In Frankfurt wurden offenbar über 18 Millionen Euro an Spendengeldern veruntreut. Gesammelt wurde das Geld ursprünglich für islamische „Wohltätigkeit“. Zugute kam die Wohltat anscheinend jedoch nicht denen, die man unterstützen wollte: den Menschen mit erfrorenen Füßen, den hungernden Kindern, den Rentnern auf Müllhalden, den Elenden Anatoliens, sondern dem nicht ganz so bedürftigen türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seiner islamisch-konservativen AKP.

Geworben hat die Organisation „Deniz Feneri“ (Leuchtturm) mit dem Elend der Ärmsten:

Der Film und das eingeblendete Spendenkonto waren nach Angaben von SpOn seit Jahren regelmäßig im türkischen Fernsehsender Kanal 7 zu sehen, der überwiegend in Deutschland gesehen wird. 21.000 Spenden gingen ein, zusammen 41 Millionen Euro. Ein Großteil dieser Spenden soll die Empfänger niemals erreicht haben, sondern ganz „zufällig“ in Erdogans AKP versandet sein.

Vor dem Frankfurter Landgericht stehen nun drei türkischstämmige Männer, ehemalige Funktionäre von Deniz Feneri, denen Betrug in 200 Fällen im Laufe von fünf Jahren vorgeworfen wird. Der Hauptangeklagte, ein 45 Jahre alter Mann mit deutschem und türkischem Pass, war Geschäftsführer der deutschen Sektion des Vereins. Alle drei legten bereits umfassende Geständnisse ab; dafür sollen ihre Strafen verhältnismäßig niedrig ausfallen. Sie gaben zu, mehr als 18 Millionen Euro zweckentfremdet zu haben.

Die Extramillionen sollen die Männer in bar abgehoben und zunächst in die Türkei geschafft haben, heißt es in der Anklage. Dort investierten sie offenbar in Firmen, die sie teilweise selbst gegründet hatten. So erwarben sie Immobilien, gründeten einen Taxibetrieb und ersteigerten ein Fährschiff, das zwischen Italien und der Türkei fahren sollte.

Die veruntreuten Gelder wurden offenbar für Propagandazwecke – vermittelt über den AKP nahen islamischen Sender Kanal 7, auf dem auch die herzzerreißende Spendenwerbung lief – und für die Partei selber verwendet. „Hürriyet“ berichtet von angeblichen familiären Verbindungen Erdogans zum Gründungsvorstand von Kanal 7.

Außerdem soll Erdogan persönlich am Aufbau des islamischen Senders beteiligt gewesen sei, wie bereits zuvor sein politischer Ziehvater Necmettin Erbakan, der als Islamist aus der Politik verbannt wurde. Die Medien veröffentlichten ein Foto von Erdogan und dem Vorsitzenden des dubiosen Wohltätigkeitsvereins Deniz Feneri, die sich bei einer Veranstaltung unterhalten. Erdogan selbst soll behauptet haben, den Verein nicht zu kennen.

Der Ministerpräsident hat bislang jede Verwicklung seiner Partei in den Fall bestritten. Die Mediengruppe Dogan kritisierte er scharf für ihre Berichte über den Spendenskandal und angebliche Verbindungen zur AKP. Sie seien nur eine Reaktion auf kürzliche Entscheidung der Regierung, die die wirtschaftlichen Interessen der Dogan-Gruppe störten, so Erdogan.

Aufklärung des Falls fordern die oppositionelle Republikanische Volkspartei (CHP) und türkische Intellektuelle. Sie sehen in Erdogans Partei AKP eine Gefahr, die den Staat islamisch unterwandert. Verhandelt wird der Fall gegenwärtig in Deutschland:

Der Prozess in Frankfurt könnte nach den Geständnissen schon bis Ende September abgeschlossen werden. Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung sollen eine Absprache getroffen haben, hieß es vor Gericht am Montag. Der Hauptangeklagte soll sechs Jahre Freiheitsstrafe bekommen, seine beiden Mittäter drei Jahre beziehungsweise eine Bewährungsstrafe. Weitere Verfahren, etwa wegen Steuerdelikten, will die Staatsanwaltschaft im Rahmen des Deals einstellen.

Herr Erdogan selbst, wird mit Sicherheit straffrei bleiben.

(Spürnasen: Koltschak, Bernd G, Long John Silver, Schweinchen Schlau, Eckardt K, Jörg G)

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35 KOMMENTARE

  1. Erstaunlich wieviel Geld die Deutschtuerkler immer wieder lockermachen, wenn’s um Turkzwecke geht.

  2. Erstaunlich wieviel Geld die Deutschtuerkler immer wieder lockermachen, wenn’s um Turkzwecke geht.

    Na, irgendwo muss die DOPE Kohle doch hin….

  3. Ich lach mich scheckig. Als ob das bei Erdogans Vergangenheit verwunderlich gewesen wäre.
    Wenn ich mich recht entsinne, war der doch mit lebenslangem Politikverbot belegt. Und bei der Aufhebung des Politikverbots hat sein Kumpel Gül auch kräftig mitgewirkt.

    Die sogenannte -white crime- geht meistens straffrei aus, bei uns ist das nicht anders. Edogan sitzt schon zu fest im Sattel, um noch abgesägt zu werden. Die Entscheidung zum AKP-Verbot hat das bewiesen.

    zu den „fleißigen“ Spendern, durchschnittlich 2.000 Euronen locker zu machen ist schon eine klare Ansage… Die müssen ja wie in Schlaraffia hier leben.

