Christliche Kinder im Sudan werden entführt und in Koranschulen auf brutalste Weise gezwungen, Muslime zu werden. Sie werden den ganzen Tag lang ausgepeitscht, angekettet und Gehirn gewaschen – Spielen gilt als schädlich und hinderlich beim „Studium“ des Korans, welches die volle Aufmerksamkeit erfordert. Mädchen werden verkauft und islamischen Soldaten als Gespielinnen zur Verfügung gestellt.

Zehntausende christliche Kinder sind bereits im Kampf zur Auslöschung des Christentums verschwunden. Wann wacht die Welt endlich auf? Die Grüne Pest bringt die unangenehme Wahrheit ans Licht:

(Spürnase: Die Realität)

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64 KOMMENTARE

  1. wann erzählt denen mal jemand dass man mit dem koran bombastisch gut die kochstelle anfeuern kann, nach dem essen die reste darin einwickeln und nach der verdauung sich den …. aber das lassen wir jetzt 🙂

    wir wissen ja „Pappnase und Konsorten is watching you“ …. gelle?

    PI: Wenn die sonst nix zu tun haben … Interessiert hier keinen.

  2. Wäre gut wenn die „Qualitäts Journalisten“ mal über die „Gruene Pest“ berichten. Gerne auch abschätzig.
    Wäre auf jeden Fall Werbung und würde dieses Forum einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.
    Schließlich kam ich zu PI auch nur Dank SPON 😉

  3. Aha, die werden also von denen versteckt, aber andererseits darf dort ungestört ein TV-Team filmen? Ja, klar.

    So wie ich das sehe, hat sich Voice of the Martyrs da ein paar Aufnahmen geschnappt und Behauptungen aufgestellt ohne die zu beweisen. (Ketten und Schläge sind in Madrassas übrigens nicht unüblich.) In anderen Worten: Fundi Propaganda, diesmal von der christlichen Seite.

  4. Ooooch Mann, heisst das, dass jetzt, wo endlich die Fische wieder in Rhein zurückkommen, da bald Leichen rumtreiben ?

  5. …gebts doch ruhig zu. Ihr wollt das doch auch hier haben, hier bei uns wo es im Sommer nicht so heiß ist.

  6. ORWELL:

    KRIEG BEDEUTET FRIEDEN
    (der heilige Krieg im Namen der „Religion des Friedens)
    FREIHETT IST SKLAVEREI
    (der Kamf des Islamismus gegen die Freiheiten westlicher Länder)
    UNWISSENHEIT IST STÄRKE
    (die politische Korrektheit der Erfüllungsgehilfen der Islamisierer)

    (aus „1984“)

    Halfter, Stricke werden faulen
    Nasenringe endlich fallen.
    Zaum und Sporen ewig rosten
    Und die Peitsche nie mehr knallen.

    Diesem Tag gilt unser Streben –
    Kuh und Pferd und Gans und Schwein –
    Selbst wenn wir ihn nicht erleben,
    Unser Ziel muß Freiheit sein.

    (aus „Animal Farm“)

  7. Nicht ungewöhnlich. Eine mir bekannte Deutsche ( koptische Christin ) war mit einem hochgestellten ( Diplomat ? ) Ägypter verheiratet. Als dieser verstarb, wurde sie ausgewiesen, die zwei Söhnen in Ägypten wurden verpflichtet, nie wieder mit ihrer Mutter Kontakt aufzunehmen.
    Das Fernsehen hat diesen Fall aufgegriffen, jedoch nie gesendet ( Thema „zu heiß“ )

  8. Unsere Politiker sehnen sich förmlich nach diesen Zuständen! Anders kann ich mir diese Haltung gegenüber dem Islam nicht erklären.

  9. #5 ixolite

    Aha, die werden also von denen versteckt, aber andererseits darf dort ungestört ein TV-Team filmen? Ja, klar.

    So wie ich das sehe, hat sich Voice of the Martyrs da ein paar Aufnahmen geschnappt und Behauptungen aufgestellt ohne die zu beweisen. (Ketten und Schläge sind in Madrassas übrigens nicht unüblich.) In anderen Worten: Fundi Propaganda, diesmal von der christlichen Seite.

    Ich denke nicht, dass es hier einen Widerspruch gibt. Wieso sollten die Muslime stören, dass Aufnahmen gemacht werden? Ihrer Überzeugung nach tun sie diesen Kindern doch nur Gutes und verdienen Lob dafür.
    Wie soll man auch von Anhängern einer Religion, in der Lügen und Betrtügen, Mord und Todschlag, Diebstahl und Vergwaltigung an Andersgläubigen keine Verbrechen, sondern Pflicht sind, auch nur ansatzweise Schuldbewußtsein erwarten?
    Natürlich sagt der Koran: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Aber das bezieht sich nur auf Muslime. In Wahrheiut sagt der Koran: Es gibt keinen Zwang im Glauben für Muslime.

  10. Warum schickt man dieses Video nicht mal zu unserem Präsidenten des Europaparlamentes, damit er sich mal davon überzeugen kann wie friedliebend der Islam im Kern ist?

  11. Nun ja – auch ich halte dieses Video für Propaganda christlicher Interessenvertreter – aber für glaubwürdige Propaganda!
    Wer die ganzen Kopf-ab-Videos der Mohammedaner kennt wird sich kaum über derlei Aufnahmen wundern, die sind doch noch stolz auf solche Bilder!
    Wundern tue ich mich nur über das christliche Abendland, insbesondere über „Gods own Country“ – überall sonst hat Mr. Bush gleich seine Bomber, sudanesische Christenkinder sind ihm aber egal.
    Oder, was genauso wahrscheinlich ist: hiesige Qualitätsmedien berichten nicht über entsprechende US-Initiativen…

    Und im Übrigen: das werden bestimmt ganz glaubensstarke Moslems, diese kleinen Sudanesen, und werden alle mal ganz dolle Fatima-Roth-Fans werden, wenn sie dann als Pflegefälle bei uns landen…

  12. Das berührt doch keine gefühlskalten Gutmenschen. Die würden jetzt eher mit der Diskussion kommen, aber das gibt es bei uns ja auch, die „Bösen Christen“….!

    Die Gutmenschen sind durch ihre Presseschmierfinken schon so abgenudelt, dass das Wort Mitleid eine völlig neue Bedeutung erhält: „Wie geht´s eigentlich dem Täter?

  13. Das interessiert doch weder die europäisch-deutschen Gutmenschen oder Islamfuntionäre, noch den UNO-„Menschenrechts“rat, und auch nicht die marxistischen NOGs. Die sind nämlich alle damit beschäftigt dem deutschen Volk Islamphobie zu unterstellen, und Deutschland zu islamisieren (s.L). Vom tagtäglichen Dauergejammer, die Moslems in der BRD würden diskriminiert, mal ganz abgesehen.

    Deutschland: Sonderrechte für Moslems – Das Ende des Sargzwangs auf dem Friedhof

    http://info.kopp-verlag.de/news/deutschland-sonderrechte-fuer-moslems-das-ende-des-sargzwangs-auf-dem-friedhof.html

  14. DIe Politker sind einfach zu feige um das Thema zu benenne, denn(wie viele hier schon gesagt haben): es ist ihnen zu heiß. Aber gegen die Todesstrafe in den USA können sie wettern…
    #17 Islamophober: Genauso ist es.

  15. Iranischer Minister fälscht Ehrendoktorwürde

    Der neue iranische Innenminister Ali Kordan hat für Wirbel in der Islamischen Republik gesorgt. Grund hierfür ist, dass er sich mit akademischen Würden schmückt, die ihm nicht zustehen. So behauptet er, von der Universität Oxford den Titel eines Ehrendoktors der Rechte verliehen bekommen zu haben.

    Um seinen Schwindel zu untermauern, hat Kordan eine Kopie der vermeintlichen Urkunde aus dem Jahr 2000 in Umlauf gebracht. Das angeblich von der britischen Eliteuniversität ausgestellte Dokument ist nun derart stark mit orthographischen und grammatikalischen Fehlern gespickt, dass mit ihm der letzte Rest an Glaubwürdigkeit dahingeschwunden ist.

    Oxford teilte dann auch am Mittwoch in einer offiziellen Erklärung mit, dass es Kordan niemals die Ehrendoktorwürde verliehen habe. Von den drei Professoren, die die Doktorurkunde unterschrieben haben sollen, sei kein einziger an der Juristischen Fakultät tätig gewesen.

