Antisemitismus ist ein Phänomen der Vergangenheit? Mitnichten! Es gibt zahlreiche modern verpackte Spielarten des Judenhasses: Die links-gutmenschliche Besorgnis um ein „freies Palästina“ bis hin zum links-politischen Antizionismus. Daneben aber auch den Dhimmi-international unterwerflerischen, vorauseilenden Gehorsam unter den Islam und seinen Antisemitismus in den Vereinten Nationen. Zudem die immer noch vorhandenen Ressentiments gegen die Juden und ihr „böses“ Altes Testament, das vom „lieben“ Neuen Testament abgelöst wurde.

In diese Gruppierung fällt genauso die atheistisch-aufklärerische, pseudowissenschaftliche AT-Kritik, von Leuten, die der Materie zwar fern sind, aber dennoch alles über die Bibel zu wissen glauben. Auch dort steht das Volk Israel und sein Gott als böse Negativ-Folie zu uns – den Guten – da. Und am Ende steht hinter all den Spielarten eben doch das klassische Feindbild vom durchtriebenen Juden.

Der Historiker Arno Lustiger zählt in der Welt einige der gängigsten, aber dennoch meist totgeschwiegenen, Judenhass-Varianten auf:

Der Hass auf Juden ist so alt wie die jüdische Diaspora. Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschieden Arten, Facetten, Begründungen und Bezeichnungen für dieses Phänomen. In Tausenden von Büchern wird es untersucht und begründet. Der von Wilhelm Marr erfundene Begriff Antisemitismus ist falsch, weil mit ihm nicht alle Semiten, sondern nur Juden gemeint sind. Schon immer waren Judenfeinde flexibel in der Auswahl ihrer Argumente, die sie ständig den Umständen und dem jeweiligen Zeitgeist anpassten. Es gab die antike Judaeophobie, den kirchlichen und islamischen Antijudaismus, die rassistische, links- und rechtsgerichtete Judenfeindschaft, wie auch den mörderischen, nazistischen Antisemitismus, der Millionen von Juden das Leben kostete. Da nach dem Holocaust offener Antisemitismus kurzfristig nicht mehr opportun war, versteckt er sich heute hinter der Maske des Antizionismus.

(…)

Im 19. Jahrhundert verbreiteten Adolf Stoecker, Hermann Ahlwardt, Paul de Lagarde, Graf Gobineau und andere in ihren Büchern judenfeindliche, teils rassistische Ideen. Im Reichstag agitierten Abgeordnete der „Antisemitischen Partei“ gegen ihre jüdischen Mitbürger. Im Jahre 1879/1880 gab es den sogenannten „Berliner Antisemitismusstreit“. Der Historiker und Nobelpreisträger Theodor Mommsen polemisierte heftig gegen Heinrich von Treitschke, der die Parole „Die Juden sind unser Unglück“ prägte.

(…)

Wie sieht es mit dem Antizionismus aus? Der Sechs-Tage-Krieg entfachte eine Welle von antizionistischen Reaktionen, der eine Entsolidarisierung des linken Lagers mit Israel in der ganzen Welt folgte. Sie lässt sich bis heute beobachten. Im August 1967 schrieb Martin Luther King einen „Brief an einen antizionistischen Freund“: Du erklärst, dass Du kein Judenhasser bist, sondern bloß „Antizionist“, aber Du sollst wissen: Wenn Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – dies ist Gottes eigene Wahrheit. Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt ein dunkler Fleck auf der Seele der Menschheit.“

(…)

Die sowjetische Variante des Antisemitismus im Jahre 1975 verabschiedete die Uno die Resolution Nr. 3379, die den Zionismus als Rassismus brandmarkte. Die Sowjetunion, zusammen mit allen Staaten des Ostblocks, der islamischen und der Dritten Welt, hatte für diesen Beschluss gestimmt, nur 25 sprachen sich dagegen aus. Erst 1992 wurde dieser schändliche Beschluss er von der Uno widerrufen.

Der Antizionismus der Araber aber bleibt. Am 4. November 1942, vor 66 Jahren, wurde Rommels Afrika-Korps vor el-Alamein geschlagen. Kurz vorher wurde unter Befehl des SS-Obersturmbannführers Walter Rauff das „Einsatzkommando Ägypten“, das dem Afrika-Korps unterstellt war, gebildet. Rauff war Erfinder der großen, zu mobilen Gaskammern umgebauten Lastwagen, in welchen ein Jahr früher Tausende von Menschen in Russland und in Serbien auf qualvolle Weise ermordet wurden. Rauff bekam die Befugnis, „gegenüber der Zivilbevölkerung Exekutivmaßnahmen zu treffen“. Gemeint war der Massenmord an den Juden Palästinas, der mit dem Mufti el-Husseini, dem Freund Hitlers und Himmlers, vereinbart war und an welchem sich die Araber aktiv beteiligen sollten.

