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Warum treten Menschen zum Islam über?

One way ticketDie muslimische Propaganda sagt natürlich, dass jeder Konvertit den Islam als Wahrheit erkannt hat und deswegen konvertiert ist. Dem ist natürlich nicht so, es gibt sehr viele Gründe warum Menschen zum Islam konvertieren. Zunächst möchte ich nur auf den wichtigsten Konversionsgrund eingehen. Viele Menschen in Deutschland, Europa, Westen stecken in einer Identitätskrise (sie müssen sich nicht unbedingt in einer Krisensituation befinden), sie sind aufgrund unserer pluralistischen „anything goes“-Gesellschaft und der vielen widersprüchlichen Lebensmodelle verunsichert. Sie wünschen sich eine klare, verbindliche Lebensanleitung der sie folgen können, ohne tagtäglich sich selbst in Frage stellen zu müssen.

Viele dieser Menschen suchen zunächst auch im Christentum nach Wahrheit und Antworten. Das Problem ist nur, dass wir in einer pluralistischen Gesellschaft leben. Es gibt zwar gläubige Christen (die aber auch sehr unterschiedlich sind, man denke nur an den homosexuellen evangelischen Pfarrer, das katholische Opus-Dei Mitglied oder den evangelikalen Baptisten), die Mehrheit der Menschen im Westen glaubt aber nicht oder kaum noch an einen christlichen Gott.

Stattdessen wird die katholische Kirche verteufelt, jede Freikirche als sektiererische Spinnerei abgetan. Akzeptiert werden häufig nur „assimilierte“ Christen, die nicht mehr an die Bibel glauben und einem „anything goes“ folgen. Die Medien sind voll von kritischen Inhalten über das Christentum, Bücher die das Christentum lächerlich machen oder als Märchen hinstellen (z.B. Dawkins „Gotteswahn“ behandelt in erster Linie das Christentum, andere Religionen sind zwar auch gemeint, werden aber kaum beim Namen genannt, geschweige denn näher behandelt), Bücher die christliche Kirchen (insbesondere die katholische und Freikirchen) verteufeln, dämonisieren (z.B. Dan Browns „Das Sakrileg“ und ähnliche) und verspotten (z.B. in Comedy-Sendungen werden Christen oft und gerne als langweilige, spießige, vor Sex angsthabende Freaks dargestellt).

Kurzum, viele Menschen, die sich näher mit dem Christentum befassen, werden sehr schnell durch ihre fernere oder nähere Umgebung abgeschreckt. Eine Religion, in der es doch so viel an Kritik und Zweifel gibt, kann doch nicht die wahre Religion sein. Das verunsichert sehr viele Menschen, die auf der Suche sind.

Beim Islam sieht es noch anders aus. Die meisten Menschen im Westen wissen nichts oder kaum etwas über den Islam. Der Islam hat im Westen immer noch einen geheimnisvollen, mysteriösen „Exotenbonus“. Die Menschen sind neugierig auf den Islam, gerade die Geschichten aus 1001Nacht und die Sufi-Kultur sind für manchen ein exotischer, interessanter Einstieg. Irgendwann stoßen diese Interessierten dann auch auf kritische Aussagen über den Islam (z.B. Fernsehen, Internet, Freunde).

Was machen viele dieser Menschen, die selber keine Ahnung vom Islam haben: sie kaufen sich islamische Literatur oder fragen gläubige Muslime. Diese erklären ihnen natürlich, dass alle diese Zweifel am Islam nicht angebracht sind und alles kritische über den Islam sowieso von Unwissenden, Rassisten oder christlichen Propagandisten kommt.

Dazu kommt, dass das Internet voll ist mit islamischer Propaganda, man siehe sich nur mal Youtube an. Muslime propagieren dort nicht nur zuhauf, dass der Islam die einzige Wahrheit ist, nein, sie propagieren auch in gut gemachten Videos, dass das Christentum falsch sein muss bzw. dass sogar Christen anerkennen, dass der Islam die wahre Religion ist. Man kann auf Youtube dutzende Videos sehen von Menschen, die zum Islam konvertieren, das beeindruckt viele. Warum ist man selber noch nicht konvertiert, wenn hunderte andere den Islam auf ihrer Suche als Wahrheit anerkannt haben? Auf jedes islam-kritische Video gibt es mindestens ein islamisches Antwort-Video, das mehr oder weniger gut erklärt, dass das islamkritische bzw. auch das christliche Video Müll ist, da es nur aus Unkenntnis, Lügen, Vorurteilen, Rassismus, Dummheit besteht.

Auf so gut wie allen islamischen Propagandafilmen gibt es eine Reihe von muslimischen Kommentaren, die das Video loben und den Wahrheitsgehalt „feiern“. Alle diese Videos sind auf einer Qualitätsskala die registrierte Youtube-User nutzen können mit sechs Punkten (der Höchstzahl) bewertet worden. Kritische Kommentare sind selten oder nicht vorhanden.

Das Gegenteil sieht man bei islamkritischen oder christlichen Videos. Auch hier gibt es wahnsinnig viele Kommentare, mehrheitlich stammen sie auch von Muslimen. Diese Kommentare sind aber überwiegend negativ, das Video – so einer der häufigsten Vorwürfe – wäre lächerlich, rassistisch, voller Unkenntnis, Lügen und Vorurteile. Sämtliche Quellenangaben werden lächerlich gemacht (so wird z.B. Wikipedia verunglimpft als Quelle, in die jeder Trottel etwas herein schreiben könne – im Gegenzug werden aber Islaminteressierte mit Wikipedias Liste der berühmten Islamkonvertiten beworben; christliche Quellen werden als verlogene, heuchlerische anti-islamische Propagandamaschinen verunglimpft; deutsche Medien als rassistisch und islamophob; andere Quellen als zionistisch). User, die islamkritische Videos ins Netz stellen, werden als schwule, faschistische, zionistische Christenschweine oder ähnliches bezeichnet, die mit Lügen und arglistiger Täuschung den Islam in den Dreck ziehen. Diese islamkritischen Videos sind sehr häufig mit einem Punkt (der niedrigsten Punktzahl) bewertet worden.

