Das französische Nachrichten-Magazin l’Express hat sich erfrecht, für einen islamkritischen Vergleich zwischen dem Propheten Mohammed und Jesus zu werben und auf dem Titelblatt beide Religionsstifter nebeneinander – auf gleicher Höhe – abzubilden. Wegen dieser Ungeheuerlichkeit wird das Magazin jetzt in Marokko verboten. Dabei hatte man das Titelblatt der in Marokko erscheinenden Ausgabe bereits den islamischen Regeln angepasst und das Gesicht des Propheten verschleiert.

Was fanden die Marokkaner so anstößig an dem Express-Bericht? Den Textinhalt? Die Abbildung des Propheten auf selber Höhe mit Jesus – in der internationalen Ausgabe unverschleiert? Oder etwa gar die optisch nicht ganz so vorteilhaft gelungene Verschleierung Mohammeds in der marokkanischen Ausgabe?

Im Text selbst gibt es schon Anhaltspunkte, die muslimischen Lesern hätten sauer aufstoßen können. Anlässlich einer Tagung von muslimischen und christlichen Theologen im Vatikan wurde das am 30. Oktober erschienene Buch „Le Choc Jésus Mahomet“ von Christian Makarian vorgestellt. Ein Vergleich zwischen Mohammed und Jesus, der den islamisch-christlichen Dialog beleben soll, ohne die Probleme zu verschweigen. Makarian ist nämlich überzeugt, dass Jesus und Mohammed nicht vom selben Gott sprechen und Gegensätze darstellen.

„Le Choc Jésus Mahomet“ heißt das Buch wegen des Zivilisationsschocks, der entsteht, wenn Orient und Okzident zusammenprallen. Dabei wird im Bemühen um interreligiöse Verständigung der Islam oft friedlicher geredet, als er ist. Makarians Buch offenbart schonungslos das Erbe und den Einfluss von Jesus und Mohammed auf die kulturelle Wirkungsgeschichte. Das Resultat verstört die Gutmenschen (bien-pensants) und entlarvt die Heuchler (faux-semblants): Jesus und Mohammed stehen nicht für denselben Gott. Sie unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, bezüglich Erlösung, Macht, (Nächsten-)Liebe, Krieg, Frauen und individueller Freiheit.

Von „Buchreligionen“ zu sprechen, macht nach Makarian eigentlich gar keinen Sinn, weil die Bücher Bibel und Koran „fundamental verschieden“ sind. Ein vernünftiger Dialog könnte nur stattfinden, wenn die Unterschiede debattiert und nicht länger negiert würden.

Im Magazin-Artikel, der das Buch eigentlich nur am Rande erwähnte, wurde angesprochen, welche Probleme man im französischen Alltag eben so mit dem Orient hat: Auf der einen Seite stehen die „Allah-Verrückten“, die überall Angst und Schrecken verbreiten, auf der anderen Seite Bürger, die sich durch die vielen Schleier und Moscheen, die in Europa immer häufiger werden, gestört fühlen und von den Appeasern, die alles schön zu reden versuchen, zum Verstummen gebracht werden.

Solche Wahrheiten hört man jedoch in islamischen Staaten sehr ungern und vermutlich wurde das Magazin deswegen verboten. Nicht nur, weil Jesus und Mohammed auf der Titelseite auf gleicher Höhe abgebildet wurden (Foto: Ausschnitt, marokkanische Ausgabe mit verschleiertem Mohammed).

Ausländische Publikationen dürfen in Marokko verboten werden, wenn sie sich

„mit der islamischen Religion, dem monarchischen Regime, der territorialen Integrität des Landes, dem König gebührenden Respekt oder der öffentlichen Ordnung befassen.“

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48 KOMMENTARE

  1. sie sind auch nicht auf gleicher höhe. mohammed ist zu füßen jesu.

    jesus hat liebe und güte gepredigt (das christentum ist dann in vielen zeiten leider schon zu einem kreuz geworden, für die menschen. mohammed hat gemordet, neunjährige vergewaltigt und angst und schrecken über menschen gebracht (seine jünger tun dies bis zum heutige tage).