Im gesamten Nahen Osten wäre dann ein judenreines deutsches Protektorat „Großarabien“ gebildet worden, dessen Staatschef el-Husseini geworden wäre. Rauffs Killer zogen mit der Rommel-Armee bis nach Tunesien weiter. Die verbündete italienische Armee verhinderte aber den Massenmord an den 80 000 Juden des Landes. Rauff und seine Killer entkamen später nach Italien, 250 000 deutsche Soldaten gingen im Mai 1943 in die Kriegsgefangenschaft. Rommel wurde zum Selbstmord gezwungen.

Der Kriegsverbrecher el-Husseini ist bis heute das glühend verehrte Idol der arabischen Massen. Er war während des Krieges Oberster Feldgeistlicher aller muslimischen SS-Divisionen und unerbittlicher Feind der Juden, nicht nur in Palästina. Er ist auch Ideologe des genozidalen Judenhasses aller Islamisten von heute, einschließlich Hamas und Hisbollah.

Angesichts dieser arabischen Kollaboration mit den Massenmördern der Schoah ist der Vergleich des Lebens der Palästinenser in den besetzten Gebieten mit dem Vegetieren und der Ermordung der todgeweihten Juden in den Ghettos Europas eine Unverschämtheit und das Produkt einer vielleicht wissentlichen Ignoranz. Diese Behauptungen schmerzen und beleidigen uns, die Überlebenden der Schoah, besonders. Der Krieg im Nahen Osten wird beendet sein, wenn die Palästinenser die Waffen niederlegen. Wenn die Israelis dasselbe täten, dann gäbe es kein Israel mehr. Das sollten Norbert Blüm, die Bischöfe Gregor Maria Hanke und Walter Mixa und andere, die das Leben der Palästinenser mit den Judenghettos vergleichen, bedenken. Sie sollten sich lieber um die schleichende Entchristianisierung des Heiligen Landes durch Flucht ihrer Glaubensbrüder aus dem Nahen Osten kümmern. Ferner ist ihnen zu raten, genauer auf den Vorwurf der Islamophobie zu achten.

Die arabische Propaganda erfand diesen Begriff, der eine Assoziation mit der Verfolgung der Juden herstellen soll.

Eine erfolgreiche, von den Mainstream-Medien meist mitgetragene Propaganda, bei der nur zu viele allzu gern mitmachen, bedient sie doch die eigenen antijüdischen Ressentiments, auch in Deutschland. Die Zukunft sieht erst recht besorgniserregend aus.

Wie wird es weitergehen? Im September 2001 fand im südafrikanischen Durban die dritte Konferenz der Uno gegen den Rassismus statt. Sie artete zu einem Festival des antiwestlichen Extremismus und des Judenhasses aus. Der Zionismus wurde dort als die gegenwärtige Form des Nazismus und der Apartheid verurteilt. Die nächste Konferenz wird vom 20. bis 24. April 2009 in Genf stattfinden. Es wird eine Steigerung des Skandals von Durban geben. Dort entartete der Antirassismus zur Ideologie der totalitären Bewegungen, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen. Die Diktaturen und Despotien, wie Libyen, Pakistan, Iran, Saudi Arabien, Algerien; Kuba, Venezuela usw. haben mit ihrer automatischen Mehrheit die Macht in den UN-Institutionen übernommen. Es entsteht eine neue Inquisition, die den Begriff „Verunglimpfung der Religion“ erfunden hat, natürlich nur der islamischen. Auf diese Weise wird der Antirassismus für den Obskurantismus und Islamismus missbraucht, der die weitere Unterdrückung der religiösen Minderheiten und der Frauen zur Folge haben wird. Mehrere Staaten, wie die USA, Kanada und Israel werden an dem in Genf geplanten Verrat an menschlichen Werten, wie Meinungs- und Religionsfreiheit, nicht teilnehmen. Wie wird sich die deutsche Regierung verhalten? Wir dürfen gespannt sein.

Der klassische europäische Antisemitismus ist übertüncht, umbenannt und verboten, aber nicht überwunden, weil die Ressentiments, die dazu geführt haben, immer noch nicht überwunden sind. Angefangen bei der bewusst auf den Nachweis der Gewalttätigkeit ausgerichteten Fehlinterpretation alttestamentlicher Bibeltexte, ohne Anbetracht der historisch-kritischen Zusammenhänge, oft untermauert mit judenkritischen neutestamentlichen Aussagen, die übrigens so kritisch sind, weil die Leute, von denen diese Texte stammen, wie Jesus selbst auch, israelische oder griechischsprachige Juden waren, die sich gegen ihre alte Gemeinde abgrenzen mussten.

