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Beck will sehen

Volker Beck fordert den sofortigen Vollzug der Integration. Nachdem die guten Deutschen sich am vergangenen Wochenende schützend vor die durch Nazis bedrohten Muslime gestellt haben, will er am kommenden Wochenende die Gegenleistung sehen. Ja was ist das denn für eine Gastfreundschaft, Volkan?

Auf seiner Webseite quengelt der grüne Besserwisser:

Die muslimischen Verbände sollten sich gegen die antisemitische und antiisraelische Demonstration zum sogenannten Al Quds Tag am Wochenende wenden. Die Demonstration wird von der Quds-AG der islamischen Gemeinden der Schiiten in Deutschland veranstaltet.

Wir haben letzte Woche in Köln unsere Solidarität mit den Rechten der Muslima und Muslime in Deutschland zum Ausdruck gebracht. Jetzt ist die Solidarität und der demokratische Standpunkt der muslmischen Organisationen gefordert.

Mit den demokratischen Gegendemonstranten sollten die muslimischen Verbände sich gegen

– die Delegitimierung des Staates Israels

– antisemitische, antiisraelische und antiamerikanische Hetze

– gegen jegliche Menschenrechtsverletzungen durch das iranische Regime

– Diskriminierungen und Kriminalisierungen von muslimischen Menschen
und anderen MigrantInnen

– die Verwendung von Religionen zur Mobilisierung, als Rechtfertigung und zur
Ausübung von Gewalt und Krieg

– jede Art des Fundamentalismus

– jeden Versuch den Holocaust zu leugnen oder zu relativieren

wenden.

Sie sollten klar machen:
Wer die Vernichtung Israels fordert, kann nicht für Frieden eintreten!

Ja Volkan, das sollten sie tun. Jedenfalls wenn es stimmt, was sie Dir immer erzählt haben, und was Du dienstfertig nachgeplappert hast: „Islam heißt Fríeden“. Nur mal angenommen, sie würden es aber doch nicht tun, oder bekämen plötzlich alle Schnupfen, wie einst beim Opernbesuch mit Schäuble: Wärest Du dann bereit, einmal darüber nachzudenken, ob die, denen Du gerne als „Nazis“ die Menschenrechte verweigerst, doch ein bisschen Recht haben könnten? Vermutlich nicht. Denn es kann ja nicht nur Dummheit sein, bei Dir. Und deswegen glaubst Du auch nicht wirklich, dass sie den Koran mit seinen Hasssuren so leichtfertig aus dem Fenster werfen, wie grüne Salonbolschewisten das Grundgesetz und die Bürgerrechte der Deutschen.

(Spürnase: Eurabier)




Uni Hohenheim trauert um Prof. Rohrmoser

Prof. RohrmoserProf. Dr. Günter Rohrmoser (Foto) verstarb am 15. September 2008 im Alter von 80 Jahren. Er wurde am 29. November 1927 in Bochum geboren, studierte von 1947 bis 1955 in Münster und Tübingen Philosophie, Theologie, Nationalökonomie, Geschichte und Germanistik, promovierte 1955 in Münster mit einer Arbeit über Shakespeare und habilitierte 1961 in Köln im Fachbereich Sozial- und Religionsphilosophie über den Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Von 1961 bis 1976 war Prof. Dr. Rohrmoser Ordinarius für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule in Münster sowie Honorarprofessor an der Universität Köln.

Im Jahr 1976 wurde Prof. Dr. Rohrmoser als Ordinarius auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Sozialphilosophie an die Universität Hohenheim berufen – eine Berufung, die damals auch von politischen Diskussionen begleitet war und für die sich der damalige Ministerpräsident Hans Filbinger (CDU) stark gemacht hatte. Zusätzlich zu seiner Hohenheimer Lehrtätigkeit übernahm Prof. Dr. Rohrmoser noch eine Gastprofessur für Politische Philosophie an der Universität Stuttgart.

Seit seiner Habilitationsschrift gilt Prof. Dr. Rohrmoser als ein herausragender Hegel-Forscher von internationalem Renommee, der die Traditionen des deutschen Idealismus weiterführt. Besondere Resonanz fand und findet sein Werk in Russland (Akademie der Wissenschaften), in Ost- und Mitteleuropa und in China. Auch als politischer Philosoph entwickelte Prof. Dr. Rohrmoser ein internationales Renommee.

In den 70er Jahren setzte sich Prof. Dr. Rohrmoser in zahlreichen Vortragsveranstaltungen bis hin zu Fernsehauftritten kritisch mit der Frankfurter Schule um Jürgen Habermas, Theodor W. Adorno sowie Herbert Marcuse und mit dem Marxismus auseinander, was den Sozialphilosophen weit über die Fachwelt hinaus bekannt werden ließ. Zu seinen Veröffentlichungen zählen: Das Elend der kritischen Theorie (1970), Der Ernstfall – Die Krise unserer liberalen Republik (1994), Deutschlands Tragödie: Der geistige Weg in den Nationalsozialismus (2002), Konservatives Denken im Kontext der Moderne (2006). Von der sozial-liberalen Bundesregierung wurde er daraufhin in die Bund-/Länder-Kommission zur Erforschung der geistigen Ursachen des Terrorismus berufen. 1980 war Prof. Dr. Rohrmoser Mitgründer und erster Vizepräsident des konservativen „Studienzentrums Weikersheim“.

Durch seine brillanten, völlig frei gehaltenen Vorlesungen hat er ein großes, zunehmend wachsendes Auditorium bis zuletzt an sich binden, für die Philosophie faszinieren und zum Denken anleiten können. Seinen Schülern galt er als fordernder Lehrer, der der Entfaltung eigener Forschungsinteressen freie Hand ließ und immer neu zu inspirieren wusste. Neben fachlicher Brillanz nennen seine Schüler vor allem seine hohe menschliche Integrität als besonders schätzenswert.

