PI-Leser Sascha D. schickte uns zum 70. Jahrestag der Pogromnacht folgende Gedanken: „Vergeben ist wohl ziemlich einfach – aber vergessen, das ist um so viel schwerer!“ So jedenfalls meine bisherige Vorstellung an das Erinnerungsvermögen, wenn ich versuche, mich in Überlebende und Angehörige von Opfern der Shoa einzufühlen versuche.

Bis gestern, als ich in einem Chat mit besorgniserregender Verwunderung feststellen musste, dass der Begriff Reichspogromnacht den wenigsten Jugendlichen geläufig ist und auch unter dem Begriff der Reichskristallnacht können sich die meisten Jugendlichen selbst in abstrakter Form kaum mehr etwas vorstellen.

Und diese Besorgnis und Sorge um das kollektive Gedächtnis, sowie der weiteren besonderen Verantwortung und Herausforderung an uns und den Rest der Welt veranlasst mich, diesen Thread zum 70. Gedenktag an die Reichspogromnacht zu eröffnen.

Und heute, zum 70. Gedenken an den Beginn der schrecklichen Hatz, sollten wir alle wenigstens für eine Minute mal wieder in uns kehren, und die Gedanken der Erinnerung an das ertragene Leid in unser Bewusstsein fügen. Dies bewirkt sicherlich mehr als so mancher Text, denn in dem Moment der Erinnerung sind wir den Opfern ganz nah. So nah, dass wir in diesem Moment eine Gemeinsamkeit spüren: die Gemeinsamkeit der unendlichen Trauer.

Und nicht zuletzt dadurch, dass wir diese Trauer mit vielen anderen Völkern der Erde teilen, nehmen wir unsere historische Schuld auch mal bewusst auf uns anstatt sie immer nur als schnell dahingesagtes Lippenbekenntnis zu äußern.

Meine Bitte nach Erinnerung sollte nicht einfach nur „ passives Verhalten der Geschichte gegenüber“ sein, es sollt sich daraus vielmehr ein moralisches Prinzip ergeben, aus dem sich ein universeller Anspruch ableiten lassen könnte.

Durch die aufgearbeitete Geschichte und den Lehren, die wir daraus zogen, ergibt sich für uns natürlich auch eine ganz besondere Verantwortung dem Staate Israel gegenüber; die Verantwortung der Verteidigung seiner Existenzberechtigung, sowie auch die Verpflichtung, den immer wieder aufkeimenden Antisemitismus hier in Deutschland und auch weltweit zu ächten, verurteilen und stets zu bekämpfen. Und zwar von allen Seiten. Von Seiten der antisemitisch ausgerichteten Rechtsextremen, wie auch den ressentimentgeladenem Antisemitismus der Islamisten. Beides sollte hier stets auf schärfste Verurteilt werden, da es nicht nur das gesellschaftliche Klima vergiftet, sondern damit stets bemüht ist die Grundfeste unserer freiheitlichen Gesellschaft zu untergraben. Und dazu zählt für mich auch, dass sich gewisse Minoritäten gerne mit den Juden vergleichen. Dies ist nicht nur schändlich den wahren Opfern gegenüber, sondern hier wird ganz bewusst mit extremen Tiefschlägen auf unser Scham- und Schuldbewusstsein eingedroschen. Für mich ist dies ein der steten Relativierung der Geschehnisse ebenbürtiger Vergleich und gehört somit ebenso moralisch, wie auch strafrechtlich verfolgt.

Und nun stehen wir vor einer -wie ich in dem Chat merkte- „Holocaust-Ermüdung“, die anscheinend auch noch dadurch beschleunigt wird, dass die überlebenden Zeitzeugen uns verlassen. Und meine Befürchtung ist dahin gehend, dass man bald sagen wird (wie bei vielen anderen Dingen, die hier im Forum so behandelt werden) dass die Berichte wohl Fälschungen sind denn angeblich ist ja „nichts so geduldig, wie Papier“. Also wird die Autorität der gesprochenen Stimme verblassen, und wir werden uns nur noch schriftlich erinnern können. Und eben dieser Aufgabe müssen wir uns stellen, damit diese Erinnerungen nicht nur abstrakte Gebilde sind und hinter einem immer schemenhafter werdenden Schleier verschwinden.

Und heute, heute bin ich, wenn ich so über unsere Geschichte diesbezüglich nachdenke, froh und glücklich dass man uns nach jüdisch-christlicher Tradition verziehen und nicht vernichtet hat. Und selbstverständlich hat man von uns die Verpflichtung der Erinnerung abverlangt, aber auch die absolute Aufarbeitung der damaligen Geschichte. Und ich bin froh darüber; ich bin froh darüber, in einem Land leben zu können, dass in noch nie stattgefundener Art und Weise seine kriegerische Geschichte aufgearbeitet hat und mittlerweile in der Lage, anderen in die Augen zu blicken.
In der Lage zu sein, zu dürfen und zu müssen!

Da wir dies geschafft haben und offenen Herzens sind, erstarkt auch wieder das jüdische Leben in der Mitte unserer Gesellschaft und dies erfreut mich mit Demut und Stolz zugleich. Demütig den Juden gegenüber, welche es schaffen, uns, angesichts der Aufarbeitung und Toleranz, wieder Vertrauen zu schenken obwohl direkt vorstehende Verwandte betroffen waren und tiefe Demut weil sie damit zeigen, welche Hoffnung und welches Vertrauen sie mit dem Leben in diesem Land verbindet.
Das von mir gerade geschilderte Wiedererleben der jüdischen Gesellschaft innerhalb unserer Kultur, ist wohl das mit Abstand größtmögliche Bekenntnis zu erneutem Vertrauen, welches man uns schenkt; Hier, durch die Juden, und auch fast überall auf der Welt haben wir mittlerweile wieder großes Vertrauen errungen und sind in Sachen des diplomatischen Geschicks, gern gesehene Vermittler.
Und geschehen ist die in der unglaublich schnellen Zeit durch das selbstkritische, aktiv in Bezug nehmen auf die eigene Geschichte und den daraus resultierenden unabschließbaren Prozess, den wir auch weiterhin fördern, sowie unterstützen sollten.

