Investigativer Journalismus ist in Deutschland selten geworden. Immerhin, in einem Artikel der FAZ erfährt man heute doch einiges über den Vorsitzenden der Linkspartei in Hessen, Willi van Oyyen (Foto), den Steigbügelhalter, von dem die künftige Hessische Landesregierung nach Wunsch von Andrea Ypsilanti abhängig sein wird. Ein jahrzehntelang vom Unrechtsregime in Ost-Berlin zur Destabilisierung Deutschlands finanzierter Verräter.

Die FAZ berichtet:

Wenn die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti sich demnächst zur Ministerpräsidentin wählen lassen will, dann braucht sie dazu einen Abgeordneten, der sehr viel längere politische Erfahrung hat als sie selbst. Als sie 1976 in Rüsselsheim das Abitur ablegte, war der heutige Fraktionschef der Linken Willi van Ooyen bereits beruflich in der Politik aktiv.

Im Sommer letzten Jahres wurde der 61 Jahre alte van Ooyen im Schnellverfahren an die Stelle des damaligen Spitzenkandidaten der Linken in Hessen, Pit Metz, gesetzt. Metz, der jahrelang der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) angehörte, hatte den Schießbefehl an der früheren innerdeutschen Grenze mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan verglichen und war der Öffentlichkeit politisch nicht mehr zuzumuten. Mit dem Parteilosen van Ooyen rückte ein anscheinend Unbelasteter an seine Stelle – nach eigenen Angaben ein harmloser Friedensaktivist, der jahrelang die „Ostermärsche“ organisierte. Doch was war das für ein Friedensengagement, dem er sich verschrieben hatte?

Tarnorganisation und Sympathisantensammelbecken

Der Vorsitzende der Linksfraktion im hessischen Landtag war das, was man in der Zeit des Kalten Krieges einen Einflussagenten nannte. 1976, direkt nach seinem Studium, wurde er nach eigenen Angaben Landesgeschäftsführer der „Deutschen Friedens-Union“ (DFU). 1984 stieg er zum Bundesgeschäftsführer auf und damit zu einem der drei Spitzenfunktionäre dieser Organisation. Die DFU aber war nichts anderes als ein Trojanisches Pferd der DDR.

Gegründet wurde die Partei 1960 auf hintergründiges Betreiben von SED und DDR-Staatssicherheitsdienst als Ersatz für die verbotene KPD. Mit ihr als Tarnorganisation und Sympathisantensammelbecken wollte die SED Einfluss auf die westdeutsche Politik gewinnen. Nach dem Ja der SPD zur West-Einbindung der Bundesrepublik, hatte die SED die SPD als „Arbeiterverräter“ abgeschrieben.

Vorposten der SED in Westdeutschland

Unter dem Deckmantel der Friedenspolitik sollte die DFU in der Bundesrepublik nicht nur die Verteidigungsanstrengungen der Nato bekämpfen und die Politik der DDR propagieren, sondern langfristig den Boden für den Sozialismus bereiten. Angeleitet wurde sie aus dem SED-Zentralkomitee, weshalb das Kürzel DFU im Westen bald mit „Die Freunde Ulbrichts“ aufgelöst wurde. Die Funktionäre waren keine Agenten des Staatssicherheitsdienstes. Sie glichen Vorposten der SED in Westdeutschland.

Trotz schlechter Wahlergebnisse hielten Ulbricht und Honecker auch dann noch an der DFU fest, als kommunistische Kader 1968 die DKP gründeten. Die DFU wurde am Leben gehalten, um sie als scheinbar unverfängliche Einflussorganisation zu nutzen. Wie wirkungsvoll dieses Vorhaben war, zeigt die Geschichte der Anti-Raketen-Proteste zu Beginn der achtziger Jahre, als mehr als vier Millionen Menschen den von der DFU initiierten „Krefelder Appell“ unterzeichneten.

Unterstützung aus dem Osten: 277.000 DM im Monat

Die umfänglichen Geldmittel der winzigen Partei – die DFU hatte in den achtziger Jahren nur etwa eintausend Mitglieder – stammten zum großen Teil aus der DDR. Laut einer damals geheimen Information für das Politbüro von 1973 erhielt die DFU von der SED je Monat 277.000 Deutsche Mark. Die von der Partei herausgegebene Deutsche Volkszeitung (DVZ) bekam zusätzlich 125.000 DM, zusammengerechnet knapp fünf Millionen DM jährlich.

Noch am 15. Oktober 1989 – zwei Tage vor seinem Sturz – genehmigte SED-Chef Honecker für das Jahr 1990 die Zahlung von rund 65 Millionen Deutsche Mark an die DKP und deren „befreundete Organisationen“. Laut einem internen Bericht sollten die DFU und ihre 31 Mitarbeiter 3,1 Millionen DM an „Solidaritätsmitteln“ erhalten. Zuständig war die „Abteilung Verkehr“ des SED-Zentralkomitees, deren Unterlagen Ende 1989 größtenteils vernichtet wurden.

„Haben alles genommen, was uns angeboten wurde“

Als die SED 1990 gestürzt wurde, ging auch die DFU unter. Wie die anderen hauptberuflichen DFU-Funktionäre musste auch van Ooyen auf Jobsuche gehen. Von 1990 an widmete er sich, wie er in seinem Lebenslauf angibt, der „Mitgestaltung des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors in Frankfurt“. Mittlerweile wurde er in den Hessischen Landtag gewählt.