Der Universität Hohenheim blieb Prof. Dr. Rohrmoser auch über seine Emeritierung im Jahre 1996 verbunden, was unter anderem in seinen andauernden Vorlesungen Ausdruck fand, die er jeden Montag und Freitag im Hörsaal 1 der Universität abhielt. In Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen und langjährigen Tätigkeit überreichte ihm Rektor Prof. Dr. Hans-Peter Liebig als Vertreter der Universität Hohenheim anlässlich seines 80. Geburtstages auf einer privaten Feier eine Dankesurkunde. Weitere Ehrungen erhielt der engagierte Sozialphilosoph unter anderem durch das Bundesverdienstkreuz, die Akademie der Wissenschaften Russlands und die Akademie für Sozialwissenschaften Chinas.

Die Universität Hohenheim wird Prof. Dr. Günter Rohrmoser immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Liebig
Rektor

Die Beerdigung findet am Freitag, 26.09.2008 um 12 Uhr auf dem Ostfilderfriedhof, Kirchheimer Str. 125 in Stuttgart-Sillenbuch statt.

(Quelle)




Bald Fahrverbote für Andersdenkende?

Ist es in Köln auch gelungen, die Andersdenkenden erfolgreich in ihrer Mobilität zu behindern, sollte man für die Zukunft ausreichend Vorsorge treffen. Sonst verbreitet sich die braune Soße im ganzen Land. Unsere emsige Justizministerin plant daher ein Gesetz, „Nazis und Chaoten“ den Führerschein zu entziehen. Wer damit gemeint ist, dürfte klar sein. Jeder, der anders denkt, als Brigitte Zypries.

Die zweite Zielgruppe ist der Staatsfeind Nummer 2, der gemeine Steuersünder.

Die Bundesregierung plant ein neues Gesetz: Fahrverbote sollen künftig auch bei Delikten ohne Auto-Bezug verhängt werden. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) lehnt die Verschärfung ab. (…) Nach dem geplanten neuen Recht, das bereits am 1. Januar 2009 in Kraft treten soll, können die Gerichte künftig Fahrverbote (bis zwei Jahre) auch an Stelle von Tagessätzen oder einer Haftstrafe verhängen. Auch Steuersündern oder wegen Volksverhetzung verurteilten Neonazis droht dann der Führerscheinentzug.

Das hat schon eine gewisse Logik, Menschen, die Steuern hinterziehen können, weil sie welche zahlen, durch Führerscheinentzug vielleicht die Möglichkeit zu nehmen, weiterhin einer steuerpflichtigen Tätigkeit im bisherigen Rahmen nachzugehen. Und wegen Volksverhetzung können – wie wir wissen – nur Deutsche verurteilt werden, die nicht linksradikal ausgerichtet sind. So müssen wir nicht mit Rassismusvorwürfen kämpfen und die Hisbollah-Demonstranten können auch in Zukunft mit dem Auto zur Demo fahren, um „Tod Israel“ zu brüllen.

(Spürnase: Steve B.)




BKA sucht zwei Moslems

Zwei fromme Männer aus dem Morgenland sind auf dem Weg zu uns. Das ist an sich nichts Besonderes. Millionen sind das. Aber diese zwei waren nur kurz weg, das Nötige zu lernen, um den Forderungen des Koran zeitnah zu entsprechen. Deswegen wird das BKA nervös, zeigt uns, was selten vorkommt, die sympathischen Gesichter der Schätze und fragt: „Kennen Sie den?“

Die Welt berichtet:

Das Bundeskriminalamt (BKA) fahndet nun auch in Deutschland öffentlich nach den beiden Terrorverdächtigen Eric Breininger und Houssain al-Malla. Beide seien dringend verdächtig, Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zu sein und würden mit Haftbefehl gesucht, erklärte das BKA in einem für die Bundesbehörde sehr außergewöhnlichen Aufruf an die Öffentlichkeit.

Es lägen aktuelle Informationen vor, dass die beiden jungen Männer auf dem Weg nach Deutschland sein könnten. Bisher hatte das BKA nur in Afghanistan nach den beiden gefahndet. In Sicherheitskreisen wurde nicht ausgeschlossen, dass der aus dem Saarland stammende 21 Jahre alte Breininger und der 23-jährige al-Malla nach Deutschland reisen könnten, um hier Anschläge zu begehen.

Breininger habe eine Ausbildung in einem Terrorlager der Islamischen Dschihad-Union (IJU) im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet absolviert, hieß es. Sein Freund al-Malla habe engen Kontakt mit einem saarländischen Mitglied der sogenannten Sauerland-Gruppe unterhalten. Die Gruppe soll in Verbindung zur IJU schwere Sprengstoffanschläge in Deutschland geplant haben und war im vergangenen Herbst festgenommen worden.

Die Fahnder des Bundeskriminalamtes bitten nun um Angaben zum Aufenthaltsort von Breininger und Al Malla sowie andere sachdienliche Hinweise. Eine Sprecherin der Behörde betonte jedoch, dass es keine konkreten Hinweise auf Anschläge, Vorbereitungen dafür oder Ziele gebe.

Westliche Geheimdienste haben einem ZDF-Bericht zufolge mehrere Hinweise, dass Breininger aus Pakistan nach Europa und möglicherweise auch schon nach Deutschland zurückgekehrt ist und sich um die Beschaffung von Sprengstoff bemüht. Die Ermittler befürchteten, dass er mit einer Terrorzelle in Deutschland schwere Bombenanschläge verüben könnte. Breininger gelte als extrem gefährlich.

Bereits am 20. September habe das BKA in einem Rundschreiben an alle Landes- und Bundesbehörden gewarnt, dass er und eine weitere Person auf dem Weg nach Deutschland sein könnten. Daraufhin seien die Kontrollen an allen Grenzen, besonders aber an Flug- und Seehäfen, verschärft worden.

Im Kommentarbereich der Welt möchte man an manchen Tagen nicht Zensor sein.




