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Die unterschlagene Wahrheit

NahostreporterNachdem wir vor kurzem die Induktionslüge analysiert hatten, beschäftigen wir uns heute mit einem weiteren Trick der Gewohnsheitlügner der Massenmedien. Es geht um unterschlagene Wahrheiten, verstümmelte Realitäten.

Doch zuerst ein kurzer Blick in die aktuelle Presse. Die Schweizer Weltwoche berichtet:

Todesdrohungen gegen Juden

In Oslo laufen Jugendliche Amok, schlagen Schaufenster ein und rufen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg, als Nazideutschland Norwegen besetzt hatte – «Tötet die Juden» und «Allahu akbar» («Allah ist grösser»). In Toulouse rammt ein brennender Wagen das Eisengitter der Synagoge, die Polizei stellt einen zweiten Wagen mit Molotowcocktails sicher. In Holland schreien Demonstranten «Hamas, Hamas, Joden aan het gas» («Hamas, Hamas, Juden ins Gas»). In Grossbritannien wird ein Rekord an antijüdischen Vorfällen registriert, darunter auch Todesdrohungen gegen Juden und jüdische Organisationen. In Deutschland, sagt Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm, seien israelische und jüdische Einrichtungen und Personen «jetzt besonders gefährdet». Eine Welle antisemitischer Gewalt schwappe durch Europa, fasst die Tageszeitung Die Welt die Stimmung auf dem alten Kontinent zusammen.

Die Saat, die sie eilfertig säten und die unter dem scheinheiligen Begriff „berechtigte Kritik an Israel“ firmierte, ist nun aufgegangen, und siehe da, aus der Israelkritik wurde blanker, wilder Judenhass, Antisemitismus wie anno 1933, vorgetragen jedoch von einer etwas anderen Klientel, deren Protagonisten arabische oder türkische Namen tragen.

Seit Jahren manipulieren die von rot-grünen Journalisten dominierten Medien die Berichterstattung über Israel mit einem negativen Tenor. Der Trick ist perfide, aber wirksam: Es wird nur ein Teil der Geschichte erzählt, der Rest wird unterschlagen. Medien berichten nicht über die Realität, sondern konstruieren sie neu. Das geht dann so:

„Israel lehnt Waffenstillstand ab!“

Ganz recht, der von der UN vorgeschlagene Waffenstillstand wurde von den Israelis abgelehnt. Kann man nichts gegen sagen. Doch zu einem Krieg gehören immer mindestens zwei. Die andere Seite, Hamas, hat den Waffenstillstand nämlich auch abgelehnt, doch das schreibt der Journalist nicht. Wohlweislich. Denn seine Botschaft lautet:

„Israel ist ein Kriegstreiber, Israel will Krieg“

und genau so kommt sie beim Leser dann auch an.

Es gibt unzählige Beispiele dafür, in fast jeder Zeitung, immer dann, wenn es um Israel geht, das von einem seiner Nachbarn angegriffen wurde.

„Israel bombardiert Schule“

– in der sich die Hamas verschanzt hatte (das ist der andere Teil der Geschichte, doch das schreiben sie nicht).

„Israel beschießt Krankenwagen“

– weil in ihm Sprengstoff transportiert wurde (doch auch diesen Teil der Realität verschweigen sie uns).

Vielleicht haben sie jetzt endlich erreicht, was sie wollten. Die Judenhetze ist zurück in Europa. Lauthals wird sie in den Straßen der großen Städte verkündet.

(Gastbeitrag von Yaab)