Extremistentreffen abgesagtNicht mehr erwünscht: Muhammad Legenhausen, Shahram Pazouki und Seyyed Mohammed Ali Abtahi (v.l.n.r.).

Das von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) geplante religionswissenschaftliche “Symposium zum Gottesbild im Islam”, das bei Vertretern jüdischer Organisationen, Iran-Experten und Menschenrechtsgruppen blankes Entsetzen ausgelöst hat, ist nach öffentlichem Druck von der katholisch-theologischen Fakultät abgesagt worden. „Die politischen Wogen schlugen zu hoch“, sagte der Münchner Dogmatik-Professor Bertram Stubenrauch. Allen PI-Lesern, die sich in der Sache engagiert haben, herzlichen Dank.

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38 KOMMENTARE

  1. yuhuuu, party- wo läuft die PI- Party ??
    Ich darf wahrscheinlich nicht mitfeiern- ich hab mich nicht engagiert …

    …jetzt fliegen gleich die Tomaten auf mich… aber ich fang sie auf und mach ne leckere Tomatensuppe

  2. Sag bloß, dass die Leute ihre 3 Gehirnwindungen mal angestrengt haben und ihnen aufgefallen ist, dass es sich nicht gehört ausgewiesene Islamfanatiker mit klaren Eroberungszielen zu logieren. Find ich klasse, ein Lichtblick im Nebel unserer Demokratieüberreste.

  3. Ja. Es tut sich was.

    norbert.gehrig@yahoo.de

    Und weil wir das Volk sind, die Politiker unsere Wünsche umzusetzen haben, hier die Partei für Hessen:

    http://www.prohessen.de i.G.
    freiheitlich, sozial-demokratisch

    für ein Deutschland das sozial, frei und gerecht ist. Für eine Religionsfreiheit, die es verbietet das der Schutz des Gesetzes es erlaubt, das menschenverachtende Ideologien sich und dem Deckmantel „Religion“ durchsetzen.

  4. Vor zwei Jahren wäre solch eine Absage überhaupt nicht möglich gewesen!

    Dank PI wachen die Deutschen massenhaft auf!

    Wunnebar!!!

  5. Lag wohl daran, dass sich die Israel – Gemeinde dafür stark gemacht hat.

    Gewöhnliche deutsche Kartoffeln, womöglich noch von „Rechtsparteien“, hätten sicherlich gar nix bewirkt und wären übelst verunglimpft werden. Das hätte dann eher eine „jetzt erst Recht“ – Reaktion bewirkt.

    Das ist wieder mal so ein Tropfen auf den heissen Stein, in der gleichen Minute fliessen wieder Steuermillionen in irgendwelche scheinheilige „islamische Begegnungmoscheen“.

  6. Hätten sich jüdische Kreise nicht so engagiert, wäre die Show abgelaufen. Allen anderen hat die Vorfreude doch schon die Hose genässt…

    Und die Missionare müssen entschädigt werden…

  7. Und noch was:

    Zum „Project Encountering Islam“.

    „Encounter“ bedeutet in der englischen Sprache sowohl „Begegnung“ als auch „Gefecht“.

    Wissen das die Projekt-Veranstalter?

  8. Beim Blick auf die obrigen Bilder fällt mir auf:
    Alle 3 Halbaffen halten wohl nicht allzuviel vom Rasieren.
    Vielleicht die Gemeinsamkeit zwischen Gutmenschen- und Museltum:
    Furcht vor allzu übertriebener Körperpflege. 🙂

  9. etwas OT, aber wer zeit hat sollte reinzappen:

    http://www.das-tv-programm.de/fernsehen/1716247040/Die-Religionen-und-die-Res-Publica–ein-neuer-Streit-Ist-der-Laizismus-in-Gefahr.html

    Seit 1905 gilt in Frankreich eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion. Doch dieses Prinzip des Laizismus, in Europa nur noch in Portugal und der Türkei gesetzlich verankert, sieht sich in letzter Zeit häufiger verbalen Angriffen ausgesetzt. Der Themenabend beleuchtet die Stellung der Religion und Kirchen in verschiedenen europäischen Ländern und fragt nach, ob der Laizismus tatsächlich gefährdet ist

    mit „religion“ ist natürlich mal wieder „die eine“ religion gemeint…

  10. Schade. Wenn’s stattgefunden hätte, wär der Skandal grösser gewesen.

    Naja, vielleicht auch nicht. Die Schäuble Konferenz ist ja etwa dasselbe.