    Das iranische Innenministerium hat diese Woche noch auf der Authentizität der Doktorurkunde beharrt und anders lautende Stimmen als „destruktiv“ und „beleidigend“ verdammt. Präsident Mahmoud Ahmadinejad verteidigte Kordan, indem er Universitätsabschlüssen als „zerrissenem Papier“ generell die Bedeutung absprach. Sie seien für den Dienst am Volk nicht notwendig.

    (Yedioth Ahronot, 13.08.08)

    http://666kb.com/i/b19f95mbx9rqehr2q.jpg

    Mit solchen Leuten verhandelt man. Da sieht man wieder, dass die Musels nur Lügen !!!

  16. Auch wenn ich es schon wusste, es ist schockierend. Man sagt Bilder sprechen 1000 Worte, hier ganze Bände. Hier findet eine Art kultureller Genozid statt, unbeachtet von der Welt. Die Welt ist beschäftigt mit der Schweiz. Hier zeigt sich wieder einmal die Doppelmoral des Islams, der westlichen Elite und der LINKEN.

    Der Islam zeigt hier wieder einmal sein menschenverachtendes, faschistoides Gesicht!

    @ #3 No-go-Area-fuer-Deutsche (15. Aug 2008 13:10)

    Ach ja, die lieben psychisch Kollabierten …. 😉

  17. #5 ixolite (15. Aug 2008 13:17)

    Aha, die werden also von denen versteckt, aber andererseits darf dort ungestört ein TV-Team filmen? Ja, klar.

    So wie ich das sehe, hat sich Voice of the Martyrs da ein paar Aufnahmen geschnappt und Behauptungen aufgestellt ohne die zu beweisen. (Ketten und Schläge sind in Madrassas übrigens nicht unüblich.) In anderen Worten: Fundi Propaganda, diesmal von der christlichen Seite.

    Sehen die Bilder nach Bibel und Christentum aus?

    Nach dem Sachverhalt, dem islamischen Verhaltensweisen und Ritualen, nach Methoden des Islam, typisches Koranlesen & Koranschulen, demnach sehe ich da keine Christliche Propaganda???

    Exat sehe ich: Muslimische Propaganda, wie sie dort leibhaftig jeden Tag gelebt wird.

  18. Also, ich kann gar nicht verstehen was ihr alle habt.

    Ähnliches haben Christen mit heidnischen Völkern doch auch gemacht, also ist das doch gar nicht so schlimm!

    Ihr solltet lieber mal an das Gas denken, und an die Millionenzahl!

  19. Ja Schakal71, natürlich … bist du so bekloppt oder verstellst du dich!?

    Würdest du das auch den sudanesischen Opfern ins Gesicht sagen – sie sollen sich nicht so haben, Menschen wurden eben schon immer gefoltert und umgebracht? Oder findest du, Mord & Totschlag sind schon OK, wenn es nur für die „gute Sache“ ist? Oder findest du einfach nur, es ist völlig richtig alle Christen umzubringen – weil es sich eben ausschließlich um Rassisten, Nazis und Mörder handelt?

  20. Nunja, ich hab mich ja damit abgefunden meine Kinder mal auf eine Privatschule zu schicken, nach diesem Video aber denke ich glat darüber nach die vielleicht in diese Schule zu schicken. Ein kleiner Peitschenhieb zum Wachwerden hat doch noch niemandem geschadet und der HerrProfessor der da das sagen hat,meint ja auch dass die Kinder sich so besser konzentrieren koennten. Auch die Verletzungsgefahr in der grossen Pause ist durch die schicken Kettchen weitgehend gemindert. Nur mit den Lerninhalten zaudere ich noch….

    PS: Heisst das eigentlich, dass wenn man Musels peitscht, dass die dann wirklich besser lernen ? Vielleicht was für Herrn Edathy, dass in der Schule ohne Deutsche einzuführen,dann klappts sicher auch mit dem Deutsch lernen…..

  21. Richtig, ich bin Deutschland.

    Und genau diese dämlichen Worte kommen einem immer dann entgegen, wenn man solche Dinge mal zur Sprache bringt.

    „Was habt ihr denn? Im Mittelalter wurden hier doch auch Hexen verbrannt!“

    Leider völlig ernst gemeint.

    Die Menschen wollen nicht auf solche Dinge reagieren, sie klammern sich krampfhaft an irgendwelche Ausflüchte.

  22. Vielleicht Off-Topic, aber weil vielfach hier angemahnt wohl von allgemeinem Interesse:
    Schießerei in Rüsselsheim
    Türkische Vereine verurteilen Bluttat

    Rüsselsheim (dpa/lhe) – Vier türkische Vereine aus dem Raum Rüsselsheim haben die Bluttat mit drei Toten scharf verurteilt. „Es gibt von uns null Toleranz für solche Taten und solche Täter“, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag.

    „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die zuständigen Behörden bei der Aufklärung dieser verachtenswürdigen Tat zu unterstützen.“ Die Stellungnahme ist unterzeichnet vom Deutsch-türkischen Gewerbebund Rhein-Main, der Türkisch-Islamischen Gemeinde Rüsselsheim, dem Türkischen Frauenverein Rüsselsheim und dem Türkischen Lehrer- und Elternverein.

    Die türkischstämmigen Bürger von Rüsselsheim würden „nicht tatenlos zu sehen, wie einige Kriminelle mit dubiosen Ehrbegriffen kriminelle Handlungen zu begründen versuchen“, heißt es in der Stellungnahme.
    „Rüsselsheim ist unsere Heimat und wir wollen alles tun, damit auch weiterhin Menschen respektvoll miteinander umgehen.“ Mit Bestürzung und Trauer hätten die Vereine die menschenverachtenden Ereignisse aufgenommen. „Unsere tiefe Anteilnahme gilt der Familie der verstorbenen griechischen Mutter. Wir bedauern ganz besonders den Tod einer unschuldigen Frau, die bei dem Gewaltexzess ums Leben kam.“.

    Respekt.

  23. Weltweit betreiben die moslems eine grausame christenverfolgung bei zum teil gleichzeitiger zwangsislamisierung.

    Warum da erst in den sudan gehen, wo doch in den vom westen unterstützten staaten eine
    grausame christenverfolgung stattfindet, über die niemand berichtet und die auch keine proteste in den kirchen hervorruft?

    http://www.phoenix.de/
    christen_unterm_halbmond/2008/02/06/0/166663.1.htm

    http://www.tagesspiegel.de/politik/International-Irak-Christenjagd;art123,2333823

    http://www.welt.de/politik/article1203671/Hinrichtung_im_Namen_des_Propheten.html

    http://www.kreuz.net/print-article.7186.html

    http://www.baz.ch/news/index.cfm?startpage=1&ObjectID=843CF067-1422-0CEF-702B999CFB29B4C1

    Im gegenteil, der oberevangele Huber schliesst lieber verträge „gegen rechts“ ab, anstatt zur solidarität mit unseren glaubensbrüdern aufzurufen.

    Und nicht etwa
    Theo Retisch
    werden christen nur in fernen ländern angegriffen, nein, in der angeblich abendländischen brd, im schönen bayern…..:

    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=488092&kat=30&man=17
    22.4.2006 :

    PAPPENHEIM — Die Störung einer katholischen Prozession durch eine Gruppe von Muslimen hat in Pappenheim (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) für heftige Verärgerung gesorgt.

    Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt wegen Störung einer religiösen Veranstaltung.

    Bei der Palmsonntagsprozession sei es laut Pfarrer Arthur Zuk zu folgendem Vorfall gekommen: „Eine Gruppe von Muslimen stand am Straßenrand und hat laut geschrien und gebrüllt.“ Die Gesänge und Gebete des Prozessionszuges hätten abgebrochen werden müssen. Am Ostersonntag Morgen wurde der Zug zum Osterfeuer auf die Burg durch laute türkische Musik gestört, die aus einem abgestellten Auto dröhnte.

    …..und in baden-württemberg:

    Türkische Jugendliche tyrannisieren Kirche

    Oberstenfeld. Eine türkische Jugendbande tyrannisiert in der baden-württembergischen Gemeinde Oberstenfeld im Kreis Ludwigsburg seit Wochen die örtliche evangelische Kirchengemeinde. „Wenn das so weitergeht, können wir abends Gottesdienst nur noch unter Polizeischutz feiern“, zitiert die Ludwigsburger Kreiszeitung eine Kirchenmitarbeiterin. Dem Bericht zufolge treffen sich die Jugendlichen in einem Park in der Nähe der Kirche und stören mit lauter Musik und Geschrei die Andachten in dem Gotteshaus. Bereits mehrfach habe die Polizei einschreiten müssen, da die Kirche gezielt mit Feuerwerkskörpern beworfen worden sei.
    Aus: Junge Freiheit Nr. 06/07 02. Februar 2007

    Wer berichtet darüber…..?
    Niemand!

