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Titanic „provoziert“ mit Mohammed-Wettbewerb

TitanicGibt es bald einen neuen Mohammed-Streit, ausgelöst durch die Titanic? Das deutsche Satiremagazin plant im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober im Museum für Komische Kunst einen Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb. Auch der türkische Staatspräsident Abdullah Gül wurde zum Wettbewerb eingeladen, was prompt zu heftigen Reaktionen türkischer Medien führte. Mit einer Absage ist zu rechnen…




Türkenfritz winselt beim Führer

Nachdem Volker Beck bereits mit seinem Anliegen aufgelaufen ist, zum Dank für die Menschenjagd auf Moscheekritiker in Köln Unterstützung von Moslemfunktionären für eine Gegendemo zum antisemitischen Hisbollahumzug in Berlin zu erhalten, versucht jetzt Türkensklave Schramma beim Führer aller Türken, Erdogan, um Judaslohn für den Verfassungsverrat am eigenen Volk zu betteln.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet:

In einem Brief an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan erinnert Oberbürgermeister Fritz Schramma an dessen Zusage zur Einrichtung eines christlichen Pilgerzentrums in Tarsus. Am Rande dessen Deutschlandbesuchs am 10. Februar dieses Jahres hatte sich Schramma mit Erdogan zu einem Gespräch getroffen. Damals hatte Schramma die Bitte von Kardinal Joachim Meisner vorgetragen, in Tarsus, der Geburtsstadt des Apostels Paulus, ein christliches Pilgerzentrum zu ermöglichen.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass Sie mir in dieser Angelegenheit Ihre persönliche Unterstützung zugesagt haben. Sie hatten mir gegenüber geäußert, dass Sie sich für ein Pilgerzentrum in Tarsus einsetzen würden, sobald die Kirche mit diesem Wunsch auf sie zukomme“, heißt es in dem Brief.

(…)

„Es wäre ein deutliches Zeichen nach Innen und Außen für die in den heutigen Zeiten so wichtige Toleranz in Glaubensfragen“, so Schramma. Er erinnert Erdogan an die Umsetzung des Baus der neuen Moschee in Ehrenfeld in Trägerschaft der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), die dem türkischen Staat „bekannter Maßen sehr nahe steht“. Er wolle daraus allerdings keine Ansprüche ableiten, erinnert aber daran, dass die Entscheidung für den Moscheebau „von mir stets als eine gute und richtige öffentlich vertreten und im Rahmen der mir Kraft meines Amtes gegebenen Möglichkeiten unterstützt“ wurde.

Kölns Oberbürgermeister betont, dass er sich an die Spitze der Gegenbewegung gegen den so genannten Anti-Islamisierungskongress der rechtsextremen Organisation „Pro Köln“ am 20. September gestellt habe, „der eng mit der Entscheidung für den Moscheebau in Zusammenhang gebracht wurde.“ Die große Beteiligung an der Gegendemonstration unter dem Motto „Wir stellen uns quer“ habe gezeigt, „dass Fremdenfeindlichkeit in Köln keinen Raum bekommt und dass Menschen bereit sind, für die freie Religionsausübung, auch anderer Religionen, auf die Straße zu gehen. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn aus der Türkei ein ähnliches Zeichen gesendet würde und wenn Sie sich als Ministerpräsident an die Spitze dieser Bewegung stellen würden.“

Ein ähnliches Zeichen in der Türkei setzen? Wie stellt der dumme Türkenfritz sich das denn vor? Immerhin waren es in der Türkei nicht 1.000, sondern Millionen, die letztes Jahr gegen die Islamisierung ihrer Heimat demonstriert haben. Soviel Antifakämpfer bekommt selbst Schramma nicht zusammen, um die alle zusammen schlagen zu lassen.

(Spürnasen: Klandestina, Tuppes, Erika, Baden44)




Rechtsprechung jenseits von Richter Riehe

Richter Riehe hätte das zu verhindern gewusst! In Berlin wurde jetzt ein libanesischer Intensivtäter zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Damit konnte der übermütige Jugendliche (24) wirklich nicht rechnen. So oft war er ermahnt worden, aber direkt unter den Augen der Polizei eine Bank auszurauben, war auch den allgemein nachsichtigen Berliner Richtern zu viel.

Intensivtäter Imad El-K. (24) fühlte sich sicher. Doch beim letzten Coup hatten er und sein Kumpel Nenad H. (23) die Polizei im Schlepptau. Gestern die knallharten Urteile: zehn Jahre für El-K., sechs Jahre und neun Monate für H.

Der Richter zu Imad El-K.: „Sie sind ein Serientäter gewesen.“ Ständig wurde der Libanese aus Neukölln gewalttätig, ließ sich durch Strafen nicht beeindrucken. Der Richter: „Kaum waren sie draußen, haben sie wieder etwas angestellt.“ Und er warnte: „Bei einer nächsten Gewalttat droht die Anordnung von Sicherungsverwahrung.“

Am 3. März wollte Imad El-K. mit prall gefüllten Taschen nach Hause kommen. Er und der Serbe N. mieteten einen Mercedes, düsten nach Hamburg. Was sie nicht ahnten: eine Observation lief. Vor den Augen von Berliner Polizisten überfielen sie in Altona eine Postbankfiliale.

Ein Eingreifen aber war zu gefährlich. Der Richter: „Wir können nicht feststellen, dass sich die Polizei falsch verhalten hat.“

Maskiert und mit echt wirkender Softair-Pistole bewaffnet, traten sie die Tür ein. Sie hielten einer Mitarbeiterin (62) die Waffe an den Kopf, entkamen mit 130 000 Euro. Kurz vor Berlin war die Flucht zu Ende: Die Polizei inszenierte einen Stau, fasste die Gangster. Beide hatten bereits am 7. Mai 2007 in Lichtenberg eine Bank überfallen.

Aber sogar in Köln gibt es Urteile jenseits von Richter Riehe.

„Kein Strafverfahren kann Ihnen Amin zurückgeben, auch wenn das die schönste Lösung wäre“, sagte Ulrike Grave-Herkenrath, Vorsitzende Richterin am Landgericht, an die Mutter des Opfers gewandt, als sie am Freitag die Urteile gegen die vier Täter verkündete: Dervis B. (21), der auf dem Marktplatz in Vingst mehrmals zugestochen hat, muss für zehn Jahre ins Gefängnis, sein Bruder Mikail B. (26) für drei Jahre und neun Monate, ihr türkischer Landsmann Saim S. (22) soll eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verbüßen, und Daniel M. (20) ist nach Jugendstrafrecht zu zweieinhalb Jahren verurteilt worden.

