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Entscheidung 2008: Die US-Wahlen live auf PI

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Die neusten Resultate, Grafiken, Streams und Infos zur Wahlnacht in den USA.

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Fox News live mit TVUplayer:

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Aktuelle Grafiken:

CNN Live-Stream:

NBC latest News:

SF Live-Stream auf Deutsch.

Stand:5.07 Uhr

Bundesstaat Wahlmänner Elektoren Urnenschluss MEZ Barack Obama John McCain Gewinner
Indiana 11 00:00 49% 50%
Kentucky 8 00:00 42% 57%
Florida 27 01:00 51% 48%
Georgia 15 01:00 39% 60%
New Hampshire 4 01:00 55% 44%
South Carolina 8 01:00 44% 55%
Vermont 3 01:00 66% 32%
Virginia 13 01:00 50% 49%
North Carolina 15 01:30 50% 50%
Ohio 20 01:30 52% 47%
West Virginia 5 01:30 44% 55%
Alabama 9 02:00 41% 59%
Connecticut 7 02:00 61% 38%
Delaware 3 02:00 51% 48%
D.C. 3 02:00 % %
Illinois 21 02:00 49% 50%
Kansas 6 02:00 44% 55%
Maine 4 02:00 63% 36%
Maryland 10 02:00 61% 38%
Massachusetts 12 02:00 63% 35%
Michigan 17 02:00 56% 43%
Mississippi 6 02:00 42% 57%
Missouri 11 02:00 48% 51%
New Jersey 15 02:00 55% 44%
Oklahoma 7 02:00 34% 66%
Pennsylvania 21 02:00 58% 41%
Tennessee 11 02:00 38% 61%
Texas 34 02:00 45% 54%
Arkansas 6 02:30 43% 55%
Arizona 10 03:00 43% 56%
Colorado 9 03:00 56% 42%
Louisiana 9 03:00 40% 60%
Minnesota 10 03:00 56% 43%
Nebraska 5 03:00 46% 53%
New Mexico 5 03:00 55% 44%
New York 31 03:00 64% 35%
Rhode Island 4 03:00 62% 37%
South Dakota 3 03:00 45% 53%
Wisconsin 10 03:00 54% 45%
Wyoming 3 03:00 35% 63%
Idaho 4 04:00 % %
Iowa 7 04:00 57% 42%
Montana 3 04:00 53% 44%
Nevada 5 04:00 % %
North Dakota 3 04:00 42% 56%
Utah 5 04:00 46% 52%
California 55 05:00 % %
Hawaii 4 05:00 % %
Oregon 7 05:00 % %
Washington 11 05:00 % %
Alaska 3 06:00 % %
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Ticker:

1.51 Uhr: McCain nach ersten Auszählungen vorne, Obama in 13 von 16 Staaten hinten. Bei den Präsidentenwahlen in den USA sind die ersten Auszählungen im Gange. Die aktuellen Auswertungen zeigen einen Vorteil für John McCain.

2.20 Uhr: Obama mit 82 Elektoren in Führung. Er sichert sich laut TV-Meldungen Pennsylvania. McCain gewinnt Kentucky und West Virginia.

3.43 Uhr: Obama gewinnt nach Fox News Ohio. Bei 194 Senatoren für Obama und 124 für McCain hätte Obama die absolute Mehrheit im Senat.

5.22 Uhr: John McCain gratuliert Barack Obama zur gewonnen Wahl.




Fahrgast von „Südländern“ zusammengetreten

Fünf Männer haben in Frankfurt einem 36 Jahre alten Mann 30-40 mal vor allem gegen den Kopf getreten, weil er „so blöd guckte“, als er auf seinen Zug wartete. Wie sich jeder denken kann, der denken kann, haben die Männer einen Zuwanderungshintergrund. Aus volkspädagogischen Gründen verrät der Spiegel nicht, dass es sich bei den Tätern um „Südländer“ handelte, die Polizei aber schon.

Ein 36 Jahre alter Frankfurter ist am vergangenen Samstagabend zunächst auf dem Bahnsteig und dann weiter in der Unterführung der U-Bahnhaltestelle „Hügelstraße“ von einer Gruppe junger Männer grundlos zusammengeschlagen worden. Bei dem Überfall erlitt das Opfer zahlreiche Verletzungen am gesamten Körper insbesondere jedoch im Bereich des Kopfes. Erst in den heutigen Vormittagsstunden erstattete der Mann Anzeige beim 1. Revier.

Den Angaben des 36-Jährige zufolge befand sich dieser gegen 22.00 Uhr im Bereich der genannten Haltestelle, um mit der U-Bahn in Richtung Innenstadt zu fahren. Plötzlich sei ein Unbekannter auf ihn zugekommen und habe ihn gefragt, warum er so blöde gucke. Als der Geschädigte daraufhin antwortete auf die U-Bahn warten zu wollen, wurde er unvermittelt von dem Täter mit Faustschlägen gegen den Kopf traktiert. Kurz darauf sah das Opfer, wie vier weitere Männer über die Brüstung des Bahnsteigs sprangen. Dem 36-Jährigen gelang es noch bis in die Tiefebene zu flüchten. Dort strauchelte er jedoch und fiel hin. Die fünfköpfige Tätergruppe holte den Mann rasch ein und begann sofort auf das am Boden liegende Opfer massiv einzutreten. Der 36-Jährige berichtete in seiner Vernehmung von mindestens 30 bis 40 Tritten hauptsächlich gegen seinen Kopf. Die Angriffe hätten etwa zwei Minuten gedauert. Er habe Angst um sein Leben gehabt weil er dachte, dass die Männer mit Messern bewaffnet sein könnten.

