Mannichl im KrankenbettVolle Kraft voraus rudert Deutschland im Kampf gegen Rechts™ Richtung Bananenrepublik, aktuell dokumentierbar am Fall Mannichl. Inzwischen regt sich zaghaft Widerstand an der von der Politik vorgegebenen Version des rechtsradikal motivierten Anschlags am Passauer Polizeichef. Statt Justiz und Polizei ihre Arbeit machen zu lassen, übernahmen im Fall Mannichl Politik und Medien die Ermittlungen.

MVregio berichtet:

Danach sind weder der bayerischen noch der österreichischen Polizei Rechtsextreme mit derartigen Tätowierungen bekannt. Ein Kripobeamter glaube deshalb, dass es sich beim Täter nicht um eine Person aus diesen Kreisen handelt. Ein Täter mit einen solchen auffälligen Tätowierung wäre wohl schon lange ausfindig gemacht worden. Das Blatt gibt auch einen Informanten aus der nach dem Vorfall gebildeten Sonderkommission wieder, wonach man zwar von Anfang an “in alle Richtungen” ermittelte, die “frühe Festlegung der Politik auf einen rechtsextremen Täter” das aber erschwert habe.

In der “Tätowierszene” scheint man vor allem mit dem sowohl von der Platzierung als auch von der Form her mysteriösen Pfeilkreuz nichts anfangen zu können. Ein konkreter Bedeutungsgehalt konnte dem Symbol bisher noch nicht zugeordnet werden. Experten der rechten Szene meinen, dass eine derartige Symbolik nicht in der rechten Szene verankert ist. Offen blieb zudem, wie aus einer zu Anfang der Ermittlungen als Muttermal beschriebenen Auffälligkeit ein derart komplexes Gebilde wurde. Ebenso einer Erklärung harrt das

Rätsel, warum der Täter zwar keine Fingerabdrücke hinterließ, weil trotz mildem Wetter Handschuhe trug, sich aber nicht die Mühe machte, eine extrem auffällige Tätowierung durch Schminke oder eine Kopfbedeckung zu verbergen.

Fragwürdig ist auch das Aussageverhalten des Opfers. Ein Berliner Kripoexperte meinte gegenüber MVregio News: “Von einem Polizeichef sollte man meinen, dass er als Profi in der Lage ist, den oder die Täter genauer zu beschreiben. Man muss sich auch fragen, warum er überhaupt die Tür geöffnet hat. Scheinbar war es kein Unbekannter, der vor der Tür stand.”

Juristen kritisieren, dass es nicht gut für den Rechtstaat ist, wenn sich die Politik in die Ermittlungen von Polizei und Justiz einmischt. Offenbar war man in Passau nicht in der Lage, die Unabhängigkeit der Justiz kraftvoll zu verteidigen. Schon zu einem frühen Zeitpunkt soll man bei der Passauer Kripo vermutet haben, dass es sich bei dem Attentat um einen Racheakt entweder aus dem Umfeld von Mannichl handelt oder eine Tätergruppe aus dem Milieu. Offenbar war für die Politik klar, wer als Täter in Frage kommt. Umso fataler für den Rechtsstaat, wenn sich nun langsam herausstellt, dass der oder die Täter gar nichts mit der Neonaziszene zu tun haben.

Die Medien müssen sich die Frage gefallen lassen, worüber und auf Grund welcher eigenen Erkenntnisse sie berichtet haben. “Scheinbar haben wir uns instrumentalisieren lassen”, meint ein Reporter. Wenn es um die Rechten geht, ist die Verführung groß. Nach wie vor gehen die meisten Medien davon aus, dass es sich bei dem Täterkreis um Rechtsextreme handelt, obwohl bis heute nicht der geringste handfeste Beweis dafür existiert.

Und schließlich ist man im Kampf gegen Rechts™ immer auf der richtigen Seite. Wer kann da widerstehen?

Einen besonderen Leckerbissen zum Thema Passau kann man auf der Achse des Guten lesen. Viel Spaß dabei!

(Spürnasen: derauch und Eisfee)

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166 KOMMENTARE

  1. Rätsel, warum der Täter zwar keine Fingerabdrücke hinterließ, weil trotz mildem Wetter Handschuhe trug, sich aber nicht…

    Oh, – Rätsel über Rätsel –
    tja, wer hätte DAS gedacht…?

    Wir sind ja plötzlich alle SOO überrascht (worden) ! 😆

    willkommen im Deppanland, mit Deppenpolizei,
    Deppenpolitikern, Deppenpresse,
    Deppenlesern und Deppenwählern.

    Wenn sowas die Ergebnisse von
    10 Pflichtschuljahren sind,
    – dann gute Nacht.

  2. Kein Witz:

    Es gab mal eine Politikergattin (leider weiß ich nicht mehr genau wer, ich glaube es war die Frau eines prominenten SPD-Politikers), die ist neben der Spülmaschine ausgerutscht und mit dem Oberkörper direkt auf dem Besteckkasten gelandet und hatte dann eine Gabel im Brustkorb stecken. Sachen gibt’s.

    So. Dann geh mal mit so einer Verletzung in ein Krankenhaus. Das glaubt einem doch kein Mensch. Da wird doch garantiert der Polizeiapparat in Betrieb gesetzt, um zu klären, ob da in der Familie vielleicht doch einer mit der Gabel auf Mami losgegangen ist. Da ist es doch viel bequemer, man malt ein Phantombild ohne Gesicht und lässt sich einen Orden umhängen, oder? Also ein Unfall (muss ja nicht ein Spülmaschinenunfall gewesen sein) ist zumindest im Bereich des Denkbaren.

  3. #4 Paula

    Also ein Unfall (muss ja nicht ein Spülmaschinenunfall gewesen sein) ist zumindest im Bereich des Denkbaren.

    Das erscheint mir auch als wahrscheinlichste Variante. Etwas zuviel Glühwein, beim Lebkuchen schneiden nicht aufgepaßt, und schon ist es passiert.

  4. Man man, wann fällt dieses entsetzliche Gebilde endlich in sich zusammen?

    Das dumme daran ist, das der Konsument immer nur die Schlagzeilen registriert, irgendwelche Richtig oder Gegendarstellungen gehen meist immer verloren.

  5. Im schlechtesten Fall stellt sich das angebliche Neonazi Attentat als Familienstreit heraus. Ein wackerer Kämpfer gegen Rechts würde wohl eine Haftstrafe ausfassen und die NPD könnte sich als Märtyrer präsentieren.

    Die Frage ob Mannichl bei anderen Straftaten ebenso einseitig in Richtung Rechts ermittelt hat bleibt offen …

  6. „Danach sind weder der bayerischen noch der österreichischen Polizei Rechtsextreme mit derartigen Tätowierungen bekannt. “

    Solche Bilder polizeioffiziell zwecks Tätersuche zu veröffentlichen, kann an Absurdität nicht überboten werden. Die Behörden führen hier offenkundig eine gigantische Satire auf. Sie wollen die Hysterie gegen Rechts bloßstellen, von der die herrschenden Medien erfaßt sind.

    Klug gemacht von der Behörde.

  7. Danach sind weder der bayerischen noch der österreichischen Polizei Rechtsextreme mit derartigen Tätowierungen bekannt. Ein Kripobeamter glaube deshalb, dass es sich beim Täter nicht um eine Person aus diesen Kreisen handelt.
    ————————————————

    Sagt mal kennen unsere Polizisten jeden Rechtsextremen persönlich? Das wünschte man sich auch von den orientalen Straftätern – aber das sind wohl zu viele.

  8. #9 GodsArmy

    Ich schätze vom harten Kern der Szene wird es eine ausführliche Fotodokumentation geben. Nicht zu vergessen, dass euer Verfassungschutz etliche „Mitglieder“ selber stellt …

  9. Die Antifaspinner fotografieren und katalogisieren doch jeden der kurze Haare trägt. Deshalb wundert es um so mehr das die nicht kurz nach dem Unfa…ähhh Anschlag sofort den Namen , Adresse und Lieblingsessen präsentieren konnten.

  10. #9 GodsArmy

    Sagt mal kennen unsere Polizisten jeden Rechtsextremen persönlich?

    Im Widerspruch zum Hyperventilieren diverser Politiker, ist der harte Kern der Rechten ziemlich überschaubar (und von denen ist mindestens die Hälfte beim Verfassungsschutz beschäftigt).

  11. #9 GodsArmy

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das jeder Rechte registriert ist.

    Ich errinnere mich an ein Gespräch aus dem Jahre 2001 wo mir ein paar freundliche Herren mit Verfassungsschützender Funktion ein paar Ellenlange Liste mit sämtlichen Rechten aus meiner Stadt gezeigt hatten…

  12. Ich hatte die Redaktion auf die Verlautbarung
    von:

    telepolis. de

    in dieser Hinsicht hingewiesen…. vielleicht
    kommt das noch.

    Auch “ durch und durch LINKE Publikationen“
    machen über diesen Sachverhalt schon Witze „“

    Mein Bitte n o c h m a l s an PI Redaktion:

    Zeigt es doch , daß auch LINKE Pub. dies auf-fällt …. ganz so kulturpess. muss man vielleicht nicht sein !

  13. Aus dieser Komödie kann und muß ein Mensch mit auch nur halbwegs klarem Verstand nur einen Schluß ziehen: Sie haben Angst. Sie haben einfach Angst davor, die Deutungshoheit zu verlieren. PC und Muku sind gescheitert. Das darf aber nicht in das Bewustsein der breiten Öffentlichkeit dringen, denn sonst werden sie alles verlieren. Also schnitzen sie uns schnell die Gefahr von rechts. Und hoffen, daß es funktioniert. Doch letztendlich gelingt ihnen das auch nur ebenso wie alles andere, was sie angefangen haben: halbherzig und planlos.

  14. Nochmals….. auch LINKE…. Gut – Menschen-Produkte ….. fallen mittlerweile die Un-
    gereitheiten in diesem Fall auf…… und
    man berichtete darüber ….. a u c h die
    SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ….dies sollte die
    PI Redaktion aus Gründen exakter Analyse,
    gegebener Objektivität auch erwähnen !!!

  15. irgendwie erinnert das langsam an bizarre Sex-Unfällte in der Unfallnotaufnahme:
    „ich bin ausgerutscht und hatte auf einmal die Cola-Flasche hinten drin …“

    Soweit der Witz, kacke nur, daß echte Neo-Nazis aus Sebnitz_2.0 mal wieder richtig schön Nektar saugen können.

    Krank ist das.

  16. # 12 Plondfair
    Die Hälfte wird wohl nicht reichen!
    Manche Polizeidirektoren (PD) werden dort (bei den anderen staatlichen Erika-Organen) auch noch satte Nebenkohle abzocken um ihr Land vor den NAZIS zu schützen.

  17. Im Widerspruch zum Hyperventilieren diverser Politiker, ist der harte Kern der Rechten ziemlich überschaubar (und von denen ist mindestens die Hälfte beim Verfassungsschutz beschäftigt).

    Köstlich!

    :mrgreen:

  18. Am dümmsten und lautesten war doch wieder Fatima C.Roth. Die war natürlich wieder unter den Ersten.

    Grünen-Chefin Claudia Roth sieht in der Tat ein „alarmierendes Zeichen dafür, wie gefährlich und zu allem entschlossen die rechtsextreme Szene in Bayern ist“, wie sie der „Augsburger Allgemeinen“ (Montagausgabe) zufolge sagte. Roth forderte von der bayerischen Landesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das dem Rechtsextremismus den Kampf ansagt.

  19. Stimme meinen Vorkommentatoren zu

    Was Weihnachten bedeutet

    Für den Mannichl in Fürstenzell
    bedeutet es,
    ein Gast begehrt zu später Stunde Einlass.
    ‘Macht hoch die Tür.’

    Für den Herrmann in gespielter Empörung
    bedeutet es,
    von einem Stich zwei Zentimeter vom Herzen künd ich Euch.
    ‘Es ist für uns eine Zeit angekommen.’

    Es wird ganz schlecht laufen. Zu möglichen Täterschaften spekuliere ich nicht. Also erst einmal kommt mir die Tat, so wie sie im ersten Polizeibericht aus Passau kolportiert wurde, zweifelhaft vor. Zweifelhaft, weil ich es mir nicht vorstellen kann, dass ein Polizeidirektor überhaupt die Türe öffnet, ohne sich zu vergewissern, wer da Einlass begehrt. Dann ist natürlich die schwere Verletzung zweifelhaft, wenn der Polizeibericht sich über eine notärztliche Erstversorgung des Opfers am Tatort und den Transport des Opfers ins Krankenhaus ausschweigt, ‘ins Krankenhaus verbracht’ ist da lediglich gute Poesie, mehr nicht. Mir geht es auch darum, die Lüge des Stichs zwei Zentimeter vom Herzen noch einmal zu beleuchten. Warum kann ein Politiker wie Herrmann so lügen, wenn er genau weiß, dass der Stich unterhalb des Rippenbogens den Mannichl laut dessen zwischenzeitlich selbst gemachter Aussage traf. Der folgende Text dient dazu das Milieu der CSU zu veranschaulichen, in dem solche Lügen von Herz und Schmerz gedeihen.

    Über welche Geschenke sich CSU-Politiker freuen

    Weihnachten ist und bleibt eine Zeit der Freude und des Schenkens – so lange es Kinder und Junggebliebene gibt. An ihre schönsten Geschenke erinnern sich CSU-Politiker.
    Manchmal braucht’s für ein Geschenk Einfühlungsvermögen und prophetische Gaben.