„Völlig sinnlos und ohne jeden greifbaren Grund“ sei ein Mensch zu Tode gekommen, sagte die Vorsitzende. In der Nacht zum 15. Juni 2007 hatte Saim S., der mit Amin B. eng befreundet war, sich aber wegen Schulden, die der bei ihm hatte, ärgerte, telefonisch zur Sonderschule in Höhenhaus gelockt. In einem nahe gelegenen Park gingen Dervis B. und Daniel M., die ihm aufgelauert hatten, unter anderem mit einem Baseballschläger auf das Opfer los, das aber entkommen konnte. Saim S., der so tat, als hätte er mit dem Überfall nicht zu tun, überredete Amin B. nun, zum Marktplatz in Vingst zu fahren, um sich einem der Angreifer im Zweikampf zu stellen. Dort ließ er den Freund im Stich, der nichts gegen die Übermacht der drei anderen Männer ausrichten konnte: Man traktierte ihn mit Schlägen und Tritten, und Dervis B. ging so weit, mit einem Messer zuzustechen. Amin B., von den Tätern zurückgelassen, starb an Blutverlust.

Das Motiv für die Gewalttat? Dervis B. war wütend, weil Amin B. zwei Tage vor der Tat eine abfällige sexuelle Bemerkung über seine Freundin gemacht hatte; und Daniel M. wollte Rache nehmen, weil sein bester Freund etwa zwei Wochen vor der Tat bei einem Streit von Amin B. verletzt worden war. Obwohl letztlich die Messerstiche zum Tod führten, hätten auch die Mittäter „schwere Schuld auf sich geladen“, sagte Ulrike Grave-Herkenrath. Alle seien beherrscht gewesen von einer „wahnwitzigen Vorstellung von Einzelkampf, Ehre und Rache“. Dagegen müsse „deutlich gesagt werden: Gesellschaft und Justiz können und werden derartige Verhaltensweisen nicht dulden“. Alle Beteiligten hätten noch eine „schwere Aufgabe“ zu bewältigen, mit ihrer Schuld zurechtzukommen. Nicht zuletzt Saim S., der den Freund in die Falle lockte. Der Staatsanwalt hatte das schlicht als „Schweinerei“ bezeichnet. Die Vorsitzende merkte an: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Richterin Ulrike Grave-Herkenrath wird auch die Revisionsverhandlung im Fall des Skandalurteils ihres Kollegen Riehe leiten. Vielleicht gibt es dann doch noch ein Urteil „im Namen des Volkes“.

(Spürnasen: Florian G. und Aufgewachter)




Wahlen in Österreich: It’s the message, stupid

Daham statt IslamNach der Nationalratswahl in Österreich suchen die Verliererparteien nach Antworten. Die Gründe für ihr katastrophales Abschneiden scheinen SPÖ, ÖVP und Grüne aber sehr schnell gefunden zu haben: die einfachen und hetzerischen Parolen der Rechten seien es gewesen, die den Großparteien so viele Stimmen gekostet hätten, sind sich Parteien, Journalisten, Sozial- und Meinungsforscher einig.

So einfach kann Politik und Wissenschaft sein. Da Selbstreflexion offenbar nicht die Stärke der linken Politiker und ihrer gutmenschlichen Hofberichterstatter zu sein scheint, haben sie unisono einfach „Haltet den Dieb!“ gerufen. Schuld am Desaster der Großparteien sei die „extreme Rechte“, wie die „Anständigen und Aufrechten“ in Österreich und Europa FPÖ und BZÖ zu nennen pflegen. Das Erklärungsmuster ist freilich mindestens ebenso simpel, wie die viel kritisierten Parolen der sogenannten Rechtsextremen. Es mutet außerdem etwas seltsam an, wenn Politiker, die mit Sprüchen wie „Es reicht“ oder „Genug gestritten“ geworben haben, der siegreichen Konkurrenz einfache Wahlkampfslogans und Parolen vorwerfen.

Trotzdem glauben alle drei Verliererparteien fest daran, dass sie ihre Botschaften nicht richtig kommuniziert hätten, dass ihre politischen Lösungen und Konzepte bei der Bevölkerung nicht richtig angekommen und verstanden worden seien. In den Parteizentralen setzt man sich offenbar intensiv und kritisch mit Persönlichkeitsprofilen der Spitzenkandidaten, deren Frisuren und Krawatten, mit Plakatsujets, Öffentlichkeitsarbeit oder Kommunikationsstrategien auseinander, das Wesentliche vergisst man aber. Keiner der Wahlverlierer macht sich offensichtlich Gedanken über Inhalte. Die sind scheinbar unwichtiger als deren Verpackung. Eine schwere Fehleinschätzung, denn die Wähler sind weit weniger dumm, als es uns Mainstreammedien und Meinungsforscher permanent glauben machen wollen. Frei nach Bill Clinton möchte man rufen: „It’s the message, stupid!“

Nein, die gut bezahlten Agenturen, Spin-Doktoren und Kommunikationsexperten haben die Botschaften schon richtig rüber gebracht. Ein immer größerer Teil der österreichischen Bevölkerung kann und will diese Botschaften aber nicht mehr hören. Vor allem die Jungen wollen und brauchen echte Lösungen und keine hohlen Phrasen, keine ebenso glatten wie leeren Marketingsprüche. Wer der explodierenden Gewalt an Österreichs Schulen allen Ernstes mit zusätzlichen Schulpsychologen beikommen will, wer 17-Jährigen einreden möchte, „mehr Integration“ sei die Zauberformel, die alles wieder gut macht, wer die offenkundigen Probleme, die durch Islamisierung und Zuwanderung entstehen, auf die eigene Bevölkerung abwälzen will und ihr noch obendrein die Schuld daran anlastet (nach dem Motto: der dumme Pöbel ist per se ausländerfeindlich und stets Täter, aber niemals Opfer), der kann nicht erwarten, dass die Betroffenen ihn noch ernst nehmen, geschweige denn wählen. Ein junges Mädchen, das in ihrem Wohngebiet permanent von ihren multikulturellen Mitbürgern angemacht und sexuell belästigt wird, ist von grüner Beschwichtigungsrhetorik bestenfalls angewidert, die Eltern, die ihren Kindern eine teure Privatschule zahlen müssen, weil immer mehr öffentliche Schulen für den autochthonen Nachwuchs zu einem Sicherheitsrisiko geworden sind, haben ihr Vertrauen in die beiden Großparteien und deren Problemlösungskompetenz längst verloren. Wie hat es Sarah Palin im US-Wahlkampf so treffend ausgedrückt, in vielen Fällen ist die Regierung nicht die Lösung, sondern das Problem.

