Geburtskirche in BethlehemEinen Tag vor Heiligabend erreicht uns sehr unfrohe Kunde aus der Geburtstadt Jesu: Die Geburtskirche in Bethlehem ist kurz vor dem Einsturz. Das Dach ist undicht, die Holzdecke morsch, die Wände voller Schimmel. „Der Bauzustand ist besorgniserregend“, heißt es aus dem Bürgermeisteramt, doch niemand unternimmt etwas dagegen.

Die Christen sind im palästinensischen Bethlehem längst fast alle vertrieben – nur noch zwei Prozent leben in der erst vor wenigen Jahren noch mehrheitlich christlichen Stadt. Übernommen haben die Muslime, die die Christen aus Bethlehem wegekelten und jetzt darauf warten, dass die Christenkirchen von selber einstürzen.

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23 KOMMENTARE

  1. Die palästinensischen Behörden sind unfähig, Kulturgüter der Menschheitsgeschichte adäquat zu verwalten.

    Im Grunde keine Überraschung.

    Aber — es muß sofort der Verfall des Gotteshauses aufgehalten werden.

  2. Tja, neulich hörte ich im Radio , dass in Israel die Moscheen renoviert werden sollen.
    Wen wundert heutzutage noch, dass Muslime nichts die historische Glaubensstätten Andersgläubiger renovieren; renovieren sie denn überhaupt ihre eigenen ?

  3. Das hat alles mit dem Islam nichts zu tun, Islam ist Frieden und Freiheit der Religion, ja die Rückkehr der Religiösität ins atheistische Europa.

  4. „Die Christen sind im palästinensischen Bethlehem längst fast alle vertrieben – nur noch zwei Prozent leben in der erst vor wenigen Jahren noch mehrheitlich christlichen Stadt. Übernommen haben die Muslime, die die Christen aus Bethlehem wegekelten und jetzt darauf warten, dass die Christenkirchen von selber einstürzen.“

    Kennen wir das nicht auch aus der Türkei? …aus Ägypten? aus…

    Islam ist halt Frieden. Was soll man dazu noch sagen?

    Erstaunlich, dass das Christetum sich nicht um ein solches Gebäude kümmert. Es scheint ja eher unbedeutend zu sein?!?

  5. Wozu gibt es einen Papst?!

    Wenn DER es nicht für nötig erachtet, diesen für Christen bedeutenden Ort zu hegen und zu pflegen – wer dann?

    Aber vielleicht hat er keinen Mumm, etwas gegen Muslime zu unternehmen. Sind wir ja gewohnt, dass die kirchlichen Vertreter richtige Schleimer geworden sind. Traurig!

    Der hat damals, als er zurecht gesagt hat, dass von Muhammed Gewalt ausgeht und alle Muslime beleidigt aufgeschrienen haben, zu schnell klein beigegeben. Uns sowas ist Oberhaupt der Chirche – eine Lachnummer!

  6. @ #7 der_Julius

    Der Papst ist der Pontfex Maximus
    und nicht der Krösus Maximus

    Macht einen Spendenaufruf für eine Organisation, die dieses Problem behebt!
    Ich hab trotz Finanzkrise noch ein paar Kröten locker – vielleicht gibts noch mehr in Europa!

  7. Wie wäre es einmal mit einer Spendenaktion zum Wiederaufbau der von Christen geschändeten Kultstätten?

    Äh… Nein? Keine gute Idee?

    Ebenso halte ich es für eine nicht-sinnvolle Idee, als „Heide“, der in die Hölle muss, weil er „verstockt“ ist, …für den Christen ihre Gebäude seine Kohle rauszuhau’n.

    Das ist halt Sache des Pontifex Maximus. Und bitte: Die katholische Kirche ist nun wirklich nicht verarmt!

    Immerhin hat’s seinerzeit locker für die Reiselust des Koran-küssenden Herrn Wojtyla gereicht.

    Eine Frage an die Christen: Warum kümmert sich „Gott“ eigentlich nicht selbst um seine Grabeskirche? Ist sie ihm egal oder was?

  8. #9 und #8
    Ich würde auch sofort spenden.
    Aus zwei Gründen (Ich bin ebenfalls kein Christ):
    1. Es ist ein atemberaubend wichtiges Kulturdenkmal gefährdet.
    2. Es ärgert die Muslime.