Beeindruckend sind für mich in diesem Falle Worte, wie sie z.B. Yoram Ben-Zeev (israelischer Botschafter) gesprochen hat

„Die Deutschen machen es sich nicht einfach und schauen nicht nur in die Zukunft, sondern auch in die Vergangenheit. Das ist sehr beeindruckend. Die Menschen, die ich treffe, schauen sich das nicht von außen an als etwas, das vor langer Zeit passiert ist, sondern von innen und fragen sich: Was lernen wir daraus? Es ist ein emotionales und intellektuelles Erlebnis, das mitzuerleben.“

Unsere Prägung besteht aus Humanität und Freiheitlichkeit, wie auch aus dem Angebot der Solidarität und des Teilen können. Somit steht es auch allen Ländern der Welt offen, mit uns in einen Dialog einzutreten. Einzutreten in den Raum der Erinnerungen, und dieser Raum wird für alle offen stehen.
Der Zugang zu diesen Raum hat nur die Bedingung der geteilten und tätigen Erinnerung: Historische Fakten können befragt, aber dürfen niemals geleugnet werden!

Dazu habe ich auch bei Youtube eine Dokumentation hochgeladen:
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=_cohDqAKeSI
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=6K0Spp4UC3Q
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=GcKFhHuu7Uc
Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=pUesxMMDNfY
Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=Ef7DQlWoZMI

(Gastbeitrag: Sascha M.)

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43 KOMMENTARE

  1. „nehmen wir unsere historische Schuld auch mal bewusst auf uns anstatt sie immer nur als schnell dahingesagtes Lippenbekenntnis zu äußern.“

    Ich äußere meine Trauer über die Judenverfolgung, aber nehme keine „Schuld“ auf mich auf.
    Ich brauche mich nicht mit Nazis, die vor 60 Jahren gehandelt haben zu identifizieren, nur weil ich Deutscher bin.
    Eine gesamte Nation hier als „Schuldigen“ ui Brandmarken ist sinnlos. Vorallem heutige Generationen tragen keine Schuld.
    So eine Schuldzuweisung an junge Deutsche ist abstrakt und nicht nachvollziehbar, so schrecklich der Holocaust auch war.

    Heutige junge weisse Amerikaner sind auch nicht Schuld an dem Indianergenozid. Genauso sind junge Türken nicht Schuld an dem Völkermord an den Armeniern!
    Warum sollen sich Nachgenerationen der Nazideutschen noch schuldig fühlen?

  2. Die Deutschen handeln in der Geschichtsbewältigung doch sehr vorbildlich!

    Wo sonst gibt es Gedenktage für Schandtaten des eigenen Volkes?

    Wir sollten Gedenken, aber nicht uns selbst hassen für Taten die lange zurück liegen und ein großer Fehler waren.

    Heutige Aktionen von Rechts, wirkliche Aktionen von Neonazis und nichts dazu gemachte, wie in dem pakistanischen Restaurant, gehören betraft!

    Genauso darf man aber nicht den Kampf gegen Linksradikale und Islamisten außer augen lassen. Es wird immer nur mit Gedenktagen und wieder hochholen der „Schuld“ ins Horn zum Kampf gegen RechtsTM geblasen.
    Dabei geht es eigentlich nur darum, dass die jetzige 68er Politik, die den deutschen Staat zersetzt, im Amt bleibt.

  3. #1 Gutmenschophob

    Warum sollen sich Nachgenerationen der Nazideutschen noch schuldig fühlen?

    Weil man sie so leichter PC-gemäß lenken kann. Das war doch wirklich einfach.

  4. Wird Volker Beck langsam erwachsen?

    http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=1400&Itemid=1

    05.11.2008
    Es gibt keine Rechtfertigung für Antizionismus
    Die Erklärung von elf Linksabgeodneten zum Beschluss des Bundestages und dem Antrag der Linken gegen den Antisemitismus empören uns.


    Wir fordern die Führung der Linkspartei auf, sich mit diesen unscharfen Tönen zum Antizionismus in den eigenen Reihen auseinanderzusetzen.

    Die alberne und pauschale Ausgrenzung durch die Union hat verdeckt, dass die Linke hier Diskussionsbedarf mit Positionen in den eigenen Reihen hat. Ein neuerlicher Beweis, wie unangemessen das Vorgehen der Union war. Auseinandersetzung und nicht Ausgrenzung ist das Instrument der Demokratie.

    Man solle nicht so tun, als ob es in Deutschland unzulässig wäre, Kritik an konkreten politischen Entscheidungen oder militärischen Maßnahmen Israels zu üben. Wer das tut, möllemännert.

    In den Anträgen von CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und den Linken, die der Bundestag beschlossen hat, heißt es:

    „Die Solidarität mit Israel ist ein unaufgebbarer Teil der deutschen Staatsräson. Wer an Demonstrationen teilnimmt, bei denen Israelfahnen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen werden, ist kein Partner im Kampf gegen den Antisemitismus. Die Solidarisierung mit terroristischen und antisemitischen Gruppen wie der Hamas und der Hisbollah sprengt den Rahmen zulässiger Kritik an der israelischen Politik.“


    Wer, wie die elf behauptet, damit würde „Kritik an der Kriegspolitik von Nato, USA und Israel“ „als antisemitisch und antiamerikanisch“ diskreditiert und „jegliche Kritik an der israelischen Politik“ für „illegitim“ erklärt, kann entweder nicht lesen oder setzt sich dem Verdacht aus, er wolle antizionistische Tendenzen rechtfertigen.

