Folgendes Spiegel TV-Video über das DDR Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen (Foto) ist nicht uninteressant. Vor allem die Aussage des Leiters der Gedenkstätte am Ende des Beitrages, dass die dafür verantwortliche SED – nach Umbenennung der Partei – jetzt auch im Westen große Erfolge feiere und alles daran setze, die DDR zu verharmlosen, was für die Opfer des Stasi-Terrors und Ihre Angehörigen kaum erträglich sei.

Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Stasi-Ministeriums befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte. Ihre gesetzliche Aufgabe ist es, die Geschichte Hohenschönhausens in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen und zur „Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.“

Wahrhaft erschreckend ist die Aussage des Leiters der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, am Ende des Videos:

„Für einen Historiker und auch für viele Opfer ist das eigentlich mit das frappierendste an der Entwicklung der letzten 20 Jahre, dass die Partei, die das alles zu verantworten hatte, durch schlichte Umbenennung sich in die neue Zeit hat retten können und jetzt sogar zunehmend Erfolge einfährt – sogar im Westen Deutschlands. Für die Verfolgten ist das nicht nur unverständlich, sondern es ist geradezu verstörend und löst auch die Schmerzen wieder aus. Die Menschen neigen dazu, die Vergangenheit zu verklären, mit einer rosaroten Brille zurückzuschauen, und es gibt auch starke politische Kräfte, die es gezielt darauf anlegen, die DDR praktisch zu rehabilitieren.“

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28 KOMMENTARE

  1. Unabhängig von der Berichterstattung hier, habe ich mir den Beitrag auch vor einer Minute angesehen. Die Aussage des Gedenkstättenleiters hat es wirklich in sich. Treffender kann man es kaum sagen.
    Insbesondere darauf, dass „die Linke“ keine neue Partei ist, sondern lediglich die umbenannte(!) SED, kann man gar nicht oft genug hinweisen. Ich denke, dass ist vielen besonders im Westen nicht klar.

  2. Genau genommen ist es die KPD.
    Schon die Umbenennung in SED nach der Zwangsvereinigung von KPD und SPD in der Ostzone, war Etikettenschwindel.

  3. Ich begreife auch nicht, wieso die Linkspartei in der Presse immer so glimpflich wegkommt.

    Das ist eine Partei, die möchte vor allem

    a) einen Systemwechsel (inklusive Enteignungen, und zwar nicht nur der ganz großen, sondern auch kleineren Betriebe)

    b) will politisch Andersdenkende juristisch verfolgen und bestrafen lassen

    c) duldet und billigt politisch motivierten Mord (z. B. Christian Klar, der als politischer Gefangener betrachtet wird)

    d) strebt eine neue Version der Stasi an

    Meine Familie ist schon zwei Mal von solchen Hirnis enteignet (sowie tyrannisiert und auch einmal mit dem Tod bedroht worden) – ein drittes Mal wird es nicht geben.

    Unbegreiflich, dass nach dem Desaster des (National-)Sozialismus 1 und Sozialismus 2, die beide Male im Totalschrott geendet sind, nun Sozialismus 3 in den Startlöchern steht. Deutschland isoliert sich nebenbei gesagt gerade auch mal wieder international, aber auch das hatten wir ja alles schon mehrfach – mit bekanntem Ergebnis. Und die meiste deutsche Presse ist – mal wieder – auf Linie. Nichts gelernt aus der Geschichte.

  4. In dem Video werden die Foltermethoden gar nicht benannt bzw. dargestellt. Da gab es nicht nur Isolation.

    Wer einmal, auch nur einmal dort eine Führung mitgemacht hat (diese werden geleitet von ehemaligen Häftlingen), bekommt einen kleinen Einblick von dem Unrechtsstaat, der die DDR war. Doch dieser Konfrontation werden sich nicht alle Bürger aussetzen wollen – das hieße ja, die rosarote Brille aufzugeben.