Wenig später hätten die Täter dann von ihm abgelassen und seien auf die andere Seite der Haltestelle geflüchtet, berichtete der Mann. Ein hinzueilender Zeuge musste den 36-Jährigen stützen, begleitete ihn dann bis zur U-Bahn, mit der der Geschädigte dann wegfuhr. Weshalb er jetzt erst bei der Polizei eine Anzeige erstattete begründete der 36-Jährige damit, dass er von Tritten so benommen gewesen wäre, dass er nicht gewusst habe was er tat. Er könne sich den Umstand nicht erklären, wie es dazu gekommen sei. Die Schilderungen des Frankfurters werden von den Beamten des Reviers jedoch als glaubhaft eingestuft.

Nach Angaben des 36-Jährigen soll es sich bei der fünfköpfigen Tätergruppe um Südländer, vermutlich um Nordafrikaner gehandelt haben.


(Spürnasen: Sonja S., Jan V. und Waldnachtschatten)




Linker bezeichnet Abweichler als Schweine


Demokratieverständnis der SED in zwei Sätzen: „Solche hinterlistigen Schweine. Das hätte ich selbst Jürgen Walter nicht zugetraut.“ (Hermann Schaus, Foto, Vizepräsident des Hessischen Landtages) am 3.11.2008. Inzwischen entschuldigte er sich bei den vier SPD-Abgeordneten – allerdings erst nach Aufforderung durch den Landtagspräsidenten Norbert Kartmann (CDU).

(Spürnase: Thomas D.)




War Ex-Tagesschau-Chef Wabnitz Stasi-Agent?

Bernhard WabnitzWer von unseren Lesern noch jeden Abend um 20 Uhr brav die Tagesschau einschaltet, in der Hoffnung, „objektiv“ über das wichtigste Geschehen des Tages informiert zu werden, sollte sich diese Wunschvorstellung spätestens jetzt überdenken. Wie die Birthler-Behörde vermeldet, war der Ex-Chefredakteur von ARD-aktuell, Bernhard Wabnitz (Foto), jahrelang für die Stasi tätig.

Die WELT berichtet:

Der Fall des Stasi-Agenten mit dem Decknamen „Junior“ ist in der einschlägigen Literatur schon oft beschrieben worden. Hinter ihm verbirgt sich vermutlich ein westdeutscher Journalist, der dem DDR-Geheimdienst unter anderem vertrauliche Informationen über die Kirche geliefert haben soll. Seine wahre Identität aber war bislang der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Zu dem Vorgang IM „Junior“ liegen WELT ONLINE jetzt 56 Seiten vor. Die Birthler-Behörde hat die Dokumente in jahrelanger Recherchearbeit zusammengetragen. Das Material umfasst Kopien von mikroverfilmten Karteikarten, Berichte aus dem elektronischen Posteingangsbuch der Stasi und politische Lageberichte, von denen einige wegen ihrer Brisanz auf dem Schreibtisch von Erich Honecker landeten. Aus den Unterlagen geht vor allem hervor, wer als IM „Junior“ geführt wurde. Der Name ist eine dicke Überraschung, sie dürfte nicht zuletzt in der ARD für einen Schock sorgen.

Denn als „Junior“ ist einer der heute einflussreichsten Journalisten Deutschlands verzeichnet: Bernhard Wabnitz hat von 1999 bis 2005 als Erster Chefredakteur von ARD-aktuell (Tagesschau, Tagesthemen) das Profil der bedeutendsten Nachrichtensendung der Bundesrepublik geschärft. Als oberster Herr der Nachrichten hat er mit Sprechern und Moderatoren wie Jan Hofer, Laura Dünnwald und Jens Riewa gearbeitet. In seiner Ägide erhielt die Tagesschau in Hamburg-Lokstedt ein neues Studio und wurde zum 24-Stunden-Betrieb ausgebaut. Zu seiner Verabschiedung von ARD-aktuell sagte der damalige NDR-Intendant Jobst Plog: „Wabnitz hat die Tagesschau maßgeblich geprägt.“




Amerikas Entscheidung live auf PI

Heute Nacht ist in den USA Wahlnacht. Die Bürger entscheiden selbst, ob Barack Obama oder John McCain ins weiße Haus einziehen soll. Obwohl in den Augen der europäischen Medien Obama schon gewonnen hat, steht sein Sieg noch lange nicht fest. Auch John McCain könnte das Rennen durchaus machen. Im Fall eines McCain-Sieges rechnet man sogar schon mit Ausschreitungen. Wie das wohl kommt? Ob Herr Obama, auf den nicht nur alle islamischen Staaten als Präsidenten hoffen, gewaltbereite Anhänger hat? Wir sind jedenfalls heute ab 23.00 Uhr live dabei, wenn es um die Entscheidung geht. Mit Ticker, neuesten Resultaten, Grafiken und Livestreams.

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» Jetzt Wahlen live auf PI!




Nein zu Hassgewalt gegen Homosexuelle in Berlin

Das Internetportal Gay Romeo sandte den folgenden Aufruf an seine User:

4. Nov: !!! Wichtiger Aufruf an alle Berliner !!!
In der Nacht zu Samstag, den 18. Oktober, wurde ein 33-Jähriger in einem Zug der U-Bahnlinie 6 Opfer eines schweren schwulenfeindlichen Übergriffs. Und das war bei weitem nicht der erste Überfall in letzter Zeit in Berlin. Auch GayRomeo ruft zur Protestaktion von MANEO auf: „Gesicht Zeigen! Nein zu Hassgewalt gegen Homosexuelle in Berlin!“ Wann und Wo: Dienstag, 04.11.08, 18 Uhr, am U-Bahnhof Hallesches Tor.

