- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Solidaritäts-Krawalle quer durch Europa

[1]
Während sich die links-anarchistischen Krawalle in Griechenland langsam beruhigen, das heißt, nicht mehr ganz soviel zerstört wird, wie an den Tagen zuvor, kam es in mehreren europäischen Städten zu Solidaritäts-Krawallen [2]. Wichtig ist bei diesen „Demonstrationen“ der Betroffenheit und Trauer, möglichst viel zu zerstören, was anderen gehört.

In Madrid wurden in der Nacht neun Randalierer festgenommen, die im Zentrum der spanischen Hauptstadt gegen die Erschießung des jungen Griechen demonstriert und die Scheiben eines Polizeireviers eingeschlagen hatten. Mehrere Beamte wurden nach Angaben der Behörden bei dem Angriff verletzt.

In Barcelona kamen etwa 300 junge Leute zu einer nicht angemeldeten Demonstration zusammen. Die Polizei löste die Kundgebung auf, nachdem Teilnehmer Steine gegen Geschäftsstellen von Banken geschleudert hatten. Die Beamten nahmen zwei Gewalttäter fest, darunter eine junge Griechin.

Zu Ausschreitungen kam es auch in Rom und Bologna. In der italienischen Hauptstadt seien Soldaten nach einer Kundgebung vor der griechischen Botschaft von Demonstranten mit Steinen attackiert worden. Dabei wurde ein Soldat verletzt. Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten vor dem griechischen Generalkonsulat in Bologna wurden den Berichten zufolge fünf Polizisten verletzt.

Auch in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen löste die Polizei am Abend eine nicht genehmigte Kundgebung auf. Die knapp 200 Demonstranten erklärten in Sprechchören ihre Sympathie für die protestierenden Jugendlichen in Griechenland. 25 Demonstranten wurden festgenommen.

Europa bekommt jetzt die Quittung dafür, dass es die links-autonome Szene in rechtsfreien Räumen sich ungestört hat ausbreiten lassen. Angefangen mit straffreien Schmierereien an Fassaden, Hausbesetzungen, Zerstörung öffentlicher Verkehrsmittel über das Abbrennen von Autos hin zum Plündern von Geschäften hat sich in vielen kleinen Schritten – unterstützt von einer „toleranten“ Rechtsprechung – die Narrenfreiheit für die radikale Linke entwickelt, die wir alle jetzt aushalten müssen.

Der Polizist, der die tödliche Kugel abgefeuert hatte, sitzt weiter in U-Haft. Denn auch wenn es sich um einen Querschläger gehandelt haben sollte, braucht der tobende Mob sein Bauernopfer. Lange kann es nicht mehr dauern, bis Polizisten in solchen Situationen auf dem Marktplatz vor der johlenden Menge öffentlich gehenkt werden.

(Spürnase: Thomas D.)

Beitrag teilen:
[3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10]
[11] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10]