All das beeinflusst natürlich Menschen, die auf der Suche sind und sich nun versuchen über den Islam kundig zu machen. Dazu kommt sicherlich auch ein weit verbreitetes grün-linkes Islambild in Deutschland, das besagt der Islam sei schön und eine Bereicherung der westlichen Kultur und das jeden Islamkritiker gleich in die rechte Ecke stellt.

(Gastbeitrag von Jens T. T)




Einzelfall™: Blutrache unter Kurden in Bielefeld

Eine 24-jährige Frau ist am Mittwochabend vor ihrer Wohnung in Bielefeld aus einem fahrendem Auto niedergeschossen worden. Die Kugel traf sie in die Brust. Die schwer Verletzte wurde im Krankenhaus behandelt und ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Motiv für die Tat ein jahrelanger Blutrache-Streit zwischen zwei kurdischen Familien, von denen eine seit Jahren in Bielefeld ansässig ist.




Deutscher Spießer gerät mit Auge in Flasche

Broken bottleDer deutsche Spießer wollte eine Sachbeschädigung der U-Bahn verhindern, die gerade von zwei Jugendlichen zerkratzt wurde. Da griffen ihn beide, deren Namen mit Ugur T. und Ferhat G. angegeben werden, mit einer Flasche an. Sie stießen sie in Richtung Auge ihres 52-jährigen Opfers, wobei sie dessen Brille zerstörten und Splitter ins Auge drangen. Vor Gericht sprechen die beiden jetzt von Notwehr.

„Notwehr“, schimpfte der Jüngere. „Er kam auf mich zu und wollte mit mir kämpfen.“ Angefangen habe alles mit einem Schlag. „Seine Faust traf mich, als ich gerade in die U-Bahn steigen wollte“, meinte der Ältere. Der Mann sei ein „Brocken“ und ihnen körperlich weit überlegen gewesen. „Ich wollte ihm mit der Flasche nur Angst machen“, beteuerte der Jüngere.

Das klingt einleuchtend. Das Opfer lief direkt in die hingehaltene Flasche – Sachen gibts!

Bei der Polizei soll er sich dagegen brutal und abfällig über das Opfer geäußert haben – mit Sätzen wie „Was legt er sich mit uns an“.

Das hat er sicher nur aus Angst gesagt, bzw. es war ein Übersetzungsfehler.

Eine überraschende Wende gibt es im Fall des neuen U-Bahn-Rauchers. Der „Südländer“ hat offenbar die deutsche Staatsbürgerschaft und kann folglich als Deutscher gehandelt werden. Die Welt hat die Formulierung noch nicht perfekt ausgefeilt:

Es handelt sich um einen deutschen Staatsbürgerschaft, wie ein Polizeisprecher sagte.

Focus ist da schon weiter:

Der gewalttätige Raucher, der einen Fahrgast in der Münchner U-Bahn attackiert hatte, hat sich der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen jungen Deutschen.

Ach wie gern würden wir den Namen wissen, der Vorname würde schon reichen …

(Spürnasen: Tobias K., Strandgut, Thomas D. und Andreas F.)




Kein Mensch will Muslime aus China

Die Uiguren (Foto) sind ursprünglich zum türkischen Volk gehörige, muslimische Chinesen. Eine ungünstige Kombination, denn niemand will diese Leute haben. Seit fast sieben Jahren sitzen 17 Uiguren im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba. Die USA haben die Anklage gegen die Männer längst fallen lassen, doch nach China können sie nicht zurück, denn nicht in Guantanamo sondern zuhause droht ihnen Folter. Auch sonst ist kein Land bereit, die Uiguren aufzunehmen, und die Amerikaner möchten sie nicht behalten.

Eigentlich hätten die Chinesen nach Urteil eines Washingtoner Bundesrichters am Dienstag freikommen sollen und in die USA ausreisen dürfen. Doch viele dort fürchten, mit einem allfälligen Präzedenzfall würde der Einreise von echten Terroristen Tür und Tor geöffnet. Auch die US-Regierung war aus diesem Grund beunruhigt über die Richter-Entscheidung. Deshalb hat mittlerweile ein Gericht im Sinne der Regierung entschieden und die Entlassung der Uiguren vorerst gestoppt. Doch ausliefern will man die chinesischen Muslime auch nicht, weil ihnen in der Heimat Folter droht.

Die US-Regierung hat den Vorwurf des Terrorismus gegen die 17 Uiguren bereits vor Jahren fallen gelassen, ihre Freilassung scheiterte bislang aber daran, dass sich kein Land zu deren Aufnahme bereitfand. China stuft sie als Terrorverdächtige ein und verlangt eine Auslieferung; die USA lehnen dies ab, weil den Männern dort Folter drohen könnte. Vom US-Staatsgebiet will die Regierung in Washington die Gruppe allerdings auch fernhalten. Die Entlassung der Uiguren aus behördlicher Aufsicht auf US-Gebiet sei „nicht angemessen“, erklärte das Justizministerium.

Die Uiguren sind ein muslimisches Volk im Westen Chinas. Dort kommt es wiederholt zu Protesten gegen die Zentralregierung in Peking, in den vergangenen Monaten wurden mehrere Bombenanschläge verübt. Menschenrechtler werfen der Volksrepublik vor, systematisch die Rechte der Uiguren zu verletzen.

Offenbar geht es diesen Leuten, obwohl sie Muslime sind, sogar in Guantanamo immer noch weit besser als zuhause.

(Spürnase: Leo P.)