  11. Finde das keine wirkliche gute Nachricht, weil jetzt wieder schön geredet wird „Islam sei friedlich“,

    Extremistentreffen an Münchner Uni abgesagt = Zensur erwünscht!

    Ich wäre zu diesem Treffen nicht gegangen, das koste alles Geld für nichts,… auch wenn ich nichts dazu bezahlen muss,…die Lampen im Saal/Aula kostet Strom und vieles mehr…Dialüg mit islam scheitert eh und immer…

  12. Zitat: “Die politischen Wogen schlugen zu hoch”, sagte der Münchner Dogmatik-Professor Bertram Stubenrauch…“

    Man muss zu der Entscheidung nicht notwendig Beifall klatschen. Eher sollte man sie nachdenklich zur Kenntnis nehmen.

    Warum?

    Ja, das ist einfach gesagt:

    Nicht etwa die Einsicht, einen schwerwiegenden Fehler gemacht zu haben, nicht etwa die Einsicht, Repräsentanten eines der übelsten Terror-Regime überhaupt aufgewertet zu haben, ist als Motiv der Absage zu erkennen! Nein!

    „…die politischen Wogen…“ haben zur Absage geführt.

    „zu hoch“: Hätte es diese zu hohen Wogen nicht gegeben, oder wären sie niedriger gewesen, hätte man diese Veranstaltung abgehalten, während in den Kerkern der sogenannten „Islamischen Republik Iran“ die Opfer dieses Verbrechersystems zu Tode gefoltert werden.

    DAS UND NICHTS ANDERES ist Beweggrund und Moral dieser katholischen Fakultät. Es ist nackte Feigheit und sonst nichts. Diese Leute haben sich mit der Einladung dieser Irren ein Armutszeugnis ausgestellt und mit der blöden Begründung ihres Sinneswandels fast ein noch größeres.

  13. Ja, ist ja der Hammer, was gerade auf Arte gelaufen ist. Habe es leider zu spät eingeschalten. Durchaus kritisch. Und jetzt geht es weiter. Später kommt noch hein Beitrag mit Seyran Ates.

  14. #22 Rechtspopulist (09. Dez 2008 21:29)

    Gut gesprochen !
    Da gib´s nichts mehr hinzuzufügen.
    Eine Schande wie sich unsere „Hirten“ den eigenen Schäfchen gegenüber verhalten.
    Verraten und verkauft sind wir.

  15. #22 Rechtspopulist (09. Dez 2008 21:29)

    Absolut richtig beobachtet, eigentlich ein Witz die Absage.

  16. ein Treffen wurde abgesagt, aber täglich finden solche Treffen doch weiterhin statt und zwar in den über 1000 Moscheen allein in Deutschland.

    2052-Für die letzten Deutschen werden gnädig die Inseln der ehemaligen Bundesrepublik als Zuflucht vorgesehen.

  17. Und wieder ist die frage erlaubt, warum eine staatliche einrichtung, die eine uni nun mal ist, derartige veranstaltungen mit solchen menschenfeinden durchführt bzw. durchführen will!

    Nicht nur
    Theo Retisch
    stinkt es gewaltig im, ach, so schönen bayernland…..in dem die musels freibriefe haben, wie der letzte fall von u-bahn-schlägerei zeigt.

  18. @ Theo Retisch: die Frage ist erlaubt, und hoffentlich auch die Antwort.

    Weil es eine akademische Freiheit der Forschung und Lehre gibt und es nicht die Sache einiger aufgehetzter Blogger sein sollte, Diskussionen unmöglich zu machen.

  19. “Die politischen Wogen schlugen zu hoch”, sagte der Münchner Dogmatik-Professor Bertram Stubenrauch.

    Eine schlicht und ergreifend grauenhafte Aussage.
    Die (Damen und) Herren Dogmatiker sollten ´mal über ihren Job nachdenken.

