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Die sieben Säulen der politischen Islamkritik

Sieben SäulenWie bereits an anderen Stellen hinreichend oft ausgeführt, handelt es sich beim Islam weniger um eine Religion, sondern um eine komplette Polit-Ideologie, die, unter vielen anderen Dingen, auch eine Religion mit in sich einschließt. Islam, wenn auch in etlichen Varianten gelebt, ist im Grunde eine unteilbare Einheit, die in dieser Form vorhanden ist, uns gegenüber tritt und immer wieder, auch bei den ‚laxen‘ Muslimen, neu entstehen kann. Grundlage dieser Polit-Ideologie sind die bis heute unverändert als Wahrheit angesehenen „Heiligen Schriften„, in denen all das festgelegt wurde, was die politische Islamkritik beanstandet.

1. Das Glaubensgefängnis

Muslim wird man per Geburt oder Übertritt und wem dies widerfährt, der begibt sich in ein Gefängnis, das er nur als Leiche wieder verlassen kann. „Wer den Islam verlässt, den tötet!“ – diese Anordnung von Muhammad ist durch etliche Hadithe belegt (z.B. Sahih Bukhari Buch 83, Nr 17) und sie wird in vielen islamischen Ländern befolgt. In Ägypten wurde aktuell darüber diskutiert, die Todesstrafe für den Abfall vom Islam einzuführen. Die Begründung hat es in sich: In einem islamischen Staat wie Ägypten – mit Islam als Staatsreligion, Islam als politische Ideologie und mit islamischem Recht – sei der Austritt gleichzusetzen mit einem politischen Hochverrat. Besser lässt es sich nicht belegen, wie sehr der Islam den ganzen Menschen einvernahmt und knechtet.

„Der Mensch ist der Sklave Allahs.“ Dies ist das zentrale Dogma des Islam. Wer den Islam gewissenhaft lebt, muss nicht nur Allah ständig für alles Mögliche danken, sondern er muss auch unablässlich zu ergründen versuchen, was Allah von ihm will und dem entsprechend handeln.

Die vorgeschriebenen Gebete sind ab Geschlechtsreife bzw. ab Beitritt Pflicht für jeden Muslim und zu den vorgegebenen Zeiten auszuüben, auch wenn sie den Biorhythmus empfindlich stören, weil der Gläubige seinen Nachtschlaf dazu unterbrechen muss. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der betroffenen Menschen und Staaten ist dadurch deutlich verringert.

Der Islam verweigert seinen Anhängern das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, denn geschlechtliche Begegnungen sind ausschließlich in der heterosexuellen Ehe zulässig. Alle anderen Formen der Geschlechtlichkeit, auch wenn sie sich zwischen zwei erwachsenen Menschen mit beidseitigem Einverständnis abspielen, werden mit grausamen Körperstrafen geahndet. Wer außerehelichen oder homosexuellen Geschlechtsverkehr praktiziert, wird in vielen islamischen Staaten gesteinigt, gehängt oder ausgepeitscht. Diese Strafen werden mit Zitaten aus dem Koran und mit den Hadithen begründet. Geschlechtsverkehr mit Kindern ist dagegen gestattet, sofern es sich bei den Kindern um „Ehefrauen“ handelt (Koran 65,5).

Zu den universellen Menschenrechten gehört das Recht auf freie Religionsausübung, wozu auch die Freiheit von Religion gehört; d.h. das Recht, sich für keine Religion zu entscheiden, sondern als Atheist oder Agnostiker zu leben. Der Islam verstößt gegen dieses Menschenrecht, weil er keine Religionsfreiheit kennt und darüber hinaus seine Apostasen mit dem Tode bedroht. Zu den Menschenrechten gehört zudem das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das der Islam seinen Anhängern verwehrt.

2. Entmündigung des Menschen

Der Mensch wird im Islam entmündigt, weil er noch nicht einmal darüber entscheiden kann, wann und wie er zu seinem Gott betet. Gebetszeiten, Bewegungen und Worte sind vorgeschrieben. Damit das Ritualgebet „gültig“ wird, müssen vorher seltsame rituelle Waschungen (wiederum mit vorgeschriebenen Bewegungen und Wiederholungen) durchgeführt werden und die Worte sind auf arabisch zu sprechen. Auch der Koran muss auf arabisch gelesen und gelernt werden – und zwar in einem ca. 1400 Jahre alten Arabisch, das zu etwa 20 Prozent mit aramäischen und anderen Wortbrocken durchsetzt ist. Die meisten Gläubigen verstehen nicht einmal, was sie da sprechen und lesen, weil Arabisch nicht ihre Muttersprache ist.

Das hört sich nicht sehr politisch an, weil man geneigt ist, es unter „Religionsfreiheit“ zu verbuchen, doch es fördert die politische Steuerbarkeit der Menschen.

Der Gott des Islam, Allah, ist allmächtig, er ist es, der Allmacht besitzt. Eine gewisse (begrenzte) Teilhabe an dieser Allmacht ist den Menschen durch die Unterwerfung unter Allah möglich. Davon profitieren in erster Linie die vielen Mullahs, Imame und Hodschas, in weit geringerem Maße der „gewöhnliche“ männliche Muslim und die Frau schon mal gleich gar nicht. Die Allmacht Allahs schließt selbstverständlich die vollständige geistliche und politische Macht mit ein.

