Broken bottleDer deutsche Spießer wollte eine Sachbeschädigung der U-Bahn verhindern, die gerade von zwei Jugendlichen zerkratzt wurde. Da griffen ihn beide, deren Namen mit Ugur T. und Ferhat G. angegeben werden, mit einer Flasche an. Sie stießen sie in Richtung Auge ihres 52-jährigen Opfers, wobei sie dessen Brille zerstörten und Splitter ins Auge drangen. Vor Gericht sprechen die beiden jetzt von Notwehr.

„Notwehr“, schimpfte der Jüngere. „Er kam auf mich zu und wollte mit mir kämpfen.“ Angefangen habe alles mit einem Schlag. „Seine Faust traf mich, als ich gerade in die U-Bahn steigen wollte“, meinte der Ältere. Der Mann sei ein „Brocken“ und ihnen körperlich weit überlegen gewesen. „Ich wollte ihm mit der Flasche nur Angst machen“, beteuerte der Jüngere.

Das klingt einleuchtend. Das Opfer lief direkt in die hingehaltene Flasche – Sachen gibts!

Bei der Polizei soll er sich dagegen brutal und abfällig über das Opfer geäußert haben – mit Sätzen wie „Was legt er sich mit uns an“.

Das hat er sicher nur aus Angst gesagt, bzw. es war ein Übersetzungsfehler.

Eine überraschende Wende gibt es im Fall des neuen U-Bahn-Rauchers. Der „Südländer“ hat offenbar die deutsche Staatsbürgerschaft und kann folglich als Deutscher gehandelt werden. Die Welt hat die Formulierung noch nicht perfekt ausgefeilt:

Es handelt sich um einen deutschen Staatsbürgerschaft, wie ein Polizeisprecher sagte.

Focus ist da schon weiter:

Der gewalttätige Raucher, der einen Fahrgast in der Münchner U-Bahn attackiert hatte, hat sich der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen jungen Deutschen.

Ach wie gern würden wir den Namen wissen, der Vorname würde schon reichen …

(Spürnasen: Tobias K., Strandgut, Thomas D. und Andreas F.)

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52 KOMMENTARE

  1. Gerade so ein Gedanke für neue Aufkleber. „Stätte von kultureller Bereicherung“ und dann die URL drunter.

  2. Ich gehe mal davon aus, daß dies ein Bericht von Integrationsverhinderern ist.

    In Wahrheit handelt es sich wohl bei Ugur und Ferhad um zwei junge Augenärzte, die einem 52-jährigen eine dringend notwendige Brille angepasst haben.

    In der Berichterstattung der Kartoffeln aber geriet böswilligerweise die gläserne Linse zu Flaschenglas.

    Ja, ja, so fälschen die „Rechten“.

    Ertappt, ertappt !

  3. @PI: Guckst Du hier

    Serien-,Schwellen- und Intensivtäter:

    Wer ein Jahr keine neuen Straftaten begeht, komme von der Liste herunter.

    Da haben es Autofahrer schon schwerer:

    Wenn Sie Punkte in Flensburg haben, können Sie durch die freiwillige Teilnahme an Aufbauseminaren und verkehrspsychologischen Beratungen bis zu 4 Punkte abbauen. Die Teilnehmer können in Gruppengesprächen und durch eine Fahrprobe beweisen, dass ihre Mängel in der Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten erkannt und abgebaut wurden.

    * Punkte können nur einmal in 5 Jahren abgebaut werden.
    * Punkte bleiben, wenn keine anderen dazu kommen, 2 Jahre in der Kartei.

  4. Ich weiß nicht, ob ich beim Lesen der Qualitätspresse lachen oder weinen soll.

    Irgendwann wird auch bei der weltbewegenden „Welt“ die Kommentarfunktion ganz abgeschaltet oder ausschließlich von jungen Praktikanten ausgestaltet werden.