Doch über seine früheren Geldgeber deckt er heute den Mantel des Schweigens. So behauptete er am 6. März dieses Jahres gegenüber der Zeitung „Die Welt“: „Für Geldflüsse war ich nicht zuständig. Wir haben überall gesammelt und alles genommen, was uns angeboten wurde. Bei mir ist nie jemand mit Geld aus der DDR oder Moskau angekommen.“

Die Berliner „Tageszeitung“ (taz) hatte ihm am 29. November 1989 noch ein ganz anderes Geständnis entlockt. Damals sagte er der Zeitung: „Durch die Entwicklung in der DDR ist eine entscheidende Finanzquelle überraschend versiegt.“ Während er heute behauptet, über die Geldflüsse aus der DDR nichts gewusst zu haben, gab er der „taz“ damals offenbar über alle Einzelheiten Auskunft. So konnte das Blatt berichten: „Und so ungefähr funktionierten bislang die Zuwendungen des real existierenden Sozialismus an den noch nicht existierenden: Bundesdeutsche Handelsunternehmen im Ost-West-Geschäft investierten – notgedrungen oder gern – einen Teil ihrer Gewinne in den hiesigen Kampf für den Sozialismus. Wer in der BRD an Krim-Sekt oder Gorbatschow-Wodka verdienen wollte, hatte vertragsgemäß einen Teil der Rendite an DFU oder DKP auszuschütten. Van Ooyen plaudert damit aus, was in DFU- und DKP-Kreisen bislang als Verleumdung hartnäckiger Anti-Kommunisten galt.“

Im Dezember 1989 von einer „finanzieller Krise“ schwer getroffen

In einem jetzt bekanntgewordenen Brief vom Dezember 1989 kündigte van Ooyen auf DFU-Briefkopf im Namen des Bundesvorstandes auch die bevorstehende Auflösung seines Verbandes an. Die „finanzielle Krise“, schrieb er zur Begründung, habe die DFU „schwer getroffen“. Unter dem Eindruck der Einstellung der Geldtransfers verkündete er, dass sich die DFU „niemals wieder in eine derartige finanzielle Abhängigkeit begeben“ dürfe. Das habe auch „etwas mit der DDR und der SED zu tun“. Willi van Ooyen hat eine Nachfrage der F.A.Z. jetzt unbeantwortet gelassen.

Geht es nach der hessischen SPD-Vorsitzenden Ypsilanti, so soll er sie nicht nur ins Amt der Ministerpräsidentin befördern, sondern er soll in den nächsten Jahren auch über die Geschicke der Wiesbadener Landespolitik entscheiden.

Van Ooyen ist bei weitem nicht der einzige SED-Knecht, der inzwischen auf einflussreichem Posten das Zersetzungswerk des untergegangenen Ost-Regimes fortführt. Aus der ebenfalls im obigen FAZ-Beitrag erwähnten, zur geistigen Unterminierung Deutschlands von den Mauermördern ausgehaltenen Deutschen Volkszeitung kommt Franz Sommerfeld. Er ist heute Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers und maßgeblich für die Pogromhetze seiner neuen Zeitung und die daraus folgenden kriminellen Ausschreitungen gegen islamkritische Bürger und Moscheegegner in Köln verantwortlich.

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67 KOMMENTARE

  1. Wieso nach 1989 nicht alle Funktionäre und Mitläufer in Ost- UND Westdeutschland des verbrecherischen Regimes angeklagt und für die Zukunft von jeglicher politischen und journalistischen Tätigkeit ausgeschlossen wurden, ist mir ein Rätsel. Kommunisten und Sozialisten sind ebenso Mörder wie die Nazis und sollten auch so behandelt werden …

  2. Nur mal eine Frage in die Runde ?

    Seit wann gibt es den Staatsschutz in Deutschland ?? nein nicht den aus der Weimarer Rep. den heutigen ???

    Ich finde nur Hinweise bis 1990 zurück

  3. Was wir heute in diesem Land brauchen.
    Andreas B. und Ulrike M. aus sicht der Christl.
    Konservativen.
    Nieder mit den Bolschewiken und deren mitgebrachten Übel!!!!!!!!!!!!!!!!

  4. @ #2 Wienerblut

    „Kommunisten und Sozialisten sind ebenso Mörder wie die Nazi und sollten auch so behandelt werden …“

    Werden sie doch. Die Hauptverantwortlichen werden aussortiert (das sind die, deren Namen und Gesichter zu bekannt sind) – ein Großteil wird mit „Persilschein“ zum Erhalt der Institutionen weiterbeschäftigt.

  5. Aus der ebenfalls im obigen FAZ-Beitrag erwähnten, zur geistigen Unterminierung Deutschlands von den Mauermördern ausgehaltenen Deutschen Volkszeitung kommt Franz Sommerfeld. Er ist heute Chefredakteur des Kölner Stadtanzeiger und maßgeblich für die Pogromhetze seiner neuen Zeitung und die daraus folgenden kriminellen Ausschreitungen gegen islamkritische Bürger und Moscheegegner in Köln verantwortlich.

    Der Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers ist ein Kommunist? Jetzt freilich wundert einen nichts mehr…

  6. Dazu fällt mir nur noch Rammstein ein :
    Links – Links – Links zwo,drei,vier –
    Links – Links – Links ……

  7. Wie bereits andere gesagt haben, hat 1990 die BRD die DDR nur scheinbar übernommen. In Wirklichkeit ist es umgekehrt.

    Es gab den gleichen Fehler, wie nach Ende des Naziregimes: die meisten Verantwortlichen des Regimes behielten ihre Positionen. OK, es wurden ein paar der Verantwortlichen, immerhin aus der Führungsriege (verdientermaßen) hingerichtet, aber vielen anderen, vor allem aus der mittleren Führungsebene passierte nichts. Man kann es immerhin nachvollziehen, denn Deutschland war ausgeblutet und man brauchte jeden Bürger. Die weitaus meisten wurden aber dennoch zu guten Demokraten.

    Ähnlich im Falle der DDR: ein paar wenige Parteibonzen (Egon Krenz, Erich Mielke) kamen in den Bau, die anderen konnten im Prinzip weitermachen wie bisher. Es wurde nie richtig hinterfragt, wie sie zur FDGO stehen. Und das rächt sich jetzt.

    Da haben es die Franzosen in ihrer Revolution viel besser gemacht: die Guillotine war pausenlos im Einsatz. Wir Deutschen können einfach keine richtige Revolution machen 😉

  8. Langsam, zuerst unmerklich, wird nun Schritt für Schritt Deutschland in die sozialistische Ideologie der Diktatur des Proletariats eingeführt. Ich bin ehrlich gespannt, wann wir hier ähnliche Verhältnisse wie in der ehemaligen DDR haben.

