung des „Menschenbildes“. Das Verständnis vom Menschen bildet die Grundlage für alle anderen gesellschaftlichen Bereiche und ist demgemäß ausschlaggebend für die konkrete Gestaltung der Lebensverhältnisse in sozialer, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Die Frage nach den Menschenrechten, der Religionsfreiheit und der Demokratie stellt sich in diesem Zusammenhang ebenso dringlich wie unausweichlich.

    Diese Überlegungen führen unmittelbar zu der Frage nach Gott, denn das Verständnis des Menschen als Person oder als Exemplar seiner Art ist nicht zu trennen von dem jeweils vorausgesetzten Gottesverständnis. In diesem Zusammenhang wird über die Differenzen zwischen Christentum und Islam im Hinblick auf deren jeweiliges Offenbarungsverständnis und den sich daraus ergebenden Konsequenzen zu sprechen sein.

    Gemeinsam mit der hoch angesehenen Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara hat die Eugen-Biser-Stiftung die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle und interreligiöse Symposien“ etabliert, auf denen unter Beteiligung von Professoren der christlichen und Islamischen Seite die vorgenannten grundlegenden Probleme erörtert werden:

    Erstes Symposion: Menschenwürde. Grundlagen in Christentum und Islam, 3. und 4. Oktober 2005 in Ankara;
    Zweites Symposion: Das Verhältnis von Religion und Staat. Theologische Grundlegungen in Christentum und Islam, 19. bis 21. Mai 2006 in München;
    Drittes Symposion: Das Verhältnis von Autorität und Individuum. Theologische Grundlagen in Christentum und Islam, 16. und 17. Mai 2007 in Ankara.
    Im Oktober 2008 wird in München ein viertes Symposion zum Thema „Monotheismus als Basis interkulturellen Zusammenlebens“ stattfinden.

    Expertentagungen zu Muslimen in Europa
    (Prozesse der Sozialisation in Familie, Schule und Gemeinde)

    Die Eugen-Biser-Stiftung sieht die wesentlichen Aspekte des künftigen Islamischen Religionsunterrichtes eingebettet in das Aufgabenfeld der Integration. Diese Auffassung stützt die Stiftung insbesondere auf die Erfahrungen des Landes Niedersachsen und der Republik Österreich. Im Kontakt mit staatlichen und kirchlichen Stellen fördert die Stiftung den Meinungsaustausch über Fragen des Islamischen Religionsunterrichtes sowie der Ausbildung von Imamen vorzugsweise auf Expertentagungen:

    29. und 30. November 2006: Expertentagung „Islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen“ in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing

    29. und 30. November 2007: Expertentagung „Islamischer Religionsunterricht im Kontext der Integration“ in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing

    27. und 28. November 2008: Expertentagung „Imame in Deutschland“ in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing

    Christlich-Islamisches Begriffslexikon

    Seit dem Jahr 2004/2005 befasst sich die Eugen-Biser-Stiftung mit der Vorbereitung der Herausgabe eines ‚Christlich-Islamischen Begriffslexikons’. Ein besonderes Merkmal dieses Lexikons ist die Zusammenarbeit von türkischen Islamischen Wissenschaftlern und christlichen Theologen und Philosophen, um auf der Höhe der jeweiligen theologischen Forschung ein kohärentes Bild der beiden Religionen und ihrer Lebenswelten zu vermitteln.

    Der Schwerpunkt des Lexikons liegt auf der Erläuterung von Begriffen für den deutsch-türkischen interreligiösen und interkulturellen Dialog. Es ist der Eugen-Biser-Stiftung bewusst, dass die in das Begriffslexikon aufgenommene Nomenklatur nicht die Vielfalt der Ausprägungen widerspiegeln kann, die der Islam in seiner geographischen Verbreitung vom Maghreb bis nach Südostasien über eine vierzehn Jahrhunderte umfassende Geschichte hinweg hervorgebracht hat.

    Das Zusammenleben mit circa 3,5 Millionen Muslimen (mit hohen Wachstumsraten) in Deutschland und das Miteinanderleben in der globalisierten Welt erfordern, dass Christen und Muslime fundiertes Wissen voneinander erwerben, um Missverständnisse und daraus resultierende Konflikte zu reduzieren. Die Probleme von Migration, Integration und Wahrung des innergesellschaftlichen wie des internationalen [Frieden]]s benötigen Antworten, die ohne besseres wechselseitiges Verstehen nicht mit Erfolg gegeben werden können. Die Kenntnisse der Muslime vom Christentum und der zum Großteil darauf basierenden westlichen Kultur sind oft nur rudimentär. Dies gilt entsprechend für die westlichen Partner im interreligiösen und interkulturellen Dialog mit den Muslimen.