    Der Bundestagsbeschluss lässt selbstverständlich auch Kritik und eine offene Diskussion beispielsweise über den Zaun oder konkrete Maßnahmen der Besatzungspolitik Israels in den palästinensischen Gebieten zu. Allerdings müssen alle demokratischen Kräfte in Deutschland gemeinsam gegen Antisemitismus und überzogene Kritik an Israel vorgehen.

  5. Die hoffnungslosen Verbrechen und Sauereien der Nazizeit müssen selbstverständlich Gegenstand des Geschichtsunterricht in allen Schulen bleiben.

    Menschen, die unmittelbar oder mittelbar durch den Naziterror betroffen waren, sollen und müssen weiter darüber berichten und damit einen Beitrag dazu leisten, daß sich so was nie wiederholt.

    Die tägliche Lektion in den Medien über die Verbrechen der Nazizeit allerdings haben zwischenzeitlich dazu geführt, daß nicht wie beabsichtigt, alle Deutschen mit schlechtem Gewissen und gramgebeugt herumlaufen, sondern langsam und sicher ein ziemlich dicker Hals bei den Menschen entstanden ist, die schon auf Grund ihres Geburtsdatums mit der Nazizeit nichts aber auch gar nichts zu tun haben. Jedes Land auf dieser Erde, egal welche Verfehlungen im Laufe seiner Geschichte vorgekommen sind, sorgt dafür, daß sich die Menschen die in ihm leben, diesem Land zugehörig fühlen und auf ihr Land stolz sind. Komischerweise sorgen Regierung, Parteien und Medien bei uns aller heftigst dafür, daß wir auf unser Land anscheinend nicht mehr stolz sein dürfen. Wer glaubt, mit Feiern zum 70. Jahrestag der Reichs-pogromnacht irgendetwas Gutes zu bewirken, irrt und fördert letztlich nur die Entstehung radikaler Gruppierungen. Verzeihen Sie mir den Zynismus, aber was mag man wohl für wohlfeile Reden am 97. Jahrestag dieses Ereignisses halten?

    Wenn wir es nicht bald schaffen – ohne zu vergessen – uns entspannt und ohne Minderwertigkeitskomplexe, zum Wohle der Deutschen in unserem eigenen Land und in der Gemeinschaft der Völker zu bewegen, wird es hier mehr über kurz wieder richtig radikal.

  6. Was lernen wir daraus?

    Hoffentlich lernt überhaupt jemand daraus! Aber was kann die Lehre daraus sein?

    a) Freiheitliche Demokratie braucht Schutz und wird zur wehrhaft-freiheitlichen Demokratie?

    b) Die Deutschen sind Schuld an allem Bösen in der Welt und müssen assimiliert werden?

    c) Obama muß schnell ein Dosenpfand, eine Biosprit-Beimischquote und den US-Atomausstieg beschließen?

  7. Es ist schon richtig. Die Gefahr einer geschichtlichen Revision wird aber um so größer, je stärker man sie bekämpft.
    Es gibt in der Geschichte genug Beispiele, dass die Sieger die Geschichte neu geschrieben haben um sich selbst besser da stehen zu lassen. Die Zeugnisse der Verlierer wurden ausgemerzt. Inschriften und Denkmäler geschleift, Bücher verbrannt und wer die alten Geschichten erzählte wurde verfolgt.
    Moderne Historiker haben gelernt den daraus folgenden einseitigen Berichten äußerst mißtrauisch zu begegnen.
    Aber hier wiederholt sich das Muster. Der Krieg wird zu einem epischen Kampf zwischen gut und böse verklärt, jeder der den Holocaust leugnet oder auch nur abschwächt darf mir (Straf)verfolgung rechnen und die Zeugnisse der Gegenseite wurden oft genug vernichtet oder verboten.
    Und je weiter alles zurück liegt um so stärker werden jene, die darin das Kennzeichen einer Geschichtsverfälschung erkennen wollen (die entsprechenden Stimmen gibt es ja heute schon).

  8. #3 Plondfair
    Klar und das beste Instrument der Lenkeung ist die ewige Schuld.
    025% der Bevölkerung deutschlands ist Jüdischen Glaubens. Wenn ich aber die Medien so anschaue egal ob Print oder TV könnte man meinen der Anteil liegt eher bei 95%.

  9. OT

    Meckenheim: Polizei redet Tacheles

    Richtig glücklich über diesen Erfolg sind die Beamten allerdings nicht. Die Entscheidung des Amtsgerichts, die beiden mutmaßlichen Täter, 15 und 16 Jahre alt, frei zu lassen, kommentieren Polizisten nur mit Kopfschütteln. Bonns GdP-Vorsitzender Udo Schott fragt sich, „welche Beteiligten sich intensiver hätten einbringen können, um zu einer konsequenteren Entscheidung zu kommen“.

    Der Richter erkenne zwar keine Wiederholungsgefahr, halte aber offensichtlich eine Beobachtung des Haupttatverdächtigen für angezeigt. Eine Logik, die Schott und seine Kollegen nicht nachvollziehen können: „Gern würde ich Vertreter der Justiz einmal fragen, wie denn diese Beobachtung aussehen und mit welchen Ressourcen diese Beobachtung gewährleistet werden soll.“

    (…)Schott sagt: „Haben wir vor Jahren noch eine ausufernde Jugendkriminalität beklagt, müssen wir heute feststellen, dass wir uns einer nennenswerten Kinderdelinquenz gegenüber sehen.“ Es gebe Kinder, die bereits 40 bis 60 zum Teil schwere Straftaten wie Raubüberfälle begangen hätten, „ohne dass ein wirksames Gegensteuern des Staates erkennbar wird“. Eine erhebliche Rolle spiele der Migrationshintergrund.