Nicht umsonst haben FPÖ und BZÖ, die als einzigen diese Thematiken überhaupt ansprechen, vor allem bei den jungen Österreichern gewonnen. Bei den unter 30-Jährigen sind sie mittlerweile mit Abstand die stärkste Partei. Die SPÖ ist unterdessen zur Seniorenpartei mutiert. 37 % aller über 60-Jährigen haben die Sozialisten gewählt. Es ist offensichtlich: Jene, die am stärksten und direkt von der multikulturellen Bereicherung betroffen sind, haben FPÖ und BZÖ gewählt – die Jungen, die weniger Gebildeten, die unteren soziale Schichten. Und nein, sie haben die FPÖ nicht deshalb gewählt, weil sie weniger gebildet sind (was in den Augen der chauvinistischen Grünen gleichbedeutend mit dumm ist), sondern, weil sie mit ihrer schlechteren Bildung stärker von Islamisierung, Zuwanderung und Migrantengewalt betroffen sind. Sie wohnen eben nicht im Nobelviertel, ihre Kinder gehen nicht in Privat- sondern auf öffentliche Schulen und sie arbeiten nicht in einem Innenstadtbüro, sondern auf einer Baustelle. Sie sind es, die die Folgen der Gutmenschenpolitik ausbaden müssen. Sie sind nicht, wie von den europäischen Mainstreammedien unablässig getrommelt wird, dumme Rassisten, nein, sie wollen schlicht und einfach ein halbwegs friedliches, angenehmes und sicheres Leben führen.

Auf der anderen Seite wählen jene Österreicher, die die multikulturelle Bereicherung noch nicht direkt zu spüren bekommen, die linken Parteien (zu der mittlerweile auch die ÖVP zählt). Wer in Nobelrestaurants verkehrt, in teuren Gegenden wohnt, einen Uni-Abschluss und einen guten Job hat, hat wenig Bezug zu den Ängsten und Nöten des „Pöbels“. Man schaut auf die „kleinen Leute“ lieber von oben herab und mokiert sich über ihren „primitiven“ Rassismus, schließlich kennt man Multikulti nur aus den geschönten Medienberichten und Statistiken, aus linken „sozialkritischen“ Romanen, Filmen und Theaterstücken, von der Büroreinigungskraft und vom netten Kellner im orientalischen Restaurant um die Ecke. Ja, so macht Multikulti Spaß. Die Multikulti-Idylle der Gutmenschen ist ein mediales Konstrukt, vergleichbar mit der Welt von Rosamunde Pilcher, mit dem Unterschied, dass Rosamunde Pilcher-Fans ganz genau wissen, dass es sich dabei um eine Traumwelt handelt.

Die Ignoranz und Naivität der Politiker und ihrer politisch korrekten Wählerschaft beruht unter anderem auf der Berichterstattung der Mainstreammedien und den Analysen und Beobachtungen der Sozial-, Motiv- und Meinungsforscher, der Wahlbeobachter und sonstiger moderner Scharlatane und Auguren. Sie liefern, was die zahlende Kundschaft hören will. Denn eines hatten alle Analysen nach der Wahl gemeinsam: sie waren falsch. In einer Analyse in der linken Zeitung Der Standard etwa hat ein Journalist erstaunt feststellt, dass die Grünen, obwohl sie ja eine „dezidiert junge Partei“ seien, in diesem Wählersegment von den „Rechten“ um Längen geschlagen worden sind. Es ist genau diese Realitätsferne, die immer wieder erstaunt. Die Grünen sind die Partei der Epigonen und Apologeten der 68er-Ideologie, daran ist nichts Junges, ganz im Gegenteil. Die Grünen sind die Partei der gut verdienenden kinderlosen Berufsjugendlichen, die jeden Bezug zur Jugend verloren haben. Da hilft es auch nicht, wenn die grüne Parteijugend mit offenbar „komplexen“ Parolen wie „Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein“ auf jung und „subversiv“ macht, in Wirklichkeit aber nur die dummen Sprüche ihrer 68er-Vorbilder nachäfft.

Und wer die Gründe des Misserfolgs nicht richtig analysieren kann oder will, weil die linke Multikulti-Ideologie seinen Blick trübt, der begeht weiterhin schwere Fehler. Wenn etwa Josef Pröll, der neue Chef der einstmals konservativen ÖVP, ankündigt, er werde die Partei nach der Wahlschlappe „modernisieren“ und „öffnen“, dann heißt das nichts anderes, die ÖVP wird politisch noch weiter nach links rücken. Wer auf eine Mauer zurast, sollte nicht noch extra aufs Gas steigen. Selbst die Grünen werden jetzt noch weiter nach links abdriften (das ist tatsächlich möglich). Nach dem Parteichef Alexander van der Bellen zurückgetreten ist, wird die extreme Linke innerhalb der Grünen wieder mehr an Macht und Einfluss gewinnen. Die Fundis scharren schon in den Startlöchern.

Im Grunde haben die Wahlverlierer aus ihrer Niederlage absolut nichts gelernt. Die Probleme, die den Österreichern tatsächlich unter den Nägeln brennen, werden weiterhin als Rassismus, Xeno- oder Islamophobie, etc. vom Tisch gewischt und bestenfalls ignoriert. Stattdessen beschäftigt man sich mit Scheinlösungen für Scheinprobleme. Wer ernsthaft glaubt, die Feinstaubbelastung wäre für die Bevölkerung ein größeres Problem als die explodierende Migrantengewalt, der sollte sich nicht über schlechte Wahlergebnisse wundern. Aber eines ist gewiss, sie werden, mit den mittlerweile ausgewechselten Parteichefs, genauso weitermachen wie bisher. Bereits einen Tag nach der Wahl war klar, SPÖ und ÖVP werden wieder eine gemeinsame Regierung bilden, denn noch haben sie eine – wenn auch nur mehr knappe – Mehrheit. Wer an den Futtertrögen ist, will eben nicht mehr von ihnen weg. All ihre Reformen, Strategien und personellen Änderungen sind reine Oberflächenkosmetik. Für echte Veränderungen zum Wohle der autochthonen Bevölkerung sind sie längst nicht mehr in der Lage, zu eingefahren sind ihre Denkmuster, zu mut- und kraftlos ihre Protagonisten. Doch genau das ist auch die große Chance für FPÖ und BZÖ, wenn SPÖ und ÖVP mit ihrer Regierung noch einmal scheitern, dann haben die rechten Parteien die einmalige Chance, die Mehrheit der Mitte-Links-Parteien zu brechen und die seit Jahrzehnten andauernde Hegemonie der Linken zu beenden. Nun sind auch FPÖ und BZÖ beileibe nicht die Idealbesetzung für eine Regierung, aber allemal besser als die überkommenen, abgehobenen und selbstgefälligen Mitte-Linksparteien.