– Traust du dich noch, einen Freund auf offener Straße zu küssen?
– Würdest du in der U-Bahn offen antworten, dass du schwul bist?
– Hast du sogar schon Angst auf diese Protestveranstaltung zu gehen?

Wir wissen: Das Wetter ist Scheiße und es gibt noch ungefähr 99 weitere Gründe nicht hinzugehen! Aber krieg auch du deinen Arsch hoch und überwinde den inneren Schweinehund! Es kostet dich eine Stunde deines Lebens, aber dies ist gut investierte Zeit! Schon morgen kannst du der Nächste sein!

Lasst uns alle gemeinsam zeigen, dass wir es NIEMALS wieder hinnehmen werden, einfach stille Opfer zu sein – egal von wem!

Es geht auch um UNSER Berlin und das besteht nicht nur aus Schöneberg und Prenzlauer Berg! Auch Marzahn, Neuköln und alle anderen Stadtteile gehören dazu! Es kann und darf nicht sein, dass Schwule in Berlin wieder in Angst leben und außer allgemeinem Betroffenheitsgesülze nichts passiert!

Es grüßt die wütende Mutti


Pressemitteilung Maneo:

Der 33-jährige schwule Mann befand sich in der Nacht zu Samstag, den 18. Oktober, gegen 00:30 Uhr, mit zwei Freunden auf dem Heimweg. Mit der U-Bahnlinie 7 fuhren sie vom Bahnhof Südstern in Richtung Mehringdamm.

An der Station Gneisenaustraße verabschiedete der 33-Jährige den ersten seiner beiden Begleiter mit einem Kuss an der U-Bahntür; am Bahnhof Mehringdamm verabschiedete er den zweiten Freund auf dem Bahnsteig, wo er anschließend in die U-Bahnlinie 6 umsteigen und zum Halleschen Tor weiterfahren wollte.

Bereits auf dem Bahnsteig wurde er von zwei jungen Männern geschubst. Weil auch diese in die U6 einstiegen, wählte der Betroffene einen anderen Waggon. Kurz darauf kamen die beiden jungen Männer, die er auf Anfang 20 und mit einem Migrationshintergrund einschätzte, in sein Abteil, da sie dort eine dritte Person wiedererkannten.

Dort begann einer der Täter den Betroffenen zu provozieren. Er fragte: „Bist du schwul?“, was der 33-Jährige selbstbewusst mit „Ja“ beantwortete. Daraufhin provozierte der Täter weiter: „Hast du gerade meinen Freund angemacht?“ und „Hast Du ein Problem?“, was sich mehrfach wiederholte.

Als der Zug an der Station Hallesches Tor zum Stehen kam, begann der Kleinere der Täter wie wild auf den 33-Jährigen einzuschlagen; die Schläge trafen diesen ungezielt gegen Kopf und Körper. Die Täter stiegen dann aus. Der Betroffene ging an die Tür und rief laut nach der Polizei. Daraufhin kam der größere der beiden zurück und schlug dem 33-Jährigen drei Mal mit der Faust gezielt ins Gesicht. Die Schläge waren so präzise ausgeführt, dass davon auszugehen ist, dass der Täter trainiert war.

Fahrgäste kamen dem Geschädigten, der heftig aus dem Mund blutete, sofort zu Hilfe und verständigten Polizei und Rettungswagen; mehrere Fahrgäste stellten sich als Zeugen zur Verfügung.

Im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte einen doppelten und gesplitterten Kieferbruch; der Geschädigte musste operiert werden. Mehrere Metallplättchen wurden in den Kiefer geschraubt, um diesen zu stabilisieren; das Gebiss ist verdrahtet, so dass der 33-Jährige derzeit nur flüssige Nahrung zu sich nehmen kann.“

(Spürnase: DS, Foto: Ermordete Homosexuelle im Iran)




EU lädt Terroristen zum Kaffee nach Brüssel ein

EU-Parlamentarier heißen Abgeordnete der radikal-islamischen Hamas in Brüssel willkommen. Nach Angaben von Reuters lud Kyriacos Triantaphyllides aus Zypern, Vorstandsmitglied der Konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken und der Nordischen Grünen Linken (NGL), bei einem Besuch im Gaza-Streifen „alle gewählten Vertreter des palästinensischen Parlaments“ nach Brüssel ein, egal ob Hamas oder Fatah.

Ein Besuch in Gaza ist kein Urlaub auf Mallorca. Die „friedlichen“ Kämpfer für ein „freies“ Palästina lassen nämlich nur Leute ein- und vor allem wieder ausreisen, die auch ganz sicher ihre Meinung vertreten. Dass Herr Triantaphyllides, da einfach mal so zu „Besuch“ war, sagt schon Einiges. Dass er das gesamte palästinensische Terroristen-Parlament nach Brüssel einladen will, geht noch darüber hinaus. Aber schließlich handelt es sich ja bei den Terroristen um „gewählte Volksvertreter“.

Die Einladung richte sich ausdrücklich an alle gewählten Vertreter des palästinensischen Parlaments. „Wir fragen nicht danach, ob sie Mitglieder der Hamas oder der Fatah sind.“

Die Hamas galt auch in Brüssel bisher als Terror-Organisation und wurde boykottiert.

Die Hamas hatte im November 2006 die Kontrolle über den Gazastreifen gewaltsam übernommen und sich dabei mit der Fatah-Organisation von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas zerstritten. Seitdem feuerte sie zahlreiche Raketen auf israelisches Gebiet ab. Das israelische Militär antwortete mit Gegenangriffen.