Besser frieren durch Geisterschiffe

Während Focus uns vor zwei Tagen eine neue Eiszeit wegen ausbleibender Sonnenwinde ankündigte, was dem gefühlten Eindruck näher kommt als die angedrohte Klimaerwärmung, bleibt SpOn auf Kurs. Die menschgemachte Klimakatastrophe ist ausgemacht, also wird auch menschgemacht abgekühlt, auf das wir in der nicht menschgemachten Eiszeit besser frieren.

Sprühroboter auf großer Fahrt: Ein britischer Forscher will Hunderte Geisterschiffe auf die Ozeane schicken, die rund um die Uhr Meerwassertropfen in die Luft blasen – das soll die Aufheizung der Atmosphäre bremsen. (…) Die Tröpfchen dienen als Kondensationskeime und sollen die Wolken über den Ozeanen so hell wie möglich machen. Dadurch erhöht sich ihr Reflektionsvermögen für Sonnenstrahlen, weniger Wärme unseres Zentralgestirns kommt an der Meeresoberfläche an. Insgesamt heizt sich die Erde etwas weniger auf – der Klimawandel wird gestoppt. Soweit die Theorie.

Salter ist überzeugt, dass die Idee als Notnagel fürs Klima funktionieren kann – gerade angesichts der vor allem aus schönen Worten bestehenden aktuellen Klimaschutzpolitik. „Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, brauchen wir 1200 bis 1500 Schiffe“, sagt Salter im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Die Schiffe wären etwa 45 Meter lang und hätten eine Wasserverdrängung von 300 Tonnen.

Nach Salters Berechnungen wären die Kosten des sogenannten Geo-Engineerings, also des menschlichen Eingriffs ins System Erde, geradezu moderat. „Um die technische Machbarkeit zu beweisen, bräuchte man etwa fünf Millionen Euro“, sagt der Forscher. Die Weiterentwicklung bis zur Serienreife würde etwa 20 Millionen Euro kosten. Die Stückkosten sollen bei ein bis zwei Millionen Euro liegen. „Man müsste 50 Schiffe pro Jahr bauen, die dann rund um die Uhr das ganze Jahr über im Dauereinsatz sind“, sagt Salter. „50 neue Schiffe pro Jahr würden nach unseren Berechnungen ausreichen, um den Status quo zu erhalten.“

Da weiß der frierende Bürger dann wenigstens, wofür er die nächste freiwillige Zwangsabgabe zu leisten hat. Hoffentlich reicht das Geld noch zum ausreichenden Heizen – wegen der Eiszeit.

(Spürnase: Günter O.)




Augenzeuge: Flucht vor dem Lynchmob

Ein Teilnehmer des Anti-Islamisierungs-Kongresses in Köln hatte es bis auf den Heumarkt geschafft, wo die Gruppe stundenlang von kriminellen Linksextremisten eingeschlossen war. Er berichtet von der Flucht: Zunächst ins nahegelegene Pro Köln Büro, später unter unsäglicher Behandlung durch die Polizei und Todesangst über die Rheinbrücke.

Stephan H. berichtet:

Liebes PI-Team: Ich war am Samstag bei der Gruppe dabei, die sich im PRO KÖLN Fraktionsbüro verstecken musste, nachdem die Polizei auf die tolle Idee kam, 20er Gruppen bis zu den Blockaden zu bringen. Dies löste bei den anderen Teilnehmern so eine Angst hervor, dass man sich ins Pro Köln Fraktionsbüro geflüchtet hat, da man sich im Klaren war, dass dies eine Art „Selbstmord“ sei.

Die Absperrungen der Polizei waren so nah am Fraktionsbüro, dass es ohne Probleme möglich gewesen wäre, uns zu „steinigen“. Zum Glück war der „Schwarze Block“ nicht anwesend, sonst wäre dies wohl auch passiert. Im Fraktionsbüro angekommen, wurde sofort Kontakt zur Polizei aufgenommen mit der Bitte, uns heil heraus zu bringen. Da weiter nichts geschah, wurden Nervennahrung in Form von Schokolade und Wasser verteilt.

Man kam ins Gespräch und ein Mann erzählte mir, dass er von dem gewaltbereiten Mob angegriffen wurde als er die Absperrungen passieren wollte. Als Beweis zeigte er mir seine kaputte grüne Lederjacke. Zum Dank hat der Mob ihn sogar noch angezeigt. Aus dem Fenster konnten wir sehen, wie die Polizei die Gruppe, die zuerst zu den Absperrungen gebracht werden sollte, es anscheinend nicht geschafft hat. Zur Krönung wurde sogar nach einiger Zeit ein Gehege ca. 6×6 m um sie errichtet (Es gibt davon Fotos!!!!!!!!!). Die Polizisten lehnten sich ganz cool auf die Geländer und beobachteten die 20-köpfige Gruppe als wäre sie im Kölner Zoo vorm Affengehege. Die 29 Leute im Fraktionsbüro waren außer sich vor Empörung: Einige erklärten ihre Austritte aus CSU und CDU mit den Worten, dass sie es nie geglaubt hätten, was vor ihren Augen geschah, wenn sie es nicht selber gesehen hätten.

Nach einiger Zeit regte sich was im „Affenkäfig“ in der „Maritim“-Unterführung. Alle dachten, jetzt wird mal langsam unser „Ausbruchversuch“ vorbereitet, aber weit gefehlt. Plötzlich wurde der „Käfig“ geöffnet und die festgehaltene Gruppe wurde flankiert von Polizei im „Schweinsgalopp“ Richtung Deutzer Brücke gebracht, gefolgt von etlichen Pressevertretern. Wir waren schockiert. Sollte unser Abgang auch so unwürdig aussehen? Wir alle waren uns schnell einig: „So verlassen wir das Gebäude niemals“. Keiner wollte sich abends als „Geschlagener Hund“ im Fernseher sehen.