  2. Und trotzdem wird der idiotische Satz
    “ wir glauuben doch alle an den gleichen Gott“ weiterhin in öffentlichen Gesprächen wiederholt werden

  3. Also ich für meinen Teil „Glaube“ nicht an einen Kinderschänder!
    Diese Freaks gehen mir sowas von auf die Nerven.

  4. Jesus, das einzig wahre Licht in der Dunkelheit der Zeiten mit Mahomet, der Ausgeburt Satans zu vergleichen, ihn daneben zu stellen, ist schändlich. Im Leben und an den Aussagen Jesu erkenne ich nur Güte, Liebe, Großherzigkeit, Gottvertrauen, im Leben und den Aussagen des Mahomet, Tücke, Mordlust, Habgier, unbegrenzte Geilheit, frecheste Gotteslästerung, eine Gottesvorstellung zur Rechtfertigung seiner Verbrechen. Moslems können nur existieren, indem sie die Augen vor der Wahrheit verschließen, die Ohren mit Wachs verstopfen, bedingungslos, besinnungslos die Haßtiraden des Koran wiederkäuen. Das Verbieten, das Unterdrücken, das Kreischen von Mordparolen mit Schaum vor den Mäulern, es ist alles sinnlos, die Wahrheit wird siegen.

  5. jesus scheint sich aber auch nicht wirklich darübr zu freuen das er mit mohammed auf der selben seite abgebildet wird…
    ich kann ihn verstehen 🙂

  6. Immerhin kann man sie in Europa, so des Französischen mächtig, wahrnehmen und lesen. „Interessant“ allenfalls, dass die Debatte sich noch nicht nach Deutschland getragen hat. Nun gut, ich jedenfalls habe nun vom Werk gehört, fein so. Mal ein gänzlich anderer wissenschaftlicher Ansatz. Bravo!

  7. Wer sich mit Marokko beschäftigt, sollte das Buch von Tahar Ben Jelloun „Cette aveuglante absence de lumière“ 2001 gelesen haben. (Deutsch : Das Schweigen des Lichts), in dem die Geschichte des Gefängnisses von Tazmamart beschrieben wird.

    Nicht im finsteren Mittelalter, nein in der Jetztzeit (1973 bis 1991 !) wurden Gefangene 18 Jahre in absoluter Dunkelhaft in Zellen, in denen man nicht stehen konnte unter der Erde ohne jede medizinische Versorgung wie Tiere gehalten – ohne Kontakt zur Aussenwelt.

    Man versteht danach die Segnungen fortschrittlicher Königreiche in Nordafrika :mrgreen: .

  8. Also ich finde Mohammeds Kopf sehr fachmännisch eingewindelt, weiß garnicht, was die haben. Bei all dem Dünnschiss, der da rauskam, doch mehr als einleuchtend.
    Also wenn ich die Wahl habe zwischen einem Prediger der Liebe und einem geständigen Mörder, Räuber und Kinderfi… muß ich wirklich nicht lange überlegen.

  9. Im Verbieten sind alle totalitären Staaten gleich.

    Marokko verbietet dieses, kommunistische Staaten verbieten jenes, andere Länder verbieten wieder anderes und in Deutschland will die Post keine Postwurfsendung der politischen Opposition verteilen.

    Das ist halt so. Jede Ideologie verteidigt sich selbst mit Klauen und Zähnen und schränkt die Freiheiten Anderer ein.

  10. Eine Online Fundstelle :

    Denn Tazmamart war ein «Grab, so eingerichtet . . . dass der Körper alle nur vorstellbaren Leiden erlitt, auf die möglichst langsamste Weise, und sich gleichzeitig am Leben erhielt, um noch länger leiden zu können». Eingerichtet? Die schlichte Perfidie von Tazmamart bestand vielmehr in – nichts, der fast völligen Absenz der Dinge. Im Fehlen von Licht, abgesehen von einem trüben Widerschein, der tagsüber gelegentlich vom Korridor her durch die engen Luftlöcher filterte. In mangelnder Frischluftzufuhr für Zellen, in denen Männer hockten, die während 18 Jahren keinen Waschzuber und keine Dusche sahen und ihre Notdurft über viel zu engen, immer wieder überquellenden Löchern im Boden verrichten mussten. In der Nacktheit des aus Zement aufgegossenen Blocks, der als Sitz- und Liegestatt diente, jeden Knochen der abgemagerten Leiber schmerzhaft zu Bewusstsein brachte und in den Wintermonaten – die im Atlasgebirge jeder mediterranen Milde entbehren – die feuchte Eiseskälte unbarmherzig speicherte. In der weitgehenden Absenz von Nährwert und Geschmack, welche die ewiggleiche Hungerration von hartem Brot, ohne Salz gekochten Kichererbsen oder in lauem Wasser schwimmenden Nudeln auszeichnete. Auf dem Papier liest sich das relativ leicht; auf den Körper geschrieben – etwa den eines jahrelang fast völlig paralysierten Gefangenen -, sieht es folgendermassen aus:

    Lghalou hatte sich in einen verrottenden Haufen aus Blut, Schweiss, Urin und Unrat verwandelt. Sein Körper war auf unvorstellbare Weise geschrumpft, er sah aus wie ein Bub von acht oder neun Jahren, schauderhaft aufgeputzt mit einem halb schon weissen Bart, der ihm über die vorstehenden Rippen hing. Als Ghalloul und ich ihn zu entkleiden versuchten, löste sich das Fleisch gleich mit ab, so dass stellenweise die Knochen sichtbar wurden.

    http://www.nzz.ch/2001/11/15/fe/article7QHR4.html

    Man sollte vielleicht darauf hinweisen, dass man Marokko als fortschrittlich und reif für Eurabien betrachtet – keine finsterste Diktatur, die im dunklen Mittelalter dahinvegetiert…. Die dafür Verantwortlichen geschätzte Gesprächspartner für unsere verlotterten Politiker.

  11. Prosemit Was ist schlimm daran solange es sich nicht um Nicht-moslems handelt. Ich habe aufgehört mitleid mit moslems und dem was Sie sich gegenseitig antun zu haben. So bekommen die moslems halt einen Vorgeschmack was Sie in der Hölle erwartet. Denn wer den Teufel(Mohamed/Allah)anbetet, der kommt natürlich auch irgendwann zu ihm…..nur manche schon viel früher als andere. Die einzigen Moslems die mir Leid tun sind Kinder und die mit Gewalt dazu gezwungen werden moslem zu sein. Denn moslem sein ist oft nicht freiwillig auch wenn wir einen freien Willen haben!

  12. 1 impaler,

    nein, er wird sich als Teil des Fußschemels Jesu wiederfinden, also unter seinen Füßen. Denn Er wartet darauf, daß Seine Feinde im zum Schemel Seiner Füße gelegt werden. Hebr. 10,13

  13. @tito

    was für ein alberner Versprecher, scheinst wirklich ein geistreicher Witzbold zu sein.

    Mal schauen, ob morgen deine Supersprüche auch noch so rüberkommen, wenn Obama Präsident ist, von der Mehrheit der Amerikaner gewählt.

    Wird dann dieser Blog amerikafeindlich?

  14. #7 ComradeTheCore (04. Nov 2008 13:07)

    jesus scheint sich aber auch nicht wirklich darübr zu freuen das er mit mohammed auf der selben seite abgebildet wird…
    ich kann ihn verstehen

    Diese traurige Gestalt zur Linken mit dem Sonnenkreuz am Kopf als Jesus zu bezeichnen, ist schon lästerlich. Das ist Mithras alias Sol Invictus alias Elaga-Baal. Siehe auch hier etwa ab S. 14. Solche Bilder gehen auf die katholische Implementierung heidnischer Sonnenkulte in das Christentum (bzw. das, was katholischerseits dafür gehalten wird) zurück.

  15. #23 Friederich (04. Nov 2008 15:05)

    Noch nie was von Aureole und (nur für Jesu Bilder) Kreuznimbus gehört? Ach ja, stimmt, die Christen haben den Heiden alles geklaut.

    Auf dem Bild trägt Jesus einen Bart: klarer Fall, wurde dem Zeus „geklaut“. Und wenn man nicht Odins Gewand „mitgeklaut“ hätte, wüsste man nicht, wie man Jesus darstellen könnte: nackt? im Turnanzug? 😉

  16. Weshalb züngeln auf dem Titelblatt von L’EXPRESS Flammen um den „Propheten“? Ist das schon das Höllenfeuer?
    Ich frag‘ ja nur mal…

    Don Andres

  17. Don Andres, ich hoffe, du heißt nicht mit Nachnamen „Lopez“. Wäre heute nämlich nicht der richtige Tag, um von Höllenfeuer zu reden.

    😆

  18. #24 Guantanamo (04. Nov 2008 15:21)

    #23 Friederich (04. Nov 2008 15:05)

    Noch nie was von Aureole und (nur für Jesu Bilder) Kreuznimbus gehört?