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46 KOMMENTARE

  1. Siehste, das kommt davon, wenn man den Hitler nicht seine Arbeit tun lässt. Hätten die Alliierten damals nicht so überzogen auf den Überfall Deutschlands auf Polen reagiert, nämlich mit einer Kriegserklärung und einem, zugegebenermassen komischen Krieg, dann würde es heute gar keine Palästinenser geben, denn die erfanden sich ja erst so um 1973 herum, als Antwort darauf, dass die Briten grosszügigerweise ein kleines Stückchen britischen Mandatsgebietes den überlebenden Juden als Heimat gaben, als Anerkennung, dass sich nicht alle hatten vergasen lassen und die ansässigen Ziegen- und Schafhirten anschliessend gegen den neuen Staat Israel in den Kampf zogen, wobei sie ganz vergassen, den eigenen zu errichten, auf dem Gebiet, das ihnen die UNO zugesprochen hatte. Aber die Gier war eben zu gross, damals, der Ziegen- und Schafhirten. Nun sitzen ihre Urenkel flennender- und mordenderweise in Flüchtlingslagern herum und warten auf das „Essen auf Rädern“ das ihnen die UNO liefert und die deutschen Enkel der Vergasungslagerbetreiber und die, die es leider nicht werden konnten, weil die mit Kriegsende ihre Arbeit einstellen mussten, die sind nun voller Trauer und Solidarität und verfluchen das Pech ihrer späten Geburt, denn wie gerne hätten sie die Juden damals selbst erledigt. Aber zum Glück gibt es ja die Palästinenser, mit denen man sich solidarisieren kann, denn die kämpfen es natürlich besser aus. Und wie gerne würde man mit ihnen mitkämpfen aber, aber, das Studium oder der bürgerliche Beruf, die verlangen eben Opfer. Und an die sollte man immer wieder mal erinnern, wie auf dem Foto, damit die Welt nicht vergisst, was sie dem Hitler angetan hat. Denn, wie geschrieben, hätte man den seine Arbeit tun lassen….(Das war Sarkasmus, ich schreibs zur Sicherheit hin.)

  2. Lustiger weis, was er sagt und ich kann nur zustimmen.
    Weer aus der geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

  3. die „faschisten“ von der anti-fa sind antisemiten. ganz ohne zweifel. da treffen sich diese linksextremistischen stalinisten mit den nationalsozialisten.
    „faschisten“ setze ich in anführungszeichen, weil die begrifflichkeiten, obwohl überall und ständig so gebraucht, nicht stimmen:
    der faschismus war eine rein italienische form einer rechts-extremen diktatur, die unauflöslich mit dem namen mussolini verknüpft ist und den begriff der faschi von den reisigbündeln der lictores, den fasci, im römischen reich ableitet. die fasci waren vor ca 2000 jahren insignien der macht eben dieser lictores, die diktatorische regierungsvollmachten hatten.
    der mussolini-faschismus ist nicht identisch mit dem national-sozialismus, der von der antifa eigentlich gemeint ist. der faschismus war ja auch bei weitem nicht so grauenhaft wie der national-sozialismus. letzterer begriff wird aber von den linksextremisten gemieden wie das weihwasser vom teufel: weil da „sozialismus“ drinsteckt und permanent daran erinnert, was auch faktisch stimmt, daß stalinismus und hitler-sozialismus verschiedene ausprägungen der selben ideologie sind. abzulesen auch an den folgen.

  4. “Die Juden sind unser Unglück”

    Gibt es nicht einen „Integrationsminister“ der sagte: „die Türken sind ein Segen“ ?
    Hört sich irgendwie alles gleich an, finde ich.

    Lustig sind auch immer die Forderungen nach einem binationalen Staat Israel, in dem Palästinenser friedlich neben Juden leben, natürlich in Tel Aviv, Haifa und Netanya, aber Juden sollen nicht in der Westbank leben dürfen.

  5. #3
    die “faschisten” von der anti-fa sind antisemiten. ganz ohne zweifel.

    Echt?
    Und rennen dann am Anfang des Schwarzen Blocks mit Israelfahne rum.
    Nee, ganz so einfach ist das nicht.

    Vielleicht ist es doch besser die Welt in Gut und Böse zu teilen, ganz im Gegensatz zu den Schlauen, die dies als primitiv bezeichnen und Gut und Böse in ganz ganz viele Facetten aufteilen, damit man eins nicht mehr vom andren unterscheiden kann.