  24. Sie werben nicht für ihre „Religion“, sie missionieren mit Peitsche und Schwert.

    Mein lieber Gott, wann hört das auf ?

  25. Das sind doch nur 10.000 Einzelfälle. Das müssen wir schon mal aushalten Und nicht vergessen :
    Islam ist Frieden und eine schöne Religion. Und im Glauben gibt es natürlich keinen Zwang.

  26. #35 dayan:

    Na klar, Dayan.

    Bei Moslems unter sich gilt eben auch:

    Die eine Krähe soll der anderen kein Auge aushacken.

    Da unter den Opfern keine Einheimischen waren, tut die ganze Angelegenheit den Moslems ja tatsächlich sehr leid.

    Hier sind ihre Tränen echt.

    Anders wäre es gewesen, wenn die Opfer Deutsche gewesen wären.

  27. #41 Schakal71

    Bezüglich:
    Bei Moslems unter sich gilt eben auch
    verweise ich auf den Text:
    Unsere tiefe Anteilnahme gilt der Familie der verstorbenen griechischen Mutter. Wir bedauern ganz besonders den Tod einer unschuldigen Frau, die bei dem Gewaltexzess ums Leben kam.
    Hier wird zuvorderst Anteil an er griechisch-stämmigen Frau und nicht an den toten türkischen Männern bekundet. Ob diese Frau Muslimin war, entzieht sich meiner Kenntnis – mE wird in dem Schreiben nichts beschönigt, die eindeutige Bezeichnung für die anderen Tat-Beteiligten ist eindeutig kriminell. Ich halte eine solche Stellungnahme gerade als Messlatte für andere Verbände (darunter fallen auch ostdeutsche Gemeinden in sog. National-Befreiten-Zonen) für relevant. Es macht keinen Sinn, solche Bekundungen dauernd anzumahnen (wie es auch pi tagtäglich geschieht) & diese wenn sie erfolgen dann doch als wertlos zu erachten. Die Problemeinsicht der Zivilgesellschaft (und dazu zählen eben auch die türk. Verbände) ist ein Schritt zur Besserung der bekannten Probleme. Wer diese bereits abgeschrieben hat, mag sich für den Bürgerkrieg oder die Entweihung von Moscheen rüsten – in den meisten Fällen dürfte es sich allerdings um Verbalradikale handeln, deren Bürgerwehrphantasien hier parallel zu einer Partie „World of Warcraft“ ausgelebt werden. Meine Anteilnahme gilt den hier vielfach dokumentierten Opfern. Wer hilft, solche zukünfig im Rahmen zivilgesellschaftlicher Massnahmen zu vermeiden, soll mir willkommen sein.

  28. #4 SilenusTheCrusader (15. Aug 2008 13:14)
    #17 FreeSpeech (15. Aug 2008 14:28)
    #19 Islamophober (15. Aug 2008 14:33)
    #23 Roi Soleil (15. Aug 2008 14:57)
    #38 Theo Retisch (15. Aug 2008 16:02)
    #40 Mahner (15. Aug 2008 16:30)

    Muss mich nach langer Zeit auch mal wieder zu Wort melden.
    Ich hab‘ vielleicht nicht allzu viel Neues zu sagen, aber als „Presseschmierfink“ (arbeite als Journalist) muss ich das Folgendes doch mal loswerden.

    Unter den Programmmachern einer ganz bestimmten Presse, so wie ich sie kenne, gibt es nicht wirklich eine großartige „Verschwörung pro Islam“. Mag sein, dass es die in den entscheidenden Gremien eines Zeitungs- oder Verlagshauses, eines Senders, in Wirtschaft oder Politik gibt, aber ich habe noch nie an einer konspirativen Sitzung von niederen Berichterstattern wie mir teilgenommen, in der klar gesagt wurde: „Wir haben in der Weise zu berichten, dass Deutschland hoffentlich bald über die Wupper geht!“

    Es läuft viel subtiler.

    Es gibt einfach unausgesprochene Tabus oder auch „heilige Kühe“.

    Über bestimmte Themen sollte nur aus der und der Perspektive berichtet werden, über bestimmte andere Themen „am besten gar nicht“…

    Und Meinungen – also Kommentare – dürfen auch nur dann gebracht werden, wenn man damit nicht allzu sehr an-eckt. Das ist der Grundkonsens, über den eigentlich schon gar nicht mehr nachgedacht oder gar offen diskutiert wird. Allein, bei einer Redaktionskonferenz die Frage einzustreuen „Warum eigentlich (nicht)?“, erntet im günstigsten Fall väterlich-herablassende Worte der Zurechtweisung („Nee, das machen wir nicht, verstehste doch, oder?“), im schlimmsten Fall persönliche Angriffe („Machst Du dich etwa für diese Nazi-Ansicht stark?“), die, sofern kühn abgewehrt, sicherlich auch arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen würden. Hier kann ich (leider? zum Glück?) nur spekulieren: Ich hatte nie den Mut, dass bis zum Schluss auszutesten und meinen Job zu riskieren.

    Jedenfalls herrschen in der Tat Denk- und Verhaltens-Regeln, über die in der Redaktion keiner mehr wirklich nachdenkt. Weil sie als „allgemeiner gesellschaftlicher Konsens“ schlicht vorausgesetzt werden – so, wie man voraussetzt, dass man zum Trinken den Mund aufmachen muss oder dass man Kinder anständig behandeln soll. Wer würde das in Zweifel ziehen? Eben.

    So weit, so banal, so langweilig. Eigentlich gar nix dagegen zu sagen, oder doch?

    Hellhörig wurde ich vor vielen Jahren, als es mal wieder einen Fall von Gewaltkriminalität gab – offenbar von Deutschen ausgeübt an einem Ausländer. Es ging um eine Schlägerei mit Schwerverletzten, irgendwo in Deutschland. Es wurde hoch und runter berichtet, tage- ja wochenlang. Sondersendungen im TV: „Tun wir genug gegen Rechts?“, „Steht Deutschland am Nazi-Abgrund?“ und so weiter. Vor allem in den Öffentlich-Rechtlichen. Allgemeiner Konsens: „Wir müssen viel mehr gegen die Nazis machen! Mehr Geld für Integration! Für Sozialarbeiter! Für Streetworker! Ganz egal, was es kosten mag – es darf nicht sein, dass es noch einmal zu Gewalt gegen Ausländer auf deutschem Boden kommt! Unsere ausländischen Mitbürger zu schützen, ist unsere wichtigste Aufgabe!“… Ihr kennt das ja alles.

    Eine Woche später aber kam es zu einer erneuten gewalttätigen Auseinandersetzung, diesmal in unserer Nachbarstadt. Aber dabei blieb es nicht bei Verletzten – diesmal blieb ein toter Deutscher zurück. Er war nach einem Streit mit einem Libanesen (um was genau es ging, wurde nie öffentlich) von diesem niedergestochen worden und starb. Ich sehe die Pressemeldung der Polizei noch vor mir. In der Redaktionskonferenz schlug ich vor, auch über diesen Fall zu berichten. Die Redaktionsleitung untersagte dies mit dem denkwürdigen Argument „Dann heizen wir den Ausländerhass in Deutschland nur noch mehr an“.

    Wir berichteten also nicht über den Messer-Toten. Diese Nachricht kam einfach nicht vor.

    Jedoch: Ich glaube nicht, dass dahinter irgendwelches Verschwörungskalkül steckte. Es war einfach der pawlowsche Reflex einer (selbstverständlich extrem links ausgerichteten) Redaktionsleitung, dass man Ausländer gefälligst grundsätzlich nicht „an den Pranger“ stellt. So etwas gehört sich nicht „unseren Gästen gegenüber“, „das sind ja meist ganz arme Kerle aus den untersten sozialen Schichten, wahrscheinlich arbeits- und perspektivlos, und es ist keinem damit gedient, wenn wir jetzt helfen, Volkes Zorn zu entfachen, und dem Stammtisch eine Steilvorlage liefern…“ So oder so ähnlich lauteten die altbekannten Argumente, als ich nachfragte, warum wir über den Schläger von „Weit-weg-Stadt“ berichteten, den Messerstecher von nebenan aber keiner Zeile für würdig befanden.

