McCain, SchröderDie wahre Größe von Politikern erkennt man erst im Augenblick ihrer Niederlage – und hier hat John McCain am 4. November in punkto Stil und Anstand Zeichen gesetzt. Wie armselig und primitiv mutet dagegen im Nachhinein der krawallige Fernsehauftritt von Gerhard Schröder in der Elefantenrunde von ARD und ZDF nach der Bundestagswahl am 18.9.2005 an. Malte Lehming vom Berliner Tagesspiegel hat sich dieses Vergleichs angenommen.

Hier sein bemerkenswerter Kommentar:

Dass die Vereinigten Staaten von Amerika dem alten europäischen Kontinent in vielen Belangen überlegen sind, ist bekannt. In der Malerei kommen die entscheidenden Impulse seit Jahrzehnten aus den USA, ebenso in der Musik (allenfalls England kann mithalten). In der Kinokultur setzt Hollywood unangefochten Maßstäbe. Neue Ausdrucks- und Verbreitungsformen wie Zeichentrick und Internet tragen ebenfalls den US-Stempel. Und nicht zuletzt auf dem Gebiet der Forschung und Wissenschaft führt uns das amerikanische Modell regelmäßig seine Dominanz vor. Von dort kommen die meisten Nobelpreisträger, sämtliche Talente dieser Welt strömen dahin. Mit der Wahl Barack Obamas schließlich hat sich die Gesellschaft des Landes als die fortschrittlichste des ganzen Westens erwiesen.

Nun kontern verbiesterte Europäer gern mit der Häme, dafür kenne der gemeine Amerikaner nicht einmal die Hauptstadt von Dänemark, woraus dieser Europäer auf fehlendes Allgemeinwissen schließt. Damit aber schießt er aus zwei Gründen am Tor vorbei. Erstens kennen noch weniger Europäer die Hauptstadt vom Bundesstaat Montana, der erheblich größer ist als Dänemark. Zweitens ist Europa für Amerikaner weit weniger wichtig als Amerika für Europäer. Zu glauben, ein Amerikaner müsse die Hauptstadt Dänemarks kennen, ist Hybris.

Auf keinem Gebiet indes wird der kulturelle Vorsprung Amerikas sichtbarer als bei den Umgangsformen. Benimm, Takt, Höflichkeit, Zivilität: Da setzt die neue Welt Maßstäbe (wofür sich jener verbiesterte Europäer gern mit dem Vorwurf der Oberflächlichkeit rächt). In amerikanischen Großstädten etwa ist jeder darauf bedacht, dass der Verkehr fließt, während bei uns jeder auf seinem Recht pocht (der andere muss ausweichen!!).

Wer an all dem weiter zweifelt, möge sich die Reden von Obama und John McCain nach der Wahl anhören. Immer und immer wieder. Wie viel Großherzigkeit, Anstand und Respekt darin enthalten sind! Selbst George W. Bush bewies Größe. Und bei uns? Unwillkürlich tauchen die Bilder nach der letzten Bundestagswahl auf. Gerhard Schröder neben Angela Merkel in der Elefantenrunde. Er höhnt und spottet, sie druckst herum. Wie peinlich, auch ohne Vergleich. Und nachher dann wurden Schröders Ausfälle sogar als maskulines Alphatiergehabe geadelt. McCain, Bush und Schröder: Im Abgang zeigt sich der wahre Charakter. Beschämender für Deutschland kann der direkte Vergleich nicht sein. Und kaum aufschlussreicher.

John McCains Concession Speech vom 4. November:

Barack Obamas (ebenfalls sehr lobenswerte) Victory Speech:

Und zum Vergleich Gerhard Schröders Auftritt in der Elefantenrunde:

» Charles Krauthammer: John McCain’s valiant race against impossible odds

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63 KOMMENTARE

  1. Obwohl ich ihn einst selbst gewählt hatte, war ich doch sehr froh, dass LÜGEN-Gerd Schröder dann wieder abtreten musste.

    Sein Abgang war einfach nur beschämend. Im Nachhinein habe ich mich öfter gefragt, warum ich nur auf diese Figur reingefallen bin.

  2. Dafür kenne der gemeine Amerikaner nicht einmal die Hauptstadt von Dänemark.

    Viele Europäer auch nicht!

    Gerhard Schröder neben Angela Merkel in der Elefantenrunde.

    Der Gazprom-Sozi-Prolo Schröder ist kein Masstab! Er mag seinerzeit als der bestbekleidete Mann Deutschland gegolten haben. Aber was sagte Talleyrand seinem eleganten Kollegen, dem ansonsten eher vulgären und niederträchtigen Fouché? „Sie sind Scheisse in einem Seidenstrumpf!“

  3. Der Artikel im Tagesspiegel ist in der Tat bemerkenswert. Eine einfühlsame und dennoch ausschließlich an Tatsachen orientierte Analyse.

    Lobenswert.

    Amerika wahrt Sitte und Anstand — unverzichtbare Bedingung für die Freiheit des Mitmenschen.

    Europa bejubelt den Verfall der Moral als einen Schritt in die „Freiheit“. Zügellosigkeit ist hier der Götze der Zeit, dem man nacheifert. Die Verachtung des Mitmenschen ist die zwingende Konsequenz.

    Was richtiger ist ? Ein seelisch und geistig gesunder Mensch erfühlt dies instinktiv.

  4. Schröder wollte doch abgewählt werden! Er hat die Legislaturperiode ohne Not und verfassungsrechtlich fragwürdig unterbrochen. In dem Video gibt er sich nur als Schmierenkomödiant. Das ist mit den zuvor gezeigten Dokumenten demokratischen Machtwechsels nicht vergleichbar. Im Übrigen sind Demkraten und Republikaner in den USA keine wirklich ideologischen Gegner. Es ist vielmehr ein mentaler Unterschied, der die beiden Parteien voneinander trennt – und somit ist dort jede Wahl auch eher als Neugewichtung zwischen den mehrheitlich „rationalen“ Republikanern und den mehrheitlich „sentimentalen“ Demokraten zu verstehen. In Grundfragen herrscht allerdings ein weitgehender Konsens.

