Armstrong vor UlrichDie Tour de France hat für die ARD anscheinend wenig mit Radsport, aber viel mit Medienpolitik zu tun. Der Sender, der dem siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong nie verziehen hat, stets besser als Dopingsünder Jan Ulrich gewesen zu sein, will das Comeback des Amerikaners verhindern. „Für uns ist Armstrong ein Stück Vergangenheit, den wollen wir da gar nicht mehr sehen“, sagte Rolf-Dieter Ganz, der Sprecher des ARD-Tourteams.

Die Welt berichtet:

Die Wiedersehenfreude hält sich in Grenzen, zumindest bei der ARD. Die Ankündigung Lance Armstrongs, nach drei Jahren Pause wieder in den Sattel steigen und 2009 die Tour de France ein achtes Mal gewinnen zu wollen, hat bei dem Fernsehsender für Verstimmung gesorgt. „Für uns ist Armstrong ein Stück Vergangenheit, den wollen wir da gar nicht mehr sehen“, sagt Rolf-Dieter Ganz, der Sprecher des ARD-Tourteams.

Das annoncierte Comeback des US-Amerikaners, dem 2005 in Proben von 1999 Epo nachgewiesen werden konnte, fällt in eine heikle Zeit. Gerade wurden die Verhandlungen der ARD-Intendanten in Brüssel verschoben, weil sie sich noch nicht auf die Fortsetzung der Tour-Berichterstattung hatten einigen können. Eine Option für 2009 war nicht gezogen worden. Jetzt geht es darum, ob ARD und ZDF dem bereits geschlossenen Vertrag der European Broadcasting Union (EBU) beitreten wollen oder nicht.

Eine Rückkehr Armstrongs wird offensichtlich nicht als glaubwürdige Maßnahme im Kampf um eine Zukunft ohne Doping gesehen. „Sollten wir dem Vertrag beitreten, werden wir uns mit Sicherheit mit Tourdirektor Christian Prudhomme an einen Tisch setzen und ihm klarmachen: We are not amused, was Armstrongs Pläne angeht“, sagt Ganz. „Die Zukunft gehört den jungen Fahren, sie besteht bestimmt nicht in der Wiederkehr der Generation Armstrong, die wir überwunden gehofft haben.“ Neben Armstrong werden womöglich auch Ivan Basso und Alberto Contador wieder antreten. Ob ARD und ZDF weiter über die Tour berichten, wird allerdings nicht von der Personalie Armstrong abhängen. Vielmehr geht es um die Höhe des Rechtegeldes für ein Produkt, dessen Wert zuletzt deutlich gesunken ist, um Kürzungen der Sendezeitverpflichtungen und Ausstiegsklauseln bei Doping.

Eigentlich war man mit dem Tour-Veranstalter zufrieden, seit dieser sich vom in Dopingfragen lavierenden Weltverband UCI gelöst und dafür die Zusammenarbeit mit der französischen Anti-Doping-Behörde intensiviert hatte. Dennoch will die ARD in Sachen Lance Armstrong hartnäckig bleiben: „Unser Wort hat da Gewicht“, sagt Ganz. „Für die Franzosen ist der deutsche Markt bedeutender als viele andere.“

Am deutschen Wesen…

» rganz@sr-online.de

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33 KOMMENTARE

  1. Die ARD kann sich eine Ladung Multikulti-Sport – wie mit dem Messer bedrohen und aufschlitzen oder der beliebte Bewerb 5 arme Migranten prügeln einen bösen rechten Pensionisten halb tot – reinziehen. Aber sie kann nicht die Rückkehr eines Ausnahmesportlers wie Armstrong verhindern.

  2. Was hat dieser verlogene Kommentar der ARD zu Armstrong mit dem Auftrag der ARD zu tun? Mal davon abgesehen, dass das öffentlich rechtliche Fernsehen diesem eh nicht mehr nachkommt.
    Ist es nicht sehr verwunderlich wie hier vom Markt für die Franzosen fabuliert wird um Druck zu machen und es dabei doch nur um das Geld für die Übertragungsrechte geht. Seit wann hat ein Fernsehsender darüber zu entscheiden wer bei einer Sportveranstaltung in einem anderen Land mitmacht? Dann kann ja die BBC auch sagen die wollen Herta nicht in der Bundesliga haben. Unglaublich!
    Wenn da von sauberem Sport geschrieben wird, wer glaubt das überhaupt? Der gesamte Spitzsport ist doch voll von Doping und es gab genug Radsportler die sich dazu nach dem Ulrich-Skandal und den anderen geäußert haben. Geschehen ist nicht viel. Wenn die ARD glaubhaft sein will, dann überträgt man die Scharade nicht und vermeldet maximal in den Nachrichten kurz das Tagesergebnis. Das ist doch alles so seriös wie die „sauberen“ Spiele von Peking.