Kommunistenknecht soll in Hessen bestimmen

Investigativer Journalismus ist in Deutschland selten geworden. Immerhin, in einem Artikel der FAZ erfährt man heute doch einiges über den Vorsitzenden der Linkspartei in Hessen, Willi van Oyyen (Foto), den Steigbügelhalter, von dem die künftige Hessische Landesregierung nach Wunsch von Andrea Ypsilanti abhängig sein wird. Ein jahrzehntelang vom Unrechtsregime in Ost-Berlin zur Destabilisierung Deutschlands finanzierter Verräter.

Die FAZ berichtet:

Wenn die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti sich demnächst zur Ministerpräsidentin wählen lassen will, dann braucht sie dazu einen Abgeordneten, der sehr viel längere politische Erfahrung hat als sie selbst. Als sie 1976 in Rüsselsheim das Abitur ablegte, war der heutige Fraktionschef der Linken Willi van Ooyen bereits beruflich in der Politik aktiv.

Im Sommer letzten Jahres wurde der 61 Jahre alte van Ooyen im Schnellverfahren an die Stelle des damaligen Spitzenkandidaten der Linken in Hessen, Pit Metz, gesetzt. Metz, der jahrelang der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) angehörte, hatte den Schießbefehl an der früheren innerdeutschen Grenze mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan verglichen und war der Öffentlichkeit politisch nicht mehr zuzumuten. Mit dem Parteilosen van Ooyen rückte ein anscheinend Unbelasteter an seine Stelle – nach eigenen Angaben ein harmloser Friedensaktivist, der jahrelang die „Ostermärsche“ organisierte. Doch was war das für ein Friedensengagement, dem er sich verschrieben hatte?

Tarnorganisation und Sympathisantensammelbecken

Der Vorsitzende der Linksfraktion im hessischen Landtag war das, was man in der Zeit des Kalten Krieges einen Einflussagenten nannte. 1976, direkt nach seinem Studium, wurde er nach eigenen Angaben Landesgeschäftsführer der „Deutschen Friedens-Union“ (DFU). 1984 stieg er zum Bundesgeschäftsführer auf und damit zu einem der drei Spitzenfunktionäre dieser Organisation. Die DFU aber war nichts anderes als ein Trojanisches Pferd der DDR.

Gegründet wurde die Partei 1960 auf hintergründiges Betreiben von SED und DDR-Staatssicherheitsdienst als Ersatz für die verbotene KPD. Mit ihr als Tarnorganisation und Sympathisantensammelbecken wollte die SED Einfluss auf die westdeutsche Politik gewinnen. Nach dem Ja der SPD zur West-Einbindung der Bundesrepublik, hatte die SED die SPD als „Arbeiterverräter“ abgeschrieben.

Vorposten der SED in Westdeutschland

Unter dem Deckmantel der Friedenspolitik sollte die DFU in der Bundesrepublik nicht nur die Verteidigungsanstrengungen der Nato bekämpfen und die Politik der DDR propagieren, sondern langfristig den Boden für den Sozialismus bereiten. Angeleitet wurde sie aus dem SED-Zentralkomitee, weshalb das Kürzel DFU im Westen bald mit „Die Freunde Ulbrichts“ aufgelöst wurde. Die Funktionäre waren keine Agenten des Staatssicherheitsdienstes. Sie glichen Vorposten der SED in Westdeutschland.

Trotz schlechter Wahlergebnisse hielten Ulbricht und Honecker auch dann noch an der DFU fest, als kommunistische Kader 1968 die DKP gründeten. Die DFU wurde am Leben gehalten, um sie als scheinbar unverfängliche Einflussorganisation zu nutzen. Wie wirkungsvoll dieses Vorhaben war, zeigt die Geschichte der Anti-Raketen-Proteste zu Beginn der achtziger Jahre, als mehr als vier Millionen Menschen den von der DFU initiierten „Krefelder Appell“ unterzeichneten.

Unterstützung aus dem Osten: 277.000 DM im Monat

Die umfänglichen Geldmittel der winzigen Partei – die DFU hatte in den achtziger Jahren nur etwa eintausend Mitglieder – stammten zum großen Teil aus der DDR. Laut einer damals geheimen Information für das Politbüro von 1973 erhielt die DFU von der SED je Monat 277.000 Deutsche Mark. Die von der Partei herausgegebene Deutsche Volkszeitung (DVZ) bekam zusätzlich 125.000 DM, zusammengerechnet knapp fünf Millionen DM jährlich.

Noch am 15. Oktober 1989 – zwei Tage vor seinem Sturz – genehmigte SED-Chef Honecker für das Jahr 1990 die Zahlung von rund 65 Millionen Deutsche Mark an die DKP und deren „befreundete Organisationen“. Laut einem internen Bericht sollten die DFU und ihre 31 Mitarbeiter 3,1 Millionen DM an „Solidaritätsmitteln“ erhalten. Zuständig war die „Abteilung Verkehr“ des SED-Zentralkomitees, deren Unterlagen Ende 1989 größtenteils vernichtet wurden.

„Haben alles genommen, was uns angeboten wurde“

Als die SED 1990 gestürzt wurde, ging auch die DFU unter. Wie die anderen hauptberuflichen DFU-Funktionäre musste auch van Ooyen auf Jobsuche gehen. Von 1990 an widmete er sich, wie er in seinem Lebenslauf angibt, der „Mitgestaltung des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors in Frankfurt“. Mittlerweile wurde er in den Hessischen Landtag gewählt.