    Einfühlungsvermögen und prophetische Gaben eben auch etwas, mit dem man bei der CSU reichlich gesegnet ist.

    Welcher liebende Vater, zum Beispiel, weiß schon ein halbes Jahr zuvor, welches Team im Finale der Fußball-WM stehen wird? Vater Sackmann wettete hoch – und gewann. „Mein schönstes Geschenk hat mir mein Vater Weihnachten 1973 gemacht: Karten für das Endspiel der Fussball-WM 1974!“, erinnert sich Sozialstaatssekretär Markus Sackmann. „Die Siegesfeier auf dem Marienplatz im Juli 1974 werde ich nie vergessen.“

    Liebender Vater alleine reicht in der CSU nicht, da muss sich zum liebenden Vater schon auch noch der Fußballexperte zugesellen.

    Was bereitet bei der Bescherung Freude? Für Innenstaatssekretär Bernd Weiß ist die Antwort einfach: „Alles, was von Herzen kommt.“ Zum Beispiel diese Gabe: „Meine Tochter hat ein Bild gemalt, das ich in meinem neuen Büro aufhängen werde: Ein Rentier, das einen Schlitten zieht. Im Hintergrund fallen Schneeflocken.“

    Von Herzen, hab ich eigentlich bisher etwas auf der Webseite der CSU vermisst. Zollt man hier dem Zeitgeist Tribut, dass man die Herzkarte nur noch sparsam ausgespielt? Bemerkenswert auch, bei so einem CSU-Politiker schlägt halt auch immer die gute Allgemeinbildung durch. Man weiß eben, dass ein Bild aus Vorder-, Mittel und Hintergrund besteht, und den Bildhintergrund nehmen die fallenden Schneeflocken ein, schade eigentlich, dass es die Tochter bei einem Schlitten belassen hat, Schlitten mit Weihnachtsmann wäre doch auch gut.

    Mit seiner Vorliebe für Kunst aus dem eigenen Hause ist Weiß nicht allein: Auch Umweltminister Markus Söder schätzt die von seinen Kindern selbst gemalten Bilder.

    Des isch immerhin mit ner gewisse Ironie gschriebe.
    Söder schätzt halt die von seinen Kindern gemalten Bilder, weil er ihnen als guter Vater Wertschätzung entgegebringt.

    Vorsicht, jetz chunnt dr Herrmann.

    Manche Geschenke schlummern an Neujahr schon wieder in der Kommode. Anders beim bayerischen Innenminister. Wenn eine Weihnachtsgabe so lange hält, dann war sie ein Volltreffer. „Ich habe mit sieben Jahren eine Modelleisenbahn bekommen“, erzählt Joachim Herrmann, „und ich habe noch heute eine. Ich bin ein richtiger Fan.“

    Also des isch scho schmissig gschriebe und der Autor erkennt ein Problem des Schenkens in unserer armen Zeit, dass mer Sache kriggt, die mer garned brauche ka. Des passiert natürlich nid em Herrmann. Mer weiß zwor ned, ob die Modelleisebahn, die er dermals kriggt hett, die glich isch, die er heut no hett. Fan isch englisch, Liebhaber wär ned so guot. Weihnachtsgabe isch besser als Gschenk.

    Eine Insel der Ruhe in turbulenten Zeiten – daran erinnert sich Melanie Huml gerne. „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk habe ich im vergangenen Jahr von meinem Mann bekommen“, erzählt die Umweltstaatssekretärin. „Ein wirklich wunderbar geschmückter Weihnachtsbaum mit großen roten Weihnachtskugeln, der mitten im Wohnzimmer noch zwischen den Umzugskartons stand.“

    Noch keine Kinder, odr Kinder zum Schenke no z’ kli? Aber ein liebender Mann isch da, mit dem schönste Gschenk, er hett zwor scho mal auspacke könne, aber son Wihnachtsbaum inmitten von Umzugskartons hett au was, des hett se sicher scho mal imme amrikanische Film gsehe. Und dann no, was so e CSU-Politikere nid alles für Unannehmlichkeite auf sich nehme muss.

    „Stille Nacht, Heilige Nacht“ singt man gerne in der Weihnachtszeit. Wobei die Nacht wohl auch mal ein bisschen weniger still sein dürfte – wenn es nach Staatskanzleichef Siegfried Schneider geht. Er denkt noch immer an seine „erste Gitarre: Das Instrument hat mich lange Zeit begleitet“. Der Spaß daran hat kaum abgenommen, auch wenn zum Musizieren kaum mehr Zeit ist: „Auch heute noch mache ich besonders gerne Musik mit Kindern, die zur Gitarre singen.“

    Do hett r scho sage müsse, von wemer de Gitarre kriggt hett.
    D’ Kindr singe und dr Vatter begleitet se auf dr Gitarre, des isch e rehts CSU-Idyll.

    Justizministerin Beate Merk fuhr nach einem denkwürdigen Weihnachtsfest schon mal schneller als die Polizei erlaubt. „Das schönste Geschenk, das ich zu Weihnachten bekommen habe, ist ein Kettcar von meinen Eltern“, erzählt die Neu-Ulmerin. „Das besondere daran war, dass den sonst nur die Jungs bekamen. Ich war damit so schnell unterwegs wie die Feuerwehr.“

    Die schlogt sich guot in dr Männerwelt vu de CSU.

    Mit Tempo hatte auch Markus Ferbers schönstes Weihnachtserlebnis zu tun. „Am meisten habe ich mich über eigene Schlittschuhe gefreut, die ich mit zwölf Jahren von meinem Vater geschenkt bekommen habe“, erzählt der Vorsitzende der CSU-Europagruppe. „Es war ein kalter Winter, so dass ich gleich am nächsten Tag auf dem tiefgefrorenen See in Bobingen loslaufen konnte.“

    Bobinge isch bi Augschpurg, wenn i mi nid täusch.
    Der geht nur uff en See zum Schlittschuhlaufe, wenn er tiefzugfrore isch. Isch wahrscheinli gar konn See, sondern nur n Weiher.

    Vorsicht jetz werds herzensguot.

    Manchmal macht das Erlebnis das Geschenk aus. Europaministerin Emilia Müller zum Beispiel hat eine Reise weit oben auf ihrer Weihnachtshitliste stehen. „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war eine Reise nach Afrika in den Senegal zu den Projekten der Katholischen Landvolkbewegung“, berichtet die Vorsitzende der Frauen-Union. „Die Reise hat mir die Augen geöffnet, was Frauen unter schwierigsten Umständen dort leisten.“

    Do weiß mer jetz widder nid, vu wem se die Reis kriggt hett.

    Jetz werds nomal herzensguot, jetz goht ’s nimmer ums Materielle, jetz goht ‘s ums Ideelle.

    Auch Sozialministerin Christine Haderthauer geht nicht nach dem finanziellen Aufwand. „Es sind nicht die materiellen Geschenke, sondern persönliche Erlebnisse, an die ich mich besonders gerne erinnere“, sagt die Ingolstädterin. „Meine Kinder haben an einem Weihnachtsabend die Weihnachtsgeschichte nachgespielt. Schon davor hatten wir viel gemeinsame Zeit verbracht, um Handpuppen und die Kulisse zu basteln. Das Nachspielen der Weihnachtsgeschichte war ein sehr stimmungsvolles, unvergessliches Erlebnis.“

    Als Familienmensch zeigt sich auch CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg. Was ihm am meisten Freude macht, kann man mit Geld nicht kaufen: „Die leuchtenden Augen und das Lachen meiner Kinder.“

    I weiß zwor ned, warum sini Kindr lüchtendi Auge hän un warum se lache, s isch amett so bi dr Bescherung, aber mit Geld hett des bi ihm nind z’ tuo.

    Jetz werds nomal trurig.

    Ilse Aigner lernte schon früh, dass Geschwister nicht immer von Vorteil sind. Als jüngstes von vier Kindern musste sie die Kleidung der Geschwister auftragen. Weil die Oberbayerin schnell wuchs, rutschten die Hosenbeine bis zu ihrem zwölften Lebensjahr in hochwasser-taugliche Höhen. „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk“, erinnert sich die Bundeslandwirtschaftsministerin daher, „war meine erste eigene Hose.“

    http://www.csu.de/partei/aktuelles/92910851.htm

  20. @ #14 Anno II (26. Dez 2008 22:02)
    Die haben nicht Angst die Deutungshoheit zu verlieren, die schieben den „Kampf gegen Rechts“ vor, um noch mehr die Freiheit der Bürger einzuschnüren, z.Bspl. die Freiheit den Islam zu kritisieren, diese Kritik wird dann ein rechtsradikales Delikt. Das alles geschieht nur um möglichst schnell Eurabien (die Vermuselung Europas) zu verwirklichen.

  21. # 9 GodsArmy

    >Sagt mal kennen unsere Polizisten jeden Rechtsextremen persönlich?<

    Das zwar nicht, aber es gibt wahrscheinlich in dieser Szene genau soviel V-Männer des VS wie Rechtsradikale. Vielleicht sogar noch mehr V-Männer als militante Neo-Nazis.

    Deswegen schließe ich einen Täter aus der deutschen rechtsradikalen Szene nahezu aus. Den hätte man vermutlich innerhalb weniger Stunden oder aller spätesten binnen ein oder zwei Tagen präsentieren können.

    Naheliegend ist daher ein Täter aus dem Umfeld des Opfers oder ein Täter aus der linksradikalen Szene. Oder aber es tritt tatsächlich „the worst case“ ein und der gute Mannichl hat sich – unter welchen Umständen auch immer – im Haus selbst verletzt.

  22. Einen besonderen Leckerbissen zum Thema Passau kann man auf der Achse des Guten lesen. Viel Spaß dabei!
    —————-
    Wirklich gut.

  23. Hier in Wolfsburg wurde vor einigen Jahren mal die Wohnung einer Irakerin abgefackelt. Die lokalen Provinzpolitiker, bes. die Grünen und Sozen, schrien ebenfalls sofort nach angeblichen Tätern aus der rechten Szene. Dann stellte sich heraus, das ein Verwandter der Irakerin wegen Versicherungsbetruges die Wohnung angesteckt hatte. Ein grüne Provinzpolitikerin meinte dann in der Presse: „Das schlimmste ist, daß es hätte so gewesen sein können“. Ich vermute mal, wenn der/die Täter aus Mannichl`s Verwandt- oder Bekanntschaft stammen sollten, werden sich Grüne und Sozen, die sich auch gleich wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt hatten, sich so ähnlich äußern. Gutmenschen = Mistvolk!

  24. …Mannichel muss nun im Interesse von Politikern, Medien und auch der Restpolizei knallhart dabei bleiben,
    dass es Neo-National-Sozialisten waren. Allzu forschen Kriminalern wird sicher eine etwas weniger forsche Gangart anempfolen. Und die Medien, die zittern sicher auch, dass alles IRGENDWIE gut gehen möge und eventuell das Christkind im Nachhinein noch einen Neo-National-Sozialisten herbeizauberte.
    Mannichels Hauptjob besteht nun nicht mehr darin Polizist zu sein, sondern zu vernebeln und verschweigen. Der ganze Rahmen um ihn herum wird sicher auch „angepasst“ werden, so dass man mit
    „unerwarteten Ergebnissen“ nicht
    plötzlich rechnen muss.
    Gepalant war das alles sicher nicht,
    aber nun ist es mal passiert, dass ein Führungsbulle durchdrehte.
    Er muss jetzt nur ein paar Monate seine Klappe halten, egal was passiert. Notfalls Schweigen , schweigen, schweigen. Bei den Musels hat er ja sehen können, wie gut das klappt. Man darf nur nicht weich werden.
    Und dann, ….ja dann werden mit einem mal psychische Störungen, durch den Anschlag entstanden, verlautbart werden. …die so stark wurden, dass der verdienten Kämpfer gegen Neo-National-Sozialismus nicht mehr seinen Dienst verrichten konnte. Man hat ihn dann frühpensioniert.
    💡 Hurra, alle sind wieder froh und der Fall zeigte, dass der Kampf gegen Rechts nie so wichtig war wie heute, da die National-Sozialisten einen verdienten Ordnungshüter in den Ruhestand lebkuchen-messerten.

  25. Nochmals an PI Redaktion….

    Auch die Linke Presse berichtete ueber
    diesen Sachverhalt….. dies sollte die
    Redaktion beruecksichtigen !!!!

  26. Da sich unsere bundesrepublikanischen Bananenstaatpolitiker und die MSM nun im Fall Mannichl so weit aus dem Fenster gelehnt haben kommt es nun nicht mehr auf den wahren Sachverhalt an, sondern auf nur noch auf den gefühlten Sachverhalt, und der steht fest.
    Justiz und Polizei werden die in sie gesetzten Hoffnungen nicht enttäuschen. Man will doch befördert werden. Die SOKO, da weisungsgebunden, wird plan und ziellos beschäftigt, bis alles im Sande verläuft. Und ich habe ein 33 bis 45-Déjà-vu.

  27. #29 Citizen Kane

    Was wäre eigentlich, wenn der Täter ein äh, … soll ich es wagen ???..
    ein S ..länder wäre?

    Eher unwahrscheinlich. Die haben eigenes „Werkzeug“ dabei und sind nicht auf das Lebkuchenmesser [sic] des Opfers angewiesen.

  28. #31 Plondfair (26. Dez 2008 22:40)
    Ich glaube , bzw. ich befürchte der Stichkanal ist nicht vermessen worden!
    Der Arzt auf einem der Bilder schaute Mannichel so merwürdig schmunzeln an!

