„Rechtsgesinnte“ haben im Schützenhaus Uster (Zürich, Schweiz) eine privat angemeldete Geburtstagsparty gefeiert. Das soll es zukünftig nach Meinung der Anwohner und der Stadt nicht mehr geben dürfen. Unter dem Schützenhaus befindet sich nämlich eine Notunterkunft für abgewiesene Asylbewerber, die durch die Rechten gefährdet werden könnten. Wie die Anwohner die angeblichen „Rechtsextremen“ als solche identifizierten, ist nicht ganz klar.

Weder hat ein Konzert mit rassistischen Liedern stattgefunden, noch sind die Anwesenden mit verbotenen Emblemen, Fahnen oder dergleichen ausgestattet gewesen. Einen Verstoß gegen das Anti-Rassismusgesetz hat es auch nicht gegeben. Ein ähnlicher Fall wie beim „freundlichen“ Wirten von Pro Köln?

Die Stadt Uster wurde angeblich von Rechtsextremen „übertölpelt“.

Die Polizei hatte einen Anruf von einem Anwohner erhalten, dass sich „eigenartige“ Leute im Schützenhaus versammelten. Als die Beamten vor dem Ustermer Schützenhaus eintrafen, entpuppten sich die „eigenartigen“ Leute als Rechtsextreme.

„Offiziell feierten die Leute eine Geburtstags- und Verlobungsparty“, sagt Jörg Ganster, Abteilungsleiter Sicherheit der Stadt Uster, zu den Gründen, warum die Stadt das Schützenhaus an die Rechtsradikalen vermietete. „Eine Privatperson hat den Saal gemietet. Dass es sich dabei um eine rechtsgesinnte Person handelt, haben wir nicht gewusst.“ Es sei für die Verantwortlichen der Stadt auch nicht erkennbar gewesen, bis die Gäste am Samstag aufmarschierten, so Ganster weiter.

Die Stadt- und Kantonspolizei beobachtete die Szene ohne einzugreifen.

„Es gab keinen Grund einzugreifen. Die Gruppe verstieß nicht gegen das Rassismusgesetz“, wie Karl Steiner, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, … sagte. Es habe weder ein Konzert mit rassistischen Liedern stattgefunden noch seien die Anwesenden mit verbotenen Emblemen, Fahnen oder ähnlichem Material ausgerüstet gewesen.

Grund für die Nervosität war die Asylnotunterkunft, die sich gleich unter dem Schützenhaus befindet. Dort leben zurzeit 80 abgewiesen Asylbewerber. Die haben aber nichts von den Ereignissen mitbekommen, wie eine Mitarbeiterin des Zentrums … sagte. „Die Bewohner waren weder verängstigt noch eingeschüchtert, da die Polizei vor Ort und die Betreuer in der Notunterkunft waren.“

In Zukunft soll es in Uster jedoch keine Geburtstagsfeiern für Rechtsgesinnte mehr geben.

Laut Ganster will die Stadt in Zukunft vorsichtiger sein bei der Vermietung des Schützenhauses. Solche Zwischenfälle könne man aber nie ganz ausschließen. „Es werden Personen vorgeschoben, die in der Szene unbekannt und auch sonst unverdächtig sind“, so Ganster. Letztlich sei dadurch nur schwer erkennbar, wer wirklich dahinter stehe.

Wie die „eigenartigen“ Leute als Rechtsextreme identifiziert wurden, ist der Zeitungsmeldung nicht zu entnehmen.

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55 KOMMENTARE

  1. Diese Vollpfosten kennen doch nicht einmal die Bedeutung des Wortes Nazi = Nationalsozialist, geschweige denn der feine Unterschied zwischen „-extrem“ und „-radikal“ – wir hoffen genannte Vollpfosten reagieren genao so empört bei Linken = Sozialisten oder eben Linksextrem, reps. Linksradikalen … Die Absichten sind ja zu begrüssen, doch der Doppelstandart ist schlicht und einfach DUMM. Übrigens sind es wohl die selben Leute, die ständig (und meist auch zu recht) an der Gesinnungsschnüffelei rumnörgeln … auch bei Linken Hochzeitsgästen? Wohl nicht. Lächerlich.

  2. Es gab keinen Grund einzugreifen. Die Gruppe verstieß nicht gegen das Rassismusgesetz”, wie Karl Steiner, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, … sagte. Es habe weder ein Konzert mit rassistischen Liedern stattgefunden noch seien die Anwesenden mit verbotenen Emblemen, Fahnen oder ähnlichem Material ausgerüstet gewesen.