    Der Gewerkschafter klagt: „Leider hat unsere Gesellschaft noch keinen Weg gefunden, diese Probleme ehrlich und vorurteilsfrei zu diskutieren.“ Lösungsmöglichkeiten würden so nicht erarbeitet. …

  10. Ich möchte gerne einen Leserbrief aus FAZ-online zum Thema hinzufügen:

    „Die Forderung von Frau Knobloch (Vorsitzende d. ZDJ, den »Antisemitismus in Deutschland wissenschaftlich zu untersuchen«, wird wohl politisch schwer durchzusetzen sein. Denn in einer Untersuchung, die wirklich wissenschaftlichem Anspruch genügen könnte, müßte man ja auch den zunehmenden islamisch motivierten Antisemitismus in Deutschland betrachten, bewerten, und genauso öffentlich benennen, wie dies mit dem Antisemitismus anderer Prägung geschieht. Man müßte dieses ideologische Buch, in dem Juden als »Affen und Schweine« bezeichnet werden, und das in großen Mengen in Deutschland cursiert, genauso verbieten wie »Mein Kampf«. Auch dies würde zur »besonderen Verantwortung der Deutschen« gehören, die Frau Merkel wieder einmal anführt, ohne aber den Preis dafür bezahlen zu wollen. Oder ist Frau Merkel wirklich bereit, sich daran die Finger zu verbrennen?“

  11. Der von den Nazis begangene Genozid an den Juden und den Sinti& Roma, und alle anderen Massaker und Ungeheuerlichkeiten begangen im Namen Deutschlands vor 70 Jahren, sind kein Grund für junge Deutsche heute nicht stolz auf ihr Land und auf die grossartige Kultur zu sein, die dieses Land hervorgebracht hat.Und sie sind ganz sicher kein Grund jegliches Wertgefühl für die eigene Identität und Kultur aufzugeben, zu Gunsten einer wirren und gescheiterten Multi-Kulti-Ideologie, die offensichtlich nicht imstande ist, die bewährten europäisch-jüdisch-christliche Wurzeln Deutschlands (und Europas) zu ersetzten.

    Und das sage ich, der ich kein Deutscher bin und nicht in Deutschland lebe….top

  12. @Gutmenschophob

    dem kann ich nur hundertprozentig zustimmen!
    ich bin nicht schuld an dem was damals abging.
    gedenken ja, wenns denn sein muß.
    schuld, nein!

    @#7
    genau so ist es, die geschichte schreiben die sieger. und jene schrieben in das grundgesetz(deutschland hat keine verfassung!), daß man über das, was geschehen ist, nicht nachdenken darf. und drohen jenen mit gefängnis.

    wer sich kritisch mit den „tatsachen“ auseinandersetzt, dem werden zwangsläufig fehler in der darstellung auffallen. wir brauchen kritische betrachtungen der vorgänge damals.

    was geschehen ist, ist tragisch. aber in anderen ländern geschieht das noch immer, und wir handeln mit diesen. siehe china.
    und die sowjetunion stand uns in nichts nach.

  13. Auch eine noch so subtil daherkommende „Schuld“indokrination ist eine solche.
    Ich trage keine Schuld am Tod von Juden.
    Übrigens trage ich auch keine Schuld an den Massakern in Alexandria vor tausenden von Jahren. Ich trage auch keine Schuld an den Pogromen im Spanien Isabellas.

  14. Bis gestern, als ich in einem Chat mit besorgniserregender Verwunderung feststellen musste, dass der Begriff Reichspogromnacht den wenigsten Jugendlichen geläufig ist und auch unter dem Begriff der Reichskristallnacht können sich die meisten Jugendlichen selbst in abstrakter Form kaum mehr etwas vorstellen.

    Tja, das kommt davon, wenn man den Begriff „Nazi“ bagatellisiert und jeder freiheitlich-denkende, anständige Bürger schon als Nazis beschimpft werden.

    Ich nehme an, die „Jugend“ bei der Kölner Islamisierungsdemo kann mit diesen Begriffen auch kaum was anfangen. Sie haben es „so gehört“, dass es was schlimmes ist und damit kann man „spießige Leute“ beschimpfen, und unbestraft veprügeln und die Fenster von Schnellrestaurantsketten mit Stein einwerfen, Autos anzünden, und das ist für sie „fun“.

  15. Da Problem sehe ich eher in der Tatsache,daß der Holocaust nie objektiv erforscht worden ist.Von Anfang an galt lediglich die Meinung der Sieger.So kommt es heute immer wieder zu Zweifeln sowohl an der zahl der Opfer als auch an der Tatsache,ob der Holocaust in der heute bekoannten Form überhaupt stattgefunden hat.Warum streuben sich die maßgeblichen Stellen auch nach über 60 Jahren immer noch vor einer endgültigen Aufklärung über den Holocaust?Warum werden nicht Forschungsergebnisse mit einbezogen,in denen gewisse Dinge,welche als Tatsachen hingestellt werden,bezweifelt werden?
    Gerade die BRD-Generation tut sich unheimlich schwer,die eigene Geschichte,und damit meine ich nicht nur das 3.Reich,objektiv aufzuarbeiten.Wir sollten endlich mal begreifen,daß zu deutschen Geschichte nicht nur Hitler,Goebbels,Himmler und Co. gehören,sondern auch Otto der Große,Luther,Humbold und andere.Deutschland hat mit Sicherheit wesentlich mehr Grund auf seine Geschichte stolz zu sein,wie viele andere Länder.Erst wenn wir das endlich in unsere Köpfe kriegen,kann auch dem Antisemitismus und anderen schwachsinnigen Strömungen der Zahn gezogen werden.

  16. Nichts, liegt mir so nahe am Herzen wie unsere Väter u. Großväter die im 2Weltkrieg gefallen sind.

    Gegen das Vergessen

  17. Es ist schon merkwürdig daß für das Pogrom vom 9. November 1938 so gerne der Goebbels zugeschriebene Zynismus „Reichskristallnacht“ verwendet wird. Dieses Pogrom, dem zuvor ein spektakulärer Mord vorausging – das sollte auch nicht vergessen werden – wird gerne mit dem Deutschen Reich in Verbindung gebracht, das nur noch dem Namen nach existierte, denn im November 1938 war auch der 20. Jahrestag der Republik. Es war die Republik, die Hitler möglich machte, und es war die Republik, die ideologische Massenbewegungen hervorbrachte.
    Warum spricht man von „Nazi-Deutschland“ und nicht von der „Nazi-Republik“? Nicht alle Deutschen waren oder sind „Nazis“ und was auch immer darunter verstanden wird.