Der Gedanke, dass das Staatsvolk, also der einzelne Bürger, der eigentliche Souverän und damit der Inhaber der Macht sein könnte, ist dem Islam völlig fremd. Ebenso, dass der Souverän seine Macht an von ihm gewählte Vertreter (auf Zeit!) delegiert und abtritt. Daraus ergibt sich die Unmöglichkeit einer Demokratie im Islam, denn die Allmacht bleibt bei Allah und kann höchstens zu Teilen auf islamische Würdenträger übergehen. Werden tatsächlich demokratische Wahlen abgehalten, dann werden „Gotteskrieger“ und geistliche Führer gewählt, und damit kommt die Macht des Souveräns wieder dorthin, wo sie dem Islam zufolge hingehört, zu Allah, oder doch in dessen Nähe. In der Tat sehen wir in der gesamten islamischen Welt keine einzige echte Demokratie außer der Türkei, die sich allerdings in riesigen Schritten auf Fundamentalismus bewegt.

Islam ist mit Demokratie nicht vereinbar.

3. Unterdrückung der Frau

Das größte und vielleicht traurigste Kapitel der Menschenrechtsverletzungen im Islam betrifft die Unterdrückung der Frauen, weil davon oft eine Mehrheit betroffen ist (wegen der höheren Sterblichkeit der Männer wendet sich das ursprüngliche Verhältnis von ca. 50 Prozent weiblichen und 50 Prozent männlichen Individuen zugunsten der Frauen).

Die Tatsachen sind sattsam bekannt, sie sind in den Heiligen Schriften festgelegt und müssen hier nur aufgelistet werden. Ein Muslim darf bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben (Koran 4, 4), die Muslima hingegen nur einen Mann. Nur dem Mann steht ein eigenständiges Scheidungsrecht zu, denn er kann, auch ohne Angabe von Gründen, seine Frauen durch das dreimalige Aussprechen einer Scheidungsformel „verstoßen“ – „talaq, talaq, talaq“. Eine Ehefrau, die Scheidung sucht, muss dagegen die Gerichte bemühen und muss handfeste Gründe vorlegen können, wie z.B. Impotenz ihres Mannes oder sexuelle Vernachlässigung. In der Ehe muss sie ihm jederzeit für sexuelle Dienste verfügbar sein (Koran 2, 224), und sei es „auf dem Rücken eines Kamels“ – so pflegte es Muhammad auszudrücken. Darüber hinaus ist sie ihrem Ehemann zu Gehorsam verpflichtet (Koran 4, 33), denn „eine Frau hat nicht ihre Pflichten Allah gegenüber erfüllt, solange sie nicht ihre Pflichten dem Mann gegenüber erfüllt hat“. Verweigert sie dem Mann Gehorsam oder befürchtet dieser ihre „Widerspenstigkeit“, so darf er sie bis hin zur körperlichen Züchtigung „bestrafen“ (Koran 4, 34).

Die Aussage einer Frau zählt vor den islamischen Gerichten nur halb so viel wie die eines Mannes. Wurde eine Frau vergewaltigt und zeigt sie ihren Peiniger an, dann muss sie vier männliche ehrbare, unbescholtene Zeugen nennen, welche die Tat bestätigen können.

Stirbt ein Muslim, so bekommen die Töchter jeweils nur die Hälfte des Erbes, das ihre Brüder erhalten – die Witwe bekommt nur ein Achtel. Seiner geschiedenen (d.h. verstoßenen) Frau zahlt der Muslim nur drei Monate lang Unterhalt; anschließend nur dann noch, wenn es sich herausstellt, dass sie von ihm schwanger ist. Kinder werden im Islam immer den Vätern zugerechnet – die Frau ist nur das Gefäß, in dem Allah aus den Samentropfen des Mannes einen neuen Menschen erschafft. Ausführliche Regeln im Koran mit den Bestimmung über Witwen und Geschiedene, die „ihre Tage noch nicht hatten“, belegen zur Genüge, dass im Islam vorpubertäre Mädchen an erwachsene und wesentlich ältere Männer verheiratet werden können (Koran 65, 5). Ihre Zustimmung ist dazu nicht notwendig, denn Muhammad sagte: „Das Schweigen der Jungfrau ist ihre Zustimmung“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 5137).

Für die Frauen errichtet der Islam ein weiteres Gefängnis innerhalb des Gefängnisses, denn „sie ist seine Gefangene“ (Ghazzali).

Damit verstößt der Islam in vielfacher Hinsicht gegen das Menschenrecht der Gleichheit von Männern und Frauen; sowie gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

4. Instrumentalisierung der männlichen Sexualität

Nicht nur die Sexualität der Frauen, auch die der Männer wird im Islam unterdrückt und instrumentalisiert. Während die Frau auf ihre Rolle als willfähriges und immer verfügbares Lustobjekt des Mannes und Gebärerin seiner Kinder reduziert wird, werden beim Mann sexuelle Deprivierung und absurde Paradiesversprechungen dazu eingesetzt, seine Sexualität zu instrumentalisieren. Das Ausleben seiner Libido ist ihm nur in der islamischen Ehe gestattet, was dem Vermögenderen vorbehalten ist, weil „er von seinem Vermögen für sie hingegeben hat“. Im Islam wird die Frau bekanntlich ‚gekauft‘ (als islamische Schlupflöchlein dienen die iranische „Ehe auf Zeit“ und die ägyptische „Genussehe“ – zwei Institutionen, die widerum zu Lasten der Frauen gehen, denn es handelt sich um nichts anderes als islamisch verbrämte Formen der Prostitution).

Die erlaubte Vielehe für sexuell und wirtschaftlich potente Männer erzeugt automatisch einen Frauenmangel, der zu Lasten der jungen unverheirateten Männer geht, weil für etliche von ihnen keine potentiellen Bräute übrig bleiben. Auf jeden Alten mit vier Ehefrauen kommen drei einsame und sexuell frustrierte Jungmänner.

