1

Bayerns Integrationsbeauftragter will Scharia

Georg BarfußDie erdrutschartigen Verlust der CSU bei der letzten Landtagswahl in Bayern zeigen erste Auswirkungen in der Integrationspolitik. Um den liberalen Koalitionspartner zu besänftigen, wird Bayern künftig mit dem FDP-Politiker Georg Barfuß (Foto) einen eigenen Integrationsbeauftragten haben. Der gab heute in einem BR2-Interview gleich die Richtung seiner Arbeit vor: „Wo die Scharia kompatibel ist, kann man sie anwenden.“

Barfuß weiter:

Dann will ich eben nicht haben, dass man sagt, „wir dürfen ja auch keine Kirchen bauen“ oder sonstigen Unfug, sondern bei uns darf man halt Kirchen, Moscheen und Synagogen bauen. (…) In Sendlingen muss auch die Moschee gebaut werden. Wir brauchen so viele Moscheen, wie die Muslime wollen. Wissen Sie, ich brauche in der Türkei keine Kirchen, weils keine Christen dort gibt. Wir machen das ja nicht zum Selbstzweck.

Dass Barfuß seinen Worten auch Taten folgen lässt, hat er vor einigen Jahren als ehemaliger CSU-Bürgermeister von Lauingen (er wechselte erst vor vier Jahren zur FDP) unter Beweis gestellt. Dort setzte er den Bau einer großen Moschee mit Minarett durch.

Gegenüber der taz sagte er, nicht frei von Stolz:

1993 ist der Moscheeverein Ditib zu mir gekommen und hat gesagt: Bürgermeister, wir brauchen eine Moschee. Ich habe mich schlau gemacht und dann versucht, das Schritt für Schritt in die Wege zu leiten. Zunächst wollten sie ein schwäbisches Spitzdach mit Minarett. Da habe ich gesagt: Entweder ihr macht das gescheit oder gar nicht. Dann kamen sie mit dem Entwurf mit Kuppel und Minarett, den wir heute haben.

Vielsagend auch sein Statement im gleichen Interview:

Was in der Scharia steht, ist mir egal.

Soviel zur Qualifikation des designierten Integrationsbeautragten Bayerns.

Kontakt:

Georg Barfuß
Herzog-Georg-Str. 22
D-89415 Lauingen (Donau)
Tel.: +49 (0)9072 / 9229-00
Fax: +49 (0)9072 / 9229-29
info@georg-barfuss.de

(Spürnase: Eva P.)




Sarkozy zweifelt an Obamas Kompetenz

Wenn schon Nicolas Sarkozy feststellt, dass Barack Obama bezüglich des Irans nur dummes Zeug redet, dann muss es wirklich offensichtlich sein. Doch eine Menge Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass Obama weil schwarz gleich politisch kompetent und ein Volksheld ist, und jeder, der etwas anderes findet, ein Rassist. Zu den Rassisten gehört demnach auch bereits der Präsident der französischen Republik, der Obamas Haltung gegenüber dem Iran für „erschreckend unreif“ hält.

Barack Obama hatte Sarkozy im Juli einen Besuch in Paris abgestattet und mit diesem über den Iran diskutiert. Sehr zur Unzufriedenheit des Franzosen, wie sich jetzt herausstellte. Obamas Aussagen über den Iran seien erschreckend unreif und ohne jeden Inhalt gewesen, meinte Sarkozy.

Frankreich würde es für „sehr problematisch“ halten, wenn der neu gewählte Präsident der USA gegenüber dem Iran eine laschere Haltung einnehmen würde. Obama könnte „arroganterweise“ im Alleingang in einen Dialog mit dem Iran treten, Zugeständnisse machen und den UN-Sicherheitsrat vor erhebliche Probleme stellen, fürchtet Sarkozy.

Sowohl der Präsident im Elysée als auch seine Berater zeigten sich über Obama und sine politischen Argumente sehr enttäuscht.

Der französische Geheimdienst hält die nukleare Bedrohung Israels und des Westens durch den Iran entgegen anderen Meinungen für erheblich. Eine Atombombe könnte dieser Einschätzung zufolge Frühling bis Sommer 2009 einsatzbereit sein.

(Spürnase: Michael L.)