  29. #32 Israel_Hands (26. Dez 2008 22:44) OT:

    SPON vergreift sich im Ton und bezeichnet eine Karton-Bastelfigur, die G. W. Bush als globalen Metzger darstellt, als Hetzkarikatur.

    Habs immer schon gewusst: SPON ist noch schlimmer als PI!:-))

  30. Ich mach fast eine Wette, der Fall Mannichl wird genau so wenig ganz aufgeklärt werden, wie der Brand in Ludwigshafen.

    Die „Anständigen“ werden sich krampfhaft am dem Strohhalm festhalten und nicht müde werden, immer wieder zu betonen, man könne eine rechtsradikale Tat nicht ausschließen.

  31. Mit Seehofer an der Spitze der CDU und der unsäglichen Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP an seiner Seite wird die Partei wohl bei der nächsten Landtagswahl, wenn es gut geht, um die 30 Prozent bekommen – leider, leider.

  32. Diese Meisterleistung von „Freier Presse“, unparteiischer Ermittlungsarbeit und besonnener Politik hat der Demokratie mehr geschadet als ein paar verwirrte Extremisten.

    Wenn so etwas Schule macht, dann ist das Grundvertrauen untergraben. Wenn niemand mehr den Politikern, der Presse und den Strafverfolgungsbehörden traut, dann geht das an die Substanz dieses Staates.

  33. #34 Citizen Kane

    Ich glaube , bzw. ich befürchte der Stichkanal ist nicht vermessen worden!
    Der Arzt auf einem der Bilder schaute Mannichel so merwürdig schmunzeln an!

    Ich wäre mir nicht so sicher, ob es überhaupt einen Stichkanal gibt. Alois Mannichl war nur 5 Tage im Krankenhaus (angeblich sollte er schon nach 3 Tagen entlassen werden). Die Verletzung war wohl doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet (oder wie behauptet). Das gequälte Lächeln des Arztes wird dadurch verständlich.

  34. Die Autonome Antifa Freiburg berichtete ebenfalls über den Anschlag auf Mannichl. Der Beitrag endet mit den Worten:

    …Die Polizei buddelte den Altnazi wieder aus, um eine Hakenkreuzflagge sicherzustellen, die Thomas Wulff bei der Beerdigung am 26. Juli ins Grab geworfen hatte. Ein linker Journalist war anschließend vor den Augen der tatenlosen Bullen zusammengeschlagen worden. Den Polizeieinsatz leitete Alois Mannichl.

    Meines Erachtens wird zu wenig in Betracht gezogen, dass es sich auch um einen Racheakt der Antifanten gehandelt haben könnte! Ich hoffe, dass wenigstens die Polizei diese Möglichkeit prüft.

  35. ein bekannter von mir sagte gestern….der wurde gemoshammert !

    er meinte damit mannichl sei wohl schwul und ein ex lover wollte ihn wohl erpressen ( brauchte so kurz vor weihnachten geld )mannichl hat sich aber nicht drauf eingelassen und so hat er ihn zuhause besucht…es gab an der tür streit….alles weitere kennt man ja.

    seine frau wusste bescheid das ihr mann auch jungs mag und spielt das spiel mit !

  36. Sachlich kann man bei diesem dubiosen Fall nicht mehr sein.Ich kann einfach nur noch schmunzeln,so leid es mir tut.

    Frohe Weihnachten:)

  37. Die Geschichte war von Anfang an völlig irre. Die Nazis werden wahrscheinlich bald feiern. Einen größeren Gefallen kann man ihnen gar nicht tun. Was diese ganzen Besessenen gemacht haben ist meiner Meinung schon nicht mehr fahrlässig, sondern sieht nach Vorsatz aus. Dieser Staat ist Kuku Land 🙁

  38. Ich warte auch immer noch auf eine Erklärung unserer plappernden Qualitäts-Journaille, wie man am Tag nach einem Stich in die Herzgegend ein Schlafanzug-Oberteil an- und ausziehen kann und wieso sich da in der Herzgegend kein Mullverband oder ähnliches unter dem Pyjama abzeichnet.

  39. Gibt es denn ein ärztliches Bulletin über die Schwere der Verletzung Manichls? Macht mich schon stutzig. Sonst heisst es immer – der Stich drang X Zentimeter ein und verfehlte das lebenswichtgige Organ un x Millimeter!
    Schwedigen? Weils nicht so schlimm war. Auch wenn er bei seiner „heldenhaften“ Entlassung seinem Sohn und Frau gedankt hat, die nicht von seinem Krankenbette gewichen seien, mit fast träneerstickter Stimme!
    Irgenddetwas ist faul und zwar gewaltig!

  40. „Statistik“: In den Medien wird den Leuten vorgegaugelt, die Rechtsextremen Straftaten hätten zugenommen. Stimmt nicht, die Anzahl der Delikte ist gleich geblieben, die Ermittlungen sind nur intensiver und erfolgreicher. Wer sich mal mit Statistiken in der Kriminologie beschäftigt, der kann sich darüber ein Bild machen. Nein lieber Verfassungsschutz ich bin kein Kriminologe, ich bin einer, der sich nicht verschaukeln lässt.

  41. Das Bild „Mannichl gespielt leidend im Schlafanzug auf dem Krankenbett“ ist phantastisch: Keine Verbände, keine Infusionen, nichts.. da liegt ein völlig unverletzter Mann mit gespielter Leidensmiene in seinem Schlafanzug im Bett!

    Ein peinliches Possenspiel ist diese Mannichl-Nummer, sonst nichts!

    Erinnert an die inszenierte Susanne Osthoff-„Entführung“, deren Luxusurlaub bei ihrem Scheich den Steuerzahler richtig viel Geld gekostet hat!

  42. @ Colin

    Angeblich soll der Stich das Herz um 2 cm verfehlt haben und das Messer unter Rippenbogen eingedrungen sein.

    Irgendwer hier meinte mal, bei einer solchen Diagnose möchte man doch lieber kein Patient im Klinikum Passau sein.

    Vermutlich aber waren es eher die Journalisten, die aus einem Stich am Rippenbogen noch ein paar Schippen draufgelegt haben und einen Beinahe-Herzstich daraus gemacht haben. Sofern es den Stich überhaupt gab.

  43. @#45 Paula

    …..reine Spekulatius sonst nix.

    wie alles in diesem falle.

    übrigens sagte auch meine frau als sie den Manichl zum ersten mal im fernseh sah…der ist doch stock schwul !

    wer weiß , wer weiß !

  44. Eigentlich hatte ich immer ein ungutes Gefühl, wenn PI ,, rechtsextreme Gewalt“ leugnet wie z.B Mügeln, Potsdam oder Fall Mannichl. ABER PI hatte letztendlich Rechtgehabt und das Beweist das die PI recherche doch besser ist, als das was wir von den Mainstream Medien erfahren.

  45. @ Wotan

    Um ehrlich zu sein: der Gedanke kam mir auch schon, aber ich will ihm da andererseits auch wirklich nichts unterstellen und schon gar nicht irgendwelche Gerüchte verursachen. Da muss man vorsichtig sein.

    Wenn es aber so gewesen sein sollte, dann hat der Mannichl im erzkatholischen Passau und dazu noch in seiner Vorbildfunktion als Saubermann natürlich enorm viel zu verlieren. Der kann in Passau doch einpacken, wenn es ein womöglich sogar „südländischer“ Schwuler oder gar Stricher war.

    Anonsten hat das ganze Szenario meiner Ansicht nach ganz stark eine Handschrift der Marke Südland. Dieses emotionale Messergetue kann ich mir bei einem Rechtsextremen einfach nur schwer vorstellen. So einer hätte den Mannichl vielleicht in einen Hinterhalt gelockt und dann verprügeln lassen oder sowas in dieser Art. Aber ein Messer ist so ein typisches Affekt- bzw. Südlandwerkzeug. Das kam mir schon ganz am Anfang komisch vor. Ich glaube das einfach nicht.

    Dazu noch eine Täterbeschreibung, bei der kein Klischee eines rechtsextremen Gewalttäters ausgelassen wurde. Das hörte sich einfach zu klischeeartig an – Kleidung, Frisur, Sprüche, bis hin zum Stiernacken, den laut unserer Journaille offenbar auch ausschließlich Rechtsextremisten aufweisen. Nee, das war wie wenn jemand am Schreibtisch sich einen rechtsextremen Gewalttäter zusammenschnippelt.

    Diese zwei Punkte waren die ersten beiden Stutzer für mich, das war gleich am ersten Tag schon merkwürdig, und mit jeder „Neuigkeit“ wurde es dann grotesker.

  46. #46 BerndK: Es weiß doch jedes Kind, daß mittlererweile jeder, der zum Beispiel eine Glatze hat an sich als rechtsextreme Straftat angesehen und auch registriert wird. #42 Hexlein: Mir geht´s genauso. Das ganze ist eine Provinzposse!

  47. @ #55 Paula (26. Dez 2008 23:36)

    Um ehrlich zu sein: der Gedanke kam mir auch schon, aber ich will ihm da andererseits auch wirklich nichts unterstellen und schon gar nicht irgendwelche Gerüchte verursachen. Da muss man vorsichtig sein.

    Hi Paula, –
    Wieso muss man da vorsichtig sein ?
    Die Qualitätsmedien sind ja erst recht nicht vorsichtig mit Unterstellungen und Falschbehauptungen. Und die nehmen sogar noch Geld dafür, – also machen das professionell. Und trotz Presserat . Apropos Presserat: wie geht es denn dem so ?
    Hat man von dem schon mal wieder etwas verlautbaren gehört ?
    Läuft in der Presse alles richtig ?

  48. Armer Herr Mannichl, in Ihrer Haut möchte ich jetzt nicht stecken. Ich bin gespannt, wie Politik und Medien sie aus dieser Nummer herauspauken werden.

  49. @ Wotan

    Der Presserat und seine hündische Anhangs-Journaille ist für mich inzwischen moralische No-Go-Area. Auf deren Niveau will ich mich nicht begeben.

    Nein, ich meinte eher, dass zumindest noch irgendwo die Möglichkeit besteht, dass der Mannichl tatsächlich ein Opfer geworden ist, vielleicht sogar Opfer eines Rechtsextremen. Es sieht nicht gerade danach aus, aber es ist halt auch noch nicht das Gegenteil bewiesen.

    Aber natürlich kann man auch über andere Möglichkeiten nachdenken, was wir hier ja auch als so mit die ersten getan haben.

    An dieser Stelle übrigens ein großes Dankeschön an PI. Denn in der Tat wurde auf PI meines Wissens als erstes die Ungereimtheiten minutiös aufgelistet. Ein paar Tage später durfte ich dann auch was zum Thema beitragen. PI hat das Stillschweigen in diesem Thema aufgebrochen, das war große Klasse. Viele PI-Beiträge zum Thema sind zahllose Male in anderen Foren und Zeitungen wieder aufgetaucht, kopiert, teilweise leicht verändert worden und woanders veröffentlicht worden. Das zeigt, das PI da wirklich was angestoßen hat.

  50. Ich habe nachwievor den Verdacht, es war ein Linksextremer, der zur Tarnung auch den entsprechenden Spruch aufgesgat hat. Da Mannichl das selbst erkannt hat, aber nicht eingestehen konnte aus politischen Gründen (der „Krampf gegen Rechts“, sein Lieblingsprojekt, wäre gefährdet!), musste ein Neonazi-Phantom geschaffen werden.
    Ich denke, es gibt Ermittler, die das durchschauen; glaube aber nicht, daß man sie in diese Richtung ermitteln lässt.

  51. Die Prävention gegen rechtsextremistische Gewalt sollte schon in der frühen Kindheit beginnen, forderte der Aggressionsforscher Klaus Wahl vom Deutschen Jugendinstitut im AP-Interview. Viele Gewalttäter fielen schon im Kindergarten durch ihre hohe Aggressivität auf. Dennoch seien die Projekte von Bund und Ländern gegen Rechtsextremismus noch immer hauptsächlich auf Jugendliche konzentriert, kritisierte der Forscher.

    Das Schreibt die schweizerische baz – online am Ende eines Beitrages über den „Fall Mannichl“.
    Na, Jungs? Was Wollt ihr noch mehr?
    Ob die Sache nun stimmt oder nicht, ist völlig belanglos. Wichtig ist die Agenda, die dahintersteckt.
    Den baz-Bericht findet ihr hier.

  52. Mal was anderes: Ist Euch eigentlich aufgefallen, dass unsere ach so ethische 68-er und Nachfolge-/Presserats-geschulte Qualitätspresse sich in den letzten Wochen ähnlich benommen hat wie die „ZEITUNG“ in Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“?

    Also ich will hier dieses verhaftete und dann freigelassene NN-Pärchen nicht irgendwie „märtyrisieren“, aber genau wie in der Erzählung von „Katharina Blum“, die praktisch unschuldig verhaftet und gefilzt und dann anschließend deren Privatleben von der Presse durchleuchtet wird und ihr irgendwelchen schlimmen Sachen nachgesagt werden, so ähnlich führt sich jetzt auch unsere Qualitätspresse auf. Was das Münchner Pärchen betraf, bei dem es für deren Mittäterschaft keinen einzigen Beweis und nicht mal ein Indiz gab und die gleich mehrere Alibis hatten, gab es in der Presse endlos Vorverurteilungen, es wurde sogar auf das Wort „mutmaßlich“ verzichtet, die Nachbarn über deren Charaktereigenschaften befragt, deren Privatleben auseinandergepflückt usw. usw.