Ist das Bombardieren von Israel ein Grund, die Täter, statt sie zur Rechenschaft zu ziehen, zum Kaffeeplausch nach Brüssel einzuladen? Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt.

(Spürnase: Moderater Taliban)




Weihnachten wird „Winter-Licht-Festival“

Es werde Licht – oder auch nicht. Eine besonders helle Entscheidung hat man in Oxford jedenfalls nicht getroffen. Will man doch dort tatsächlich Weihachten zu einem „Winter-Licht-Festival“ umfunktionieren, nur um bloß keine Muslime zu beleidigen. Wer auch immer diesen Einfall hatte, war wohl keine besondere Leuchte, findet die Sun. Sogar die örtlichen Muslime halten es dieses Getue für eine lachhafte Schnapsidee.

So wollten die Oxforder in übertriebener Rücksichtnahme zudem auf den offenbar auch bei Muslimen beliebten großen Weihnachtsbaum in der Stadt verzichten und diesen durch ein Modell des Sonnensystems ersetzen. Also eher zurück zum Mithraskult des sol invictus statt Christfest. Die Einfallspinsel erklären, um die Weihnachtszeit würden ja viele ein Lichterfest feiern und jeder könnte seins dann in dem Sonnensystem und der Licht-Fest-Party erkennen.

Ein Blödsinn, finden alle, außer diejenigen, die den „hellen“ Einfall hatten. Auch der örtliche Rabbi Eli Bracknell meinte:

“Es ist wichtig, das traditionelle britische Weihnachtsfest beizubehalten.“

In Llandovery, West Wales, wurde das Dhimmidude-Weihnachtsgeschenk etwas anders verpackt. Dort hat man das Aufstellen von 60 Christbäumen verboten, weil man dazu Leitern bräuchte und dies zu gefährlich sei. Nach all den Jahren unfallfreier Christbaum-Tradition ist dieser Brauch auf einmal zu riskant.

(Spürnase: Crysis01)




„Von der anderen Seite“

Zusammen e.V.Es war zur Fußball-Europameisterschaft diesen Jahres, als es erstmals in die Schlagzeilen und somit in die breitere Öffentlichkeit geriet: Bei der Übertragung des Finalspiels Deutschland gegen Spanien wurde die Nationalhymne ausgeblendet, und stattdessen die Toten Hosen eingespielt, die da sangen: „Es gibt 1000 gute Gründe, auf dieses Land stolz zu sein! Warum fällt uns jetzt auf einmal kein einziger ein?“ Dazu wurden alle Symbole, die auch nur im entferntesten nach „Patriotismus“ aussahen, aus dem Veranstaltungsraum verbannt.

(Ein Bericht über das linksextreme Frankfurter Stadtteilprojekt Rödelheim Zusammen e.V. – seine Strukturen, Ursprünge und Aktivitäten. Von Carlo Clemens)

Die schwarz-rot-goldene Trikolor zierte allerhöchstens eine provokant positionierte Schere, was man offiziell als mutige „Umgestaltung“ und politische Positionierung jenseits der „Patriotismus-Pflicht“ zum Fußball-Spektakel verstand. Letztendlich sei es zur Zerschneidung der Deutschlandfahne durch eine Zusammen-Aktivistin mit iranischem Migrationshintergrund gekommen.

Fußball und „Rassismus gegen Deutsche“

Die Lokalzeitungen sowie die örtlichen Politiker des im Nordwesten der Stadt Frankfurt am Main gelegenen Stadtteils protestierten angesichts des „Rassismus gegen Deutsche“, den die Rödelheimer Linksextremen veranstalten würden, die ihren Verein gerne auch als Kinder- und Jugendprojekt präsentieren. Eine Rödelheimerin, die zuvor das Projekt mit Fördergeldern unterstützt hatte und beim Finalspiel als Deutsche gebeten wurde, das – ihr selbstverständliche – Singen der Hymne zu unterlassen, ärgerte sich in einem Leserbrief über ihr „Hausverbot“ zur EM. Der Verein äußerte in einer Gegendarstellung, dass unter der deutschen Fahne Menschen „in die Gefangenschaft oder in den sicheren Tod abgeschoben“ werden. Die Bevölkerung sei nicht mehrheitlich rassistisch und nationalistisch, viel eher drücke die neue Patriotismus-Welle nur den „Wunsch nach Gemeinsamkeit und Solidarität“ aus. Das Bürgerbündnis Für Frankfurt (BFF) fand klare Worte für die „notorischen Fahnenschänder“, die „die deutsche Nationalflagge zerstören, das Absingen der Nationalhymne verbieten wollen und die im Moschee-Konflikt in Hausen mit übelsten Methoden kritische Bürgerinnen und Bürger diffamiert und bedroht haben.“ Zusammen e.V. verteidigte sich gegen die vermeintlichen „gutbürgerliche(n) Lynchgelüste“. Man wolle die Diskussion wahrnehmen, um „mit vielen RödelheimerInnen ins Gespräch über Nationalismus und Rassismus zu kommen“. Deutschland sei kein Land, auf das man stolz sein könne: „Hartz-Schikanen, die menschenrechtswidrigen Aufenthaltsgesetze und die Enteignung und Entrechtung von Jung (Bildung) bis Alt (Rente mit 67)“ würden den Tenor der eingangs erwähnten alternden Punk-Band doch nur bestätigen.