The Jewish Internet Defense Force (JIDF)

Der im Internet verbreitete Antisemitismus und Hass gegen Israel nimmt je schlimmere Dimensionen an, desto stärker der Islam auf dem Vormarsch ist. Vom Islam verehrte „Märtyrer“, wie der Kindermörder von Jerusalem, der im März acht Schüler erschoss, erhalten von Bewunderern gewidmete Webseiten. Aus dieser Situation heraus gründete David, der nach mehreren Morddrohungen nur noch den Vornamen preisgeben möchte, die Jewish Internet Defense Force (JIDF), in Anspielung an die israelischen Streitkräfte IDF, die „Israel Defense Force“.

Ziel der Seite ist es, gezielt gegen Online-Antisemitismus und antiisraelische Hasstiraden im Web vorzugehen. Die FAZ berichtet:

Der Nahost-Konflikt findet seine politisch-ideologische Fortsetzung in den beliebten Internetforen des Web 2.0. Das stellt an sich unpolitisch konzipierte soziale Netzwerke vor große Probleme, weil sie als Propaganda-Plattformen missbraucht werden. So findet man in Facebook-Gruppen Bilder von Hamas-Kämpfern, getöteten palästinensischen Babys oder Kindern, die mit Sprengstoffgürtel-Attrappen posieren. In kaum zu zählenden Kommentaren bekräftigen Nutzer aus der ganzen Welt, dass „wir alle Israel hassen“, dass das Land „ein terroristischer Staat“ sei, „das Krebsgeschwür im Nahen Osten, eine Krankheit, die wir zerstören müssen“. So fragt Siet aus Ägypten: „Wohin willst Du gehen, Israel?? Das Meer vor Dir, die Araber hinter Dir.“ Und es fehlen auch nicht die üblichen antisemitischen Verschwörungstheorien: Die Juden kontrollierten die Medien, die Welt, die amerikanische Außenpolitik – und der Holocaust habe so nicht stattgefunden. Wer das dennoch glaubt, preist Adolf Hitler („dieser Mann hat euer Volk zu Tode verbrannt!“) oder verweist auf Hitler-Gruppen auf Facebook. Eine der größten heißt „We respect you Hitler“ und hat derzeit 357 Mitglieder. Es gibt sogar eine ganze Gruppe mit 151 Mitgliedern, deren Zweck die Leugnung des Holocausts ist.

Der australische Computerwissenschaftler Andre Oboler, der sich selbst als modernen orthodoxen Juden bezeichnet, befürchtet, die sozialen Netzwerke im Internet könnten eine „neue globale Antisemitismus-Welle“ auslösen und die „soziale Akzeptanz von Antisemitismus erhöhen.“

Nach Ansicht Obolers müsse auch Facebook „mehr Eigeninitiative zeigen.“ Über 48.000 Mitglieder hatten sich einer Gruppe namens „Israel is not a country!“ angeschlossen, die Facebook zynisch aufforderte, Israel aus dem systemeigenen Ländermenü zu löschen, und in ihrem Forum Hasstiraden verbreitete. Trotz etlicher Beschwerden machte Facebook eineinhalb Jahre lang nichts. Doch der Protest wuchs von innen. Es bildete sich eine große Gegengruppe, maßgeblich von der JIDF unterstützt, mit heute über 67.000 Mitgliedern. Sie verlangte von Facebook, die „Israel is not a country“-Gruppe zu löschen – Anfang September gab Facebook nach.

Die Gruppen wachsen schneller nach, als Facebook sie löschen kann – oder will. Die eigenen Richtlinien verbieten zwar die Verbreitung von Inhalten, die Facebook als „bedrohlich, gesetzwidrig, aufrührerisch, vulgär“ oder „rassistisch“ betrachtet. Doch auf die antiisraelischen Gruppen angesprochen, reagiert eine Pressesprecherin mit einer Gratwanderung. Facebook nehme seine Richtlinien „sehr ernst“ und reagiere bei Missbrauch „schnell“. Gruppen, die Gewalt androhen oder von Terrororganisationen unterstützt werden, würden geschlossen. „Allerdings schließen wir keine Gruppen, die sich gegen Länder, politische Einheiten oder Ideen aussprechen.“ Ziel sei ein „sehr sensibles Gleichgewicht“ zwischen Meinungsfreiheit und Sicherheitsbedürfnis der Nutzer. Sprich: Hasspredigten sind in Ordnung, solange niemand bedroht wird. Doch selbst daran hält sich Facebook nicht immer, auch nicht in eindeutigen Fällen wie bei der Gruppe „Hamas Fan“ (1300 Mitglieder), die es schon seit Mai gibt. Und was Facebook mit der Gruppe der Holocaust-Leugner machen wird, die schon seit Juli 2007 existiert, hat die Unternehmenssprecherin in ihrer schriftlichen Antwort diskret ausgespart.

