BVG: Kapitulation vor dem Mob?

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben prüft man allen Ernstes den künftigen Verzicht auf Fahrscheinkontrollen, um das Personal vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen. Außerdem sollen alle Busfahrer ein Deeskalationstraining absolvieren, weil wir ja spätestens seit Kleinedam wissen, dass die Opfer die eigentlichen Täter sind.

Dort wird dann am Fehlverhalten der Opfer gearbeitet, zum Beispiel, dass man Frauen mit Kinderwagen beim Ein- und Aussteigen nicht zur Eile teiben darf, weil das junge Menschen aus Kulturen, in denen Frauen traditionell eine besonders hohe Wertschätzung genießen, so verärgern kann, dass sie dann den Busfahrer bespucken oder mit Schlägen und Messern zur Ordnung rufen. Ob dort auch gelehrt wird, dass der Kontrollverzicht nur für Angehörige eines bestimmten Bevölkerungskreises zu praktizieren ist, zu dem die Oma mit Dackel nicht gerechnet werden sollte?