    Schönen 1.Advent noch! 🙂

  6. Ich glaube, dass es noch in 100 Jahren den Staat Israel geben wird.
    Deutschland aber schon längst nicht mehr!

    In der Geschichte von Israel sehen wir, dass verschiedene Völker und Reiche die Juden vernichten wollten. Wo sind sie nun alle?
    Alle sind weg, nur Geschichte und Wüstensand.

    Auch NAZIS wollten ein 1000jähriges Reich gründen und die Juden ausrotten!
    Das Ergebnis kennen wir alle.

    Egal was die Palästinenser und deren Freunde an Abartigkeiten unternehmen mögen, am Ende werden sie alle scheitern. Die Lösung liegt nur im Frieden.

    Mein ehemaliger jüdischer Arbeitskollege (Hochschulabschluss) hat mir mal gesagt:
    „Der jüdische Gott (JHVH, Adonai) an den wir glauben ist ein lebendiges Wesen, das über die nötigen Kräfte verfügt, um unsere Feinde zu besiegen. Die Seinen werden von IHM beschützt und gesegnet und das seit tausenden von Jahren“.

    Ist das Mythologie, Geisteskrankheit oder was anderes?

    Baruh habam.

  7. Mal sehen wann die Musels die Teilautonomität für muslimisch okupierte Gebiete beanspruchen.


    Freies Islamisches Neuköln

    Befreites Islamisches Marksloh

    Mullah Staat Frankfurt Hausen

  8. Zu dem Graffitto oben:

    Es muss jedem klar sein, dass man die „Nazikeule“ in verschiedenste Schlagrichtungen anwenden kann.

    #7 elohi_23 (30. Nov 2008 11:15)

    „Ich glaube, dass es noch in 100 Jahren den Staat Israel geben wird.
    Deutschland aber schon längst nicht mehr!“

    Spätere Historiker werden das dann darauf zurückführen, dass die Bundesdeutschen auch lieber „pro-israelisch“ waren als „pro“ ihrer eigenen Heimat.

  9. @PI
    Wir bräuchten mal eine Seite wo genau beschrieben steht wie sich Israel über die letzten 150 Jahre entwickelt hat.
    Laut Mark Twain war das ein faktisch leeres, fast nicht genutzter Landstrich!
    Dan kamen die Juden und bauten das Land auf.
    Araber zogen aus den Nachbarländern zu, weil es plötzlich was zu verdienen gab.

    Es bräuchte eine Seite wo verlässlich genau steht wie Israel in diesem Zeitraum – bis zur Staatgründung – entstand.

    Sonst stehlen uns die Muslime auch noch unser Land mit der unverschämten Behauptung „Sie hätten es aufgebaut“
    Hört man doch heute schon.

    PI: Sehr empfehlenswert: Alan Dershowitz: Pladoyer für Israel: Warum die Anklagen gegen Israel aus Vorurteilen bestehen . Da steht alles drin.

  10. #8 D@ (30. Nov 2008 11:44)

    Was ich an dem Ganzen einfach nicht verstehe : warum gibt es diesen Haß auf Juden?

    Antwort:

    das weiss niemand so richtig, aber ich tippe darauf dass es eine tiefenpsychologische Abwehrreaktion unserer niedersten Instinkte auf den Juden ist, der mit seinen zehn Geboten und mit seinem allessehenden Gott den Maßstab für gut und böse gesetzt hat.

    Das ist natürlich bloß Theorie, aber ich finde sie passt gut zu dem Relativismus der bei unseren Linken zur Zeit so populär ist.

  11. An #11

    Ich bin mehr „pro meine eigene Heimat Deutschland“ als „pro-israelisch“.

    Es gibt ja schließlich verschiedene Historiker. Vielleicht nenne mich manche nur „ein Realist mit Weitsicht“!

  12. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen…
    Auch das Buch Behauptungen und Tatsachen-Der israelisch-arabische Konflikt im Überblick von Mitchell G. Bard
    ist sehr gut!

  13. #14 Magtnifikat
    Das mit dem Boyjottaufruf des Muslimmarktes geht völlig in Ordnung. Dann sehen die Muslime welche Technologie von Israel ausgeht – und ich wette, jeder Moslem hat ein verdecktes Bauteil in seinen elektronischen Geräten – vllt. sogat in der Gebetsruf-Uhr im Wohnzimmer. Was wird außer Datteln, Feigen und Gemüse aus den islamischen Ländern noch exportiert?????
    Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem Diakon. Warum ist die Kirche so unterwürfig gegen den agressiven Islam, war meine Frage. Antwort: Wir müssen Toleranz vorleben und dann wird auch der Islam unserer Kirche mehr Verständnis entgegenbringen müssen! Mann oh Mann! Das war das Ende der Fragestunde.