    Wo stand das mit »Aureole« und »Nimbus« gleich noch mal in der Bibel?

  19. Ich bin zwar alles andere als ein Christ, aber was Jesus – sofern man den Evangelien trauen darf – gepredigt hat, ist eine Form der Spiritualität, in der der Aspekt der Gnade prägend ist: „Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ usw. usw.

    Über den Sündenbegriff mag man streiten, aber trotz dieser möglichen Differenzen ist die Botschaft deutlich. (Ob sich damit auch Staatspolitik betreiben läßt, steht auf einem völlig anderen Blatt.)

    Mohammed hingegen war in spiritueller Hinsicht ein kompletter Kretin, moralisch und charakterlich unreif, intellektuell unfähig.

    Sein entsprechendes Werk: die dämonische Karrikatur des oben genannten Weges der Gnade…

    Wäre ich ein Christ, würde ich es wohl so ausdrücken: „Der Islam ist Teufelswerk“.

    In heutigem Deutsch sagt man allerdings eher: „Der Islam ist eine faschistische Ideologie, in der die Freiheit des einzelnen wie auch des Leben des Einzelnen keinen Wert an sich besitzen.“
    Abgesehen davon ist die islamische Bordell-Metaphysik ebenso verdorben wie Mohammeds Raubmorde, Kindersex usw.

    Nationalsozialismus und Kommunismus haben sich mit zig Millionen Toten aus unserer Geschichte verabschiedet.

    Wie sich der ebenfalls gewaltnotorische Islam aus der Geschichte verabschieden wird, können wir uns in etwa ausmalen…

  20. #28 Rechtspopulist (04. Nov 2008 16:27)

    Das Botschaft Christi richtet sich an den einzelnen Menschen, nicht an den Staat.
    Somit kann man, meiner Meinung nach, aus dem Neuen Testament keine Staatspolitik ableiten.
    Jesus hat alle Forderungen dahingehend abgewiesen. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Das ist u.a. ein ganz entscheidender Unterschied zum Islam.
    Siehe auch: 2-Reichelehre Luthers.
    Die Kirche des Mittelalters hätte gut daran getan dies zu beherzigen, die heutige Kirche übrigens auch. Das heisst nicht das Christen nicht in die Politik gehen dürfen, aber eine explizit christliche Politik gibt es nicht.

  21. #29 Rucki (04. Nov 2008 16:53)

    Das Botschaft Christi richtet sich an den einzelnen Menschen, nicht an den Staat.
    […] eine explizit christliche Politik gibt es nicht.

    Ach ja? Und was ist das:

    2420 Die Kirche fällt auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet ein sittliches Urteil, „wenn die Grundrechte der menschlichen Person oder das Heil der Seelen es verlangen“ (GS 76,5). Im Bereich der Moral hat sie eine andere Sendung als die staatliche Gewalt: Die Kirche kümmert sich um die zeitlichen Belange des Gemeinwohls, weil diese auf das höchste Gut, unser letztes Ziel, hinge ordnet sind. Sie ist bestrebt, die richtige Einstellung zu den irdischen Gütern und den gesellschaftlich wirtschaftlichen Beziehungen zu verbreiten.

    2421 Die Soziallehre der Kirche entwickelte sich im 19. Jahrhundert, veranlaßt durch die Konfrontation des Evangeliums mit der modernen Industriegesellschaft, ihren neuen Strukturen zur Herstellung von Verbrauchsgütern, ihrer neuen Auffassung von der Gesellschaft, dem Staat und der Autorität und ihren neuen Arbeits- und Eigentumsformen. Die Entwicklung der Wirtschafts- und Soziallehre der Kirche bezeugt den bleibenden Wert der kirchlichen Lehrtätigkeit sowie den wahren Sinn ihrer stets lebendigen und wirksamen Überlieferung [Vgl. CA 3].