  18. Ich trauere und schäme mich für unsere Vorfahren.
    Die Juden waren eine Bereicherung in jeder Beziehung.

  19. Wir müssen die Vergangenheit in Erinnerung halten aber sie darf uns nicht handlungsunfähig machen. Das jüdische Volk ist das Volk Gottes – der Islam ist Satans Spucke.

  20. Lieber Sascha!

    Das Problem, was viele Menschen mit der „Holocaust“ Darstellung die aus den Nürnberger Prozessen stammt, das mal als historische Randbemerkung, übernommen von der Sowjetpropaganda, ist die mangelnde objektive Erforschung und das man aus dem Widerspruch zur beim IMT 1946 genannten Zahl, einen Straftatbestand konstruiert hat. Somit ist in Deutschland eine objektive Forschung ausgeschlossen worden.

    Der nächste Punkt, so leid es mir tut das hier sagen zu müssen, ist, das die Reichsprogromnacht in Deutschland, fast eine „zivilisierte“ Veranstaltung (bitte das nicht in den falschen Hals bekommen!!!) war, im Gegensatz zu dem, was in den 30er Jahren in Polen geschah.

    In Deutschland wird so getan, als sei dies nur in Deutschland geschehen. Dem ist nicht so. Aus Polen sind zwischen 1930 und 1939 577.000 Juden ausgewandert (Siehe Akten des internationalen Roten Kreuzes). Die Juden waren in Polen die Volksgruppe die noch vor den Deutschen am meisten zu erdulden hatte. Von den 577.000 sind 340.000 ins Reichsgebiet eingewandert. Josef Goebbels (siehe Tagebücher d. Josef Goebbels, Band 4 der Gesamtausgabe) beschwert sich darüber, das laufend, neben „Volksdeutschen“ auch Juden in ungeahnter Zahl nach Deutschland flüchten.

    Der eigentliche Skandal an der Judenverfolgung sind nicht die paar lächerlichen Holocaust Leugner. Der eigentliche Skandal ist die Leugnung der Mitschuld der Mittäter und der anderen Nationen. Insofern fühle ich mich als Deutscher weder Schuldig noch verantwortlich. Israel unterstütze ich, weil es die einzige Demokratie im Nahen Osten ist. Nicht wegen eines Schuldkomplexes. Ich empfehle wirklich jedem, sich mit der Historie auseinander zu setzen und nciht alles nachzuplappern, was in meist schlecht recherchierten Dokumentationen gesagt wurde. Immer wieder hört man in diesen sog. Dokumentationen: „Hitler hat die Progromnacht veranlaßt“. Das ist gelinde gesagt Geschichtsverfälschung. (siehe wieder Tagebücher, Goebbels sowie Prof. W. Maser: Adolf Hitler, Mythen, Legenden und Wahrheit)

    Ich weiss das diese Tatsachen für einige wieder schwer verdaulich sind, doch wie ein sehr berühmter Historiker einmal sagte:
    Der Historiker ist der Wahrheit verpflichtet, nicht dem Sieger!

    Zu den Nürnberger Prozessen und dem Zustandekommen der Opferziffern (die nie gezählt sondern geschätzt, bzw. von der sowjetischen Propaganda schon im Dezember 1944 bekanntgegeben wurden!), kann man sich in den Akten (den veröffentlichten) und der Dokumentation „Death by Hanging“ von PolarFilm sehr objektiv informieren. Unter anderem spricht dort der ehem. Verfassungsrichter Dr. Stahl.

    Gruß
    Thomas Voß

  21. Die Deutschen machen es sich nicht einfach und schauen nicht nur in die Zukunft […]

    Wer den Islam, den Erzfeind des Judentums, hofiert, schaut ganz gewiß nicht in die Zukunft. Und genauso ist das Auftreten des ZdJ in Deutschland nicht sonderlich hilfreich, dortige hofieren teilweise den Islam genauso.
    Wer keine Wiederholung deutscher Geschichte möchte, muß sich glaubhaft gegen alle Extremismusarten stellen, und genau das passiert gegenwärtig nicht in Deutschland. Wer heute Moscheeneubauten unterstützt, könnte morgen genauso den KZ-Neubau befürworten, denn im Kern unterscheiden sich beide Ideologien marginal voneinander.

  22. #2 Gutmenschophob (10. Nov 2008 09:03)

    „Die Deutschen handeln in der Geschichtsbewältigung doch sehr vorbildlich!

    Wo sonst gibt es Gedenktage für Schandtaten des eigenen Volkes?“

    Das komische ist, dass wir ab und zu als „vorbildlich“ in dieser Hinsicht gerühmt werden, aber partout keiner die Absicht hat, unserem Vorbild zu folgen.

    Das sollte jedem zu denken geben, der noch ein bisschen Rückgrat und Ehre im Leib hat.

  23. Ich wüsste nicht, warum ich dem Ereignis persönlich gedenken sollte. Ich kannte niemanden der betroffen war. Es ist tragisches geschichtliches Ereignis ohne Zweifel, dennoch keinen Grund Trauer zu bekunden. Viel interessanter ist es sich die Umstände anzusehen, die dazu geführt haben und das Umfeld zu betrachten, Lehren daraus zu ziehen oder einfach auch mal mit den Antifanten-Mobs und Propaganda von heute zu vergleichen…

  24. #11 topcruiser

    Ihren Ausführungen ist zuzustimmen, bis auf einen Vorbehalt. Verbrechen kann man nicht „im Namen“ einer Nation begehen. Ein Verbrecher hat für das was er tut individuell zu haften und kann seine Verantwortlichkeit nicht auf eine Gruppe oder ein Volk abschieben. Dieser abendländische Rechtskonsens sollte auch den Deutschen zugestanden werden!