Mit beteiligt im offenen Kampf gegen Israel ist oder war auch Google Earth.

Wer Israel mit Google Earth anfliegt, fand sich nämlich noch vor kurzem in einem Gewirr von roten Punkten wieder: Markierungen von arabischen Dörfern, die Israel im Krieg von 1948 angeblich oder tatsächlich zerstört hat – für den Laien nicht überprüfbar. Verlinkt wurde jeder rote Punkte mit der Seite palastineremembered.com. Inzwischen hat Google Earth die Links gelöscht.

Dem Judenhass sind kaum Grenzen gesetzt, das muss sogar der relativierende FAZ-Bericht zugeben, der natürlich an der Friedlichkeit des Islams hängt und auch betonen muss, dass David manchmal in seinem Kampf gegen die Windmühlen der antijüdischen Propaganda die Contenance verliert.

Die JIDF bekämpft nach eigenen Angaben Antisemitismus und Terrorismus im Internet. Sie will ein Netzwerk für um Israel besorgte Bürger auf der ganzen Welt sein. Sie steht für jüdischen Stolz, jüdisches Wissen und Einheit.

» Zur Jewish Internet Defense Force-Website
» Kontakt: admin@thejidf.org

(Spürnase: Hausener Bub)




Islam: Voll trendy


Die Islamisierung Jugendlicher ist total hip. Immer mehr moslemische Jugendliche entdecken ihre Religion, leben islamische „Werte“ und haben als Idole statt Rockstars den Imam. Aber keine Angst, sie meinen das nicht so. Sie wollen uns nur schockieren. Gesichtsschleier statt Piercing und bauchfrei. Mit einer solchen Broschüre „klärt“ die Bundesregierung Lehrer über den Islam „auf“. Alles ganz easy.

Dass die angebliche sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe nur die Mädchen leben (müssen) – egal. Dass die locker erwähnte „Reparatur“ des Jungfernhäutchens über Leben oder Tod des betroffenen Mädchens entscheiden kann – unwichtig. Die naiven Autoren betrachten die Islamisierung der jungen Moslems bei uns ausschließlich aus ihrer eigenen, kulturspezifischen Perspektive. Die gesamte Dimension der damit verbundenen islamischen Sozialisation ignorieren sie völlig. Und sie stellen nicht die Frage, wie sich Menschen die islamischer Werte verinnerlicht haben, mit dem Grundgesetz identifizieren sollen. Und erst recht nicht, wie islamisch Sozialisierte diese Gesellschaft verändern werden – nämlich hin zu einer fundamentalistisch islamischen.

Denn der Islam wird nicht abgelegt, kann nicht abgelegt werden, wie die Blumenkinder-Zeit. In Berlin wollte man direkt Lehrer in schariakonformem Verhalten zu unterweisen. Die Bundesregierung versucht es viel gefährlicher, indem sie die Islamisierung der Jugendlichen zur Protestbewegung bagatellisiert, die man nicht ernst nehmen muss. Wer wissen möchte, welche Lebens“werte“ durch den Islam vermittelt werden, der sollte den PI-Beitrag „Islam als Lifestyle – Die gefährliche Verharmlosung einer totalitären Ideologie“ lesen, der bereits vor zwei Jahren erschienen ist.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Zu wenig Angst vor deutschen Rechten

Marlis Bredehorst kennt zwar nach ihren eigenen Worten nicht so viel von dem, wofür sie politische Verantwortung in ihrem Amt trägt, aber das, was sie nicht weiß, vertritt sie dafür umso lauter. Die grüne Kölner Sozialdezernentin, die sich schon öffentlich für ihre antisemitischen Entgleisungen entschuldigen musste, hat sich mit Funktionären der vom Verfassungsschutz beobachteten Milli Görüs und anderen umstrittenen rechtsgerichteten türkischen Vereinen zusammen getan, um dem Kölner „Rat der Religionen“ durch „Expertenvorträge“ in seine eigentliche Aufgabe einzuweisen: Dem Kampf gegen Rechts™.