Wer sich keine Ehefrauen leisten kann, der ist auf Sklavinnen angewiesen, die er im Kriege erbeutet, denn mit diesen ist der Geschlechtsverkehr gestattet. Und jene, die auch keine Sklavinnen besitzen, lockt die paradiesische Verheißung: Wer in den muslimischen Himmel eingeht, der wird dort mit den „himmlischen Jungfrauen“, mit „seinen eigentlichen Ehefrauen“ vermählt werden. Im islamischen Paradies, das wir uns als eine Mischung aus kosmischem Bordell und Schankstube vorstellen müssen, sind viele Dinge erlaubt, die auf Erden verboten waren: Freier Geschlechtsverkehr und der Genuss von Wein, der, im Gegensatz zu seinem irdischen Vetter, „kein Kopfweh macht“.

Die islamische Paradiesverheißung ist dermaßen verlockend für eine große Zahl junger männlicher Muslime, dass sie immer wieder neue Terroristen motiviert, für den Islam zu sterben. Denn zielsicher in das Paradies führen nur zwei Optionen: Deren eine ist, den gesamten Koran auswendig zu lernen, die zweite, als „Märtyrer“ im Kampf für Allahs Sache, also im Jihad, zu sterben.

Der Islam instrumentalisiert die Sexualität der jungen Männer durch gezielte Deprivation und Umlenkung der sexuellen Energien in aggressives, kriegerisches Verhalten. Damit führt er Kriege gegen den „ungläubigen“ Teil der Erde, um den Islam weltweit zu verbreiten.

Eng verbunden mit der Instrumentalisierung der männlichen Sexualität ist die Instrumentalisierung der Gewalt. Aggressivität bzw. hohes Aggressionspotential gehören zur Grundausstattung des Menschen. Hier soll nun nicht untersucht werden, warum das so ist, und ob das nun „gut“ oder „böse“ ist. Wir nehmen das einmal als gegeben hin. In zivilisierten Ländern werden die Energien, die sonst der Aggression zuflössen, in vielfältige Kanäle umgelenkt, also gleichsam „gezähmt“. Diese Kanäle können wirtschaftliches Handeln, Entdeckertum, Sport, Kunst oder wissenschaftliches Forschen sein.

Im Islam wird die Aggressivität des Menschen geschickt in religiös verbrämte Bahnen gelenkt. Von Anfang an wurde der Islam nicht nur mit dem Wort, sondern auch und vor allem mit dem Schwert, also mit Gewalt, verbreitet. Der Kampf gegen „Feinde des Islam“ ist eine heilige Pflicht. Wer im Kampf für Allahs Sache stirbt, geht ohne Gewissensprüfung direkt in das Paradies ein und wird dort mit himmlichen Jungfrauen vermählt werden.

Wie die zahlreichen muslimischen Selbstmörder beweisen, wirkt diese Paradiesverheißung heute noch ebenso wie zu Muhammads Zeiten.

Konvertiten legen in der Regel ihren alten Namen ab und nehmen einen neuen islamischen (arabischen) Namen an. Sie werden zum Bruch mit Familie und Freunden aufgefordert, wenn diese nicht auch den Islam annehmen (was sie in der Regel nicht tun). Diese erzwungene Entfremdung von früheren sozialen Bezüge führt bis hin zum Mord. Als die frühen Muslime, nach dem Auszug nach Medina, in der Schlacht von Badr gegen ihre Brüder, Väter und früheren Freunde kämpften, hatten sie noch Skrupel, die Muhammad durch eine seiner „Offenbarungen“ verdrängte: denn der zufolge waren es „nicht die Muslime, die töteten, sondern Allah war es, der tötete“. Das erklärt zu einem guten Teil, die absolute Skrupel- und Gewissenslosigkeit, mit der radikale Muslime Menschen umbringen.

Ein Nebeneffekt der Instrumentalisierung der Gewalt im Islam ist darin zu sehen, dass der Islam für Gewalttäter eine hohe Anziehungskraft besitzt. Die Mörder von Beslan waren zum Teil verurteilte Schwerverbrecher, die in russischen Gefängnissen rekrutiert wurden. Auch in französischen und britischen Gefängnissen werden gezielt Gewaltverbrecher angeworben.

Der Islam nutzt das dem Menschen nun mal inne wohnende Aggressionspotential für seine politischen Zwecke – d.h. Ausbreitung dieser Polit-Ideologie.

5. Klassenlehre

Im Islam sind die Menschen nicht gleich. Neben der schon erwähnten Ungleichheit von Männern und Frauen existiert eine Einteilung der Menschen in drei Klassen. Die erste Klasse bilden die Muslime; sie allein verfügen über alle Rechte. Zweite Klasse sind die „Dhimmis“, Angehörige bestimmter (im Koran benannter) „Schriftreligionen“ wie Juden und Christen. Dhimmis haben eingeschränkte Rechte und müssen eine spezielle „Schutzsteuer“ entrichten. Die dritte Klasse bilden die „Harbis“ (worunter in der Frühzeit die arabischen Polytheisten verstanden wurden; allerdings fallen in diese Kategorie alle, die nicht Muslime oder Dhimmis sind): Harbis haben keinerlei Rechte, vor allem besteht für sie kein Schutz auf Leben und Eigentum. Muslime können mit ihnen verfahren, wie sie wollen (was gegenwärtig an zahlreichen Stellen der Welt beobachtet werden kann).

Trotz des vermeintlich „begünstigten“ Status der Dhimmis hat es der Islam besonders auf die Juden und Christen abgesehen. Der Koran verbietet es den Muslimen, sich mit Juden oder Christen zu befreunden (5,51) ebenso wie er es ihnen verbietet, sich mit Harbis zu befreunden (3,28). Gegen jüdische Stämme führte Muhammad erbitterte Kriege, einen rottete er aus (Banu Quraiza), andere versklavte er.

Zahllose Stellen im Koran und den Hadithe belegen den islamischen Judenhass. Nach einem sehr bekannten Hadith soll Muhammad prophezeit haben: „Der Tag des Jüngsten Gerichts wird nicht anbrechen bevor der letzte Jude getötet wurde!“ Der palästinensischen Terror-Organisation Hamas gefiel diese Prophezeiung so gut, dass sie ihn in ihre „Charta“ aufgenommen hat.