    MERKE!:

    Wenn Du kein Antifa-Symbol, keine rote Fahne, kein Lenin-T-Shirt, kein Che-T-Shirt, kein durchgestrichenes Harkenkreuz oder sonst irgendein klar erkennbares Symbol für linke Gesinnung bei Dir trägst, dann kannst Du nur ein Nazischwein sein!

  3. Oh mein Gott, nach Rechtsextremen und Rechtsradikalen werden nun auch noch die Rechtsgesinnten, Rechtslastigen und Rechtssympatisanten zur Jagd der Gesellschaftlich normierten frei gegeben. Nur gut das ich ein Bürger der „Mitte“ bin und noch alle Freiheiten genießen kann – bis jemand auf die Idee kommt das das was ich denke doch irgendwie ein wenig Rechtstendenziös ist.

  4. Und das auch noch in der Schweiz, also außerhalb der EU. Wieder ein Auswanderungsland weniger. Der Artikel in „20 Minuten“ wurde übrigens von einem Urschweizer namens Amir Mustedanagic geschrieben.

  5. Das sind so Kommentare wo man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll.
    Genau gegen solche Aktionen laufen doch die Linken immer Sturm. Theoretisch.
    Man soll Menschen nicht wegen dem verurteilen was sie sind, sondern wegen dem was sie tun. So sagen die Linken zumindest. Die Migranten werden aber selbst dann kaum bestraft wenn sie tatsächlich etwas tun und die sogenannten Rechten werden allein dafür was sie sind schon geprügelt.

    Aber recht peinlich ist die Sache schon. Da hat die Antifa die Radikalen nicht rausgeprügelt um das Schlimmste zu verhindern und es kam trotzdem nicht zum Schlimmsten…

  6. Also, wenn ihr demnächst mal einen Saal anmieten wollt, dann sagt einfach ihr seid Linksterroristen. Dann klappt es bestimmt.
    Wenn ihr euch als ausländische Linksterroristen zu erkennen gebt, gibt es auch noch einen Zuschuß von der EU.

  7. „Geburtstagsfeiern“ auf der Zürcher Haschwiese werden verharmlost. Junge Menschen werden hier „angefixt“ und zu willenlosen Dauerkunden türkischer und arabischer Händlerbanden gemacht. Der Weg in den moralisch-seelischen Abgrund kann beginnen.

    Da wenden sich die Behörden lieber dem Schützenhaus zu. Das klingt schon „rechts“ und wer sich dorthin begibt, ist ohnehin verdächtig.

    Wenn nicht gegengesteuert wird, sind morgen auch Heidi, Geißenpeter und die Geierwally Kunden auf der Haschwiese.

  8. “Rechtsgesinnte” haben im Schützenhaus Uster (Zürich, Schweiz) eine privat angemeldete Geburtstagsparty gefeiert. Das soll es zukünftig nach Meinung der Anwohner und der Stadt nicht mehr geben dürfen.

    Ich bin demokratisch, patriotisch und uneingeschränkt für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Unsere Demokratie möchte ich mir auch und gerade vom morbiden, links-rot-grünen deutschfeindlichen Gesocks nicht demontieren und abschaffen lassen. Achja… und natürlich bin ich eher konservativ, ähem, also rechts eingestellt.

    Darf ich deshalb meine Geburtstagspartei nun nicht mehr in einem Restaurant feiern ?

    Liebes morbides, desolates, linkes, rotes und grünes Gesocks! Habt Ihr nicht mehr alle Tassen im Schrank, ihr Asozialen?

  9. #6 Eugen

    Der Artikel in “20 Minuten” wurde übrigens von einem Urschweizer namens Amir Mustedanagic geschrieben.

    Ach so, dann sollten wir das als Bereicherung sehen. 😉

    Ironie: off

  10. Ich muss mal eine ganz dämliche Frage stellen: Werden in der Schweiz abgelehnte Asylbewerber denn nicht abgeschoben? Ich dachte das gibts nur bei uns. Nun ja, zu dieser Geburtstagparty kann ich nur sagen: Die Linken und die Gutmenschen blamieren sich eben so gut sie können. Und sie legen auch fest, wer Nazi und rechtsradikal ist.