    Diese Geschichte war zwar nicht der erste oder wichtigste, aber wohl der einschneidendste Moment, an dem ich endgültig begriff, dass wir eben nicht neutral und objektiv und der Wahrheit verpflichtet (was immer das sein mag) berichten (durften?), sondern dass wir in der Redaktion nach den Regeln der PC zu arbeiten hatten. Obwohl das so natürlich nie OFFEN ausgesprochen wurde und wird. Noch immer halten gerade die RedaktionsleiterInnen das Fähnchen der „Seriosität“, der „unabhängigen Berichterstattung“ und wie all die hehren Schlagworte lauten, hoch, hoch in den Himmel.

    Und dennoch glaube ich, dass dahinter kein großes Kalkül steht. Diese RedaktionsleiterInnen wissen schlicht nicht, dass sie damit praktisch allen demokratischen Werten einen Bärendienst erweisen – sie glauben, dem „sozialen Frieden“ und dem „Kampf gegen Nazis“ zu dienen – und wer wollte das nicht? Wer will ihnen einen Vorwurf machen, da sie doch in bester Absicht handeln?

    Diese KollegInnen differenzieren meines Erachtens schlicht nicht genug. Da herrscht ein ganz klares – wenn auch kaum wirklich durchdachtes – Feindbild. Ein einfaches Gut- und Böse-Schema. Hier nur einige Eckpunkte (ich könnte genau wie ihr wohl endlos weitermachen):

    Von vorneherein gut:

    – ALLE Ausländer
    – nicht-westliche Länder
    – ALLE (anderen) Kulturen
    – Alle nicht-christlichen Religionen
    – Alles, was irgendwie „LINKS“ ist (SPD, 68er, DKP, Kommunismus, Grün denken, „Che“ Guevara, Mao, unsere „russischen Freunde“, neuerdings gerne auch „Attac“, ja sogar die RAF-Leute (Zitat: „Die wollten wenigstens mal was verändern!“)
    – der Kampf „gegen die Wirtschaft“
    – der „Kampf gegen Rechts“
    – Partisanenkriege
    – Asyl für jeden, der darum bittet
    – „nachhaltige Energie“
    – Fair gehandelte Waren
    – Bücher
    – „Zivilcourage“ gegen „Nazis und deutsche Spießer“
    – alles „Soziale“
    – Feminismus
    – Weltbürgertum

    Von vorneherein schlecht:

    – der deutsche Staat
    – die deutsche „Kultur“ nach 1848 (eigentlich auch schon davor)
    – NATO
    – USA
    – Vertreter der (v.a. deutschen) Wirtschaft
    – Kirchgänger (mit Vorliebe katholische)
    – Alles, was nicht irgendwie „links“ ist (also alles rechts von der SPD)
    – „Spießer“
    – Soldaten in Uniform
    – Auswahl von Zuwanderern
    – Atomkraft
    – Das Angebot- und Nachfrage-Prinzip
    – das Fernsehen (!!!)
    – die Globalisierung
    – Widerstand gegen gewalttätige Ausländer
    – das Leistungsprinzip
    – die „Männerwelt“
    – Nationalismus

    Dazwischen gibt es in den Redaktionen, wie ich sie kenne, noch ein schmale Grauzone, die besonders argwöhnisch kontrolliert (und gerne aus „Entlarvungsgründen“ durch den kabarettistischen Kakao gezogen) werden muss:

    – ALLE Deutschen (mit Vorliebe solche Deutsche, die in Bayern wohnen, zum Biertisch gehen, im Schützenverein aktiv sind, Auto fahren und Fußball mögen).
    – Christentum
    – die westlichen Industrienationen
    – technischer Fortschritt

    Das „Gute“ bedeutet in diesem Sinne von vorneherein „der guten Sache dienend“, das „Schlechte“ muss „mit allen Mitteln bekämpft werden“, da es „faschistisches“ oder „neoliberales“ Gedankengut beinhaltet oder sich wenigstens nicht ausdrücklich gegen derartige Tendenzen ausspricht. Wohlgemerkt: Mit ALLEN Mitteln – nicht nur mit Mitteln des Rechtsstaats!!

    Mit diesen Denkmustern wird heute Programm gemacht. Das ist alles. NIE käme einer in unserer Redaktionsleitung auf die Idee, zu fragen:

    – „Sind wirklich alle Ausländer gut?“
    – „War Che Guevara nicht auch ein totalitärer Menschenverächter?“
    – „Nahm der große Vorsitzende Mao aus politischem Kalkül nicht den Tod von 55 Millionen Landsleuten in Kauf?“
    – „Profitieren wir nicht alle von einer gut funktionierenden Wirtschaft?“
    – „Was nützt uns eigentlich der Islam in Europa?“
    – „Wie soll künftig der Strom für Europa produziert werden, wenn wir keine Atom-, Kohle- und Müllkraftwerke mehr haben, kein Holz verbrennen und auch die Landschaft nicht mit Windrädern und Sonnenkollektoren verschandeln wollen?“

    Solche Fragen werden in einer öffentlich-rechtlichen Redaktion im Keim abgewürgt, das kann ich Euch flüstern. Deswegen gibt es in den ÖR’s – mit ganz wenigen Ausnahmen – auch kaumk eine differenzierte, sachliche Auseinanderstzung mit Dingen wie dem Islam. Das passt nicht ins Denkschema Gut-Böse. Man müsste gefährliche und kraftraubende Klimmzüge machen, um sein Weltbild aufrecht zu erhalten. Da berichtet man dann doch lieber von „fehlenden Mitteln“ im „Kampf gegen Rechts“! Oder schreibt als Intendant einfach vor, das jetzt eben eine wohlwollende Serie über den „Unbekannten Islam“ gemacht werden muss, der ja ganz klar „eine Bereicherung für uns alle“ ist.

    So beobachte, interpretiere und empfinde ich meinen beruflichen Alltag. Wie gesagt: Es steckt bei den verantwortlichen Personen noch nicht mal böser Wille dahinter, sondern der Irrglaube, man mache die Welt mit dieser Art Presse-Arbeit „jeden Tag ein Stück besser“.

    Argumente sind da völlig zwecklos.

    Wie ich mit meinem Gewissen klar komme? Eigentlich gar nicht. Will halt nicht Hartz IV beziehen.
    Ich weigere mich heute allerdings, bestimmte Beiträge zu übernehmen, von denen ich der Meinung bin, dass sie die Leute für dumm verkaufen. Karriere mach ich sowieso nicht mehr: Ich bin denen viel zu „rechts“. Das wissen die genau: Ich hab einem Kollegen mal erzählt, dass ich früher CDU gewählt habe. Das war dann aber mal Pfui!

  29. # Inkorrekter
    beeindruckender und bedrückender Kommentar. Habe ihn mehrmals gelesen. So ähnlich hab´ ich mir das vorgestellt.
    Danke für den Beitrag
    und freundliche Grüsse

  30. Danke, pinetop,

    musste das einfach mal loswerden. Ich hätte noch so viel aus der Welt der presseschmierfinken zu berichten, aber ich hab jetzt schon wunde Finger… 🙂

    Das meiste ahnt Ihr sicher schon.

  31. #43 Inkorrekter

    Nachgefragt zur Presselandschaft: Sind ihres Erachtens Welt, FAZ, Focus, Bild gegen Kirchgänger(„Wir sind Papst“), die deutsche “Kultur” nach 1848 oder gar alles rechts von der SPD? Man kann ja konsequent gegen den Mainstream sein – etliche der Diskutierenden hier geben an, lediglich die „Junge Freiheit“ noch ernstzunehmen – aber ist der Mainstream wirklich links und „68“??? Gefällt sich nicht der Spiegel gerade in vermeintlicher Unkorrektheit bezüglich der Energiepolitik? Oder sind sie TAZ, Zeit oder FR Journalist – da wäre meine Erwartungshaltung bei einer Bewerbung aber auch keine andere. Was die Presse meiner Meinung nach eint, ist die Appeasement-Politik gegenüber dem Islamismus und insbesondere die drei letztgenannten eine mitunter israelfeindliche Palästinensersolidarität.

  32. # #43 Inkorrekter (15. Aug 2008 18:25)

    Muss mich nach langer Zeit auch mal wieder zu Wort melden.
    Ich hab’ vielleicht nicht allzu viel Neues zu sagen, aber als “Presseschmierfink” (arbeite als Journalist) muss ich das Folgendes doch mal loswerden.

    Unter den Programmmachern einer ganz bestimmten Presse, so wie ich sie kenne, gibt es nicht wirklich eine großartige “Verschwörung pro Islam”. Mag sein, dass es die in den entscheidenden Gremien eines Zeitungs- oder Verlagshauses, eines Senders, in Wirtschaft oder Politik gibt, aber ich habe noch nie an einer konspirativen Sitzung von niederen Berichterstattern wie mir teilgenommen, in der klar gesagt wurde: “Wir haben in der Weise zu berichten, dass Deutschland hoffentlich bald über die Wupper geht!”