Der Islam verstößt gegen das universale Menschenrecht der Gleichheit.

6. Sklaverei

Im Islam gilt die Sklaverei als eine von Allah gewollte Einrichtung. Sklavenrecht ist Teil der Scharia, des islamischen Rechts. Infolge der gewaltsamen Ausbreitung des Islam in alle Welt enstand ein gewaltiges System von Versklavung der Besiegten, Sklavenhaltung und Sklavenhandel. Noch bis in die jüngere Zeit hinein gingen islamische Piraten von Nordafrika aus auf Sklavenraub aus; ihre Schiffe erreichten sogar Island. Die Sklaven wurden zur Arbeit eingesetzt oder gegen Lösegeldzahlungen wieder freigelassen. Die Berber-Piraten des Maghrebs griffen auch Schiffe der jungen USA an, was der Grund dafür war, warum der damalige Präsident Jefferson sich über den Islam informierte und ein Exemplar des Korans für die Kongress-Bibliothek angeschafft wurde.

Der besondere Trick der islamischen Skalverei: Kein Muslim kann Sklave sein; tritt ein Sklave zum Islam über, so soll er freigelassen werden.

Nur auf Druck des Westens wurde die Sklaverei in den islamischen Ländern abgeschafft – wenigstens offiziell. Zumindest im Sudan, in Somalia und in Mauretanien besteht sie weiterhin, angeblich deswegen, weil sonst die Wirtschaft dieser Länder zusammenbrechen würde. In Saudi Arabien ist die Behandlung der ausländischen Gastarbeiter nicht weit von der Sklaverei entfernt.

Durch die Einrichtung der Sklaverei verstößt der Islam gegen die Menschenrechte.

7. Unmenschliche Körperstrafen

Verstümmelungen und grausame Hinrichtungen sind Bestandteil der Sharia und werden in vielen islamischen Ländern praktiziert. Dazu gehört das Abschneiden von Gliedmaßen (Hände und Füße), die Kreuzigung, die Steinigung, das Auspeitschen, die Bastonade. Diese Strafen sind angeblich von einem „Gott“ festgelegt und können vom islamischen Richter nicht modifiziert werden. Nach dem Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran ist bei Eingeständnis des oder der Verurteilten im Falle von Ehebruch die Steinigung zu vollstrecken, was seit der „Islamischen Revolution“ von 1979 bereits etwa 4.000 mal geschehen ist. Im iranischen Strafgesetzbuch ist ferner genau festgelegt, wie groß die Steine sein müssen und wer den ersten Stein wirft.

Die unmenschlichen Körperstrafen werden öffentlich vollzogen, wobei möglichst viele Gläubige beiwohnen bzw. sich beteiligen sollen.

Die meisten dieser unmenschlichen Strafen gehen nicht auf Koranstellen zurück, sondern wurden von Muhammad durch dessen Vorbild eingeführt, wie die Steinigung bei Ehebruch, oder präzisiert. Während der Koran nur festlegt „dem Dieb und der Diebin schneidet die Hände ab“, hat der „Prophet“ angeordnet: bei der ersten Verurteilung wird die rechte Hand, bei der zweiten Verurteilung der linke Fuß, bei der dritten Verurteilung die linke Hand und bei der vierten Verurteilung der rechte Fuß abgeschnitten (Sahih Bukhari, Band 4, Buch 63, Nr.261). Stielt der Verstümmelte dann immer noch, dann wird er getötet. Genau so steht es im heute gültigen Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran.

Durch die grausamen Körperstrafen verstößt der Islam gegen die universellen Menschenrechte und gegen die elementarsten Gesetze der Menschlichkeit.

(Gastbeitrag von Yaab Buchner)




Video: Solidarität mit Israel in München

Am 11. Januar zeigten Münchner Christen und Juden am Marienplatz gemeinsam Flagge (PI berichtete). Vertreter der Vereine „Christliche Freunde Israels“, „I Like Israel“ sowie der Initiative „Am Echad“ sprachen klare und deutliche Worte. Auch über die drohende Radikalisierung des Islam in Deutschland mit den damit verbundenen Gefahren für unsere Gesellschaft. Dem gegenübergestellt zeigen Interviews mit Muslimen vor der Feldherrnhalle in entlarvender Form, wie in diesen Kreisen über Israel und Juden gedacht wird. Ein Film von byzanz




Erdogan spielt am Gashahn

Von den Russen schnell gelernt, hat der türkische Staatschef Erdogan. Seine Europatauglichkeit stellt er jetzt durch einen Gaspoker unter Beweis. Wenn die EU in den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht voran komme, will Erdogan das Projekt um die geplante Gaspipeline Nabucco „überdenken“, mit der Europa seiner selbstverschuldeten Abhängigkeit von russischen Gnaden zu entfliehen versucht.

Falls das Energie-Kapitel in den Gesprächen nicht eröffnet werde, müsse sein Land seine Unterstützung für das Projekt überdenken, sagte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan am Montag in Brüssel. Damit stellte er ein zentrales Vorhaben infrage, mit dem die EU ihre Abhängigkeit von Russland bei der Energieversorgung verringern will. (…) Von den 35 Themengebieten der Verhandlungen hat die Türkei bislang zehn eröffnet und nur eines vorläufig abgeschlossen. Die Gespräche zu acht der Themenbereiche hat die Gemeinschaft eingefroren, weil sich das Land weigert, seine Häfen und Flughäfen für das EU-Mitglied Zypern zu öffnen. Im Dezember kündigte die Regierung in Nikosia an, das Energie-Kapitel bis zur Lösung eines Streits mit der Türkei um die Erdöl-Exploration zu blockieren.