  11. Mit ein wenig gutem Willen, waere dieser Text ganz leicht aufzufinden gewesen:

    „120 Rechtsextreme feiern in städtischem Partylokal
    Von Felix Schindler.
    Aktualisiert am 27.10.2008

    Skinheads aus der ganzen Schweiz feierten am Wochenende eine Party – ausgerechnet in einem Lokal, das der Stadt Uster gehört. Eine Türe weiter warten 70 Asylbewerber auf ihre Ausschaffung.

    Rund 120 Rechtsextreme aus allen Landesteilen der Schweiz trafen sich am Samstagabend im Schützenhaus Mühleholz in Uster. «Eine Dame mietete das Schützenhaus für eine Geburtstagsparty», bestätigte der Ustermer Sicherheitsvorstand Hans Streit einen Bericht des Landboten.

    «Hätten wir vorher gewusst, wer die Mieter sind, hätten wir die Feier nicht toleriert», sagt Streit. Wer das Schützenhaus mieten will, der muss lediglich einen Vertrag unterschreiben und sagen, was für ein Anlass stattfinden soll. Ob diese Angaben den Tatsachen entsprechen, ist laut Streit im Vorfeld nicht überprüfbar: «Was wirklich passiert, sieht man erst beim Anlass selbst.»

    Skinheads feierten neben Asylunterkunft

    Pikant ist die Geschichte gleicht in doppelter Hinsicht: Nicht nur ist die Vermieterin des Schützenhauses ausgerechnet die Stadt Uster, in unmittelbarer Nähe zum Schützenhaus liegt auch eine Notunterkunft für abgewiesene Asylbewerber. Dort hielten sich zur Zeit der Party rund 70 Insassen auf, wie der Ustermer Sicherheitsvorstand Hans Streit auf Anfrage sagt.

    Der Anlass sei «absolut ruhig verlaufen», sagt Streit, der die Skinhead-Party kurz nach Mitternacht selbst in Augenschein nahm. Ein Konzert habe keines stattgefunden. Zwischen Rechtsextremen und Asylbewerbern sei es zu keinen Kontakten gekommen, sagt Streit. Also liess die Polizei die Skinheads gewähren.

    (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)“

    Und dann stellt sich mir noch die Frage (und die gebe ich prompt an Euch weiter!), wieso zwischen den Eigentumsrechten eines Kneipiers (siehe Disko-Artikel) und jenen der Stadt Uster unterschieden wird, obwohl es bei beiden offensichtlich darum geht, darueber zu bestimmen, WER ihre Raeume betreten darf?

    Hier ist der Link zu obigem Text.

  12. Was passiert wenn Einheimische mal wieder bei türkischen Hochzeitsversammlungen (Feier will ich diese Zusammenrottung nicht nennen) verängstigt oder eingeschüchtert werden – kann man dann damit rechnen, dass diese Veranstaltungen dann ebenfalls verboten werden?

  13. Ich muss mal eine ganz dämliche Frage stellen: Werden in der Schweiz abgelehnte Asylbewerber denn nicht abgeschoben? Ich dachte das gibts nur bei uns.

    Nein ihr Deutschen habt nicht das Monopol auf Dummheit, Kurzsichtigkeit, Falschheit – da muss ich euch leider entäuschen 😉

    ich muss auch leider sagen, hier in der schweiz werden abgwiesene asylbewerber meistens mit einem CH pass belohnt und mit staatsunterstützung – meiste lebenslang…

  14. einfach mal den Artikel weiterlesen:
    die „linken Chaoten“ wurden also von den „linken“ Meinungsmachern ausgeladen:


    Anders erging es dem Zürcher Bleiberecht-Kollektiv, das das Schützenhaus im Sommer mietete. Nach dem herauskam, dass das Kollektiv Teilnehmer eines Protestmarsches «gegen die prekären Bedingungen in der Notunterkunft» unterbringen wollte, kündete die Stadt den Mietvertrag umgehend. «Die Stadt hat uns vorgeworfen, dass wir nicht mit offenen Karten gespielt haben», so Michael Stegmaier vom Bleiberecht-Kollektiv gegenüber 20 Minuten Online.

    die rechtsextremen Verbrecher hatten einfach Glück…

  15. Zum Thema Skinheads.

    Für manche Leute ist schon jeder ein Skinhead, der eine Glatze oder sehr kurze Haare hat. Darüber hinaus – die Debatte hatten wir erst kürzlich hier – gibt es auch Redskins. Skins müssen also nicht zwangsläufig rechts sein. Unterscheiden kann man sie äußerlich manchmal nur durch kleine Erkennungsmerkmale (Farbe der Schnürsenkel usw.).