  9. #3 Plondfair: „Die Hessen werden wohl die nächsten 4 Jahre mit Rot-Dunkelrot-Grün leben müssen.“

    Nicht, wenn auch nur ein einziger weiterer der SPD-Abgeordneten, neben Frau Metzger, noch Anstand hat. Dann macht Lügelanti die Simonis.

    Aber schon zwei SPD-ler mit Rückgrat – wenn das man nicht zuviel verlangt ist …

  10. @ Parsifal
    Genau, deshalb fiel mir Rammstein ein ;.)

    Alle Lehrer, Journalisten, Künstler, Gewerkschafter usw. .. iiiiim Gleichschritt :
    Links – Links – Links zwo,drei,vier
    Links – Links – Links…..

    Wen´s nicht so traurig wäre würde ich jetzt noch „:-)“ setzen. Nee,nee.

  11. Wer wundert sich bei den roten Socken noch über sowas? Solche Vögel stehen doch in einer Bananenrepublik unter Artenschutz…!!! Passt doch…

  12. Noch eine Frage bitte zu dem Vertrag von Lissabon..
    Und der Vorkommnisse in Köln, Berlin, Frankfurt

    Tatbestand Hochverrat

    Geschütztes Rechtsgut ist der physische und verfassungsmäßige Bestand der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Länder. Dieser umfasst die staatliche Einheit von Bund und Ländern, deren Gebietsintegrität und die völkerrechtliche Souveränität des Bundes (Bestandshochverrat).

    „Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt

    1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
    2. die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.“

    – § 81 StGB

    Mhh

  13. Die SPD auf dem Tiefpunkt ihrer Geschichte, aber es war ein kontinuierlicher Abstieg. Angefangen mit der Anbiederung ans SED-Regime ab ca. 1970, über den Versuch die „Erfassungsstelle Salzgitter für DDR-Straftaten“ zu schließen (G.Schröder und Grüne), über das zaudern bei der deutschen Einheit (die die SPD nie wollte), bis zur PDS-SPD-Regierung in Berlin. Und jetzt die peinliche Ypsilante, amrseliger Laden SPD.

  14. #11 KDL (09. Okt 2008 19:29)

    Wie bereits andere gesagt haben, hat 1990 die BRD die DDR nur scheinbar übernommen. In Wirklichkeit ist es umgekehrt.

    Interessante Idee! Dass ich da noch nie drauf gekommen bin …

  15. Wir gedenken der Opfer der kommunistischen Gewalt- und Willkürherrschaft
    Bis in die 80er Jahre: Hinrichtungen im SED-Staat
    Die SED-PDS-Größen Bisky, Gysi und andere, die sich heute in Politik und Fernseh-Runden als herausragende Kämpfer gegen »rechts« und als Hüter von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hervortun, sollten sich besonders in diesem Monat des Totengedenkens an die Untaten der Gewalt- und Willkürherrschaft des Regimes erinnern, dem sie bis zum Ende dienten:

    http://www.fk-un.de/UN-Nachrichten/UN-Ausgaben/2004/UN11-04/2004-11-2.htm

    Und die Nachfolger dieser Mörder will heute in Deutschland die Politik mitbestimmen.

    Allen voran Lafontaine, der Rotlichtlichtelch und der Gysibonsai.

    Fahrt zur Hölle, ihr Kommunistenbrut.

  16. Während die SPD mit der SED-Mauermörderpartei zusammen auf den Leichenbergen des DDR-Sozialismus verliebt kuscheln, verbrennen ihre Kinder auf dem Grabe von Kurt Schuhmacher die Deutschlandfahne und singen:

    »Lasst es krachen lasst es knallen, Deutschland in den Rücken fallen!«

  17. Die Kommunistenfront steht. Von der Saarschleife bis nach Rügen. Von Oskar bis Gregor.

    Die autonomen Terrorbanden als Sturmabteilung der Multi-Kulti-Clique räumen für die Demokratievernichter die Straßen frei. Gewalt und Einschüchterung sind ihre Werkzeuge. „Politische Korrektheit“, das heißt Lüge und Heuchelei, ist ihre ideologische Peitsche.

    Hessen wird der Nachfolgestaat der Mauermörder, Menschenschinder und Blutsäufer, die im Osten das Sagen hatten.

    „Es soll nach Demokratie aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben“. Dies war das Bekenntnis des Mörders Ulbricht.

    Und dies wird auch das Bekenntnis der „Hessischen Demokratischen Republik“.

    Hessen wird blutrot.

  18. „Anti-Raketen-Proteste zu Beginn der achtziger Jahre, als mehr als vier Millionen Menschen den von der DFU initiierten „Krefelder Appell“ unterzeichneten“

    Was man immer schon ahnen konnte, haben wir hier schwarz auf weiß: Dumm-Pazifisten sind die fünfte Kolonne des Sozialismus.

  19. Das war die Gästeliste bei der Gründung der linken (kommunistischen) Partei.

    DAS SIND JÄMMERLICHE KOMMUNISTEN, die linken.