  5. Barack Obamas (ebenfalls sehr lobenswerte) Victory Speech:

    wie bitte? das würde ich aber streichen. ist doch nicht anderes als taqqiya…

  6. Bei allem Respekt der Beitrag ist Humbug und nebenei ein Beleg dafür dass nachdem man die Staaten in den letzten Jahren verteufelt hat, sie nun nicht wieder weniger extrem als das Mass der Dinge verklärt. Dabei scheinen einige zu vergessen, dass sich die USA nach wievor in einer erheblichen finanziellen Krise befinden und die großen US-Automobilkonzerne unmittelbar vordem Zusammenbruch stehen. Die USA sind gewiss ein faszinierends Land und ich liebe seine Kultur aber die Grundaufstellung der deutschen Wirtschaft, das dreigliedrige Bankensystem sowie die Gott sei dank noch relativ geringe Verschuldung der privat Haushalte ziehe ich der amerikanischen Finanz und Spekulationswirtschaft vor.
    Was den Kampf gegen den Islam betrifft so möchte ich anfügen sind es vorallem die beiden Ozeane die Amerika schützen während Europa nunmal ein Katzensprung vom Nahenosten und seinen darbenden Massen entfernt ist.

  7. @ #6 prausnitzer (08. Nov 2008 15:17)

    Es ist vielmehr ein mentaler Unterschied, der die beiden Parteien voneinander trennt – und somit ist dort jede Wahl auch eher als Neugewichtung zwischen den mehrheitlich “rationalen” Republikanern und den mehrheitlich “sentimentalen” Demokraten zu verstehen. In Grundfragen herrscht allerdings ein weitgehender Konsens.

    das war einmal! inzwischen haben die linken die demokratische partei „gekapert“ und nach links gerueckt. viele ex-demokraten koennen sich nicht mehr mit ihrer alten partei identifizieren. es ist aber nicht so, dass sie ihre partei verlassen haben, sondern ihre partei hat sie verlassen. eine niederlage NObama’s waere ein signal gewesen, dass die „aufrechten“ democrats sich ihre partei zurueck holen koennen, aber mit NObama werden die linken die partei besetzt halten. viele ex-demokraten sind nach diesem vehalten der NObama-truppen und den msm zu independents geworden

    auch ein jfk waere heute wahrscheinlich kein demokrat mehr, denn sein zitat: „frage nicht, was dein land fuer dich tun kann, sondern frage, was du fuer dein land tun kannst“ wird von den democrats mit fuessen getreten.

  8. „Mit der Wahl Barack Obamas schließlich hat sich die Gesellschaft des Landes als die fortschrittlichste des ganzen Westens erwiesen.“

    Was für ein Bullshit.

  9. Was ist denn jetzt los? Jubel, nur weil ein deutschenhassender Zeitungsschmierer die USA lobt? Er lobt die USA, damit er gleichzeitig wieder einmal Deutschland angreifen kann (Deutschland soll sich schämen, weil Schröder ein asozialer Proll ist??!?), und weil er es toll findet, wenn das Staatsoberhaupt nicht weiß ist, was er sich auch für alle europäischen Länder wünschen würde.

    Aber den gleichen Irrsinn gab’s ja, als der Spiegel eine neue Umerziehung für die Deutschen forderte. Ironischerweise, weil die Deutschen in Umfragen Meinungen äußerten, die tagtäglich den Leuten vom Spiegel in die Hirne gepumpt werden. Da war PI auch ganz verzückt.

  10. Der Islam ist Teil Deutschlands und Europas, ist
    Teil unserer Zukunft

    Wolfgang Schäuble (CDU)

  11. Nun, ich habe schon einige US-Präsidenten
    wahlen erlebt, zum Teil auch in den USA selbst.

    Deshalb kann ich sagen, dass der Stil McCains in diesem Land bei politischen Auseinandersetzungen ganz normal ist, auch und gerade bei Verlierern.

    Und zwar nicht nur bei Präsidentschaftswahlen, sondern bis herab zu den Landkreis- und Gemeindewahlen. Selbst in Staaten wie dem gerne als ungehobelt dargestellten Texas.

    Auch die Aufnahme von guten Fachleuten (nicht „Experten“!) aus dem gegnerischen Lager in die Regierungsmannschaft ist Normalität.

    Man stelle sich so etwas in diesem unseren Ländle vor. Da kann sich nicht nur Grosskotz Gerd eine Scheibe abschneiden…

  12. Hut ab vor diesem Auftritt von John McCain.
    Die Amerikaner sollten dem Rat von McCain befolgen und Obama in seinem Vorhaben unterstützen.

  13. In der Tat zeigte McCain hier wahre Größe.

    Ich möchte vermuten, daß die doch außerordentlich emotionalen und durchaus bewegenden Reaktionen im In- und Ausland auf Obamas Wahlsieg auch bei den Verlierern Eindruck gemacht haben. Auch Bush hat sich ja unterdessen generös und freundlich gezeigt, ja zeigte sogar Vorfreude darauf, daß mit den Obamas wieder Kinder Leben ins sonst eher geriatrisch angehauchte weiße Haus bringen werden.

    Mir persönlich gefällt vor allem Obamas liberaler Kurs in ethischen Fragen (Abtreibung, Homoehe etc.) überhaupt nicht, aber daß Bush und seine NeoCon-Clique am Schluß wie tonnenschwerer Ballast auf der amerikanischen Nation gelegen haben, kann doch niemand ernsthaft bestreiten.

  14. Wenn man sieht, wie weit verbreitet die Verwechslung von Neo“konservativen“, also linksliberalen, antinationalen Globalisten mit Konservativen und Patrioten ist, ist es wahrscheinlich tatsächlich gar nicht so schlecht, daß Juan MexiCain verloren hat. Manche glauben anscheinend, daß MexiCain ja ein Patriot sein müsse, wenn der Rotfunk ihn nicht mag. Er ist innenpolitisch aber eher die US-Version von Jürgen Rüttgers.

    Linksliberale antiamerikanische Globalisten wie Bush oder MexiCain sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Nötig wäre eine Mischung aus Pat Buchanan, Ron Paul, Tom Tancredo usw. Doch die Eliten und ihre Medien würden so etwas nicht zulassen. Deshalb verkaufen sie Neo“cons“ als Konservative, und man sieht ja, daß die Lügen wirken.

  15. “Mit der Wahl Barack Obamas schließlich hat sich die Gesellschaft des Landes als die fortschrittlichste des ganzen Westens erwiesen.”

    In der tat, so ist es.

    Nur 13 % aller Einwohner der USA haben einen afroamerikanischen Hintergrund. !!

    Trotzdem hat der weiße Amerikaner einen schwarzen zum Häuptling ernannt und das ist große Klasse. Bei uns in Deutschland ist so was nicht möglich.

    Begründung:
    In Deutschland regiert die Toleranz. In den USA herrscht bis ein paar Problemen im Süden Akzeptanz !

    Die USA gehen wieder voran und ich hoffe wirklich, dass dies noch lange so bleiben möge.

    Verabschiedet euch langsam von McCain und unterstützt Obama.