Doch über seine früheren Geldgeber deckt er heute den Mantel des Schweigens. So behauptete er am 6. März dieses Jahres gegenüber der Zeitung „Die Welt“: „Für Geldflüsse war ich nicht zuständig. Wir haben überall gesammelt und alles genommen, was uns angeboten wurde. Bei mir ist nie jemand mit Geld aus der DDR oder Moskau angekommen.“

Die Berliner „Tageszeitung“ (taz) hatte ihm am 29. November 1989 noch ein ganz anderes Geständnis entlockt. Damals sagte er der Zeitung: „Durch die Entwicklung in der DDR ist eine entscheidende Finanzquelle überraschend versiegt.“ Während er heute behauptet, über die Geldflüsse aus der DDR nichts gewusst zu haben, gab er der „taz“ damals offenbar über alle Einzelheiten Auskunft. So konnte das Blatt berichten: „Und so ungefähr funktionierten bislang die Zuwendungen des real existierenden Sozialismus an den noch nicht existierenden: Bundesdeutsche Handelsunternehmen im Ost-West-Geschäft investierten – notgedrungen oder gern – einen Teil ihrer Gewinne in den hiesigen Kampf für den Sozialismus. Wer in der BRD an Krim-Sekt oder Gorbatschow-Wodka verdienen wollte, hatte vertragsgemäß einen Teil der Rendite an DFU oder DKP auszuschütten. Van Ooyen plaudert damit aus, was in DFU- und DKP-Kreisen bislang als Verleumdung hartnäckiger Anti-Kommunisten galt.“

Im Dezember 1989 von einer „finanzieller Krise“ schwer getroffen

In einem jetzt bekanntgewordenen Brief vom Dezember 1989 kündigte van Ooyen auf DFU-Briefkopf im Namen des Bundesvorstandes auch die bevorstehende Auflösung seines Verbandes an. Die „finanzielle Krise“, schrieb er zur Begründung, habe die DFU „schwer getroffen“. Unter dem Eindruck der Einstellung der Geldtransfers verkündete er, dass sich die DFU „niemals wieder in eine derartige finanzielle Abhängigkeit begeben“ dürfe. Das habe auch „etwas mit der DDR und der SED zu tun“. Willi van Ooyen hat eine Nachfrage der F.A.Z. jetzt unbeantwortet gelassen.

Geht es nach der hessischen SPD-Vorsitzenden Ypsilanti, so soll er sie nicht nur ins Amt der Ministerpräsidentin befördern, sondern er soll in den nächsten Jahren auch über die Geschicke der Wiesbadener Landespolitik entscheiden.

Van Ooyen ist bei weitem nicht der einzige SED-Knecht, der inzwischen auf einflussreichem Posten das Zersetzungswerk des untergegangenen Ost-Regimes fortführt. Aus der ebenfalls im obigen FAZ-Beitrag erwähnten, zur geistigen Unterminierung Deutschlands von den Mauermördern ausgehaltenen Deutschen Volkszeitung kommt Franz Sommerfeld. Er ist heute Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers und maßgeblich für die Pogromhetze seiner neuen Zeitung und die daraus folgenden kriminellen Ausschreitungen gegen islamkritische Bürger und Moscheegegner in Köln verantwortlich.




Musik für John McCain

Country Music Star John Rich (Foto) unterstützt seinen favorisierten US-Präsidentschaftskandidaten mit einem eigenen Song: Raising McCain. Alle US-Bürger werden dazu aufgerufen, zum Wohl des Landes auf den McCain-Zug aufzusteigen oder aus dem Weg zu gehen, weil John McCain sich wirklich um die Menschen im Land und um die Soldaten im Irakkrieg kümmert.

» Download Raising McCain
» Song als mp3-Klingelton herunterladen.

(Spürnase: Die Realität)




Qualität aus dem Hause Rüttgers

Eine PI-Leserin schreibt: Nach dem Eklat in Köln im September dieses Jahres schrieb ich an den Ministerpräsidenten von NRW, Jürgen Rüttgers, CDU (Foto) und äußerte mein Unbehagen darüber, dass er sich über den Verlauf der Gegendemonstration freute. Ich bekam den nachfolgenden Brief zurück. Ich nehme an, dass es kein Einzelbrief ist.

Sehr geehrte Frau X.,

der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dankt Ihnen für Ihr Schreiben vom 13. September dieses Jahres zum Thema „pro NRW“. Er hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. Gerne nehmen wir Stellung zu Ihrem Anliegen.

Vor der geplanten Kundgebung Rechtsextremer vom 19. bis 21. September in Köln hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers alle Seiten zur Gewaltlosigkeit aufgerufen. Der Düsseldorfer Landtag wandte sich zudem in einer parteiübergreifenden Resolution gegen das von „pro Köln“ initiierte Treffen in der Domstadt.

Die Veranstaltung von Rechtsextremen stand im Widerspruch zu den Bemühungen aller Fraktionen und der von ihnen repräsentierten Bürger, den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu intensivieren mit dem Ziel eines friedlichen und respektvollen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit. Versuche von Rechtsextremen, aus der Diskussion um den Moscheeneubau in Köln Kapital zu schlagen, müssen gemeinsam verhindert werden und wurden verhindert.

Die CDU Nordrhein-Westfalen wendet sich deswegen entschlossen gegen jede Form von Extremismus, von rechts wie von links. Zu einer Volkspartei gehört, dass man sich klar abgrenzt von den politischen Rändern. Wir als CDU Nordrhein-Westfalen werden das beherzigen. Wir nennen die geistigen Brandstifter auf der Rechten beim Namen und demaskieren sie: Die Vereinigung „pro Köln“ steht nicht umsonst wegen ihrer extremistischen Bestrebungen im Verfassungsschutzbericht. „pro Köln“ und „pro NRW“ geben sich gerne als Bürgerbewegung, aber es sind Rechtsradikale. Niemand sollte sich von dem Deckmantel der Bürgerbewegung täuschen lassen. Bei „pro NRW“ finden sich mittlerweile etliche ehemalige REP- und NPD-Mitglieder sowie Holocaustleugner. In den Räten oder im Landtag brauchen wir keine Extremisten.