    Zu unserem heutigen Gründungsparteitag begrüßen wir weiterhin Vertreter von folgenden Parteien:

    die Awami-Liga aus Bangladesh
    die Une Autre Guche aus Belgien
    die Belorussische Partei der Kommunisten
    die Bewegung für den Sozialismus aus Bolivien
    die Partei der Werktätigen Brasilien
    die Kommunistische Partei von Brasilien
    die Grüne Partei Bulgariens
    die Kommunistische Partei Chiles
    die Kommunistische Partei Chinas
    die Rot-Grüne Einheitsliste Dänemarks
    die Sozialistische Volkspartei Dänemarks
    die Partei der Europäischen Linken mit weiteren Mitgliedern neben ihrem Vorsitzenden
    der Linksbund aus Finnland
    die Kommunistische Partei Finnlands
    die Französische Kommunistische Partei
    die Kommunistisch-Revolutionäre Liga Frankreichs
    die Assoziation für eine soziale Republik aus Frankreich
    die Sozialistische Partei Frankreichs
    und die Ko-Direktorin von „Regards“ aus Frankreichs
    SYNASPISMOS aus Griechenland
    die Kommunistische Partei Griechenlands
    die Kommunistische Bewegung für Soziales und Ökologie aus Griechenland
    die Kommunistische Partei Britanniens
    die Gruppe für sozialistisches Handeln in der Labour-Partei
    die Revolutionäre Einheit Guatemalas
    die Kommunistische Partei Indiens
    PAPERNAS, die Einheitspartei für die nationale Befreiung Indonesiens
    die Tudeh-Partei aus Iran
    die Volksfedayan aus Iran
    die Irakische Kommunistische Partei
    Sinn Féin aus Irland
    die Links-Grüne Allianz aus Island
    die Kommunistische Partei Israels
    die Meretz-Yachad aus Israel
    Rifondazione Communista aus Italien
    die Partei der Italienischen Kommunisten
    den Gewerkschaftsbund Italiens
    die Japanische Kommunistische Partei
    die Kommunistische Partei Kubas
    die Libanesische Kommunistische Partei
    Déi Lénk aus Luxemburg
    die Partei der Demokratischen Revolution aus Mexiko
    die Sozialistische Partei aus den Niederlanden
    die Sozialistische Linkspartei aus Norwegen
    die Kommunistische Partei Österreichs
    die Palästinensische Volkspartei
    die Polnische Sozialistische Partei
    die Polnische Sozialdemokratie
    die Sozialistische Jugend Polens
    den Linksblock aus Portugal
    die Kommunistische Partei Portugals
    die Kommunistische Partei der Russischen Föderation
    die Linkspartei aus Schweden
    die Partei der Unabhängigkeit und Arbeit aus Senegal
    die Kommunistische Partei der Slowakei
    die Kommunistische Partei Spaniens
    die Vereinte Linke aus Spanien
    die Vereinte Alternative Linke aus Katalonien in Spanien
    die Kommunistischer Partei Kataloniens
    den Afrikanischen Nationalkongress aus Südafrika
    die Südafrikanische Kommunistische Partei
    die Syrische Kommunistische Partei
    die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens aus der Tschechischen Republik
    die Partei des Demokratischen Sozialismus aus der Tschechischen Republik
    die DTP aus der Türkei
    die Kommunistische Partei der Ukraine
    Frente Amplio aus Uruguay
    Vertreter des Korrespondenzkomitees für Demokratie und Sozialismus aus den Vereinten Staaten von Amerika
    die Kommunistische Partei Vietnams
    Polisario aus Westsahara
    und AKEL aus Zypern.

    Die verdienen KEINE einzige Wählerstimme.

  20. Und die Flugkarten für die eingeladenen kommunistischen Delegationen wurden alle bezahlt mit den verschwundenen DDR-Geldern, was wir alle heute noch mit Soli finanzieren müssen.

    Die Linken sind Verbrecher.

  21. Aus Gysi’s Begrüssungsrede bei der Gründung:

    Nun, liebe Freundinnen und Freunde, wir haben auch nationale Gäste. Hier möchte ich einige stellvertretend begrüßen. Wir freuen uns, vom DGB-Bundesvorstand Dietmar Hexel begrüßen zu können. Wir freuen uns, den TRANSNET-Vorsitzenden Norbert Hansen begrüßen zu können. Wir begrüßen die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margrit Mönig-Raane, Wir begrüßen vom IG Metall-Vorstand Bertin Eichler. Wir begrüßen vom GEW-Bundesvorstand Andreas Keller ebenso wie alle weiteren Gäste von Gewerkschaften hier aus Deutschland.

    Stellvertretend für die Sozialverbände begrüße ich Gunnar Winkler, den Vorsitzenden der Volkssolidarität und Eberhard Jüttner, den Vorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

    Ich freue mich besonders, den tapferen, mutigen, gelegentlich auch ganz allein kämpfenden österreichischen linken Bildhauer Alfred Hrdlicka und seine Frau Andrelina begrüßen zu dürfen.

    Und wir begrüßen jetzt schon bzw. im Verlaufe dieses Tages bei uns Künstler und Politiker, die uns besuchen. So werden zu uns kommen: Frank Castorf, Edelbert, Richter, Konstantin Wecker, Peter Sodann und Werner Schneyder.

    Und als Vertreterinnen bzw. Vertreter der linken Wissenschaften möchte ich herzlich begrüßen Frigga und Wolfgang Fritz Haugg, die uns heute besuchen.

    Ihr wisst, dass wir kurz vor dem Bundestagswahlkampf 2005 daran gearbeitet haben, miteinander so umzugehen, bis wir den heutigen Tag begehen können. Und wie es immer ist, arbeiten viele daran. Und dann kennt man ja die ganz vorne, die sieht man ja auch ständig im Fernsehen. Aber es gibt auch jene, die noch viel mehr Zeit dafür verbringen, die wirklich einen Großteil ihrer Freizeit geopfert haben, damit das Ganze gelingt. Es ist immer ungerecht, wenn man einige nennt, trotzdem will ich es machen. Ich möchte von der WASG diesbezüglich vier Leuten ganz besonders herzlich danken: Klaus Ernst, Thomas Händel, Peter Vetter und Axel Troost, die ganz aktiv daran gearbeitet haben, dass der heutige Tag Realität geworden ist. Und ich möchte von der Linkspartei.PDS etwas bescheidener nur drei namentlich nennen, die aber auch ganz aktiv daran gearbeitet haben, dass wir den heutigen Tag so erleben können. Das sind: Bodo Ramelow, Halina Wawzyniak und Dietmar Bartsch.

    Illustre Namen. Kommunisten.