  16. @ #16 Long Rider (08. Nov 2008 16:22)

    Verabschiedet euch langsam von McCain und unterstützt Obama.

    sag mal, geht’s noch?
    obama unterstuetzen? sollen wir, die wir wissen, dass sein weg absolut falsch ist, den bus der am abrund steht, noch mit anschieben helfen? wir werden alles tun, den bus vom abgrund zurueck ziehen, in dem wir NObamas politik bekaempfen.

  17. Wer konservative Meinungen lesen will und nicht neo“konservative“ à la Krauthammer, sollte sich die folgenden Seiten merken:

    View from the Right:

    While it is terrible to think of an Obama presidency, it is also terrible to think of a McCain that would only neuter conservative opposition, while continuing to redefine genuine conservatism out of existence. To use a military analogy, it is bad enough to face a powerful enemy army. Yet it is downright disastrous to have your own army under the command of a traitor. McCain will be able to compromise and destroy conservatism in a way that Obama never could.

    http://www.amnation.com/vfr/archives/011772.html

    Southern Avenger:

    President Bush put conservatism in critical condition. A President McCain would have put it out to pasture.

    Like battered wives, Conservatives were ready to believe that McCain really didn’t mean to abuse them all those years.

    http://www.youtube.com/watch?v=aFe9SZv9mdc

    southernavenger.com

    http://www.takimag.com

    http://blog.vdare.com/

    Pat Buchanan:

    http://www.humanevents.com/search.php?author_name=Patrick%20J.+Buchanan

  18. #14 Jacky

    und was sind seine Vorhaben? Umma? Sozialismus? Massenzuwanderung?

    Nein danke. Volle Opposition ist angesagt!

  19. #17 Long Rider

    Haben jetzt die Didi-Jünger hier Eingang gefunden?

    Ich kann dieses ganze Gelaber von „Forschritt“ weil ein Schwarzer Präsident geworden ist, „Toleranz“, „Akzeptanz“ bla bla blub nicht mehr hören! Das ist einfach nur Bullshit!

    Fakt ist, dass Amerika nicht mehr das ist, was es war: Eine Führungsmacht mit klaren Prinzipien! Obama hat nämlich keine. Die Amis sind auf einen Blender reingefallen nicht mehr. Alle Amis? Nein, der trapfere Süden und der Mittlere Westen haben Widerstand geleistet!

    Verabschiedet euch von den Vereinigten Staaten, Confederacy may rise again! Ohne die linksliberale Ostküste, ohne die gutmenschliche Westküste, ohne die frustrierten sozialstaatstreuen Great Plaints! Ohne die von Zuwanderern regierten Grenzstaaten zu Mexiko!

  20. Bei den Republikanern hat es immer auch starke Tendenzen gegeben, sich gegenüber der Welt zu isolieren. Geostrategisch wäre das für die Amerikaner auch wesentlich leichter möglich als für uns Europäer. Der Präsidentschaftskandidat Ron Paul war ein überzeugter Gegner des Irakkriegs. Er hat einen Ausblick gegeben, wofür die Republikaner in Zukunft wieder stehen könnten.

    Wer könnte in so einem Fall die Amerikaner beim Eintreten für unsere universellen Werte ersetzen?

    Mit Sicherheit nicht wir Europäer.

    In Bosnien haben wir sofort nach dem Sheriff gerufen.

    Wir sind nicht einmal bereit, die säkulare Türkei zu unterstützen (auch wenn wir einer Kopftuch-Türkei niemals erlauben würden, der EU beizutreten)

    Von einer starken Rolle im Nahostkonflikt und einer klaren Position gegenüber dem Iran ganz zu schweigen

    http://aron2201sperber.wordpress.com

  21. FEHLER!

    „ohne die frustrierten sozialstaatstreuen Great Plaints!“

    Statt „Great Plaints“ meine ich „Great Lakes“. Sorry.

    Selbstverständlich gehören die Great Plaints in diese Konföderation hinein. Kansas, Nebraska, Oklahoma haben super gewählt!

  22. So muss es heißen:

    „#17 Long Rider

    Haben jetzt die Didi-Jünger hier Eingang gefunden?

    Ich kann dieses ganze Gelaber von “Forschritt” weil ein Schwarzer Präsident geworden ist, “Toleranz”, “Akzeptanz” bla bla blub nicht mehr hören! Das ist einfach nur Bullshit!

    Fakt ist, dass Amerika nicht mehr das ist, was es war: Eine Führungsmacht mit klaren Prinzipien! Obama hat nämlich keine. Die Amis sind auf einen Blender reingefallen nicht mehr. Alle Amis? Nein, der trapfere Süden und der Mittlere Westen haben Widerstand geleistet!

    Verabschiedet euch von den Vereinigten Staaten, Confederacy may rise again! Ohne die linksliberale Ostküste, ohne die gutmenschliche Westküste, ohne die frustrierten sozialstaatstreuen Great Lakes! Ohne die von Zuwanderern regierten Grenzstaaten zu Mexiko!“

    Jeah!

  23. Volle Zustimmung zu #16.

    Die pathologische Abneigung gegen Obama (inklusive des blinden Glaubens an die zahlreichen Verschwörungstheorien, die gegen ihn im Netz kursieren) bei gleichzeitiger surrealer Überhöhung des Bush/NeoCon-Regimes zeigt, daß hier manche nicht in ganzheitlichen Zusammenhängen denken können.

    Nochmal, um Mißverständnisse zu vermeiden: Bush/McCain und Obama sind zwei Seiten der selben Medaille. Echte Alternativen sehen anders aus.

  24. #3 Guantanamo
    „Aber was sagte Talleyrand seinem eleganten Kollegen, dem ansonsten eher vulgären und niederträchtigen Fouché? “Sie sind Scheisse in einem Seidenstrumpf!”
    Nein.
    Das sagte Napoleon zu Tallerand, weil er hinter seinem Rücken mit den Zaren und Metternich verhandelt hatte.

  25. @ #22 Glabiator (08. Nov 2008 16:58)

    to be honest,
    das habe ich schon spasseshalber aber mit ernstem hintergrund in einigen blogs hier vorgeschlagen.
    wir teilen die usa in zwei teile: die usa und die ussa. in den ussa kann NObama mit seinen linken truppen und seinen followern seine ideen umsetzen und wir leben in den usa nach den traditionellen amerikanischen werte – quasi wie das ehemalige geteilte deutschland (die gleiche „rasse“, die gleiche sprache, aber verschiedene systeme). allerdings darf die usa die ussa in keinster weise unterstuetzen. und in 10 jahren schauen wir mal nach, wo es besser laeuft. wenn die NObama-follower nicht aus der geschichte lernen wollen oder koennen und unbedingt einen sozial(istischen)-staat haben wollen, muessen sie die erfahrungen eben auf die harte tour machen. das ist wie bei einem kleinen kind: dem kann man auch sagen, dass es nicht auf die heisse herdplatte greifen soll und es macht es doch – wenn es sich aber dann die pfoten verbrannt hat, weiss es, dass man das lieber sein laesst.