  9. „Eine Frage an die Christen: Warum kümmert sich “Gott” eigentlich nicht selbst um seine Grabeskirche? Ist sie ihm egal oder was?“

    Richtig erkannt, beliebige Häuser aus Stein, wie eben diese angebliche Geburtskirche, sind Ihm gleichgültig. Es gab ein einziges Haus aus Stein, zu dem er sich bekannte und einst wieder bekennen wird: das ist der Tempel in Jerusalem auf dem Berg Moriah. Und ich freue mich auf den Tag, an dem die beiden Mordtempel auf dem Tempelberg geschleift werden. Z.Z. allerdings baut Er ein Haus aus lebendigen Steinen, nämlich aus aus allen, die Zuflucht zum Werk des Herrn Jesus genommen haben, wie Petrus zu berichten weiß. Der Petrus, auf den sich der widergöttliche Papismus beruft.

  10. #10 „Eine Frage an die Christen: Warum kümmert sich “Gott” eigentlich nicht selbst um seine Grabeskirche? Ist sie ihm egal oder was?“

    Warum sollte er? Dazu fällt mir diese Geschichte ein: Ein Christ sieht einen hungernden Bettler am Straßenrand. Dann stellt er sich vor ihn hin und fängt an zu beten:“Herr, bitte hilf dem armen Menschen. Gibt ihm etwas zu essen und sorge für ihn. Ich bitte Dich, unternimm‘ etwas.“ Und Gott sprach zu dem Christen:“Hab‘ ich schon – ich habe Dich erschaffen.“

    Wenn iemand etwas unternimmt, wird die Kirche zusammenfallen. Wie heißt denn der Club, der sich um die Buddha-Statue in Afghanistan (erfolglos) bemüht hat? UNESCO? Schreibt doch mal da hin .. ich werde es tun …

  11. Ja, Gebäude aus Stein werden eben irgendwann mal baufällig. Dann dauert es aber auch nicht mehr lange, bis das Geld zusammengespendet ist, um die Kirche zu renovieren. Das ist mir relativ egal.
    Viel schlimmer ist doch, dass fast keine Christen mehr in der christlichsten aller Städte wohnen. Bet-Lechem, die jüdische Stadt, früher Efrata genannt, wird zig Mal im Alten Testament erwähnt und Gott selber hat den Ort erwählt, dass daraus der Herrscher über Israel, der Sohn Gottes hervorgehen sollte.

  12. Einige Gedanken zu Bethlehem:

    George (Name geändert) ist Geschäftsmann in Bethlehem. Der Händler gehört zur christlichen Minderheit. „Hier ist alles in Ordnung. Wir haben keine Probleme mit den Muslimen. Bethlehem ist eine multireligiöse Stadt. Alle hier wollen nur Frieden“, versichert er. George weiß genau, daß das nicht stimmt. Aber mit Blick auf die Polizei und den Geheimdienst lebt angenehmer und länger, wer ausländischen Journalisten gegenüber so redet. Die Wahrheit sieht anders aus. Bei der letzten von den britischen Mandatsbehörden durchgeführten Volkszählung im Jahr 1947 waren 80! Prozent der Bevölkerung in Bethlehem Christen.
    Heute sind es weniger als 30 Prozent, manche Fachleute sprechen von weniger als 20 Prozent. Ein Grund ist der wirtschaftliche Niedergang der Stadt. Viele christliche Familien suchten deshalb ihr Glück im Ausland, vor allem in Südamerika. Ein weiterer Grund für den Wegzug ist die muslimischen Dominanz, die zunehmend alle Lebensbereiche umfaßt. 1967 ab es weniger als zehn Moscheen in Bethlehem, heute sind es 84!, während die Zahl der christlichen Kirchen mit 40 konstant blieb. Immer wieder gibt es Berichte über Entführungen junger Christinnen und deren Zwangsheirat mit Muslimen oder über gesetzeswidrige Enteignungen von Grundstücken, die Christen gehörten. Wer sich nicht ständig als Bürger zweiter Klasse behandeln lassen will, geht ins Ausland, wenn er dazu die
    Möglichkeiten hat. Bethlehems Christen finden in ihrer Heimat kaum noch Schutz und Geborgenheit.
    Christen, besucht Bethlehem