(Gastbeitrag von A. Wappendorf)




Bekir Alboga: „Über die Liebe zum Propheten“

Bekir AlbogaBekir Albogas Vater kommt Mitte der 60er Jahre nach Deutschland und arbeitet bei VW am Fließband. Dort setzt er aus Einzelteilen Autos zusammen. Der Sohn, 1963 in der Türkei geboren, wird 1980 nachgeholt und avanciert zum „Kulturbeauftragten“ sowie später zum „Dialogbeauftragten“ des türkisch-islamischen Verbandes DITIB, der als bewaffneter Zweig der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Deutschland gelten kann („Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“, Recep Tayyip Erdogan).

Doch in seiner Funktion als „Dialogbeauftragter“ versagte er kürzlich kläglich und auf voller Linie (PI berichtete). Und anders als sein Vater setzt Alboga (alternative Schreibweise in den Qualitätsmedien: Alboa) keine Autos zusammen, sondern Texte. Schäbige Texte sind das, die vor Verlogenheit triefen.

829 Wörter benötigte er für sein Manuskript „Über die Liebe zum Propheten“, das als gesprochenes „Islamisches Wort“ am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einfältigkeit, vom SWR auf Sendung ging (nachfolgende Zitate von Alboga in kursiv gesetzt).

Für Bekir (arab. „unbefleckt“, „jungfräulich“) Alboga ist Muhammad, der Gründer des Islams, ein „leuchtendes Vorbild“ und die „Krönung der Menschlichkeit„. Ausgestattet mit diesen schönen Eigenschaften trat er „zum Wohle der Menschen“ auf, brachte ihnen „Menschlichkeit und Geschwisterlichkeit“ nahe, hat „Barmherzigkeit“ gelehrt. Das Leben Muhammads hat laut Alboga „für die knapp 1,5 Milliarden Muslime weltweit Vorbildcharakter„.

Sein Fazit lautet daher: „Mohammed ist unser großes Vorbild. Wir folgen seinen Fußspuren, wir lernen aus seiner Tradition„. Und, wie bitte, sah sie aus, diese Tradition? Hier ein paar Kostpröbchen. Sie stammen ausschließlich aus der islamischen Literatur, aus Koran, Hadith und der Sira-Biographie des von Alboga so innig geliebten „Propheten„.

Im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, kommt die arabische Verbalwurzel qtl – „töten“ nicht weniger als 187-mal vor, davon 25-mal im Imperativ, also in der Befehlsform – „töte!“ oder „tötet!“ (z.B. Sure 4, 89 und 91; Sure 9, 4 und 14 und 29; Quelle) Ganz schön oft für die Schrift eines, der angeblich „menschliche Barmherzigkeit“ propagiert.

Auch in personam war Albogas „leuchtendes Vorbild“ dem Töten keinesfalls abgeneigt. Nach Rumi pflegte Muhammad bei Tischgesprächen gerne zu sagen: „Ich lache, wenn ich töte!“ (Maulana Dschelaladdin Rumi: Von Allem und vom Einen, Fihi ma fihi, S. 24, S. 218 und S. 293). Kritiker seiner Lehre, die sich alsbald einstellten, ließ er von Auftragskillern beseitigen. Ein jüdischer Dichter namens Ka’b Ibn al-Aschraf beklagte in einem Gedicht den Tod edler Quraischiten (die von Muslimen getötet worden waren) und drohte den Schuldigen Rache an. Muhammad rief aus: „Wer schafft mir Ibn al-Aschraf vom Hals?“ und kurze Zeit später wurde der Dichter in eine Falle gelockt und getötet (Guillaume: The Life of Muhammad, p. 364-369). Mindestens sieben solcher Morde gab Muhammad in Auftrag; unter den Opfern: ein Greis und eine Frau. Doch ganz gewiss geschah dies als Akt islamischer „Barmherzigkeit„! Und selbstverständlich nur „zum Wohle der Menschen„.

Gegen den jüdischen Stamm der Banu Quraiza, die Bauern waren, führte Muhammad einen erbitterten Krieg. Der Kampf dauerte 2-3 Wochen, bis sich die Juden ergaben. Alle erwachsenen Männer wurden zum Tode verurteilt, die Frauen und Kinder zur Sklaverei. Das Ermorden der Besiegten auf dem Marktplatz von Medina dauerte einen ganzen Tag, bis die 600-900 Männer getötet waren, nur vier entzogen sich durch Übertritt zum Islam diesem Ende. Muhammad, dem wie immer von der Beute ein Fünftel zufiel, wählte sich aus den Reihen der Frauen die Raihana bint Zaid an-Nadariya als persönliche Sex-Sklavin aus (Bürgel: Allmacht und Mächtigkeit, S. 75).

Überhaupt die Frauen. Muhammad hatte neben seinen Sex-Sklavinnen noch etliche Ehefrauen zu seiner Verfügung, die Jüngste davon war gerade einmal 6 Jahre alt, als er sie heiratete und 9, als er, selbst 50-jährig, die Ehe mit ihr „vollzog“. Es handelt sich um A’ischa, die Tochter von Abu Bakr, und sie hatte es nur der Fürsprache ihres Vaters zu verdanken, dass der „Prophet“ mit dem Schänden des Kindes wartete, bis sie zum erstenmal ihre Tage hatte (Sunan Dawud, Band 41, Nummer 4915-4917).

Die „Hinrichtungen“ der Dichter sind Meuchelmorde, die Tötung der Juden ein Massaker, und die „Ehe“ mit A’ischa fiele heute unter Pädiastrie. Doch den vermutlich ehrlichsten Einblick in die verruchte Seele der „Krönung der Menschlichkeit„, des „leuchtenden Vorbilds“ der Muslime, bietet uns ein Hadith von Sahih Bukhari:

Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Einige Leute von `Uraina kamen nach Medina zum Gesandten Allahs. Da befiel sie eine Krankheit. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu ihnen: Wenn ihr wollt, könnt ihr zu den Kamelen gehen, die für das Almosen sind, und von ihrer Milch und von ihrem Urin trinken. Sie machten das und daher wurden sie wieder gesund. Danach töteten sie die Hirten und fielen vom Islam ab und sie trieben die Kamele des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Als dem Propheten das mitgeteilt wurde, schickte er hinter ihnen her und ließ sie zu ihm gebracht werden. Er schnitt ihre Hände und ihre Beine, riss ihre Augen aus und ließ sie in Al-Harra (ein steiniges Land) bleiben, bis sie starben. (Sahih Bukhari, Kapitel 28, Nummer 961)

Ja, so war er, der Muhammad. Und Herr Alboga, der Unbefleckte, Jungfräuliche, liebt ihn.