    Es läuft viel subtiler.

    Es gibt einfach unausgesprochene Tabus oder auch “heilige Kühe”.

    Über bestimmte Themen sollte nur aus der und der Perspektive berichtet werden, über bestimmte andere Themen “am besten gar nicht”…

    Und Meinungen – also Kommentare – dürfen auch nur dann gebracht werden, wenn man damit nicht allzu sehr an-eckt. Das ist der Grundkonsens, über den eigentlich schon gar nicht mehr nachgedacht oder gar offen diskutiert wird. Allein, bei einer Redaktionskonferenz die Frage einzustreuen “Warum eigentlich (nicht)?”, erntet im günstigsten Fall väterlich-herablassende Worte der Zurechtweisung (”Nee, das machen wir nicht, verstehste doch, oder?”), im schlimmsten Fall persönliche Angriffe (”Machst Du dich etwa für diese Nazi-Ansicht stark?”), die, sofern kühn abgewehrt, sicherlich auch arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen würden. Hier kann ich (leider? zum Glück?) nur spekulieren: Ich hatte nie den Mut, dass bis zum Schluss auszutesten und meinen Job zu riskieren.


    Interessant. Aber genauso denkt sich dass ohnehin jeder bei Pi und sehr viele andere im Volke.
    Sie schreiben, „es ist nicht wirklich eine pro-islamische Verschwörung“, aber genau das ist es, wenn man nur Halbwahrheiten ins Volk streut und Augenwischerei betreibt.

    Indirekt haben Sie es auch zugegeben „es läuft viel subtiler ab“!

    Jedenfalls herrschen in der Tat Denk- und Verhaltens-Regeln, über die in der Redaktion keiner mehr wirklich nachdenkt. Weil sie als “allgemeiner gesellschaftlicher Konsens” schlicht vorausgesetzt werden – so, wie man voraussetzt, dass man zum Trinken den Mund aufmachen muss oder dass man Kinder anständig behandeln soll. Wer würde das in Zweifel ziehen? Eben.

    So weit, so banal, so langweilig. Eigentlich gar nix dagegen zu sagen, oder doch?


    Ja, leider wird Gehirnwäsche irgendwann zur Gewöhnung für die Menschen und sie wissen dann nicht mehr zwischen Recht und Unrecht wirklich zu unterscheiden. Daher meinen PC-Linke tatsächlich sie würden für die Gerechtigkeit stehen, was es aber 100%nicht ist, weil sie die objektive Neutralität der Mitte längst verlassen haben, ohne es selbst zu bemerken. Sagt ja auch keiner was dagegen und man wird nur in seiner Blödheit noch darin durch die Medien, das Umfeld und den allgemeinen gesellschaftlichen Konsens noch irrsinnigerweise darin bestätigt! Die sie fehlentwickelten Menschleins hinterfragen sich niemals wirklich selbst oder die Sachlagen, ob sie vielleicht total falsch liegen könnten. Grundsätzlich liegen die anderen falsch und sie niemals, trotz gegenteiliger, belastender Mundpropaganda und alles erdrückender Faktenlagen.

    Jedoch: Ich glaube nicht, dass dahinter irgendwelches Verschwörungskalkül steckte. Es war einfach der pawlowsche Reflex einer (selbstverständlich extrem links ausgerichteten) Redaktionsleitung, dass man Ausländer gefälligst grundsätzlich nicht “an den Pranger” stellt. So etwas gehört sich nicht “unseren Gästen gegenüber”, “das sind ja meist ganz arme Kerle aus den untersten sozialen Schichten, wahrscheinlich arbeits- und perspektivlos, und es ist keinem damit gedient, wenn wir jetzt helfen, Volkes Zorn zu entfachen, und dem Stammtisch eine Steilvorlage liefern…” So oder so ähnlich lauteten die altbekannten Argumente, als ich nachfragte, warum wir über den Schläger von “Weit-weg-Stadt” berichteten, den Messerstecher von nebenan aber keiner Zeile für würdig befanden.


    Und genau darin liegt die Verschwörung, falsches Zeugnis abzulegen!

    Und dennoch glaube ich, dass dahinter kein großes Kalkül steht. Diese RedaktionsleiterInnen wissen schlicht nicht, dass sie damit praktisch allen demokratischen Werten einen Bärendienst erweisen – sie glauben, dem “sozialen Frieden” und dem “Kampf gegen Nazis” zu dienen – und wer wollte das nicht? Wer will ihnen einen Vorwurf machen, da sie doch in bester Absicht handeln?


    Doch, man muß Ihnen den Vorwurf machen, wenn sie selbst nicht fähig sind eine objektive Urteilskraft einzugehen. Sie erweisen der Demokratie damit alles andere, wie einen Bärendienst, sondern das Gegenteil dessen! Eine psychologische Schulung ihrer Arbeit wäre von Nöten, um Ursache und Wirkung zu begreifen, wenn man nur die Halbwahrheiten unter´s Volks bringt!

    Diese KollegInnen differenzieren meines Erachtens schlicht nicht genug. Da herrscht ein ganz klares – wenn auch kaum wirklich durchdachtes – Feindbild. Ein einfaches Gut- und Böse-Schema.


    Das ist mit das größte Problem dieser Journaillen! Sie sind eigentlich der Wahrheit verpflichtet und nicht um Halbwahrheiten zu verbreiten, die aus dem Zusammenhang gerissen eine vollkommen falsche Tatsache vorgaukeln! Das ist ähnlich, wie lügen!

    Jeder muß wissen, ob er solch ein System wirklich unterstützen möchte oder ob er lieber die unbequemen Konsequenzen daraus zieht (wenn es mehrere machen, wird es einfacher, weil dann muß die Gegenseite sich was anderes einfallen lassen, als die Leute beruflich zu verfolgen – da reicht diffamieren nicht mehr aus)! Aber mal sehen, wie weit der Bogen noch überspannt werden kann, bis totale Endstation für die Verantwortlichen eintritt!?

  33. Und nicht vergessen: Das hat alles nix mit dem Islam zu tun!

    Wenn wir der Muselpest nicht Einhalt gebieten, gibt es diesen Film irgendwann aus Europa.
    Unterschied wird im Text nur statt „Nil“ eben „Rhein“ sein…

  34. #43 Inkorrekter (15. Aug 2008 18:25)

    Ich hab einem Kollegen mal erzählt, dass ich früher CDU gewählt habe. Das war dann aber mal Pfui

    Und was wählen Sie jetzt?

  35. #35 dayan

    Vor ein paar Jahren hätte ich noch (genau wie Du jetzt) „Respekt“ auf dieses Lippenbekenntnis der Muselverbände geantwortet.

    Heute jedoch weiß ich, was „Taqqiya“ bedeutet.

  36. #43 Inkorrekter

    Der Zustand des deutschen Qualitätsjournalismus ist also wirklich genau so trostlos, wie man es sich gemeinhin vorstellt.

    Keine gute Nachricht, trotzdem Danke für die „Interna“. Das erklärt schon einiges…

  37. #51 Kufar4Life (15. Aug 2008 19:49)

    Ich möchte es nicht verallgemeinern. Das sind lediglich meine ganz persönlichen Erfahrungen, die ich in wenigen Redaktionsstuben gemacht habe.

    #47 Islamophober (15. Aug 2008 19:23)

    Hallo,

    ich denke, Sie haben mich gar nicht missverstanden: Mich k*tzt die Situation ebenso an wie Sie. Und ich bin auch nicht derjenige, der die Verantwortlichen in Schutz nehmen wollte. Es ist m.E. nicht in Ordnung, wie es in den von mir beschriebenen Redaktionen bei vielen Themen zugeht.

    Was ich zum Ausdruck bringen wollte, bleibt aber Folgendes:

    Es herrscht meiner Einschätzung nach (leider!???) kein böser Wille, keine geheime Verschwörung vor, sondern schlicht Uninformiertheit, Uninteressiertheit, das Diktat des „Politisch Korrekten“, der Wunsch, sich „nicht die Finger schmutzig zu machen“, Bequemlichkeit, der Wunsch, „das Richtige zu tun“ (auch wenn man zu undemokratischen Mitteln greifen muss – es ist ja für die „gute Sache“!!)… Nennen Sie es wie sie wollen. Die übliche PC-Indoktrination eben.