    Unsere Qualitätspresse auf „SUN“-Niveau – damit gibt es kein Problem für die, sich so aufzuführen, solange es sich nicht um linksgerichtete Menschen handelt.

    Die Katharina Blum hat am Ende der Erzählung einen der Journalisten erschossen. Nun, das wird das Münchner Ehepaar sicher nicht machen.

    Es wird ganz anschaulich, dass eher linksorientierte Menschen so etwas wie Menschenrechte immer sehr opportunistisch auslegen. Nach der Devise: Menschenrechte sind eine tolle Sache, solange sie für mich persönlich von Vorteil sind. Etwas infantil, meiner Ansicht nach.

    Hier die Kurzfassung von „Katharina Blum“:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum

    So, und jetzt prophylaktisch für unsere gutmenschelnden Mitleser: Nein, ich habe nichts übrig für die NPD.

  53. #28 wolaufensie

    Gratulation zu deiner genialen Analyse!!

    Zitat

    …Mannichel muss nun im Interesse von Politikern, Medien und auch der Restpolizei knallhart dabei bleiben,
    dass es Neo-National-Sozialisten waren. Allzu forschen Kriminalern wird sicher eine etwas weniger forsche Gangart anempfolen. Und die Medien, die zittern sicher auch, dass alles IRGENDWIE gut gehen möge und eventuell das Christkind im Nachhinein noch einen Neo-National-Sozialisten herbeizauberte.
    Mannichels Hauptjob besteht nun nicht mehr darin Polizist zu sein, sondern zu vernebeln und verschweigen. Der ganze Rahmen um ihn herum wird sicher auch “angepasst” werden, so dass man mit
    “unerwarteten Ergebnissen” nicht
    plötzlich rechnen muss.
    Gepalant war das alles sicher nicht,
    aber nun ist es mal passiert, dass ein Führungsbulle durchdrehte.
    Er muss jetzt nur ein paar Monate seine Klappe halten, egal was passiert. Notfalls Schweigen , schweigen, schweigen. Bei den Musels hat er ja sehen können, wie gut das klappt. Man darf nur nicht weich werden.
    Und dann, ….ja dann werden mit einem mal psychische Störungen, durch den Anschlag entstanden, verlautbart werden. …die so stark wurden, dass der verdienten Kämpfer gegen Neo-National-Sozialismus nicht mehr seinen Dienst verrichten konnte. Man hat ihn dann frühpensioniert.
    Hurra, alle sind wieder froh und der Fall zeigte, dass der Kampf gegen Rechts nie so wichtig war wie heute, da die National-Sozialisten einen verdienten Ordnungshüter in den Ruhestand lebkuchen-messerten.

  54. Wie lautet den der Ehrenkodex des Presserats? Etwa so: Wir verpflichten uns neutral zu berichten und unterstützen eine gute, menschliche Politik.
    Das letztere ist dann Entscheidungssache der Besitzer und des Redakteurs.

  55. Ist der Ruf erst ruiniert, lügt es sich noch mal so ungeniert, scheint das Motto von Politikern und Journalisten zu sein, denn das Lügenkarussel dreht sich immer schneller.
    Das Vertrauen in diesen Staat, seinen Repräsentanten und seinen Medien schwindet deshalb von Tag zu Tag.

  56. …ich tue jetzt mal so als wäre ich ein österreichischer Gutmensch-Politiker und behaupte,Herr Mannichl war „zur falschen Zeit am falschen Ort“,wie man in
    letzter Zeit immer öfter als „Antwort auf den permanenten
    Wiener Strassenterror“ von unserer Politik zu hören bekommt…
    Aber abwarten und Kaffee trinken…und dieser Mannichl ist definitiv ein Fall für die X-Akte.

  57. #4 Paula

    Also ein Unfall (muss ja nicht ein Spülmaschinenunfall gewesen sein) ist zumindest im Bereich des Denkbaren.

    Na, ein Mordanschlag wäre ja schon sehr seltsam, denn der Täter hat sich ja immerhin bei der Tatwaffe im Vorgarten vergriffen…

  58. HELDENTUM

    Leute, Ihr müßt das verstehen: Es ist absolut zwingend, jetzt einen auf heldenhaften Anti-Nazi zu machen. 70 Jahre nach dem Ende der Nazis ist das endlich kein Problem mehr. Keine Gestapo, keine SS, keine beruflichen Nachteile – also wenn es schon nicht
    mehr gefährlich ist, dann hat man auch die verdammte Pflicht, die Gelegenheit zu ergreifen und zum heldenhaften, moralisch hochwertigen Anti-Nazi zu werden. Wann, wenn nicht jetzt? Das sind wir der Geschichte und den Nazis schuldig! Und wir können sagen: Wir WÄREN Helden gewesen! Wir WÄREN auf der richtigen Seite gewesen! Jedenfalls SIND wir es jetzt!

    Ach so, es gibt gar keine Nazis mehr? Ach, kommt mir doch nicht mit solchem Kleinkram, wenn es um Heldentum und überlegene Moral geht!!!

  59. #42 Heinz

    Interessanter Hinweis von Ihnen, denen Sie an die Polizeidirektion Passau weiterleiten sollten. Ich könnte mir vorstellen, daß Sie da auf etwas sehr relevantes gestoßen sind. Im ernst: Mailen Sie denen das!!

  60. #54 Jens T.T

    Eigentlich hatte ich immer ein ungutes Gefühl, wenn PI ,, rechtsextreme Gewalt” leugnet wie z.B Mügeln, Potsdam oder Fall Mannichl.

    PI leugnet nicht. PI widerspricht und widerlegt.

  61. Enne, menne, muh
    und raus bist Du !
    Raus bist Du noch lange nicht,
    sag mir erst, wie braun Du bist !

    Man kann es aber auch an den Knöpfen abzählen.

    Die Ermittlungsarbeit — ein einziges Gaudium !

  62. Ob es überhaupt noch solch eine Presse gibt wie damals diejenige die Nixon zu Fall gebracht hat?
    Ich glaube bei uns auf keinen Fall, hier sind alle zum Mitspielen in diesem korrupten, versifften Staatsgebilde verurteilt.

  63. @ Laurel

    Es gibt in Deutschland schon lange nichts mehr, was man im entferntesten als „investigativen Journalismus“ bezeichnen könnte.

    Das liegt zum einen an den Sparmaßnahmen von vor einigen Jahren, zum anderen daran, dass die meisten Zeitungen und Zeitschriften ihren Journalistennachwuchs entweder von einigen einschlägigen Journalistenschulen beziehen (wo u. a. solche Leute wie Prantl unterrichten) oder von der taz. Das sagt ja dann auch schon so ziemlich alles. Die können nämlich ihre privaten Ansichten nicht vom Faktor einer Information trennen. Da fängts schon an. Der Journalist versteht sich dann nicht mehr als Informationsdienstleister sondern als eine Art Lehrkraft in Weltanschauungsfragen.

    Der letzte wirklich interessante Artikel in den Printmedien, an den ich mich erinnern kann, stand ausgerechnet im STERN und ging über den Fall Mügeln, denn der STERN hatte hier – anders als fast alle anderen deutschen Zeitungen/Zeitschriften – keine Agentur-Meldung gebracht, sondern vor Ort recherchiert und daher auch als einzige Zeitschrift die ganze Vorgeschichte ans Tageslicht gebracht, nämlich die, dass vor der „Hetzjagd“ ein Inder einen deutschen jungen Dachdecker mit einer abgebrochenen Flasche so schwer am Hals verletzt hat, dass dieser noch vor Ort um ein Haar verblutet war. Der Mann und seine Halsverletzung waren in dem Heft auch abgebildet. Das war wirklich mal ein erkenntnisbringender Text. Das ist jetzt aber auch schon weit über ein Jahr her, aber war interessant, weil er Aufschluss darüber gab, wie es zu dieser brisanten Situation vor der Pizzeria gekommen war.

    Die meisten Journalisten wissen offenbar gar nicht mehr wie das geht: seriös über ein Thema recherchieren. Und Nachdenken geht irgendwie ja schon mal gar nicht, wie man ja an dem Geschreibsel über den Fall Mannichl sieht, wo man weit und breit fast nichts anderes lesen kann als journalistisches Funktionärs-Geplapper.

  64. PS Laurel:

    Richtige Journalisten hätten schon längst den Kölschen Klüngel in seine Einzelteile zerlegt. Das müsste eigentlich ein echtes Fest für jeden Journalisten sein, der mit Idealismus und aus Überzeugung seinen Beruf ausübt. Aber darauf wartet der Bürger ja jetzt schon seit Jahrzehnten. Bisher hat man es ja noch nicht mal fertiggebracht herauszufinden, von wem die Kölner Mega-Moschee überhaupt bezahlten wird (man kann es sich denken, aber kein Journalist hat da mal nachgehakt – ich meine: WIRKLICH nachgehakt). Und wie Schrammas Rolle in dem Lichtspieltheater ist – hinter den Kulissen, meine ich.

    Fehlanzeige. Stattdessen macht sich die Kölner Presse zum Erfüllungsgehilfen einer dubiosen Polit-Clique, die die SA-Methoden einiger von der Leine gelassener „Antifa-„Typen ausdrücklich gutheißt und die in Köln jedem auf die Schnauze hauen, die eine andere Meinung vertreten als sie selbst. Willkommen in den späten 1920ern.

  65. Der Herr Mannichl wird auf jeden Fall bei seiner Version bleiben müssen.

    Schon ein Blick ins Strafgesetzbuch läßt dies angeraten lassen.

    Vertreter der Presse jedenfalls, oder gar Politiker – also die eigentlichen Lenker dieses Landes – die können sich eine allzustark abweichende Version nicht wünschen.

    Eine Täterbeschreibung ist mittlerweile ziemlich gut darstellbar:

    Keine Glatze. Kein sichtbarer Leberfleck. Die gesuchte Person ist eher kleingewachsen. Maximal gefühlte 1,75, der Durchschnitt der dortigen männlichen Landsesbevölkerung. Stämmig. Dunkles, leicht krauses Haar.

    Alle Träger grüner Schlangen-Tatoos oder bepfeilter Backenkreuze scheiden aus.

    Geistiger Zuschnitt: unpolitischer Zeitgenosse.

    Landestypisch normalerweise friedlich und freundlich, wenngleich emotional, durch ungerechte Behandlung durch Vertreter der Obrigkeit bewegbar.

    Einem Polizei-Offizier überhaupt etwas übermitteln zu wollen, das bedarf schon eines erheblichen Idealismus. Da muß schon was vorgefallen sein.

    Darüber hinaus waren mit Sicherheit keine Handlungen geplant.

    Der Täter war n achweislich unbewaffnet, und lauerte seinem Opfer keineswegs auf, sondern schellte an der Türe.

    Mordabsicht hat damit zu keinem Zeitpunkt zur nDiskussion gestanden, damit war auch der Verdacht auf Beihilfe durch das Ehepaar nicht gegeben.

    Worum immer es also ging: vielleicht eine rote Ampel überfahren, Trunkenheitsdelikt mit Führerseinentzug – das ist in der dortigen gegend tödlich – oder sonstige Trieb-Delikte.

    Es scheint dann zu einem Mißbrauch bayerischer Tradition gekommen zu sein, beid er auch noch ein bereitliegendes Lebkuchenmesser zweckentfremdet wurde.

    Das alles hat einen eher lokalen Charakter, und gehört in den Dunstkreis einer erweiterten Bierkrugwurfdistanz.

  66. Noch was:

    Wir sollten vielleicht eine kleine Aktion starten. Vielleicht unsere emails abschließen mit der Forderung.

    Verbietet Lebkuchenmesser.

    Auch als Plakat für zukünftige Demos sicher aussagekräftig, einprägsam, vielsagend.

    Das könnte ein prima Motto werden.

    E.Ekat

  67. @ #79 Paula (27. Dez 2008 02:49)
    Doch, das ist doch ofiziell bekannt wer die Kölner Großmnoschee finanziert.
    Giordano: Herr Minister, die Großmoschee in Köln kostet 25 Millionen Euro. Wo kommen die her?
    Schäuble: Das ist doch klar. Wenn der Verein Ditib die Moschee baut, kommt das Geld vom türkischen Staat.
    Giordano: Genauer: von der Diyanet, der Religionsbehörde in Ankara, deren verlängerter Arm die Ditib ist. Mir ist aus glaubwürdigem Mund ein Gerücht zu Ohren gekommen: der Plan, 174 Sakralbauten zu errichten, die Deutschland in eine Plantage von Großmoscheen verwandeln würden.

    http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E1F862BCA7EB24552AD27D6444ADF83B8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    @ #81 E.Ekat
    Klasse. Ich wäre dabei. Leider sind hier zuviel Einzelkämpfer und keine Teamplayer.

  68. Hallo Paula,
    entschuldige, dass ich nicht gleich geantwortet habe, ich schaue gerade nebenher eine Aufzeichnung von heute auf RTL, „Children of Men“ an. Was ich bis jetzt mitgekriegt habe ist die Handlung in ein grausiges Endzeitszenario in England eingebettet, Armut, Zerfall, massenhafte illegale Einwanderung, Bürgerkrieg. So kann man sich wahrscheinlich die Zustände in Europa vorstellen, wenn die Islamisierung mal weiter fortgeschritten ist, die Mohammedaner-Getthos lassen heute schon Schlimmes erahnen.

    Danke für deine Beiträge sie sind sehr aufschlussreich.