Dabei war ein anderes großes Fußball-Ereignis, nämlich die WM 2006 im eigenen Land, ausschlaggebend für die Gründung des Stadtteilprojekts. Das Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ treffe aufgrund vieler rassistischer Umstände in diesem Land nicht zu, so die Meinung der Gründer. Man wolle die Vereinnahmung des Sports durch Politik, Wirtschaft und „nationale Symbole“ nicht länger hinnehmen. Deshalb musste ein „antirassistisches, unkommerzielles und solidarisches“ Fußballturnier her – „Just kick it“ wurde geboren. Das Motto: „Freunde schieben nicht ab“. Angesichts des ursprünglichen Vorhabens, den Sport nicht als Lockmittel für politische Vereinnahmung gelten zu lassen, mutet es doch ein wenig widersprüchlich an, wenn man bedenkt, dass diese mittlerweile jährlich stattfindende Veranstaltung stets durch politisch einschlägige „Musik- und Kulturprogramme“, Ausstellungen und Demonstrationen begleitet wird.

Der Aufstieg zum Stadtteilzentrum in Rödelheim

Aus dem anfänglichen Kern von etwa 15 Leuten anno 2006, entwickelte sich bis heute eine funktionierende Struktur von, laut eigenen Angaben, ca. 40 Mitgliedern. Kooperiert wird mit ebenso ideologisierenden Vereinen und Verbänden wie der Jugend- und Kulturinitiative Rödelheim, der Friedensinitiative Rödelheim, dem Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und dem Bund Deutscher PfadfinderInnen. Angefangen mit hilflosen Ständen auf der Straße, über den sogenannten „Stadtteilladen“ bis hin zum neu angemieteten Hinterhof baute man sich in schneller Zeit zum selbsternannten „Stadtteilzentrum“ aus; als Treffpunkt für ein „solidarisches Rödelheim“, für „gegenseitige Hilfe, für Zusammenkommen, für Überwindung der Grenzen“. Das alles wurde natürlich ohne jegliche staatliche Fördergelder geschafft, ausschließlich durch Spenden und selbstloser Aufopferung – der Staat ist ja böse und man rebelliert ja gegen diesen faschistischen Staat! Dennoch werden Zusammen e.V. Kontakte zur starken Römer-Fraktion der Linkspartei nachgesagt, bis hin zu verdeckten städtischen Fördergeldern, wie es das BFF nicht zu unrecht vermutet. Dass der deutsche Staat dem linkslastigen Stadtteilprojekt im Sinne des allgegenwärtigen „Kampfes gegen Rechts“ prinzipiell wohlgesonnen zu sein scheint, würde nicht verwundern. Allerdings passte das nicht mit dem „kritischen“ und „oppositionellen“ zusammen, mit dem man sich doch so gerne brüstet.

Ideologischer Überbau für den tiefroten Nachwuchs

Mittlerweile schafft es Zusammen e.V. sechs Tage die Woche halbtags geöffnet zu sein. Die ehrenamtlichen Aktivisten bieten denjenigen praktische Hilfe an, die „nicht über Macht und Reichtum verfügen“. Zum Beispiel bei rechtlichen oder bürokratischen Angelegenheiten, wie dem Antritt beim Arbeitsamt. Laut den Initiatoren seien die Unterschiede zwischen den Menschen, „künstlich auferlegt“ – anzustreben seien „Menschlichkeit und Gleichheit“. Allerdings will man auch die Kinder- und Jugendarbeit nicht vernachlässigen. Dies sei ja auch ein Gründungsgrund gewesen. Ob Nachtflohmärkte, Fahrrad-Werkstätten oder „Jam Sessions“ letztlich über die typische linkssektiererische Klientel hinaus bei Jugendlichen ankommen, ist fraglich. Falls sich aber doch einmal ein „unvorbelasteter“ Jugendlicher in den Einflussbereich der Rödelheimer verirren sollte, darf man von einer dezidierten politischen Indoktrination durchaus ausgehen.

Ein ganz schön happiger ideologischer Überbau für Kinder und Jugendliche – oder welcher typischer Jugendliche verspürt bei Angeboten wie allwöchentlichen Diskussionen über Artikel der Jungen Welt oder Filmabenden zur Novemberrevolution 1918 schon große Lust, seine Freizeit freiwillig für linkes Allerlei (Sozialisten, Kommunisten, Trotzkisten, Antideutsche, Antifas, …) zu opfern?

Unter dem großen Aufmacher „Als die Schule Kopf stand!“ warb Zusammen e.V. für einen Vortrag des Altlinken Hartmut Barth-Engelbart (Interview bei Muslim-Markt), ehemaliger Grundschullehrer in Frankfurt und Umgebung, derzeit tätig als Musiklehrer an der Gebeschusschule in Hanau. Seine politischen Publikationen führten in den frühen 1960ern zu Disziplinarstrafen bis hin zu Schulverweisen. Dieser sollte jetzt also am 31. Oktober von „Schulreformen und basisdemokratische(r) Schulsozialarbeit“ in den 70ern berichten. Hossa!, dachte ich mir. Hörte sich nach typisch linker Pseudo-Klassenkampf-Polemik an, dennoch wollte ich den Verein mal kennen lernen. Da ich selbst noch Schüler bin, war das Thema an diesem Abend auch nicht allzu abwegig.

Trifft das Links-Klischee hier zu?

Antifa TerritoryAlso machte ich mich an jenem Halloween-Abend als Offenbacher auf den Weg nach Frankfurt-Rödelheim! Schon am S-Bahnhof empfingen mich neben Werbeblättern zur Veranstaltung auch etliche Antifa-Aufkleber, Grafittis („Antifa-Territory – Welcome to hell“) oder Plakate zu politischen Veranstaltungen von Gewerkschaften oder der Linkspartei. Als ich nach etwa fünf Minuten Gehweg vor dem bereits erwähnten Stadtteilladen stehe, habe ich mich mental bereits auf einen Haufen gutbürgerlicher, linksliberaler Gutmenschen, Ökofritzen, gescheiterter Pseudo-Revoluzzer und anderen deutschen Realitätsverweigerern eingestellt.