    (aus dem Katechismus der katholischen Kirche, online auf http://www.vatican.va)

  22. @ # 23

    Ihr protestierender Einwand ist dümmlich:

    Der Katholizismus ist eine Personalisierung desselben religiösen Prinzipes, das er angeblich „instrumentalisiert“:
    Es geht um die Macht der Zeit, der Gesetze der Zeit und der Zeitverkörperung im menschlichen Leben insbesondere.
    Der Kirchenkalender ist ein Zeitkreislauf, der alle Wahrheit um die Sonne, den Mond und die Erde personifiziert. Denn anders versteht der gemeine Mann nicht, welches Mysterium die alte Astrologie aus der Astronomie abgeleitet hatte. Sol Invictus ist und bleibt Gott der Erde.
    Es führt zu weit, Ihnen hier Unterricht zu geben. Doch Sie fallen auf den üblichen „Heidentums“-Buhmann herein, den die Kirche genauso aufgebaut hat wie die Linke den „Faschismus“.

  23. Tja, solange noch der schnöde mammon, den die milliardäre, und nicht „Frankreich“, durch geschäftemacherei zusammenscharren, regiert, können sich diese staaten und ihre okkupanten alles erlauben.

    Frankreich und Marokko
    Wirtschaftliche Beziehungen
    Frankreich ist mit einem Anteil von 22% am marokkanischen Außenhandel der bedeutendste Handelspartner Marokkos (5,6 Mrd. € 2005). Frankreich ist das größte Lieferland Marokkos (17,6 % des Marktanteils 2006) und sein größtes Abnehmerland: Rund ein Drittel der marokkanischen Ausfuhren sind für Frankreich bestimmt. Frankreich steht als ausländischer Investor (die ausländischen Direktinvestitionsströme beliefen sich 2005 auf eine Milliarde Euro) sowie als öffentlicher Gläubiger Marokkos (13% der Gesamtforderungen) an erster Stelle. Frankreich ist nach wie vor das Land, aus dem von im Ausland ansässigen Marokkanern die meisten Gelder nach Marokko fließen (1,5 Mrd. € werden jährlich zurückgeführt). Unser Land ist darüber hinaus die größte touristische Einnahmequelle Marokkos (2005 besuchten 1,3 Millionen französische Touristen Marokko; ihr Anteil an den sich auf insgesamt 3,7 Mrd. € belaufenden Einnahmen dieses Sektors beträgt rund 25%). Anlässlich des 7. Treffens der Regierungschefs im September 2005 hatten die Premierminister beider Länder beschlossen, die „Gruppe für wirtschaftliche Impulse Frankreich-Marokko“ (Groupe d’impulsion économique France-Maroc) ins Leben zu rufen, die von französischen und marokkanischen Geschäftsleuten gebildet wird, um die im Wirtschaftsbereich bereits bestehenden Synergien zwischen unseren beiden Ländern zu entwickeln. Im Dezember 2006 beschlossen der französische und marokkanische Premierminister angesichts der bereits geleisteten Arbeit das Mandat dieser Gruppe um ein weiteres Jahr zu verlängern.

    http://www.diplomatie.gouv.fr/de/landerinformationen_1/marokko_88/frankreich-und-marokko_1953/wirtschaftliche-beziehungen_4567.html

    Theo Retisch
    ist den neoliberalen alles egal, was den völkern ihre tradition und kultur bedeuten.

  24. Der Blog berührt allmählich die Grundfesten des Islam. Ich bin erstaunt.
    Wohlgemerkt: ich bin theologischer Laie, will nicht wissenschaftlich argumentieren. Aber nach den Gesetzen der Logik schon.