  26. #23 Spessartschrat

    Na wenn du das sagst 😀

    Anscheinend bekommt manchen die 24h-Obamashow im deutschen TV doch nicht so gut. Trotz PI.

    #25 residentalien against socialism

    Eben. Wobei dies aus meiner Sicht nicht unbedingt weiß gegen schwarz sein muss. Die Schwarzen haben z.B. in Kalifornien durch den hohen turnout dafür gesorgt, dass die Homo-Ehe den Orkus hinabgespült wurde. Das ist gut. Aber wenn 40% der Schwarzen, also mindestens 7% der gesamten Wählerschaft (die 12% Schwarzen in den USA übertrafen die Wahlbeteiligung von 66% bei weitem), sagen, dass sie Obama gewählt haben, weil er schwarz ist, dann stimmt da was nicht. Das ist so wie es in Deutschland in den 70ern war: Arbeiten wählten SPD, weil es die Gewerkschaft so wollte oder bei GrünInnen heute: Man wählt grün, weil es Mama auch tut…
    So kann man keine Politik machen.

    Ich sage: Die konförderierten Staaten (auch Virginia und North Carolina, die schäbigst umgefallen sind) plus die von ihnen damals beanspruchten Gebiete plus Kentucky, Kansas, Nebraska, die Dakotas, Wyoming etc. als ein Land. Dann kann die liberale Küste untergehen und Amerika prosperiert!

  27. Die interessante Frage ist: warum ist John McCain nicht viel mehr auf die offensichtliche Unfähigkeit Barack Obamas, seine zweifelhaften Kontakte und die Hintergründe der Finanzkrise eingegangen? Der Wahlkampf der Republikaner war viel zu brav und deshalb haben sie gegen den Schaumschläger BHO verloren.

    Aber sehen wir es einmal positiv: Syrien und Iran sind auf Konfrontationskurs mit dem Westen und El Kaida möchte neben Afghanistan und Pakistan in Afrika eine dritte Front im Krieg gegen den Terrorismus eröffnen. Dann kann der linke Windbeutel zeigen, ob wirklich soviel in ihm steckt, wie Joe Byden behauptet.

  28. @ #27 Glabiator (08. Nov 2008 17:17)

    ich wollte mit „rasse“ auch nicht weiss von schwarz trennen. mit der „gleichen rasse“ war gemeint, alles sind amerikaner (deshalb auch „rasse“ in anfuehrungszeichen), so wie es in ost- und west-deutschland alles „deutsche“ waren.

  29. #28 Plondfair

    Genau. Auch hat McCain seine eigenen Anhänger in den Wahlversammlungen gebremst, als diese die Wahrheit über Hussein sagten…

    Der Wahlkampf der Republikaner war einfach lasch.

  30. Der größte Lump in deutschen Lande
    ist gerhard Schröder mit seiner Straßenterroristenbande.
    Sie lügen und betrügen das sich die Balken biegen
    und weil das so weiter geht
    in ganz Deutschland nun die neue DDR entsteht.

    Damals hatte ich mit Bedauern festgestellt, das ich ihm sehr „Gerne“ eine riesengroße Zigarre schenken wollte nur hatte es daran gescheitert, das ich kein Plastiksprengstoff hatte.

    Wie es heute in Deutschland aussieht, nach dem Mauerfall, daran ist erst einmal der Hauptschuldige, Gerhard Schröder, denn er setzte die Verjährung der Menschenrechtsverbrechen der Stasi und SED durch. So konnten die Täter dieser Verbrechen mit seiner Hilfe bis in den reichstag gelangen, nicht das alleine, sondern er hatte auch die verstekte Inflation durch die Einführung des EURO durchgesetzt, ohne das es die allemeinheit erkennen konnte erst als die Preise sich um über 100% gesteigert hatten und darüber sogar noch ninausgeschossen sind, das sieht man an den jetzigen Pteisen. Dann bekommen die Täter der begangenen Menschenrechtsverbrechen ein einkommen, das den Einkommen deren Opfer weit übersteigen und seine Partei hatte jetzt auch noch durchgesetzt, das die Täter eine Ehrenrente zwischen 650 bis 800 Euro für ihre begangenen Verbrechen erhalten und das ohne jegliche Bedingungen, dagegen erhalten einige ihrer Opfer eine sogenannte „Besondere Zuwendung“ von 250 EURO mit etlichen Bedingungen. Im Landesamt für gesundheit und Soziales arbeiten in der Abteilung die für die belange und Rechte der Stasiopfer, Mitarbeiter der Stasi. Dort werden die sogenannten „Gutachten“ erstellt welche vorsätzlich Falsch , verfälscht und zu einem Akt erzeugt, welches zur Aberkennung der Folteranzeichen von den Organen der Stasi in den Gefängnissen die man als Folterwerkstätten bezeichnen kann. Richter die im damaligen Osten Terrorurteile gefällt hatten und auch Todesurteile, sind ohne Prüfung in der heutigen Justiz übernommen worden, Und das alles hat die Soziale Gerechtigkeit von Gerhard Schröder zu verantworten. So betrachte ich diese heutige SPD als „Sozialistische Partei Diktatur“ besser ein sozialistisches Verbrechersyndikat.
    Die ehemaligen Mitarbeiter der Stasi und getreuen des verbrecherischen Systems der SED agieren heute fast genauso wie damals. Fährt man durch den ehemaligen Osten, sieht man die riesig großen Felder aus den damals gestohlenen Flächen der einzelnen Bauern, Flächen die den früheren besitzern nicht zurück erhalten haben, die damaligen LPG-Vorsitzenden sind heute Gronbauern geworden.
    Ein System das nach dem Mauerfall wie damals der Nürnberger Prozess gegen die Nazis, hätte stattfinden müssen. Die sogenannte friedliche Revolution war gar keine solche, denn die Stasi konnte noch Monate Lang Akten vernichten welche ihre Verbrechen aufgedeckt hätten. Ihre inoffiziellen Mitarbeiter konnten mit Hilfe von Schröder nicht enttarnt werden und sitzen noch meist an den von Mielke eingesetzten Posten, ja sogar die Schließung vom Flughafen Tempelhof geht auf sein Konto so auch das dieser Berliner Bürgermeister „WOWI“ eingesetzt wurde. Ein System das sich seit Schröders Kanzlerschaft in Deutschland etablieren konnte, ist eher eine Verbrechermafia zu bezeichnen aber nicht einer demokratischer Rechtsordnung. Ein System das erlabt, das die Täter ihre Opfer beleidigen und verhöhnen dürfen ohne das sie Folgen befürchten müssen. Ein System das die Opfer der SED-Diktatur indirekt weiter psychisch foltern darf.