Letztendlich wird auf den Hinterhof hingewiesen. Das schwummrige Licht und der äußerlich baufällige Eindruck des an eine Bauernhofscheune erinnernden Hinterhofes erwecken keinen sonderlich einladenden Eindruck. Als ich die Holztüre öffne, komme ich in einen länglichen Raum. Die wohlige Wärme und der urige Geruch des Holzofens schlagen wie eine Wand gegen mein kaltes Gesicht. Es sind so etwa fünf Leute im Raum, alle waren etwas älter, bis auf einen Jungen, den ich so etwa auf mein Alter (19 Jahre) schätze. Alle hatten noch ihre Anoraks an, viele von ihnen hielten auch eine Flasche Bier in der Hand. Die langen, dünnen grauen Haare des älteren Herrns vor dem Ofen, seine zerlumpte – zumindest sehr zweckmäßige Kleidung, sein rundum ungepflegtes Äußeres spiegelte in mir nicht unbedingt das Bild eines typischen Linken wieder: Einem bewusst utopischen Weltverbesserer, bestenfalls Soziologie-Student, aus wohlbetuchtem Elternhaus, der links ist, weil er sich moralisch profilieren will. Ein Möchtegern-Arbeiter und Klassenkämpfer. Die paar Leute schauten auf einen Mann, der auch schon seine Mitte-50 erreicht haben müsste. Alleine stand er da vorne, mit einer Gitarre und einem Kinderbüchlein.

Die eigene Welt des Alleinunterhalters mit der Gitarre – Hartmut Barth-Engelbart

Hat die Veranstaltung schon angefangen? Ich setze mich an einen der paar kleinen Tische, die im Raum aufgestellt wurden. Ich bin der einzige, der mitten im Raum sitzt. Alle anderen nahmen Platz an den Seitbänken des Raumes, wärmten sich am Ofen und am Bier. Der Boden war gefliest, die Wände zierten selbstgemachte Bilder. Den hinteren Teil des Raumes prägte eine Bar, die zu anständigen Preisen Bier oder Wein anbot.

So allmählich grüßen mich einige, ich grüße zurück. Letztlich sagt auch der Alleinunterhalter mit der Gitarre, dass die eigentliche Veranstaltung noch nicht begonnen habe. Er erzählt weiter von der Ziege Bin Zora. Erst später finde ich heraus, dass dieser Mann da vorne bereits der angekündigte Referent war, und dieser, so lange noch so wenig da waren, einfach mal aus seiner selbstverfassten „Kindergeschichte“ vorlas. Sehr zum Vergnügen des hinter mir wahlweise sitzenden oder halbliegenden Langhaarigen übrigens, der lautstark seine Kommentare machte und besonders bei den eingestreuten politischen Wortspielen auflachen musste. Währenddessen schweift mein Blick auf die ausgelegten Prospekte, mit denen man die jugendliche Klientel doch ködern wolle. Neben Aufklebern finde ich z.B. Prospekte der Marxistischen Abendschule zu Themen wie „Die Globalstrategie des US-Imperialismus“. Auf anderen wird dem venezuelanischen Präsidenten Hugo Chavez gehuldigt.

Langsam mehren sich die Leute, wieder andere verlassen den Raum, um schnell noch eine zu rauchen. Ich mustere genau die Gesichter, denn mit einigen Aktivisten von Zusammen e.V. durfte ich schon Bekanntschaft machen: Vor einigen Wochen veranstaltete das BFF im Frankfurter Stadtteil Bockenheim zusammen mit Dr. Hiltrud Schröter und Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime eine kritische Veranstaltung zur Thematik Islam und Integration (PI berichtete), in der zwei Rödelheimer vergeblich zu stören versuchten und letztlich unter grölendem Gelächter und zornigem Spott den Saal verlassen hatten. Ebenso hatte ich als Patriot, als Konservativer und als Islamkritiker, meinen Unmut an jenem Abend lautstark zum Ausdruck gebracht. Würde man mich ebenso, wie zur EM, zumindest indirekt des Hauses verweisen wollen? Und siehe da, der etwas kräftigere Mann mit der Brille. Einen „Gescheiterten“ aus Bockenheim hätten wir schonmal. Mittlerweile fängt Hartmut Barth-Engelbart mehr oder weniger mit seinem Vortrag an.

Mehr oder weniger deshalb, weil er immer wieder in nostalgischen 68er-Erinnerungen verharrt, in Exkursen abschweift oder linke Insider-Scherzchen bringt, mit denen nicht nur ich nichts anfangen konnte. Nach einiger Zeit fragt eine Frau mit gebrochenem Deutsch leicht entnervt, was das denn alles mit dem ursprünglichen Thema, nämlich den Bildungsexperimenten damals, zu tun habe. Der ergraute Lehrer, der sich nach eigenen Angaben in der Vergangenheit schon in 36 verschiedenen Berufen verdingt hat und auch linker Liedermacher ist, räumte reuig ein, ehe er dann nach geschätzten fünf Minuten wieder völlig in seine eigene Welt abschweift.