    Ich will es mal mit aller Vorsicht und Demut vor Gott, an den ich glaube, formulieren.
    Christentum, Judentum und Islam sind Glaubensrichtungen oder Weltanschauungen (von Religionen will ich wegen des Folgenden nicht sprechen), in deren Glaubensmittelpunkt ein einziges (höheres) Wesen steht.
    Daher bezeichnen manche sie auch als monotheistisch. Wobei theos m. E. a priori nur als „Höheres Wesen“ zu sehen, zunächst einmal NICHT mit GOTT gleich zu setzen ist.
    Wenn es nur ein höheres Wesen gibt, wie alle drei glauben, dann muss dieses nach den Gesetzen der Logik ein und dasselbe (derselbe) sein.
    Gott (der christliche; zugegebenermaßen erschwert die Lehre von der Dreifaltigkeit das Verständnis, erkläre ich unten*) und Jahwe (der jüdische) sind ein und dasselbe Wesen. Beiden ist u. a. gemeinsam das Gute, die Güte und die Liebe. Allmacht wird auch Allah apostrophiert.
    Wenn es nach der Logik nur ein einziges höheres Wesen geben kann, dann müsste auch Allah mit Gott und Jahwe identisch sein.
    Allah aber zeichnet sich eben nicht durch Liebe und Güte aus.
    Vielmehr verkündet sein Prophet – mehr ist Mohammed nicht, egal, was er sonst noch so alles angestellt hat; schon von daher verbietet sich jeder Vergleich zwischen ihm und Jesus als Gotteslästerung – des christlichen Gottes – Krieg, Rache, Vergeltung, Intoleranz, Hass. Anderes jedenfalls lese ich weder aus dem Koran noch habe ich es erfahren.
    Der christliche Glaube hat dafür eine klare Vorstellung: Gottes Antipode. Anders gesprochen: Das Böse.
    Das Böse ist nahezu allmächtig und vernichtet seine Gegner, so ihnen Gott nicht beisteht.
    Das Böse ist in verschiedenen Verkleidungen aufgetreten, seit es die Menschheit gibt.
    Zuletzt als Kommunismus und Faschismus.
    Diese Deutung könnte fast alles erklären.
    Wer die Offenbarung des Johannes liest, kennt die Anzeichen der Endzeit.

    * Der Widerspruch ist ein Scheinbarer.
    Ein Mathe-Prof lehrte uns schon vor Jahrzehnten, dass die Anwesenheit Jesu an zwei Orten gleichzeitig nach der Auferstehung lediglich zur Voraussetzung hat, dass er, anders als wir Menschen, die vierte Dimension beherrscht, die Zeit.
    Wenn die Zeit gleich null ist (bei Lichtgeschwindigkeit), kann derjenige, der dies beherrscht, an beliebig vielen Orten (drei Dimensionen) gleichzeitig sein.
    Wenn Gott allmächtig ist, schon mathematisch–physikalisch gesehen, dann ist das kein Problem.
    Übrigens wäre damit, kleiner Scherz, auch der Nikolaus erklärt. Natürlich kann der gleichzeitig durch Millionen Kamine sausen usw.
    Er muss halt nur die 4. Dimension beherrschen.

  25. # 5 Luther

    Damit ist alles gesagt, was gesagt werden muss!

    Daher scheuen die Apologeten des totalitären Islam, der seine Gläubigen entmündigt, auch den Vergleich mit Jesus Christus wie der Teufel das Weihwasser.

    Zu Lehre Jesus Christus hast Du ja schon alles Wesentliche gesagt.

    Stellt sich nur noch die Gottesfrage. Da ist die Aussage vieler Islamophiler: „wir beten zum selben Gott“, der ja auch von vielen kirchlichen Repräsentanten vertreten wird, einfach grotesk.

    Unser Gott ist nicht der Gott, der sich immer wieder neu definieren und erfinden muss, der Unberechenbare, die uns alle zunächst ins Höllenfeuer schickt und uns dann (wenn´s ihm denn gefällt) ins Paradies holt.

    Und noch eins. Unser Gott wendet sich dem Individuum zu, nicht dem Kollektiv, der „Gemeinschaft“!

  26. Um das Bild ging´s wohl eher nicht.
    Tatsache ist, bei einem Vergleich zwischen Jesus und Mohammed kommt Mohammed eben ganz erbärmlich bei weg.

    Hier der Vergleich in aller Deutlichkeit und Kürze:

    zu Jesus:
    siehe Johannesevangelium Kapitel 8
    („Jesus und die Ehebrecherin“)

    +++
    Jesus aber ging zum Ölberg.
    Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.
    Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte
    und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
    Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?
    a) 3.Mose 20,10
    Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
    Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: aWer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
    a) Röm 2,1
    Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
    Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.
    Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
    11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.
    +++

    Mohammed veranlasst 500 Jahre nach Jesus folgendes:
    ***
    Vor über 1400 Jahren kam eine Frau zum Propheten Mohammed und beichtete, sie habe die Ehe gebrochen und sei schwanger. Mohammed ordnete an, die Frau bis zur Entbindung gut zu behandeln. Danach solle sie wiederkommen. Sie kam – und wurde gesteinigt. Anschließend betete der Prophet für ihre Seele.
    ***
    zit. nach folgendem Gutmenschenartikel:
    http://www.welt.de/print-wams/article117430/Die_Steinigung_Gottes_Gebot.html

    Damit ist eigentlich alles gesagt zum Vergleich Jesus VS Mohammed.
    Besonders lustig, dass Moslems Jesus für sich vereinnahmen, wobei der muslimische Jesus mit dem der Bibel nicht allzuviel gemeinsam hat.