    So auch heute beim Artikel:

    http://www.welt.de/vermischtes/article2552382/52-Jaehriger-schiesst-Gerichtsvollzieher-nieder.html?page=6#article_readcomments

    Ich habe denen einen recht sachlichen Kommentar mit dem Begriff „Südländer“ und einer Frage geschrieben, der aber nie aufgetaucht ist. Wenig später war Sperre.

  5. Kann man in Deiner Gegend schon PRO wählen? Falls nicht, wann tust Du etwas dafür, um diese einzige Wahlalternative zu etablieren?

  6. Der Sänger Reinhard Mey hat die ganze Entwicklung mit den Musels schon sehr früh erkannt. Wie anders konnte er schon 1971 durch sein Lied bekunden, daß “ Der Mörder immer ein Türke “ ist.

  7. Da ja ein Fahndungsfoto vorliegt und die Beschreibung „sprach mit osteuropäischem Dialekt“
    von der Polizei rausgegeben wurde, fällt es den Medien schwer dem geneigten Leser hier einen Biodeutschen als Täter zu verkaufen.

    Während der FOCUS naßforsch einfach mal seine Leser für komplett blöd verkauft (siehe auch die dazugehörigen Kommentare), stammelt die „WELT“,
    wohl wissend daß man gerade dabei ist den Leser
    zu verarschen.
    Noch völlig unentschlossen zeigt sich die Münchner
    Abendzeitung:
    „Der Mann, der in München und Hessen einen Wohnsitz hat, legte ein Geständnis ab.“

    Auch der „Merkur“ aus München umgeht das Nationalitätenproblem:
    „sei am Donnerstagnachmittag ein 23 Jahre alter Mann in Begleitung seines Anwaltes bei der Polizei erschienen und habe die Tat gestanden“

    Aber die Krönung des Ganzen biete die Monchner „TZ“:

    „er gesuchte U-Bahn-Schläger von der Giselastraße hat sich gestellt. Der 23-Jährige kam am Donnerstag um 13.30 Uhr in Begleitung seines Anwalts zum Kommissariat 23.

    Der Mann im weißen Hemd schlug am Sonntagabend im U-Bahnhof den Monteur Josef K. (43) so brutal zusammen, dass der mit gebrochener Hüfte und Schulter in der Klinik liegt.“

  8. Ob da nun Namen oder Nationalitäten genannt werden…- da preist doch heute ausgerechnet der SPIEGEL den ungehinderten Zugang zu Informationen, auch und insbesondere durch die „privaten“ Medien:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,583136,00.html

    Für jeden, der auch nur ansatzweise versucht, sich ein Bild vom deutschen bzw. europäischen Status quo zu machen, muss es wahrlich lachhaft erscheinen. Vom globalen Klima-Spauz mal ganz abgesehen.

  9. Ach wie gern würden wir den Namen wissen, der Vorname würde schon reichen …

    Gerade war ein Bild von dem Täter in den n-tv Nachrichten.
    Verrate ich euch wirklich ein Geheimnis, wenn ich euch mitteile; er sah nicht gerade deutsch aus.
    Ich tippe auf …
    … na ratet selbst mal!

  10. #Perjan

    Monchner “TZ”: heißt natürlich Münchner „TZ“ …sorry bin mit dem Finger verrutscht.

    Und weil es so unglaublich ist, hier der Link:

    TZ_MÜNCHEN

  11. Dazu fällt mir ein uralter Witz ein: sagt der Angeklagte „Herr Richter, ich bin unschuldig er ist mir ins Messer gelaufen, und das zwanzigmal“

  12. Nur mal zwischendurch und zur Erinnerung:

    Heute vor einem Jahr fand das Tribunal über Eva Herman beim Oberlehrer der Nation und Top-A Qualitätsjournalisten Deutschlands – J.B. Kerner – statt.