Mittlerweile füllt sich der Raum. Wir sind schon etwa 12 bis 15 Zuhörer, darunter jetzt auch die zweite aus Bockenheim. Es ist Aitak Barani, die aus dem Iran stammt, und zur EM die Deutschlandfahne zerschnitten hat. Sie grüßt mich nicht. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass etwa ein Drittel der Leute hier einen Migrationshintergrund haben. In der Regel ist das Linksradikale eine Domäne von deutschen Unrealisten, während sich Migranten eher in den effizienteren Islam- und Ausländerlobbys der etablierten Grünen oder SPD niederlassen.

Barth-Engelbart erzählt weiter. Von den Konservativen der damaligen CDU, die gegen ihn und seine nonkonformen Unterrichtsmethoden vorgehen wollten. Von der DKP, die ihn in den Schutz nahm. Von irgendwelchen Abenteuern natürlich, die nichts mit dem Thema zu tun hatten. Und auch davon, dass man ausländischen Mitschülern die Muttersprache nicht entziehen dürfe, dass folglich eine Notwendigkeit zu zweisprachigem, herkunftsprachlichem Unterricht in Deutschland bestehe – das würde sonst „tatsächlich die Hirnrinde des Menschen schädigen!“ „Ehrlich jetzt?“, fragt der Junge, der anscheinend schon gar nicht mehr zwischen Scherz und Ernstgemeintem unterscheiden konnte. „Ja, wirklich jetzt. Das belegen Universitätsforscher.“ Aha.

Nach einer Stunde fasse ich den Beschluss zu gehen. Ich hatte noch eine Verabredung, die mir ehrlich gesagt für sinnvoller erschien. Als ich zur hölzernen Ausgangstür schreite, unterbricht Barth-Engelbarth und fragt mich erstaunt, wieso ich denn schon gehen wolle. „Ich hab noch ’nen Termin“, entgegne ich. Als meine Hand die Türklinke herunterdrückt, höre ich von hinten Aitak Barani: „Und ach ja! Grüßen Sie bitte die andere Seite von uns!“ „Kein Problem, mache ich“, sage ich, und gehe in die nasse Herbstkälte, gewärmt vom urigen Holzofen. Ich bin jemand, der hält, was er verspricht.




Marokko verbietet französisches Magazin

Das französische Nachrichten-Magazin l’Express hat sich erfrecht, für einen islamkritischen Vergleich zwischen dem Propheten Mohammed und Jesus zu werben und auf dem Titelblatt beide Religionsstifter nebeneinander – auf gleicher Höhe – abzubilden. Wegen dieser Ungeheuerlichkeit wird das Magazin jetzt in Marokko verboten. Dabei hatte man das Titelblatt der in Marokko erscheinenden Ausgabe bereits den islamischen Regeln angepasst und das Gesicht des Propheten verschleiert.

Was fanden die Marokkaner so anstößig an dem Express-Bericht? Den Textinhalt? Die Abbildung des Propheten auf selber Höhe mit Jesus – in der internationalen Ausgabe unverschleiert? Oder etwa gar die optisch nicht ganz so vorteilhaft gelungene Verschleierung Mohammeds in der marokkanischen Ausgabe?

Im Text selbst gibt es schon Anhaltspunkte, die muslimischen Lesern hätten sauer aufstoßen können. Anlässlich einer Tagung von muslimischen und christlichen Theologen im Vatikan wurde das am 30. Oktober erschienene Buch „Le Choc Jésus Mahomet“ von Christian Makarian vorgestellt. Ein Vergleich zwischen Mohammed und Jesus, der den islamisch-christlichen Dialog beleben soll, ohne die Probleme zu verschweigen. Makarian ist nämlich überzeugt, dass Jesus und Mohammed nicht vom selben Gott sprechen und Gegensätze darstellen.

„Le Choc Jésus Mahomet“ heißt das Buch wegen des Zivilisationsschocks, der entsteht, wenn Orient und Okzident zusammenprallen. Dabei wird im Bemühen um interreligiöse Verständigung der Islam oft friedlicher geredet, als er ist. Makarians Buch offenbart schonungslos das Erbe und den Einfluss von Jesus und Mohammed auf die kulturelle Wirkungsgeschichte. Das Resultat verstört die Gutmenschen (bien-pensants) und entlarvt die Heuchler (faux-semblants): Jesus und Mohammed stehen nicht für denselben Gott. Sie unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, bezüglich Erlösung, Macht, (Nächsten-)Liebe, Krieg, Frauen und individueller Freiheit.

Von „Buchreligionen“ zu sprechen, macht nach Makarian eigentlich gar keinen Sinn, weil die Bücher Bibel und Koran „fundamental verschieden“ sind. Ein vernünftiger Dialog könnte nur stattfinden, wenn die Unterschiede debattiert und nicht länger negiert würden.

Im Magazin-Artikel, der das Buch eigentlich nur am Rande erwähnte, wurde angesprochen, welche Probleme man im französischen Alltag eben so mit dem Orient hat: Auf der einen Seite stehen die „Allah-Verrückten“, die überall Angst und Schrecken verbreiten, auf der anderen Seite Bürger, die sich durch die vielen Schleier und Moscheen, die in Europa immer häufiger werden, gestört fühlen und von den Appeasern, die alles schön zu reden versuchen, zum Verstummen gebracht werden.

Solche Wahrheiten hört man jedoch in islamischen Staaten sehr ungern und vermutlich wurde das Magazin deswegen verboten. Nicht nur, weil Jesus und Mohammed auf der Titelseite auf gleicher Höhe abgebildet wurden (Foto: Ausschnitt, marokkanische Ausgabe mit verschleiertem Mohammed).