„Wenn wir uns einer Situation gegenübersehen, in der das Energiekapitel blockiert wird, würden wir unsere Position natürlich überprüfen“, sagte Erdogan mit Blick auf die zwölf Milliarden Dollar teure Nabucco-Leitung. Diese soll in einigen Jahren bis zu 31 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr aus Zentralasien 3300 Kilometer weit über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis nach Österreich transportieren. Der Regierungschef bezweifelte auch, dass die vorgesehenen Förderländer überhaupt die benötigten Mengen liefern könnten.

Sind ja wunderbare Aussichten! Europas Energieversorgung in türkischer und russischer Hand!

(Spürnase: John A.)




Israel lässt Gaza „hungern“

Hunger in Gaza - oder mindestens schlechte ZähneDie „Pallywood“-Propaganda ist schlecht. Übrigens, ich habe keine Löcher in den Zähnen. Erst gestern war ich beim Zahnarzt. Es ist eine jüdische Verschwörung: Wenn Palästinenser ein Loch im Zahn haben, müssen sie zum Zahnarzt nach Israel. In den Palästinensergebieten gibt es nämlich keine Zahnärzte mehr, weil man damit beschäftigt ist, Wege zu finden, Juden zu töten, anstatt sich um seine eigenen Leute zu kümmern.

Die Palästinenser ziehen alle Register, um Israel zu dämonisieren. Aber das Register „Hungern“ ist eines, das über die Maße hinaus in die Verrücktheit hineingeht. Der einzige Weg, diese Lüge aufrecht zu erhalten, ist der, Gaza für die aufrichtige Presse abzuriegeln und es nur Auserlesenen zu gestatten, ihre Propaganda zu bedienen, die lautet: „Gaza ist ein Gefängnis. Niemand darf es verlassen. wir müssen jetzt verhungern.“

Lauren Booth ist die Schwägerin von Tony Blair. Ihre peinlichen Bemerkungen über Gaza:

Gaza stirbt. die Israelische Belagerung der palästinensischen Enklave ist so engmaschig, dass die Einwohner am verhungern sind.

Hier an der Küste des Mittelmeeres geschieht eine große Tragödie, die keine Beachtung findet, weil die Weltaufmerksamkeit von den Krisen in Libanon und dem Irak abgelenkt ist. Ein ganzes Volk wird ausgelöscht. 1,5 Mio Palästinenser sind eingesperrt in der am dichtesten besiedelten Gegend der Welt. Israel hat jeglichen Handel gestoppt. Fischer wird es nicht gestattet, aufs Meer hinauszufahren. So müssen sie mühsam mit der Hand Netze auswerfen, um Fische zu fangen.

Booth hält Gaza für ein „KZ“

Die Schwägerin des ehemaligen Premiers Tony Blair, Lauren Booth, nannte Gaza ein KZ und eine humanitäre Tragödie in der Größenordnung Darfurs.

Gleichzeitig sehen wir sie im September 2008 in Gaza shoppen. Booth sagte heute, sie wäre in Gaza gefangen. Als die Israelis ihr die Ausreise verwehrten, begab sie sich auf ein „Protest Boot“.

Booth im größten KZ der Welt beim Einkaufen.

Auf ihrem Weg zum Einkaufen sieht man die schreckliche Situation in Gaza. Alles, was sie den ganzen Tag im KZ machen kann, ist mit ihrem Handy zu telefonieren. Arme Booth.

Booth trifft einen Freund vor einem mit „Friedensfürsten“ dekorierten Laden.

Leider hatte der Laden nicht alles, was die Dame brauchte: Diät-Nahrungsmittel.

Haben Sie den Mastercard Aufkleber im Schaufenster bemerkt? Die Situation ist tatsächlich schlimmer als in einem KZ, wo auch Visa oder Diner Cards genommen wurden. Das ist unentschuldbar. Ja, ich hoffe Mrs. Booth hat genügend Bargeld oder Kredit, um sich nicht noch an Tauschhandel gewöhnen zu müssen.

Übrigens: Wenn die Situation in Gaza noch schlimmer ist als in Darfur, warum hat sich noch keiner von dort dahin aufgemacht?

Lassen Sie uns die Bilder noch einmal genauer betrachten.

Foto 1:
Beim genauen Hinsehen fällt ihre Bewaffnung mit Handy, Designer-Handtasche und Jeans, offenen Sandalen und einem Lächeln auf. Anstatt auf durchlöcherten Feldwegen wandelt sie auf einst von Israelis gebauten Straßen. Man beachte auch die neuen Fahrzeuge.

Foto 2:
Eingebettet zwischen den Postern sehr bekannter arabischer Terroristen gibt’s Küsschen für einen Friedensmann.

Foto 3:
Vogelperspektive auf einen berstend vollen „Onkel Osama“-Laden. Jedes Regal gefüllt für einen König, nicht wie für einen Häftling.

(Gastbeitrag von Sefi)




Sarkozy: „Arabisch ist die Sprache der Zukunft“

Die französische Regierung befürwortet das Lehren der arabischen Sprache und Kultur in französischen Schulen. Kaum überraschend, angesichts der großen Zahl von Arabern und Muslimen und der schleimigen Unterwürfigkeit mit der sie behandelt werden, angefangen mit Nicolas Sarkozy, der die Vielfalt der arabischen Einflüsse an die Welt nicht genug preisen kann.

Die französische Nationalversammlung war Anfang Januar Schauplatz der ersten Konferenz zur Lehre der Arabischen Sprache und Kultur. Die Teilnehmer aus einer Vielfalt von interessierten Parteien und Gruppierungen sprachen sich über den Bedarf von interkulturellem Dialog aus.