  22. Für jemanden, der unter der Herrschaft von Kommunisten leben musste, ist die Vorstellung unerträglich, dass die Träger dieser lebensfeindlichen Ideologie schon wieder zur politischen Macht drängen. Reichen denn wirklich nur 20 Jahre, um dieses Elend zu vergessen, dass diese machtbesessenen Verbrecher weltweit angerichtet haben. Wähler aller Bundesländer, vereinigt Euch… und gebt diesen Sozialfaschisten einen Tritt in den Hintern. Und Ihr roten Mandatsträger, es gab mal einen rumänischen Genossen von Euch, dessen Politik sich ein wenig von des Volkes Wünschen entfernte und dessen Abgang aus der Politik einen spannenden Fernsehabend füllte

  23. #30 urlaubsabgeltung (09. Okt 2008 20:27)

    Ein Tritt in den Hintern ist leider nicht genug.

    Tritt man die Kommunisten aus der Haustür hinaus, kommen sie, durchtrieben wie sie sind, bei der Hintertür wieder rein.

  24. Un doch waren mir die Kommunisten aus dem Osten noch lieber als die „Freunde Mohammeds“.
    Denn gegen die war es möglich sich miliärisch zu wehren.
    Wie will man das beim Geburten Hjihad machen?

  25. Tarnorganisation des Ostens?

    Allmählich bin nicht nur ich der Meinung, daß es sich bei diesen ganzen Bolschewikenvereinen, KPD, SED, DKP, KPD, DFU und wie sie alle heißen eher um Tarnorganisationen der SPD handelt.
    Der (enteignete) Bauer kennt nach wie vor seine Schweine am Gang.

  26. Andi Ypsi hat doch von vorne herein gewusst dass sie nach der Wahl mit den Linken ins Bett geht. Sie hat ihr Wahlvolk also belogen.

    Aber irgendwann mal wird in Hessen wieder gewählt und dann werden sich alle an Ypsis Versprechungen erinnern.

    Die Linkenschlampe darf – vielleicht – eine Runde drehen. Danach ist sie erledigt und muss ihren Sohn von der teuren Privatschule abmelden.

  27. 13 No-go-Area-fuer-Deutsche (09. Okt 2008 19:32) Pädophiler in Bielefeld

    Türke wollte 8 jährigen in seine Wohnung locken

    … so was sollte man unterlassen, nur weil einer schwarze Haare hatte, sorry dann bich ich auch Türke oder wie???

  28. “ Danach ist sie erledigt und muss ihren Sohn von der teuren Privatschule abmelden.“

    Leider nur ein frommer Wunsch.
    Irgend ein Pöstchen ist für diese Tippse schon noch frei, bei irgend einer Gewerkschaft, zur Not ein sicherer Platz im Landtag- wird auch gut bezahlt.
    Jedenfalls wird Hessen in den nächsten Jahren ein in jeder Hinsicht attraktives Trüppchen bekommen, von dem es da regiert wird.

    Da hat Herr Koch sich getraut zu widersprechen, als jugendliche muslimische Mörder von München als Bereicherung angepriesen wurden und wurde dafür abgewatscht.
    Die hessischen WählerInnen haben diesen Darmwind gesät, sie werden Durchfall ernten.

  29. #11 KDL (09. Okt 2008 19:29)
    „Wie bereits andere gesagt haben, hat 1990 die BRD die DDR nur scheinbar übernommen. In Wirklichkeit ist es umgekehrt.“

    Haargenau, bei Wiki mal „Konversionstheorie“
    eingeben.

    Da wird dann auch klar, warum unsere Republik, u.a. auch dank CDU/CSU immer mehr nach links driftet.

  30. #28 -tewe- (09. Okt 2008 20:23)

    „die sed gehört geächtet wie die npd.“

    Wie ich diese Sprüchlein liebe.
    Eine Partei, die sich erstmal etabliert kann man nicht „ächten“.

  31. Der Maulwurf Willy van Ooyen, eine besonders unappetitliche Altlast aus der Konkursmasse der DDR, hat sicher nach 89 selbst nicht damit gerechnet, dass er solch eine Karriere machen würde. Igitt, dieser Type haftet der gleiche Mief an, wie den 40 Jahren alten Vorhängen in Mielkes Jagdhütte. Na ja, Frau Ypsilanti, wie heisst es doch gleich: „Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir, wer du bist“.

  32. Es war doch absolut logisch.

    Ich bin nicht überrascht.

    Überraschend finde ich hingegen, dass die Leute, die das Volk verraten, obwohl sie von eben diesem bezahlt werden, es so abgrundtief hassen und glauben, das dieses Volk ihre Pensionen auf Ewig bezahlen wird.

    Optimismus schön und gut, aber…

  33. Originalton Franz Maget vor der bayerischen Landtagswahl 2008:

    Maget erwartet deutlich über 20 Prozent der Stimmen für die SPD: „Die CSU wird die 50 Prozent nicht mehr erreichen, und bei uns wird es noch gehörig nach oben gehen“, sagte Maget im ZDF-„Morgenmagazin“.

    Bei der Landtagswahl 2003 landete die SPD bei 19,6 Prozent. Wäre das gleiche Ergebnis 2008 ein Grund zum Rücktritt für Maget?

    „Unter 20 wäre natürlich ein schlechtes Ergebnis. Aber es wird ja deutlich besser werden. Und deswegen muss ich mich erfreulicherweise mit solchen Gedanken nicht befassen“, sagte Maget.

    Die SPD erreichte 18,6%.
    Das schlechteste Wahlergebnis der SPD nach dem 2. Weltkrieg.
    Franz Maget wurde von 92,3% der SPD-Abgeordneten, wieder zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.

  34. Naja, wenn solche „Vorposten“, wie Mazyek oder Alboga mit Vertretern der Bundesregierung die bedingungen zur feindlichen Übernahme aushandeln dürfen, ist es doch nur recht, einen solchen Vorposten auch in Hessens Landesregierung sitzen zu haben.
    Ordnung muß sein! 😉

  35. #45 status quo ante

    Selbstverleugner werden heutzutage händeringend gesucht! Und Maget kennt das Geschäft. Es könnte ja sein, daß vier Parteien doch noch die CSU als Regierungspartei ablösen. Und sei es nur zu diesem einmaligen Effekt!