  3. Ja weiter so…..(ironie off) erst der dolle Till S. jetzt die ARD mal sehen was aus Deutschland demnächst noch so in Richtung USA „abgefeuert“ wird.
    ———————————————-
    Was hat beispielweise Steinmeyer vor so ab 2009 Eintritt in die Arabische Liga ???

    Und …Nein die ARD ist natürlich nicht GLEICHGESCHALTET die wohnen ja auch nicht auf der AUTOBAHN.

  4. Ich habe nun wirklich nicht viel Ahnung vom Radsport, aber gewundert habe ich mich schon immer, daß bei Armstrong nie wirklich die Rede von Doping war.
    Was nun die ARD, die alle Siege Armstrongs 7 Jahre lang akzeptiert hat, plötzlich gegen ihn hat, verstehe wer kann.
    Am besten, man schaut nicht mehr hin. Wir werden belogen und betrogen von allen, denen es Vorteil bringt und die die Möglichkeit dazu haben.
    Was bin ich froh, schon alt zu sein !

  5. “Für uns ist Armstrong ein Stück Vergangenheit, den wollen wir da gar nicht mehr sehen”, sagte Rolf-Dieter Ganz, der Sprecher des ARD-Tourteams.

    Und Wir wollen kein ARD mehr sehen, mit Endloswerbungszeiten und GEZ-Gebühren ist DAS Fernsehen der Vergangenheit.
    Das Gleiche gilt auch für ZDF und Konsorten.

    Kostenpflichtiger Dreck.

  6. Waere mir vollkommen wurscht, wenn der Ganze Tourdopingschwachsinn nicht von mir GEZahlt wuerde.

    @PI: Spart euch doch diese duemmlichen antideutschen Sticheleien! Ein Musterknabe wird Armstrong auch nicht sein! Der Toursieger, der keine Mittelchen genommen hat, muss erst noch erfunden werden. Da hat jeder Dreck am Stecken…

  7. „Am deutschen Wesen[…]“, das benutzen Linke auch ziemlich oft und gerne.

    Leider, ist mir hier grad auch was negatives aufgefallen. Auch wenn ich nicht unbedingt, mit der Meinung des Posters des ehemaligen #1 übereingestimmt habe. So halte ich es für höchst bedenklich, das der Post einfach gelöscht wurde. Wir sollten es hier nicht so anfangen, wie es die Qualitätsmedien machen und Meinungen gen den Stream einfach abschiessen.

    Desweiteren, finde ich es ebenfalls bedenklich, jetzt gegen Jan Ulrich zu hetzen.

  8. #8 Takeda (13. Sep 2008 22:03)

    Manch einer bei PI ist offenbar gleich so „pro-amerikanisch“, dass er jeden Deutschen in die Pfanne zu hauen bereit ist, um nur auf der Seite „Amerikas“ zu stehen.

  9. In Einer Probe von Armstrong wurde Epo gefunden. desweiteren hat er immer blutverdünner genommen aufgrund einer ehemaligen krebserkrankung. er durfte also mit ärztlicher erlaubnis dopen.
    vor seiner krebserkrankung war lance übrigens nur ein mittelmäßiger und danach auf ominöse weise ein superradler. der junge ist so sauber, wie das durschnittliche dönerfleisch in berlin.

  10. Armstrong hat gedopt!

    Viele andere dopen!

    Die Fahnder sind immer drei Schritte hinterher!

    Lösung: Dopen freigeben!

    Ich möchte Armstrong auch nicht mehr sehen…..

    Jan Ulrich auch nicht!

    Dafür Fausto Coppi! Das waren noch Helden…

  11. Ich bezweifele auch ganz stark das Armstrong „sauber“ ist. Da kann ich mir sehr gut vorstellen das durch seine Krebsbehandlung seine Blutwerte ect. gar nicht so Prüfbar sind wie bei Anderen. Oder das eben jeder „seltsame“ Wert da drauf zurück geführt werden kann. Z.b. wie kann man seine Testoteronwerte eigentlich richtig interpretieren wo dem Mann doch ein Ei fehlt ? Die müssten doch dann bedeutet niedriger als beim Durchschnitt sein. Sind sie aber nicht. Kann also nur künstlich und praktischer Weise gezielt nachgeholfen worden sein.
    Radrennfahrer scheinen ohnehin sämtlichst furchtbar krank zu sein. Alle leiden laut Attest unter Asthma.
    Tut mir Leid aber für mich ist Armstrong eine wandelnde Apotheke !

