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Sarkozy empört wegen Nationalhymnenskandal

[1]Zum innerfranzösischen Eklat kam es am Dienstagabend im „Stade de France“ als Frankreich in Paris St. Denis zu einem Freundschaftsspiel gegen Tunesien antrat und die tunesischen Fans – auch auf französischer Seite – die „Marseillaise“ mit Buhrufen und Pfiffen begleiteten. Die Franzosen gewannen zwar darauf das Spiel, aber Sarkozy ist dennoch empört [2] und wertet die Buhrufe als Beleidigung für Frankreich und seine Nationalspieler.

Schon in früheren Spielen war es immer wieder zu Pfiffen gekommen, wenn Frankreich gegen ein nordafrikanisch-islamisches Land gespielt hat, aus dem viele Einwanderer stammen, die in den gefürchteten Vorstädten, den Banlieues um Paris wohnen. Inbesondere in Spielen gegen Marokko und Algerien.

Von den 60.000 Zuschauern am Dienstag in St. Denis unterstütze die Mehrzahl Tunesien und pfiff die Franzosen aus. Besonders spannungsgeladen ist das Verhältnis auch, weil die französischen Spieler allesamt Muslime sind, islamischen Einwanderungsländern entstammen und daher vom islamisch-nationalistischen Publikum als Verräter ihrer Religion und Kollaborateure mit dem Westen wahrgenommen werden, wie in diesem Spiel Hatem Ben Arfa, Sohn tunesischer Einwanderer, der ebenfalls zur Zielscheibe gemacht wurde.

Jedoch, wer zu Frankreich und zu den „Bleus“ gehören will, muss auch Frankreich als Land mit seiner Nationalhymne respektieren, finden die Verantwortlichen. Dies gilt für die Spieler, wie auch für die Fans. Es kann nicht angehen, dass tunesische oder algerische Einwanderer sich vom französischen Staat aufnehmen und unterstützen lassen und gleichzeitig die Symbole der Nation missachten – an diesem Punkt ist die „Grande Nation“ empfindlich, dort hört die Dhimmitude auf.

Eher als sich weiterhin von Muslimen beleidigen zu lassen, würde man gegen nordafrikanische Mannschaften gar nicht mehr antreten, hieß es aus dem Elysée-Palast.

Bilder vom Skandalspiel. Die französische Sängerin wird ausgepfiffen, obwohl sie beim Vortragen der Marseillaise bereits islamisch-korrekt verhüllt auftritt. Das „Stade de France“ ist fest in muslimischer Hand:

(Spürnasen: Anne und Volfoni)

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