    Aber davon abgesehen: wenn ein Journalist von „Skinheads“ spricht, dann gehe ich davon aus, dass er letztlich nur seine These etwas aufbauschen will, dass es sich dort um Rechtsextreme gehandelt habe. Und da die sich aber nicht rechtsradikal aufgeführt haben (keine Musik, keine Embleme, friedliches Verhalten) muss halt irgendwas anderes dafür herhalten, dass man ein paar „Rechtsextreme“ aus den Feiernden macht. Also nennt man sie Skinheads. Solche kann man aber inzwischen mit der Lupe suchen. Glatzen gibts inzwischen bei den Rechtsextremen auch nicht wesentlich häufiger als bei anderen Bevölkerungsgruppen. In jedem linken Szeneclub laufen mindestens genauso viele kahl geschorene herum – die Grenzen zerfließen in der Aufmachung derzeit völlig.

    Wenn ein Journalist von Skinheads spricht, dann ist das für mich ungefähr so wie wenn unserer früherer türkischer Hauswart von „Punks“ sprach – das waren für den alle Frauen, die kurze rot gefärbte Haare hatten, also ca. jede dritte.

  16. Und wie will’s die Stadt künftig handhaben? Beim Vertragsabschluss soll man nun zusammen mit einem BSD-Agenten vorsprechen und ein Zeugnis des Dienstes für Analyse und Prävention (Innennachrichtendienst) vorweisen?

    Ab welcher Haarlänge wird man reingelassen?

    Übrigens: die einzigen Dienstleistungen des Eidgenössischen Departements des Innern ist laut eigener Homepage die folgende:

    Dienstleistungen
    Bestellungen
    Fachstelle für Rassismusbekämpfung
    Warenkorb / Kasse

    Wuaaaaaah!

  17. Vielleicht hätte man lieber politisch korrekt an folgende Festgesellschaft vermieten sollen:

    Messerstiche bei arabischer Hochzeitsfeier

    250 Gäste feierten in Neukölln eine Hochzeit. Doch als ein 18-jähriger Gast den Festsaal verlassen sollte, eskalierte die Situation: Sowohl er als auch ein 36-Jähriger erlitten Stichwunden. Doch mit der Polizei wollte keiner von ihnen darüber reden.

    Berlin – Bei einer arabischen Hochzeitsfeier in Neukölln ist es in der Nacht zu Montag unter den 250 Gästen zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen: Zwei Männer wurden durch Stichwunden verletzt. Gegen 23 Uhr verlangten offenbar einige der Gäste von einem 18-Jährigen, den Festsaal „Chateau“ an der Neuköllnischen Allee zu verlassen. Schadi K. reagierte daraufhin verärgert. Die Auseinandersetzung verlagerte sich nach draußen.

    Vor der Tür kam es zur Schlägerei zwischen mehreren Gästen. Dabei erlitt der 36-jährige Samir O. einen Stich in den Oberarm. Auch sein Kontrahent Schadi K. wurde durch einen Stich im linken Oberschenkel verletzt. Als die von Zeugen alarmierten Polizeibeamten eintrafen, entdeckten sie zudem bei drei weiteren Männern – sie sind 17, 18 und 28 Jahre – leichte Verletzungen. Zudem hatten die Männer frische Blutspuren an der Kleidung. Doch keiner der Beteiligten wollte den Polizeibeamten etwas zur Herkunft der Wunden oder zu den Hintergründen des Streits sagen.

    Der am Oberschenkel verletzte Schadi K. wurde zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Beamten leiteten zwei Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Nachdem die Feier für beendet erklärt worden war, blieben noch rund 150 Gäste auf dem Platz vor dem Festsaal. Zwei Parteien beschimpften sich gegenseitig. Die Polizei, die Verstärkung angefordert hatte, trennte beide Gruppen und sprach mehrere Platzverweise aus. Währenddessen wurden auch die Beamten von einigen Gästen beleidigt. tabu

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Hochzeitsfeier-Stichwunden-Neukoelln;art126,2646285

    Dagegen hätte sicher keiner unserer unterwürfigen Volksvertreter auch nur „Piep“ gesagt.

  18. Daß Nichtlinken Räume von Gastronomen gekündigt werden erlebe ich seit vielen Jahren, das ist gang und gäbe.

    Natürlich nicht deswegen, weil die Wirte das so wollen. Sondern weil sie von der Links-SA unter Drohungen dazu gezwungen werden. Man würde das Lokal in die Luft sprengen, oder den Kindern der Wirtsleute würde etwas passieren, so in etwa.