    Hast du schon den Link von
    yens (27. Dez 2008 00:46)
    gelesen? Es ist auch wie der Fall Mügeln ein Bericht im Stern, der von „Oben“ angeordneten Fahndungsabrüchen in Sachen Steuerhinterziehung handelt. Vielleicht ist der Stern doch ein kleiner Lichtblick in der verkommenen, deutschen Presselandschaft. Man müsste vielleicht mal die Berichterstattung des Sterns länger beobachten.

  69. Sollte die Presse schon wieder drauf reingefallen sein?
    Selbst der blindeste der Blinden könnte dann nicht mehr übersehen, daß das Alles dann nur eine riesige Farce sein kann und wir von diesem Staat und seinen Institutionen (wozu diese Presse zählt), nach Strich und Faden verarscht werden.

    Warum zahlen wir noch dafür?
    Hättet ihr die Knete nicht auch viel lieber in euren Taschen? Schließlich habt ihr doch dafür gearbeitet, nicht diese Sesselpupser, die sie euch abnehmen.

  70. Also wenn sich Mannichl die Sache mit den Tätowierungen aus den Fingern gesogen haben sollte – ich sage ausdrücklich: sollte, dann würde es eng für ihn werden. Sehr eng. Und das wird er ja wohl selber am besten wissen.

    Andererseits: Wie kann ein Rechtsextremer aus Passau oder meinethalben aus dem süddeutschen Raum mit derart auffälligen Tätowierungen wie Mannichl sie beschrieben hat noch nicht zumindest namentlich identifiziert worden sein?

    Und wie sollte er sich dauerhaft versteckt halten können? Will er den Rest seines Lebens im Keller irgendeines seiner „Kameraden“ verbringen? Das müsste er ja wohl mit derart auffälligen Tattoos.

    Selbst wenn er sie hat entfernen lassen, würden noch eindeutige Narben zurückbleiben, die für eine Identifizierung mehr als ausreichend wären.

    Oder hat der Täter sich in einem Waldsee ertränkt?

    Ich meine, selbst rein hypothetisch: Was denken die Ermittler denn, wo der Täter hin sein könnte?

  71. @ Candide (27. Dez 2008 04:22)
    Vielleicht hat er sich vor lauter Kummer in ein Lebkuchenmesser gestürzt. 😉

    Aber nein, selbst wenn der Täter sich versteckt, müssten sich doch etliche Leute daran erinnern, diesen auffälligen Typen schon mal gesehen zu haben.

  72. Und dafür haben also ein paar Bürger für einige Zeit in Haft gesessen… die nichts getan hatten… als eine bestimmte anstößige Meinung zu haben…
    Scheißegal, ist doch Nazidreck, gehört sowieso fäkal entsorgt, da kräht kein Hahn nach…
    Solange jedenfalls, wie ihr… oder ihr…. oder iht… nicht in den Fokus dieser sauberen Gesellschaft geratet, denn dann gehts euch dreckig… habts aber nicht anders verdient… werd ich mir dann sagen…

  73. @ E.Ekat

    Eine Täterbeschreibung ist mittlerweile ziemlich gut darstellbar:

    Keine Glatze. Kein sichtbarer Leberfleck. Die gesuchte Person ist eher kleingewachsen. Maximal gefühlte 1,75, der Durchschnitt der dortigen männlichen Landsesbevölkerung. Stämmig. Dunkles, leicht krauses Haar.

    Alle Träger grüner Schlangen-Tatoos oder bepfeilter Backenkreuze scheiden aus.


    …wirklich klasse !
    ich lieg unterm Schreibtisch vor Lachen bei der wohl bisher genauesten, aber auch überraschendsten Täterbeschreibung. 😆
    Das Verfahren solltest Du Dir patentieren lassen. Denn zukünftig ist bei der aktuellen Justiz- und Presselandschaft mit weiteren aufrechten Gegen-Rechtskämpfern zu rechnen, so dass
    man mit Deinem Täterprofil-Generator bestimmt reich werden könnte. Wenn das ein Kriminaler lesen sollte, der würde mit dem Verfahren glatt so erfolgreich werden, dass er für den höheren Dienst nicht mehr weiter tragbar wäre.

  74. Da Manichl vor Jahren in Regensburg in der Abteilung „organisiertes Verbrechen“ gearbeitet hat, kann ich mir höchstens vorstellen, dass er die Russenmafia am Lebkuchen hatte.
    Die tragendoch,laut Medien solche Tattoo´s. Oder??
    Außerdem, warum wird diese Nazispinnerei jetzt so hochgespielt?
    Gegen Altnazis und Kriegsverbrecher wurde doch fast nichts in diesem Land unternommen.
    Im Gegenteil, sie wurden gedeckt und haben das Rechtssystem und andere Bereiche in der BRD aufgebaut.
    Diese ganzen falschen Moralapostel sollten lieber ihre Politik in den Griff bekommen, dass sich Jugendliche bei der Suche nach Werten nicht in die Klauen von Rattenfängern
    verirren!

  75. Das ganze ist mittlerweile eine Lachnummer! Gott verhüte, dass sich solche Polizeichefs um die Sicherheit meiner Familie kümmern sollen.

  76. Herr M. hat sich bleibenden Ruhm erworben.

    „Mannicheln“ und „einen Mannichl machen“ werden wohl in den deutschen Sprachschatz eingehen.

  77. Was mich eigentlich auch noch umtreibt: Wenn es der Brauch sein sollte, Lebkuchenmesser zum Lebkuchenschneiden vor die Türen zu legen, waren dann Lebkuchen auch vor der Tür? Ich höre immer nur vom Messer. Lagen vor den anderen Häuser auch Messer? Zumal bei einigen Passauern dieser Brauch nicht bekannt sein dürfte. Aber vielleicht ist der Lebkuchenschneider zornig geworden, weil er keinen Lebkuchen, den er schneiden könnte, gefunden hat und hat sich deswegen … Und dann tut der Lebkuchenschneider auch noch alles, damit man ihn als Nazi erkennen muss und unsere grünlinken Gutmenschen fahren natürlich voll drauf ab. Und das Schlimmste, das sie dann noch äußern, sollte der Sachverhalt ganz anders sein: „Es hätte ja so sein können.“ In der SZ stand nach der Aufklärung von Sebnitz: „Wir trauen den Neonazis alles zu, auch kleine-Kinder-ersäufen.“
    Was sagen eigentlich die nächsten Angehörigen zu der Sache? Normalerweise werden die doch auch befragt, wenn das zur Aufklärung beitragen könnte. Oder sollen die geschützt werden und wenn ja vor wem oder was?
    Paula: Mir fällt auch auf, dass der Manichl im Krankenbett liegt ohne Infusionen. Unter dem Schlafanzugoberteil sieht man keine Wölbungen, die bei Verbänden sichtbar sind und für eine lebensgefährliche Stichwunde zwei Zentimeter unter dem Herzen sieht das Opfer nur wenige Tage nach der Tat erstaunlich gesund aus.
    Doch so langsam wird das zur Posse und unsere Gutmenschen in Politik, Presse, Justiz und der sonstigen Gesellschaft kommen gehörig ins Schwitzen und der einzige, der zur restlosen Aufklärung beitragen könnte, wird bei seiner Version vom Rechtsradikalen bleiben. Ich könnte mir denken, dass er jetzt erst recht gefährlich lebt. Die neuen Phamtombilder sind ja aufgrund von Zeugenaussagen gemacht worden und Zeugen gab es ja keine bei dieser Tat, also sind die Phantombilder zu nichts zu gebrauchen. Diese Phantombilderaktionen sind doch nur reine Verzweiflungstaten der Ermittler, die mir im Grunde genommen leid tun. Sie dürfen, nein sie müssen einen Neonazi als Täter präsentieren. Unsere grünlinken Gutmenschen, die so schnell Nazi geschrieen haben und immer noch schreien, können froh sein, wenn das ganze im Sande verläuft. In ein paar Tagen hören wir nichts mehr darüber. Aber etwas wird schon hängen bleiben und dann gibts auch wieder mehr Mittel im Kampf gegen rechts.

  78. Die Medien müssen sich die Frage gefallen lassen, worüber und auf Grund welcher eigenen Erkenntnisse sie berichtet haben.

    die pamphlete der schmierenpresse saugen sich doch alles was sie brauchen und wollen aus den fingern.
    seit wann recherchieren denn redakteure heute noch???
    🙁

  79. @#98 die klavierspielerin (27. Dez 2008 08:33)
    Was mich eigentlich auch noch umtreibt: Wenn es der Brauch sein sollte, Lebkuchenmesser zum Lebkuchenschneiden vor die Türen zu legen, waren dann Lebkuchen auch vor der Tür? Ich höre immer nur vom Messer. Lagen vor den anderen Häuser auch Messer?

    Das nur die vermutlich dümmste Ausrede der Welt.
    Der Brauch „begehbarer Adventskalender“ sieht so aus, dass an jedem der beteiligten Häuser ein Fenster als „Adventskalendertürchen“ geschmückt wird und das dann alle Beteiligten jeden Tag der Reihe nach zu einen der Häuser um das „Türchen-Fenster“ zu bewundern. Dabei gibt es dann auch noch ein Imbiss gereicht.

    Nach ersten Angaben hatte Alois M. das Messer auf einem Fensterbrett im Garten liegen lassen. Wie aus den Bildern seines Hauses eindeutig hervorgeht, gibt es weder einen Vorgarten noch ein Türchengeeignetes Fenster. Folglich müsste sich das Messer hinterm Haus im Garten – wo Alois M. vermutlich auch sein „Türchen-Fenster“ hat – befunden haben. Damit ist es eigentlich nahe liegend, dass – wenn es ein Fremdverschulden gegeben hat – die Täter aus seinem persönlichen Umfeld stammen.

    Ein von der NPD-Parteizentrale in Berlin gedungener Mörder würde kaum im Dunkeln den Garten nach einer Tatwaffe absuchen und die Tat dann notgedrungen mit einem wenig geeigneten Lebkuchenmesser – mit sehr mäßigem Erfolg – ausführen.

  80. 68er + Revolutionärer Straßenkämpfer + Studienabbrecher = Chefredakteur Stern

    Hans-Ulrich Jörges:
    „Kein NPD-Verbot sondern sofortige Schließung von rechtsradikalen Informations- und Diskussionsplattformen im Internet.“

    „Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt.”

    http://www.stern.de/politik/deutschland/:J%F6rges-WebTV-Kolumne-Ein-NPD-Verbot/649601.html

    Wer die Wahrheit als Scheiße bezeichnet – der sagt rechtsradikal und meint kritisch.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz grenzt übrigens Radikalismus von Extremismus explizit ab:
    „Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz.“

    Ich habe als DDR-Oppositioneller friedlich für Menschenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert und mein Studium als Bester abgeschlossen.

    Für was hat Studienabbrecher Jörges eigentlich demonstriert – für Kommunismus?
    Oder war er nur wie Joschka Fischer Teil einer gewalttätigen, Steine werfenden Knüppelgarde, die geradezu berauscht war von Straßenkämpfen. Ein politischer Hooligan. Ein linksradikaler Hau drauf aus bürgerlichen Verhältnissen, der damals nicht besser war als heute die rechtsradikalen Skindhead-Prügler. Ein Radikaler mit bürgerlicher Tarnung der mit Molotow-Cocktails auf Polizisten warf.

    Joschka Fischer hatte wenigstens einmal im Leben eine richtige Position: „Journalisten sind nichts anderes als Fünf-Mark-Nutten“ (Grünenparteitag 2001)

  81. Rätsel, warum der Täter zwar keine Fingerabdrücke hinterließ, weil trotz mildem Wetter Handschuhe trug, sich aber nicht die Mühe machte, eine extrem auffällige Tätowierung durch Schminke oder eine Kopfbedeckung zu verbergen.

    Vielleicht war sein Tattoo eine art Schminke, unterm Tattoo war vielelicht eine Narbe oder Muttermal, es gibt doch Kindertattoo zum wiederentfernen oder Airbrush.

    Ausserdem tragen die meisten Tattos im Gesicht, die Punks, ich habe schon so viele Skinheads, neo-lala gesehen aber niemals trug ein auffälliges Tattoo im Gesicht…

  82. #100HHborger: Bei dieser Geschichte gibts noch mehr dumme Ausreden (grins). Zuerst hieß es ja, das Tatmesser sei ein Gartenmesser gewesen, das da draußen herumlag und aus dem Gartenmesser wurde dann das Lebkuchenschneidemesser. Es gibt verschiedene Angaben über die Tatzeit und über die Verletzungen des Opfers. Die ersten Phantomzeichnungen erinnern mich an die Kritzeleien Dreijähriger und ein Erwachsener hat dann noch die auffälligen Tattos dazugemalt. Auf der Tatwaffe finden sich keine anderen Fingerabdrücke als die von Mannichl. Dafür gibts dann die auffälligen Tätowierungen und dieser Nazi weiß natürlich, dass da ein Messer herumliegt und bringt deswegen kein eigenes mit.
    Nein, diese ganze Sache war mir von Anfang an supekt und immer mehr Menschen machen sich die richtigen Gedanken über diese Geschichte. Dazu braucht man nicht mal ein Kriminaler zu sein.

  83. @ 50, BerndK

    Die „Zunahme“ beruht darauf, dass sich die Bundesländer auf eine „einheitliche Erfassungs- und Zählweise“ geeinigt haben, im Klartext:

    Jeder in die entsprechende Richtung deutende Vorgang, und sei er noch so bedeutungslos, wird als „rechtsextremistisch“ erfasst.
    Ein irgendwo hingekritzeltes Hakenkreuz reicht.