    Das ist natürlich für Journalisten fatal. Aber es ist nunmal so. Leider bin ich Teil des Systems, weil ich dieses System nicht freiwillig verlasse. Eingedenk des alten Spruchs „Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing'“ kann ich lediglich sagen, dass ich längst nicht jedes Brot esse und auch nicht alle Lieder mitsinge. Sonst würde ich auch nicht hier posten. Aber den offenen Aufruhr kann ich mir schlicht nicht leisten. Vergessen Sie nicht: Ich stehe in meinem Kollegium ziemlich allein auf weiter Flur. Und Hart IV will ich nun mal nicht.

    Über das Wort „Verschwörung“ ließe sich sicher trefflich streiten. Ich sehe das vielleicht zu naiv: Verschwörung bedeutet doch, dass irgendwelche mächtigen Leute hinter den Kulissen ohne Wissen der anderen Pläne aushecken und ihre Untergebenen und vielleicht viele andere Außenstehenden unbeobachtet für ihre egoistischen Zwecke steuern, ohne dass es für diese Absprachen Beweise gäbe.

    Ich weiß nicht, ob es solche Treffen (bei uns? in der Wirtschaft? In der Politik?) gab oder gibt, denn ich war nie zu so einem Meeting eingeladen. Die denkbaren AUSWIRKUNGEN, das heißt, der Arbeitsalltag, macht es allerdings in manchen Fällen extrem schwer, nicht daran zu glauben, dass irgendwelche Leute (Berlin? Brüssel? New York? Die Weltwirtschaftselite bei Ihren Treffen in Davos?) sich verschworen haben, das gebe ich zu. Wobei mir eigentlich nicht klar ist, wer sich da gegen wen verschworen haben soll – und vor allem warum. Ich meine: Wem (in der mächtigen, westlichen Welt) würde es wirklich nützen, Europa zum Beispiel dem Islam einzuverleiben?

    Ich wurde jedenfalls noch nie KONKRET und OFFEN mit Anweisungen des „großen Bruders of NWO“ konfrontiert.

    Zu einem Ihrer Absätze möchte ich noch kurz Stellung nehmen:

    „wenn es [„die unbequemen Konsequenzen daraus zieh“en, (Sie meinen wahrscheinlich kündigen)] mehrere machen, wird es einfacher, weil dann muß die Gegenseite sich was anderes einfallen lassen, als die Leute beruflich zu verfolgen – da reicht diffamieren nicht mehr aus!“

    Ich wollte, ich könnte Ihnen da zustimmen. Es geht gar nicht um Diffamierung, es geht um Abmahnungen und Entlassungen. Auf meinen Posten warten Dutzende, wenn nicht Hunderte junger Menschen frisch von der Uni mit acht Semestern Auslandserfahrung und fünf Sprachen fließend sprechend, die nichts lieber täten, als die geschilderte PC-Linie zu befolgen. Und ich sehe keinen Richter, keinen Politiker, keine Partei, kein seriöses Presse-Organ oder irgendeine andere Kraft im Staate, der, die oder das sich hier zu meinen Gunsten einschalten würde – auch und gerade die Gewerkschaft nicht. Daran bin ich und meinesgleichen als „Mitläufer“ noch nicht mal unschuldig – darin steckt die bittere Ironie.

    Ich wollte, ich wüsste einen Ausweg.

    Ihr „Wenn alle zusammenhalten, klappt es“ halte ich irgendwie für Kinderglauben: Wann haben die bürgerlichen Demokraten in Deutschland oder Europa je zusammengehalten und Farbe bekannt? Können sie auch nicht: Sie werden sofort in die braune Ecke gestellt und unmöglich gemacht, zur Persona non Grata erklärt. Und als solche haben sie schon gar keine Möglichkeit mehr, etwas zu ändern. Steht hier doch beinahe jeden Tag im Blog. Das ist das Dilemma.

    „Aber mal sehen, wie weit der Bogen noch überspannt werden kann, bis totale Endstation für die Verantwortlichen eintritt!?“

    Für die „Verantwortlichen“ – und ich denke da nur an die nächste Ebene der Vorgesetzten – wird niemals so etwas wie ein „Endstation“-Zustand eintreten. Die haben die 50 sowieso längst überschritten, könnten in einen recht gut situierten Ruhestand im längst abbezahlten Häuschen am Stadtrand gehen – ohne nennenswerte existenzbedrohende Folgen. Die „hohen Damen und Herren“ eine Etage höher sind ohnehin unantastbar, und die Politiker halten über all das obendrein ihre schützende Hand. Sie wissen doch, wie das läuft.

  38. #47 dayan (15. Aug 2008 19:21)

    Ich habe schon für eine Handvoll verschiedene Presseorgane gearbeitet, für Rundfunk, Zeitung, Fernsehen, privat und nicht privat. Es war überall das Gleiche: Es gab immer den unausgesprochenen Konsens zum „Politisch Korrekten“. Darum ging es mir. Das dass für viele nichts Neues ist, ist mir schon klar. Aber die meisten PI-Sachen hier kauen doch auch auf denselben Themen rum, oder?

    Im Übrigen bin ich kein regelmäßiger Leser aller von Ihnen erwähnten Blätter. Das meiste krieg ich hier über die PI-Links mit. Da sind die einen Zeitungen sicherlich bei gewissen Themen konservativ, bei anderen „links“, wieder andere Publikationen sind meistens links, in bestimmten Fragen aber auf einmal konservativ. Vielleicht „differenzieren“ die alle ja doch richtig und kommen halt zu anderen Schlüssen. Mag sein.

    Darum geht es mir gar nicht, und ich will auch nicht bestimmte Zeitungen oder Publizisten angreifen. Ich wollte nur berichten, dass es dort, wo ich hineinschnuppern durfte, eben jedes Mal unausgesprochene Übereinkünfte gab. Und die waren alle im Grundsatz (mit kleinen Ausnahmen vielleicht) so ausgerichtet, wie ich es beschrieben habe. Nämlich stramm links, wenn es um innenpolitische Fragen ging. Extrem misstrauisch allem gegenüber, was nur entfernt nach „deutschem Interesse“ oder „nationalen Vorteilen“ roch. Das war immer automatisch bäh.

    Zur Frage der „israelfeindlichen Palästinensersolidarität“ will ich hier gar nichts sagen – das gehörte nicht unbedingt zu den Alltagsthemen in meine(r/n) doch sehr regionalen Redaktion(en).

  39. #52 Inkorrekter (15. Aug 2008 20:10)

    Hallo,

    ich denke, Sie haben mich gar nicht missverstanden: Mich k*tzt die Situation ebenso an wie Sie. Und ich bin auch nicht derjenige, der die Verantwortlichen in Schutz nehmen wollte. Es ist m.E. nicht in Ordnung, wie es in den von mir beschriebenen Redaktionen bei vielen Themen zugeht.

    Nee, ich habe Sie wirklich sehr gut verstanden und verstehe auch Ihre Lage voll und ganz. Aber das Wegducken dieser ganzen Gesellschaft, ist unser aller Problem!

    Die Menschen haben ihr feste Einkommen, Ihr Haus was abbezahlt werden muß, Familie usw. weswegen man aus diesem ganzen Karussell nur schwerlich aussteigen kann, außer man wirft eben alles über Bord, was man hat. Das ist die Geißel unseres kapitalistischen Systems, wo das Gehalt/Geld/der Arbeitsplatz wichtiger wird, wie die Wahrheitsfindung und Gerechtigkeit. Das ist Preis, der zu bezahlen ist, um sich abgesichert zu fühlen, in unseren heutigen Industriestaatssystemen. Das ist mir seit langem klar geworden. Ich wollte lediglich ihre Emotionen noch mehr rausholen, was sie ja auch geschrieben haben.

    Was ich zum Ausdruck bringen wollte, bleibt aber Folgendes:

    Es herrscht meiner Einschätzung nach (leider!???) kein böser Wille, keine geheime Verschwörung vor, sondern schlicht Uninformiertheit, Uninteressiertheit, das Diktat des “Politisch Korrekten”, der Wunsch, sich “nicht die Finger schmutzig zu machen”, Bequemlichkeit, der Wunsch, “das Richtige zu tun” (auch wenn man zu undemokratischen Mitteln greifen muss – es ist ja für die “gute Sache”!!)… Nennen Sie es wie sie wollen. Die übliche PC-Indoktrination eben.

    Das ist natürlich für Journalisten fatal. Aber es ist nunmal so. Leider bin ich Teil des Systems, weil ich dieses System nicht freiwillig verlasse. Eingedenk des alten Spruchs “Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’” kann ich lediglich sagen, dass ich längst nicht jedes Brot esse und auch nicht alle Lieder mitsinge. Sonst würde ich auch nicht hier posten. Aber den offenen Aufruhr kann ich mir schlicht nicht leisten. Vergessen Sie nicht: Ich stehe in meinem Kollegium ziemlich allein auf weiter Flur. Und Hart IV will ich nun mal nicht.