Als ich dies der Polizei so mitteilte kassierte ich ein endnervtes „Augenrollen“. Wenig später hieß es, wir hätten 15 Minuten Zeit uns zu entscheiden. Mit Polizei 50 Meter ins „Maritimparkhaus“ gebracht zu werden oder ohne Polizeischutz weiter im Fraktionsbüro ausharren. „Wie bitte, ohne Polizei???“ Schon wieder eine Art Selbstmordangebot seitens der Polizei?

Nach wiederholten hektischen Gesprächen war klar, dass wir gehen, in der Angst, dass wir dem Mob schutzlos ausgeliefert werden könnten. Also ging es begleitet von der Wuppertaler Polizei ins besagte Parkhaus, wobei wir uns noch anhören mussten, dass wir nicht über Leitplanken klettern sollten (Wie unnötig!!! Viele von uns hatten Todesangst). Wir wurden in die Aufzüge gedrängt. Jetzt waren sie uns als „Problem“ los. Denn genauso fühlten wir uns seit dem Kongressverbot.

Kaum in der Hotellobby angekommen, kassierten wir Hausverbot! Draußen standen ca. zehn Polizisten. Ich sagte zu einer jungen Polizistin, dass wir ganz schnell von dort weggebracht werden müssten, weil wir im Fraktionsbüro gesehen hatten, dass ein Liveticker eingerichtet wurde, in dem unser aktueller Standpunkt ständig bekannt gemacht wurde. Im Bewusstsein, dass sie wohl gleich „arbeiten“ müsste, sagte sie zu mir: „Halten Sie endlich ihren Mund. Ich bin seit 33 Stunden im Dienst. Ich will den Scheiß nicht mehr hören“. UUUUUffffff…. das hatte gesessen. Nach Stunden langer Jagd hielt sich unsere Anteilnahme arg in Grenzen. Aber wir konnten leider nicht mehr mit ihr weiter debattieren, da sie jetzt erst mal „Arbeit“ in Form vom linksfaschistischen Mob bekam, der nach nicht mal vier Minuten vor Ort war und laut „Nazis Raus“ schrie. Irgendwie war ich froh, dass sie jetzt „arbeiten“ musste. Wie heißt es so schön? „Wer nicht hören will muss fühlen“.

Eine weitere Polizeieinheit geleitete uns auf die Deutzer Brücke. Wir dachten jetzt seien wir in Sicherheit, aber wir merkten sehr schnell, dass WIR nicht denken sollten. In der Mitte der Brücke gab es urplötzlich (und jetzt Festhalten): PLATZVERBOT!

Wir fragten erst gar nicht nach dem Grund. An diesem Tag brauchte die Polizei wohl nie einen Grund. Auf der Deutzer Brücke standen mehrere Dutzend vollbesetzter Mannschaftswagen teilweise in blauen Trainingsanzügen. Da war wohl schon „Feierabendstimmung“ angesagt. Auf dem anderen Rheinufer sahen wir ein riesiges weißes Zelt, wahrscheinlich zur Essensausgabe der Polizisten vor dem einige Wasserwerfer und Panzerwagen standen.

Jetzt war wirklich auch dem letzten klar, dass der „Polizeiliche Notstand“ niemals gegeben war. Auf gut Deutsch: wir wurden alle verarscht! Am Bahnhof angekommen, wartete wieder ein kleiner Mob auf uns. Die Polizei gab uns den „Befehl“ den Zug zu nehmen. „Wie, schon wieder eine Selbstmord Aufforderung?“. Meine Bitte, uns mit Polizeifahrzeugen mit getönten Scheiben aus der Gefahrenzone zu bringen, wurde wie immer abgelehnt.

Auch die türkischen Taxifahrer weigerten sich, uns zu fahren. Erst nach Gesprächen mit der Polizei war man wohl eingeschüchtert bereit, uns zu fahren. Die Polizei sagte sehr unnett wie gewohnt, wir sollten jetzt endlich fahren (auch hier war wohl das Feierabend-Syndrom ausgebrochen).

Uns war Polizeischutz in Form eines Polizeiwagens zugesichert worden. Dieser drehte aber schon nach 200 Metern um, und nach weiteren 500 Metern hielt der türkische Taxifahrer an und wir wurden rausgeschmissen. Er vergaß aber nicht 4,70 zu verlangen. Ich bezahlte, denn ich wollte an diesem Tag keinen Ärger mehr. Nachher hab ich selbst nicht mehr verstanden, warum er von mir überhaupt Geld bekommen hat. Wir gingen einige Straßen weiter, denn ich war mir sicher, dass uns dort keiner mehr abholen würde, da er wohl seine Kollegen „gewarnt“ haben könnte.

Ich rief uns das nächste Taxi. Und endlich konnte es zu der Abendveranstaltung gehen. Für mich war der Abend mehr als nur gelaufen. Und so viel Bier hätte es nicht geben können, um mein zerstörtes Demokratieverständnis kitten zu können.

Vielen Dank an Stephan H. für den erschütternden Bericht über Menschenrechtsverletzungen mitten in Deutschland. Wer Köln am vergangenen Samstag gesehen hat, kann keinen Zweifel an der Richtigkeit des Berichts haben.




Der Kriecher

Der KriecherWir sind ein kleines Softwarehaus in Berlin-Mitte, das gerade einen erfolgreichen Projektabschluss feiert. Es gibt ein kaltes Büffet, belegte Brötchen und allerlei zum knabbern. Der Kunde, der auch vor Ort ist und tüchtig mitfeiert, spendiert Freibier für alle. Es kommt vom Berliner Oktoberfest, auf dessen Zelte vor dem Roten Rathaus wir von unseren Büros aus runtergucken können.

Oktoberfestbier, weil es Ende September ist. Und weil Bayern München gerade ebenso charmant wie spektakulär gegen Werder Bremen verloren hat.