  12. #8 Takeda (13. Sep 2008 22:03)

    Desweiteren, finde ich es ebenfalls bedenklich, jetzt gegen Jan Ulrich zu hetzen.

    Kritik und Meinungsäußerung muß aber wiederum erlaubt sein, auch an J.Ulrich. Diejenige die einen Kritiker gleich als Hetzer bezeichen sind nicht besser als diejenigen die wir bekämpfen.

  13. OT

    Hier ein von mir schon geposteter Artikel zu dem kulturbereicherten Basketballspieler Lars Menck in Konstanz, der einige Informationen zu seinem Gesundheitszustand bringt.

    Dieser Artikel handelte erst nur von dem ‘Gürteltäter’, von den beiden Mittätern war keine Rede.

    In einem jetzt noch zu lesenden Kommentar habe ich moniert, dass in dem Artikel nichts von den beiden Mittätern steht, von denen einer sagte, ‘stech ihn ab’ und damit eine hohe krimielle Energie bewies.

    Jetzt steht in dem geänderten Artikel – bei den Kommentaren hat sich nichts verändert – die Polizei suche die beiden Mittäter mit Hochdruck.

    ‘Suche’ heißt dann wohl, auch die beiden sind identifiziert. Wenn die Polizei bereits Anfang der Woche eine Hausdurchsuchung vornahm, denke ich mal, die sind als Spießgesellen auch längst identifiziert. Das ist bei dieser Muselkriminalität eigentlich auch immer der Fall. Weil die gemeinsam kriminell in Erscheinung treten, hat man über den einen immer auch die beiden anderen.

    Warten Sie ab, das wird sich noch herausstellen, wenn die Identität bekannt wird, dann wird man sehen, dass alle drei der Polizei gut bekannt waren, und von den beiden Begleitern Lars Mencks, die die 3 Bestien gut gesehen haben müssen, anhand der Fotos von Kulturbereicherern in der Konstanzer Kartei schnell erkannt wurden.

    Dann ist es natürlich wieder mal gelogen, die Polente suche ‘mit Hochdruck’, denn eine politisch unkorrekte Fahndung, die es bei diesen Musels eben sein müsste, hat die Polizei nicht unternommen.

    Nach untergetauchten und identifizierten Musels zu fahnden, das geht im Baden-Württemberg der Choranischen Dhimmi Union nur schwer, das muss dann schon Mord sein, und nicht eine bloße Mittäterschaft. Auch deswegen nicht, weil man die beiden Mittäter nicht unbedingt braucht, denn der Haupttäter hat sich ja eh ins Heimatland abgesetzt, und ‘stech ihn ab’ ist für diese Polente mehr eine alltägliche Phrase, die strafrechtlich von minderer bis keiner Bedeutung ist.

    Man sieht auch daran, dass sich der Haupttäter in die Heimat verabschiedet hat, dass eben Sharia gilt und zu der passt es nicht, dass ein Täter zur Verantwortung gezogen wird, der einen Kuffr verletzt. Einen Kuffr zu verletzen, verstößt nicht gegen die Sharia. Moschee fünf Gehminuten vom Tatort.

    Es dürften auch eine Reihe Leute beteiligt gewesen sein, dass der junge Mann in die Schweiz kam – Konstanz liegt an deren Grenze – und dann von der Schweiz in sein Muselheimatland, das uns die Polizei noch nicht melden kann.

    http://www.suedkurier.de/region/konstanz/art1077,3415796

  14. #13 lassiter

    Nunja, gegen Kritik, hab ich sicherlich nichts einzuwenden. Es ist ja auch nicht so, das PI mit Jan Ulrich unrecht hat. Allerdings, im Zusammenhang, kommt es halt nicht grad als Kritik rüber.

  15. Ich fahre selber auch gelegentlich mit dem Rennrad und habe früher die interessanten Etappen der Tour de France aufgezeichnet. Seit den ganzen Dopingskandalen und Ulrichs überflüssigen, unglaubwürdigen Kommentaren, interessiert mich kein Radrennsport-Ereignis mehr.
    Und Armstrong, der Mann der von sich behauptet den Krebs besiegt zu haben, anstatt diesen Sieg seinen Ärzten zuzuschreiben, ist ein überhebliches Ar….ch. Seine Rückkehr erinnert mich an Lauda, der auch mal behauptete etwas Besseres zu tun zu haben, als ständig im Kreis zu fahren nur um später festzustellen, dass er doch zu nichts anderem taugt, als ständig nur im Kreis zu fahren.