  14. ACHTUNG!!! Ich will nicht für Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ werben noch identifiziere ich mich mit dieser Schrift oder den Nationalsozialismus.

    Ich will hiermit lediglich darauf hinweisen, dass auf der Internetseite „Radio-Islam“ Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ komplett in deutscher Sprache zu lesen ist.
    Diese Seite hat ganz offensichtliche Sympathien für dieses Werk und den Verbrechen der Nazis an den Juden.
    Wer es nicht glaubt:

    http://abbc2.com/historia/hitler/mkampf/ger/index.htm

    Wie gesagt: Die Seite heißt Radio-ISLAM

  15. Der moderne Antisemitismus kommt ja heute daher in der Verpackung der „legitimen Isrealkritik“, was mehr oder weniger darauf hinausläuft, dass die „Isreal Kritiker“ sich einen jüdischen Staat ohne die Juden wünschen. Natürlich dürfen die Juden, man ist ja „human“, die nach dem Massaker der muslimischen Araber noch übrig bleiben, entweder nach Europa oder die USA auswandern oder aber ein „Dhimmi-Dasein“ nach den Gesetzen der Scharia fristen.

    Und das von den linken Medien Mantra mäßig bemühte “Volk der Palästinenser”, und deren “Landraub durch die bösen Juden/Israelis” ist ohnehin nur eine Erfindung der Linken, der mit ihnen verbündeten Medienlandschaft und der Araber.

    Es ist ja allgemein bekannt dass die Ikone der Linken, Marl Marx, nur wenig Sympathien für die Gemeinschaft hegte, aus der er stammte.

    In einem Text aus dem Jahre 1854!! jedoch hat sich Marx intensiv mit dem Schicksal der Juden befasst, die im „Heiligen Land” zur damaligen Zeit lebten. Seltsamerweise erweist sich dieser Text als der einzige von seiner Hand, in dem er ein wenig Sympathie für die Seinen bekundet.
    Lesen wir also diesen Artikel, der den Juden Jerusalems gewidmet ist:
    [Beginn Zitat Marx]
    „Die Muselmanen, die ungefähr einen Viertel der Gesamtheit (der Bevölkerung) ausmachen und aus Türken, Arabern und Mauren (Mooren) bestehen, sind natürlich die Herren in jeder Hinsicht, denn sie sind in keiner Weise durch die Schwäche ihrer Regierung in Konstantinopel beeinträchtig. Das Elend und die Leiden der Juden von Jerusalem sind ohnegleichen. Sie bewohnen das schmutzigsten Viertel der Stadt – das „hareth-el-yahoud” (Judenviertel) genannt wird – das Müll(-, Mist und Abfall)viertel der Stadt, zwischen dem Berg Zion und dem Berg Moriah (Tempelberg) gelegen, wo sich ihre Synagogen befinden. Sie sind das konstante Objekt muselmanischer Unterdrückung und Intoleranz, beschimpft von den Griechen, verfolgt von den Römisch-Katholischen. Sie leben nur von den spärlichen Almosen ihrer europäischen Brüder. Die Juden sind jedoch keine Einheimischen, sondern aus verschiedenen, entfernten Ländern. Und von Jerusalem sind sie angezogen lediglich durch den Wunsch, im Tal von Josephat zu wohnen und genau an dem Ort zu sterben, wo der Erlöser erwartet wird. „Sie widmen sich ihrem Tode”, sagt ein französischer Autor, „sie beten und leiden. Den Blick gerichtet auf diesen Berg Moriah (Tempelberg), wo sich einst der Tempel von Libanon erhob und dem sich zu nähern sie sich nicht getrauen, beweinen sie das Schicksal Zions und ihre Zerstreuung über die Welt”.
    [Ende Zitat Marx]

    Nebenbei erfahren wir von Marx, dass die Stadt Jerusalem eine Bevölkerung von 15000 Seelen umfasste; davon waren 8000 Juden und 4000 Muselmanen (Araber, Türken und Mauren).
    Was, Wie.. im Jahre 1854 leben doppelt so viele Juden in Jerusalem wie Muselmanen. Wie ist das mit dem angeblichen “Landraub” der Juden in Einklang zu bringen?

    Und um ihren Antisemitismus zu kaschieren, strapazieren diese Linksfaschisten immer wieder den Begriff vom „israelischen Landraub“, dem „Unrecht“ dass die Israelis den „armen, unschuldigen Palästinensern“ auch heute noch antun.