Natürlich nur gegen deutsches Rechts – und nicht etwa gegen die faschistischen türkischen Organisationen, die Frau Bredehorst so am Herzen liegen. Leider weigern sich türkische Aleviten und armenische Christen, die befohlene Angst vor den Deutschen zu empfinden und möchten lieber über ihre gewalttätigen Landsleute sprechen. Das könne aber nicht Thema im Rat der Religionen werden, findet die Grüne. Die Vertreter der evangelischen Kirche im Rat stehen in der Auseinandersetzung selbstverständlich an der Seite der türkischen Faschisten.

Ausgerechnet Qualitätsjournalist Helmut Frangenberg, in seiner Freizeit wie im Dienst selber einer der unerschrockensten Kämpfer gegen moscheekritische deutsche Bürger, muss im Kölner Stadtanzeiger die peinliche Geschichte erzählen:

Die interreligiöse Verständigung ist schwierig, vor allem wenn sie von politischen Auseinandersetzungen geprägt wird. Seit anderthalb Jahren bemüht sich nun der „Kölner Rat der Religionen“, den Oberbürgermeister Fritz Schramma 2006 initiiert hat, um eine kurze, gemeinsame Positionsbestimmung zur Verurteilung von extremistischen und menschenfeindlichen Positionen. Am Montag eskalierte die Debatte unter den Organisationen mit Türkei-stämmigen Mitgliedern: Aleviten und armenische Christen kündigten an, überhaupt keine Erklärung – egal welchen Inhalts – mit den moslemischen Organisationen „Milli Görüs“, Atib und Ditib zu unterschreiben. Hintergrund sind die Verfolgungen und Diskriminierungen von Aleviten und Armeniern in der Türkei. Außerdem forderten ihre Interessenvertreter den Ausschluss der Organisation Atib. Sie sei eine Organisation, die den nationalistischen rechtsextremen „Grauen Wölfen“ zuzuordnen sei.

Die Armenische Gemeinde hatte im April eine eigene Beschlussvorlage für die Positionsbestimmung vorgelegt. Dort heißt es unter anderem, dass es nicht reiche, sich gegen „rassistische Ressentiments und Vorurteile“ zu wehren. „Zu allererst“ müsse man „die eigenen nationalen Geschichts- und Identitätsbilder, die zu Hass, Feindschaft und Vernichtung führten und die gegenwärtig zu Missachtung und Gewalt führen, reflektieren und neue Konzepte für die eigene Identität in Deutschland entwickeln“. Hinter der Aufforderung zur „kritischen Selbstreflexion“ steht die Kritik, dass sich auch große deutsche moslemische Vereine wie „Milli Görüs“ und Ditib nicht deutlich genug von Unrecht, Benachteiligung und Verfolgung in der Türkei distanzieren. Für die Armenier geht es vor allem um die Anerkennung des Völkermordes an ihren Vorfahren in der Türkei. Die Aleviten streiten um die Anerkennung als Religionsgemeinschaft mit allen Rechten und Freiheiten, die ihnen der türkische Staat und seine Religionsbehörde verweigere.

Neben Atib steht vor allem „Milli Görüs“ immer wieder in der Kritik. Dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation in den Rat der Religionen eingeladen wurde, ließ sogar die Junge Union öffentlich Kritik am CDU-Oberbürgermeister üben. Andere haben weniger Berührungsängste: So erarbeitete im „Rat der Religionen“ ein „Milli Görüs“-Vertreter mit der Vertreterin der evangelischen Kirche den ersten Entwurf für die Extremismus-Erklärung. Darin war von Selbstkritik keine Rede, stattdessen setzte man sich ausführlich mit dem Missbrauch von Islamangst durch Rechtsextreme auseinander. Diesem Aspekt widmeten wiederum Armenier und Aleviten keinen Satz. Das Interkulturelle Referat versuchte, mit einem überarbeiteten Entwurf beiden Interessen Rechnung zu tragen – bislang erfolglos. Das Thema wurde am Montag ein weiteres Mal vertagt.

