Biden ObamaDer in den Umfragen inzwischen hinter John McCain zurückliegende Barack Obama hat heute mit Joe Biden (Foto r.) seinen Vize-Kandidaten präsentiert. Der 65-Jährige gilt als außenpolitisch erfahren und kompetent – Eigenschaften, die er seinem „Chef“ gänzlich abspricht. In einer der Demokraten-Vorwahldebatten sagte Biden, Obama sei für das Präsidentenamt nicht diszipliniert genug und zu wenig vorbereitet.

Hier ein Auszug der Fernsehrunde im Wortlaut:

Off: Was sagt Barack Obamas Vizekandidat über Barack Obama?

Moderator Stephanopoulos: Auf die Frage, ob er (Obama, der Übersetzer) reif für die Präsidentschaft sei, antworteten Sie: „Später vielleicht. Aber jetzt ist er es nicht. Die Präsidentschaft ist nichts für Ausbildung im Job“.

Biden: „Dabei bleibe ich“.

Off: Und was sagt er über John McCain?

Biden: Ich wäre geehrt gemeinsam mit oder gegen John McCain anzutreten. Ich glaube, das Land wäre besser dran.

Hier das Video dazu:

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

25 KOMMENTARE

  1. Biden ist eine ausgezeichnete Wahl. Er ist ein Freund Israels (Wo man bei Obama nicht weiß, woran man ist)
    Außerdem wird er mit dafür sorgen, dass Obama die Wahl verliert, denn von Wirtschaftspolitik hat er genauso wenig Ahnung wie Obama selber. Da kann sich McCain nun in Ruhe den passenden Vize-Kandidaten suchen (Romney?), um die für die Amerikaner wichtigste Frage zu beantworten.

  2. Der 65-Jährige gilt als außenpolitisch erfahren und kompetent – Eigenschaften, die er seinem “Chef” gänzlich abspricht.

    Und trotzdem wird er von ihm als Kandidat für den Vizepräsidenten vorgestellt? Dann muß es für Barack Hussein Obama noch schlechter stehen als angenommen.

  3. Mit Obama hat die demokratische Partei den Bock zum Gärtner gemacht.

    Ein Typ vom Schlage Bidens als Kandidat hätte
    Mc Cain tatsächlich gefährlich werden können.

    Na ja, man kann noch Überraschungen erleben, Mc Cain hat bislang immer die besten in seine Nähe geholt…..

    Das ist Amerika, alles ist möglich.

  4. Diese Aussage Bidens ist vom Anfang der Vorwahlen – da waren Obama und er noch politische Gegner. Politik ist ein schmutziges Geschäft, das war schon immer so und ist natürlich auch in den USA nicht anders. Dass McCain das jetzt genüsslich ausweidet, ist ihm nicht zu verdenken. Es zeugt aber auch nicht von besonders gutem Stil.

  5. Ich vermute, dass die Demokraten Obama massiv bearbeitet und ihn gezwungen haben, Biden als Vize zu nominieren.
    Für mich deutet vieles darauf hin, dass Obama nur als Marionette ganz anderer Strippenzieher den Präsidenten spielen darf – falls er überhaupt Präsident wird.

  6. @ #8 Heiner und sonst keiner (23. Aug 2008 21:46)

    Diese Aussage Bidens ist vom Anfang der Vorwahlen – da waren Obama und er noch politische Gegner. Politik ist ein schmutziges Geschäft, das war schon immer so und ist natürlich auch in den USA nicht anders. Dass McCain das jetzt genüsslich ausweidet, ist ihm nicht zu verdenken. Es zeugt aber auch nicht von besonders gutem Stil.

    na na na
    wenn der gegner die wahrheiten selbst schon ausspricht und die eigenen argumente noch verstaerkt, soll man das nicht annehmen? mensch, wir sind hier in der politik, nicht beim backe-backe-kuchen im kindergarten.
    das argument, dass obama eine unerfahrene luftblase ist soll auf einmal nicht mehr ausgeschlachtet werden, nur weil es der gegner selbst zugibt. ein bisserl naiv, oder???

  7. Wie bereits erwähnt wurde, war das eine Aussage von Joe Biden, als er noch Barack Obamas Kontrahent bei den Vorwahlen war.