  25. Werter Herr Thomas Voss,

    wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist (sein sollte), habe ich diesen Beitrag nicht mit dem üblicherweise Schuldkomplex-herausfordernden-Fingerzeig geschrieben, sondern lediglich aus Besorgnis daraus, dass, auch dem natürlichen Umstand des ablebens der Zeitzeugen geschuldet, dieser negativ besetzte historische Tag in Vergessenheit zu kommen droht.
    Meine Intention war NICHT Hintergründe und Ursachen zu bestätigen oder zu dementieren, Verbrechen anderer Völker dabei zu benennen und als quasi-Vergleich dastehen lassen zu können (dies soll kein deutend unterschwelliger Vorwurf sein!), sondern einzig und allein auf die erschreckende Tatsache hinweisen, dass sich bald wohl niemand mehr darüber bewusst zu sein scheint.
    Und es sind nicht die >30-jährigen Menschen die dabei meine Besorgnis erregen, sondern es sind vielmehr die <20-jährigen Menschen diesen Landes. Und da ich davon ausgehe, dass ein wohl nicht geringer Teil der Leserschaft diese junge Klientel darstellt, sah ich mich veranlasst an einem 70-jährigen Gedenktag mal wieder an das Gedenken zu appelieren.

    Mit nettem Gruß
    Sascha

    ———————————————-

    Aus mir unerfindlichen Gründen ist der erste Teil der Dokumentation bei Youtube nicht mehr verfügbar.
    Ich habe den ersten Teil deshalb erneut hochgeladen und er ist unter:
    http://www.youtube.com/watch?v=_cohDqAKeSI
    anschaubar

  26. #6 Denker (10. Nov 2008 09:48)

    b?

  27. Viel schlimmer finde ich, dass niemand mehr so richtig weiß, dass am 9. November die Mauer fiel…

  28. Kauft nicht … Leider aus der Vergangenheit nichts gelernt. Heute belagern Linksextremisten Thor-Steinar-Läden, bedrohen Käufer und erzwingen Geschäftsschließungen.

  29. Damals wie heute, SOZIALISTEN.

    Die Deutschen wurden und werden von den diversen sozialistischen Fraktionen missbraucht. Das ist das eigentliche Drama.

    Anstatt sich dieser „Schmeissfliegen“ zu entledigen sitzen wir wie eine „lame duck“ still und erdulden unsere Misshandlung.

  30. Dem Vorwurf, dass den Jugendlichen die Geschehnisse um die Judenverfolgung immer weniger bekannt sind, kann ich nicht folgen. Vielleicht hat der Autor nur die Migranten gemeint, die nicht das Geringste Interesse an deutscher Geschichte und dem Nationalsozialismus haben.

    Während meiner Schulzeit und die unserer Kinder, wurde schwerpunktmäßig der Nationalsozialismus und die Judenvernichtung behandelt. In vielen Orten wird durch Denkmäler, Ausstellungen kontinuierlich an das Verbrechen erinnert. Fragt man die jungen Menschen was sie von der deutschen Geschichte wissen, kommt immer mindestens eine Antwort:“Ja, da war doch die Judenvernichtung…“

    In unserer kleinen Stadt haben die etablierten Parteien ein Gedenkmarsch am 9. November zu den letzten Wohnorten von Juden durchgeführt, dort wurde der Name verlesen (Kinder einer Gesamtschule wurden „zwangsverpflichtet) und eine Kerze aufgestellt. Stolpersteine werden nächstes Jahr in den Bürgersteigen eingelassen usw… Das erinnert an den Kreuzweg – Prozessionen.

    Ganze Generationen wurden durch die Gedenkstätten geschleust. Billionen € wurden an die Opfer gezahlt.

    Regelmäßig erhebt der Zentralrat seine mahnende, stigmatisierende Stimme, wenn auch nur im Entferntesten dem vorgegebenen Holocaust Gedenken und Erinnern nicht entsprochen wird…. Der Wächterrat belehrt die Deutschen was sie sagen dürfen und bedroht jeden mit Existenzvernichtung der sich nicht entschuldigt, sollte er sich mal nicht korrekt geäußert haben.

    Der Holocaust ist zu einem Schult-Kult, zu einer Zivilreligion entwickelt worden. Die deutsche Schuld an der Judenvernichtung wird verkündet wie ein religiöses Bekenntnis und währet ewig.

    Zweifel bzw. Meinungsäußerungen zu den Opferzahlen und der in Nürnberg verordneten Sichtweise, werden strafrechtlich verfolgt.

    Was lernen die Deutschen daraus?

    Nichts!

    Heute werden Andersdenkende, insbesondere Islamisierungsgegner, von Linksradikalen mit Unterstützung der etablierten Politik unter den Augen der Polizei durch die Straßen getrieben und zusammengeschlagen, die Wohnhäuser der Andersdenkenden werden beschmiert, Versammlungsräume werden verweigert, Lokalverbote erteilt, die berufliche Existenz wird vernichtet. Die Andersdenkenden werden von den etablierten Politikern im Schulterschluss mit Verfassungsfeinden in übler Weise beleidigt. Daran beteiligen sich die Medien und selbst Holocaustopfer wie R. Giordano, der es besser wissen müsste, wegen der Erinnerung. Oder hat er es auch schon Vergessen?

    Aktuell haben Linksradikale am Sonntag den 9. Nov. eine Hetz -Demonstration vor der Anwaltskanzlei des Pro Köln/NRW Vorsitzenden M. Beisicht in Leverkusen veranstaltet, vor den Augen der Polizei.
    Wie ihre nationalsozialistischen Vorbilder vor 70 Jahren zogen sie grölend durch die Stadt. Ihre Forderung M .Beisicht habe Leverkusen zu verlassen. Schon von weitem hörte man die menschenverachtenden widerlichen Parolen:
    „- Wir kriegen Dich!
    – Beisicht soll verrecken!
    – Nie wieder Deutschland!
    – Du entkommst uns nicht, wir finden Dich …“

    Die Mahner und demütigen Schuldbekenner des Holocaust, die nicht diese neue Gefahr bekämpfen, haben nichts gelernt aus der Geschichte. Ihr Erinnerungskult wirkt wie eine hohle Worthülse und ist heuchlerisch.