    Israel als Staat ist jedoch nicht von den Juden gegründet worden, sondern von der internationalen Staatengemeinschaft, mit UN-Resolution Nr. 181, vom 29. November 1947.

    Insofern gibt es keine Frage nach dem Existenzrecht Israels, also kann dieses Recht auch nicht verhandelbar sein.
    Ein palästinensischer Staat sollte gleichzeitig gegründet werden, aber die Araber haben sich geweigert, weil sie den Staat der Juden vernichten und auf dem gesamten Gebiet herrschen wollten. Ein Staat der Palästinenser ist von den arabischen Herrschern und von den Einwohnern niemals vorgesehen gewesen, sonst hätte bis 1967 auf den Gebieten Gaza und Westbank einer gegründet werden können. Das ganze Gebiet sollte arabisch werden, die Juden vertrieben oder ermordet. Eine Vereinigung mit Jordanien ist ebenfalls angestrebt, wie es im Phased Plan festgelegt ist. Wenn heute ein Hamas-Vertreter wie Khaled Mashaal erklärt, man begnüge sich mit einem palästinensischen Staat auf dem Gebiet von West Bank und Gaza, bedeutet das einen ersten Schritt in der Eroberungspolitik.

    Da aber ohne die Anerkennung Israels durch die palästinensischen Funktionäre die internationale Staatengemeinschaft einem Staat Palästina nicht zustimmen wird, ist dieser erste Schritt für Khaled Mashaal nicht aktuell.

    Er spricht immer nur von Rechten gegenüber Israel, das Unrecht tue, von legitimen Forderungen. Er zeigt keine Einsicht, daß Rechte gegen Rechte zu verhandeln sind. Statt dem Khaled Mashaal einfach klarzumachen, daß es zum Existenzrecht Israels nichts zu verhandeln gibt, fragen unsere westlichen Politiker in der Regel nach, unter welchen Bedingungen die Hamas das Existenzrecht anerkennen würde.

    Oft geht das einher mit der Behauptung, daß die Palästinenser bereits den Staat Israel anerkannt, aber dafür ihrerseits keinen Staat bekommen hätten.

    Die Palästinenser haben jedoch Israel niemals offiziell anerkannt. Es gibt zwar einen Brief des Terror-Chefs Yasser Arafat, mehr nicht.

    Zuständig für eine gültige Anerkennung ist allein der palästinensische Nationalrat. Hinzu kommt, daß es in der Fatah ebenfalls einflußreiche Kreise gibt, die sich seit der Zweiten Intifada nicht mehr an den Brief von Yasser Arafat gebunden fühlen. Faruq al-Qaddumi, der Mitbegründer der Fatah, sagt solches der Zeitung Al-Bayan, in Dubai, bereits am 7. Oktober 2002.

  16. Man vergleiche den Zwergenstaat Israel(ist nur ungefähr nur so groß wie das Bundesland Hessen) mit den arabischen Staaten.
    Warum gönnt man den Juden nicht dieses Fleckchen Erde???

  17. Der klassische europäische Antisemitismus ist übertüncht, umbenannt und verboten, aber nicht überwunden, weil die Ressentiments, die dazu geführt haben, immer noch nicht überwunden sind. Angefangen bei der bewusst auf den Nachweis der Gewalttätigkeit ausgerichteten Fehlinterpretation alttestamentlicher Bibeltexte, ohne Anbetracht der historisch-kritischen Zusammenhänge, oft untermauert mit judenkritischen neutestamentlichen Aussagen, die übrigens so kritisch sind, weil die Leute, von denen diese Texte stammen, wie Jesus selbst auch, israelische oder griechischsprachige Juden waren, die sich gegen ihre alte Gemeinde abgrenzen mussten.

    Die schärfsten Kritiker der Elche
    waren früher selber welche

  18. @ #12 Jochen10 (30. Nov 2008 12:08)

    Hi hi nach alledem was man so aus den Schulen und den Interviews zu hören bekommt : „wir haben Deutschland aufgebaut“
    … wäre mal eine kleine Modifikation bei aller Falschheit zumindest eine Abwechslung, aber kommt sicher als nächstes :“Die Türken haben Israel aufgebaut“.

    Und die Palis berufen sich dann darauf, dass sie doch eigentlich auch irgendwie Türken seien.

    Wahrscheinlich jedoch reagierten nur deutsche Schulen mit absoluter Hilflosigkeit auf solche Musel-Bockmist-Argumente.

  19. zum thema schule sag ich nur eines:
    Mein Ethik Lehrer ist ein alt 68er,Pazifist und Mitglied der SPD(linker Flügel)….seiner Meinung nach sind die armen Terroristen ganz nette Freiheitskämpfer,da man ja alles von 2 Seiten aus sehen muss….
    ihr könnt euch sicher vorstellen,dass wir sehr oft aneinandergeraten.