Nach einer zum Teil heftigen Diskussion einigte sich der Rat der Religionen darauf, sich ausführlich mit den Themen deutscher und türkischer Rechtsextremismus zu beschäftigen. Zur nächsten Sitzung sollen Referenten eingeladen werden, um ausführlich zu diskutieren. Sozialdezernentin Marlis Bredehorst betonte, dass nicht die innertürkische Lage das beherrschende Thema eines Kölner Rates der Religionen werden könne. Es ginge vor allem um den Dialog über die Situation in Köln.

(Foto: Türkische Faschisten dürfen vor dem Kölner Dom demonstrieren – gewählte Volksvertreter im Kölner Rat nicht. Spürnase: Ralph 2008)




Eine kleine Stadt in Deutschland

MecktownKennen Sie diesen berühmten Roman von John LeCarre? Nun, mit unserer kleinen Stadt ist nicht Bonn gemeint, in der dieser Roman hauptsächlich spielt. Allerdings eine Stadt, die nur 20 km von der ehemaligen Bundeshauptstadt entfernt liegt. Eine Stadt, in der zwei Bundespräsidenten (Karl Carstens und Horst Köhler) gewohnt haben, in der bekannte Unternehmen wie Rungis Express oder die Grafschafter Krautfabrik (Zuckerrübensirup) ihren Sitz haben. Und ein großer Teil des Bundeskriminalamts arbeitet.

Diese Stadt heißt Mecktown. Kennen Sie nicht? Kein Wunder, denn ihr offizieller Name lautet Meckenheim. Eine 25.000 Einwohner Stadt, die in den 60er und 70er Jahren rasant angewachsen ist, nachdem Beamte sowie Angestellte von Lobbyisten und Verbänden aus Bonn rausgezogen sind.

Was hat es mit Mecktown auf sich? Meckenheim hat einen Stadtteil namens Ruhrfeld, dem eigentlichen Mecktown. Ruhrfeld besteht hauptsächlich aus Wohnblöcken mit Sozialwohnungen. Dort leben 2.000 Menschen, davon rund 600 mit ausländischer Herkunft. 40 Prozent davon sind unter 18 Jahre alt.

Um diese 40 Prozent Kinder und Jugendlichen geht es. Der Bonner General-Anzeiger zitiert die Sprüche der Gangs im Internet „Kölnkreuzmafia“ und „Allgemeine Kaputtschläger“:

Hier regiert die Kölnkreuzmafia
Mecktown is eine der härtesten städte mit frankfurt und berlin! die ganzen kurden und türken hier sind kickboxer oder junkies mit richtigen waffen. hut ab vor denen die im kölnkreuz überleben.

Eine typische No-Go-Area, wie auch die Moderatorin der Bonner Lokalzeit vom WDR, Evelyn Seibert (bekannt vom SWR 3 Radio), zugeben musste. Die Situation ist so eskaliert, dass laut General-Anzeiger mittlerweile die Linienbusse nachts nicht mehr die in diesem Viertel befindliche Haltestelle „Am Kölnkreuz“ anfahren, weil die Busse in dem Viertel mehrfach mit Steinen beworfen wurden, mit einem Luftgewehr auf die Busse geschossen wurde und auch schon Busfahrer bedroht worden sind.

Die Behörden reagieren hilflos. So hat die Stadt das rund um die Haltestelle wachsende Grün stark zurückgeschnitten und es wurden mit Polizeiunterstützung eine Fahrkartenkontrolle in den Bussen am frühen Morgen durchgeführt, wenn der hoffnungsvolle Nachwuchs, erschöpft von den nächtlichen Streifzügen, im Bett schlummert. Durch SMS gewarnt, wurde bei dieser personalintensiven Aktion auch nur verhältnismäßig wenige Schwarzfahrer festgestellt, so der General Anzeiger.