    Das ‚Christlich-Islamische Begriffslexikon’ soll nicht nur eine fachwissenschaftlich vorgebildete, sondern eine breitere Leserschaft mit gehobener Allgemeinbildung ansprechen: Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, Repräsentanten von Kultur und Wissenschaft, Medienleute, christliche und Islamische Theologen (einschließlich Religionslehrer beziehungsweise Imame), Philosophen, Pädagogen, Studenten und interessierte Laien. Demgemäß soll das Lexikon – bei aller Wissenschaftlichkeit – eine allgemein verständliche Diktion erhalten.“

    So nach diesem Auszug ist wohl klar, wem wir den Pro Islam-kurs im Staatssender ZDF im wesentlichen zu verdanken haben.

  18. Kerner hat das gestern mit seinem lächerlichen Interview wieder wunderbar unterstrichen. Damit beeindruckt man vielleicht die Generation SiebzigPlus – das war’s dann aber auch. Gute Reise, MSM

    Fully agree. Jedoch waren doch bei Kerners Zuschauern auch viele Ältere dabei. Und die haben doch durch begeistertes Klatschen bei Johnsons Kommentaren ganz klar signalisiert, dass sie auch die Schnauze voll haben von dieser ewigen Schulmeisterei wie man jetzt über die Spiele in China und den Sport im Allgemeinen zu denken hat. Diese ganze Dressurelite kann es einfach nicht ertragen wenn jemand anderes Spass haben will. Sport hat was mit Spass, Spiel, Leistung und Ehrgeiz zur tun. Alles Dinge die diesen Prosecco-Marxisten schon immer suspekt waren.

    Mittlerweile kriege ich grosse Sympathie für die „ich will Spass“ Generation, weil das können diese moralinsauren Sektierer überhaupt nicht leiden. Meine Tendenz ist mittlwereile immer spiessiger (ich liebe Mittagsruhe 🙂 ) zu werden und trotzdem „Lady Bitch Ray“-Fan zu sein. Herrlich!! Hauptsache die 68er echauffieren sich.

  19. Paß auf ZDF.
    Der gute alte Löwenthal ( Gott hab´ ihn selig ) sieht euren Scheiß vom Himmel und ich weiß, daß er sich das nicht mehr allzu lange anschaut.
    Dann kommt er mit Blitz und Donner über euch journalistische Vollpfosten und gehirnlose Plappermäuler.
    🙂

  20. Am Besten hat mir die Antwort von Johnson gefallen, als Dieser sagte, „Wollen Sie einem Kriminellen mehr Beachtung und Glauben schenken als einem Menschen, der anständig ist? Wollen Sie Ihre Meinung wirklich auf die Aussage eines Menschen aufbauen, der sich kriminell verhielt?“

    Dieser Satz steht zweifellos auch für das deutsche Volk in Bezug auf viele Politiker. Deshalb hat man da auch so gejohlt im Publikum. Die leute da haben endlich mal auch etwas Anderes gehört als aufgesetzte Logik, nämlich die Worte eines aufgeklärten und anständigen Menschen.

  21. @24 Stammtischler

    Ihre Befürchtungen, Kommentator Stammtischler, bestehen zu Recht.

    Zusätzlich dazu befürchte ich, daß der gute alte Löwenthal (Gott hab´ ihn selig) zusätzlich noch sein Nachtgeschirr über die Säcke ausleeren wird.

  22. Die verlogenheit des zdf hat längst gigantische dimensionen angenommen. Dort schreckt man nicht mal davor zurück, auf primitivste weise nachrichten zu fälschen.
    Mir ist folgender fall bekannt geworden, der zu einer beschwerde beim zdf-fernsehrat führte.
    Zitat aus dem beschwerdetext, der mir vorliegt:

    Am 2.5.08 um 19.30 Uhr zeigte das NDR-„Hamburg-Journal“ laufende Bilder/Aufnahmen, auf denen Schwarzgekleidete, die Scheiben von Bussen einwerfen, zu sehen waren. Der erste Bus hatte einen orangefarbene Schriftzug am Bug. Anschließend wurden brennende Autos gezeigt.
    Diese Bilder waren unterlegt mit folgendem Text:
    Dann zeigten die Linksradikalen ihr Gewaltpotential. Einige zerstörten Busse, mit denen die Neonazis aus ganz Deutschland angereist waren.“
    Weiter hieß es: „Andere zündeten geparkte Autos an.“

    Vor genau den gleichen Bildern/Aufnahmen mit den schwarzgekleideten Steinewerfern, die die Scheiben von Bussen einwerfen, der erste Bus hat eine orangefarbene Schrift am Bug, und den danach gefilmten brennenden Autos berichtet nun das ZDF-Heute am 15.5.08 um 19.00 Uhr folgendes:
    „Hamburg vor zwei Wochen. Neonazis greifen Gegendemonstranten und Polizisten an, bewerfen Reisebusse mit Steinen. Die rechtsextreme Szene wird immer gewalttätiger.“

    Das muss man sich mal vorstellen, für wie blöd dieser sender die zuschauer hält. Als ob man sich nicht mal merken kann, was man vor knapp zwei Wochen gesehen hat.

    Auszug aus der antwort des chefs Schächter:

    Tatsächlich ist hier der Redaktion und dem Autor des Beitrags bedauerlicher Weise ein Fehler unterlaufen: Zur Bebilderung seines Berichts über den aktuellen Verfassungsschutzbericht hat der Autor die falschen Szenen aus dem ihm vorliegenden Bildmaterial aus Hamburg ausgewählt.