Die Stimmung ist klasse. Der Kollege Bollermann erzählt gerade die Story von Wowereit, unserem Regierenden, der sich auf dem Presseball von der ollen Ober-Hupfdohle vom Staatsballet abknutschen ließ und bei dem sich dabei etwas sehr deutlich sichtbar in der Hose regte. Alle lachen schallend, obwohl der Witz nicht ganz neu ist. Aber man hört ihn eben immer wieder gern.

Plötzlich geht die Tür auf und wir drehen uns alle automatisch um. Ist aber niemand zu sehen; wir gucken auf einen leeren Türspalt.

Doch dann stößt Frau Yesil, unsere neue Projekt-Assistentin, einen gellenden Schrei aus und deutet mit bebendem Finger auf ein Etwas, das am Boden kriecht und sich ihr zielstrebig nähert. Es ist Herr Schrammel, unser Personalchef. Er wälzt sich sabbernd und zitternd über das glatte Parket, auf dem er eine zähe Schleimspur hinterlässt.

Wir wundern uns ein bisschen, denn das letzte mal, als der Schrammel auf diese Tour seine Show abzog, war er gerade vom obersten Boss zur Sau gemacht worden, weil er der Firma durch die Einstellung von drei halbdebilen Analphabeten große Verluste beschert hat. Finanziell und imagemäßig.

Doch das kann Frau Yesil nicht wissen, weil sie noch nicht so lange bei uns ist. Jetzt hat Schrammel sein Ziel erreicht und speichelt ihre Pumps ein. „Ou-hu-ah“, stöhnt der Kriecher. „VERZAIHEN Sie bitte, Frau Yesil. Habe erst jetzt durchsetzen können, dass Sie zum Ramadan selbstverständlich frei bekommen. Bezahlter Urlaub, natürlich.“

Die Yesil glotzt wie entgeistert auf den Kriecher zu ihren Füßen, der sich windet und krümmt wie ein Regenwurm, der am Angelhaken hängt. Mit einer kräftigen Bewegung wirft sie ihre schulterlangen schwarzen Locken zurück, als könnte sie so diesem Albtraum ein Ende bereiten.

Sie schließt ihre Augen und öffnet sie wieder, doch Schrammel wälzt sich immer noch am Boden. „Und dann, uha-oa-uh, würde ich mich sehr freuen,“ schleimt er weiter, „wenn Sie mit uns allen gemeinsam den öh-öja ID-AL-FITR begehen würden. Und zum Opferfest in sechs Wochen spendiere ich Ihnen persönlich ein Schaf, einen feisten Hammel, den wir hier in unseren Räumen schächten werden. Nach, uhä-oa, islamischer Sitte.“

Bei diesen Worten klappt ihr der Unterkiefer auf die Brust und das Stück der Schinkensemmel, von dem sie gerade abgebissen hatte, fällt aus dem offenen Mund heraus und rutscht in das tief ausgeschnittene Dekolleté. Ihr Maßkrug kracht donnernd zu Boden, wo er zerschellt und den sabbernden Wurm mit Oktoberfestbier bespritzt.

„VERZAIHEN SIE!“ kreischt Schrammel, der erst jetzt das Bier und die belegten Brötchen bemerkt hat. „VERZAIHEN SIE! Bitte nennen Sie mir unverzüglich die Verbrecher, die Sie zum öhja-u Fastenbrechen verleitet haben und Sie zwangen, diese VERBOTENEN DINGE zu verzehren. Ich werde diese Unmenschen unverzüglich entlassen!“

Endlich findet die junge Projekt-Assistentin ihre Fassung zurück. „Jetzt hörn Se mir mal zu, Herr Schrammel,“ sagt sie, stampft mit dem Fuß auf und wirft wieder ihre prächtigen Locken zurück. „Glauben Sie vielleicht, ich bin diesem ganzen Dreck entkommen, um auf der Arbeit damit konfrontiert zu werden? All das, sich anstrengen, fleißig sein in der Schule, mich langlegen, damit’s ein guter Abschluss wird, meine Ausbildung, die Arbeit in einer trögen verstaubten Behörde, dann der Wechsel hierher, als Projekt-Assistentin in einer aufstrebenden ehrgeizigen Firma? UND SIE BILDEN SICH EIN, MIR DIESEN MIST WIEDER ANDIENEN ZU KÖNNEN?“

Sie holte tief Luft und schaute ihn durchdringend an: „Nach all dieser Zeit wieder DAHIN zurück? Nein, danke! Wenn Sie hier den ISLAM einführen wollen, dann gerne. Viel Spaß dabei. Doch ohne mich! Ich kündige! Oder nein, warten Sie,“ sagte sie nach einer kurzen Pause. „Ich weiß etwas besseres. Ich werde Sie verklagen wegen der Verletzung meiner areligiösen Gefühle!“

(Gastbeitrag von Yaab)




Bravo! Berlusconi beleidigt den Irren

Der irre Judenhasser von Teheran ist beleidigt, weil der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi (Foto) ihn zutreffend mit Hitler verglichen hat. Was ihn genau an dem Vergleich stört, ist unbekannt. Denn nach offizieller iranischer Lesart hat Hitler sich ja eigentlich nichts weiter zu Schulden kommen lassen. Den Holocaust soll es gar nicht gegeben haben, behauptet Ahmadinedschad.

Die russische Nachrichtenseite Rian berichtet:

Teheran hat Protest gegen die jüngste Äußerung des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi über den iranischen Präsidenten offiziell eingelegt.

Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, verglich Berlisconi am 16. September bei einem Treffen mit Mitgliedern der namhaften jüdischen Organisation Keren Hayesod in Paris den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad mit Adolf Hitler, ohne dabei ihn allerdings konkret genannt zu haben.

Wie es aus Teheran verlautet, sind Berlusconis Äußerungen „des italienischen Volkes mit dessen reicher Kultur nicht würdig“.

Im Zusammenhang mit dem Protest Teherans gab Italiens Außenministerium am Sonntag eine Sondererklärung ab, in der die Hoffnung geäußert wurde, dass „Iran eine verantwortungsvollere Position in der internationalen Arena bezieht und dabei die Würde und das Existenzrecht aller Nationen und Kulturen respektiert“.