Im Christentum ist es üblich, den wichtigen Gestalten Beinamen zu geben. Jesus Christus ist der „Heiland“, der „Erlöser der Welt“, weil er durch sein Leid alle Menschen von ihrer Sünde erlösen will. Sein irdischer Vater, der Heilige Josef, ist der „Schutzpatron der Zimmerleute, Holzfäller und Schreiner“. Würde der Islam diesen schönen Brauch ebenfalls pflegen, dann wäre Muhammad wohl der „Schutzpatron der Mörder, Sadisten und Kinderschänder“.

» GEO-Interview mit Mohammed-Biograf Prof. Tilman Nagel

(Gastbeitrag von Yaab)




Antifa: Frankfurter Gerichtsposse

Früher musste man Satiren selber erfinden. Heutzutage geht es einfacher. Oft reicht ein Blick in die Berichte deutscher Gerichtsreporter. In Frankfurt stand ein Antifaschläger vor Gericht, der die von ihm geplanten Verletzungen von Polizisten mit Sprengkörpern zunächst großmäulig zum Berufsrisiko der Unordnungshüter erklärte. Erst als das besorgte Gericht ihm klar machte, dass es beim Fortbestand dieser Aussage an einer Bestrafung nicht vorbei käme, erzählte der Angeklagte schnell, was das Gericht hören wollte: Das Gegenteil. Prompt folgt der Freispruch auf Kosten des Steuerzahlers… bevor der Angeklagte es sich wieder anders überlegt.

Die Frankfurter Neue Presse berichtet:

Was ist das Berufsrisiko eines Polizisten? Dieser Frage ging das Jugendgericht in Höchst nach, als ein 20-Jähriger wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz auf der Anklagebank saß. Bei ihm wurden bei einer Demonstration der Jugend-Antifa in Frankfurt am 12. April mehrere Feuerwerkskörper und Kanonenschläge sichergestellt, was nach Paragraf 27 des Versammlungsgesetzes verboten ist. «Wer bei öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen Waffen oder sonstige Gegenstände, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen oder Beschädigung von Sachen geeignet und bestimmt sind, mit sich führt, ohne dazu behördlich ermächtigt zu sein, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft», heißt es dort.

Feuerwerkskörper und gerade Kanonenschläge bergen ein enormes Risiko, können zu massiven Hörschäden führen und haben auf einer Demonstration nichts zu suchen, wie die Vorsitzende Richterin betonte.

Die Gefahr sei ihm durchaus bewusst, gab der Angeklagte dazu vor der Jugendrichterin an. «Wenn man nicht aufpasst, kann so was durchaus passieren», fügte er hinzu und sprach lapidar vom Berufsrisiko der Polizisten. So stellte sich der Richterin die Frage, inwieweit der junge Mann eine mögliche Verletzung in Kauf genommen oder sogar beabsichtigt hatte.

Kämpferisch gab sich der Angeklagte zunächst und wiederholte mehrfach seine Ansichten über das Berufsrisiko der Polizeibeamten. «Das ist eben ihr Risiko, schließlich werden die dafür bezahlt», agitierte der ruhig wirkende junge Mann. Mit Verwunderung nahm das Gericht und auch die Staatsanwaltschaft die Botschaft des Angeklagten entgegen.

Nicht zur Sprache kam, dass die Demonstration am 12. April von der Jugend-Antifa speziell als Protest gegen «Polizeigewalt und Repressionen» angekündigt war. Auf Internetseiten und Videobotschaften rief die Jugend-Antifa Frankfurt damals zur Aktion am 12. April auf – mit Bildern von vermummten, Pflasterstein werfenden Demonstrationsteilnehmern. «Lasst euch nicht einschüchtern», hieß es im Aufruf zur Demonstration, die unter dem Motto «Keine Freunde – keine Helfer» stand.

Mit Aussicht auf eine zu erwartende Strafe zeigte sich der Angeklagte im Verlauf der Verhandlung dann weit weniger kämpferisch als zu Beginn und gab schließlich zu verstehen, dass er mit den Kanonenschlägen lediglich auf sich aufmerksam machen wollte. Eine Gefährdung oder Verletzung von Anwesenden habe er nicht beabsichtigt.

Der als Zeuge geladene Polizeibeamte konnte beim Verfahren nicht gehört werden. Er hatte sich wegen einer Virusinfektion krank melden müssen. Die Richterin und auch der Staatsanwalt ließen sich schließlich von den Beteuerungen des Angeklagten überzeugen und stellten das Verfahren auf Kosten der Staatskasse ein. Allerdings nicht ohne ihn darauf hinzuweisen, dass er beim nächsten Mal nicht mehr so davonkommen werde.

Da wetten wir gerne dagegen. Der Linkskriminelle wird auch beim nächsten Mal mit einer dreisten, das Gericht offenkundig verhöhnenden Lüge so davon kommen. Und das übernächste Mal. Und das überübernächste Mal. Und ….

(Spürnase: DonTom)




Richter Riehe: Gnadenlos mit den Opfern

Richter Hans-Werner Riehe (Foto) ist ein guter und in eigener Sache auch ein sehr sensibler Mann, verantwortungsbewusst und voller Sorge um das Wohlergehen Jugendlicher. Es gibt allerdings eine unabdingbare Voraussetzung, um in den Gunst des verständnisvollen Wohltäters zu gelangen. Es ist das Verüben von absolut mitleidloser, brutalstmöglicher Gewalt gegen Mitmenschen und bevorzugt ein Migrationshintergrund des Täters. Dann ist Richter Riehes verständnisvolle Milde sicher (PI berichtete schon mehrfach, z.B. hier, hier oder hier).

Jetzt sorgte der Richter mit einem neuen seiner berüchtigten Urteile für fassungsloses Kopfschütteln:

Sie haben ihn bei lebendigem Leibe angezündet, fast getötet. Der Körper von Carlo S. (23) wird für immer schwer gezeichnet sein. Trotzdem ließ Jugendrichter Riehe die Täter in einem ersten Prozess frei: Das OLG hat das Urteil aufgehoben!

Am Mittwoch wird vor dem Landgericht neu verhandelt: Es klingt unfassbar, was Biagio V. (21), Roberto L. (19), Sahin V. (20) und Ilyas K. (20) ihrem Opfer angetan haben.

Gemeinsam lockte man Carlo ins Auto, entführte ihn dann mit vorgehaltener Waffe in ein Waldstück bei Ostheim. Dort musste sich der Italiener nackt ausziehen und auf eine Plane legen. Biagio war es, der dann zum Kanister griff, sein Opfer vom Hals abwärts mit Benzin beschüttete.

Dann legte er eine Lunte im Wald. Und ließ sich von Roberto ein Feuerzeug reichen. Carlo bettelte um Gnade, doch es half nichts. Er wurde angezündet, wälzte sich Sekunden später auf dem Waldboden, um sich zu löschen. Erst jetzt halfen die Täter dem vor Schmerzen schreienden Opfer. Bis auf Biagio.