    Würde man linksradikale Handlungen genau so erfassen, würden die Zahlen explodieren.

    Denn: Dann wäre z.B.jeder Steinwurf gegen eine Person oder Sache mitzuzählen, jedes abgefackelte Auto, jede angezündete Mülltonne
    radikales Parolengeschmiere etc.etc.

    Oder Heiligendamm!

    In der Bananenlinksrepublik Deutschland gibt es aber „gute“ und „schlechte“ Gewalt….

  84. @#8 die klavierspielerin

    Nein, von Anfang an, würde ich nicht sagen. Denn es ist schon so, dass ich so eine Tat den Rechtsextremisten ohne weiters zutraue. Zumal Alois M. mit zahlreichen Willkürmaßnahmen (damit meine ich nicht reguläre Polizeiarbeit) geradezu darum gebettelt hat. Wobei die von ihm angeordnete Grabschändung nur die Krönung darstellte.
    Allerdings die vielen Widersprüche, die allesamt direkt auf Alois M. zurückgehen, ließen den angegebenen Tathergang und Täterherkunft schnell unglaubwürdig werden. Hätte sich tatsächlich eine rechtsextreme Hohlglatze mit Tötungsabsicht auf den Weg zu Alois M. gemacht, wäre dieser heute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit tot. So einer würde ganz sicher nicht mit einem gefundenen Kuchenmesser einmal leicht die Speckschwarte anritzen und dann weglaufen. Unschöne Beispiele für deren Brutalität gibt es aus den 90ern genügend.

  85. @#9 baden44 (27. Dez 2008 09:40)

    Allein mit Hakenkreuzschmierereien unbekannter Herkunft war der gewünschte Anstieg rechtsextremer Straftaten nicht zu realisieren. Daher: Wenn es irgendwie mit „rechts“ in Verbindung zu bringen ist, langt schon ein Keltenkreuz. Die Liste verbotener Symbole ist lang – und die meisten davon würde kaum ein Normalmensch irgendwie mit „rechtsextrem“ in Verbindung bringen. Wenn er dann nur aus den Medien erfährt, der XXX wurde schon mal wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole verurteilt, denkt er natürlich an SS-Runen oder Hakenkreuz und nicht an ein Keltenkreuz, um das es sich tatsächlich gehandelt hatte.

    Da aber auch das noch nicht ausreichend ist, werden antisemitische, rassistische oder schwulenfeindliche Angriffe auch als „rechtsextrem“ gewertet. Da ein immer größer werdender Teil der schwulenfeindlichen und antisemitischen Angriffe von Moslems begangen werden, ist der Nachschub gesichert. Dumm nur, dass diese Taten nur für die Statistik und nicht für die Glaubhaftmachung der Rechtsextremen Bedrohung zu gebrauchen sind. Gerade deshalb stürzen sich ja alle auf einen der seltenen Fälle, wo auch das Täterprofil zu passen scheint. Siehe Passau. Es scheint aber wieder einmal mit „Pech gehabt“ zu enden – zum Glück haben die Medien ja noch ihre Statistik. Damit können sie mühelos belegen, dass auch wenn es in diesem Fall mal nicht so war, der Rechtsextremismus sehr gefährlich ist.

  86. Mein GEZ-Dressursender von der ARD nannte im Radio am Tage nach der Tat das Wort Neo-Nazi 10 mal innerhalb einer Minute, also im Schnitt einmal alle sechs Sekunden.

    Ich saß im Auto, wähnte das vierte Reich so gegen Heiligabend kommen, aber auf der Strasse keine Skinheads, lediglich MigrantInnen in teueren BMWs, so schlimm kann es eigentlich nicht sein, gell?

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  87. Mal ganz salopp formuliert :
    Hier wird von Seiten der Staatsmacht eine Verschwörungstheorie künstlich aufgebaut, um von eigentlichen Sachen abzulenken.
    Zu diesem Zeitpunkt kann aber die Staatsmacht nicht mehr zurückrudern, da es zu viel Aufsehen erregt hat, darum wird diese Regierung alles versuchen einen bestimmten Täter(kreis) dingfest zu machen und jegliche Kritiker auszumerzen.
    Die hiesige Medienlandschaft, samt Regierung eifert mit dieser Story einem Machtinstrument nach, welches damals schon den Nationalsozialismus gefördert hat oder eben bis heute in Kuba, China etc. zugegen ist.

    Erschreckend? Nö, warum auch, ist ja alles unter den Banner „Kampf gegen Rechts“ – also muss es ja völlig in Ordnung sein.
    Ich nenne sowas immer, auf einen Auge blöde sein liebe Speichellecker und Grenzdebilen Politiker…

  88. #106 Mosquitoes
    Das Bundesamt für Verfassungsschutz grenzt übrigens Radikalismus von Extremismus explizit ab:
    „Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz.“

    Noch!!!

  89. Wie lange lässt sich die deutsche Bevölkerung von ihren meinungsbildenden „Eliten“ noch belügen? Wie kaputt muss man eigentlich sein, diese miesen Machenschaften nicht zu durchschauen??

  90. Deutschlands unerschrockenster „Rechtsexperte“ fordert:

    Gipfel gegen Rechtsextremismus.

    http://www.welt.de/politik/article2935653/Edathy-fordert-Gipfel-gegen-Rechtsextremismus.html;jsessionid=7B9D9BA2B0109D2DAF75BD3F7045DE2A#vote_2935676

    Dazu ein Kommentar aus der welt:

    ….habe letztens ein hakenkreuz in den schnee gepinkelt, nur um dich, edathy, zu ärgern, im supermarkt den rechten arm erhoben (um ein glas gurken aus dem regal zu holen), sowie die worte autobahn, führerschein, maas und memel benutzt, ohne vorher ein mobiles beratungsteam des krampfes-gegen-rechts zu kontaktieren.
    freue mich, jetzt endlich in einer kriminalstatistik aufzutauchen. man fühlt sich gleich mehr beachtet dadurch.

  91. @ 112, HHborger

    In dem Beitrag von Koltschak zu einem etwas älteren Artikel ist das „Ansteigen“ schön begründet, sogar „offiziell“:

    Kiel – Eine von Bund und Ländern im März verbindlich vereinbarte Zählweise bei der Erfassung von rechten Straftaten kann dazu führen, dass die Zahl dieser Taten in der Kriminalstatistik demnächst deutlich ansteigt. Das bestätigte der Direktor des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein (LKA), Hans-Werner Rogge, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    Bisher wurden Straftaten – beispielsweise sogenannte Propaganda-Delikte wie Hakenkreuzschmierereien – erst dann als politisch motivierte Taten erfasst, wenn auch der Hintergrund aufgeklärt werden konnte. Die Länder seien nunmehr aufgrund der Vereinbarung dazu übergegangen, diese Taten generell als rechts motiviert zu erfassen. Damit soll laut Rogge zum Beispiel jedes verwendete rechtsextreme Emblem sofort als politisch rechts motivierte Straftat gewertet werden. “Die Länder wollten eine einheitliche Regelung, auch im Hinblick auf die Vergleichbarkeit der Zahlen.”

    Nach Angaben des Experten wurden bislang diese Propaganda-Delikte in Schleswig-Holstein “individuell und differenziert” betrachtet. In etwa 80 Prozent der Fälle von Hakenkreuzschmierereien oder SS-Runen konnten die Straftaten nicht aufgeklärt werden. “Wenn man die Täter nicht kennt, kann man auch ihre Motive nur erahnen. Da helfen uns nur die Tatumstände, wie beispielsweise an welchem Ort und in welchem Zusammenhang diese Schmierereien passieren. Unsere Aufgabe war es daher, diese Taten zu bewerten”, sagte Rogge. “Dabei ging es auch um die Frage: handelt es sich um eine politische Motivation von Rechts oder nicht?”. Er wies darauf hin, dass Schleswig-Holstein seit Jahren diese Daten auch bei unklarer Zuordnung in der Statistik erfasst und veröffentlicht habe.

    “Die neue einheitliche Erfassung führt letztlich dazu, dass die Zahl der Straftaten, die als rechts motiviert in der Statistik erfasst werden, deutlich höher sein wird.” Als Beispiel nannte der LKA-Chef die Gesamtzahl der rechten Straftaten im ersten Halbjahr 2008 in Schleswig-Holstein. Von Januar bis Juni stiegen die Straftaten auf insgesamt 380 Fälle, während sie im Vorjahr noch bei 230 Fällen lag. “Das würde normalerweise für eine erdrutschartige Veränderung sprechen”, schilderte Rogge. Bei den Gewaltdelikten habe es allerdings eine rückläufige Entwicklung gegeben, von 28 (2007) auf 20 Fälle. “Ursache für die Steigerung ist eindeutig der Anstieg der erfassten Propagandadelikte um 150 Taten.”

    http://www.welt.de/welt_print/article2377963/LKA-Durch-neue-Zaehlweise-mehr-rechte-Taten-in-Statistik.html?print=yes

    Siehe auch hier # 97, Laurel

  92. Also wir haben ja hier schon so ziemlich einige offene Fragen gesammelt.
    Was haltet ihr denn davon wenn man diese in einem offenen Brief zusammenfasst und der Soko, dem behandelndem Arzt Horst Seehofer und zuletzt Manichl zukommen lässt.

    Einfach nur Fragen wie: Wir sind alle daran interessiert den Täter dingfest zu machen. Herr Manichl können sie uns keine genaue Beschreibung über das Gesicht des Täters machen?War es denn eine oder zwei Tätowierungen die sie gesehen haben? Wie kam es das es zuerst ein Leberfleck war?
    Was halten sie von den Vorwürfen das die Täter eine rechtsextreme Tat vorgetäuscht haben könnten? uswusw.

    Übrigens: hängt dem Manichl ein Bundesverdienstkreuz um, die werden doch eh massenhaft zurückgegeben

  93. Die angebliche Erhöung „rechter Delikte“ – man schreibt hier nicht von Straftaten – kommt durch die neue Zählweise zustande. Das war ja auch beabsichtigt, als diese neue Zählweise eingeführt wurde.

  94. Das ZDF ändert sein Pogrom, ääähh Programm:

    Ab Januar 2009 moderiert Johannes B. Kerner-Autobahn die neue Show:

    „Deutschland sucht den Supernazi!“

    Mit dabei KandidatInnen aus Sebnitz, Potsdam, Mittweida, Bad Sooden-Allendorf, Mügeln, Ludwigshafen, Backnang und Passau.

    Ab Ferbruar dann eine Historiensendung mit Guido Knopp:

    „Warum es richtig war die Mauer zu errichten. Über den antifaschistischen Schutzwall“

    2050 – Kölner Dom wird Caudia-Fatima-Roth-Moschee

  95. dpa :

    LKA übernimmt laut «Focus» Ermittlungen im Fall Mannichl
    Passau – Im Fall Mannichl übernimmt laut «Focus» das bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen. Die Sonderkommission wird demnach aufgelöst. Der «Focus» beruft sich auf Polizeikreise. Die LKA-Beamten sollen noch einmal «bei Null» anfangen und in alle Richtungen ermitteln. Am 13. Dezember war der Passauer Polizeichef Alois Mannichl mit einem Messer attackiert worden. Der Täter ist auf der Flucht. Er soll mutmaßlich der rechten Szene in Bayern angehören. Mannichl war lebensgefährlich verletzt worden.

  96. Wurde denn schon der Lebkuchenmesserhersteller festgenommen? Irgendeinen schuldigen Deutschen muss man doch bestrafen im Kampf gegen Rechts.

  97. Mittlerweile bezweifel ich die ganz Sache auch etwas, obwohl ich vorher auch eher auf einen rechtsextremen hintergrund getippt hätte…

  98. Es mag sie ja noch irgendwo geben , die Rechten, die Nazis ,sicher verblendete, ewig Gestrige in ostdeutschen Kleinstädten . . .
    Nur wer sich nach dieser doch sehr zweifelhaften Tat in Passau so gegen Rechts einsetzt wie Seehofer ,will damit etwas anderes erreichen steht zu befürchten.
    Käme solchen wie Seehofer ein Pi Verbot nicht auch sehr gelegen ?

    Nachdem jeder weiss das die Zahl der in Deutschland inhaftierten Straftäter ,über 70%
    Südländer muslimischen Glaubens beeinhaltet
    ist es doch sicher eine absichtliche Falschmeldung der Medien hier von einem Anstieg der rechten Straftaten zu sprechen ….Was soll das Herr Seehofer ?
    Wohin wollen sie denn dieses Land bringen?
    Wenn die Csu schon einen solchen Kandidaten
    hochzieht, was ist dann erst in den anderen Parteien los?
    Rechtsextreme Parteien werden leider durch diese
    Politik der Verlogenheit und Selbstzensur mehr gefördert als irgenwie anders möglich.
    Es ist kaum zu erwarten das diese angeblichen Nazis heutzutage die Dummheit einer kriminellen Tat begehen werden ,sie brauchen nur abzuwarten bis der Dampfkochtopf aus Verlogenheit und absoluter Unfähigkeit explodiert ,um an die Macht zu kommen.

  99. @ Tuathach

    Na endlich, ich denke, das sind erst mal gute Nachrichten, dass das LKA jetzt den Fall übernimmt.

    Wie soll auch die Passauer Soko u. U. gegen ihren eigenen Chef ermitteln, ohne in Loyalitätskonflikte zu geraten. Und was wäre gewesen, wenn man gegen den Mannichl ermittelt hätte und da nichts gefunden hätte und der danach wieder als der Chef in den Dienst zurückkehrt. Also da ist doch jeder Ermittler befangen.