  36. #26 karlmartell
    Diese linken Weiber sind alle dämlich. Sie können stundenlang auswendiggelernte Phrasen dreschen. Konfrontiert man sie mit Fakten werden sie hysterisch oder laufen weinend davon. Ich kannte viele von Ihnen.
    Diese Quotenpolitikerinnen, die über die Gleichberechtigungsswelle nach oben gespült worden sind, sind nichts weiter als Verfügungsmasse.

  37. Die Ypsfrau ist die Totengräberin der politschen Glaubwürdigkeit. Hätte ich noch mein SPD-Parteibuch, ich würde hineinsch… und es zurückschicken.

  38. #14 Micha

    Nicht, wenn auch nur ein einziger weiterer der SPD-Abgeordneten, neben Frau Metzger, noch Anstand hat. Dann macht Lügelanti die Simonis.

    Wenn uns das nächstes Jahr vor Rot-Dunkelrot-Grün im Bund bewahrt, sollen die Hessen ruhig einmal die Suppe auslöffeln, die sie sich eingebrockt haben.

  39. Ich liebe Euch alle, aber…

    Seht ihr es nicht, dass es nicht funktioniert?

    Das Potential Deutschlands ist heftig, aber wir müssen bluten, weil wir von (tragig-)komischen Freaks regiert werden.

    Weder ein Ackermann noch eine Roth wird Deutschland sinnvoll regieren können, wir brauchen Leute wie z.B. Schopenhauer oder Kant.

    War jetzt nur ein Beispiel, da es meine Lieblingsphilosophen sind.

    Aber welche Partei, welcher Politiker könnte Deutschland retten?

    Und ist es nicht gefährlich, wenn man die Bankenkrise betrachtet, dass die Leute Pädagogen, äh ich meinte natürlich Demagogen, auf den Leim gehen?

  40. Nach ihren eigenen Aussagen gingen die 68 – Deppen auf die Straße um für die Aufarbeitung der Nazizeit und gegen die übriggebliebenen Nazis in Regierung und Staat zu demonstrieren.
    Warum geht kein Sturm der Entrüstung durch das Land? Warum sieht man keine Lichterketten? Warum keine Massendemonstrationen gegen die Mauermörder, Stasischergen und das ganze Kommunistenpack von Rot und Grün? Linksschmarotzer die von unseren Gebühren bei den öffentlich rechtlichen Volksverarscher Meinungsdiktatur betreiben. In Kommunal-, Landes- und Bundesbehörden von unseren Steuern gemästet, die Sau rauslassen. Warum lassen wir uns von diesem Linkspack die Nazikeule um die Ohren hauen und jagen ihre Fettärsche nicht von den plattgesessenen Stühlen?
    Es müßte ein zweites 68 stattfinden. Jagt das linke Pack aus ihren Pfründen!

  41. Eine Serviererin als Ministerpräsidentin.

    Finde ich gut! Vom Tellerwäscher zum Millionär.

    Nur das der amerikanische Traum in Deutschland durch Speichel lecken erfüllt wird!

  42. Den Kommentaren kann ich nur zustimmen. Beim Anschauen des Fotos fällt mir was auf: Hypertoniker und sicher Diabetiker.Na denn,warten wir auf die biologische Lösung im Rahmen des Gesundheitsfonds, bei Campo Santo gibt es noch viele Ruheplätze.

  43. #52 Mistkerl (09. Okt 2008 22:50)

    Heute kann jeder Minister werden, wenn er das richtige Netzwerk für sich aufgebaut hat. Können muss er nichts, ausser sich selbst gut verkaufen. Jeder Minister hat ein Heer von Staatssekretären (die meistens auch nicht viel können) die bilden dann „Kommissionen“ die irgendwelche Dinge untersuchen und begutachten. Zwischen Beauftragung und Fertigstellung -die natürlich viel Geld kostet- vergehen mehrere Monate, manchmal Jahre und dann ist das erstellte Gutachten überholt. Der Kreislauf beginnt von neuem.

    Bei der EU ist es nicht anders, darum beschäftigen die eine Menge Kommissionen, die sich dann damit beschäftigen, wie die Beschaffenheit einer Pizza sein muss, damit sie sich Pizza Neapolitana nennen kann.
    Oder, wann ist ein Nachthemd ein Nachthemd und nicht etwa eine sonstiges Bekleidungsstück.

    Der Schwachsinn hat Methode bei diesen Wachtelwichtigs.

    Und Millionen sind seit Jahrzehnten als Integratoren beschäftigt und damit, wie sie die Islamisierung Europas am besten durchsetzen, damit der Wähler nichts merkt.

    Weitere Beispiele würden dieses Blog sprengen. 😉

  44. Neben dem eigentlichen Thema ist der Hinweis auf die Vorgeschichte des Chefredakteurs vom KStA waaahnsinnig aufschlussreich!

  45. Nachtrag: Was gäbe es für ein Geheul – zu recht – würde eine ehemaliger Schreiberling der „Deutschen Stimme“ oder der „Nationalzeitung“ heute die FAZ oder die Welt leiten.

  46. Das aufgedunsene Kommunisten-Kadaver wie van Oyyen in Deutschland auf Kosten der Steuerzahler wieder Politik machen, ist eine Schande. Mögen die Wähler Figuren wie Frau Y. endlich einmal die Rechnung dafür präsentieren!

  47. Die Finanzierung der 5ten Kollonne gegen den damaligen ‚Klassenfeind BRD‘,

    sowie die heutige Finanzierung ‚Kampf gegen Rechts’ist schon sehr kurios.

    Es güßt Euch für heut‘,Erika

  48. #25 karlmartell (09. Okt 2008 20:12)
    Das war die Gästeliste bei der Gründung der linken (kommunistischen) Partei.