    Kann ich nachvollziehen, auch wenn ich selbst immer den steinigsten Weg gehen würde, koste es alles! Ich habe fast alles abgelegt, was Reichtum ist und, was einen von diesem System abhängig machen könnte. Reichtum/Lebensstandard verpflichtet. Das ist bei den meisten Menschen der Fall – sie sind Gefangene des Systems. Viele ziehen deswegen im Nachhinein die Konsequenzen und decken auf, wenn sie nichts mehr verlieren können (wenn der Ruhestand erreicht ist, die Familie versorgt und abegsichert…).

    Über das Wort “Verschwörung” ließe sich sicher trefflich streiten. Ich sehe das vielleicht zu naiv: Verschwörung bedeutet doch, dass irgendwelche mächtigen Leute hinter den Kulissen ohne Wissen der anderen Pläne aushecken und ihre Untergebenen und vielleicht viele andere Außenstehenden unbeobachtet für ihre egoistischen Zwecke steuern, ohne dass es für diese Absprachen Beweise gäbe.

    Lässt sich. Ist es nicht so, dass mächtige Wirtschaftsverbände, Wirtschaftsbosse,geschmierte Politiker in Aufsichtsräten (wie ja auch mehrmals bereits aufgedeckt wurde – VW-Affäre…)ihre Pläne aushecken, ohne das Volk, ihre Bediensteten fragen und einbeziehen und so etwas erst rauskommt, per Zufall?

    Ich weiß nicht, ob es solche Treffen (bei uns? in der Wirtschaft? In der Politik?) gab oder gibt, denn ich war nie zu so einem Meeting eingeladen. Die denkbaren AUSWIRKUNGEN, das heißt, der Arbeitsalltag, macht es allerdings in manchen Fällen extrem schwer, nicht daran zu glauben, dass irgendwelche Leute (Berlin? Brüssel? New York? Die Weltwirtschaftselite bei Ihren Treffen in Davos?) sich verschworen haben, das gebe ich zu. Wobei mir eigentlich nicht klar ist, wer sich da gegen wen verschworen haben soll – und vor allem warum. Ich meine: Wem (in der mächtigen, westlichen Welt) würde es wirklich nützen, Europa zum Beispiel dem Islam einzuverleiben?

    Das passiert jetzt und überall und immer wieder, dafür muß man sich ja nicht mal treffen in einer Internetwelt. Und es sind vielleicht auch keine filmreifen Verschwörungsrunden, wie man sich das vorstellt, aber es ist doch menschlich, dass es heimliche absprachen gibt, von denen das einfache Fußvolk nichts zu wissen hat. So wie es das, in der Historie schon immer gegeben hat, Intrigen, Geheimbünde, heimliche Absprachen, Adel & Trunk, Feudalismus, wirtschaftlich-politische Kartelle, Schmiergelder, Bestechung, usw.

    Zu einem Ihrer Absätze möchte ich noch kurz Stellung nehmen:

    “wenn es [„die unbequemen Konsequenzen daraus zieh“en, (Sie meinen wahrscheinlich kündigen)] mehrere machen, wird es einfacher, weil dann muß die Gegenseite sich was anderes einfallen lassen, als die Leute beruflich zu verfolgen – da reicht diffamieren nicht mehr aus!”

    Ich wollte, ich könnte Ihnen da zustimmen. Es geht gar nicht um Diffamierung, es geht um Abmahnungen und Entlassungen. Auf meinen Posten warten Dutzende, wenn nicht Hunderte junger Menschen frisch von der Uni mit acht Semestern Auslandserfahrung und fünf Sprachen fließend sprechend, die nichts lieber täten, als die geschilderte PC-Linie zu befolgen. Und ich sehe keinen Richter, keinen Politiker, keine Partei, kein seriöses Presse-Organ oder irgendeine andere Kraft im Staate, der, die oder das sich hier zu meinen Gunsten einschalten würde – auch und gerade die Gewerkschaft nicht. Daran bin ich und meinesgleichen als “Mitläufer” noch nicht mal unschuldig – darin steckt die bittere Ironie.

    Das ist mir schon klar. Es fängt erst mit Diffamierung an und geht dann bis zur völligen Isolation und Herabwürdigung eines Menschen.

    Aber hier erwarte ich von Menschen, die Courage haben, am langem Hebel sitzen oder auch nicht, dass der ein oder andere einfach den Mut hat aufzustehen und vielleicht auch daraus sein Kapital schlägt, was sein gutes Recht ist. Die „feigen Hunde“ schlägt man mit seinen eigenen Waffen, wenn man selbst an sich glaubt! Und irgendwer wird sich vielleicht finden, wenn auch nicht aus selbigen Bereich, um sich gegen die Obrigkeit zu stellen.

    Ihr “Wenn alle zusammenhalten, klappt es” halte ich irgendwie für Kinderglauben: Wann haben die bürgerlichen Demokraten in Deutschland oder Europa je zusammengehalten und Farbe bekannt? Können sie auch nicht: Sie werden sofort in die braune Ecke gestellt und unmöglich gemacht, zur Persona non Grata erklärt. Und als solche haben sie schon gar keine Möglichkeit mehr, etwas zu ändern. Steht hier doch beinahe jeden Tag im Blog. Das ist das Dilemma.

    Richtig, das ist naiv zu glauben. Jeder ist sich selbst am nächsten. Aber jeder muß auch vielleicht selbst sein eigenes Zeichen setzen. Wie gesagt, es geht auch dann, wenn man sich hinterher unabhängig gemacht hat. Vielleicht ist auch das eine Möglichkeit, so wie ein Herr Wiedenroth der keine Konkurrenz zu befürchten hat, weil die anderen Karikaturisten alle in den gleichen Eimer kotzen. Er hat für sich damit seinen eigen Markt und sein Publikum geschaffen. Das meine ich auch mit „gleichen Waffen schlagen“.

    Für die “Verantwortlichen” – und ich denke da nur an die nächste Ebene der Vorgesetzten – wird niemals so etwas wie ein “Endstation”-Zustand eintreten. Die haben die 50 sowieso längst überschritten, könnten in einen recht gut situierten Ruhestand im längst abbezahlten Häuschen am Stadtrand gehen – ohne nennenswerte existenzbedrohende Folgen. Die “hohen Damen und Herren” eine Etage höher sind ohnehin unantastbar, und die Politiker halten über all das obendrein ihre schützende Hand. Sie wissen doch, wie das läuft.

    So sieht die Realität jetzt noch aus. Aber auch ein Deutsches Volk hat bewiesen, dass es aufstehen kann, wie beim Mauerfall zu sehen war. Und das muß kein “ naiver Kinderglauben“ sein, wenn das wieder zur Realität wird, um dann die miese Brut der Verantwortungslosen heranzuziehen. Alles und nichts ist möglich auf dieser Welt. Und manchmal passieren Dinge, die der Mensch nie für möglich gehalten hätte…

  40. Hallo, Inkorrekter!

    Gut geschrieben – nur ist es keine frage von glauben, ob verschwörung oder ob nicht.
    Und dass das gar nicht mehr wahrgenommen wird, ist ja das erschreckende und schreckliche an der meinungmacherei.

    Du schreibst, es sei wie ein pawlowscher reflex….Der pawlowsche reflex ist antrainiert!
    Und die manipulierten merken es nicht einmal.

    Hunde bekamen futter – der speichel lief,
    Hunde bekamen futter mit klingel – der speichel lief,
    Hunde hörten nur noch klingel – der speichel lief!
    Und so läuft der speichel in den redaktionen, wenn bestimmte wörter oder fakten genannt werden….
    Und ein derart einmal eingebrannter reflex kann niemals komplett gelöscht werden.

    Nicht mal
    Theo Retisch
    wird jemand behaupten können, dass das alles nur zufällig geschieht.

  41. Danke erstmal an Islamophober und Theo Retisch für Euer Feedback!

    Zitat Islamophober: „Aber auch ein Deutsches Volk hat bewiesen, dass es aufstehen kann“

    Ja, das ist 20 Jahre her. Und war drüben im Osten. Im Westen habe ich nie irgendwelche Wiedervereinigungsdemos beobachtet. (Vielleicht, weil es „bäh“ war, wieder ein „Großdeutschland“ zu wünschen? Genau die Sau wurde doch zähneklappernd noch Monate nach dem friedlichen Mauerfall in der ganzen europäischen Presse durchs Dorf getrieben: Die Angst, dass jetzt „das alte Deutschland wieder aufersteht“. Besonders die Franzosen nahmen damals kaum ein Blatt vor den Mund und zogen denselben schief. Aber das nur nebenbei.).