Mecktown ist überall. Es sind nicht nur die Großstädte wie Berlin, Duisburg oder Frankfurt, in denen sich die No-Go-Areas ausbreiten. Nein, die Kulturbereicherung hat auch schon längst die Provinz erreicht! Im Köln-Bonner Raum haben in den letzten Monaten Vorfälle zugenommen, bei denen immer wieder Scheiben von Bussen, S-Bahnen und Nahverkehrszügen mit Steinen beworfen oder beschossen werden und das besonders auf freier Strecke außerhalb der Städte. Ernsthafte Verletzungen von Fahrgästen hat es bis jetzt glücklicherweise noch nicht gegeben, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Ebenso wie in Berlin werden mittlerweile die Busfahrer bedroht, wie der Express meldet. Auch hier reagiert der Busbetreiber, die Stadtwerke Bonn (SWB), hilflos: es wird Deeskalationstraining mit den Fahrern betrieben und:

Um genügend Fahrer für diese unbeliebte Schicht zu gewinnen, sollen demnächst kostenlose Fresspakete ausgegeben werden.

Weiter meldet die SWB:

Nicht nur Gewalt ist ein Problem. Auch Zerstörungen und Diebstähle nehmen dramatisch zu. 2007 wurden 2.000 Sitzpolster aufgeschlitzt. Dazu kamen 800 geklaute Nothämmer. In diesem Jahr tobten sich die Vandalen schon in 146 Wartehäuschen aus. Schadenssumme 2008: eine Dreiviertelmillion Euro. Tendenz rasant steigend.

Da sehnt man sich direkt nach der Welt zurück, die John LeCarre in seinem Roman beschrieben hat…

(Gastbeitrag von Aufgewachter)




Islam, eine Religion des Friedens

Als im Jahre 711 n. Chr. Tarik Ibn Siyad mit 7.000 Mann die Meerenge von Gibraltar überquerte, erfolgte der erste Angriff der Muslime auf Europa, dem 1354 der zweite mit der Überschreitung der Dardanellen durch die Osmanen, dem führenden Stamm der türkischen Völker Anatoliens, folgte.

(Gastbeitrag von Helmut Zott)

Heute wohnen wir dem historischen Geschehen der dritten aggressiven Expansionswelle des Islam bei, die unter anderem mit der Gründung der Muslimbrüderschaft im Zusammenhang steht und ihren Anfang nahm.
Als eines Abends im März 1928 in der ägyptischen Stadt Ismailia eine Gruppe von sechs jungen Männern an die Tür von Hasan al-Banna (1906-1949), einem zweiundzwanzigjährigen Grundschullehrer mit großen Kenntnissen in islamischer Theologie, klopfte, um ihn zu ihrem Leiter und geistigen Führer zu ernennen, wurden der Keim und der Grundstein gelegt für eine islamische Bewegung, die sich entfaltete und bis heute wirkt. Sie gab sich den Namen „Muslimbruderschaft“ (Hizb al-Ikhwan al-Muslimun) und das aufschlussreiche Motto: „Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Weg Allahs zu sterben ist unsere größte Hoffnung“.

Der keimhafte Anfang dieser kleinen Gruppe war zunächst gekennzeichnet durch eine intensive Rückbesinnung auf die Ursprünge und die Fundamente des Islam, verbunden mit einer von religiöser Inbrunst getragenen missionarischen Aktivität, die sich, ausgehend von Ägypten, stetig weitete und sich heute auf die ganze Welt erstreckt. Dieser geistige Aufbruch war als Antwort auf den damaligen dominierenden Einfluss der westlichen und christlichen auf die östliche und islamische Welt gedacht. Es sollte ein Weckruf sein an die schwindende Macht des Islam, die sich beispielsweise auch in der Abschaffung des letzten Kalifats durch Mustafa Kemal Atatürk im Jahre 1924 zeigte.

Konnte der erste Angriff auf Europa im Jahre 732 n. Chr. von Karl Martell durch die Siege bei Tours und Poitiers abgewehrt und der zweite Angriff mit der Niederlage der Muslime bei der zweiten Belagerung Wiens im Jahre 1683 n. Chr. beendet werden, so stehen wir heute mitten in einem Geschehen weltbewegenden Ausmaßes mit ungewissem Ausgang. Die dritte Angriffswelle hat eine andere Form der Kriegführung und Auseinandersetzung, sie setzt auf Einwanderung, Vermehrung und Terror. Die Islamisierung erfolgt diesmal von innen heraus, unter Verwendung der Kampfmittel und Möglichkeiten, welche die Demokratie und das Rechtssystem des Westens selbst, in Verbindung mit der Demographie, bieten.