  31. #30 Glabiator (08. Nov 2008 17:24)

    Genau. Auch hat McCain seine eigenen Anhänger in den Wahlversammlungen gebremst, als diese die Wahrheit über Hussein sagten…

    Vielleicht wollten sie, daß der meiner Meinung nach unvermeidbare Konflikt mit dem Iran in die Amtszeit von „The One“ fällt?

  32. Ich muss den grössten Kanzler aller Zeiten in Schutz nehmen.

    Erstens war er betrunken, wie öfters und zweitens kam er aus der Gosse, aus dem asozialen Milieu. Das konnte er trotz Havanna im Maul und Anzug nie überwinden.

    Die Feindschaft zwischen ihm, den Einzigartigen und Bush rührt daher, dass Bush ihm sehr deutlich gezeigt hat, was er von ihm hält, dem erfolglosen Rechtsanwalt.

  33. Dass die Vereinigten Staaten von Amerika dem alten europäischen Kontinent in vielen Belangen überlegen sind, ist bekannt. In der Malerei kommen die entscheidenden Impulse seit Jahrzehnten aus den USA, ebenso in der Musik (allenfalls England kann mithalten)

    Wenn man Musik als Kunst und nicht als Geschäft versteht ist es fraglich, ob die USA der tief verwurzelte Musikkultur Europas das Wasser reichen kann.
    Malerei ist oft nur „unfertige Schmiererei einiger augenkranker Künstler“. Mit dem Preis steigt der künstlerische Wert? Mitnichten.
    Die USA steht für eines: Geld machen. Da verwechselt der eine oder andere schon mal schnell Kunst und Geschäft, solang nur der Dolar rollt. Nur tragisch, der Dollar rollt nicht mehr so, daran wird auch ein Obama nichts ändern können. Die Druckmaschinen der Federal Reserve kommen ins stocken, das Ansehen des Dollars in der Welt sinkt.
    Irgendwann wird auch jemand die Rechnung bezahlen müssen für das Schuldensystem der USA.

    Wir wollen die nächsten Jahrzehnte beobachten wie sich das Superimperium entwickelt. Auch dank „des rückständigen“ Europas gibt es ordentlich Gegenwind. Die momentane Entwicklung ist die Richtige.

    In der Kinokultur setzt Hollywood unangefochten Maßstäbe.

    Und die „freie Presse“ hat uns nach klassischer Hollywood-Manier einen unterhaltsamen Wahlkampf präsentiert. Zum Glück gibt es den nur alle 4 Jahre. Es reicht. Einige verwechseln Hollywood und Unterhaltung mit Demokratie. Einige würde gar nicht auffallen, eigentlich in einer Diktatur zu leben solange nur die Unterhaltung stimmt.

  34. #33 Plondfair

    Obama kann für die Republikaner eine Art Wiederauferstehung bedeuten, wie einst 1976-1980 Carter. Kann. Es ist durchaus möglich, dass die Reps ganz gezielt die Niederlage einkalkuliert hatten. Denn die wissen, dass man das Repräsentantenhaus locker zurückgewinnen kann, wenn in 2 oder 4 Jahren großer Unmut über „The One“ herrscht. Aber ich befürchte eher, dass es 2010 zur Filibuster-Mehrheit im Senat kommen wird. Denn dann werden die Sitze von 2004 neu gewählt und die Reps haben damals vier Sitze kassiert.
    Im Senat ist es jetzt so, dass die Dems 57 Sitze haben. Die Reps 40, 3 sind noch nicht entschieden, obwohl die Reps vorne liegen (weiss jemand warum?).

    Nunja,.. abwarten.

  35. Ich erwarte von jedem einigermaßen gebildeten Menschen, dass er die Hauptstadt von Dänemark kennt, egal, wo her er kommt. Selbiges gilt auch mit Einschränkungen für die Hauptstadt von Montana, ein zwar flächenmäßig größerer Staat als Dänemark, jedoch weitaus bedeutungsloser.
    Im Übrigen halte ich einen Großteil der Amerikaner für ignorant, speziell die Mehrheit derer, die Obama gewählt haben. Europäer sind zwar mindestens genauso ignorant, verbergen es aber nicht unter einer gespielten, nicht ernst gemeinten Höflich -u. Freundlichkeit.

  36. #3 Guantanamo (08. Nov 2008 15:00)

    Dafür kenne der gemeine Amerikaner nicht einmal die Hauptstadt von Dänemark.

    Viele Europäer auch nicht!

    Die Hauptstadt von Dänemark?

    Thorshavn

    Und die Hauptstadt von Montana?

    Helena!

    Iss doch klar!

  37. #3 Guantanamo

    Sehr gut. Das Zitat kannte ich noch gar nicht, passt aber zu Schröder wie die Faust auf’s Auge.

  38. McCain: Ich wünsche dem Mann, der einmal mein Gegener war und bald mein Präsident sein wird, viel Glück auf seinem Weg.
    ————————————-
    Chapeau, Herr McCain ich verstehe jetzt, wie er die Folter und Gefangenschaft durchgehalten hat.
    Türkengerd, der Zwangsgrinser, was für ein erbärmliches Würstchen, haschend nach jedem Wind, unfähig mit Anstand zu verlieren.
    Das ist das Kontrastprogramm, das vielgescholtene Amerika hat solche Leute. Ein Trost, daß es noch Helmut Schmidt gibt, der den weiten, leeren Raum dahinter verkürzt.

  39. Gazpromgerd hat mal wieder bewiesen, dass Politiker absolut keine Scham kennen.
    Nach einem solchen Auftritt wäre ich vor keine Kamera mehr getreten!

    Und seine Haare sind doch gefärbt;-)))))
    @Doris Köpf-Schröder

  40. Solche Guten Beiträge, findet man nur auf PI !

    Deshalb, mal wieder ein

    DANKE PI ! …und Alle PI User

  41. Auch wenn Mc Cain verloren hat, für ist er der besserer Politiker. Es ist ehrlich und standhaft. Er wäre viel kompetenter gewesen, den Irakkrieg zu führeen ,als Bush . Er war von anfang an dafür gewesen, mit mehr Truppen den Irak zu befrieden.

    Obama kommt mir vor wie ein lügner, heuchler und einer der die Meinung ändert. Z.B behauptete er einmal, Jerusalem gehört zu Israel, später relativierte er es. Außerdem ist er ein übler Abtreibungsbefürworter.