    Einmal habe ich es sogar erlebt, daß ein Polizist zu einem Wirt ging und ihn davor warnte, Leute in seine Gaststube hineinzulassen. Das ist nachgewiesen durch die Aussage des betreffenden Wirts.

    Wie, wenn nicht durch Gewalt, Drohungen, Einschüchterungen und Straftaten (eingeschlagene Fensterscheiben und dergleichen), liebe Leser, wäre es denn sonst möglich, daß die Linke in Deutschland so Fuß fassen konnte wie es zur Zeit der Fall ist und wir bislang keine rechte bundesweite Partei haben?

  19. @ Guantanamo

    Selbstverständlich muss eine Personenkontrolle eingeführt werden. Sollte auch nur ein Geburtstagsgast einen Thor-Steinar-Schlüpper tragen, wird die Veranstaltung abgesagt. 😉

    Nur so kann das unmittelbar bevorstehende 4. Reich verhindert werden. Und die Gelder „gegen Rechts“ weiter üppig fließen und die Statistik schön weiter nach Wunsch aussehen und davon ablenken, dass wir bereits eine Partei im Bundestag haben, die einen Systemwechsel wünscht: die Linkspartei, die sich bis auf ihren Deutschenhass eigentlich in nichts von den Rechtsextremen unterscheidet.

  20. Rechtsextrem ist (zumindest in D-land), wer eine andere Partei als SED, SPD oder Grün wählt.

    Das wird in der Schweiz nicht viel anders sein.

  21. #22 Paula

    amüsant, hatte ich auch gehört, im berlliner Radio. Aber dies ist nunmal ein interner Streit mit Raufereien und hat nichts mit Überzeugungen oder Rassismus zu tun. Die ahben sich halt gestritten. Das gibt’s in jeder Kultur.

    Anders sind rechte Skinheads, die auch in Berlin verstärkt rumlaufen. Davor hätte ich schon Angst, da alles was nur etwas fremd für diese Leute wirkt, angegriffen wird. Mußte ich leider schon erleben, in der S-Bahn. Da hatte so ein Betrunkener rechter Skin uriniert. Und Ausländer waren auch anwesend, es war eine spannungsgeladene Situation. Fürchterlich. Glücklicherweise stiegen sie an der nächsten Station aus. Aufatmen.
    Ich bin eigentlich gut trainiert und Kampfsportler. Aber gegen eine solche Brutalität hätte man sicher keine Chance. Nunja, die sind ja auch meistens mindestens zu 5….

  22. #22 Paula

    was ich sagen wollte:

    solche Schlägerbanden würde ich auch nur ungern zur Untermiete haben.

  23. Wir brauchen wieder ausgebildete, verbeamtete Hexenriecher!

    Die pieksen mit Nadeln in verdächtige Tätowierungen, veranlassen peinliche Befragungen oder auch mal die Wasserprobe – und der Nazi ist gefunden.
    Wenn man sie bezahlt wie Gerichtsvollzieher, also Obulos nach Erfolg, dann stiege die Ermittlungsquote gen 125%.
    Deutschland, nein: die ganze EU plus Schweiz wäre binnen Kurzem Hexen-, äh, Nazifrei.

  24. # Leserin

    Wie, wenn nicht durch Gewalt, Drohungen, Einschüchterungen und Straftaten (eingeschlagene Fensterscheiben und dergleichen), liebe Leser, wäre es denn sonst möglich, daß die Linke in Deutschland so Fuß fassen konnte wie es zur Zeit der Fall ist und wir bislang keine rechte bundesweite Partei haben?

    Nun gibt es ja mit der SVP in der Schweiz eine solche Partei. Was sagen denn die zu solchen Vorkommnissen?

  25. @ marocan

    Solche Situationen wie Du sie in der S-Bahn erlebt hast, kenne ich eigentlich ausschließlich umgekehrt.

    Im Übrigen würde wohl niemand gerne „Schlägerbanden als Untermieter“ haben. Fakt ist aber, dass diese Geburtstagsfeier in Uster offenbar völlig friedlich verlaufen ist und auch die Asylanten völlig in Frieden gelassen wurden. Sonst hätte ich ja Verständnis für die Absage, aber doch nicht weil IRGENDWER VERMUTET, GLEICHZEITIG ABER NICHTS RICHTIG DARAUFHINDEUTET, es KÖNNTE sich um Rechte gehandelt haben. Sowas ist absurd und zeigt, in welchem Stadium der Nazi-Hysterie unsere Gesellschaft inzwischen angekommen ist.