    Aber jetzt, nach drei Wochen, lässt man endlich das LKA ran. Na besser spät als nie.

  100. Hallo PI – Redaktion,

    Habt ihr euch den Löscheritisvirus eingehandelt? Oder noch schlimmer, treiben sich bei euch jetzt die Praktikanten von WELT – Online als Austauschler in den Redaktionstuben herum?
    Wenn selbst die harmlosesten Kommentare gelöscht werden, scheint bei Euch ja doch einiges mit der Toleranz im Argen zu liegen!!!!!

  101. Zitat auf der BAZ

    Ddie Prävention gegen rechtsextremistische Gewalt
    sollte schon in der frühen Kindheit beginnen, forderte
    der Aggressionsforscher Klaus Wahl vom Deutschen Jugendinstitut
    im AP-Interview. Viele Gewalttäter fielen schon im Kindergarten
    durch ihre hohe Aggressivität auf.
    Dennoch seien die Projekte von Bund und Ländern
    gegen Rechtsextremismus noch immer hauptsächlich
    auf Jugendliche konzentriert,
    kritisierte der Forscher.

    Seht ihr, wie verlogen solche “ Aggressionsforscher“ sind.
    Er sollte sich mal in den Kindergärten umsehen, in Stadtteilen, mit hoher
    Migrantenzahl, dann wir er fesstellen, daß die Agressivität,
    besonders beim muslimischen Nachwuchs vor zu finden ist.
    Es ist leicht proletenhaft,Kinder von Eingebürgerten-Paß-XY…
    den deutschen unterzujubeln.
    Herrgott laß mehr Hirn regnen.

  102. #106 Mosquitoes (27. Dez 2008 09:13) 68er + Revolutionärer Straßenkämpfer + Studienabbrecher = Chefredakteur Stern

    Hans-Ulrich Jörges:
    „Kein NPD-Verbot sondern sofortige Schließung von rechtsradikalen Informations- und Diskussionsplattformen im Internet.“

    Da will wohl jemand die Meinungsfreiheit unterbinden. Für einen Spitzenjournalisten eine bemerkenswerte Forderung.

    Jörges, laß es Dir von einem Deiner Vasallen vorlegen:

    Wir werden hier – so oder so – bei Samisdat enden.

    Immerhin wissen wir, was Du dazu beigetragen hast. Denn alles Unliebsame mit irgendeinem stigmatisierten Begriff zu behängen, um es zu verbieten: dafür braucht es keine Journalisten.

    Und wer bei dieser Art der Meinungslenkung dann der eigentliche Nazi ist, das ist eine weitere, zwischen uns ungeklärt bleibende Frage. Ich sage mal: der Nazi, der bist Du, Jörges.

    Man sollte und darf den „Stern“ also im Gegenzug nicht verbieten wollen. Es langt völlig, daß der in seiner Tradition der Nazi- Faszination so weitermacht. Davon hat er sich wohl doch nie erholt. Immerhin befaßt er sich heute nicht mehr mit Fälschungen, sondern tritt in das unmittelbare Geschehen als Täter ein.

    Muahahaha.

    Jörges, ich hebe den rechten Fuß zum Gruße.
    Ist das OK mit Dir?

    „Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt.”

    http://www.stern.de/politik/deutschland/:J%F6rges-WebTV-Kolumne-Ein-NPD-Verbot/649601.html

    Wer die Wahrheit als Scheiße bezeichnet – der sagt rechtsradikal und meint kritisch.

    Wirklich. Ein Zeitdokument.

    Übrigens: Funktioniert so etwas? Da muß dann aber wirklich ergänzend Gewalt und Überwachung her, sonst haben die keine Chance, Jörges. Der Staat arbeitet ja unentwegt an der Etablierung von Überwachungsmaßnahmen. An allen Ecken, und bei jeder Gelegenheit. Das Verfassunsggericht hat seit Jahren alle Hände voll, wenigstens die gröbsten Schleiferein zu verhindern.

    Was machst Du dagegen, Jörges?

    Menschen suchen immer nach Wahrheit.

    Solange niemand auftritt, der bestimmen will, was Wahrheit sei, solange ist das völlig in Ordnung. Es ist für ein freies Gemeinwesen geradezu erforderlich, Jörges.

    Sogar die Verfassungsschützer sind da offenbar weiser als Du, der Du Dich als Alpha-Journalist betiteln läßt.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz grenzt übrigens Radikalismus von Extremismus explizit ab:

    „Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz.“

    ….
    ….

    Ich habe als DDR-Oppositioneller friedlich für Menschenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert…..

    Für was hat Studienabbrecher Jörges eigentlich demonstriert – für Kommunismus?
    Oder war er nur wie Joschka Fischer Teil einer gewalttätigen, Steine werfenden Knüppelgarde, die geradezu berauscht war von Straßenkämpfen. Ein politischer Hooligan. Ein linksradikaler Hau drauf aus bürgerlichen Verhältnissen, der damals nicht besser war als heute die rechtsradikalen Skindhead-Prügler.

    Fischer war auch noch Taxifahrer, und zwischendurch hat er mir im Cafe Libresso in Frankfurt, an der damals noch bestehenden Ruine der alten Oper, gelegentlich morgens einen Espresso serviert. Libresso, das war eine Art politisches Cafe, eher eine marxistische Bücherei, „Genosse“ Mosquitoes. An den Wänden die Gesamtausgaben von Marx und Lenin und den ganzen Käse, den aber auch damals so gut wie niemand in dem Cafe las.

    Die haben einfach Randale gemacht. Hooligens, sagst Du. Stimmt. Die haben sich dazu irgendein ihnen bedeutend erscheinendes Mäntelchen gesucht, und das war nun mal der dazu besonders geeignete Sozialismus.

    Wäre Monarchie in der öffentlichen Meinung so aufgestellt, daß die das Gelbe vom Ei versprächen, dann waren das alles Monarchisten gewesen.

    Oder in anderen Zeiten wohl Nazis.

    Im übrigen: für ein EU-Verbot von Lebkuchenmesser.

    E.Ekat

  103. @29 Citizen Kane (26. Dez 2008 22:35)

    #Was wäre eigentlich, wenn der Täter ein äh, … soll ich es wagen ???..
    ein S ..länder wäre?#

    Der Kampf gegen Rechts muß in jedem Fall verstärkt werden. Selbst dann, wenn die Opfer ´Rechte´ sind.

  104. lol

    Also nochmal:

    Kurz nach bekanntwerden des „Falles“ rief mich ein Bekannter an. Da ich ihn eine Weile nicht gesehen habe, fragte ich ihn wo er denn die ganze Zeit war.

    Er sagte mir, er habe seine Tochter in PASSAU besucht.Passau. „Dann hast Du wohl den armen Polizeipräsi mit dem Messer bearbeitet“.

    „Hör mir nur damit auf“ entgegenete er. „Meine Tochter arbeitet in dem KrKHs in dem die den behandelt haben. Der ist dort angekommen, ein Arzt hat sich die Wunde kurz angesehen, abgewunken, und gesagt dass er die Wunde gleich näht. Ne 1/2 Stunde später lag Mannichl schon auf Station“.

  105. OT:

    Habe gerade den Spiegel-Online Artikel zum Thema „Israelische Angriffe auf Hamas-Stellungen“ gelesen und könnte kotzen. Warum?

    Ich kenne das ja von mir selbst. Online in irgendne Zeitung/Zeitschrift reinschauen macht man oft, wenn man nicht viel Zeit hat. Man überfliegt Überschrift und noch den ersten Teil des Artikels, weil dort meist die relevanten Informationen kurz stehen und weiter hinten genauer ausgeführt werden.

    Tja. In diesem Fall erfährt man dann, daß die Israelis massiv angegriffen haben, von über hundert Toten und mindestens 200 Verletzten ist die Rede, und erwähnt wird im ersten Teil des Artikels, daß vor dem Angriff wieder EINE Rakete von der Hamas Richtung Israel abgefeuert wurde.

    Dann noch wie üblich eine mehrfache Mutter, die Angst um ihre Kinder hat. Wieso die Hamas ihre Einrichtungen und Abschußvorrichtungen in Wohngebieten hat, wird natürlich nicht hinterfragt. Daß die Dame und ihre Kinder auch einfach zu Hause bleiben sollten, falls nicht in direkter Nachbarschaft zu Hamas-Einrichtungen- nö, nix, und ansonsten gibts ja sicher Verwandte, bei denen keine Hamas-Infrastruktur auf dem Vordach aufgebaut ist.

    Ja, und dann, ganz am Ende des Artikels, und bis dahin lesen die meisten Leute ja gar nicht, da steht dann was von den über 180 Raketen und Mörsergranaten, die seit 19.12.(!) auf Israel gefeuert wurden. Da steht dann auch, daß 125.000 Leute permanent bedroht sind, daß die Vorwarnzeit vielerorts nur 15 Sekunden beträgt (daß gerne losgefeuert wird zu der Zeit, wo die Kinder auf dem Schulweg sind, hat man nicht erwähnt, ist aber so).

    Schon was anderes als die EINE Rakete, die vor dem Angriff (Angriff? Verteidigung!) ein Verwaltungsgebäude beschädigt hat….

  106. @ 33, Schlernhexe

    Was wir für den „Kampf gegen Rechts“ ganz dringend brauchen, ist eine SCHNULLER-ANTIFA!

  107. Mit diesem Waschlappen namens Seehofer ist die CSU vom Regen in die Traufe geraten. Gut Glück beim Abstieg der CSU in die 2. Liga. Beim Mannichl wäre es wohl an der Zeit, wenn die Ermittlungen speziell auf das Rotlichtmilieu und insbesondere Strichjungen ausgerichtet würden. Der Mannichl käme noch ins schwitzen, nicht nur wegen seiner Alten.

  108. @ 137 Entfernungsmesser

    Danke für den Beitrag. So ähnlich hatte man das ja schon vermutet, weil der Mannichl am Krankenbett keinerlei Infusionen und dergleichen hatte und schon nach drei Tagen wieder entlassen werden sollte, was er aber dann ja nicht wollte, das hätte ja auch komisch ausgesehen, nach so einem „lebensgefährlichen Attentat“.

  109. Ich tippe auf wütende Ehefrau oder eifersüchtige Liebschaft.
    Die Wogen glätten sich schon in diesen sehr merkwürdigen Fall. In den Medien hört man nichts mehr dazu.
    Was bleibt ist nur die Erinnerung, dass es wohl ein Nazi war.
    Sollte die Wahrheit wirklich rauskommen werden wir es garantiert nicht erfahren. Dann wird der Polizist aus gesundheitlichen Gründen(weil er so schwer verletzt wurde) zurücktreten und volle Pension kassieren.

    Sollte es mal wieder zu einen der täglichen Einzelfällen mit Migrationshintergrund kommen, sollten wir an Horst Seehofer schreiben mit der Frage, ob er jetzt vorschlägt den Islam zu verbieten.

  110. Das Schlimme an solchen medialen und politischen Vorverurteilungen ist, daß die Menschen bei einer wirklich rechts motivierten Straftat diese dann ebenso als Posse einstufen werden. Es gab in der Vergangenheit zu viele solcher Fälle, wie hier schon öfter drauf hingewiesen wurde.

    Absolut heuchlerisch ist für mich, daß sich die Menschen zwar gegen Rechts stellen, die Gewalt bzw. Straftaten von Links jedoch offensichtlich als „gute Taten“, weil im „KgR“ erforderlich, eingestuft werden. Politik und Medien täten gut daran, wenn sie nicht nur rechte Gewalt, sondern generell Gewalt, egal von welcher politischen Richtung, verurteilen würden. Das würde sie dann auch wieder etwas glaubwürdiger erscheinen lassen.

    P.S. Bereits nach der ersten Meldung im Fall Mannichl habe ich zu meinem Mann gesagt: ´Das wird sich wieder als Luftnummer erweisen. Und warum? Was paßt nicht zusammen? Messer und Nazi!`

    Im übrigen gehe ich auch davon aus, daß sich eine Mordversuchanklage nicht länger aufrecht erhalten läßt. Spätestens Anfang Januar werden wir in dem Fall Mannichl – sofern es überhaupt einen Fall geben sollte – kein einziges Wort mehr hören.

  111. Soll das heißen, Hakenkreuzritzereien, und – schmierereien gehen als rechtsradikale Straftaten durch? Soll das heißen, das abgelassene Nazisprüche und der Nazigruß auch als rechtsradikale Straftaten durchgehen? Soll das heißen, dass da gar nicht mehr ermittelt wird? Na ja, irgendwo müssen ja die steigenden Übergriffe Rechtsradikaler herkommen. Was macht das schon, dass üb er 70 % der Gewaltkriminalität von Südländern begangen werden. Pfui, Schande über euch ihr verlogenen, heuchlerischen Politiker. Wenn diese neue Zählweise durchgepeitscht wird, dann seid ihr nicht besser und die Antifanten, Autonomen, Linken, Südländer usw. können dann ungehindert Straftaten vortäuschen.

  112. #145 die klavierspielerin

    So ist es!
    Nächstes Jahr dürfte es eine Explosion an „rechtsradikale Straftaten“ geben. Steigerungsraten von ein paar Hundert Prozent sind durchaus drin, wenn alle Menschen guter linker Gesinnung von unseren Polit-Clowns richtig gebrieft werden.
    Ist halt für eine gute Sache, der Krampf gegen Rechts.
    Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, dass es gelingt rechte Straftaten so zu puschen, wenn es nicht gelingt, dass Rechts Links bei den Straftaten einholt, wenn nicht, was traumhaft wäre sie sogar zu überholen – jedenfalls statistisch. Müll deckt man am besten durch noch mehr Müll zu.