  5. also anlässlich der abschlussfahrt nach berlin vor nicht allzu vielen jahren haben wir uns auch dieses gefängnis angeschaut, und eine führung bekommen. das ist einfach nur der hammer wie dort mit gefangenen umgegangen wurde. ich weiß jetzt nicht, wer von euch letzten montag und dienstag auf sat1 diesen zweiteiler „wir sind das volk“ angeschaut hat, aber der zeigt, glaube ich sehr gut die foltermethoden der stasi.

    der mann, der die führung unternommen hat, war auch nicht gerade begeistert, dass die damalige pds wieder so am kommen ist. verständlich…

  6. @ #5 Zionost

    Ja, ich habe vor jahren auch so eine Führung durch genau diesen Stasibau gemacht. (mit meinem dahmaligen Politische Bildung Leher, ein Wessi)
    Es war erschreckend, was der ehmalige.Häftlig über sein Aufenthalt dort berichtet. Solch ein Führung müsste jeder Schüler in Deutschland machen.

  7. @ #6 Vipatox
    sollte…
    Dafür werden andere Gedenkstätten öfters besucht und jeder fühlt sich schuldig.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass im Osten der Republik Besuche von solchen Stasi-Bauten unbedingt auf dem Lehrplan stehen…

  8. Als es die DDR noch gab, wurde man in unseren Schulklassen noch über deren System aufgeklärt und wir fuhren bei der Abschlußfahrt an die Grenzmauer, um uns die schauerlichsten geschichten anhören zu können. Jetzt wo die Mauer weg ist, ist auch deren geschichtliche Bedeutung egal…
    wo doch die Leher selbst alles glühende Anhänger und Verehrer von Rotzegrünblutrot sind!

  9. Ich bin in der DDR aufgewachsen und im Alter von 25 Jahren 1988 nach Westberlin ausgereist. Seit 1994 lebe ich wieder in Sachsen.
    Es stellt sich hier die Frage warum die Kommunisten immer noch so stark sind. Meiner Meinung nach gibt es dafür verschiedene Ursachen:
    Der größte Teil der Stimmen für die Roten ist schlicht und einfach mit Protest gegen die Regierungsparteien erklärbar. Die Linke präsentiert sich als wählbares Korrektiv. Ein weiterer Grund ist, dass es eine radikale Säuberung nach dem Anschluß nicht gab. Die alten Kader der DDR sitzen in den Schulen, Rathäusern usw. und verspritzen weiter ihr Gift.Nicht zuletzt ist die linke Kampfpresse des Westens schuld, die nie den Charakter der KPD 2.0 auch nur in Frage stellte, im Gegenteil da wird fröhlich koaliert.
    Sollte es endlich eine nationale Kraft geben, die den Menschen einen Ausweg zeigt wird die Linke nur eine Fußnote der Geschichte sein. Bis dahin aber haben die Ratenfänger leiches Spiel.

  10. Na so was…..jetzt wird man munter…?

    Von 45 bis 89 wurden 300.000 menschen in der sbz/ddr aus politischen gründen inhaftiert – in lager, in den gulag und in alle vorhandenen zuchthäuser. Über 100.000 verreckten oder wurden hingerichtet, erschlagen, erschossen…
    Zuerst haben die sowj. kommunisten von gpu und nkwd die menschen verschleppt
    (http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/nkwd.pdf – eine verniedlichende datei), später die schergen der stasi im auftrag der SED (schild und schwert der partei!)

    ALLES war bekannt!
    Es gab sogar ein innerdeutsches ministerium – und man verbot die sed nach der wende nicht, im gegenteil, man liess sie weitermachen unter SED/PDS und nun als LINKE mit dem gesamten milliardenvermörgen…..ganz demokratisch….:-(

    Nicht mal
    Theo Retisch
    gibt es für dieses erneute politverbrechen an den opfern eine erklärung!

  11. #3 Paula

    Unbegreiflich, dass nach dem Desaster des (National-)Sozialismus 1 und Sozialismus 2, die beide Male im Totalschrott geendet sind, nun Sozialismus 3 in den Startlöchern steht.

    Die Faszination ist ganz einfach zu erklären: im Sozialismus reicht es aus, wenn du die richtige Gesinnung hast – arbeiten müssen die anderen.