    Möchte mal wissen, wer wann eigentlich das letzte mal einen richtigen Nazi gesehen hat. Die meisten wahrscheinlich noch nie. Das ist so eine komische Chimäre, die durch die Medien schwirrt. Die NPD hat gerade mal 1,5 % Prozent oder so, und es wird ein Theater veanstaltet, als ob die praktisch kurz vor der Machtübernahme stünden. Das alles ist nur ein Instrument, um von den wirklichen Bedrohungen unserer Demokratie abzulenken. Z. B. zeigen die Linkspartei-Heinis gerne mit dem Finger auf die „Rechten“, um ihre eigene Kommunazi-Ideologie ungestört umsetzen zu können.

  26. #30 Paula

    ich denke auch, dass wir hier in D’land sehr sensibel reagieren, und das im Großen und Ganzen unser Land doch sehr ausländerfreundlich ist. Ich habe in Frankreich und Marokko gelebt und in beiden habe ich wesentlich mehr „Ausländerfeindlichkeit“ (allerdings nicht gegen mich!) erlebt.
    Die Nazis sind sicher eine extreme Minderheit, darauf können wir sehr stolz sein. Und dieses betone ich auch immer im Gespräch mit ausländischen Geschäftspartnern.

    Allerdings gibt es leider diese Nazibanden, und wenn man auf sie trifft, kann es gesundheitliche Folgen haben. Gerade auch in einigen Bezirken von Berlin. Da fühle ich mich in Kreuzberg einfach sicherer.

    Wir beide wissen ja nun nicht, wie die „Mieter“ aussahen. Daher ist es schwer, sich eine Meinung zu bilden oder zu bewerten.

  27. Es sei für die Verantwortlichen der Stadt auch nicht erkennbar gewesen, bis die Gäste am Samstag aufmarschierten, so Ganster weiter.

    Man beachte die Wortwahl. Alle Menschen, die irgendwie dem rechten Spektrum zugeordnet werden, marschieren laut Zeitungen grundsätzlich auf,. Vermutlich sind die Gäste der Geburtstagsfeier im Stechschritt, mit Fackeln und dem Horst-Wessel-Lied (oder einem schweizer Pendant) auf den Lippen bei der Geburtstagsfeier erschienen. Linke und MiHiGrus hingegen nehmen höchstens friedlich ihr Recht auf Versammlungsfreiheit war, wenn man den Zeitungen glauben schenkt.

  28. #30 Paula
    Der Gedanke kam mir auch gerade. Ich kann mich wirklich nicht dran erinnern, wann ich einen zuletzt einen richtigen Nazi gesehen habe. Und wenn mir irgendwo gefährliche Schlägerbanden entgegenkommen, gehören die gewöhnlich einer anderen, uns allen hier wohlbekannten Gruppierung an.

  29. 1. Warum leben da abgelehnte(!) Asylbewerber und sind nicht auf der Heimreise?

    2. Ich weiß, der Vergleich ist hässlich, aber: Wenns so weitergeht werden Personen rechts von der CDU demnächst auf der Kleidung gekennzeichnet damit man sie schon von weitem Erkennen, bespucken, schlagen und aussperren kann.

  30. #26 marocan:

    amüsant, hatte ich auch gehört, im berlliner Radio. Aber dies ist nunmal ein interner Streit mit Raufereien und hat nichts mit Überzeugungen oder Rassismus zu tun.

    Ah, eine amüsante Rauferei mit 5 Stichverletzten. Die sollten sich aber vor ihren Hochzeiten dringend mal die Fingernägel schneiden.
    Ich gebe Ihnen Recht: Das ist deren Kultur. Zivilisation hingegen ist das nicht (frei nach Broder).

  31. #35 Babel

    nunja, bei Dorf-Schützenfesten gibt’s auch heftige Raufereien. Ich bin da auch meistens um 24h weg 😉
    Und der eine oder andere fliegende Oktoberfest-Bierkrug sollte ebenfalls schon mal gesichtet worden sein.
    Da sollte man mal die Kirche im Dorf lassen. Zumal weiß man ja nun wirklich nicht, worum es ging.

