Marokko: Säkularer Angriff auf islamische Nation

Das Verbot der Kinderehe mit neunjährigen Bräuten durch das oberste Gremium islamischer Gelehrter hat in Marokko zu Protesten geführt. Sheikh Mohamed Ben Abderrahman Al-Maghraoui hatte die Verheiratung neunjähriger Mädchen ausdrücklich erlaubt und sich dabei auf das Vorbild des Propheten berufen. Das Verbot bezeichnete er als „Teil eines säkularen Angriffs auf die islamische Nation und ihre Theologen“.

Sheikh Maghraoui hatte in seiner „Fatwa“ argumentiert, die Hochzeit mit neunjährigen Mädchen sei erlaubt, da bereits der Prophet Mohammed die Ehe mit einer Braut diesen Alters vollzogen habe. Es gebe „nichts“ im Koran, was darauf hindeute, dass eine Neunjährige nicht ebenso befähigt zur Ehe sei wie eine Frau im Alter von 20 Jahren oder mehr.

Tja … hat der Scheich vielleicht eine richtige falsche Übersetzung des Koran und der Hadithe gelesen? Und warum wird in Österreich die FPÖ-Politikerin Susanne Winter der Volksverhetzung beschuldigt, wenn sie sagt, dass der Prophet Mohammed, der eine Sechsjährige geheiratet hat und sie als Neunjährige vergewaltigte, nach heutiger Rechtsauffassung ein Kinderschänder gewesen wäre? Offenbar denken die Islamgelehrten – mit wenigen Ausnahmen – in Marokko doch ganz genauso …

(Spürnase: Florian G.)