  13. Serien-,Schwellen- und Intensivtäter:
    Wer ein Jahr keine neuen Straftaten begeht, komme von der Liste herunter.

    Mami – Mami, wenn die immer Straftaten begehen, warum werden die dann nicht bestraft ?

  14. „Der gewalttätige Raucher, der einen Fahrgast in der Münchner U-Bahn attackiert hatte, hat sich der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen jungen Deutschen.“

    Puuh, da kann sich der Guti aber den Schweiß von der Stirn wischen! Es handelt sich um einen Deutschen! Großartig! Das nimmt einen großen Druck von der MuKu-Fraktion, endlich gibt es mal ein Verbrechen, das von einem Autochthonen begangen wurde. Oder halt: Handelt es sich doch nur wieder um einen Passdeutschen?

    Die Bilder lassen es vermuten.

    P.S.
    Auf die Schlagzeile: „Beim Täter handelt es sich um einen Türken/Araber/Afrikaner“ müssen wir wohl lange warten. Ist aber freilich auch kein so freudig-seltenes Vorkommnis.

  15. Wow, man ist nach einem Jahr kein Intensivtäter mehr. Aber einmal was Mainstreamunkonformes gesagt, dann ist man ein LEBEN lang Nazi. 😀

  16. „Ich wollte ihm mit der Flasche nur Angst machen“

    So so, haben wir heute wieder Kuffar*-verarsch-Tag…

    * auf Deutsch: Kartoffel

  17. @ #19 kullimulli

    Da wird Mami wohl in arge Erklärungsnot geraten.

    Aber Mami weiß Bescheid, sie hat die Nazikeule immer im Handtäschchen.

  18. Wenn meine Nichten und Neffen solche Sachen mitkriegen und mich fragen, warum die Täter nicht bestraft werden, dann sage ich ihnen, dass Gott uns hasst, weil wir ungläubig sind.

    Vielleicht sollten sie mal Gott fragen…

  19. Als ich ein 15-jähriger Bursche war da fuhr ich mit meiner Freundin mit dem Mountainbike auf dem Gehsteig. Genauer gesagt: sie sass auf der Gabel und ich trampelte. Dann kam ein älterer Herr, so um die 50 (für uns war das schon uralt), packte den Lenker und brach unsere Fahrt sehr abrupt ab. Wir fuhren nicht schnell und vergnügten uns einfach, aber der ältere Herr hielt uns eine Moralpredigt, dass uns der Bürgersteig nicht gehöre, es ausserdem verboten sei so mit dem Fahrrad zu fahren und alte Leute heutztage ihres Lebens nicht mehr sicher seien.
    Während dieser Moralpredigt versuchten meine Freundin und ich betroffen zu Boden zu schauen, schmunzelten wenn wir uns ansahen und wünschten dem Herrn noch einen schönen Tag, als wir wegliefen – das Fahrrad neben uns her stossend.

    Heute würde ein solch mutiger und resoluter Herr wohl eine derartige Begegnung nicht mehr überleben. Was für kranke Zeiten sind das eigentlich???

  20. Warum mischt sich der Scheißdeutsche da auch ein. In der Kultur, aus der diese jungen Menschen kommen, sind schließlich auch alle Scheiben zerkratzt. Sie wollten sich doch nur ein bischen zu hause fühlen.

  21. @ #27 Mahner

    Meine Scheiben sind auch zerkratzt und kein Deutscher hat sie zerkratzt.

    Mein Eigenheim wurde ausgeraubt und weder die Versicherung, noch die überführten Täter haben etwas bezahlt.

    Verblüffenderweise waren die Täter als sogenannte Serientäter bekannt, die unter anderem 2 Leute ermordet haben, aber irgendwie zählt das ja nicht.

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass die Täter Kulturbereicherer sind.

  22. Die aufrichtigen Ugur T. und Ferhat G. haben Zivilcourage bewiesen und den Störer in die Grenzen verwiesen, daran werden sich auch andere ein Beispiel nehmen.