  12. @ #8 Venizelos

    Ich komme aus dem tiefsten Osten. Und nein, DDR steht nicht auf dem Geschichtslehrplan. Dfür aber auf dem von Politische Bildung, wenn man diese Fach in der SEK II wählt.
    Jedoch müsste man dann erst mal in die SEK II und dann noch PB wählen. Wird ein sehr geringer Prozentsatz der Jugendlichen sein.

  13. Wäre die PDS noch die PDS und nicht DIE LINKE, die ja ein Zusammenschluß aus PDS und WSAG ist, wäre die Nachfolgepartei der SED im Westen nicht so etabliert. Aber das haben beide ehemaligen Parteien sich gut durchdacht. Gysi und auch Lafontaine haben die gleichen Ziele, der eine ist „Ossi“, der andere „Wessi“ und beide sind entsprechend Ost und West populär. Genau das ist es m.M.n., was beide zusammen so gefährlich macht.

    Die Worte des Leiters der Gedenkstätte sollten Mahnung genug für alle sein. Es ist schon erstaunlich, daß eine so grausame Wahrheit überhaupt publik gemacht wird.

    P.S. Von Februar 1990 bis Februar 1997 habe ich „um die Ecke“ des Stasi-Knasts gewohnt, Konrad-Wolf-Str./Ecke Bahnhofstr. Jedes Mal, wenn ich daran vorbei mußte, wurde mir immer ganz anders. In der Gedenkstätte war ich nie drin, weil ich Angst hatte, daß „alte Erinnerungen“ hoch kommen. Mir wurde ja auch vor 3 Jahren verwehrt, Einsicht in die Stasiakte meines Vaters zu nehmen. Aus welchen Gründen, weiß ich nicht wirklich. Die Begründung lautete sinngemäß, daß nur derjenige Einsicht in die Akte nehmen kann, auf dessen Namen sie angelegt ist. Wie soll das aber bei einem Menschen sein, der nicht mehr lebt? Und als leibliches Kind müßte ich doch eigentlich die Möglichkeit haben, Einsicht in diese Akte zu nehmen? Nein, dem ist nicht so. Es wurde mir verwehrt. Dabei bin ich heute, nach über 23 Jahren, soweit, daß ich, egal, was drin steht, auch damit umgehen könnte. Aber ich werde nie erfahren, warum mein Vater sterben mußte.

  14. Tja, das ist eben der real existierende Rechtsstaat BRD.
    Die NPD wird ja auch nicht verboten.

    Es wird schon seine Ordnung haben … 😉

  15. “Für einen Historiker und auch für viele Opfer ist das eigentlich mit das frappierendste an der Entwicklung der letzten 20 Jahre, dass die Partei, die das alles zu verantworten hatte, durch schlichte Umbenennung sich in die neue Zeit hat retten können und jetzt sogar zunehmend Erfolge einfährt – sogar im Westen Deutschlands.

    Linke verbrecherische Rattenfänger.
    An íhrer Spitze Oskar Lafontaine und Gysi.
    Mittedrin Sara Wagenknecht.

    Und sie schämen sich nicht.

    http://www.youtube.com/watch?v=6-eHdIPofVc&eurl=http%3A%2F%2Fwww%2Ewinkelried%2Einfo%2F

  16. Ohne Kohl wäre das niemals möglich gewesen!
    Wie dumm konnte dieser Mann denn nur sein, zu glauben: „Es wächst zusammen, was zusammen gehört“, indem man selbst Mörderschweine laufen lässt. Heute kassieren sie ihre Ostmarkrente 1:1 umgerechnet in Westmark (jetzt natürlich Euro) und betreiben munter Geschichtsfälschung.
    Die Westkommunisten waren vor der „Wende“ (=Sozialismus West verwässert Sozialismus Ost) ein Häufchen Spinner, denen man die Irrenanstalt empfahl. Danke Herr Kohl, ohne Sie hätten die Kommunisten nicht zum gesamtdeutschen Siegeszug antreten können.

  17. #11 maddy (12. Okt 2008 18:45)

    Die Schmierfinken im Westen stellen nichts in Frage, weil sie selbst Kommunisten waren und eine Wiedervereinigung absolut nicht wollten.