  4. Ihr müsst die Sache aus islamischer Sicht betrachten. Demnach waren das keine Spenden für Bedürftige in unserem Sinne, sondern Zakat (Almosen) als eine der fünf Säulen des Islam. Nebeldeutsch klärt in einem sehr guten Artikel darüber auf:

    Zakat hat verschiedene Anwendungen (2)

    * für die Armen.
    * Zustupf für Leute, die zuwenig haben.
    * Finanzierung der Leute, die Zakat eintreiben.
    * Zahlung an Leute, die man so mit dem Islam versöhnen kann.
    * für Leute, die sich aus der Sklaverei loskaufen
    * für Leute, die Schulden haben.
    * für diejenigen, die für Allah kämpfen, also für Finanzierung der Waffen und Spesen der Jihadkämpfer. (3)
    * Überbrückungshilfe an Leute, denen auf der Reise das Geld ausgegangen ist.
    […]

    So betrachtet wurde das Geld durchaus „korrekt“ verwendet…

  5. Etwas OT und schon alt (3/2005) aber doch interesant zum schmöckern:
    50 Jahre Zuwanderung

    Seit 1991 liegen hingegen die Türken mit jährlich stetig ansteigenden Einbürgerungszahlen (1990: 2.034, 1995: 31.578) an der Spitze dieser Statistik. 1999 wurde mit 103.900 die höchste Zahl der Einbürgerungen von Türken erreicht, seitdem gehen die Zahlen wieder zurück auf 44.465 im Jahr 2004. Zum Vergleich: die größte Zahl eingebürgerter Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien wurde 2001 mit 19.722 erreicht. Die Einbürgerungszahlen anderer wichtiger Anwerbenationalitäten liegen weit unter diesen Werten: durchschnittlich haben sich in den letzten 20 Jahren jährlich 100 bis 300 Spanier und Portugiesen, 300 bis 1.500 Griechen, 500 bis 2.000 Tunesier sowie 2.000 bis 5.500 Marokkaner einbürgern lassen

    Neuere Zahlen beim statistischen Bundesamt; Übersicht hier.

  6. Herrlich,
    die Türken zocken die Türken ab.
    Da gab es aber schon schlimmere Fälle bei denen viele Familien Ihr gesamtes Erspartes verloren haben bei dem Glauben Ihr Geld bei ehrenhaften muslimischen Unternehmen anzulegen.

  7. Da wird dann aber eine schööööööööööööön große Moschee davon gebaut werden und alle Rechtgläubigen sind wieder glücklich.

    Allah ist der Listigste von allen!

  8. Ist alles in bester Ordnung! Warum? Spenden, also „Zakat“ stehen in erster Linie denen zu Verfügung, welche sich dem edelsten Ziel des Islam hingeben: Den Jihadis.

    Da ist es bei Erdogan doch genau richtig angekommen…verstehe die Aufregung gar nicht..ts..ts…

    Wer ist den noch so naiv, an Muselmanen westliche Maßstäbe anlegen zu wollen? 😀

  9. Nun aber mal halt!!

    Die Türkei,Erdogan und die AKP befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium der Anpassung an die Europäische Union.
    Sich ein paar Milliönchen in die eigene Tasche zu stecken,beweist doch nur ,das man das System verstanden hat.
    Einem Beitritt ist eigendlich nichts mehr entgegen zu setzen.

  10. #11 No-Go-Area-für-Deutsche

    Das war erst das Hinspiel. Jetzt steht das Rückspiel an. Warum gibt man den Musels dafür nicht die AOL-Arena? Das wär doch mal ne interessante Sportveranstaltung. Also ich würd’ s mir ansehen.

  11. Auslandsspenden und vorallem Drittweltspenden sind die reinste Geldmaschine. Wer spendet muß sich auch nicht wundern wenn sich ein Mugabe Jahrzehnte im Amt halten kann. Die Spendensammler verdienen Milliarden indem sie die Gelder auf verzinst zwischendeponieren, in den Zielländern werden dann nochmal von zwielichtigen Politikern Teile abgezogen und für die Bevölkerung, für die sie eigentlich gedacht waren, bleibt am Ende fast nichts mehr übrig.

    Was wohl allein so ein Werbespot gekostet haben mag?!
    http://de.youtube.com/watch?v=SHely_jWZRE

  12. Erdogan hat Kasse gemacht? Was soll die Aufregung. Er braucht die Moneten halt für sein Reisevorhaben – den Zug, auf den er aufspringt, damit er ans Ziel kommt.

  13. Dass Erdogan ein Mistkerl, Lügner und Scheisskerl allerersten Ranges ist, habe ich schon lange erkannt. Schmierig, lumpig, dreckig, schmutzig. Er ist ein wahrer Vertreter seiner Drecksclique namens AKP.

  14. @ #30 korrekt!
    und wer spendet diesen Schwachmköpfen auch noch?!
    Die sollte man verklagen! Hochverrat kommt dem schon Nahe

    Wer will kann auch mir spenden 😉

  15. Nicht vergessen: Aller Besitz auf Erden gehört Allah. Es ist also völlig egal, ob er sich diesen Besitz durch „Spenden“ holt.

  16. Na sowas. Der große Türkenführer und Islamfaschist Erdogan hat seine schmutzigen Muselfinger in einem Spendenskandal. Wer hätte das denn gedacht ?

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