  16. Der EBU-Vertrag funktioniert auch ohne ARD. Die deutschen Schirme bleiben dann allerdings leer, oder die Privaten schmeißen sich ins Zeug und kassieren Millionen Werbegelder.

    So wird das wohl laufen.

  17. Find ich gut. Das Betrügerpack sollte man lebenslang sperren. Armstrong, Ulrich, alle zusammen. Bei wem einmal EPO nachgewiesen ist, der sollte nicht mehr auf den Sattel steigen dürfen. Wenn dafür nicht die Radverbände sorgen, sollte man solche Witzveranstaltungen boykottieren.

  18. #4 ComebAck (13. Sep 2008 21:46)

    „“Nachtrag (ein bischen albern mal…)

    Tauscht doch in der Überschrift mal das Wort „von“ aus und setzt “und” ein ;)““

    Alter Spassvogel 😉

  19. Moin,

    also hier wird doch wieder mal meine Behauptung bestätigt: bei pi dient jede Meldung als Vorwand für ihre Propaganda. Dass selbst das von der ARD ungeliebte Armstrong-comeback als Beleg für den medialen Anti-Amerikanismus herhalten muss, ist an Dämlichkeit nicht zu übertreffen. Der Mann ist ja nicht non grata, weil er Amerikaner, sondern weil er König der Doper ist!

  20. Der gesamte Spitzensport ist doch total dopingverseucht und die Radrennfahrer sind mit die Schlimmsten. Der öffentliche Auftrag der ARD würde gebieten, das über so eine Farce überhaupt nicht mehr berichtet wird, schließlich ist das alles nichts anderes als Werbung für Handel und Dienstleitung mit Hilfe von Drogen- Abhängigen.
    Vielleicht hätte man dann ja auch genug Sendezeit um ernsthaft über Wirtschaft und Wissenschaft zu berichten, die Anzahl der Leute die glauben das die Sonne um die Erde kreist wird nämlich ständig größer.

  21. Wenn die ARD nichts mit der freien Sendezeit anzufangen weiß, könnten sie ja über die Islamierung Europas berichten.

  22. warum wurde mein Kommentar gelöscht???

    Ich hatte geschrieben, dass Armstrong DOPINGSÜNDER ist und dass er deshalb völlig zu Recht nicht wieder in die Tour gehört!

    ….wie weit geht das mit der viel-eingeforderten Meinungsfreiheit bei PI?

  23. #21 berndcluever

    Genauso ist es!

    In Urinproben verschiedener Jahre von Lance Amstrong – ich glaube, es waren sechs an der Zahl – wurde mehrfach das Hormondopingmittel EPO nachgewiesen. Da aber aus unbekannten Gründen keine B-Proben gemacht wurden, und der Resturin jeweils verworfen wurde, gilt Herr Armstrong offiziell als nicht des Dopings überführt.

    Armstrong hat bei der Tour nichts zu suchen! Pfui Deibel!

  24. Gähn- Armstrong ist KEIN Dopingsünder.

    Auf ihn hatte man es besonders abgesehen- und natürlich jedes Jahr mehr und mehr.

    Gefunden hat man nix- und die von französischen Journalisten als „Beweis“ angeführten „Funde“ waren eben keine „Beweise“- sonst hätte man Armstrong längst offiziell – und seitens der französischen und deutschen Medien auch mit Wonne! – vom Thron gestoßen.
    So bleiben nix außer Gerüchte und Vermutungen; diese blühen natürlich in einem Umfeld wie dem dopingverseuchten Radsport.

    Nachdem die ARD sich ja in der Sportberichterstattung jahrelang bis auf die Knochen blamiert hat, kotzt es mich aber auch als Nichtradsportler heftig an, dass die jetzt hier den Saubermann spielen wollen.
    Naja, jedenfalls nicht mit meinem Geld 😉

    Im übrigen kann ich die Bücher von Armstrong (der definitiv am härtesten aller aktiven Radsportler trainiert und ein Besessener ist) nur als Lektüre empfehlen. Absolut beeindruckende Lebensgeschichte und Willensstärke- auch für Nichtradsportler wie mich interessant.

  25. Ah, ich verstehe – wer es wagt, zu mutmaßen, ein Amerikaner wie Lance Armstrong habe gedopt, der ist gleich antiamerikanisch.

    Gut, er hat zwar mit Michele Ferrari zusammengearbeitet, aber natürlich nur, um sich hinsichtlich des richtigen Mineralwassers bzw. der gesündesten Buttermilch beraten zu lassen.