In seiner Ansprache an die Teilnehmer, nannte Präsident Nicolas Sarkozy die arabische Sprache die „Sprache der Zukunft, der Wissenschaften und der Modernität“, und drückte seine Hoffnung aus, dass

„mehr Franzosen die Sprache sprechen, die große zivilisatorische und spirituelle Werte ausdrückt“.

„Wir müssen in die arabische Sprache investieren, da die Lehre ein Ausdruck des Austausches, der Offenheit und der Toleranz ist, und weil sie mit sich eine der ältesten und angesehensten Kulturen der Welt bringt. Hier in Frankreich haben wir die meisten Menschen mit arabischem und muslimischem Hintergrund Europas. Der Islam ist die zweite Religion Frankreichs“,

so Sarkozy. Er setzte seine Rede mit Aufzählungen der verschiedenen „Fortschritte der Diversität“ fort, die Zunahme muslimischer Friedhöfe, die Ausbildung von Imamen und die Ernennung von Ministern aus verschiedenen (muslimischen) Hintergründen.

„Frankreich ist ein Freund der arabischen Welt. Wir verfolgen keinen Kampf der Kulturen,“

bekräftigte Sarkozy, mit Bezug auf die große Präsenz der arabischen Führer beim Gründungsgipfel der Mittelmeerunion im Juli letzten Jahres.

„Die Mittelmeerregion ist die Basis unserer gemeinsamen Hoffnungen. Unser gemeinsames Meer ist der Ort an dem unsere größten Herausforderungen zusammenkommen: langfristige Entwicklung, Sicherheit, Bildung und Frieden.“

(Gastbeitrag/Übersetzung von du-ma-nhieu)

Quellen:

» www.brusselsjournal.com
» www.emarrakech.info
» www.fdesouche.com




Freiburgs Antwort auf die Gaza-Demonstrationen

Israel-Solidaritätskundgebung in FreiburgAls Antwort auf die antisemitischen Gaza-Demonstrationen überall, fand gestern auch in Freiburg eine Israel-Solidaritätskundgebung statt. Regen und Kälte konnten die ca. 200 Teilnehmer nicht davon abhalten, sich auf dem Platz der alten Synagoge in Freiburg zu versammeln.

Der badische Landesrabiner Benjamin David Soussan eröffnete die Kundgebung mit einer Ansprache, und betonte, dass diese Kundgebung sich nicht gegen Menschen, sondern gegen den Terror richtet, und der Vorsitzende des Oberrates der jüdischen Gemeinde Wolfgang Fuhl las anschließend ein Grußwort von Ralph Giordano vor. Nachdem auch Herr Fuhl noch ein paar klare Worte zu Israels Recht, sich zu verteidigen, vortrug, wurde an den seit 900 Tagen gefangen gehaltenen israelischen Soldaten Gilad Shalit erinnert und ein Friedensgebet gesprochen. In einer Schweigeminute gedachte man der Opfer beider Seiten des Gaza Krieges. Das ganze wurde umrahmt von israelischen Liedern und der Hatikva am Schluss. Einige der Teilnehmer trafen sich anschließend in den Räumen der Synagoge, um sich in einem warmen Raum bei einer Tasse Kaffee etwas kennenzulernen. Die Veranstaltung dauerte nur eine halbe Stunde, aber wir setzten ein Zeichen.

(Gastbeitrag von Mirjam)




Tödliche Abitur-Vorfinanzierungsparty

Vofi PartyBei einer sogenannten „Vofi-Party“ im hessischen Mörfelden-Walldorf ist ein 18-jähriger Grieche offenbar von einem ebenfalls 18-jährigen Kosovo-Albaner erstochen worden. PI berichtete vor einem Jahr über einen ähnlichen Fall in Bonn-Beuel. Ganz von selbst fällt einem der mahnend erhobene Zeigefinger von Günter Piening ein: Der Vorfall verstärkt in der öffentlichen Wahrnehmung leider den Eindruck, dass ein hoher Anteil von Einwandererkindern Ursache für Probleme an Schulen sei.

(Spürnasen: Jan, Florian G. und Jürgen K.)




Piening: Konsequente Realitätsverweigerung

Selten demonstriert die gutmenschliche Dressurelite ihre Abgehobenheit von der Realität so deutlich wie der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Günter Piening (Grüne, Foto). Die Einladung der Integrationsbeauftragten des Bundes, Maria Böhmer (CDU) mit Schulleitern aus dem Bezirk Mitte lehnte er konsequenterweise ab, damit die real existierenden Zuwanderungsprobleme nicht seine heile Welt zerstören.

Die Einladung von Böhmer sei „eine ziemlich unüberlegte und auf schnelle Medienwirkung bedachte Reaktion“, sagte Piening der „tageszeitung“. Die CDU-Politikerin hatte nach einem Brandbrief über die prekäre Situation an Schulen im Bezirk Mitte zehn Schulleiter sowie Piening und die Bezirksintegrationsbeauftragte Maryam Stibenz für diesen Dienstag zu einem Gespräch ins Bundeskanzleramt eingeladen.

In dem offenen Schreiben hatten die Schulleiter aller 68 Grund-, Real- und Hauptschulen sowie Gymnasien aus Mitte fehlende personelle und finanzielle Mittel beklagt. Angesichts der großen sozialen Probleme in Teilen des Bezirks mit vielen benachteiligten Familien und einem hohen Migrantenanteil forderten sie eine stärkere Förderung als in besser gestellten Bezirken.

Er sehe nicht, wie das Treffen einen Beitrag dazu leisten könnte, die in dem Brief angeschnittenen Probleme zu lösen, begründete Piening in der Zeitung seine Absage. Böhmers Einladung verstärke in der öffentlichen Wahrnehmung zudem den Eindruck, dass ein hoher Anteil von Einwandererkindern Ursache für Probleme von Schulen sei.