Mit freundlichen Grüßen
Verena Gärtner
Team Bürgerservice
CDU Nordrhein-Westfalen

Mit diesem Schreiben dürfte die NRW-CDU sich endgültig aus der politischen Mitte verabschiedet haben. In der Sprache der Antifa wird gegen Andersdenkende gehetzt und die geistige Brandstiftung betrieben, die man zu bekämpfen vorgibt. Das Wort „Rechte“, „Rechtsextreme“ oder „Rechtsextremismus“ kommt fünf mal vor und während man sich „gegen jede Form von Extremismus, von rechts wie von links“ wendet, marschiert man – die Reihen dicht geschlossen – mit der roten SA durch Köln, um als Ankläger, Richter und Vollstrecker die „Rechten“, bzw. die, denen man dieses Brandzeichen aufgedrückt hat, zu „demaskieren“. Nicht die „Rechten“ haben Demokratie und Grundrechten am 20. September den Todesstoß versetzt, sondern die angeblichen Volksvertreter der Mitte.




Israelischer Soldat nach 22 Jahren für tot erklärt

Der israelische Luftwaffensoldat Ron Arad (Foto) wurde 1986 von der Hisbollah als Geisel genommen. Nach dem tragischen Austausch zweier toter israelischer Gefangener gegen fünf lebendige libanesische Verbrecher im Juli, hatte die Hisbollah sich verpflichtet, das Schicksal des im Libanon verschwundenen Offiziers Arad aufzuklären. Wie nicht anders zu erwarten war, ist der Mann tot. Er sei im Mai 1988 nach gelungenem Ausbruch aus der Gefangenschaft im Libanon, „auf der Flucht ums Leben gekommen“, hieß es in der Hisbollah-Erklärung.

Die israelische Tageszeitung „Maariv“ zitierte am Mittwoch aus einem Bericht der Hisbollah-Miliz über den Verbleib Ron Arads an die israelische Regierung. Demzufolge ist der seit 22 Jahren vermisste israelische Luftwaffensoldat tot – auf der Flucht aus der Geiselhaft ermordet worden.

Arads Kampfflugzeug war am 16. Oktober 1986 von libanesischen Milizen abgeschossen worden. Der Pilot konnte mit einem Huschraubereinsatz von den israelischen Streitkräften gerettet werden, der Navigator Arad geriet in Gefangenschaft.

Die Hisbollah hatte sich Mitte Juli bei einem unter deutscher Vermittlung ausgehandelten Gefangenenaustausch mit Israel verpflichtet, einen Bericht über das Schicksal des Offiziers zu veröffentlichen.

Er sei im Mai 1988 aus der Gefangenschaft im Libanon entkommen und wohl auf der Flucht ums Leben gekommen, hieß es in der Hisbollah-Erklärung.

Das selbe Spiel also wie im Fall Regev – Goldwasser jedoch noch perfider: Wer interessiert sich schon nach 22 Jahren noch für einen toten Israeli? Wer trauert noch mit den Angehörigen?

Es ist zu hoffen, dass es mehr sind, als die Hisbollah glaubt, denn nur durch Geschichten wie diese, wird das wahre Gesicht der libanesischen Verbrecherorganisation, die sich hinter dem Deckmantel islamischen Friedens™ verbirgt, sich als Opfer darstellt und die Welt mit Propaganda täuscht, offenbar.

(Spürnase: T.G.)




Sexualdelikt in Ehrenfeld

Das Wort „Türke“ muss ein schlimmes sein! Wie anders kann man sich erklären, dass der Kölner Stadtanzeiger es auch bei folgender geradezu klassischer Kombination nicht auszusprechen wagt: Ein junger Mann, der türkisch spricht und von südländischem Aussehen ist, versucht mitten im Kalifat Köln-Ehrenfeld, unweit der künftigen Großmoschee eine vermutlich Ungläubige zu vergewaltigen? In Ermangelung verlagskonformer Lesermeinungen gibt es zur Zeit noch einige kritische Stimmen aus der Bevölkerung im Kommentarbereich des KStA.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet:

Bereits am Sonntagabend ist eine 19 Jahre alte Frau in Ehrenfeld von einem etwa 20 bis 23 Jahre alten Mann sexuell belästigt worden. Durch starke Gegenwehr gelang es der 19-Jährigen den Täter in die Flucht zu schlagen.
Gegen 23:15 Uhr wurde die 19-jährige Frau auf Venloer Straße / Ecke Thebäerstraße von einem unbekannten Mann angesprochen. Nach einigen unschlüssigen Fragen, die der Täter unter anderem auf türkisch stellte, drückte er unvermittelt die junge Frau gegen eine Hauswand. Dabei berührte er sie unsittlich.

Hilfeschreiend schubste die Angegriffene den Unbekannten von sich weg und rettete sich auf die gegenüberliegende Straßenseite. Daraufhin flüchtete der Täter in Richtung Innere Kanalstraße.

Der Täter soll von kräftiger Statur, 20 bis 23 Jahre alt sein und etwa 170 Zentimeter groß sein. Er soll südländisch ausgesehen haben, die Haare kurz tragen und mit einer beigen, vermutlich gestreiften Winterjacke bekleidet gewesen sein. Er habe gelispelt und war eventuell Brillenträger.

Einige Passanten sollen diesen Vorfall beobachtet haben. Die Polizei sucht nun diese Zeugen. Sachdienliche Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 12 unter 0221/229-0.

Sachdienliche Hinweise über Ursachen und Hintergründe muslimischer Migrantengewalt sind hingegen weder bei der Polizei noch bei der Kölner Qualitätspresse erbeten.

(Spürnase: Rabe K.)