Die Tat geschah im April 2006. Jugendrichter Hans-Werner Riehe ließ die überführten Täter auf Bewährung draußen, Sahin wurde nur verwarnt. Das Oberlandesgericht gab dem Revisionsantrag von Rechtsanwalt Gottfried Reims statt: „Die Angeklagten sind hinreichend verdächtig, tateinheitlich versucht zu haben, einen Menschen zu töten.“

Carlo S. leidet schwer unter den Folgen des Feuer-Anschlags. Zwei Monate lag er im Krankenhaus, bis heute ist er in seiner Bewegung eingeschränkt. Er versteckt seine Narben. Richterin Ulrike Grave-Herkenrath wird jetzt entscheiden, ob seine Peiniger doch in den Knast müssen.

Die 68er in Robe. Von Rechtsprechung keine Spur, von Schutz der Allgemeinheit erst recht nicht.




Uckermann über die Seeschlacht von Lepanto

LepantoGestern jährte sich die Seeschlacht von Lepanto, an dem die christlichen Mittelmeermächte mit Spanien an der Spitze am 7. Oktober 1571 den ersten Sieg gegen das Osmanische Reich erzielen konnten. Jörg Uckermann hat vor dem Arbeitskreis „Christen pro Köln“ ein kleines Referat über die historische Seeschlacht gehalten, das wir nachfolgend veröffentlichen.




Kardinal sieht Islam als Verbündeten der Kirche

Marc OuelletSpringt Seine Eminenz, der hochwürdigste Herr Kardinal Marc Ouellet (Foto), Erzbischof von Québec und Generalrelator der Zwölften Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, in seinem Eröffnungsreferat der ersten Generalkongregation nicht ein wenig arg zu kurz, wenn er den Teufel (Liberalismus und Säkularismus) versucht mit dem Belzebub (Islam) auszutreiben?

Zenit.org berichtet:

ROM, 6. Oktober 2008 – Das Judentum und der Islam, das heißt jene Religionen, die Abraham zum gemeinsamen Stammvater haben, sind Alliierte der Kirche gegen den Säkularismus und Liberalismus sowie für die Anerkennung der öffentlichen Rolle des Glaubens.

In diesem Sinn äußerte sich am heutigen Vormittag der Generalrelator der Zwölften Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, Kardinal Marc Ouellet, in seinem Eröffnungsreferat der ersten Generalkongregation. Der Erzbischof von Québec (Kanada) hob die besonderen Beziehungen hervor, die zwischen der Kirche und den anderen monotheistischen Religionen im interreligiösen Dialog bestünden.

Angesichts des fortschreitenden Säkularismus und des Liberalismus seien die großen Religionen, die auf einen Stammvater zurückgehen, Verbündete bei der Verteidigung des menschlichen Lebens und der Behauptung der sozialen Bedeutung der Religion. Kardinal Ouellet bekräftigte in diesem Zusammenhang, „dass der Dialog mit ihnen angesichts der gegebenen Umstände wichtiger ist als je zuvor“. Gemeinsam müsse man soziale Gerechtigkeit, moralische Werte sowie Frieden und Freiheit aller Menschen fördern.

Der Generalrelator erinnerte die Bischöfe an das Massaker der christlichen Martyrer in Tibhirine in Algerien im Jahr 1996, als sieben Trappistenmönche von einer fundamentalistischen islamischen Gruppe entführt und getötet worden waren. Im Hinblick auf den Dienst am Menschen und der Versöhnung unter den Völkern erhebe das Zeugnis dieses Martyriums den Dialog auf eine in der Geschichte vielleicht nie erreichte Ebene, so Ouellet.

Die wagemutigen Initiativen Benedikts XVI. stärkten die Fortführung des Dialogs mit dem Islam, fuhr Kardinal Ouellet mit dem Hinweis auf das geplante Treffen zwischen dem Papst und Vertretern des Islams im kommenden November fort.

» Email an Ouellet: diocese@diocesequebec.qc.ca

(Gastbeitrag von Kölschdoc)




Schlaue Zuwanderer – zumindest manche

Zuwandererkinder müssen nicht die Pisa-Ergebnisse drücken. Das ist der Tenor eines neuen SpOn-Artikels. Ziemlich ehrlich für Qulitätsmedienverhältnisse wird sogar erwähnt, dass allein die bildungsorientierte Herkunft der Zuwandererkinder entscheidend für gute Ergebnisse in der Schule ist und nicht etwa sozial schwache Familienverhältnisse für das Gegenteil, wie uns von linksgrünen Gutmenschen permanent eingeredet wird.

Laut amtlicher Schulstatistik besuchten 2007 bundesweit 19 Prozent aller Schüler mit ausländischem Pass ab der fünften Klasse ein Gymnasium. In Sachsen sind es 52 Prozent, in den anderen ostdeutschen Ländern zwischen 34 und 39 Prozent. Und während bundesweit zwölf Prozent aller ausländischen Schüler auf Förderschulen gehen, sind es in Thüringen, Sachsen und Brandenburg nur gut halb so viele. (…) „Das liegt ganz sicher an der Herkunft aus Kulturkreisen, in denen Bildung ein hoher Wert ist“, mutmaßt sie.(…) 70 Prozent der Zuwanderer in Ostdeutschland stammen aus Osteuropa und Asien. Jüdische Kontingenzflüchtlinge aus Russland, Ukrainer, Chinesen und Vietnamesen bringen eine sehr hohe Bildungsorientierung mit – und das, obwohl viele Familien in Deutschland auf Hartz-IV-Niveau leben. „Die Eltern der erfolgreichen vietnamesischen Kinder sprechen schlecht Deutsch, arbeiten oftmals sieben Tage in der Woche und haben wenig freie Zeit, weil sie sich aus wirtschaftlicher und sozialer Randständigkeit herausarbeiten. Sie betreiben Textilgeschäfte, Imbissstände und ähnliche Kleinunternehmen“, so Weiss. (…) „Die Ergebnisse hier widerlegen die These, dass die Bildungserfolge von Migranten so gering seien, weil die soziale Situation der Familien schlecht sei.“ Vielmehr seien hervorragende Ergebnisse trotz schwieriger wirtschaftlichen Situation der Familie möglich.

Der Erfolg der ostdeutschen Migrantenkinder wird wohl sehr viel hiermit

Die für die westdeutschen Bundesländer typischen Gruppen der Türken und Araber spielen praktisch keine Rolle.

und sehr wenig mit dem Schulsystem oder der intensiven vorschulischen Betreuung zu tun haben. Die meisten Moslems sind traditionell wenig bildungsorientiert, da sie überwiegend mit dem Koran“studium“ und einem allahgefälligen Leben beschäftigt sind. Das sagt SpOn natürlich nicht. Das müssen wir schon selbst herausfinden.