    „Christen fühlen sich in Bethlehem nicht mehr heimisch , bestätigt Ronny Shaked, Journalist und anerkannter israelischer Fachmann für Palästinenserfragen. Er kritisiert, daß niemand Partei für die Christen in Bethlehem ergriffen habe: „Warum kümmert es nicht, daß eine der bedeutendsten Stätten der Christenheit muslimisch dominiert wird?“ Shaked fordert, daß sich die Christen weltweit für ihre Glaubensgeschwister in Bethlehem einsetzen: „Sie brauchen Arbeit, Handelsmöglichkeiten, einen Zugang nach Jerusalem und gute Schulen.“ Nur so könne langfristig eine starke christliche Gesellschaft aufgebaut werden, ist der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter überzeugt. Der Palästinenserexperte ermutigt Touristen zum Besuch der christlichen Stätten in Bethlehem: „Es ist wichtig zu zeigen, daß die Kirchen in Bethlehem nicht leer und bedeutungslos sind.“

  13. Schade dass die Grabeskirche so vielen hier egal ist.

    Das eine muss man den Moslems lassen. Die halten zusammen und kämpfen für ihre Bauwerke(siehe Stockholm). Wenn die Grabeskirche zusammenfällt, wird kein Christ einen Hund dafür auf die Straße schicken.
    Das ist der Grund warum wir unterliegen werden…uns sind unsere Kultur und unsere Wurzeln egal.
    Nur wenn es irgendwo ein Massenbesäufnis oder Fußballspiel gibt, dann sind wir alle dabei.

    Schade…sehr schade.

    Frohe Weihnachten

  14. Ich glaub das Thema Betlehem wäre noch eine News wert!

    Wenn man sich den Wikipedia Artikel über diese ursprünglich christliche Stadt durchliest, dann bekommt man echt ne riesen Wut:

    In der Agglomeration Betlehem gab es vor 50 Jahren nur wenige Moscheen. Heute sind es etwa 100.[5] Am Tag der Ankunft Arafats am 23. Dezember 1994 wurde auf dem Dach der Geburtskirche Betlehems ein 4×4 Meter großes Modell des muslimischen Felsendoms aufgestellt. Die Christen antworteten mit dem Aufstellen großer beleuchteter Kreuze auf ihren Privathäusern. Im Januar 1994, wenige Tage nach der Übergabe Betlehems an die palästinensische Autonomiebehörde, wohnten genau 49.654 Christen in den palästinensisch-kontrollierten Gebieten im Westjordanland und in Gaza. Seitdem hätten 10.754 Christen diese Gebiete verlassen, etwa die Hälfte von ihnen seit Ausbruch der El-Aksa-Intifada im September 2000. Allein in Betlehem, der größten Konzentration von Christen, sank deren Zahl von 29.401 auf 23.659. Die Spannungen zwischen Christen und Moslems wuchsen wegen der Stärkung islamistischer Strömungen. Problematisch sei das soziale Gefälle zwischen wohlhabenden Christen und eher ärmlichen Moslems. Den Christen wurde vorgeworfen, mit Israel kollaboriert zu haben, weil sie sich nicht aktiv an der Intifada beteiligten. Christliche Frauen seien beleidigt worden. Christliche Mädchen verschwanden. Für Christen gespendete Hilfsgelder aus dem Ausland wurden beschlagnahmt und an Moslems verteilt.[6]

    Seit langem ist festgelegt, dass der Bürgermeister, sein Vize und auch die Mehrheit des Gemeinderates der Stadt Christen sein müssen[7]. In Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung regt sich von Seiten der Muslime Widerstand gegen dieses undemokratische Statut.

  15. Unser lieber Abdul versucht mal wieder, mit billigen Taschenspielertricks seine Leser für dumm zu verkaufen!

    Er gibt tatsächlich den Christen in Betlehem die Schuld für den schlechten Zustand der Kirchen !!!

    Dabei weiß er sehr genau, wie massiv die Christen im Westjordanland bedrängt und bedroht werden.

    Kann man die Realitäten wirklich dermaßen frech verdrehen?

    Die angebliche enorme Machtposition der Christen in Betlehem, die unser lieber Abdul herbeiphantasiert, gibt es die wirklich?

    Schauen wir mal auf die Zahlen.