    Thesen**3=DOGMA=10te W/Wurzel(Realität). :-(((

  20. Dr. Day 1969

    Es wird Arbeitslosigkeit und Massenmigration geben, um lange etablierte und konservative Gemeinschaften aufzubrechen und wurzellos zu machen. Durch die Grenzöffnung, bzw. bewusste Zulassung von Flüchtlingsströmen, wird unsere Gesellschaft und Kultur „verwässert“. Fremde werden besser behandelt als Einheimische, die ausländischen Sozialschmarotzer sogar gefördert. Die Völker sollen ihre Sprache, Individualität und Traditionen aufgeben und Herkunft leugnen, und in einem kulturlosen Einheitsbrei aufgehen.

    Wir müssen für unsere nationale Identität und Souveränität eintreten bevor es zu spät ist. Nationale Identität und Souveränität hat nichts mit dem verbrecherischen Nationalsozialismus gemein, sondern es ist die das natürlichste Bedürfnis eines Menschen.

  21. Ja, ist ja der Hammer, was gerade auf Arte gelaufen ist. Habe es leider zu spät eingeschalten. Durchaus kritisch. Und jetzt geht es weiter. Später kommt noch hein Beitrag mit Seyran Ates.

    Ausländer wie Ates scheinen die Einzigen zu sein, die sich öffentlich islamkritisch in den Medien äussern dürfen.

    Meist wird das Thema „Islam“ ja auch nur dann kritisch aufgegriffen, wenn es um Themen wie Ehrenmord geht, also wenn die Opfer Ausländer sind.

    Autochtone Opfer interessieren einfach nicht, das sind die berühmten Einzelfälle.

    Ich sehe Leute wie Ates, Kelek usw. mittlerweile äusserst kritisch (zumindest die Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen wird) , da sie in Wahrheit doch nur Politik für ihr „ausländisches“ Klientel praktizieren.

    All diese ausländischen „Islam-Warner“ erwecken den Eindruck, eine Multi-Kulti-Welt sei prinzipiell möglich wenn der Einfluss der Islamverbände zurückgedrängt wird, dies halte ich für einen brutalen Trugschluss.

  22. #32 Kim:

    „Weil es eine akademische Freiheit der Forschung und Lehre gibt…“

    Wenn es diese gäbe, dann hätten wir nicht die zustände, die wir in unserem lande haben!

    Nicht mal
    Theo Retisch

  23. # 22 Rechtpopulist

    Bei aller Freude und Genugtuung (auch ich hatte der Fakultät einen geharnischten Brief geschrieben) kann Jubel nicht aufkommen.

    Es zeigt aber, das öffentlicher Druck das Schlimmste verhindern konnte.

  24. „Gerade auch im vergangenen Jahrhundert mußte sie (die Kirche) angesichts der großen Diktaturen den WIDERSPRUCH aufrichten. Und heute leiden wir darunter, dass sie dabei zu wenig widersprochen hat, dass sie ihr CONTRADICITUR nicht dramatisch und laut genug in die Welt hineingerufen hat. Gott sei Dank gibt es dann, wenn das Amt aus diplomatischen Rücksichten schwach wird, die Märtyrer, die diesen Widerspruch an ihrem Leib gleichsam durchleiden“ (J. Ratzinger, Gott und die Welt, S. 386).

    „(…)den Islam zu respktieren heißt, ihn ernst zu nehmen. Doch den Islam in seinem politischen Anspruch ernst zu nehmen, heißt für einen guten Europäer, ihm zu WIDERSPRECHEN“ (N. Bolz, Das Wissen der Religion, S.24).

    „Die Scharia prägt eine Gesellschaft von Anfang bis zu Ende. Insofern kann er (der Islam) zwar solche Teilfreiheiten, wie unsere Verfassung sie gibt, schon ausnutzen, aber es kann nicht sein Zielpunkt sein… Da ist er immer noch nicht an seinem eigentlichen Punkt angelgangt… Der Islam hat eine ganz andere Totalität der Lebensordnung, er umgreift einfach alles, und seine Lebensordnung ist anders als die unsere. Darüber muss man sich im klar sein, dass er nicht einfach eine Konfession ist, die man auch in den freiheitlichen Raum der pluralistischen Gemeinschaft einbezieht. Wenn man das so hinstellt, wie das heute manchmal geschieht, ist der Islam nach einem christlichen Modell dekliniert und nicht in seinem Selbstsein gesehen“ J. Ratzinger, Salz der Erde, S.260f).

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