    Aber schon temperamentvoller die Leute, klar…

  32. Auf 20min kann man sowieso nicht gehen. Gestern wurde ein riesiger Bericht auf der Frontpage gebracht „Obama ist Amerikaner!“ – dabei ging das Verfahren seiner fehlender Geburtsurkunde gar an den Supreme Court (mehr bei http://www.obamacrimes.com). Warum erwähnenswert in diesem Zusammenhang? Nun Eugen (#6) hat zurecht den Schreiberling hinterfragt – das muss man bei 20min immer – denn EIN aufklärendes Schreiben über die Fakten sowie die Lächerlichkeit der Parteinahme an den Chefredaktor genügte um den Bericht innert 5 Minuten zu kippen … Anscheinend schreiben (nicht nur) bei 20min Multi-Kulti Extremisten auf Vorrat, die selbt den Chefredaktionen zu unheimlich sind …

  33. Wir beide wissen ja nun nicht, wie die “Mieter” aussahen.

    Soll man Vermietungen jetzt vom Haarschnitt abhängig machen? Was kommt denn als Nächstes? Der „Nicht-Arier-Pass“?

    Welche Rechtsgrundlage wollen Sie denn zugrunde legen, wenn Vermietungen vom Aussehen abhängig gemacht werden? Da dürften sich die Antifaschos aber mächtig ins eigene Fleisch schneiden. Stichwort „Redskins“ habe ich schon erwähnt. Abgesehen davon laufen die meisten Rechtsextremen heute gar nicht mehr mit Glatze durch die Gegend.

    Dass es in Kreuzberg sicherer sei als in Köpenick oder Friedrichshagen würde ich glatt bestreiten. Hängt aber vermutlich auch vom „Aussehen“ ab. Wenn man blond und blauäugig ist (typisches Kartoffelaussehen halt) ist es in Kreuzberg sicher auch nicht immer so „sicher“. Nicht ohne Grund ziehen die Kartoffeln aus diesen Bezirken in Scharen weg.

    Vor einiger Zeit gab es im Tagesspiegel mal einen Artikel, in dem erwähnt wurde, dass in diesem Problembezirken schon jedes dritte deutsche Kind mal ein Messer an der Kehle hatte, krankenhausreif geprügelt worden ist und vergleichbare Erlebnisse. Jedes dritte! Besonders „sicher“ kann man das wohl nur finden, wenn man nicht nur das „richtige Aussehen“ hat, sondern auch die „richtige Ideologie“.

  34. #24 Paula (27. Okt 2008 19:26)

    Ich habe Sie vielmals gelesen, hatte jedoch keine Ahnung Ihrer Kenntnisse über Nazi-Fascho-Unterwäsche. Abgründe… 😉

  35. #26 marocan (27. Okt 2008 19:29)

    Anders sind rechte Skinheads, die auch in Berlin verstärkt rumlaufen.

    Bin regelmässig in Berlin, auch in den Ost-Bezirken, und habe wie gesagt seit Jahren keine Skinheads gesehen. Verweise hiermit auf
    #39 Guantanamo (27. Okt 2008 20:51)

  36. Der Tagesspiegel lügt ein wenig:

    http://www.tagesspiegel.de/medien/cme18172,236221.html

    Es war nicht alles schlecht, fand TV-Moderatorin Eva Herman und äußerte das auch ein paarmal zu laut. Die frühere Tagesschau-Sprecherin verlor im vergangenen Jahr ihren Job beim NDR, weil sie die Familienpolitik im Dritten Reich gelobt hatte. Herman meinte, dass „Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden.“ – Foto: dpa

  37. @ Guantanamo

    Ach, der Ausdruck „Thor-Steinar-Schlüpper“ ist inzwischen so eine Art „geflügeltes Wort“ für Nazi-Hysterie und diese schon krankhaften Versuche der Kommunazis, ihre Gegenspieler an den Klamotten auszumachen.

    Ick schwöre: ich habe noch nie einen echten Nazi in Unterwäsche gesehen. Indianer-Ehrenwort!

  38. #41 Guantanamo
    # Paula

    nunja, ich lebe in Berlin. Und in einigen Ost-Bezirken ist es schon mulmig, Köpenick oder Lichtenberg. Obwohl ich wie eine Kartoffel aussehe: blond, relatif kurze Haare, blaue Augen. Allerdings trage ich eine Brille, und das reicht dann schon, um als Intellektueller zu gelten.

    Ich bin übrigens auch Nachts recht aktiv (kino, Clubs, Diskos, Bars,…), kenne also nach meiner Meinung die Bezirke ganz gut.