  113. Wende im Fall Mannichl. Ad Hoc News berichtet:

    Passau/München (dpa) – Die Sonderkommission zur Aufklärung des vermutlich rechtsradikalen Mordanschlags auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl steht nach einem «Focus»-Bericht vor der Auflösung.

    Wie das Magazin unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, soll sich eine neue Ermittlungsgruppe, geleitet vom Bayerischen Landeskriminalamt (LKA), des Falles annehmen. Die LKA-Beamten sollten noch einmal «bei Null» beginnen und in wirklich alle Richtungen ermitteln. Die Polizei in Passau und das Landeskriminalamt bestätigten diese Informationen am Samstag zunächst nicht.

    Die 50-köpfige Sonderkommission hatte auch zwei Wochen nach der Messerattacke auf Mannichl keine relevante Spur zu dem unbekannten Attentäter. Mannichl hatte den Mann, der ihm am 13. Dezember vor der Haustür ein Messer in die Brust gerammt hatte, als auffällig tätowierten Neonazi beschrieben. Seitdem wurden insgesamt vier Menschen festgenommen, unter ihnen ein Paar aus München, das zur rechtsradikalen Szene gerechnet wird. Alle Festgenommenen mussten jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt werden, da sich ein Tatverdacht nicht erhärten ließ.

  114. Dieses Mannichel soll gesagt haben „Meine Kollegen (die SOKO) sind für mich HELDEN“!

    Dann hätte sie dieser „Freund und Helfer“ doch nicht mehr alle an der Lebkuchenwaffel.

    Eine psychiatrische Begutachtung wäre da wohl nötig, vielleicht im Partykeller bei Seehofer. Oder noch besser im Bachmair gemeinsam mit dem unsäglichen „Kommentator“ Gottlieb vom Parteien-GEZ-Sender BR.

  115. #44 vossy (27. Dez 2008 12:57)

    Irgendwer hat hier geschrieben, die MSM trennt in gute Gewalt und in schlechte Gewalt.

    Rechte Gewalt = schlechte Gewalt.
    Linke Gewalt = gute Gewalt.

    Ist doch ganz einfach, oder …

  116. Wenn die Soko aufgelöst wird und sich das LKA drum kümmert und das nach zwei Wochen, heißt das doch auch, dass diese Sache stinkt und die Ermittler müssten ja gegen ihren eigenen Chef ermitteln. Aber ich denke, je mehr Zeit darüber vergeht, desto schwieriger wird es werden, vor allen Dingen mit den Angaben des Herrn Mannichl, einen Neo-Nazi als Täter zu finden. Und auch das LKA dürfte jetzt gebrieft werden, denn in dieser Schmierenkomödie stecken zu viele drin.

  117. Ich hege auch so langsam den Verdacht, dass dieser Kampf gegen Rechts immer mehr zu einem Kampf gegen alles Deutsche instrumentalisiert wird. Alles was typisch Deutsch ist oder sein könnte, soll mit dem Geruch „rechtsradikal“ markiert werden.

  118. @#30 Paula (27. Dez 2008 11:46)
    Na endlich, ich denke, das sind erst mal gute Nachrichten, dass das LKA jetzt den Fall übernimmt.
    Deinen Optimismus möchte ich auch haben. Es war die CSU, die die ungeklärte Verletzung des Alois M. an seinem Kuchenmesser zu einem der schwersten rechtsextremen Anschläge der Nachkriegszeit erklärte und sofort eine Neuauflage des NPD-Verbotsverfahrens forderte.
    Und das LKA-Bayern ist nicht so ganz unabhängig von diesen Polit-Scharlatanen. Da die Augsburger Allgemeine schon aus dem dienstlichen Umfeld von Alois M. berichtete, dass er vermutlich nicht ganz dicht ist, kann es auch sein, dass die CSU diesen Polizisten nicht so 100%ig traut und lieber das LKA mit dem geordneten Rückzug beauftragt. Ansonsten bestünde die ernsthafte Gefahr, dass da noch so einiges an die Oberfläche gewühlt wird, was weitere Personen in diesen „Fall“ ziehen könnte.

  119. @ klavierspielerin

    Nicht nur das. Wenn ein Junge bei ebay die Briefmarkensammlung seines Opas anbietet und da auf der Abbildung womöglich nicht das dort vorhandene Mini-Hakenkreuz abdeckt (was ein normaler Mensch wahrscheinlich sowieso nur mittels Lupe erkennen würde), dann kann der wegen Inumlaufbringens verfassungsfeindlicher Symbole richtig Ärger bekommen. Paragraph 86 und so. Und schwupps hat man wieder was für die Statistik. Ein Paradebeispiel für etwas, was urprünglich gut gemeint war, aber im „guten Willen“ völlig außer Rand und Band geraten ist. Der ursprünglich vielleicht gut gemeinte „Kampf gegen Rechtsextremismus“ mutiert immer mehr zu einer Hexenjagd auf jeden, der nicht linksextrem denkt – eine Posse aus Klappsmühlenhausen. Man sollte eigentlich denken, dass GERADE aufgrund der Erfahrungen des Dritten Reiches und der DDR eine solche Hexenjagd nicht mehr möglich sein sollte, aber Geschichte wiederholt sich halt doch immer irgendwie, zwar nicht exakt gleich, aber in Variationen. Man zieht sich einfach eine andersfarbige Zipfelmütze auf und weiter geht’s. Erschreckend.

  120. #137 Entfernungsmesser

    Er sagte mir, er habe seine Tochter in PASSAU besucht.Passau. “Dann hast Du wohl den armen Polizeipräsi mit dem Messer bearbeitet”.

    “Hör mir nur damit auf” entgegenete er. “Meine Tochter arbeitet in dem KrKHs in dem die den behandelt haben. Der ist dort angekommen, ein Arzt hat sich die Wunde kurz angesehen, abgewunken, und gesagt dass er die Wunde gleich näht. Ne 1/2 Stunde später lag Mannichl schon auf Station”.

    Also offenbar nur eine oberflächliche Verletzung. Vermutlich hätte Mannichl am nächsten Tag entlassen werden können. Ist aber nicht geschehen. Warum wohl?
    Das nährt den Verdacht, daß die „Tat“ für den „Krampf gegen Rechts“ inszeniert wurde.

  121. Veröffentliche Staatliche Statistiken haben keine Beziehung zur Realität. Sie sind reine, willkürliche Deklarationen im Sinne diktatorischer Macht. Einer Diskussion betreffs Wahrheitsgehalt fehlt deshalb die Basis.

  122. Hab mal wieder als denkender Demokrat schalölend gelacht, über soviel Dummheit aus der Schreibfeder der indoktrinierten Staats- und SED-Journaillien und deren politische Anhängsel (die repräsentativen Bananen-Politiker). Viele Grüße an Gummizellenhausen! 😆 🙂 :mrgreen:

  123. Was umso mehr nachdenklich stimmt, ist der Umstand das die Menschen, die in der (Nach)Kriegszeit aufgewachsen sind/lebten einen anderen Bezug dazu haben und irgendwie realistischer mit dem Thema umgehen.
    Hingegen viele andere, die überhaupt nicht am eigenen Leib diese Zeit erlebt haben, reißen hier die Futterluke „im Namen der vielen Opfer“ auf – seltsamerweise können die „Opfer“ (sofern noch am Leben) ihren Unmut/ihre Gedanken sehr gut selbst formulieren und auch hier kommt genau von diesen Menschen die vernüftigsten Beiträge/Äußerungen.

    Jeder mag sich dadrauf seinen Reim machen, seine Umkehrschlüsse ziehen. Ich habe meine dadraus gezigen und spreche sehr vielen Politikern/Schreihälsen ihre Vernunft ab.

  124. #22 Demokrit (26. Dez 2008 22:19)

    Am dümmsten und lautesten war doch wieder Fatima C.Roth. Die war natürlich wieder unter den Ersten.

    Grünen-Chefin Claudia Roth sieht in der Tat ein „alarmierendes Zeichen dafür, wie gefährlich und zu allem entschlossen die rechtsextreme Szene in Bayern ist“, wie sie der „Augsburger Allgemeinen“ (Montagausgabe) zufolge sagte. Roth forderte von der bayerischen Landesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das dem Rechtsextremismus den Kampf ansagt.

    Ich sehe darin nur ein alarmierendes Anzeichen von akuter Blödheit, die bei Frau Roth schon seit langembekannt ist („Sie hat die Gummizellenreifheit“)!
    ———-
    #4 Paula (26. Dez 2008 21:40)
    Dafür gibt´s fast schon den DARWIN-Award! Aber nur fast… 😆

  125. @6 Tuathach
    #Was umso mehr nachdenklich stimmt, ist der Umstand das die Menschen, die in der (Nach)Kriegszeit aufgewachsen sind/lebten einen anderen Bezug dazu haben und irgendwie realistischer mit dem Thema umgehen.#

    Voller Zustimmung!

  126. #137 Entfernungsmesser

    Danke auch von mir. Schon allein aus der Tatsache, dass keine notärztliche Versorgung am Unfallort stattfand, konnte man doch schließen, dass bei dem Mannichl keine schwere Verletzung vorlag.

    Natürlich sollte man jeden Übergriff auf einen Polizeibeamten auf das schärfste verurteilen, allerdings wenn von Politik und Presse gelogen wird und eine schwere Verletzung nur vorgetäuscht wird, dann gilt das nicht mehr, dann muss man die Lügerei verurteilen.

    Deine Info aus dem Krankenhaus müsste das Lügengebäude zum Einsturz bringen. Es war auf Sand gebaut.

  127. #66 Sarin (27. Dez 2008 00:27)

    Die Prävention gegen rechtsextremistische Gewalt sollte schon in der frühen Kindheit beginnen, forderte der Aggressionsforscher Klaus Wahl vom Deutschen Jugendinstitut im AP-Interview. Viele Gewalttäter fielen schon im Kindergarten durch ihre hohe Aggressivität auf. Dennoch seien die Projekte von Bund und Ländern gegen Rechtsextremismus noch immer hauptsächlich auf Jugendliche konzentriert, kritisierte der Forscher.

    Das Schreibt die schweizerische baz – online am Ende eines Beitrages über den “Fall Mannichl”.
    Na, Jungs? Was Wollt ihr noch mehr?

    Mal ganz ehrlich. Wann entsteht „Rechtsextremismus“?
    Ohne einen Hitler, doch wohl erst dann, wenn sich „Gäste“ selber, wie Nazis benehmen!?
    Also ist das in den allermeisten Fällen die Antwort auf eine verkehrte Ausländer- und Integrationspolitik, ansonsten wäre man gemäßigt rechtsliberal und fertig!
    Aber das fällt linksextremistischen „Denkwissenschaftlern“, ja nicht mal im Traum ein, daß es sich um eine pure Folgereaktion handelt!

  128. Ich bin mir nicht sicher, ob das oben abgebildete Foto einen wegen einer Stichverletzung im Brustbereich eingelieferten Patienten zeigt.
    Ich hätte eher auf eine gigantische Überdosis Viagra getippt…..

  129. #82 Laurel (27. Dez 2008 02:29)

    in ö gab es damals den witz: hier in österreich wäre nicht der präsident (nixon) gestolpert, hier wären die journalisten entlassen worden.

    mfg

  130. @157 tuathach: Ich konnte einige Male mit einer Reisegruppe Urlaub in Israel machen. Dort wurden wir nicht nur freundlich, sondern herzlich empfangen. Es gab nie ein böses Wort, ob unserer Vergangenheit. Und wir alle haben festgestellt, dass es keine aufgesetzte Herzlichkeit war. Es ist wohl eine Tatsache, dass alle anderen noch einen Bohei machen um diese gewiss sehr schrecklichen Verbrechen, nur die Juden in Israel selbst nicht. Aber, wie viele von damals, sowohl Täter als auch Opfer leben noch?

  131. @ Laurel:

    Wie man ja sieht, trennen nicht nur die MSM in „gute“ und „schlechte“ Gewalt, sondern auch diverse Volksverräter. Einen, den ich das mal live habe sagen hören, war der ehemalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Herr Kleinert, der in einer außerordentlichen BVV-Sitzung zum Thema Null Toleranz gegenüber Gewalt“ äußerte (wortwörtlich!):

    Rechte Gewalt verabscheue ich, linke Gewalt kann ich tolerieren.

    Da bleibt einem doch die Spucke weg, wenn das Thema Null Toleranz gegenüber Gewalt ist.

    Bezüglich der politischen Herkunft Links-Rechts hier mal ein Auszug von Wiki:

    Die Unterscheidung nach „Linken“ und „Rechten“ in einem Parlament geht laut zeitgenössischer Mitschriften auf die Sitzordnung der Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung ab dem Jahre 1789 [1] zurück. Dort war der traditionell „ehrenvollere“ Sitz rechts vom Parlamentspräsidenten dem Adel vorbehalten, so dass das Bürgertum links saß. Von Frankreich aus breitete sich die Links-Rechts-Unterscheidung in ganz Europa aus. In Deutschland konstituierte sich das Paulskirchenparlament von 1848 nach ihrem Muster. Hier saßen die republikanischen Abgeordneten, die einen sofortigen Sturz der damaligen Monarchie forderten, links und die Befürworter einer konstitutionellen Monarchie rechts. [2]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum

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