Dafür erfahren wir – kritiklos natürlich – von einem weiteren menschenverachtenden Zustand aus der DDR:

In der DDR durften die Vertragsarbeiterinnen bis Anfang 1989 keine Kinder zur Welt bringen. Wer schwanger war, musste entweder ausreisen oder abtreiben.

Komisch… Da hat man von den „Mein Bauch gehört mir“-AktivistInnen nie etwas von gehört.

(Spürnasen: Uschi, zdai und Micha)




Jungfrau in zehn Minuten

Der unbenutzte Zustand des erworbenen Eigentums Ehefrau hat in der islamischen „Kultur“ einen unermesslichen Stellenwert. Ein Mädchen bzw. eine Frau, die in der Hochzeitsnacht als schon mal verwendet geoutet gilt, bringt Schande über die Familie und wird bestenfalls geächtet und verstoßen, schlimmstenfalls „ehren“gemordet.

Merkwürdigerweise haben all die, die „freie Liebe“ propagierten und die Moralvorstellungen der katholischen Kirche auch heute noch heftig attackieren, kein Problem damit, die Zustände in der islamischen Welt kritiklos nicht nur hinzunehmen, sondern auch bei uns an ihrem Fortbestand mitzuarbeiten.

Der Tagesspiegel brachte vorgestern einen Artikel, in welchem er ohne den leisesten Hauch von Kritik an diesen menschenunwürdigen und frauenverachtenden Zuständen über die Reparatur beschädigter Jungfrauen für die Hochzeitsnacht berichtet. Die Zahl der hilfesuchenden Frauen steigt, da ist nicht etwa Kritik am Islam angesagt, sondern Schariarisierung der Medizin, um den Ist-Zustand zu konservieren.

In muslimischen Familien wird von Frauen oft erwartet, dass sie als Jungfrau in die Ehe gehen – sonst bereiten sie der Familie Schande. Viele haben trotzdem schon vor der Hochzeit Sex und hoffen dann auf die operative Wiederherstellung des Jungfernhäutchens.

„Die Nachfrage nimmt stark zu“, sagt Christiane Tennhardt, Gynäkologin im Familienplanungszentrum „Balance“ in Lichtenberg, das die umstrittene OP anbietet: „Derzeit führen wir sie etwa ein- bis zweimal pro Monat durch.“ Beratung suchen meist 18- bis 24-Jährige; der Eingriff kostet 130 Euro. Andere Ärzte verlangen manchmal sogar viele Hundert Euro. „Der soziale Druck, Jungfrau sein zu müssen, kann bis zum Selbstmordversuch führen“, sagt Tennhardt. Eine Alternative: „Wir zeigen den Mädchen, wie sie die Blutung beim ersten Geschlechtsverkehr vortäuschen können.“

Da verbeugen sich die 68er und ihre Nachzucht tief vor dem islamischen Patriarchat.

Spürnase Tobias K. fragt: Was kommt als nächstes? Günstige kosmetische Operationen, wenn einen der Ehemann verprügelt oder verstümmelt hat? Wo bleiben die Frauenbewegten bei diesem Thema, die sonst immer die „sexuelle Selbstbestimmung“ und die „körperliche Unversehrtheit“ vor sich her tragen?

(Spürnase Tobias K.)




Bericht vom konservativen Kolleg in Frankfurt

Götz KubitschekSicherlich erinnern sich alle PI-Leser an die skandalösen Vorgänge um den Anti-Islamisierungskongress, die hoffentlich auch den letzten Wohlmeinenden vor Augen führten, wie es sich in diesem Lande mit der Freiheit derjenigen verhält, die sich nicht der linken Meinungshegemonie beugen wollen. Unbeachteter, aber nicht weniger beunruhigend waren die Vorgänge um die Kollegreihe „Widerstand“ des Institutes für Staatspolitik (IfS). Auch hier versuchten Linke, die Versammlung politisch Andersdenkender zu verhindern. So musste u.a. in Frankfurt mehrfach der Tagungsort gewechselt werden, da die Antifa massiv Druck ausübte. Näheres kann man auf dem Weblog des IfS nachlesen.

Ich habe mit großem Interesse die Bücher „Provokation“ von Götz Kubitschek (Foto oben) sowie „Das konservative Minimum“ von Karlheinz Weißmann gelesen. Da ich auch die „Junge Freiheit“ als eine der wenigen noch lesbaren Zeitungen für mich entdeckt habe und die Studien des IfS hochinteressant finde (v.a. als Lieferanten von Fakten für Diskussionen), beschloss ich, den letzten Veranstaltungstermin der Kollegreihe wahrzunehmen.

Gespannt war ich schon, was mich erwarten würde. Als ich eintraf, waren bereits die ersten Besucher anwesend und der Saal füllte sich rasch. Das Publikum war bunt gemischt: Anzugträger, Metal-Fans, ältere Herrschaften, gerade Zwanzigjährige. Nur ein Besuchertypus fehlte komplett: Der böse Nazi mit Bomberjacke, Springerstiefeln und was dergleichen Klischees mehr sind. Die Atmosphäre war ruhig und freundlich. Schon früh entwickelten sich erste Diskussionen, wobei die Ereignisse in Köln oft zur Sprache kamen. Auch ein Bücherstand war gut frequentiert, ich kaufte mir hier „20 Jahre Junge Freiheit“ von Götz Kubitschek sowie „Unsere Zeit kommt“ von Karlheinz Weißmann. Einige ältere Ausgaben der „Sezession“ gab es gratis dazu.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Götz Kubitschek kam der erste Referent zum Zuge, nämlich Frank Lisson, der sich hauptsächlich auf sein neues Buch „Widerstand. Lage – Traum – Tat“ bezog. Er sprach Dinge an, die wohl die meisten Rechten/Konservativen schon so gefühlt oder erlebt haben werden: Die Diffamierung als „Antidemokraten“ durch die Blockparteien, die Selbstzensur der Medien, den Ekel angesichts der Lage in Deutschland, die Wut, gegen besseres Wissen nicht anders zu können.

Es gehe darum, Widerstand gegen den Sozialismus zu leisten, der letztendlich den Einheitsmenschen wolle. Ausdrücklich wurde der Nationalsozialismus als linke Bewegung einbezogen, denn der größte Feind der Nazis sei nicht der Kommunist, sondern vielmehr der Bürger und der Adelige gewesen. Das Gegenteil von Links ist nun für Lisson keineswegs die CDU, sondern Individualismus, das Streben nach Niveau, Geschmack und Stil, das Neinsagen zu den täglichen Lügen, das Masseninkompatible. Auch ein abseitiges Leben dürfe man nicht scheuen, denn letztendlich sei abseitiges Leben gesteigertes Leben. Ziel müsse die freie Republik sein, nicht eine DDR 2.0.