Von Serien-, Schwellen- und Intensivtätern

Die Zahl der „Intensivtäter“ stagniert, freut sich der Tagesspiegel, um uns gleich darauf im Artikel mitzuteilen, dass man in den nächsten Jahren erwarte, dass die Zahl der „Serientäter“ von 500 auf 800-900 steigen werde. Fast Verdoppelung ist Stagnation? Vielleicht doch nicht, denn der „Serientäter“ ist vielleicht gar kein „Intensiv“-, sondern nur ein „Schwellentäter“. Das sind die, die „Intensivtäter“ werden wollen, wenn sie groß sind.

Der Beitrag, bei dem man sich am Ende fragt, was genau er uns eigentlich sagen wollte, liest sich so:

Das harte Vorgehen gegen jugendliche Kriminelle wirkt sich anscheinend aus.

Seit wann wird in Berlin durchgegriffen, und dann auch noch „hart“?

Die Zahl der Intensivtäter steigt kaum noch an. Allerdings nehmen die „Schwellentätern“ zu.

Und jetzt wird genebelt, dass einem schwindelig wird:

Die Zahl junger Serientäter wird in den kommenden Jahren auf etwa 800 bis 900 zunehmen; die Zahl steigt aber langsamer als in der Vergangenheit. Dies sagte Generalstaatsanwalt Ralf Rother gestern bei der Vorstellung des ersten Leistungsberichts in der 162-jährigen Geschichte der Berliner Strafverfolger. Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) begründete den Bericht damit, dass die „Kriminalität in der Hauptstadt unter besonderer Beobachtung steht“.

Beobachtung mit erhobenem Zeigefinger – wir sind sicher, das beeindruckt sie schwer.

Neben den etwa 500 Intensivtätern werden derzeit 200 sogenannte Schwellentäter in einer speziellen Abteilung der Staatsanwaltschaft „betreut“. Während die Zahl der Intensivtäter (mehr als zehn Gewalttaten) seit einem Jahr stagniert, wird bei den erst seit einem Jahr separat erfassten „Schwellentätern“ (mehr als fünf Gewalttaten) ein schneller Anstieg auf 300 bis 400 erwartet, sagte Rother. Ziel dieser zweiten Spezialabteilung ist, die Karrieren jugendlicher Schläger möglichst frühzeitig zu stoppen. Im Jahr 2003 war die Intensivtäterabteilung bei der Staatsanwaltschaft gegründet worden, sie gilt seitdem bundesweit als Vorbild. Jeweils ein Staatsanwalt ist für denselben Täter zuständig und kann mit seiner Kenntnis der kriminellen Vorgeschichte gezielter eingreifen. Auch die neue Abteilung hat nach Angaben der Justiz funktioniert. Erst ein junger Mann ist vom Schwellentäter zum Intensivtäter „aufgestiegen“. Etwa 70 Prozent dieser 700 Serientäter haben einen Migrationshintergrund, sagte Rother: „Da gibt es nichts schönzureden.“ Nicht darin enthalten sind die Russlanddeutschen, ebenfalls mit einem beträchtlichen Anteil. Der vor einem Jahr versetzte Leiter der Intensivtäterabteilung hatte deshalb einen Wert von knapp unter 80 Prozent genannt.

Dieser Mann, dessen Name von der korrekten Presse jetzt nicht einmal mehr genannt wird, ist Oberstaatsanwalt Reusch.

Mehr als 400 Intensivtäter wurden im Jahr 2007 angeklagt, in diesem Jahr bereits 300. Etwa ein Drittel sitzt in Haft. 2007 wurden 65 Namen von der Liste gestrichen – sie fielen nicht mehr auf oder sitzen dauerhaft im Gefängnis. Der Generalstaatsanwalt betonte, dass die Ermittler am Ende einer Entwicklungskette stünden. Gespräche mit Familien und Schulen müssten früher einsetzen. In dem Bericht heißt es, jugendliche Straftäter ausländischer Abstammung oder Nationalität hätten vielfach den Respekt vor staatlicher Gewalt verloren, weil sie erlebten, dass selbst schwere Straftaten keine staatlichen Sanktionen zur Folge haben. Diesem Verlust an Respekt lasse sich nicht allein mit Erziehungsmaßnahmen entgegenwirken. „Strafe ist hier unverzichtbar.“

Für diese Erkenntnis musste Reusch seinen Stuhl räumen.

Wer ein Jahr keine neuen Straftaten begeht, komme von der Liste herunter.

Selbst wenn er nur deshalb nicht konnte, weil er im Knast sitzt…

(Spürnasen: Sotolep, Wikinger, Bernd v. S. und Volker)




KPÖ-Gemeinderat unter Kinderporno-Verdacht

Herbert Wippel Die FPÖ-Politikerin Susanne Winter ist, wie wir wissen, eine Böse, weil sie gesagt hatte, „nach heutiger Rechtsauffassung wäre der Prophet Mohammed, der eine Sechsjährige geheiratet hat und sie als Neunjährige vergewaltigte, ein Kinderschänder“. Wir wissen nicht, was daran falsch ist, aber einer der guten Fürsprecher des Propheten und heftiger Kritiker von Susanne Winter trat jetzt wegen des Besitzes von Kinderpornoghraphie zurück. Es ist der Grazer KPÖ-Politiker Herbert Wippel (Foto).

Die Stimmung innerhalb der Grazer KPÖ schwankt zwischen Sprachlosigkeit und Entsetzen. Man wurde „mit einem sehr ernsten Ereignis konfrontiert“, heißt es auf der Homepage der Partei. Und weiter: „Herbert Wippel legte sein Mandat als Gemeinderat zurück, weil gegen ihn staatsanwaltliche Ermittlungen laufen.“

Konkret steht der nunmehrige Ex-Mandatar – er war bis gestern auch KPÖ-Klubsekretär, sein Dienstverhältnis wurde einvernehmlich gelöst – unter Verdacht, kinderpornografische Seiten von seinem Privat-PC aus abgerufen zu haben. Auf der Festplatte des 41-Jährigen wurden laut Staatsanwaltschaft zahlreiche einschlägige Bilder- und Videodateien „mit mündigen und unmündigen Minderjährigen“ sicher gestellt. Die Verhandlung ist für 4. Dezember angesetzt, dem Angeklagten – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – drohen bis zu zwei Jahre Haft.