    Natürlich genieren sich Moslems nicht, es als besonders mildtätig zu bezeichnen, dass Mohammed die (übrigens geständige und reuige) Frau noch ihr Kind hat zur Welt bringen lassen, bevor er sie umbringen ließ.

    Ist das Mildtätigkeit oder eine zusätzliche Degradierung zu einer Art Zuchtstute?

    (Entschuldigung für die harte Wortwahl.
    Die Realität ist leider noch härter.)

  27. #30 Guantanamo (04. Nov 2008 17:01)

    Ich bin evangelisch und und muss zugeben, dass ich mich in der katholischen Soziallehre kaum auskenne.
    Ich bringe mal ein anderes Beispiel.
    Der für mich grösste Sozialreformer ist Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der Gründer der Genossenschaftsbanken. Er war erklärtermassen Christ, bezog sich auch in seinen Schriften auf christliche Ethik. Die Idee Genossenschaftsbanken für Landwirte zu gründen, bezog er aber nicht aus den Neuen Testament, denn dort steht nichts von Genossenschaftsbanken. Somit sind Genossenschaftsbanken auch keine christlichen Banken sondern für alle da.

  28. Der Barcelona-Prozess von 1995 mit seinen Vorstellungen einer EuroMediterranen Partnerschaft muß von Grund auf neu durchdacht und verhandelt werden.

    Dieses Marokko, wie es sich hier darstellt, hat mit Europa nicht das geringste zu tun und darf ab sofort keinen einzigen Cent an Steuergeldern der europäischen Bürger erhalten.

  29. Soviel VERNUNFT hätte ich den marokanischen Musels gar nicht zugetraut.
    Jesus kann man nicht mit Mohammel vergleichen ,das muß verboten werden,
    Recht so.

  30. #35 Roger 1701

    Man kann es noch vereinfachter darstellen:

    Jesus sagte: „Liebet Eure Feinde!“

    Der „gütige“, selbsternannte Prophet, das „Siegel der Propheten“, gab die unmissverständliche Anweisung: „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet“!

    Das bedarf keiner Interpretation, das ist ein klarer Aufruf zum Mord!

  31. Jesus sagte: “Liebet Eure Feinde!”

    Welches eines seiner idiotischsten Aussagen war (und auch von kaum einem Christen eingehalten wird)

    Ich werde meine Feinde nicht lieben, sein es Kinderschänder, Verbrecher, Assoziale,…

  32. #1 Impaler

    sie sind auch nicht auf gleicher höhe. mohammed ist zu füßen jesu.

    Völliger Unsinn!
    Dort wo früher Mohammed war, ist heute nicht mal mehr ein Loch.

  33. Seine Aussage war die Menschlichkeit.
    Ghandi und Martin Luther King taten es gleich.
    Das ist der große unterschied zwischen Martin Luther King und den Afro Nazis wie die Nation of Islam, Malcom X oder black muslim movement.
    Mit diesem Gebot durchbricht man den Kreislauf der Gewalt und das ist auch der Grund warum die Christen in der islamischen, kommunistischen Welt oder in Indien nicht zu Gewalt greifen, sondern die friedlichen und humanen Weg nehmen, um die Gewalt nicht unnötig anzuheißen. Stellen wir uns mal vor Jesus hätte eine Gewalttätige aussage gemacht, wie würden sich Christenkritiker sich darauf stürzen.Nicht vergessen als die Christen zur Zeit Nero verfolgt wurden, griffen auch sie nicht zur Gewalt und trotzdem haben sie sich gegen ihre Feinde durchgesetzt. Trotzdem muss man natürlich nicht die Verbrecher lieben. Es war niemals dazu gedacht die Verbechen zu unterstützen, aber um die Gewalt auf ein minimum zu beschränken.( Bei persönlichen Konflikten)

  34. @ #5 luther Bravo!
    Jesus ist cool und seine Lehren sind es auch.
    Mohammed hingegen ist ein derart schändliches Ungeheuer, dass er einem fast schon leid tun kann. Und Allah ist ganz bestimmt NICHT Gott!
    Und dass ausgerechnet die LinkInnen, die so tolerant und menschenfreundlich sein wollen, sich von Jesus abgewendet haben, sagt ja schon ne ganze Menge aus.