Den nächsten Vortrag hielt Dr. Karlheinz Weißmann zum Thema „Ziel – Unsere Politik“. Hier ging es nun nicht um konkrete Handlungsanweisungen, sondern um Theorie, Metapolitik. Zu Beginn ging Weißmann auf die Ereignisse in Köln ein, er sprach von einer „verhetzten, amorphen Masse“, die mit Billigung der Obrigkeit gegen den Kongress protestiert habe. Als zweites aktuelles Ereignis wurde die Landtagswahl in Bayern erwähnt, nach der die CSU zwar Personal ausgetauscht habe, aber letztendlich so fortfahre wie bisher. Dies seien Hinweise dafür, dass wir uns auf den Weg in eine Phase der Postdemokratie befinden. Die Legitimationsbasis der Regierung schwinde zunehmend, das Konzept der multikulturellen Gesellschaft sei zum Scheitern verurteilt, da sich zunehmend Gruppierungen in unserer Gesellschaft ausbreiten, die eben diese als Beute betrachten, aber keineswegs die Absicht hätten, sich in diese einzufügen, da sie sich als Teil einer durch Abstammung oder Religion verbundenen Gemeinschaft sehen. Die momentane Politik versuche sich hingegen am Experiment einer Gesellschaft ohne Gemeinschaft, was letztendlich nicht funktionieren könne. Demokratie beruhe auf der Idee des Nationalstaates, mit zunehmender Auflösung derselben stehe die Demokratie vor großen Problemen. Letztlich habe dies auch die EU erkannt, was eine mögliche Erklärung für die zunehmend rigider werdenden Maßnahmen ist.

Weißmann kam auf das Buch „Who are we“ des berühmten Samuel P. Huntington („Kampf der Kulturen“) zu sprechen. In den USA beobachte man ein gespaltenes Meinungsbild zum Thema Migration: Einerseits die breite Schicht der WASPs (white anglo-saxon protestants), die sich um ihre zunehmend marginaler werdende Rolle sorgt, andererseits die Elite, die diese Entwicklung gelassen ins Auge blickt, in dem Wissen, sich durch Absprache mit den wachsenden Minderheiten an der Macht halten zu können. Ich denke, Parallelen zu Deutschland und Europa sind offensichtlich.

Es folgte eine Mittagspause. Anschließend sprach Dr. Erik Lehnert, der zusammen mit Weißmann künftig die Leitung des IfS übernimmt, zur Rolle des IfS, nämlich die Lage zu bestimmen und Ziele zu formulieren.

Nun sprach Felix Menzel über den Aufbau einer rechten Ikonographie. Das Problem sei, dass Rechte von der Öffentlichkeit ferngehalten werden. Man müsse versuchen, mit Bildern an die Öffentlichkeit zu gelangen, wobei Ikonen sich dadurch auszeichnen, dass sie authentische, stark kanonisierte, serielle und die Öffentlichkeit durchdringende Bilder seien.

Raising the Flag on Iwo JimaEs folgten einige Beispiele für solche Ikonen: Das Bild „Raising the Flag on Iwo Jima“ (Foto links), der „Tank Man“ während der Studentenproteste am Platz des Himmlischen Friedens 1989 sowie das Bild, das einen Sowjetsoldaten beim Hissen der Flagge auf dem Reichstag zeigt. Die Rechte verfüge nicht über positiv besetzte Ikonen, wie das Beispiel einer Google-Bildsuche nach dem Beriff „Rechter“ zeigt, nämlich den Klischee-Nazi mit Bomberjacke. Ein Bild, das die Möglichkeit einer Ikone geboten hätte, wäre das Bild der Überwachungskamera auf den Rentner in der Münchner U-Bahn gewesen.

Wie soll nun eine rechte Ikonographie aufgebaut werden? Ziel sei nicht moderner Ikonoklasmus, sondern eher konstruktive Arbeit. Dies erreiche man, indem man z.B. konservative Bilder, die in Vergessenheit geraten sind, repopularisiert, z.B. Bilder aus der Zeit der Lebensreform.

Der letzte Referent war Götz Kubitschek, der einigen PI-Lesern noch durch die Taten der von ihm gegründeten Konservativ-Subversiven Aktion (KSA) bekannt sein sollte, zuletzt die Störung der Grass-Lesung im Hamburger Theater. Passenderweise sprach Kubitschek denn auch zum Thema „Tat – Konservative Aktion“.

Kubitschek griff die „Beschwichtigungskonservativen“ an, die Joschka Fischer nun für einen der ihren halten, weil er gutes Essen und einen edlen Wein zu schätzen weiß. Das Motto in Deutschland sei: Klappe halten, Karriere betreiben, Steuern zahlen und Parteien der „extremen Mitte“ wählen. Unser Staat wolle nicht Deutschland, sondern den in jedes multikulturelle Gebilde verpflanzbaren Weltbürger.

Kubitschek ging nun näher auf die Aktion gegen Günter Grass ein. Man habe Grass als Ziel ausgesucht, da er Nutznießer seiner moralischen Überheblichkeit sei. Man erinnere sich an die sog. Bitburg-Kontroverse. Die KSA verfolge im wesentlichen die folgenden Ziele: Beunruhigung des Gegners, Werben für die eigene Sache sowie Selbstvergewisserung. Bei der konservativen Aktion müsse der Einzelne zur Geltung kommen, man dürfe nicht zerstörerisch als anonymer Mob agieren, sondern müsse konstruktive Aktionen aus der Notwendigkeit heraus durchführen. Es gehe darum, eine Spur zu hinterlassen. Nach diesem vom Publikum mit viel Beifall bedachten Vortrag endete die Veranstaltung.

Insgesamt war es ein interessanter Tag mit Vorträgen, die zahlreiche verschiedene Facetten des Rechts-Seins widerspiegelten. Einerseits die eher kontemplativen Betrachtungen Lissons, andererseits die entschlossene Tat Kubitscheks, die metapolitischen Betrachtungen Weißmanns und die konkreten Beispiele Menzels.

Was ich für mich persönlich mitgenommen habe, ist, dass man sich als Rechter/Konservativer auf viele verschiedene Arten gegen den herrschenden Zeitgeist zur Wehr setzen kann. Sei es durch konkrete Aktionen, sei es, indem man in Schule, Universität, Beruf und Freundeskreis offen zu seiner Haltung steht und die alltäglichen Lügen nicht mehr mitmacht. Widerstand ist auf mannigfache Art und Weise möglich.

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» Blaue Narzisse: Zum ersten Mal bei der Neuen Rechten

(Gastbeitrag von Fenris)