    Im Januar 1994, wenige Tage nach der Übergabe Betlehems an die palästinensische Autonomiebehörde, wohnten genau 49.654 Christen in den palästinensisch-kontrollierten Gebieten im Westjordanland und in Gaza. Seitdem hätten 10.754 Christen diese Gebiete verlassen, etwa die Hälfte von ihnen seit Ausbruch der El-Aksa-Intifada im September 2000. Allein in Betlehem, der größten Konzentration von Christen, sank deren Zahl von 29.401 auf 23.659. Die Spannungen zwischen Christen und Moslems wuchsen wegen der Stärkung islamistischer Strömungen.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bethlehem

    Ob die Wikipedia-Zahlen überhaupt noch stimmen, ist die Frage. Denn im verlinkten Artikel der Kronen-Zeitung sieht die Sache für die Christen deutlich schlechter aus:

    Blühend waren seit Jahrhunderten die christlichen Gemeinden in Palästina. Jeder 20. Palästinenser war Christ. Heute sind es nach stetiger Abwanderung nur noch zwei Prozent, und selbst Bethlehem hat keine christliche Mehrheit mehr.
    Quelle: http://www.krone.at/krone/S28/object_id__126919/hxcms/

    Ob nun Wikipedia -oder die Kronen-Zeitung- Recht hat, weiß ich nicht. Allerdings ist der massive Rückgang der christlichen Bevölkerung in Betlehem – und die Zunahme der Moslems in der Stadt- eine Tatsache. Schon allein daraus resultiert ein ständiger Bedeutungsverlust der Christen.
    Und was heißt es in einem islamischen Land schon, wenn in einer Stadt (noch) viele Christen leben?
    Sogar dann, wenn diese (noch) den Bürgermeister stellen und (noch) die Mehrheit im Gemeinderat haben: Die Christen dort sind trotzdem nichts weiter als Dhimmis, da sie in einem feindlichen islamischen Umfeld leben und faktisch weitgehend rechtlos sind, denn die palästinensische (also islamische) Autonomiebehörde hat die oberste Staatsgewalt im Westjordanland.

    Also Abdul: Du läßt in einem Maße die Maske fallen, daß es fast schon peinlich ist. Während die anderen deutschen Mainstream-Medien wenigstens noch versuchen, ihre christenfeindliche und antisemitische Propaganda und Agitation durch halbwegs geschickte manipulative Techniken zu verschleiern, ist bei Dir die häßliche Fratze des Islam-Kollaborateurs und Christenfressers offen sichtbar.

    Also Abdul, mein Tipp an Dich: Geh zu Deinen Kumpels von der Masjid As Sunna, und bete zu Deinem Allah!

  16. #10 Rechtspopulist

    Eine Frage an die Christen: Warum kümmert sich “Gott” eigentlich nicht selbst um seine Grabeskirche? Ist sie ihm egal oder was?

    Ganz einfach: Gott hat uns die Fähigkeit gegeben, uns um solche Dinge selbst zu kümmern. Wahrscheinlich, weil er will, dass wir es tun.

  17. Während bei PI und bei krone.at die Wahrheit ihren Weg findet, entblödet sich die ARD natürlich nicht, die Situation der Geburtskirche komplett zu verschweigen und statt dessen ins ewig gleiche Horn der armen, unterdrückten Ballastinenser zu stossen:

    …die auch ein Hindernis ist

    Für Touristen hat das etwas Exotisches, für die Bürger von Bethlehem bedeutet die Mauer Isolation. Victor Batarseh, Bürgermeister der Stadt, dämpft daher den Jubel über die gute Entwicklung im Tourismus: „Vergessen Sie nicht, dass alle Einschränkungen immer noch da sind: die Mauer, die Besatzung, das Eindringen der israelischen Armee. Niemand kann die Stadt ohne Erlaubnis verlassen.“

    Für den Bau des Sperrwalls sei Land konfisziert worden, das nun dem Ackerbau fehle. Zudem bekämen nur zehn Prozent der Menschen, die in Jerusalem arbeiten wollen, dafür auch eine Erlaubnis. Er sagt: „Das ist der Grund, warum die wirtschaftliche Situation in Bethlehem nach wie vor schlecht ist.“

    Für eine grundlegende wirtschaftliche Erholung Bethlehems müsste also noch mehr geschehen. Rekorde bei den Touristenzahlen reichen nicht aus. Auf Dauer wird der Stadt nur der Abriss der Mauer helfen, die sie vom Rest der Welt trennt.

    http://www.tagesschau.de/ausland/bethlehem100.html

  18. Das ist ein mehr als trauriges Kapitel, vorallem wenn man bedenkt, dass sich die EU-Politiker um das wohlergehen eines jeden Hamas-Terroristen in israelischer Haft mehr kümmern, als um die Christen in Nah-Ost.

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