„Die Worte von Premier Berlusconi galten den sich ständig wiederholenden Erklärungen der iranischen Seite, in denen solche historischen Ereignisse wie Holocaust und selbst die Existenz des israelischen Staats in Zweifel gezogen werden“, hieß es in der Erklärung.

Schön, dass es neben all den europäischen Feiglingen wenigstens in Italien eine von Linken gehasste Regierung gibt, die dem Korannazi aus Teheran den Marsch bläst. Der hatte erst gerade wieder vor einer peinlich berührten statt lautstark protestierenden UN-Vollversammlung die kurz bevorstehende Vernichtung Israels und der USA angekündigt. Es gäbe „keinen Ausweg aus der Kloake“ verkündete das Großmaul. Man fragt sich: Hat Ahmadinedschad seine Fäkalsprache von Türkenfritz Schramma aus Köln-Ossendorf übernommen, oder umgekehrt der Lateinlehrer vom Steiniger gelernt?




Broder: Totale Kapitulation des Rechtsstaats

Zecken in KölnHenryk M. Broder, höchst unverdächtig ein Pro Köln-Sympathisant zu sein, sieht in den Ereignissen rund um den Anti-Islamisierungskongress in Köln eine totale Kapitulation des Rechtsstaates mit unguten Vorzeichen. Das Recht, zu demonstrieren oder seine Meinung zu äußern, ist für Broder – im Gegensatz zu Bundestagsvizepräsident Thierse – vom Anliegen unabhängig.




Irlands „Nein“ zur EU: Der Ami ist Schuld!


Endlich hat die EU die Ursache für Irlands „Nein“ lokalisiert: Der böse Ami hat die Kampagne finanziert. Wir hatten so etwas schon vermutet. Denn erstens ist immer der Ami Schuld, wenn irgendwas schiefgeht, und zweitens ist es schier ausgeschlossen, dass EU-Bürger freiwillig gegen die von der Aristokratie Europas ausgeheckten Pläne zur Abschaffung ihrer demokratischen Rechte ablehnen.

Federführend bei der Aufdeckung der geheimen Geheimpläne sind der EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering und der Kinderfreund Daniel Cohn-Bendit.

Hochrangige Europapolitiker vermuten eine Verwicklung amerikanischer Militär- und Geheimdienstkreise in die irische Anti-EU-Kampagne beim Referendum über den Lissabon-Vertrag. Vor allem die Finanzierung der „Nein-Kampagne“ wirft Fragen auf.

Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering (CDU) sagte, es stellten sich Fragen „zur Finanzierung der Nein-Kampagne“. Der französische Europaminister und derzeitige EU-Ratspräsident Jean-Pierre Jouyet forderte „volle Transparenz“ bei den Finanzen, der Führung und den Kontakten der Nein-Kampagne. Auch die EU-Kommission verlangte Aufklärung.

Die EU reagiert damit auf aktuelle inoffizielle Untersuchungsberichte, die derzeit in Brüssel zirkulieren. FTD-Informationen zufolge werden dort die engen persönlichen und geschäftlichen Beziehungen zwischen Declan Ganley, dem Initiator der irischen Nein-Bewegung namens Libertas, und US-Militär- und Geheimdienstkreisen nachgezeichnet. Teile der Konservativen in Washington sehen die EU vor allem in der Außenpolitik in Konkurrenz zu den USA.

Beweise gibt’s keine, das macht aber nichts.

Im EU-Parlament wollen am Donnerstag die Fraktionsvorsitzenden besprechen, wie sich das Parlament verhalten soll. „Da Ganley sich in den Europawahlkampf einschalten will, haben wir das Recht zu erfahren, woher sein Geld kommt“, sagte Grünen-Fraktionschef Daniel Cohn-Bendit der FTD.

Wer gibt ihm dieses Recht? Ein Gesinnungskomitee?

(Spürnase: Armin R.)




Düsseldorfer Schule verbietet Kopftuch


Trotz der medialen Hatz auf die Andersdenkenden gibt es in Deutschland Menschen, die dem Zeitgeist nicht hinterherhecheln und sich trotz aller volkspädagogischen Bemühungen ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben. Im auf Regierungsebene gutmenschlich durchseuchten NRW vermutet man sie nicht sogleich, aber sie sind da, wie ein Elternbrief der Anne-Frank-Schule in Düsseldorf beweist.

UPDATE: Der Elternbrief ist unter pintgen.de nicht mehr abzurufen – dafür unter schulen.duesseldorf.de/rs-ackerstr/elternbrief.html. Mal schauen, wie lange noch…

Hier der komplette Elternbrief (Hervorhebungen vom Original übernommen):

Erster Elternbrief der Anne-Frank-Realschule im Schuljahr 2008/2009

Sehr geehrte Eltern,

das Lehrerkollegium und ich begrüßen Sie recht herzlich zum neuen Schuljahr. Wir hoffen, dass Sie und Ihre Familie erholsame Ferien verbracht haben und nun – gestärkt und ausgeruht – für das neue Schuljahr gerüstet sind.

Auch in diesem Jahr möchte ich mich gleich zu Beginn mit einem Elternbrief an Sie wenden und über wichtige Veränderungen und Entwicklungen unserer Schule informieren sowie Ihnen die Termine des ersten Schulhalbjahres mitteilen, damit Sie diese rechtzeitig bei Ihrer persönlichen Terminplanung berücksichtigen können.