  42. Es sind genau die Typen vom Schlage eines Schröders welche man als Totengräber der Demokratie bezeichnen kann.Scham -Gewissen -Ehr und Skrupellos.Den Schaden ,moralisch wie wirtschaftlich, welchen er mit seiner verkommenen Handlungsweise unserem Land angetan hat kann man nicht in Worte fassen.Das er dennoch als Berater der Sozialdemokraten fungieren sollte spricht Bände über den Zustand dieser Partei. Na eventuell verewigen Brian de Palma oder Martin Skorsese unseren Ex-Kanzler in einem ihrer nächsten Filme nur müssen sie dann auf den Zusatz“Die Handlung oder die Personen sind frei erfunden“ verzichten.

  43. #17 Long Rider (08. Nov 2008 16:22)

    “Mit der Wahl Barack Obamas schließlich hat sich die Gesellschaft des Landes als die fortschrittlichste des ganzen Westens erwiesen.”

    In der tat, so ist es.

    Nur 13 % aller Einwohner der USA haben einen afroamerikanischen Hintergrund. !!

    Trotzdem hat der weiße Amerikaner einen schwarzen zum Häuptling ernannt und das ist große Klasse. Bei uns in Deutschland ist so was nicht möglich.

    Begründung:
    In Deutschland regiert die Toleranz. In den USA herrscht bis ein paar Problemen im Süden Akzeptanz !

    Die USA gehen wieder voran und ich hoffe wirklich, dass dies noch lange so bleiben möge.

    Verabschiedet euch langsam von McCain und unterstützt Obama.

    #17 Green Horn
    Aus welcher verstaubten Schublade bist du denn entkrochen? Wie kann man so bekifft sein und nach Hautfarbe den Maßstab für gute Politik setzen und das obwohl Obama zum Beweis noch gar nichts erbringen konnte?
    Bist du 13 Jahre alt?

    Dein erster Satz ist ja starker Tobak und grenzdebil angrenzend an Aberglaube deines eigenen Maßstabes. Ich lach mich schlapp!

    Tolle Toleranz. Dagegen wirkt nur Tollwut!
    Sag mal gehts du nur nach der schwarzen Hautfarbe? Dann kannst du dir getrost den Rassistenschein ausstellen lassen!

    Der schwarze Negerhäuptling hat bisher rein gar nichts gebracht. Wie sollte das auch nach 3 Tagen gehen. Ob dein Wunschdenken und die WirklichkeitÜbereinstimmung finden werden, wird sich erst zeigen.

    Übrigens Toleranz mißt sich nicht an Hautfarben. Man könnte dir wegen Ablehnung eines weißen McCain, nicht nur Rassismus, sondern auch Intoleranz vorwerfen!

    Wegen einer Wahl von Obama, ist Deutschland deswegen nicht weniger tolerant und die USA ein tolerantes Land.

    Zudem bestimmtst du wohl kaum, wer hier wen zu unterstützen hat, jeder entscheidet das für sich selbst! Zum anderen entscheidet ein denkender Mensch nach der Leistung eines Politikers und nicht nach Nichts!

    Es gibt in Deutschland schmale Vollpfosten und es gibt aber auch dicke Vollpfosten.

    Pisa-Abrutscher oder Rüttlischulabgänger?

  44. „Mit der Wahl Barack Obamas schließlich hat sich die Gesellschaft des Landes als die fortschrittlichste des ganzen Westens erwiesen.“

    Was genau ist denn dieses Fortschrittlichste an Barack Hussein Obama?
    Der Sozialismus kann es nicht sein. Den gibt es schon eine ganze Weile.
    Einen Sozialisten als Staatsoberhaupt hat es auch schon da und dort gegeben. (Besonders so zwischen 1922 und 1991.)
    Islamophile Regierungen hatten wir in der Alten Welt schon viel früher als in der Neuen.
    Auch moslemische Regierungen hatten wir in Europa schon (und die gehörten nicht grade zu den „fortschrittlicheren“).
    Einen schwarzen Präsidenten in einem Land, das bis da von Weissen regiert wurde, hat es auch schon gegeben. Siehe Südafrika.
    Präsidenten, die ne Menge heisse Luft produzieren hat es auch schon gegeben. Siehe Ahmadinehad.
    Politiker, die wegen ihrer „Rassen“zugehörigkeit oder aus anderen rassistischen Gründen gewählt wurden, gab es auch schon. Und wenn das jemand als fortschrittlich nennen sollte, weiss ich auch nicht.
    Was genau ist also dermassen fortschrittlich?
    Dass er ein Fan von Krankenversicherungen ist?
    Gibt’s bei uns auch.
    Dass er jung ist?
    Auch das gibt’s in Europa.
    Dass er mehr Popstar als ernsthafter Politiker ist? Das ist Sarko auch. Und einen Fortschritt würde ich das auch nicht nennen. Wenn mir einer den Fortschritt erklären könnte, wäre ich froh, denn mehr fällt mir nicht ein.

    PS: Was die Höflichkeit in der Politik angeht, möchte ich daran erinnern, dass Demokratie Diskussion und auch Streit bedeutet. Zu viel Höflichkeit kann da auch kontraproduktiv sein.

  45. #6 prausnitzer (08. Nov 2008 15:17) Schröder…. In dem Video gibt er sich nur als Schmierenkomödiant.

    GIBT ER SICH? NEIN! ER GIBT ES SICH NICHT. ER WAR UND ER IST ES IMMER NOCH. EIN SCHMIERENKOMÖDIANT.

    Meiner Meinung nach war er der schlechteste Bundeskanzler der Nachkriegszeit.

  46. Toller Artikel von Herr Lehming, wirklich zutreffend.

    Interessant, dass er gar nicht so pro-amerikanisch war, als er noch Amerika-Korrespondent bei der Tagesspiegel war. Erst als er zurueck nach Detuschland gekommen ist, hat er angefangen, die USA zu loben und Detuschland im Vergleich zu kritisieren. Ob er damals unter Druck stand, „amerikakritisch“ zu sein, oder ob er erst nach dem Rueckkehr die Tugende Amerikas zu schaetzen lernte, ist eine offene Frage.

    Auch ein sehr gute Zusammentstellung der Videos, woran man wirklich die Unterschiede zwischen amerikanische und deutsche Umgangsformen merken kann. Der Schroeder Auftritt ist unglaublich. Was fuer ein egomanes Schwein! Lustig, als Westerwelle gesagt hat, „Ich weiss nicht was du vor der Sendung gemacht hast“. Wahrscheinlich entweder getrunken oder gekokst.

  47. @ #51 havel (08. Nov 2008 20:42)

    GIBT ER SICH? NEIN! ER GIBT ES SICH NICHT. ER WAR UND ER IST ES IMMER NOCH. EIN SCHMIERENKOMÖDIANT.