  20. # 22 magnificant

    >Warum gönnt man den Juden nicht dieses Fleckchen Erde???Waqf>, unveräußerlicher „Islamischer Besitz“. Nach islamischen Glaubensdogma gehören alle Länder dazu, die einmal „unter dem Schwert des Islam“ gestanden haben und wo das „Gesetz Gottes“, die Scharia einmal geltendes Recht war.

    Dabei ist es nach „islamischer Logik“ unerheblich, ob die „durch das Schwert des Islam“ eroberten Länder vorher von Christen, Juden, Buddhisten oder Hindus bevölkert waren.
    Da ist man allerdings auch in völliger Übereinstimmung mit Mohammad, der sagte: Die Erde gehört Allah!!

    Im übrigen bezieht sich >waqf< nicht nur auf Israel. Betroffen hiervon sind auch Spanien u. die Balearen, Teile Portugals, Südfrankreich u. Korsika, Süditalien und Sizilien, der gesamte Balkan bis hin zur Krim, die griechischen Inseln, das gesamte Schwarze Meer, das Rote Meer und das gesamt Mittelmeer.

    Die Armeen Allah´s (die Gotteskrieger) sind aufgerufen, verloren gegangenes Land wieder für den Islam zurück zu erobern.

    Deswegen ist jegliches „Friedensgesäusel“ der arabischen Palästinenser reine „Taqquia“, ausgehandelte Verträge sind rein taktischer Natur und das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

    Die Israelis wissen das nur zu genau. Aber offensichtlich ist es für unsere islamophilen Politiker außerordentlich schwer, dies zu begreifen!

  21. Zudem die immer noch vorhandenen Ressentiments gegen die Juden und ihr “böses” Altes Testament, das vom “lieben” Neuen Testament abgelöst wurde.

    Böses Altes und liebes Neues Testament? Das ist natürlich zutiefst unchristlicher Blödsinn.

  22. Wenn die Juden ihr Land aufgeben müßten, was sie vor Jahren erhalten haben, wäre so ähnlich, wie das Deutsche nach zig Jahrzehnten fordern würden ihre Ostgebiete wieder zu bekommen. Der Krieg hat die Sache geklärt, nachhaltig kann man dann nicht daher kommen und als „Verlierer“ solchen Unsinn einfordern!

    Bei den Juden wäre das noch viel schlimmer, weil sie dann ja ihre ganze Existenz und ihre Heimat aufgeben müßten, nur weil es die Nazis (die Linksextremisten) es so wollen! Das ist ewiggestriges Denken!

  23. Das ist erst der Anfang. Mit dem Verlauf der Demographie werden wir dieses Land und diesen Kontinent in 15 bis 20 Jahren nicht mehr wieder erkennen.

  24. Das ist erst der Anfang. Mit dem Verlauf der Demographie werden wir dieses Land und diesen Kontinent in 15 bis 20 Jahren nicht mehr wieder erkennen.

  25. #8 D@ (30. Nov 2008 11:44)
    Was ich an dem Ganzen einfach nicht verstehe : warum gibt es diesen Haß auf Juden?

    Gute Frage. Seit vielen Jahrhunderten verhalten sich die Herrschenden und die antisemitisch indoktrinierte Bevölkerung so, als ob von den Juden schlimmste Gefahren ausgehen würden.

    Daß das totaler Quatsch ist, das ist für uns heutige, rational denkenden Menschen natürlich klar.
    Aber in früheren Zeiten war die Bevölkerung sehr leicht manipulierbar. Die Machthaber instrumentalisierten die Juden als Blitzableiter und Sündenbock. So konnte die Wut im Volk auf eine wehrlose Gruppe gelenkt werden.
    Ich denke, dieser irrationale Haß auf die Juden hat sich irgendwann sehr tief in die Seelen der Menschen eingebrannt. Der Antismitismus wurde so faktisch zu einem integralen Bestandteil der Kultur. Leider.

    Dagegen hilft nur sachlich-rationale Aufklärung und -bei fanatischen Judenhassern- knallharter Widerspruch.

    Mehr können wir nicht tun. Aufklären und widersprechen. Und der Staat kann Holocaustleugner bestrafen und ins Zuchthaus werfen. Was ich auch für absolut richtig halte. Denn so was darf nicht toleriert werden.