Grund genug also, den Gedanken und Plänen der Muslimbrüder Aufmerksamkeit zu schenken und die Frage zu stellen, nach welchen Prinzipien sie heute die Islamisierung Europas betreiben. Selbstverständlich versuchen sie mit allen Mitteln ihre wahren Absichten vor den Ungläubigen zu verbergen. Natürlich bemühen sie sich ihr Tun zu verharmlosen und täuschen Friedfertigkeit gemäß dem islamischen Gebot der „taqiya“ (arab.: Vorsicht, Verstellung) vor. Mehr durch Zufall wurde ein Dokument von den Schweizer Behörden im November 2001 während einer Razzia entdeckt, das auch für uns etwas Licht ins Dunkel der Gründe und Hintergründe dieser Islamisierungspläne bringt. Zunächst blieb die Information über dieses Dokument, das in Terrorabwehrkreisen als „The Project“ bekannt ist, und die Diskussion über seinen Inhalt auf die abgeschirmte Welt westlicher Geheimdienste beschränkt. Aus diesem heute öffentlich bekannten Strategiepapier der Muslimbrüder sind nachfolgend einige Punkte angeführt:

• Infiltration und allmähliche Übernahme bereits bestehender muslimischer Verbände und deren Ausrichtung nach den Zielen und Plänen der Muslimbruderschaft.

• Netzwerkbildung und abgestimmte Aktionen zwischen verschiedenen islamischen Organisationen.

• Vermeidung offener Allianzen mit bekannten Terrorgruppen und einzelnen Islamisten, um in der Öffentlichkeit den Anschein zu erwecken, eine moderate Haltung einzunehmen.

• Anwendung von Täuschung und Lüge, um die beabsichtigten langfristigen Ziele zu verschleiern, sofern es sich mit den Gesetzen der Scharia vereinbaren lässt.

• Aufbau einer intellektuellen islamischen Gemeinde mit Think Tanks und Anwaltszirkeln.

• Aufbau eines sozialen Netzwerks mit Schulen, karitativen Einrichtungen und Krankenhäusern, die alle den Idealen der Muslimbruderschaft verpflichtet sind, um auf allen Ebenen für Kontakte Gleichgesinnter zu sorgen.

• Unterstützung von Djihad-Bewegungen überall in der Welt: mit Gebeten, Propaganda, Personal, Geld, Technik und Logistik.

• Erhebung der Frage der Zukunft der Palästinenser zur Zukunftsfrage für alle Muslime.

• Schüren des Hasses von Muslimen gegenüber Juden und Zurückweisung jedweden Versuches, gemeinsam friedlich mit Juden leben zu können.

• Suche nach Geldquellen, um den Djihad überall in der Welt finanziell unterstützen zu können.

Diese Aktivitäten der sunnitischen Muslimbruderschaft sind mit dem 50-Jahresplan der iranischen Führung im Einklang, der Ende der 90er Jahre bekannt gegeben wurde. Laut eines iranischen Dokuments besteht der Plan darin, die Islamische Revolution durch Predigten, die Ermunterung schiitischer Emigration, den Immobilienerwerb, den Aufbau politischer Organisationen, die Infiltrierung der lokalen politischen Apparate und die Übernahme verschiedener Parlamente und Schaltzentralen politischer Macht in die Nachbarstaaten und darüber hinaus zu exportieren (Jonathan D. Halevi und Ashley Perry: „Die globale Reichweite der Hisbollah“).

Was soll man davon halten? Man ist betroffen und empört. Betroffen wegen der abgrundtiefen Bösartigkeit, empört über die Raffinesse, mit der wir Ungläubige belogen und betrogen werden sollen. Es macht auch ratlos, und es lässt sogar die Frage entstehen, ob diese gemeine Handlungsweise tatsächlich den ethischen Prinzipien des Islam entspricht. Es ist erschreckend, aber leider tatsächlich so, dass diese für unsere Begriffe abartige Moral keineswegs eine Verfälschung durch die Muslimbruderschaft darstellt, sondern fest auf dem Fundament der Religion selbst steht, genau so wie sie Mohammed selbst verkündet und vorgelebt hat. Der Islam bestätigt in ungeschminkter Form, was er schon immer war, jedoch historisch in den verschiedensten Verkleidungen vorgetragen hat: eine Ideologie, die Machtpolitik mit Gewalt betreibt und mit Religion begründet (sinngemäß nach H.-P. Raddatz, „Von Allah zum Terror?“, S. 147).