  35. #21 FreedomFan (04. Nov 2008 14:17)

    @tito

    was für ein alberner Versprecher, scheinst wirklich ein geistreicher Witzbold zu sein.

    Mal schauen, ob morgen deine Supersprüche auch noch so rüberkommen, wenn Obama Präsident ist, von der Mehrheit der Amerikaner gewählt.

    Wird dann dieser Blog amerikafeindlich?

    Also ich muss leider feststellen, dass der feindlichste Kommentar hier in dieser Diskussion von dir kommt:

    #40 FreedomFan (04. Nov 2008 20:51)

    Jesus sagte: “Liebet Eure Feinde!”

    Welches eines seiner idiotischsten Aussagen war (und auch von kaum einem Christen eingehalten wird)

    Ich werde meine Feinde nicht lieben, sein es Kinderschänder, Verbrecher, Assoziale,…

    Es bleibt aber trotzdem dir überlassen, wen du liebst und aus welchen, vielleicht auch religiösen Gründen du dies tust oder auch nicht!
    Und wenn du Jesus Aussagen als idiotisch bezeichnest, dann wundert es mich auch nicht, dass du so über Christen denkst und urteilst, da du wahrscheinlich so auch gar nicht dazu kommst gläubige Christen kennenzulernen!
    Allerdings ist das auch deine Sache, denn kein Christ wird dir drohen, deine Fenster einschlagen usw. Und weißt du woran das liegt? Unsere Religion verbietet uns solch ein Verhalten!
    Und genauso wenig hast du das Recht hier Menschen als zukünftige Amerikahasser abzustempeln. Ich weiß ja nicht wie du Menschen beurteilst, aber anscheinend nach ihrem Präsidenten. Ganz nebenbei bemerkt kann sich ein gläubiger Christ auch in der Politik engagieren und kann auch seine eigene Meinung haben. Und das ist eben das Schöne an Jesus Worten. Sie stehen der Demokratie, den Menschenrechten, der Freiheit, dem Liberalismus, dem freien Denken, der eigenen Meinung, dem Fortschritt nicht im Weg.
    Nun ja, trotz alledem:
    Wer die Aussage seine Feinde zu lieben idiotisch findet, von dem kann man auch nicht mehr als Feindlichkeit erwarten!

  36. #36 Rucki (04. Nov 2008 18:25)

    Der für mich grösste Sozialreformer ist Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der Gründer der Genossenschaftsbanken. Er war erklärtermassen Christ, bezog sich auch in seinen Schriften auf christliche Ethik. Die Idee Genossenschaftsbanken für Landwirte zu gründen, bezog er aber nicht aus den Neuen Testament, denn dort steht nichts von Genossenschaftsbanken. Somit sind Genossenschaftsbanken auch keine christlichen Banken sondern für alle da.

    Raiffeisen war ein ehemaliger Offizier. Er liess 1846 während der Hungersnot Brot für die Armen backen, gründete einen „Brotverein“ und später den „Hilfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirte“. Für seine Gegend um Neuwied war er der absolute Wohltäter, wobei er seine politischen Ämter dazu nutzte, Infrastruktur und Sozialleben stetig zu verbessern.

    Dabei berief er sich stets auf die evangelische Sozialethik und auf

    „die christliche Nächstenliebe, welche in der Gottesliebe und in der Christenpflicht wurzelt“.

    Dies waren seine Beweggründe. Und das eben steht im Neuen Testament, mein Lieber.

  37. diese pöhsen franzosen: da ist jetzt aber der versöhnungsbau einer versöhnungsgroßmoschee fällig. neben dem eiffel-turm???

  38. Aber genau das ist der Punkt! Man müsste doch den Moslems – überall in Europa – von Christus erzählen und ihnen ein Evangelium in die Hand drücken, oder? Vor allem den Frauen, weil sie für solche Themen meistens offener sind und der christliche Glaube vor allem für sie befreiend wäre. Ich glaube, nur dann besteht die Chance, dass das Abendland nicht untergeht.

  39. #47 christof (05. Nov 2008 08:44)

    Wunderbar! Genau das hat uns Jesus befohlen: „Geht und tauft…“. Erzähle das auch unseren Bischöffen, die sind aber z.Z. viel zu sehr mit der Ökumene beschäftigt.

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