    Die SED wurde nie verboten oder aufgelöst und „die Linke“ wurde nie gegründet. Sie ist durch zweifache Umbenennung der SED „entstanden“, die WASG wurde aufgelöst und ihre Mitglieder sind der umbenannten SED beigetreten. Für dieses Namens-Verwirrspiel die Bezeichnug „Parteigründung“ zu übernehmen unterstützt diese SED-Kommunisten.

    Man stelle sich mal vor, die NPD würde versuchen, sich durch Namensänderung einen demokratischen Anstrich zu geben. Diese SED-Musterdemokraten wären die ersten, die auf die Barikaden gingen.

  49. Im Spätsommer 1987 hatte ich beruflich in der damaligen DDR zu tun. Es war meine erste Reise hinter den eisernen Vorhang. Ich war damals knapp 25 Jahre alt und hatte im Januar meinen 6-jährigen Dienst bei der Bundeswehr beendet. Dort war ich stellv. Zugführer eines Panzerzuges (Leopard II). Aus heutiger Sicht war unsere Ausbildung das beste was es damals bei der Bundeswehr gab. Ich partizipiere noch heute davon. Wir wurden zu selbstbewussten jungen Soldaten erzogen. Stolz auf unsere Panzertruppe war selbstverständlich. Wir strotzten sozusagen vor Selbstbewusstsein. Das war ein Gefühl der Unbesiegbarkeit.

    Während meiner Dienstzeit hatten wir einiges über die DDR erfahren. Mein Kompaniefeldwebel stammte aus der Nähe von Dresden. Ein Teil seiner Familie lebte noch dort. Die besucht er regelmäßig. Von diesen Besuchsreisen erzählte er dann immer. Ich habe dem armen Kerl das damals nie so richtig abgekauft, was er da erzählte. Was ich dann dort selber sah und erlebte übertraf meine kühnsten Vorstellungen. Es war schlimmer als ich mir es je hätte träumen lassen. Menschen standen um Lebensmittel Schlange. Alles war grau und düster. Die Menschen machten auf mich den Eindruck von ängstlichen Sklaven. Gerade gegenüber „Westdeutschen“. Die widerlichen Begriffe „Ossi und Wessi“ gab es damals noch nicht.

    Eines Abends saß ich an der Hotelbar und trank ein Bier. Neben mir nahm eine gutaussehende junge Frau mit ihrer Mutter platz. Wir kamen ins Gespräch. Bald wurde die Mutter müde und verabschiedete sich ins Bett. Wir blieben sitzen und kamen uns näher. Adressen wurden ausgetauscht. Briefe versprochen. Ja, damals gab es weder Handy noch E-Mails.

    Wir schrieben uns regelmäßig. Dann wurde ein Treffen in Ostberlin vereinbart. Heimlich trafen wir uns in der Hauptstadt der DDR, die damals wohl Tummelplatz für sämtliche Geheimdienste der Welt war. Wir übernachteten immer in einer Wohnung eines Freundes meiner kleinen Freundin. Was wir nicht wussten: Er war ein Regimegegner und wurde von der Stasi überwacht. Damit auch wir. Übernachten ist eigentlich nicht richtig. Mitternacht musste ich die DDR verlassen und durfte erst um 06:00 Uhr wieder einreisen. Unsere Tage hatten somit nur 18 Stunden.

    Dieses wiederholten wir so oft wie möglich. Im Prinzip verbrachten wir unseren gesamten Urlaub in Berlin. Ein alter Freund von mir hatte sich vor dem Wehrdienst gedrückt und ist deshalb nach Berlin gezogen. Er arbeitet in Schichten, so konnte ich von nach Mitternacht bis morgens halb sechs seine Wohnung nutzen. Dann fuhr ich wieder über die Grenze zu meiner Freundin. Mit der Zeit war ich ein richtiger Ostberlin Spezialist.

    Wenn ich zu hause war und wir miteinander telefonieren wollten, musste ich das Gespräch morgens früh bei der Post anmelden, um dann irgendwann abends telefonieren zu können. Gespräche in die DDR wurden handvermittelt, man konnte dort nicht so einfach anrufen.

    Aus unserer Freundschaft wurde mittlerweile eine sehr heftige und schöne Liebesbeziehung. Eines Tages erhielt ich wieder einmal Post aus der DDR. Meine Freundin lud mich ein, Weihnachten und Sylvester bei ihr auf der Insel Usedom zu verbringen. Ich dachte, die spinnt. Wie soll denn das gehen?? Der Plan war, ich sollte als ihr Cousin getarnt in die DDR einreisen. Eine Schnapsidee. Aber man sollte verliebte Frauen nicht unterschätzen. Ihre Mutter war eine hochrangige Parteifunktionärin. Sie hatte, zu meiner Verwunderung, diese Idee meiner Freundin unterstützt. In dem Brief war ein Fragebogen der Volkspolizei, den ich ausfüllen musste. Als Besuchsgrund musste ich nun ein verwandtschaftliches Verhältnis angeben. Also war ich von nun an ihr Cousin. Irrsinn, das geht doch nie gut. Die Stasi hat doch sicherlich unsere Gespräche abgehört. Die sind doch nicht bescheuert. Die können sich doch am Arsch abfingern was hier gespielt wird. Wochen später erhielt ich tatsächlich das Einreisevisum. Das gibt’s doch nicht. Die haben uns das tatsächlich geglaubt. Das konnte ich kam fassen. Waren die denn so blöd, dass die nicht mitbekommen das wir die total verarschen. Egal, jedenfalls fieberte ich unserem Wiedersehen entgegen. Dann war es soweit. Am 9. Dezember reiste ich nach Ostberlin. Diesmal trafen wir uns bei Freunden, die ich noch nicht kannte. Kurz nach meinem Eintreffen in der verabredeten Adresse, ein Plattenbau im Zentrum Ostberlins, wollten wir in einem nahegelegenen Hotel noch was trinken gehen. Jeanette kannte den Oberkellner gut. Kaum hatten wir unser Getränk, brachen wir das ganze ab. Wir hatten uns ca. vier Wochen nicht gesehen. Da gab es wichtigere Dinge als Wodka-Orange!