    Ganz egal, wer der republikanische Vizepräsidentschaftskandidat wird, er hat sich in der Vergangenheit sicher auch irgendwann mal negativ über McCain geäußert. Das werden dann wiederum die US-Demokraten aufgreifen. Ist halt Wahlkampf.

    (Wobei mir der Wahlkampf der US-Demokraten im Moment noch sauberer und fairer vorkommt.)

  8. Sieh an! Biden, dieser mir bis dahin völlig unbekannte Mann wurde mir vor Monaten vorgeschlagen, als ich einen US-Onlinefragebogen darüber ausfüllte, welcher Präsidenschaftsbewerber am ehesten meinen politischen Vorstellungen entspräche.

  9. Die Wahl Bidens ist könnte für McCain kaum besser sein und macht Romney als dessen VP jetzt fast sicher.

    Romney hat zu Vorwahlkampfzeiten seinen künftigen Chef zwar ebenfalls scharf kritisiert, jedoch als zu „liberal“(=links).
    Die Dems können das also schlecht in ähnlicher Weise verwerten wie McCain hier über Bidens wahl.
    Würde klingen wie “ Romney findet McCain ist zu links, also wählen sie bitte den noch linkeren Obama!“. Und die Stimmen der Rechten Bevölkerungshäfte würde Romney ohnehin sichern, aber auch ohne würden sie mangels Alternative für McCain stimmen.

    Übrigens Gratulation an McCains Team,das nur wenige Minuten nach der Vorstellung Bidens als VP-Kandidat diesen Sport publiziert hat.
    Da ist wohl ein Maulwurf bei den DemocRATS eingeschleust worden. Hoffentlich bleibt er so fleißig.

  10. Wer bitte schön, ist Mr. Biden ?

    Sich gegenseitig anzupinkeln um danach gemeinsame Sache zu machen, um die übrige Welt anzuscheissen… ?

    Der ist gesetzt als Vice ?

    Ich hoffe, die Amis sagen, Mr. McCain, übernehmen Sie.

  11. Die Präsidentschaft ist nichts für Ausbildung im Job

    Und Recht hat er!

    Das ist schon bei dem damaligen Washington-Outsider Jimmy Carter gewaltig in die Hose gegangen.

  12. Spiegel – Online
    http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,574011,00.html
    EKLAT ZUM TOURAUFTAKT

    Madonna provoziert mit McCain-Hitler-Vergleich

    Schlechte Gesellschaft: Madonna hat zum Auftakt ihrer Welttournee mit der Bühnenshow für Aufruhr gesorgt. In einem Video tauchten nacheinander Adolf Hitler, Simbabwes Diktator Robert Mugabe und der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain auf.

    Cardiff – Es war nicht gerade subtile Meinungsmache, die sich Madonna zum Auftakt ihrer Welttournee am Samstagabend im walisischen Cardiff leistete. Auf einer Großbildleinwand ließ die 50-Jährige in einer Videosequenz Bilder von Umweltkatastrophen und kriegerischen Konflikten zeigen. Dann tauchten Aufnahmen von Adolf Hitler, Robert Mugabe und John McCain auf.

    Ein zweiter Film wiederum zeigte den ermordeten Beatle John Lennon, den Klimaschützer und Nobelpreisträger Al Gore, Mahatma Gandhi und – wer darf da auf keinen Fall fehlen – Barack Obama. Eine ehrenwerte Gesellschaft.

    Ich denke daß wir nicht nur in Deutschland ein wirklich schlimmes Problem mit Nazis haben.

    So leide es mir (nicht!) tut, Madonna ist eine opportunistische Linksfaschistin. In einer Reihe mit den Faschisten von der Antifa und den grünen irregeleiteten Bürgerkindern.

  13. Obama hat seinen Vize-Kandidaten übrigens mit den Worten: „… der nächste President …“ vorgestellt. Erst kurz danach korrigierte er seine Aussage … und das gerade bei den Demokraten, wo doch die Linken immer diejeningen waren, welche Bush als Vize von Cheney bejammerten … *grins*

    Hier das Video

  14. Ach, im Denken dieser Extremisten gibt es halt nur Schwaz-Weiss. Die Ausnahme liegt darin, dass die Linken dies ständig von ANDEREN behaupten darf, selbst aber NIEMALS für deren morbides Denken gerügt wir (werden darf) … das sagt ja eine Menge über die Meinungsmacher aus.