Ausländische Publikationen dürfen in Marokko verboten werden, wenn sie sich

„mit der islamischen Religion, dem monarchischen Regime, der territorialen Integrität des Landes, dem König gebührenden Respekt oder der öffentlichen Ordnung befassen.“




Glietsch: ÖPNV-Nutzung mit Leibgarde

Um den durch die wachsende Zahl von Gewalttaten verunsicherten Bürgern zu beweisen, dass man gefahrlos auch in Problembezirken U-Bahn fahren kann, begab der Berliner Polizeipräsident Glietsch (Foto) auf einen Selbsterfahrungstrip. Die ihn begleitende Leibgarde diente dabei nicht etwa seiner persönlichen Sicherheit, sondern der Aufklärung von Straftaten.

Der Tagesspiegel verschaffte der Propagandashow dabei den nötigen Rahmen. Neben „lustigen“ Einlagen

Sein Eindruck vom kurzen Aufenthalt am Kottbusser Tor? Glietsch antwortet mit einer Gegenfrage: „Haben Sie diese Situation als Bedrohung empfunden? Es halten sich dort viele Leute auf, die offensichtlich unter Drogen stehen. Im Regelfall bleiben diese Leute unter sich und haben gar kein Interesse an Kontakt zu den normalen Fahrgästen.“

erfahren wir auch Dinge, die wir uns eigentlich selbst denken konnten, z.B. dass die BVG im Grunde selbst Schuld an der anwachsenden Zahl der Angriffe auf Busfahrer ist, weil sie das Schwarzfahren unnötig erschwert hat:

Bis 2004 konnten es sich die Fahrgäste aussuchen, durch welche Tür sie einen Bus betreten. „Die Übergriffe gegen die Busfahrer sind nach meinem Eindruck angestiegen, seitdem die BVG angeordnet hat, dass die Fahrgäste nur noch über die Vordertür einsteigen dürfen“, sagt Dieter Glietsch. „Dadurch sind die Fahrer sehr viel häufiger Konfliktsituationen ausgesetzt.“

Denn ein jugendlicher Kulturbereicherer reagiert manchmal etwas temperamentvoll, wenn er beim Ungläubigen einen Fahrschein kaufen soll.

.Die entscheidenden Fehler sind in den vergangenen Jahren woanders gemacht worden. Wir haben junge Menschen produziert, die ein nicht akzeptables Verhältnis zur Gewalt und zum Umgang mit der Gesellschaft an den Tag legen. Deswegen muss das meiste Geld auch nicht in die Polizei investiert werden, sondern in soziale Projekte, in Bildung und Schule. Die Polizei kann noch so gut ausgestattet sein, die eigentlichen Probleme wird sie nie lösen können. Wir müssen an die Ursachen ran und nicht die Symptome bekämpfen.

An die Ursachen ran, mit mehr Schulen für Bildungsunwillige… Aha!

(Spürnase: crysis01)




Diesel-Pilz lässt hoffen

Allah schenkte den seinen das Erdöl, aber nicht das Wissen es zu fördern. Mit dem Ertrag des Öls, das die Bewahrer des Wissens benötigen, finanzieren die Bewahrer der Unwissenheit die Unterwerfung der Menschheit unter den Koran und den dazu nötigen weltweiten Terror. Und was macht Gott? Er lässt im christlichen Südamerika einen Pilz wachsen, der die Wissenden vom Öl der Unwissenden unabhängig machen könnte.

Der Focus berichtet:

Ein Pilz aus dem südamerikanischen Regenwald baut beim Stoffwechsel dieselähnliche Verbindungen auf. Eine neue Quelle für sauberen Kraftstoff?

Forscher der Montana State University haben eine neue Pilzart entdeckt, die sie in Aufregung versetzt hat. Als sie festgestellt haben, was der Pilz produziert, hätten sich die Haare an seinen Armen aufgerichtet, erzählt der Mikrobiologe Gary Strobel, der die Ergebnisse zusammen mit Kollegen in dem Fachmagazin „Microbiology“ veröffentlicht. Gliocladium roseum wächst in einer chilenischen Baumart und produziert langkettige Kohlenwasserstoffe, aus denen auch Diesel besteht. Im Labor beeinflussten Strobel und seine Kollegen den Pilz so, dass die entstehenden Brennmaterialien herkömmlichem Diesel ähnelten. Das Kohlenwasserstoffgemisch tauften die Biologen Mykodiesel, nach dem griechischen Wort Myces für Pilz.

Es sind bereits etliche Mikroben bekannt, die Kohlenwasserstoffe produzieren, aber Gliocladium roseum sei „der einzige Organismus, bei dem bewiesen werden konnte, dass er eine so wichtige Kombination an Treibstoffen herstellt“, sagt Strobel. „Der Pilz kann die Diesel-Bestandteile direkt aus Zellulose herstellen.“ Die Herstellung von Biodiesel durch den Pilz wäre damit effizienter als die Methoden, mit denen bisher gearbeitet wird. Bei ihnen ist noch ein Zwischenschritt nötig: Zu den Abfällen der Landwirtschaft werden Enzyme gegeben, die die Zellulose in Zucker umwandeln. Aus den Zuckerverbindungen machen Mikroben dann Ethanol, das als Brennstoff verwendet werden kann. Gliocladium roseum kann die Zellulose direkt umsetzen – der Ertrag an Kohlenwasserstoffen ist dann aber nicht so hoch, wie wenn der Pilz mit Zucker gefüttert wird, räumt Strobel ein. Die Wissenschaftler arbeiten daran, das dieselproduzierende Potenzial des Pilzes zu verbessern.

Der Pilz lässt hoffen: Keine Abhängigkeit vom Öl – kein Terror – keine Islamisierung.

(Spürnase: Denker)