In der Anmeldewoche wurden 85 Kinder an unserer Schule angemeldet – mehr als je zuvor seit Bestehen der Schule. Die große Zahl hatte zur Folge, dass leider nicht alle Kinder, die zu unserer Schule wollten, aufgenommen werden konnten. Wir haben wieder drei Eingangsklassen gebildet, die folglich etwas größer sind, als dies in den letzten Jahren der Fall war.
Ich danke den Eltern und ihren Kindern für das uns entgegengebrachte Vertrauen, auf das wir sehr stolz sind. Wir werden uns Mühe geben, es nicht zu enttäuschen, wobei hier natürlich auch die Mitarbeit der Kinder und Elternhäuser ganz wesentlich ist.
An dieser Stelle möchte ich die neuen 5. Klassen noch einmal ganz herzlich begrüßen. Ich hoffe, dass sich die Kinder rasch eingewöhnen, gut in die Gemeinschaft integrieren und – im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten – erfolgreich arbeiten werden.

Im 2. Halbjahr mussten die 8. und 10. Klassen wieder an den Lernstandserhebungen bzw. den Zentralen Abschlussprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik teilnehmen.

Die vergleichenden Ergebnisse mit den anderen Schule stehen ebenso noch aus, wie die individualisierten Einzelergebnisse. Festgestellt werden kann aber schon jetzt nach den ersten Rückmeldungen, dass die drei 8. Klassen im wesentlichen gleichstark sind und dass die Ergebnisse dem Landesdurchschnitt entsprechen bzw. darüber liegen.

Die vergleichenden Ergebnisse der Abschlussprüfungen liegen ebenfalls noch nicht vor. Erfreulich war festzustellen, dass dieses mal fast alle Schülerinnen und Schüler den Abschluss erreicht haben (ca. 97%). Von diesen haben 41 die Qualifikation zum Besuch der Gymnasialen Oberstufen erlangt. Das entspricht stolzen 48 % des Entlassjahrgangs.
Ich wünsche unseren Absolventen alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg. Der beste Schüler des Jahrgangs war Ramazan Bagceli, 10 a, mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Es wurde mit einer Urkunde des Oberbürgermeisters und einer Geldprämie ausgezeichnet.

In den letzten Wochen des Schuljahres schaffte es die Theater AG wieder, die Zuschauer in vier ausverkauften Vorstellungen von ihrem Können zu überzeugen und zu begeistern. Das Kriminalstück “Die Mausefalle” von Agatha Christie stand in diesem Jahr auf dem Programm. Die dramaturgische Leitung von Frau Kurzweil, aber auch das schauspielerische Talent der Jungen und Mädchen der AG ließen das Publikum eine unterhaltsame und bis zur letzten Minute spannende Vorstellung erleben. Es war wieder der kulturelle Höhepunkt des Schuljahres. Vielen Dank allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Die Renovierung unseres Schulgebäudes fand im 2. Halbjahr einen vorläufigen Abschluss: endlich sind Treppenhäuser und Flure gestrichen, so dass diese in frischen, freundlichen Farben erscheinen und das Gebäude innen erheblich heller wirkt.

Auch der Schulhof ist fast fertig, einige Pflanzarbeiten stehen noch aus, auch fehlen noch Papierkörbe und Bänke, was daran liegt, dass uns die von der Stadt vorgeschlagenen Modelle nicht zusagen wir andere für geeigneter und optisch passender halten. Letztendlich geht es aber ums Geld, weil die von uns ausgesuchten teurer sind. Aber das werden wir auch noch in unserem Sinne regeln. Hoffe ich zumindest.

Wie dem auch sei, am Freitag , dem 12.09.2008, findet die offizielle Einweihung des Schulhofes statt. Dazu aber später mehr.

Auch im Kollegium hat es Veränderungen gegeben. Herr Biesemann hat unsere Schule verlassen, um eine Stelle in seinem Wohnort Essen anzutreten. Ich danke ihm für die in den Jahren seiner Tätigkeit an der Anne-Frank-Realschule geleistete Arbeit. Er hat durch seine Initiativen und Ideen das Schulleben nachhaltig geprägt.

Neu im Kollegium begrüße ich Frau Götz, die die Fächer Sport, Erdkunde und Sozialwissenschaften unterrichtet und so die Lücke schließt, die Herr Biesemann hinterlassen hat. Ich heiße Frau Götz noch einmal ganz herzlich willkommen und wünsche ihr bei ihrer Arbeit an unserer Schule viel Erfolg und eine glückliche Hand. Des Weiteren ist Frau Barlag nach ihrem Erziehungsurlaub wieder mit 14 Wochenstunden an unsere Schule zurückgekehrt und setzt ihre erfolgreiche Arbeit bei uns fort. Auch Frau Tibus-Fasel ist mit zunächst 5 Wochenstunden wieder bei uns und vertritt einen Teil der durch die Erkrankung von Frau Huuck ausfallenden Deutschstunden.

Das neue Schuljahr beginnt im September mit der Einweihung des Schulhofes, die wir mit dem 30jährigen Jubiläum unseres Fördervereins verbinden.

Am 12.09.2008 findet ein Charity Walk statt, der von den Angehörigen unserer Schüler/Innen mit einer freiwilligen Spende je gelaufenem Kilometer gesponsert werden soll. Das Geld wird überwiegend einer sozialen Einrichtung und unserer Patenschule in Südamerika zu Gute kommen. Alle Eltern und Schüler sind zu diesem Fest eingeladen, über dessen offiziellen Beginn sie rechtzeitig unterrichtet werden. Es wird am späten Vormittag sein wird. Ich hoffe, dass das Wetter mitspielt und dass das Sommerfest an den Erfolg der Veranstaltung vor zwei Jahren anknüpfen kann.

Ein großes Projekt wird von unserer Schule im 2. Halbjahr auf den Weg gebracht. Die Schulkonferenz hat auf ihrer letzten Sitzung auf Antrag der Lehrerkonferenz beschlossen, im 2. Halbjahr das Lehrerraumprinzip zunächst probeweise einzuführen.
Das Lehrerraumprinzip bedeutet, dass jedem Lehrer ein Klassenraum zugewiesen wird, in dem er seinen Unterricht abhält. Kollegen, die nur eine ermäßigte Anzahl von Stunden unterrichten, teilen sich einen Raum. Die Schüler wechseln mit jeder Stunden den Klassenraum, sie gehen also in ihren Unterricht, der Lehrer kommt nicht mehr in ihr Klassenzimmer.
Die Klassenlehrer sitzen dann in den „Stammräumen“ ihrer jeweiligen Klassen, die dann also nach wie vor die Funktion eines Klassenraumes erfüllen.