„Bei Kinderpornografie kann es keine Toleranz geben“, zeigt sich die Grazer KPÖ-Klubobfrau Ina Bergmann erschüttert.

Außer natürlich, Mann heißt Mohammed und wird von über einer Milliarde Menschen als Vorbild angebetet. Dann ist Kinderschändung keine Kinderschändung.

Wippel bestreitet die Vorwürfe. Er sei schuldlos, verweist er auf einen Untermieter, der Zugang zum Privat-PC gehabt habe. Beim Verfahren werde er seine Unschuld beweisen, beteuert Wippel.

Fakt ist, dass die IP-Adresse des Computers, sie entspricht einer Art Kennzeichen im weltweiten Datenverkehr, auf einer verbotenen Internetseite sicher gestellt wurde. „Auf so eine Seite kommt man nicht zufällig. Man muss sich anmelden und rund 90 US-Dollar (65 Euro) für eine Freischaltung bezahlen“, heißt es dazu aus dem Bundeskriminalamt, das im Rahmen einer österreichweit durchgeführten Kontrolle (Operation „Sledgehammer“, zu Deutsch Vorschlaghammer) vier- bis fünftausend IP-Adressen überprüft hat. Gespeist werden die betroffenen Homepages über Server, die im südosteuropäischen Raum stationiert sind. Mittels Interpol bekommen die Staaten die IP-Adressen der User, die dann national bis an den „Tatort Wohnzimmer“ weiter verfolgt werden.

Wir respektieren selbstverständlich die Unschuldsvermutung für Herrn Wippel, auch wenn diese bei Andersdenkenden nie gilt …




Schweigen, um gut dazustehen

In Europa ist bei Politikern, Medien und allen, die etwas auf sich halten, eine gemeinsame Vogel Strauss-Taktik in Mode gekommen: Man sieht zwar den Islam und die aus ihm resultierende Gewalt als Problem, gesteht es sich jedoch nicht ein, weil Kritik am Islam von der muslimischen Propaganda geschickt als Rassismus dargestellt wird. Wie viel bequemer ist es da doch, „gut“ und „tolerant“ zu sein. Gern zeigt man dann im Kampf gegen Rechts™ mit dem Finger auf diejenigen, die sich für die „Guten“ die Hände schmutzig machen und verbirgt die Probleme mit dem Islam hinter einer Mauer des Schweigens.

Eine britische Studie zeigt, wie intolerant und menschenrechtsfeindlich der Islam selbst gegenüber Andersdenkenden und vor allem auch gegenüber Frauen wirklich ist.

Häusliche Gewalt und Eifersuchtsmorde kommen überall auf der Welt vor. Aber Ehrenverbrechen, die solchen Taten zwar ähnlich sehen, sind etwas völlig anderes. Am Anfang der düsteren Studie steht darum eine Begriffsklärung: „Während bei häuslicher Gewalt Ehemänner gegen ihre Frauen gewalttätig werden, wird bei den geplanten und oft rituell vollzogenen Ehrengewalttaten eine Frau Opfer ihrer eigenen Söhne, Brüder und Schwestern sowie der ganzen weiteren Verwandtschaft und der Schwiegerfamilie.“ Im Grunde, meinen Brandon und Hafez, begeht ein ganzer Clan die Tat, gedeckt und geschützt von der Getto- oder Stadtviertelgemeinschaft, in Pakistan und jetzt eben auch in England. Britische Fahnder stehen in Einwanderer-Siedlungen regelmäßig vor einer mafiaähnlichen Mauer des Schweigens. Aus dem Grund, sagt Kronstaatsanwalt Nazir Afzal, würden seine Polizisten bei der Aufklärung von Ehrenverbrechen Techniken einsetzen, die sonst beim Kampf gegen die organisierte Kriminalität verwendet werden: verdeckte Ermittler, Abhöreinrichtungen und andere einschlägige Methoden.

Ehrenverbrechen geschähen unter pakistanischen, kurdischen, arabischen, türkischen und iranischen Einwanderern, auch unter indischen Sikhs, heisst es in der Studie. Denn vor allem diese Gruppen gründen ihr kulturelles und religiöses Selbstverständnis häufig auf archaische, sexualisierte Ehrbegriffe, die sozusagen die Grundlage ihres Gemeinschaftslebens darstellen. Immer geht es dabei um Beherrschung und Kontrolle der Frauen, um Identität und Abgrenzung von der britischen Mehrheitsgesellschaft. Das sei auch der Grund, warum die Zwangsheirat so eine grosse Rolle spiele, erklärt die Direktorin einer iranisch-kurdischen Frauenrechtsorganisation: „Eine Ehe wird zwischen Familien geschlossen. Sie ist ein Mittel, um Kultur und Religion zu erhalten und um sich nicht mit der westlichen Kultur zu vermischen.“ Dazu kommt das Scharia-Gebot, das Musliminnen strikt verbietet, einen Nicht-Muslim zu heiraten. Die Zwangsehe ist der Ausgangspunkt aller Ehrengewalt bis hin zum Ehrenmord. Denn die Opfer sind fast immer junge Frauen, die sich gegen eine Zwangsverheiratung wehren oder aus einer Zwangsehe entkommen wollen.

Noch schlimmer als den in die Ursprungsländer entführten jungen britischen Musliminnen geht es Bräuten, die in umgekehrter Richtung aus Pakistan nach England verheiratet werden. Oft wartet auf sie ein lebenslanger Horror aus Gewalt und Zwangsarbeit.