  23. @#6 status quo ante

    Da stecken ganz knallharte wirtschaftliche Interessen dahinter.

    Einem Bürger, dessen Führerschein durch Punkte gefährdet ist, kann man mit MPU, Gruppentherapien, etc. ganz leicht viele viele kleine Euros aus der Tasche ziehen.

    Ein gewalttätiger Musel verdient sowieso nichts (zumindest legal), deswegen spart man sich den teuren Therapiekram von vornherein.

  24. Wer einem alten Mann eine abgebrochene Flasche ins Gesicht stösst, gehört definitiv hinter Gitter. Diese beiden Herrschaften werden nichts besseres als sie es heute sind.
    In einigen Jahren werden wir ihre Taten am Fernsehen via „Aktenzeichen Xy ungelöst“ bestaunen können.

    Solchen Jugendlichen ist, wenn überhaupt nur mit einem Bootcamp, oder wie man früher sagte Umerziehungslager, zu helfen.Morgens um 5 aufstehen und gleich nach der Dusche zum Fahnenaufzug salutieren, danach 14 Stunden harte Arbeit, 4 Stunden für Verpflegung, Dusche und etwas Freizeit (Bibelstudium z.B.) danach 6 Stunden Schlaf.

    Dazu bei Aufmüpfigkeit Schlafentzug, schmälern der Essensrationen oder arbeiten unter erschwerten Bedingungen (Kälte, Dunkelheit, Regen). An Wochenenden wird statt Saufgelage veranstaltet den ganzen Tag Zugschule gemacht. An Besuchstagen darf dann Mamma und Papa staunen wie der Bengel auf Zack ist und im Takt marschiert.

    Diese Rotzlöffel würde ich 2 Jahre bearbeiten, danach wären die so diszipliniert wie Lipizzanerhengste der spanischen Hofreitschule in Wien.

  25. @ #30 Freiheitskampfer

    Durch das MPU-Verfahren werden pro Jahr Hunderttausende von Arbeitsplätzen vernichtet, aber selstamerweise müssen keine alkoholauffälligen Türken, die ihren FS verloren haben dahin.

    Ich arbeitete im Praktikum dort, aber irgendwie waren es nur Deutsche, aber das liegt natürlich daran, dass es nur Deutsche Täter sein können/dürfen.

    Als MPU-Mitarbeiter ist es schon sehr interessant, wass für Kreaturen ihren Lappen zurückfordern, obwohl sie ihn in spätestens einer Woche wieder verlieren würden.

  26. #26 EID-Genosse
    tja Eidgenosse, so ist das heute.
    Die Vorbilder für die eigenen versauten Leute heute liefern die schlecht Erzogenen aus dem Südosten!
    Denen lässt man es durchgehen und die anderen machen es nach!

  27. Wieder ein Einzelfall? -> Massenmedial möglichst kleinhalten, „positive Sozialprognose“ oder wirklich Notwehr gegenüber einem „spießigen Ausländerfeind“ bescheinigen…
    Irgendwie bekommen sie diese „Benachteiligten“ schon wieder auf die Straße.

    Drehtüreffekt und das Spiel beginnt erneut.

    Deutschland 2008 eben… 🙁
    —–
    Was wäre in diesem System hingegen routiniert medial losgetreten worden, wenn die Täter „Deutsche ohne Migrationshintergrund“ und das Opfer Migrant oder sogar Türke gewesen wäre?

    Nicht auszudenken…

    sapere aude

  28. @#33 Jochen10 (09. Okt 2008 23:36)

    Das ist ja das traurige an dem ganzen. Wenn ich heute teilweise die vorlauten Rotzlöffel angucke, dann wird mir schlecht. Früher gab es das natürlich auch schon, aber das waren dann stadtbekannte Ausnahmen. Heute gibts immer noch die Anständigen, aber die haben es äusserst schwer.