Ein Integrationsbeauftragter, der sich den Problemen seiner Politik verweigert, bezahlt von der Gesellschaft, der er diese verursacht.

(Spürnase: Georg)




Abbas will jetzt doch mit Hamas regieren

Palästinenserpräsident und Chef-Opportunist Mahmud Abbas von der Fatah, der vor kurzem noch sagte, die Hamas sei an Israels Militäraktion selber schuld, um sich’s mit den Israelis nicht zu verscherzen, hat jetzt auf einmal seine Bruderliebe zur Hamas entdeckt und will nun doch mit den Terroristen gemeinsam regieren.

Schließlich dreht sich der Wind scheinbar gerade in deren Richtung, und der Hauptfeind sowohl der Hamas als auch der Fatah ist und bleibt – bei aller internen Feindschaft, Folterszenarien und Brudermorden – der jüdische „Zionistenstaat“.




Mit Bildung gegen Taliban

taliban

Auch dafür wird in Afghanistan gekämpft: Die New York Times berichtet über eine erfolgreiche Mädchenschule, die von Japanern gebaut wurde. Die radikalen Muslime bekämpfen das Projekt mit Terror gegen die Schülerinnen. Bislang erfolglos. Denn die mutigen afghanischen Mädchen wissen, dass Bildung ihre Chance gegen die menschenfeindlichen Korangläubigen darstellt.

WELT-online hat den Artikel ins Deutsche übersetzt. Der Fall wäre in Deutschland wohl sonst nicht bekannt geworden, denn wo es gefährlich ist, sucht man nach deutschen Qualitätsjournalisten vergeblich:

Wie jeden Morgen gehen Shamsia Husseini, 17, und ihre Schwester Atifa, 14, durch die matschigen Straßen Kandahars zur Mädchenschule, als ein Mann auf einem Motorrad neben ihnen hält. „Geht ihr zur Schule?“ fragt er scheinbar harmlos. Die Mädchen nicken. Plötzlich zieht der Mann Shamsias Schleier herunter, spritzt ihr Säure ins Gesicht und flieht.

Das ist jetzt zwei Monate her. Heute ziehen sich gezackte und verfärbte Narben von Shamsias Augenlidern über große Teile ihrer linken Wange. Sie sieht alles verschwommen und hat Schwierigkeiten beim Lesen. Aber wenn die Attacke gegen Shamsia und 14 andere – Schüler und Lehrer – zum Ziel hatte, die Mädchen vom Schulbesuch abzuhalten, dann ist sie gescheitert. Fast alle verwundeten und entstellten Mädchen gehen wieder in die Mirwais-Schule für Mädchen, sogar Shamsia, deren Verletzungen so schwer waren, dass sie zur Behandlung ins Ausland geschickt werden musste.

„Meine Eltern haben mir gesagt, ich solle weiter zur Schule gehen, auch wenn das bedeuten sollte, dass sie mich umbringen“, sagt Shamsia. Ihre Mutter kann weder lesen noch schreiben, wie fast alle erwachsenen Frauen in der Gegend. „Die Leute, die mir das angetan haben, wollen nicht, dass Frauen Bildung bekommen. Sie wollen, dass wir dumme Dinger bleiben.“

In den fünf Jahren, seit die Mirwais-Schule von der japanischen Regierung errichtet wurde, hat sie so etwas wie eine soziale Revolution ausgelöst. Obwohl die Taliban die Schlinge um Kandahar enger ziehen, strömen 1300 Mädchen jeden Morgen in die Schule. Viele von ihnen wohnen mehr als drei Kilometer entfernt, in Lehmhütten oben auf den Hügeln.

Die Mädchen drängen in das von einer Mauer geschützte Gelände, viele von Kopf bis Fuß verhüllt in eine Burka, den Ganzkörperschleier. Sie jauchzen und lachen, wie es draußen unvorstellbar wäre – für Mädchen und Frauen jeden Alters. Der Bezirk Mirwais hat keine regelmäßige Stromversorgung, kein fließendes Wasser, keine gepflasterten Straßen. Frauen sieht man kaum, und wenn, dann nur in Burkas, die ihre Körper formlos und ihre Gesichter unsichtbar machen.

Am 12. November umkreisten drei Motorräder mit jeweils zwei Männern die Schule. Sie griffen elf Mädchen und vier Lehrer an, sechs mussten ins Krankenhaus, Shamsia traf es am schlimmsten. Die Angreifer waren offenbar Taliban, Anhänger einer fundamentalistischen Bewegung, die die Regierung und die von den Amerikanern geführte Koalition bekämpft. Bevor die Taliban im November 2001 entmachtet wurden, war das Verbot des Schulbesuchs für Mädchen eines der berüchtigtsten Symbole ihrer Politik.

Schulen zu bauen und sicherzustellen, dass Kinder – vor allem Mädchen – am Unterricht teilnehmen, ist eines der Hauptziele der Regierung und der Länder, die zum Wiederaufbau Afghanistans beitragen. Einige an der Mirwais-Schule sind Jugendliche oder sogar schon Anfang 20 und gehen das erste Mal zur Schule. Gleichzeitig haben die Taliban in ihrem Guerillakrieg, der vor allem den Süden und Osten Afghanistans erfasst hat, die Schulen zu ihren besonderen Zielen gemacht. Die Polizei verhaftete nach der Tat acht Männer, kurz darauf veröffentlichte das Innenministerium einen Videofilm, der das Geständnis zweier Männer zeigt. Einer sagte, er sei von einem Offizier des pakistanischen Geheimdienstes ISI für den Angriff bezahlt worden. Der afghanische Präsident Hamid Karsai erklärte indes, Pakistan sei nicht involviert. Aber: In den Monaten vor der Säureattacke waren die Taliban in die Gegend von Mirwais und andere Außenbezirke Kandahars vorgedrungen, in den Moscheen tauchten ihre Poster auf. „Lasst eure Töchter nicht zur Schule gehen“, hieß es auf einem.