    Dieser Gewalt öffentlich entgegenzutreten, ist die angemessene politische Handlungsweise einer Holocausterinnerung. Die Holocaustopfer können wir nicht mehr retten, aber neue Opfer verhindern.

  31. @ Antidote
    Genau richtig!Warum meiden wohl alle linken das Wort Nationalsizialisten wie der Teufel das Weihwasser?Genau,weil die einen wie die anderen Sozialisten sind,welche stets am Untergang unseres Volkes feilten bzw. feilen!

  32. … Dieser Artikel ist SO nicht das Niveau das ich hier kenne!
    Ich bin 17 Jahre alt, Oberstufenschüler und kenne mich sehr gut mit der Geschichte aus.
    Es ist richtig, dass viele meiner Jahrgangskollegen nicht viel bis nichts über diese Vorkommnisse wissen, aber das liegt nicht an den Schülern, die sich schon durch die Abschlussprüfungen 10 schlagen müssen.
    Ich, als Realschüler, habe sogar „ausversehen“ die Deutsch-Prüfung fürs Gymnasium bekommen!

    Als Schüler hat man heutzutage nicht mehr die Zeit nach Themen zu fragen, man lernt sie oder man muss es in der ohnehin schon knappen Freizeit selbst machen.
    Sobald alle Lehrer einen neuen Lehrplan bekommen, welcher nicht so eng ist, nicht durch Zentralabi und Abschlussprüfung verzurrt ist, ab dann kann man anfangen die Schüler verantwortlich zu machen!

    Und ganz ehrlich:
    Was damals passiert ist, ist nicht wirklich mein Problem.
    Wieso???
    Weil ich dafür nichts kann!!!
    DAS HAT SELBST ADOLF BURGER, ÜBERLEBENDER VON MEHREREN KZ’S GESAGT!!!!!
    Der alte Mann, der bei Stefan Raab mal zu sehen war als Gag, der mit dem Film „Die Fälscher“.
    Solang ich, oder wir, es nicht genauso machen, haben wir nichts stärker zu bedenken, das Judenpogrom war schrecklich, aber damit hat unsere Generation nichts mehr zutun!
    Ich bin eigentlich dabei einen Thriller, IN MEINER EBENSO KNAPPEN FREIZEIT zu schreiben, über das, was und 2017 erwarten kann, aber durch die Verunglimpfung von Schülern hier werde ich aufgehalten.

    Semper Fi

    Lt.Col.

  33. Weis jemand, warum nicht schon 1933, sondern erst 5 Jahre nach der Machtergreifung 1938, die „Kristallnacht“ stattfand? ( Bitte mit Quellenangabe)
    Kann jemand bestätigen (bitte mit Quellenangabe), dass die Juden, bis 1941 regulär aus Deutschland ausreisen konnten und kann mir jemand sagen, ob man diese Fragen in Deutschland, so noch stellen darf?

  34. Dieses Vergessen ist doch Teil der Pläne der LinkInnen!
    Der AntiFASCHISMUS hat doch sowieso schon längst religiöse Züge und Hitler ist der Teufel dabei.
    Über den soll man gar nicht zu viel wissen.
    Und je weniger die Leute bescheid wissen, desto weniger wissen sie auch, was denn nun politisch noch korrekt ist, und was schon tabu ist.
    Und das lässt sie mit einer gewissen ängstlichen Grundhaltung leben, durch die sie leichter zu regieren und zu manipulieren sind.
    Darum gibt es doch auch kaum noch Geschichte in den Schulen.

  35. Geschichte gibt es schon, aber meine Lehrerin an der Realschule war 68erin und mein Geschi- und Polilehrer an der Oberstufe isn Möchtegern-68er, is halt zu jung dafür, aber denkt so.
    Vonwegen „Kein Kölsch für Nazis“

  36. #20 Thomas Voss (10. Nov 2008 11:42) Immer wieder hört man in diesen sog. Dokumentationen: “ Hitler hat die Progromnacht veranlaßt”. Das ist gelinde gesagt Geschichtsverfälschung.

    Das ist ja wohl der Hammer, was Sie da schreiben! Ob nun Hitler unmittelbar selbst den Befehl gegeben hat oder nur einer seiner Komplizen, welchen Unterschied macht das noch? Es ist völlig irrelevant!

    Lieber Herr Voss, an solchen Aussagen erkennt man, daß sie ein NS-Fuzzi sind: Sie instrumentalisieren historisch belanglose Details, um das verbrecherische NS-Regime schönzureden!

    Aber ich muß Sie enttäuschen: Ihr Ziel, mich und viele andere PI-Leser zu überzeugten Nationalsozialisten umzuerziehen, wird scheitern!

    Glauben Sie nicht?

    Also, wenn solche Typen wie Sie in der Pro-Bewegung mitmischen, dann wähle ich doch lieber wieder DIE GRÜNEN. Denn das, was Sie hier veranstalten, das geht nicht, das kann ich nicht akzeptieren.

    Sie versuchen, hier auf PI neue Mitglieder für Naziorganisationen zu rekrutieren.

    Das mache ich nicht mit. Ich kämpfe doch nicht gegen die Islamisierung, um anschließend im Vierten Reich zu landen!

    Nie wieder Faschismus!
    Hitler in die Mülltonne!

  37. #39 Mastro Cecco

    Mein lieber Herr Mastro Cecco !