    In Kreuzberg ist es eigentlich nie bedrohlich gewesen. Bei Neukölln gebe ich Ihnen recht.

    Meine persönlichen negativen Erfahrungen gehen aber v.a. auf rechte Nazis zurück. Ist so. Sorry….

    Letztendlich spielt es ja keine Rolle, ob eine durchgeknallte Wikingerhorde oder osmanische Straßenkämpfer einem den Schädel einschlagen. Besser wäre es, man würde beide zusammenbringen.

  39. Wie die “eigenartigen” Leute als Rechtsextreme identifiziert wurden, ist der Zeitungsmeldung nicht zu entnehmen.

    Vermutlich hatte einer der Gäste nach jahrelangem Haarausfall entschieden, Nägel mit Köpfen zu machen. Und fertig ist der gefährliche, rechtsextremistische Nazi.

    Ich rate somit allen werten Herren, die unter Haarausfall leiden, und sich mit dem Gedanken tragen, früher oder später das unschöne Gezusel auf dem Kopf komplett wegzurasieren, sich emotional frühzeitig auf ihre neue Karriere als Neonazi in den Augen anderer vorzubereiten.

  40. @ Meister Eder

    Nicht dass am Ende noch Peter Struck von der SPD dort seine Geburtstagfeier veranstaltet hat und jetzt hammwa den Salat und eine diplomatische Krise mit der Schweiz.

  41. #44 marocan (27. Okt 2008 21:08)

    blond, relatif kurze Haare, blaue Augen. Allerdings trage ich eine Brille, und das reicht dann schon, um als Intellektueller zu gelten.

    Naja, das mit dem Intellekt ist eben auch sehr „relatif“.

  42. #33 Eugen (27. Okt 2008 19:58) #30 Paula

    Ein Richtiger Nazi müßte heute über 75 Jahre alt sein.
    Und in dieser Altersgruppe einen solchen an äußeren Merkmalen zu identifizieren dürfte ausgesprochen schwierig sein.

  43. #15 Sceadugengan

    Und dann stellt sich mir noch die Frage (und die gebe ich prompt an Euch weiter!), wieso zwischen den Eigentumsrechten eines Kneipiers (siehe Disko-Artikel) und jenen der Stadt Uster unterschieden wird, obwohl es bei beiden offensichtlich darum geht, darueber zu bestimmen, WER ihre Raeume betreten darf?

    Vielleicht weil die „Nazis“ braves Partyvolk ohne Bock auf Stress waren und einen ordnungsgemässen Miet- oder Nutzungsvertrag gesschlossen hatten?
    Mal nur so zur allgemeinen Info: http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/

  44. #50 Saubaer (27. Okt 2008 22:41)

    Mal nur so zur allgemeinen Info: http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/

    Der Spruch ist inzwischen hinlänglich bekannt. (Wenn nur die Homepage funktionierte!)

    Aber im Ernst: ob Skinheads von links oder von rechts, ob Nazis oder Antifa, ob verkleidet oder nicht, ob mit Hahnenkammperrücke, Marquardt-Toupet oder Vollglatze: Wer braucht denn solche Leute? Diese Debatte ist doch vom A***!

  45. #51
    Um den Skinnerkult gehts eigentlich auch gar nicht,mir stinkt es ganz einfach,dass sich immer mehr selbsternannte Experten anmassen,aufgrund von Bekleidungsmarken,Haarschnitten oder ähnlichen „Merkmalen“ ihre Mitmenschen in die Nazischublade zu stecken.
    Bei mit geht die Homepage übrigens…

  46. #5 GodsArmy glaubt:

    Nur gut das ich ein Bürger der “Mitte” bin und noch alle Freiheiten genießen kann – bis jemand auf die Idee kommt das das was ich denke doch irgendwie ein wenig Rechtstendenziös ist.

    Wer auch nur irgendwie rechts….. ist, bestimmen andere, nämlich die machthaber, und davor retten dich dann nicht einmal
    Theo Retisch
    deine beteuerungen, du seiest in irgendeiner „mitte“.

  47. #55 Theo Retisch (28. Okt 2008 10:25)
    Genau so. Und bist du nicht links, so erzwingen, wir, die selbsternannten Inquisitoren, dir das Geständnis darauf schon ab! Denn wer rechts ist, wird verurteilt!!!
    Und wer die Mitte ist, ist auch nicht links, also schonmal Hexenhammerverdächtig!!!

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