    Sie haben Kommunismus im Westen gepredigt, dabei aber wie Maden im Speck im Westen gelebt.

    Genau wie Oskar Lafontaine heute. Dick und vollgefressen, ein Millionär, redet von der Verstaatlichung. Das sind Verbrecher. Waren immer welche. Egal in welchem kommunistischen Land.

  18. Ich wüsste gerne, wer für die linken Halunken die Flyer, Folder, Plakate usw. druckt. Ich habe da mal gegoogelt, aber nichts gefunden.

  19. Ich habe zwischen 1975 und 1985 ca. 20 gute aufrechte Freunde aus der
    Oppositions- und Friedensbewegung in der DDR verloren. Alles ungeklärte Selbstmordfälle, oft auch „Autounfälle“ und seltsame Krebskrankheiten.
    Das war nur in einer Stadt, die Gesamtzahl der politischen „DDR-Selbstmordfälle“ dürfte weit über der Zahl der Mauertoden liegen.
    Im Mai 1999 stirbt der Autor und DDR-Bürgerrechtler Jürgen Fuchs 48jährig an
    einer seltenen Blutkrebsart, dem Plasmozytom. Wie auch zwei Jahre zuvor sein Freund und Mitstreiter Rudolf Bahro (Non-Hodgkin-Lymphon) und 1998 der Liedermacher Gerulf Pannach (Krebs), ebenfalls ein Freund von Fuchs.

    Matthias Domaschk, geboren am 12. Juni 1957, Mitglied der Jenaer Jungen Gemeinde Stadtmitte, kommt am 12. April 1981 in der Haftanstalt der Staatssicherheit in Gera zu Tode. Domaschk, so der offizielle Untersuchungsbericht der Stasi, hat sich aus seinem Hemd einen Strick gedreht und an einem Heizungsrohr erhängt.

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,480071,00.html

    Aufklärungsversuche enden auch heute wieder mit ungeklärten Selbstmordfällen:

    http://www.readers-edition.de/2007/04/16/toter-journalist-nach-obduktion-todesursache-ungeklaert

    http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/

    Kritische Foren werden verboten, unterwandert, zugespammt, zugeklagt oder müssen sich in der Anonymität verstecken. Datensammler wie Thomas de Maizière wurden von Erika gut positioniert. Der Kampf gegen den Kommunismus war noch nie ein Kindergeburtstag!

  20. Ja, Foltern und so, das steht bei der DIE LINKE nantürlich ganz oben , bei ihren Wahlversprechen. Und Mauermorden. Mauern zu ermorden, ganz schlimm. Noch heute trauern Mauern um ihre ermordeten Brüder und Schwestern.

    Und wenn die SED nicht hätte foltern und einsperren lassen, dann wäre Sozialismus o.k. für Euch? Anscheinend. Der Sozialismus, wenn er als demokratisch angepriesen wird, ist ja auch für den grössten Teil der Westmenschen in Ordnung. Weshalb er heftigst vorangetrieben wird, durch die Merkel CDU.

    Mensch, es geht bei der DDR oder dem Sozialismus nicht darum, wieviel gefoltert wurde, sondern dass das ein Wirtschaftssystem ist, das nicht funktioniert. Das ganze Gutmenschengetue ist nur möglich, weil der Kapitalismus die Mittel dafür schafft. Sozialismus bedeutet Unproduktivität und Verelendung. Er stürzt die Menschen in Armut. Und zwar massenhaft. Das ist das eigentliche Problem. Das bisschen Foltern und Mauern ermorden, das gibt es überall, wo es keine Demokratie und keine Menschenrechte gibt aber Sozialismus, der funktioniert gar nicht mit Demokratie. Das ist ein Widerspruch in sich.

    Und? Das wollen jetzt auch die Hessen? Genau, die wollen das jetzt auch. Na dann macht mal schön.

  21. @ #24 D.N. Reb (12. Okt 2008 21:34)

    Mensch, es geht bei der DDR oder dem Sozialismus nicht darum, wieviel gefoltert wurde, sondern dass das ein Wirtschaftssystem ist, das nicht funktioniert.