    Auch wenn ich es mir noch so wünschen würde: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Westler nach 63 Jahren „nur nicht den Mund aufmachen“ auf einmal revolutionäre Ideen hätten, die die Leute dann auch noch in Massen mobilisieren. Geschimpft wird immer viel – aber dann guckt man sich doch lieber RTL explosiv an und hat noch mehr zu schimpfen. Was hier fehlt, sind wöchentliche Demonstrationen mit 300.000 Mann vor dem Bundestag. Aber ups! das ist ja schon wieder im Osten – und ausgerechnet in der Stadt, wo gewisse Kreise das schon zu verhindern wissen. Ich sehe da schwarz.

    @ Theo retisch:
    „Der pawlowsche reflex ist antrainiert! […] Und ein derart einmal eingebrannter reflex kann niemals komplett gelöscht werden.“

    Ich fürchte, da ist was Wahres dran. Mir wurde das – wie vermutlich vielen hier – aber irgendwann mal bewusst, wie sehr wir konditioniert sind. Allein mit Wörtern konditioniert sind. Kann man übrigens in meiner Redaktion sehr gut beobachten. Bestimmte Worte oder Sätze meinerseits ziehen sofort hochgezogene Augenbrauen, verkniffene Münder und blitzartiges Wortabschneiden nach sich. Völlig reflexhaft. Wie in dem alten Witz: „Liebe Krankenschwester, würden Sie mir bitte einen blasen?“ (entsetztes Gesicht innerhalb einer Zehntelsekunde) „… und Nierentee bringen?“ Entspannung, Gelächter.
    Nur, dass es bei uns selten zu Entspannung und Gelächter kommt. Weil man gar nicht mehr zur Formulierung der Pointe kommt, so pfeilschnell wird die Nazi-Keule geschwungen.

    Wie gesagt: Auch ich wurde so konditioniert, in den Siebziger und Achtziger Jahren. Von Religions-, Deutsch- Geschichts- und Sozialkundelehrern, Eltern, und und und… Mit im Grunde demselbem Gut-Böse-Schemata wie all die anderen Leute in all den Schulklassen, Universitätsseminaren und Redaktionen, die ich bisher von innen sehen durfte. Mir war das immer schon suspekt. Aber jeder leise geäußerte Zweifel zog sofort die Nazi-Keule nach sich.

    Ich konnte mir gar nicht mehr vorstellen, dass sich irgendjemand traut, anders zu denken! (Bis ich hier den PI-Blog fand, danke für diese große Erleichterung). Trotzdem ertappe ich mich wie viele andere hier auch immer wieder dabei, PC zu denken. PC im Sinne von „die Wahrheit wissentlich negierend oder zumindest verschleiernd, um nicht irgendjemandem auf den Schlips zu treten“.

    Jedenfalls arbeite ich nach meinen Möglichkeiten noch immer daran, das Joch des PC abzuwerfen. Jeden Tag. Und ich bewundere die Leute, die das geschafft haben.
    Dennoch wäre es immer noch gesellschaftlicher und finanzieller Selbstmord, wirklich ganz offen für meine bürgerliche Überzeugung einzutreten.

    Wenn ich mir den letzten Satz noch mal durch den Kopf gehen lasse, graust es mir: In Deutschland ist es (noch nicht? nicht mehr?) für Journalisten möglich, offen für bürgerliche Werte einzutreten, weil man dann Gefahr läuft, sehr schnell gesellschaftlich oder finanziell ruiniert zu sein. Leben wir wirklich in einer derart totalitären Gesellschaft?

    Ich glaube: Im Moment ja. Und deswegen bin ich PI dankbar für die Nische.

  42. #57 Inkorrekter (15. Aug 2008 21:41)

    Ja, das ist 20 Jahre her. Und war drüben im Osten. Im Westen habe ich nie irgendwelche Wiedervereinigungsdemos beobachtet. (Vielleicht, weil es “bäh” war, wieder ein “Großdeutschland” zu wünschen? Genau die Sau wurde doch zähneklappernd noch Monate nach dem friedlichen Mauerfall in der ganzen europäischen Presse durchs Dorf getrieben: Die Angst, dass jetzt “das alte Deutschland wieder aufersteht”. Besonders die Franzosen nahmen damals kaum ein Blatt vor den Mund und zogen denselben schief. Aber das nur nebenbei.).

    Auch wenn ich es mir noch so wünschen würde: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Westler nach 63 Jahren “nur nicht den Mund aufmachen” auf einmal revolutionäre Ideen hätten, die die Leute dann auch noch in Massen mobilisieren. Geschimpft wird immer viel – aber dann guckt man sich doch lieber RTL explosiv an und hat noch mehr zu schimpfen.

    Auch im Westen ist es noch keine 63 Jahre her, als die letzte Bewegung viel Veränderung brachte(man denke an die 68er).

    Manchmal bemerkt man auch den Prozess gar nicht (oder will ihn auch gar nicht bemerken – das Selbstbelügen hat ja Hochkonjuktur), weil er so langsam voranschleicht, genau wie mit der Islamisierung Europas. Man ist mitten drinnen, aber nur die wenigsten bemerken die Veränderung, wohl so ähnlich, wie sich die Erdkugel dreht und man nichts davon merkt…

  43. Bekanntlich dreht sich die Welt weiter. „Nichts bleibt, wie es war“!
    Die Menschen lassen sich vielleicht über lange Strecken hinweg auf der Nase voller Ungerechtigkeit herumtanzen, nicht aber für alle Zeiten! Dann kommt die Wende!

    Kurzer Indsider: Selbst in den Kreisen eines BND weiß man, daß die Islamisierung vorhersehbar ist. Dazu muß man schließlich auch kein Prophet sein!

  44. @ Inkorrekter

    Gegen PC kann man von Innen nur mit Fingerspitzengefühl vorgehen. Zu der Zeit, als man in den USA nicht negative über den Irak-Krieg berichten konnte hat sich ein Mann vor die Kamera gestellt und eine Stunde lang die Name von gefallen US-Soldaten vorgelesen. Das änderte alles. Das ganze Geschrei der Kriegsgegner im Internet und auf Demos hat nur die Grundlage gebracht.
    Aber der Wandel muss von Innen kommen. Und zwar vorsichtig.

    Suchen sie danach wie Journalisten andere PC-Situationen überwältigt haben und gucken sie auf die Stimmung im Volk und unter ihren Kollegen.

  45. Ohne genaue Angaben über die Herkunft solcher Videos, über den Ort und die Zeit der Entstehung, die Umstände und die Verfasser, sind solche Videos absolut wertlos. Sowas kann jeder machen und genau das wird auch jeder entgegnen, der kritisch und nicht extrem leichgläubig ist. Ohne eine Mindestverifizierbarkeit schadet soetwas eher als das es nützt, denn sollte es gefälscht sein, rückt es denjenigen der es präsentiert in ein schlechtes Licht und macht ihn unglaubwürdig.

  46. claudia roth und co gmbh haben dagegen nichts einzuwenden. oder hat jemand aus diesen reihen kritik gehört? solange der sudan genau so totalitär daherkommt wie das totalitäre linke 68er-gutmenschentum, ist gegen diese vergewaltigungen nichts einzuwenden. sie sind ausdruck kulturspezifischer werte im sudan und fallen in d unter den folklore-rabatt der linken justiz. hitler und stalin hatten ja auch einen pakt geschlossen!

  47. Wie meinte BERT BRECHT (glaub ich)so schön :
    .
    DIE DÜMMSTEN KÄLBER MÄSTEN IHRE METZGER SELBER !
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sudan#Wirtschaft
    Sudan verfügt über reichhaltige Vorkommen von Bodenschätzen, wie zum Beispiel Erdöl, Eisen, Marmor, Gold und Uran

    Eine wichtige Devisenquelle des Landes ist die Baumwolle, die vor allem in den Bewässerungsgebieten der Dschazira-Ebene zwischen dem Weißen und dem Blauen Nil angebaut wird. Weitere Erzeugnisse sind Erdnüsse, Sesam, Hirse, Sorghum, Weizen und Zuckerrohr. Sudan ist Haupterzeuger von Gummiarabikum, das aus dem Harz einer Akazienart gewonnen wird.

    Bei obigen Produkten ,sollte der geneigte ,demokratische und menschnenrechtsliebende Verbraucher sich informieren ,daß er diese Produkte nicht aus dem Sudan erwirbt !

    Bitte Firmen melden ,die keine solchen Produkte führen ,damit man diese Marken bevorzugen kann !

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