  26. @#11 Konflikte in der … (30. Nov 2008 12:01)

    Nööö! Wenn es in 150 Jahren kein Deutschland mehr gibt, liegt das daran, daß die die Eingeborenen sich überreden ließen, kollektiven Selbstmord zu begehen. Und wir es nicht geschafft haben, sie davon abzuhalten…

    Aber wenn wir nicht *gleichzeitig* Pro-Israel sind, dann helfen wir letzlich nur dem gemeinsamen Feind!

  27. Off Topic:

    Jürgen Todenhöfer wird auf der Islamistenseite http://www.shia-forum.de in den höchsten Tönen gelobt. U. a. liest man da: „Todenhöfer ist leider Christ… Weil einen besseren und gerechteren Kämpfer für den Islam würde Deutschland gar nicht kriegen.“

    Auf dieser Seite tummeln sich u. a. Verehrer von Ayatollwut Khomeini und und Arschmadeindjihad.

  28. 28 cgs @#25 chaja; geh einfach in Religion und nicht in Ethik, dann siehst Du das A…loch nicht mehr!

    leichter gesagt als getan….
    habs in der 11. nicht belegt…insofern darf ich das in der kollegstufe nicht

  29. #34 Ossi (30. Nov 2008 18:13)

    Hier ein Super-Leserbrief anläßlich des Terroranschlages von Mumbai aus der FAZ:

    „Sehr geehrter Herr Todenhöfer!

    Da sieht man wieder mal, wie mit zunehmenden Alter die geistige Spannkraft nachlassen kann. An meine Begeisterung für Ihre Vorträge kann ich mich noch gut erinnern. Aber wie Sie im Detail die Friedlichkeit der Religion des Friedens begründet haben, hab´ ich leider vergessen. Könnten Sie´s noch mal wiederholen?“

  30. @#24 wolaufensie

    Tragisch. Während die Türken Deutschland aufgebaut haben, da haben sie die Türkei vernachlässigen müssen. Selbstlose Kerle, die Türken.

  31. Wenn Deutschland das hätte durchmachen müssen, was Israel durchmacht, da hätten wir hier schon lange eine handfeste Militärdiktatur und die Fussballstadien wären voller Leute ala Christian Ströbele, wenn sie denn noch lebten. Man muss sich nur mal die Reaktionen auf die RAF-Attentate vor Augen führen und dann denken, das geht Jahr und Tag so und Bombenattentatsunterstützer äussern sich wohlwollend in den Medien. Und zu guter Letzt gibt es andauernden Raketenbeschuss, zum Beispiel aus Polen, weil da die Freiheitskämpfer ihre Zuflucht gefunden haben, wie die deutschen Zeitungsschmieranten schreiben würden. Würden wir das so gelassen hinnehmen? Ich glaube nein. Klar, könnte ein Struck fantasieren, statt nach Polen zu gehen, sollten wir unsere Freiheit auf Sumatra verteidigen, wie jetzt in Afghanistan, statt in deutschen Bussen und U-Bahnen aber ich glaub nicht, dass die Leute das hinnehmen würden.

  32. Praktisch jeder Moslem in D, den ich kennenlernen musste, ist ein Antisemit. Und dieser Antisemitismus wird wieder sehr offen zur Schau getragen. Vor allem von Anhaengern der Friedensreligion. Vor allem, weil das Internet ja fuer diese Leute den Anschein der Anonymitaet hat. Widerlich!

  33. @ #36 michi49
    Recht herzlichen Dank für diese Links. Ich suche schon immer gute Seiten über die Entstehung von Israel. Dass jüdische Vertreter die Araber baten daß sie im Land bleiben war mir bekannnt. Und dass die arabische Regierungen die Araber zur Flucht aus Israel aufforderten, da sie sonst Verräter seien. Aber so gute Zitate aus arabischen!! Zeitungen sind schon so gut, daß ich die mal das nächste Mal den Pali-Freunden zitieren und unter die Nase reiben kann. Auch wenn bei den Ideologen keinen Wert hat.

  34. @ #13 Linkenscheuche :

    Wenn aber die Judenhasser nicht mit der jüdischen Unterteilung in „Gut + Böse“ einverstanden sind, dann muß man sie doch nicht ausrotten.
    Dann macht man sich sein eigenes „Gut + Böse“, und versucht den Anderen davon zu überzeugen; so wie wir es im Moment vom Islam aufgedrückt bekommen 😉

  35. @ #38 D.N. Reb

    DER ist gut!!!!!!!!
    Vor Allem wenn amn bedenkt, daß hier „nur“ 3Mil. Türken ganze Arbeit leisteten, während in der Türkei 7ßMil. auf der faulen haut lagen.

    Man kann es aber auch so verstehen : sie bereiten Deutschland für die Überwanderung vor, warum sollen die Türken in der Türkei dann noch einen Pfennig in die Türkei investieren?

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