    Allein die Aussage,

    „Das ist ja wohl der Hammer, was Sie da schreiben! Ob nun Hitler unmittelbar selbst den Befehl gegeben hat oder nur einer seiner Komplizen, welchen Unterschied macht das noch? Es ist völlig irrelevant!“

    disqualiziert Sie. Es geht Ihnen nicht darum was ich geschrieben habe, denn den Inhalt zweifeln Sie nicht an, sonst hätten Sie mich widerlegt, sondern das ich es geschrieben habe!
    Jenes zeugt wiederum davon, wes Geistes Kind Sie sind. Als Grüner können Sie wahrscheinlich nicht anders, als auf historische Fakten mit der Nazikeule und Beleidigungen reagieren. Für Kommunisten und Stalinisten wie Sie ist natürlich das historische Detail irrelevant, wie Sie schreiben. Für mich als historisch forschenden Menschen nicht! Für mich ist jedes Detail wichtig. Denn nur so kann ich mir ein Bild des Ganzen machen.
    Bitte lesen Sie einmal was Sie für einen absurden Blödsinn verfaßt haben. Sie betreiben puren „faschismus“. Kein einziges Faktum nennen Sie. Sie unterstellen, diffarmieren und ignorieren. Sie haben alle eigenschaften eines echten Linksfaschisten.

    Viele Grüße
    Thomas Voß

  38. #35 Patriot100

    Wichtig ist, sich mit der Person Hitler erst einmal objektiv auseinander zu setzen und ihn nicht als „Monster“ dem man alles andichten kanne, sondern als historische Person zu begreifen. Nur so kann man sich ein Bild der Geschehnisse machen und im endeffekt begreifen, was zum industriellen Massenmord an den Juden Europas führte.

    Die Struktur der Partei „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“, kurz NSDAP, und somit ab 1934 auch des Deutschen Reiches, basierte auf dem Prinzip: Wir arbeiten dem Führer entgegen.
    Das bedeutete, das jeder Gauleiter, Parteigruppenleiter oder HJ Führer seine Interpretation dessen, was er für „Führers Willen“ hielt, ausübte. Hitler selbst äußerte z.B. 1936 gegenüber Lady Unity, einer Britin die bis 1939 zum engsten Kreis gehörte, „Wenn ich gewußt hätte, das ich einmal Reichskanzler werde, hätte ich auf das schreiben von Mein Kampf verzichtet (s. Aufzeichnungen Unity, sowie TB J. Goebbels u. Prof. W. Maser: Hitler, Mythen Legenden und Wahrheit). Diese Aussage scheint zuerst nicht zur Thematik zu passen, ist jedoch ein wichtiger wichtiges Detail im späteren Verlauf der Geschichte. 1936 wurde im Zuge der in Deutschland stattfindenden Olympischen Spiele die Drangsalierung der Juden fast vollständig eingestellt. Diese Anweisung kam von Hermann Göring mit Bezug auf direkten Befehl Hitlers. Dagegen opnierte Josef Goebbels, der die Antijudenpolitik als eines der wichtigsten Propagandainstrumente benutzte. Bis 1938 gab es zwar Repressalien, aber die wichen nicht wesentlich von der Verfolgung in Polen oder der Tschechoslowakai ab. 1938 forcierte der innerparteiliche Machtkampf zwischen Göring auf der einen und Himmler/Goebbels auf der anderen Seite, das erneute aufflammen der verschäften „Judenpolitik“. Auffällig ist die Zeit von 1936 bis 1938, in der Goebbels in seinen Tagebüchern darüber klagt, das der „Führer“ anscheinend die Sache mit den Juden zu sehr schleifen läßt und nicht mehr als wichtigstes politisches Ziel sieht. So kommt es, gegen den Willen des „Führers“, der eigentlich „Ruhe im Karton“ haben will, wegen der anstehenden Münchner Konferenz und den Verhandlungen zur Tschechei Frage am 29. September 1938, erst ab Oktober 1938 wieder zu erheblichen Drangsalierungen der jüdischen Bevölkerung im Reichsgebiet.
    Am 07. November 1938 sieht Goebbels seine Chance für gekommen: In Paris verübt der jüdischstämmige Herschel Grynszpan ein Attentat auf den Deutschen Botschafter, von Neurath. Goebbels schaltet schnell und macht daraus eine Verschwörung gegen Deutschland und inszeniert gemeinsam mit Himmler die sog. Reichskristallnacht. Eigentlich ist es eine „Reichskristallwoche“ denn die Ausschreitungen beginnen schon am 08. November 1938 und enden am 13. November 1938.

    Gruß
    Thomas Voß

  39. #30 Bernie: Also die Verfolgung von den Juden in Nazi-Deutschland war nichts im Vergleich mit der Verfolgung von den Deutschen durch die boesen Juden, nicht wahr?

  40. #42 liberda

    Wo hat er das denn geschrieben? Das ist eine merkwürdige Aussage. Immer wieder werden hier Sachen unterstellt die weder aus dem Geschreibenen interpretiert noch dem Inhalt nach geschrieben wurden. Vielleicht sind hier einige einfach des Lesens nicht mächtig oder leiden am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom? Es ist wichtig genau zu lesen und zu verstehen was Worte sagen, nicht halb lesen und dann hineininterpretieren, was man gern lesen möchte um dann gegenan zu stänkern.

    Gruß
    Thomas Voß

  41. #43 Thomas Voss (11. Nov 2008 10:13)

    Es ist leider so, daß auch hier vollkommen irrational mit dem Thema umgegangen wird.

    Man kann selbst hier nicht einfach, vollkommen ohne Wertung, so wie Du dies immer tust, Fakten schreiben, sofort setzt das Geschrei an, siehe ein paar Postings weiter oben.

    Es ist immer wieder interessant Beiträge von Dir zu lesen. Und Deine Entscheidung, hier keine Gastbeiträge zu schreiben kann ich gut nachvollziehen, sich mal wirklich mit dem Thema auseinandersetzen, wollen die meisten nicht,und das Geschrei wäre unerträglich.

    Die Leute sind halt alle gut „erzogen“ worden.

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