    Ich vergesse nie mehr eine Reportage, welche den Alltag einer Problemklasse in Neuköln präsentierte. Alles Schwachmaten, bei praktisch allen die „Erziehungsberechtigen“ (Eltern kann man ja sowas nicht mehr nennen) von Hartz IV abhängig. Die meisten Ölaugen, die paar wenigen Ausnahmen waren nur noch dem Namen nach Deutsch.

    Nur ein Mädchen mit Brille nahm am Unterricht teil, machte seine Hausaufgaben und versuchte wenigstens ansatzweise den Stoff zu verstehen. Regelmässig wurde sie verdrescht von den anderen Schülerinnen bzw. gehänselt von den coolen Basebal-Cap tragenden Jungdealern.
    Als es ganz dick kam, schaltete sich der Jugendpsychologe ein. Was war sein vernichtendes Urteil? Das Mädel mit seiner arroganten Art ist selber schuld, da sie sich nicht in die Gemeinschaft integriert und sich somit nicht wundern muss, wenns Haue gibt. Tjahaa – so siehts aus!

    Ich hab‘ jetzt schon wieder Schaum vor dem Mund, deshalb spare ich mir jeglichen weiteren Kommentar!

  29. ach, der Riehe wird das Kind schon schaukeln. 😉
    Frechheit das der alte Mann einfach in die Flasche läuft und den beiden nicht den nötigen Respekt entgegen bringt.
    Ich bekomme so ein Kribbeln in der Hand…

  30. Focus ist da schon weiter:

    Der gewalttätige Raucher, der einen Fahrgast in der Münchner U-Bahn attackiert hatte, hat sich der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen jungen Deutschen.

    Ach wie gern würden wir den Namen wissen, der Vorname würde schon reichen …

    Das Fahndungsfoto zeigt einen jungen Marokaner oder Algerier;
    europäisch oder arabisch ist kaum möglich

  31. Ja leider durch die Multikultifans der Politparteien und dem permanenten wegsehen bei Problemen,sowie der einseitigen Auslegung der Gesetze sind die Gruppierungen die ,die Anarchie eines Staates wollen unaufhaltsam im Vormarsch.
    So wurden einst blühenden Länder zum Sammelplatz für menschlichen Abfall.

  32. Multi-Kulti wird uns irgendwann genauso um die Ohren fliegen, wie die Finanzkrise. Es braut sich eine Katastrophe an.

  33. #42 Sauron (10. Okt 2008 08:19)

    Während der Wende in der DDR sangen die Monatgsdemonstranten immer:

    „Stasi in die Produktion!“

    Wie wäre es mit:

    „Rütlis in den Rotweingürtel!“ ?

  34. Richter Riehe macht sich schonmal warm uns wird wieder mal die Delinquenten die volle Härte des Gesetzes spüren lassen.
    Ich sehe schon wieder: Freispruch!

    Kotzend ab

  35. Hier lief es mal umgekehrt:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=506782
    Rentner verprügelte Raucher – Opfer zeigt Verständnis
    69-jähriger Ex-Soldat kommt mit Geldbuße davon

    Von Rita Klein
    Bonn. An eine verkehrte Welt glaubten Polizisten am 5. Mai, als sie erkannten, was in der Bahn in Beuel wirklich vor sich gegangen war: Ein 69-jähriger Oberstabsfeldwebel a.D. war wütend auf einen rauchenden 21-jährigen Fahrgast mit dem Schirm losgegangen und hatte ihm auch noch ein Paar Fausthiebe ins Gesicht verpasst. Nun sitzt der Ex-Soldat wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Strafrichter und sieht nicht ein, dass er der Böse ist.