    So, so….. 🙁

    Nicht mal
    Theo Retisch
    wäre ich darauf gekommen, dass für die auswahl der nachrichtenbilder eine art würfelspiel abläuft….was in den pc-kram passt, wird ausgewählt.
    Man kann nun auch sicher sein, dass viele andere nachrichten, die uns dort präsentiert werden, ebenfalls verfälscht und/oder erlogen sind.
    Und das alles für eine gigantischer zwangsgebühr, die alle paar jahre noch erhöht wird.

    Nun kann sich jeder seinen vers darauf machen, wie es um die sog. meinungs- und pressefreiheit in dieser meinungsdiktatur bestellt ist.

  23. Werter Herr Schächter, ich kann nur für mich persönlich sprechen: Mehr als 20 Jahre nach der Volljährigkeit brauche ich einfach niemanden mehr, der mich „erzieht“. Deshalb ist Ihre Form des „Qualitätsjournalismus“ für mich auch nicht von Interesse.

  24. #23 eisernerkreuzritter

    Kürzer gesagt, der Islam erhält volle Siedlungs- und kulturelle Enfaltungsfreiheit, und die Deutschen werden von Qualtitätsjournalisten propagandistisch durch den Fleischwolf gedreht bis nur noch Brei rauskommt, und die Deutschen nicht wer wissen wer sie sind. Dieser Mann ist total befangen und hat auf dem Posten eigentlich nichts zu suchen.

  25. Schächters Ethik
    “Nie waren handwerklich und ethisch gut ausgebildete Journalisten notwendiger als heute, um das Überleben des Qualitätsjournalismus in der digitalen Welt zu sichern.”

    Qualitätsjournalismus?

    Was der meint ist Gesinnungsjournalismus!

    Hallo Herr Schächter:

    so lange Sie nur Leute um sich scharen, die Ihnen jederzeit die Füße küssen würden, nur um einen armseligen Lohnschreiberjob zu bekommen, so lange wird sich am Niedergang des Journalismus in ihrem Sender nichts ändern!

    Was der deutsche Journalismus braucht, um zu überleben, sind vor allem UNABHÄNGIGE Journalisten!
    Und die gibt es nicht. Und gerade auch die sogenannten „freien Journalisten“ sind ein besonders abschreckendes Beispiel für Speichelleckertum. Das fanatische Gieren nach den trockenen und verdreckten Krümeln, die Sie, Herr Schächter, diesen traurigen Gestalten auf den Boden werfen.

    Herr Schächter: Wir, die freien Blogger, sind Ihr schlimmster Alptraum! Und wir werden keine Ruhe geben, bevor Ihresgleichen entweder zur Vernunft gekommen oder am Ende durch die Kräfte des freien Wettbewerbs hinweggefegt sind!

    Wir alle freuen uns auf Ihre Antwort!

    Schöne Grüße von den freien Bloggern, Herr Schächter!

  26. Schächters Ethik

    Daß es auch anders geht, hat z.B. Oriana Fallaci bewiesen.
    In ihrem Buch „Die Wut und der Stolz“ hat sie ihre Ethik zum Ausdruck gebracht:

    „Mit siebzehn wurde ich als Lokalreporterin bei einer Zeitung in Florenz angestellt. Und mit ungefähr neunzehn wurde ich fristlos entlassen, weil ich mich geweigert hatte, nach dem Prinzip des grässlichen Wortes „Lohnschreiber“ zu handeln. Tja. Man hatte mir befohlen, einen verlogenen Artikel über die Veranstaltung eines berühmten Politikers zu schreiben, dem gegenüber ich, wohlgemerkt, eine tiefe Antipathie, ja sogar Abneigung hegte (der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, Palmiro Togliatti). (…) Empört sagte ich, daß ich keine Lügen schreiben würde. Und der Herausgeber (…) erwiderte, Journalisten seien Lohnschreiber, die gehalten seien, die Sachen zu schreiben, für die sie bezahlt würden. Man spuckt nicht auf den Teller, von dem man isst. Vor Empörung zitternd antwortete ich, daß er von diesem Teller essen möge und dass ich lieber verhungern würde, als eine Lohnschreiberin zu werden, und daraufhin entließ er mich fristlos. (…) Nein, niemand hat mich je dazu gebracht, eine Zeile des Geldes wegen zu schreiben. “

    Zitat aus: Oriana Fallaci. Die Wut und der Stolz. List Taschenbuch, 2004, Seite 46.

    Fazit: Lohnschreiber (Journalisten) sind nichts anderes als Sklaven. Sie putzen jedem, der ihnen ein paar Krümel vor die Füße wirft, die Toilette.

    Freuen wir uns über die frohe Botschaft: Der repressive Gesinnungsjournalismus ist bald endgültig tot. Endlich. Bald sind wir frei von diesem Übel!

    Es lebe das freie Internet! Blogger, haut in die Tasten!

    Für die Freiheit!

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