    Sozialismus bedeutet Unproduktivität und Verelendung. Er stürzt die Menschen in Armut. Und zwar massenhaft. Das ist das eigentliche Problem.

    Die eigentliche Tragik ist, D.N. Reb, daß es fast unmöglich ist, diesen vertrottelten, sozialistischen Hornochsen und Verbrecher/innen auch nur das kleinste Einmaleins der Okonomie zu verklickern.

    Wie dämlich die Deutschen sind, sieht man auch in PI auf Schritt und Tritt.

    Ökonomisch und damit politisch lauter Vollidioten. 🙁

    Deutschland geht mal wieder vor die Hunde.

    Ratio

  22. @Paula:

    Die Deutschen, die noch im Lande weilen, zumindest ein Großteil davon, sind zu dumm an der richtigen Stelle ein Kreuz zu zeichnen bei Wahlen. Also wird es kommen wie es kommen muss. Mit den Steigbügelhaltern der SPD wie schon in Berlin mit Wowereit und eventuell Lügilanti in Hessen. Und irgendwann sind sie dann bundesreif. Das dauert nicht mehr lange. Und SPD und CDU und Grüne beeilen sich ja sowieso schon kräftigst, diese krankhafte Ideologiesekte SED/Linke links zu überholen.

    Deutschland wird ein Land voller rotbrauner Stinker werden. Bloß weg da!

  23. SED = PDS = Die Linke

    Die Linke ist nicht Nachfolgepartei der alten SED – sondern ist de jure und de facto immer noch haargenau dieselbe Partei.
    Während der Wende 89 gab es in der alten SED heftige Diskussionen darüber, ob es nicht besser wäre, eine neue, unbelastete sozialistische und wahrhaft demokratische Partei zu gründen. Die SED entschied sich dagegen – um das in 40 Jahren DDR angehäufte milliardenschwere Parteivermögen nicht zu gefährden und um die alten Funktionäre und Kader nicht durch einen solch offenen Bruch mit der totalitäten Vergangenheit zu verprellen.
    Statt einer Neugründung wurde einfach der Name ausgetauscht – die Partei blieb aber dieselbe juristische Person, und wer von den alten Parteisoldaten nicht aktiv austrat, blieb weiterhin Mitglied der alten diktatorischen Staatspartei.
    Man hätte also genauso gut 45 die NSDAP in die „Partei des demokratischen Nationalsozialismus“ umbenennen und den Alliierten beteuern können, diesmal wird es aber ein richtig guter demokratischer Nationalsozialismus.
    Die politisch extrem Linke und die extrem Rechte sind nicht die Enden einer Gerade, sondern der exakt gleiche Punkt auf dieser Geraden.
    Ziele und Methoden sind exakt gleich: Macht erzielen durch Gewalt, Einschüchterung, Manipulation, Terror und die Verachtung des Individuums, der Freiheit und der Demokratie.
    Die Linke steht der NSDAP genauso nahe, wie Stalin und Hitler Verbrecher des gleichen Kalibers waren.
    Und genau hier fügt sich auch der Antisemitismus und Islamismus nahtlos ein:

    Adolf Hitler mit muslimischen SS-Soldaten und dem Großmufti von Israel:
    http://www.youtube.com/watch?v=d51poygEXYU&eurl=http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=22137

    Erich Honeckers Krieg gegen Israel:
    http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-aleppo-israel-ID1223205037854.xml

    Schon im April 2006 wollte Fraktionsvorsitzender Lafontaine nach Teheran reisen, um mit Ahmadinejad zu konferieren. Bis heute hat Die Linke im Bundestag noch jeden Versuch, das Mullah-Regime unter Druck zu setzen, bekämpft:
    http://www.matthiaskuentzel.de/contents/deutschland-iran-und-die-linkspartei

    Mit dieser Kausalkette aus historischen Wahrheiten kann jeder bei Bedarf sein Faschismus- und Islamismus-Bild neu justieren.

  24. Wenn der Demagoge Gysi nett lächelt, ist doch alles in der DDR nicht so schlimm gewesen. 😉

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