In den Tagen nach den Anschlägen war die Mirwais-Schule leer, Eltern ließen ihre Töchter nicht auf die Straße. Dann rief der Direktor der Schule, Mahmud Qadari, die Eltern zu einem Treffen zusammen. Hunderte kamen – Väter und Mütter -, und Qadari beschwor sie, ihre Töchter wieder in die Schule zu schicken. Nach zwei Wochen kehrten die ersten Schülerinnen zurück. Qadari, dessen drei Töchter im Ausland leben, sicherte sich die Unterstützung der örtlichen Regierung. Der Gouverneur versprach mehr Polizisten, eine Fußgängerbrücke über eine viel befahrene Straße und, am allerwichtigsten, einen Bus. Qadari rief die Eltern noch einmal zu sich und erklärte ihnen, dass es nun keinen Grund mehr gebe, ihre Töchter zu Hause festzuhalten. „Ich sagte ihnen, dass der Feind gewinnen werde, wenn die ihre Töchter nicht zur Schule schickten“, sagte Qadari. „Ich sagte ihnen, sie sollten der Dunkelheit nicht nachgeben. Bildung ist der Weg, um unsere Gesellschaft zu verbessern.“

Weder aus dem Bus noch aus der Polizei oder der Brücke ist bisher etwas geworden, aber die Mädchen kommen trotzdem. Nur etwa ein Dutzend Mädchen verpasst regelmäßig den Unterricht, drei von ihnen wurden bei dem Angriff verletzt. „Ich möchte nicht, dass die Mädchen herumsitzen und ihr Leben verschwenden“, sagt Shamsias Onkel Ghulam Sekhi.

Trotz all der Unwägbarkeiten außerhalb der Mauern brummt drinnen das Leben. Die 40 Klassenräume sind so überfüllt, dass der Unterricht auch auf dem Innenhof in vier Zelten abgehalten wird. Im Geografie-Test stellt der Lehrer Fragen, die Mädchen schreiben die Antworten auf ein Blatt Papier. „Wie heißt die Hauptstadt von Brasilien?“ fragt der Lehrer. „Um das Wievielfache ist Amerika größer als Afghanistan?“ In der Schulbank ganz vorn sitzt Shamsia, deckt ihre größte Narbe mit einer Hand ab, und denkt nach. Die Ärzte sagen, dass kosmetische Chirurgie wahrscheinlich die einzige Chance sein wird, um die Narben zu entfernen.

Weil Deutschland einen – wenn auch bescheidenen – Beitrag zum Aufbau einer menschenwürdigen Gesellschaft in Afghanistan leistet, werden auch wir aktuell verstärkt von den Moslemterroristen bedroht.  Das ist tatsächlich etwas, was wir aushalten müssen.

(Spürnase: Det, Bernd von S. u.v.a.)




„Palästina“ feiert Waffenstillstand als „Sieg“

Der Waffenstillstand zwischen Israel und den Terroristen, der bestimmt nicht allzu lange halten wird, weil die Hamas bereits wieder zündelt, wird von den Kämpfern Allahs als Sieg verbucht, weil auf israelischer Seite mehr Soldaten gefallen sind, als Hamas-Terroristen getötet wurden. Ismail Haniya meinte zum Abzug der israelischen Truppen aus Gaza: „Allah hat uns einen großen Sieg gewährt, nicht für eine Fraktion oder Partei oder Region, sondern für unser ganzes Volk.“

„Wir haben die Kampfhandlungen eingestellt und der Feind konnte keines seiner Ziele erreichen.“

Die Hamas hat dem Waffenstillstand mit Israel nur zugestimmt unter der Bedingung, dass Israel sich sofort zurückzieht. Die nächsten Raketen mit explosiven Grüßen aus Gaza stehen jedoch schon Abschussbereit. Der Krieg ist noch nicht vorbei.

Dass sich die Israelis kurz vor dem morgigen Amtsantritt von US-Präsident Barack Hussein Obama auf einen Waffenstillstand einigen, ist sicherlich kein Zufall. Obama ist im Nahostkonflikt bislang die große Unbekannte. Niemand weiß so recht einzuschätzen, in welche Richtung er, der nach eigenen Angaben Frieden zwischen Israelis und Palästinensern bringen will, wirklich gehen wird. Viele hegen schlimme Befürchtungen für Israel.

Israel wird wie immer an den Pranger gestellt: Hätten sich die Truppen nicht auf einen Waffenstillstand geeinigt, hätte man Israel weiterhin völlig ungerechtfertigter Weise „unangemessenes Handeln“ vorgeworfen. Da sie sich auf einen Waffenstillstand eingelassen haben, feiert dies die Hamas gleich als „Sieg“ – verdrehte Welt.

Und bald werden wieder neue Kassam-Raketen die israelische Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken versetzen.

Ein israelischer Sprecher erklärt, man würde sich gerne aus Gaza zurückziehen und wolle das Gebiet gar nicht zurückerobern, aber man fürchte nach wie vor um die Sicherheit Israels:




Ein alter Narr

Fast eine halbe Stunde braucht Peter Scholl-Latour bevor die Erleuchtung kommt: „Ich bin in eine Falle gelockt worden!“ Die Falle ist, wie sich das für alte Männer gehört, jung und blond, und der Reinfall für den senilen Schwätzer besteht darin, dass Melody Sucharewicz aus Israel kommt und manches besser weiß als der allwissende  Greis. Was der eitle Besserwisser, der im deutschen Fernsehen noch nie Widerspruch erlebt hat,  in der Sendung  „Drei nach neun“ an persönlichen Beleidigungen von sich gibt, muss man selber gesehen haben.

» FR: Gesang, Geschwätz und Gaza

(Spürnase: Deva)