    Einfach nicht beachten. Und übrigens, kennen die Amerikaner den Unterschied zwischen National-Sozialisten und (Neo-)Konservativen wohl besser als die Europäische Cüpli Gesellschaft. Immerhin haben SIE, die USA, bisher ALLEN Extremisten auf die Fresse gehauen. Und die Sozis (National oder Rot-Rot-Grün) in Europa haben hier halt aufgestaute Minderwertigkeitskomplexe – zu Recht!

    Ein haufen nichts taugender und stinkender Scheisse seid ihr ALLE, IHR EXTREMISTEN! 😉

  15. #4 Plondfair

    Natürlich steht es mittlerweile schlecht für Obama, das weisen ja auch die neuesten polls aus.

    Ich nehme an, dass es den US Amerikaner allmählich (nachdem die erste Obama Euphorie verflogen ist) dämmert, welch politisches Leichtgewicht Obama tatsächlich ist. Sein größtes Manko ist natürlich seine Naivität und Unerfahrenheit in der Aussenpoltik.

    Ich geh´ mal davon aus, das er mit dem erfahrenen Biden sein letztes Ticket gezogen hat.

    McCain ist von nun an in der wesentlich besseren Position und wird mit der Nominierung seines „VizepräsidentIn in spe“ sicherlich auch noch ein Ass aus dem Ärmel ziehen.

    Die September polls werden dann zeigen, wer von den beiden Kandidaten die Nase vor hat.

    Ich tippe, nach dem Überfall der Russen auf Georgien, auf McCain, da die Aussenpolitik wieder in den Vordergrund tritt. Bislang waren es ja wohl mehr wirtschafts- und innenpolitische Themen, die den Wahlkampf beherrschten.

  16. ob obama reif ist oder nicht, ist irrelevant, iswt pillepalle. die wahl gewinnen wird zum glück mccain. denn diejenigen, die auf kundgebungen am lautesten schreien, auch in deutschland, sind glücklicherweise nicht diejenigen, die durch ihr votum die wahl entscheiden! mccain wird die wahl gewinnen.

  17. # 9 Sagax
    „Für mich deutet vieles darauf hin, dass Obama nur als Marionette ganz anderer Strippenzieher den Präsidenten spielen darf – falls er überhaupt Präsident wird“

    Seh´ich genau so,m das hab´ich schon vor Monaten gesagt. Aber, die Demokraten sind ja immer für eine Überraschung gut; siehe Jimmy Carter, den Erdnussfarmer aus Georgia!

  18. Obama als Marionette darzustellen ist sicherlich nicht wirklich falsch, jedoch wird Bush hier bei PI immer in den Himmel gelobt und der ist auch nur ein Sprachrohr vieler, mächtiger Menschen die für ihn denken und ihn lenken. Meiner Meinung nach jedenfalls.
    Diese Werbung von McCain ist dennoch sehr unterhaltsam, wäre ja blöd von ihm wenn er das nicht ausnutzen würde. Hätte Obama genau so gemacht.

  19. @ #11 flywatter (24. Aug 2008 00:04)

    (Wobei mir der Wahlkampf der US-Demokraten im Moment noch sauberer und fairer vorkommt.)

    das kommt dir nur so vor. barry hussein versucht immer wieder die selbstmitleids-karte zu ziehen (das hat er von den musels). zuerst zieht ER die rassisten-karte (obwohl von der mccain-seite nicht einmal ansatzweise die hautfarbe husseins ins spiel gebracht wurde) und jetzt aktuell zieht er die patriotismus-karte und mach mccain dafuer verantwortlich, dass man ihn (hussein) fuer nicht-patriotisch haelt. er versucht, sich selbst mit dreck zu bewerfen und mccain als werfer zu beschimpfen.

  20. #24 Zwiebel

    Troll dich, du Forentroll. Es geht nicht darum, daß Barack Obama schwarz ist, sondern daß er ein verlogener Dummschwätzer ist.

Comments are closed.