Massenandrang bei Steinigung in Somalia

In Kismayo, Somalia, wurde gestern eine Frau vor tausenden von Schaulustigen zu Tode gesteinigt. Die etwa 50 Henker gruben Aisho Ibrahim Dhuhulow bis zum Hals ein und bewarfen, zur Freude des versammelten Publikums, ihren Kopf mit Steinen, bis sie starb.

Die Strafe wurde von einem islamischen Scharia-Gericht wegen angeblichen Ehebruchs verhängt – eine Anklage, gegen die sich eine Frau in Ermangelung männlicher Entlastungszeugen gar nie wehren kann.

Obwohl Fotos und Fernsehaufnahmen nicht gestattet waren, verfolgten neben Radio- und Zeitungsjournalisten tausende Schaulustige die Hinrichtung auf dem Hauptplatz der Stadt.

Scheich Hayakallah, ein örtlicher islamischer Führer, behauptete – ähnlich wie einst bei spätmittelalterlichen Hexenprozessen üblich – vor der blutgierigen, versammelten Menschenmenge, die Frau habe „das Verbrechen“ zugegeben, und hätte selber nach Scharia-Recht bestraft werden wollen. Welche Mittel angewandt wurden, um zu einem derartigen „Geständnis“ zu kommen, ist unbekannt.

Der Ort Kismayo ist seit August fest in der Hand von der radikal-islamischen Shebab und Hassan Turki, der als Finanzierer eines Terrornetzwerks gilt.

(Spürnase: Streawrov)




Migranten leiden unter Migrantengewalt

Eine Welle der Gewalt, überflutet zur Zeit Berlins Busfahrer vor allem in den Migrantenhochburgen. Der Kampf gegen Rechts™ ist offenbar so erfolgreich, dass die Glatzen als Schläger in den Ostbezirken gar nicht in Erscheinung treten (Liste der Bezirke Mitte links im Artikel verlinkt). Oft sind die Busfahrer, die Poltik und Medien durch systematisches Verschleiern der Ursachen dieser Gewalt zum Abschuss freigegeben haben, selbst Migranten.

PI-Leser Aus_Berlin schreibt uns:

Hallo, in der heutigen Bild steht etwas über die Häufung der Angriffe auf Busfahrer in den Migrantenvierteln. Gerade in Kreuzberg kocht die Stimmung zur Zeit am Kottbusser/Hallischem Tor. In diesem Abschnitt wird gerade die U-Bahn-Linie saniert und alle müssen in den Bus-Ersatzverkehr steigen. Mit tun die (meist türkischstämmigen) Busfahrer vor allem in den Nächten der Wochenenden mehr als leid. Denn zwar werden im Artikel die Übergriffe erwähnt, nicht gezählt werden aber die täglichen (!) verbalen Bedrohungen und Beschimpfungen. Meist läuft das dann so ab, dass die „südländischen Jugendlichen“ hinten als erste den Bus verlassen. Während dann die anderen Fahrgäste aussteigen, laufen diese Jugendlichen dann zur noch geöffneten Vordertür und schreien dem Busfahrer dort Bedrohungen entgegen, bzw. schmeißen Getränkedosen auf den Busfahrer. Anschließend wird noch ein wenig in Bushido-Manier rumgepöbelt, bevor die Jugendlichen verschwinden. Oder der Busfahrer schließen die Türen und unsere Freunde schlagen dann gegen diese … Solche Vorfällen erscheinen NICHT in der Statistik. Am Wochenende muss ich dort nachts öfter umsteigen.

Wir irren sicher nicht in der Annahme, dass Politik und Justiz schnell reagieren würden, ginge es um Gewalt jugendlicher Rechtsradikaler. So aber wird nicht einmal darüber nachgedacht, etwa die Täter zu bestrafen und dadurch abzuschrecken. Man überlegt nur, es ihnen schwerer zu machen.

(Spürnasen: Aus_Berlin und Volker)