    Auch die US-Amerikanerin Marion Jones hat natürlich nie gedopt, sondern ihre Medaillen nur zum Spaß zurückgegeben – und bevor ich noch des Antijamaikanismus verdächtigt werde, möchte ich unterstreichen: Usain Bolt ist sauber!

  26. #29 Roland (14. Sep 2008 16:31)

    Woher weisst du, dass er kein Dopingsuender ist? Du fuehrst schliesslich nur aus, dass man ihm bisher nichts haette beweisen koennen.

  27. #29 Roland

    Darauf rumzureiten, dass die B-Proben nicht gemacht wurden, und dass das dann kein Beweis sei, ist schlichtweg uneinsichtig. Warum wurden keine B-Proben gemacht und obenderein der Resturin verworfen? Warum stellen Sie nicht diese Frage? Wir reden hier von SECHS positiven A – Proben verschiedener Jahre.

    Diese positiven A-Proben sind Fakt. Sie können natürlich die Augen zu machen und sagen, dass Sie davon nichts wissen wollen. Aber das ist ja Ihre Sache. Wer ein wenig mit Analysentechnik vertraut ist, weiss wie unwahrscheinlich es ist, dass alle positiven A-Proben fehlerhaft sind und wie sehr es gegen den Wind stinkt, dass der Resturin vernichtet wurde bevor man eine zweite Analyse machte. Es ist mehr als zynisch sich dann polulistisch hinzustellen und zu schreiben:
    „Gähn- Armstrong ist KEIN Dopingsünder.“

    Es sind die uneinsichtigen Ewiggestrigen, die dem Doping immernoch eine Chance geben und die Dopingsünder in ihrem Tun ermutigen.

  28. oher weisst du, dass er kein Dopingsuender ist? Du fuehrst schliesslich nur aus, dass man ihm bisher nichts haette beweisen koennen.

    Warum die Frage, wenn Du die Antwort danach selbst gibtst?

    ES GIBT KEINEN BEWEIS! Und das, wo ihn die Dopingfahnder sogar vor der Fahrt mit seiner vor der Niederkunft stehenden Frau noch einen Becher vollmachen ließen! Armstrong dürfte der am intensivsten untersuchte und beobachtete Radfahrer der gesamten Tourgeschichte sein.
    Es gibt keine positiven Proben- und außer irgendwelchen Proben, die nur die französischen Journalisten nach Jahren angeblich Armstrong zuordneten, gibt es nichts außer Gerüchten und Anschuldigungen.

    Natürlich ist es möglich, dass Armstrong als EINZIGER Radsportler ein neues, nicht nachzuweisendes Mittel genommen hat, das ihn dann 7 Jahre lang zum Toursieger gepusht hat, während die Konkurrenz reihenweise erwischt wurde….

    Beweist das. Bis dahin ist er kein Dopingsünder, Punkt.

    Im übrigen interessiere ich mich nicht mehr so sehr für Profirennradsport, sondern v.a. für die Person Armstrongs. Der Mann hat einen absoluten Willen und ist bereit, voll und ganz auf sein Ziel hinzuarbeiten. Das unterschied ihn von allen anderen Fahrern, die sich in der Winterpause z.B. einige Kilos drauffutterten- für Armstrong gab es keine Winterpause. Und auch keine längeren Höhentrainings- er schlief in einem Spezialzelt, welches den Aufenthalt in hochgelegenen Gegenden simulierte – Kopfschmerzen als Dreingabe inklusive.

    Während wir uns hier jetzt aber mit der Person Armstrongs beschäftigen – oder evtl. noch in die Widersprüche und Absurditäten der Dopingregeln im Leistungssport kommen (Literaturempfehlung: „Blutiger Sieg“ von E.Klein ): warum steht eine solche Meldung wie oben wohl bei PI?
    Weil die Telekom-Leibberichterstatter der ARD sich hier als Gralshüter des fairen Rennsports aufspielen – mit euren GEZ-Gebühren…..

    @Lady J
    Von offensichtlichen NADA-Experten lasse ich mich gerne über Analysentechniken informieren. Im übrigen bin ich weder ein „Ewiggestriger“ noch liegt es an mir, dass“Dopingsünder ermutigt werden“. Ich geb für Radsportmerchandise nix aus, glotz kein TV (somit auch keine Berichterstattung) und finanziere somit keinen kommerziellen Radrennsport, dessen Verdienstmöglichkeiten Spitzendoping wesentlich mehr ermutigen dürften als mein bescheidenes Posting hier bei PI…..

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