    Am nächsten Morgen fuhren wir dann von Berlin auf die Insel Usedom. Wieder war ich von der maroden Infrastruktur außerhalb Berlins erschüttert. Die Autobahn endete bei Prenzlau. Von da ab ging es über Nebenstraßen auf die Insel. Eine Odysee. Spät abends kamen wir an. Eigentlich hätte ich noch in der Nacht zur Polizei gemusst, um mich ordentlich anzumelden. Aber die Mutter telefonierte kurz und so musste ich erst am nächsten Morgen dort sein.

    Als ich dann früh zur Polizei kam, musste ich erst in dem übervollen Wartezimmer Platz nehmen, sondern wurde gleich in einen Raum gerufen. Dort wurden kurz die Formalitäten abgewickelt, und ab dafür.

    17 Tage am Stück mit Jeanette. Wunderbar! Sie arbeite in der Gastronomie. Vor Weihnachten war auch in der DDR Hochsaison. Sie musste jeden Abend arbeiten. Also bin ich dann jeden Abend in die Hotelbar – in der sie die Chefin war – gegangen um sie zu sehen. Natürlich saßen dort auch Einheimische, mit denen ich schnell in Kontakt kam. Natürlich glaubte uns keine Sau die Geschichte, das ich der Cousin war. Erstaunlicherweise hat uns aber nie ein Mensch darauf angesprochen. Noch heute wundere ich mich, dass keine Behörde der DDR das hinterfragte. Unglaublich! Dann kam das Weihnachtsfest, das wir mit ihrer Familie feierten. Mit ihrer sehr resoluten Mutter hatte ich einige Streitgespräche. Auf der einen Seite die überzeugte Kommunistin, auf der anderen der selbstbewusste junge Kerl, der meinte die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben. Da ging es manchmal schön rund.

    Sylvester verbrachten wir noch auf der Insel. Am 2. Januar trafen wir dann zwei Freunde von mir in Ostberlin. Sie haben die Sylvesterfeier in Berlin verbracht. Wir zogen die halbe Nacht um die Häuser. Um nicht Mitternacht den Knast DDR zu verlassen müssen, haben wir uns alle ein Hotelzimmern genommen. Jeanette und ich übernachteten bei einem schwulen Freund von ihr. Den kannte ich natürlich auch nicht. Am nächsten Morgen fuhr ich dann nach hause. Traurig und müde wie ein Hund. Klar hatten wir die Nacht genutzt, um uns voneinander zu verabschieden. Von Berlin bis in meine oberhessische Heimat waren es über 500 km. Ich war heilfroh, endlich in mein Bett zu fallen.

    Danach haben wir uns oft geschrieben. Für uns gab es nur eine Möglichkeit: Wenn wir zusammen sein wollten mussten wir heiraten. Um das zu realisieren, musste ich eine Ehetauglichkeitszeugnis an die Behörden der DDR schicken. Dabei handelte es sich um eine Dokument des Standesamtes, das aussagte ich sein noch nicht verheiratet. Im März kam ihr Schwager auf eine Besuchsreise in „den Westen“. Ich holte ihn bei seiner Tante ab. Er verbrachte einige Tage bei mir. Dann fuhr er wieder nach hause. Im gab ich dieses Ehetauglichkeitszeugnis mit. Das haben die Grenzer der DDR bei ihm gefunden und ihn dann richtig gefilzt.

    Was jetzt kam war wenig erfreulich. Wie und ob die Stasi daran beteiligt war?? Keine Ahnung. Über mich gibt es eine Akte von diesem Verein. Das wurde mir mal bei einer Wehrübung von einem S 1-Offizier erzählt. Jedenfalls ging unsere Beziehung in die Brüche. Nach der Wende verbrachte ich immer viele Urlaube an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. Ich liebe diese Gegend. Auch auf der Insel war ich. Das hat mir fast das Herz gebrochen. Ich hatte diese wunderbare Frau nie vergessen können.

    Die Jahre gingen ins Land. Immer musste ich an Jeanette denken. Nicht jeden Tag, aber oft. Mittlerweile gab es ja das Internet. Also machte ich mich auf die Suche. Nach einigen Jahren habe ich sie dann gefunden. Hunderte von Mails gingen hin und her. Dann haben wir eines Tages miteinander telefoniert. Unglaublich! Nach unzähligen Telefonaten dann das erste Treffen. Wahnsinn!! Nach über zwanzig Jahren. Wie es mit uns weitergeht?? Keine Ahnung!!

    Jedenfalls war die Stasi uns auf die Spur gekommen. Alleine die Abhörprotokolle unserer Telefonate waren dicker als ein Versandhauskatalog. Unsere Akteneinsicht haben wir jetzt angefordert.

    Fakt ist:

    Wer in diesem Land den Sozialismus einführen will, wird mit meinem Wiederstand rechnen müssen! So wahr mir Gott helfe. Lieber stehend sterben, als kniend leben!! So etwas mache ich nicht noch mal mit!! Oskar und Gregor, merkt euch das ihr Strolche.

  50. #42 Deutsch-Indianer (09. Okt 2008 21:16)

    Wie ich diese Sprüchlein liebe.
    Eine Partei, die sich erstmal etabliert hat kann man nicht “ächten”.

    okay. dann halt links liegen lassen 😉

    so oder so, mist bleibt mist. was übrigens im meinen augen die restlichen parteinen mit einschließt.

  51. # 65 Roland

    Gerne. Ich kann es nicht verstehen, das 20 Jahre nach dem zusammenbruch der rotfaschistischen Terrorregime wieder Menschen diesen Strolchen nachlaufen. Die müssen doch alle vollkommen verblödet sein!

  52. #63 Entfernungsmesser (10. Okt 2008 10:25)

    Danke für Ihre schöne Geschichte.
    Die Menschen haben ein kurzes Gedächtnis und die jungen Leute haben daran keine Erinnerung, woher auch.

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