Zahlreiche Gymnasien und Realschule haben dieses Prinzip bereits eingeführt und die damit verbundenen Erwartungen haben sich erfüllt. Nach einer kurzen Phase der Umstellung und der Eingewöhnung, haben alle Schulen feststellen können, dass es auf den Fluren und in den Treppenhäusern sowohl ruhiger als auch sauberer wurde, das Gedränge und Gerangel auf den Fluren und vor verschlossenen Klassenzimmern fand ein Ende, der Unterricht konnte stets pünktlich beginnen, weil der Lehrer bereits im Klassenraum saß, die Unruhe in den Klassen und das Herumtoben der jüngeren Schüler in den 5-Minuten-Pausen, das häufig mit Streit und Tränen endet, entfiel.

Da das Kollegium selbst noch keine Erfahrung mit dem Lehrerraumprinzip sammeln konnte und wir uns über die Durchführbarkeit sowie über die Vor- und Nachteile in der Praxis kein eigenes Urteil erlauben können, möchten wir – mit der Zustimmung der Schulkonferenz – dieses Prinzip im 2. Halbjahr zur Probe einführen, um unsere eigenen Erfahrungen zu machen und unter unseren räumlichen Bedingungen zu erproben. Vor den kommenden Sommerferien soll dann über die endgültige Einführung abgestimmt werden, nachdem ein Meinungsaustausch mit den Mitwirkungsgremien stattgefunden hat.

Ein weiteres Vorhaben des neuen Schuljahres ist eine Überarbeitung der Hausordnung, deren Bestimmungen und Inhalte an die veränderte Schulwirklichkeit angepasst werden müssen. Zu gegebenem Anlass werde ich Sie über die Änderungen informieren, die natürlich von den Mitwirkungsgremien der Eltern und Schüler ebenfalls verabschiedet werden müssen. Schon jetzt möchte ich aber auf zwei Bestimmungen der Hausordnung hinweisen, die bereits gelten und auch in die veränderte Hausordnung übernommen werden.

a) Die Benutzung von MP3-Playern und Handys auf dem Schulgelände und im Gebäude ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung werden die Geräte beschlagnahmt. Sie können nach zwei Wochen vom Schüler selbst oder von den Eltern jederzeit bei dem Lehrer abgeholt werden, der das Gerät beschlagnahmt hat. Die Rechtsgrundlage hierfür liefert das Schulgesetz.

b) Wir sind eine Schule mit Schulkleidung, deren Tragen von uns als verbindlich betrachtet wird.

Das Tragen von Kopfbedeckungen während des Unterrichts ist nicht erlaubt. Dies gilt gleichermaßen auch für das Tragen von Kopftüchern aus religiösen Gründen. Wir leben in einem Land, das an christlichen und demokratischen Werten orientiert ist. Das Kopftuch wird von uns als Symbol der Unterdrückung der Frau und fehlender Gleichberechtigung betrachtet. Es widerspricht somit nicht nur den entsprechenden Bestimmungen des Grundgesetzes, sondern auch den Werten, die wir unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln wollen und die in unserem Schulprogramm verankert sind. Das Tragen von Kopftüchern ist deshalb an unserer Schule unverwünscht.

Wer unbedingt möchte, dass seine Tochter in der Schule ein Kopftuch trägt, sollte sich gut überlegen, ob die Anne-Frank-Realschule die richtige Schule für seine Weltanschauung und seine Tochter ist.

Ich bitte Sie und Euch dringend um Beachtung dieser beiden Aspekte der Hausordnung.

Nun noch die für Sie wichtigen Termine des ersten Schulhalbjahres:

Freitag, 12.09.2009 Sommerfest

Mi. 24.9.-Fr.26.09.08 Methodentraining Kl. 7

Freitag, 26.09.08 Letzter Schultag

29.09.-11.10.08 Herbstferien

Mo.13.10.08 Erster Schultag

Die. 21.10.08 Studientag

Mo. 20.10.-Mi.22.10.08 Methodentraining Kl. 9

Freitag, 24.10.08 Methodentraining Kl. 9

Montag, 03.11.08 Schulfotograf

Montag, 17.11.08 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr Elternsprechtag

Dienstag, 25.11.08 Info-Abend für Grundschuleltern

Donnerstag, 18.12.08 Volleyballturnier Klassen 9/10

Freitag, 19.12.08 letzter Schultag

22.12.08 bis 06.01.09 Weihnachtsferien

Mittwoch, 07.01.09 1. Schultag

Samstag, 10.01.09 Tag der offenen Tür

Donnerstag, 15.01.09 Spieletag Kl. 7

Donnerstag, 22.01.09 Spieletag Kl. 8

Freitag, 23.01.09 3. Stunde Zeugnisausgabe
4. Stunde Beratungsstunde

26.01.09 bis 06.02.09 Betriebspraktikum Kl. 9

26.01.09 – 30.01.09 Berufswahlorientierung Kl. 8

Mit freundlichen Grüßen

B. Hinke
(Schulleiter)

Früher einmal nannte man so etwas „Zivilcourage“. Das Neusprechwort dafür ist wahlweise „Rechtsradikalismus“ oder „Rassismus“.

Kontaktadresse der Schule:

Anne – Frank – Realschule
Ackerstr. 174

40233 Düsseldorf (Flingern)
Telefon: (0211) 89 -2 75 80
Telefax: (0211) 89 -2 95 91
rs.ackerstr@stadt.duesseldorf.de
www.rs-anne-frank.eschool.de

(Spürnase: Jacqueline R.)