    Meiner Meinung nach war er der schlechteste Bundeskanzler der Nachkriegszeit.

    er wurde ja auch nie wirklich „richtig“ wegen seiner programme gewaehlt.

    1998 kam er an die macht, weil kohl abgewaehlt wurde. es war also keine schroeder-wahl, sondern ganz klar eine kohl-abwahl, weil die waehler sagten: 16 jahre sind genug

    2002 wurde er wieder“gewaehlt“, weil er den waehlern einen vom pferd erzaehlt hat. mit kriegsangst schueren und sich und seinen taxifahrer als die friedensengel der welt darstellen hat er die waehler verarscht! und ganz nebenbei durch sein verhalten die basis fuer den krieg, an dem er sich nicht beteiligen wollte, gelegt.

  48. Da der Artikel sehr einseitig ist nur nur eine Seite der Medaille beleuchtet, zeige ich die zweite:

    Europa ist Amerika was Kultur angeht HAUSHOCH überlegen!

    Die Amerikaner mit ihrer Mickey-Mouse-Kultur :-))) Das ich nicht lache!

    Die amerikanischen Autos sind allesamt SCHROTT, sind qualitativ minderwertig und technisch veraltet, woraus auch der hohe Verbrauch resultiert!

    Das ist auch der Grund, weshalb amerikanische Autos/Nutzfahrzeuge auf dem Weltmarkt so gut wie keine Rolle spielen, ganz anders bei europäischen und japanischen Autos/Nutzfahrzeugen!

    Amerika ist das einzige Land der Welt, welches MIT VOLLER ABSICHT Atombomben auf unbewaffnete Zivilisten (Hiroshima u. Nagasaki) abgeworfen haben!

    Amerika ist Kriegstreiber Nr. 1 in der Welt und die grösste Gefahr für den Weltfrieden!

    Die Liste, an Kriegen und Militäroperationen die die Vereinigten Staaten in den letzten 50 Jahren geführt haben, ist endlos:

    http://www.aktivepolitik.de/USA_Kriege.htm

    Sämtliche Kriegsgvorwände waren nachweislich erstunken und erlogen!

    Vietnamkrieg: „Golf von Tonkin-Vorfall“ war nach offiziellen Angaben von US-Militärs ein „Irrtum“, inoffiziellen Angaben zu folge eine „Farce“!

    Irak-Krieg: Die Behauptung, der Irak habe Massenvernichtugnswaffen, war ERSTUNKEN UND ERLOGEN! – Es wurden nie welche gefunden – Das wusste man auch schon vorher!

    Chile in den 70ern: Demokratischer Präsident Allende mit Hilfe des CIA gestürzt, Militärdiktator PINOCHET installiert, an dessen Händen Ströme von Blut kleben (3 Millionen Ermordete)

    Amerika: In der gesamten westlichen Welt das Land mit der am Abstand höchsten Kriminalitätsrate!

    Amerika: Bananenrepublik! Verfassung wird ausser Kraft gesetzt (Patriot Act), nach den Anschlägen des 11. September erfolge KEINE Aufklärung. Die offizielle Version der Anschläge vom 11. September PASST HINTEN UND VORNE NICHT ZUSAMMEN! – Trotzdem keine Aufklärung! Sämtlichen Ungereimtheiten wurde nicht nachgegangen, die Beweise des 11. September (WTC-Stahl) wurden systematisch vernichtet!

  49. Ich kann diesen Artikel des Tagesspiegel nur bestätigen. Wer über die tolle europäische Kultur faselt und nur McDonalds kennt und Popmusik, der sollte mal für ein paar Jahre hier ins Land kommen. Urlaube reichen nicht aus und auch Stipdendien nicht. Ich mache die Kultur eines Landes in erster Linie am Essen „fest“, weil man ja immer essen muss, aber ob man ins Kino geht oder Gemälde sammelt ist nicht so lebensnotwendig. Und gerade beim Essen hat sich meine Meinung über die USA doch start gewandelt. Am Anfang, trotz meiner häufigen Urlaube hier, war ich auch eher enttäuscht. Nun, nachdem ich hier lebe, habe ich die amerikanische(,mexikanisch,asiatische, …) Küche hier sehr zu schätzen gelernt. Das ist doch etwas anderes als sich die Europäer das so per Vorurteil denken.

    Und nachdem Europa nun mit Volldampf die Islamisierung und die Kommunisierung betreibt, wird die europäische Kultur wohl sowieso bald Vergangenheit sein.

    Obama muss man auch unter 2 Gesichtspunkten sehen. Innenpolitik einer- und Außenpolitik andererseits. Deswegen schreiben wohl manche Autoren hier aneinander vorbei. Europa wird sich noch umgucken, wenn Obama die ersten Forderungen stellt. Innenpolitisch wäre Ron Paul besser gewesen. Deutlich besser!

    Und die meisten Europäer können ja nicht mal die 50 Bundesstaaten auswendig aufsagen und sind auch noch der Meinung, Umweltsteuern wären gut für die Umwelt. Die sollten nicht über amerikanische Unbildung lästern. :mrgreen:

  50. Danke, Go West, fuer die Auflistung von anti-amerikanischen Klischees. Ich habe ehrlich gesagt bei „Mickey Mouse“ aufgehoert, und den Rest nur schnell ueberfluegelt, weil das zeigt deutlich das Niveau deines Kommentars. Vielleicht kommst mal ins Land, wie Heretic empfehlt, und lernst ein Paar Sachen darueber, statt nur Klischees und Vorurteile nachzuplappern.

  51. #54 Go West (08. Nov 2008 22:14)

    Da der Artikel sehr einseitig ist nur nur eine Seite der Medaille beleuchtet, zeige ich die zweite:

    Pardon, aber Du zeigst nur, dass Du keinerlei Ahnung über die USA hast.

    Was amerikanische Autos verbrauchen ist bei einem Preis von umgerechnet 0.40 Euro je Liter nebensächlich. Fakt ist, dass z. B. deutsche Autos, die hier verkauft werden, deutlich mehr Extras haben, als wenn sie in D verkauft werden. Und zwar einfach deshalb, weil Amerikaner verwöhnter sind. Und dennoch sind die Autos hier billiger als in D.

    Sicher, die Japaner spielen weltweit noch eine Rolle. Aber deutsche Autos? Dass ich nicht lache!

    Amerika hat zur Beendigung des WWII 2 Atombomben abgeworfen in einem gegnerischen Land, um Japan zur Kapitulation zu zwingen und D hat Millionen eigener(!) Juden vergast und Stalin hat auch einige Millionen von Landsleuten auf dem Gewissen. Und nun?