Frauen, die sich der Zwangsehe entziehen, vor oder nach der Trauung, schweben in Lebensgefahr. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft geschehen in Großbritannien jedes Jahr zwölf Ehrenmorde. Die Zahl stammt aus dem Jahr 2003. Viele Experten glauben, dass sie in Wahrheit höher liegt. Die genaue Zahl der Opfer sei auch darum unbekannt, schreiben Brandon und Hafez, weil es keine genaue Definition für Ehrenmord gebe. Ein Sozialarbeiter aus Newcastle weiss von Frauen, die ins Ausland gebracht wurden und einfach verschwanden. Sein Kollege aus Nottingham berichtet von „vielen Frauen mit Verbrühungen, die an ihren Verletzungen starben, ohne dass untersucht wurde, ob es ein Unfall war oder Mord“. Dazu kommt eine steigende Zahl Selbstmordopfer. Pakistanstämmige begehen dreimal so häufig Selbstmord wie andere Britinnen. Londoner Frauengruppen berichten, dass sich unter den achtzig Selbstmordopfern, die es 2006 auf der zwanzig Meilen langen Bahnstrecke zwischen dem Londoner Bahnhof Paddington und der Stadt Slough gegeben hat, überproportional viele „Asiatinnen“ befunden hätten.

Etwa 5000 Frauen kommen jedes Jahr weltweit durch Ehrenmorde ums Leben, schätzte der UN-Bevölkerungsfonds vor acht Jahren. Die meisten in Pakistan, Indien und Bangladesch, aber auch in allen Ländern der arabischen Welt. Die höchste Ehrenmordrate pro Kopf der Bevölkerung haben Kurden in der Türkei und im Irak. Das düstere Bild spiegelt sich in der britischen Einwanderungsgesellschaft wider. Die meisten Ehrenmordopfer in Großbritannien, so Brandon und Hafez, „sind muslimische Frauen unter dreissig aus Südasien“. Besonders gefährdet sind westlich orientierte, gar erfolgreiche Frauen. Die 25-jährige Geschäftsfrau Samaira Nazir wurde vor zwei Jahren von ihrem Vater, ihrem Bruder und einem Cousin in der Londoner Familienwohnung ermordet, weil sie einen Afghanen heiraten wollte: „Sie hielten sie, stachen 17-mal auf sie ein und schnitten ihr die Kehle durch. Dann zwangen sie Samairas Nichten – zwei und vier Jahre alt – zuzusehen, wie sie starb.“ Die kleinen Mädchen sollten wissen, was ihnen droht, wenn sie einen westlichen Lebensstil annähmen.

Der Bericht des Centre for Social Cohesion ist ein erschütternder Beweis dafür, dass die westliche Gesellschaft es aufgegeben hat, ihre Normen, Werte und Freiheiten auch gegenüber Einwanderern durchzusetzen, besonders dann, wenn die Migranten muslimischen Glaubens sind.

Von islamischen Verbänden und Moscheevereinen kommt kaum Unterstützung. Der in London ansäßige zentrale Islamische Scharia-Rat erklärt die Zwangsehe zur antiislamischen Propaganda. Lokale Scharia-Räte, die überall in England islamische Trauungen vollziehen, verweigern den geflüchteten Frauen oft die Scheidung oder fordern von den mittellosen Opfern Geld. Der Muslim-Rat, der sich als ein Dachverband der Muslime in Grossbritannien betrachtet, hat dazu beigetragen, dass ein scharfes Gesetz gegen die Zwangsehe verhindert wurde. Als Staatsanwalt Afzal einen Imam bat, in der Moschee über Zwangsehen zu sprechen, lehnte der das ab: „Die Gemeinde zahlt mein Gehalt. Wie können Sie von mir erwarten, dass ich ihr etwas sage, das sie nicht hören will?“

Aber auch Staat und Politik lassen die Opfer der Ehrengewalt im Stich. Politiker aus Wahlkreisen mit starker muslimischer Minderheit meiden das Thema. Öffentliche Schulen hängen Informationsplakate des Aussenministeriums über Zwangsehen nicht auf – um nicht die Eltern ihrer Schüler zu beleidigen, wie manche Schulleiter offen zugeben. Die mutlosen Schulleiter sind so ratlos wie das ganze Land. Niemand weiss, wie man auf den gewaltgetränkten Ehrbegriff so vieler Einwanderer einwirken soll. Die Ratschläge der Autoren und ihrer Gesprächspartner sind von bestürzender Hilflosigkeit. Der Wandel der Zuwanderergesellschaft müsse „von innen kommen“, sagt eine Sozialarbeiterin vage. Schon die Grundschulen sollten das Thema Ehrengewalt auf den Lehrplan setzen, wünscht sich Staatsanwalt Afzal. Eine Hilfsorganisation in Sheffield verlässt sich auf Flugblätter und Mundpropaganda. Ein anderer Experte rät, Druck auf die Imame auszuüben und sie besser auszubilden – ohne allerdings zu sagen, wer das tun soll.

Ein Polizei-Captain, der in der stark pakistanisch geprägten nordenglischen Stadt Bradford für gefährdete „asiatische“ Frauen zuständig ist, bestätigt die schockierende Analyse:

„Es gibt keinen Wandel innerhalb der asiatischen Gemeinschaft. Seit 1988 hat sich nichts geändert, kein bisschen. Höchstens, dass die Diskussion über Zwangshochzeiten und Ehrengewalt die Medien erreicht hat.“

Doch statt gegen diese Situation anzugehen, macht man sich die neuen Herren lieber zu „Freunden“ in der trügerischen Hoffnung, so sich selbst retten zu können, wenn auch nur kurzfristig.

(Spürnase: Ian S.)