    Er habe, so beteuert der bisher unbescholtene ehemalige Staatsdiener, an jenem Abend doch nur helfen wollen. Er sei mit seiner Frau und einem befreundeten Paar nach dem Besuch des Hunnenfestes in Sankt Augustin und dem Genuss einiger weniger Biere auf dem Heimweg in der Linie 66 Ohrenzeuge geworden, wie jemand gerufen habe: „Aber hier ist doch Rauchverbot.“

    Da habe er sich spontan zur Hilfe entschlossen, sei zu dem Raucher gegangen und habe couragiert gesagt: „Das stimmt.“ Doch der habe nur an seiner Zigarette gezogen, sich komisch bewegt, und da habe er seinen Schirm vor dem Raucher in den Boden gestemmt. Auf keinen Fall habe er mit dem Schirm zugeschlagen.

    Erst als der Raucher den Schirm zertrümmert habe, habe er reflexartig zugeschlagen: „Das ging ratzfatz.“ Richter Frank Liegat verschlägt es fast die Sprache. Aber nur fast. „Machen Sie das öfter, dass Sie sich wie ein Hilfssheriff in Sachen einmischen, die Sie nichts angehen?“ fragt er den Angeklagten. Der verneint vehement und erklärt beleidigt: „Beim nächsten Mal frage ich erst, bevor ich helfe.“ Da macht ihn der Richter darauf aufmerksam, dass Zivilcourage anders aus sieht.

    Der 69-Jährige bleibt auch dabei, dass er den Schirm nicht als Waffe benutzt hat, als ein Polizist als Zeuge klarstellt: Er sei mit seiner Kollegin im Streifenwagen nur auf das Geschehen in der neben ihnen fahrenden Bahn aufmerksam geworden, weil da jemand mit einem Gegenstand auf einen anderen einschlug. Deshalb hätten sie die Bahn angehalten und kaum glauben können, dass nicht der Junge, sondern der Ältere der Schläger war.

    Dass der Angeklagte am Ende doch mit einem blauen Auge davonkommt, hat er seinem Opfer zu verdanken. Denn dem 21-Jährigen, der sich aufgrund damals genossenen Alkohols so richtig nicht erinnern kann, liegt nichts an einer Bestrafung. Ja, er äußert sogar Verständnis: „Er hatte ja Recht, man darf da ja auch rauchen.“ Der Richter regt eine Verfahrenseinstellung an gegen 2 000 Euro Buße – 500 an die Staatskasse, 1 500 an die Hannah-Stiftung.

    Nach längerem Sträuben – vor allem seine Frau ist empört, dass ihr Mann etwas falsch gemacht haben soll – nimmt der Soldat das „Sonderangebot“, so der Richter, an.

  36. Opfer trägt Hauptschuld:
    Beim Warnruf „Wassguggsduh!“ soll man sofort den Blick abwenden. Auch eine Brille bietet da keinen Schutz vor der ambulanten Scharia.

  37. Zusatz: Der Zusatz „Binnischkino-odawas!“, der die Dringlichkeit nochmals unterstreicht, und mit welchem dem Täter der Leidensdruck des angestarrten Opfers in einer Metapher vor Augen geführt wird… entfällt manchmal, wenn die Panik zu groß wird. Ein Formfehler, der an der Schuldverteilung nichts ändert. Notwehr. Augenglasklar.

  38. Eine überraschende Wende gibt es im Fall des neuen U-Bahn-Rauchers. Der “Südländer” hat offenbar die deutsche Staatsbürgerschaft

    Der „Südländer“ war ein Ostländer. Er soll mit osteuropäischen Akzent gesprochen haben.

    Hier nachzulesen: http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/623293/Raucher-schlaegt-Fahrgast.html

    Als Passanten dem Opfer zu Hilfe eilten, flüchtete der Täter. Er soll 27 bis 30 Jahre alt sein und mit einem osteuropäischen Akzent gesprochen haben.

  39. #51 Anon

    Der “Südländer” war ein Ostländer. Er soll mit osteuropäischen Akzent gesprochen haben.

    Die Türkei liegt vielleicht im Osten, aber bestimmt nicht in Europa.

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