    Was ist denn der „Weltfrieden“? Ist das so ne Arte Friede,Freude,Eierkuchen? „Frieden“ ist Schwachsinn, wenn die Freiheit geopfert wird. Was nützt den Frieden, wenn man in Fesseln liegt und nicht mehr kämpfen kann? Freiheit muss man sich erkämpfen!

    Zur Kriminalitätsrate:

    In den USA wird jeder noch so kleine Vorfall eben verlolgt und die Verbrecher werden hinter Gitter gebracht. Daher hat die USA weltweit die größte „Verbrecherkartei“. Guckt man jedoch, wer je 1000 Einwohner die meisten Verbrechen hat, dann rangiert die USA weit unter andern Ländern. Daher: Glaube keiner Statistik, die Du selbst gefälscht hast.

    Quelle: http://www.finfacts.com/biz10/worldstatistics.htm

    Beispiel, Home sucide rates per capita:

    –snip–
    Crime Statistics > Gun violence > Homicides > Overall homicide rate > per 100,000 pop. (most recent) by country
    VIEW DATA: Totals
    Definition Source Printable version
    Bar Graph Map

    Showing latest available data.
    Rank Countries Amount (top to bottom)
    #1 South Africa: 125.965
    #14 United States: 9.1
    #18 Poland: 6.0362
    #22 Portugal: 3.31
    #29 Germany: 1.635
    Weighted average: 16.1
    –snap–

    Die USA liegen erst an 14. Stelle und sind mit 9 Todesfällen pro 100.000 Einwohner nicht so hoch und noch unter dem Durchschnitt. Man darf auch beachten, dass nur in die Statistik einfließt, was gemeldet oder aufgeklärt wird. Bei den zahlreichen Bagatellehrenmorden in Deutschland wird das wahrscheinlich nicht unter Mord geführt.

    Und an Deinem anderen Gegeifer kann man lediglich sehen, dass Du Dich im Forum verirrt haben musst.

  52. ..jetzt da man den Schröder mal wieder sieht merkt man erst, was für eine Zumutung der war. …und wieso ihn keiner in der letzten Elefantenrunde stoppte, wird mir auch rätselhaft bleiben. Der verkündet vor laufender Kamera einen Staatsstreich, dadurch dass er sich nicht an demokratische Regeln halten will, und alles kuck kuhgleich aus der Wäsche. …könnte mich immernoch treten, dass selbst ich den anfangs gewählt habe. autsch…!

  53. Die erste Schröder-Legislatur war von Nichtstun und Faulheit geprägt – die zweite war von hastig entworfenen „Reformen“ im GesundheitsUNwesen, Dosenpfand, Maudgebühren, Rechtschreibreform, Hartz I-IV und anderem Unsinn geprägt, an dem unsere Gesellschaft noch lange zu tragen hat!

    Schröder selber hat während der letzten Elefantenrunde sein „wahres Gesicht“ gezeigt: Das eines anmaßend, prolligen und arroganten Emporkömmling, der als Kanzler dieser Nation die schlechteste Wahl war, die zur Verfügung stand.

    Auch sein inszeniertes „Misstrauensvotum“ gegen sich selbst, das Neuwahlen ermöglichte, war einfach seinem damals bereits hinter den (Kanzler-) Kulissen gesicherten neuen Job bei Gasprom geschuldet, den er so schnell als möglich antreten wollte. Offensichtlich hatte er erkannt, dass er als Kanzler eine krasse Fehlbesetzung war – und sich statt dessen dem Geldverdienen gewidmet. Er war und ist alles andere als ein lupenreiner Demokrat! Auch ist er nicht „suboptimal“ – er ist lediglich ein kleiner, mieser Proll! 🙂

  54. Ohne das Verhalten Gerhard Schröders beschönigen zu wollen – was sind denn die Alternativen für 2009? Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Oskar Lafontaine. Einfach gruselig.

  55. #59 danton (09. Nov 2008 10:01)

    Die erste Schröder-Legislatur war von Nichtstun und Faulheit geprägt

    Was hätte er den tun sollen, der grösste Friedesfürst aller Zeiten, er, der sich einbildete der Nobelpreis wartet auf ihn?

    Wer ihn aus der zeit als Niedersächischer MP kannte, wusste, dass er komplett unfähig ist. Unfähig, sachliche Zusammenhönge zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen, unfähig und unwillig, überhaupt Akten zu lesen.

    Das, was er als „Politik der ruhigen Hand“ den Dummen Wählern seiner Person vorgaukelte war die Einsicht, dass er schlichtweg nicht WUSSTE, was er machen soll und kann.

    Als einziges hatte er ein „Gespür für Stimmungen unter den Wählern“, denen ist er gnadenlos nachgejagt und hat das als Politik verkauft.

    Allerdings hatte er eine fast manische Sucht, zum „Establihment“ zu gehören, zu der Schicht, von der er seit seine Kindheit träumte. Der Genosse der Bosse und diese plumpe Anbiederung war Ausdruck dieses lebenslangen Zwanges, „Anschluss an die besseren Kreise“ zu suchen.

    Als Politiker war er zusammen mit Joseph mit dem weiten Mantel und dem Wappenring am Wurstinger eine Parodie auf einen Kanzler und Vizekanzler.

  56. …Als Politiker war er zusammen mit Joseph mit dem weiten Mantel und dem Wappenring am Wurstinger eine Parodie auf einen Kanzler und Vizekanzler.

    Ich kann mir kein anderes Land vorstellen, in dem solche Menschen durch freie Wahlen als Politiker in diese Positionen kommen könnten. Unfähigkeit und Hass auf das eigene Land (Deutschland gründet auf Auschwitz…) sind jedenfalls keine Ausschlussgründe.

  57. Ich kann mir kein anderes Land vorstellen, in dem solche Menschen durch freie Wahlen als Politiker in diese Positionen kommen könnten.

    Wir brauchen nur nach österreich zu schauen. Kanzler Gusenbauer, den seine eigenen Genossen wegen Unfähigkeit abgesägt hatten, war ein charmanter sozialistischer Dampfplauderer, der viel über gute italienische Rotweine wusste. über Politik wusste er nichts.

    Dafür ist der (wahrscheinlich) künftige Kanzler ein Mann ohne Beruf und Ausbildung oder gar abgeschlossenem Studium.

    Im Alter von 26 Jahren(!!) erkannte er nach vier Semestern Jura, dass er unfähig ist, die Prüfungen zu schaffen. Dass er nicht einmal den Führerschein bisher geschafft hat, wird kolportiert.

    Er ist mit Hilfe von österreichs Bildzeitung Pendant (Krone) zum Kanzler geworden. Ein Mann, der weder ein Handwerk erlernt, noch eine Berufsausbildung oder gar -igitt!- Studium hat.

    Er ist allerdings der Typ charmanter Schwätzer, der auch hier Karriere macht.

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