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Eine Christin fragt an

Horst KöhlerSehr geehrter Herr Bundespräsident, gestatten Sie mir den kurzen persönlichen Hinweis: ich bin mehrmals durch die europäischen Länder gefahren und habe Kunst und Archäologie zum Inhalt meiner Bücher gemacht. Nach Amerika zogen mich Jahr für Jahr eher die Wunder der Natur, die in meinen Berichten Vorrang hatten. In Israel entdeckte ich mit der Bibel in der Hand die jüdische Geschichte bis zum letzten Wüstenflecken, in Hochachtung vor einem Volk, das, immer gejagt und heimatlos, sich mit einem schmalen Streifen toter Erde begnügen musste, die sie unter großen Mühen fruchtbar zu machen verstand. Ich selbst glaube, dass das Leben nur im christlichen Glauben zu bewältigen ist. Auf diesem festen Boden stehen meine Kinder und die Familie. Die Politik lag immer sehr fern.

(Offener Brief von Ariana Malviden an Bundespräsident Horst Köhler)

Das änderte sich an einem Tag, als von einer der ersten Moscheen in Deutschland der Ruf vom Minarett: „Nieder mit den Christen“ kam. Es verstand nur niemand, es wurde auf Türkisch gerufen. Dann dauerte es nicht lange, bis ihre Stimmen auch in den Medien verkündeten, dass sie hierher gekommen sind, um ‚Deutschland und Europa für Allah zu gewinnen‘. Der Marsch der Muslime, die in der Partei der Grünen aufsteigen konnten, ist gut vorangekommen. Der Islam hat die Fangarme über den alten Kontinent ausgeworfen. Nicht mit Feuer und Schwert wie 1683 vor Wien, sondern durch bereitwillig geöffnete Türen und mit einer klugen, unauffälligen Strategie, einer friedlich scheinenden, aber drohend fordernden Weise. In falsch verstandener political correctness wurden die gröbsten Fehler gemacht. Die Meinung des Volkes wurde übergangen, und der Bürger hat von seinem Mitspracherecht keinen Gebrauch gemacht.

1.) 3.000 Moscheen und Gebetshäuser waren eine Landnahme nach der anderen und eine Kriegserklärung gegen jede Integration. Damals warnte die SPD und bestand auf einem turnusmäßigen Austausch der Gastarbeiter alle zwei Jahre, ohne Familiennachzug. Die CDU lehnte das aus familienpolitischen Gründen ab. Folgenschwer ist auch die unerträgliche Belastung unseres Sozialsystems, das dem deutschen Bürger Unsummen von Geldern entzieht. Wie will die Regierung rechtfertigen, dass sie die Zahl ausländischer Sozialhilfeempfänger in den letzten zehn Jahren auf das sechsfache ansteigen ließ? Wie kann sie verlangen, dass deutsche Bürger für die Unterstützung eines zugewanderten orientalischen Volkes aufkommen, einschließlich der Witwenrente für mehrere Frauen? Ist unserer Regierung nicht bekannt, dass das als eine Art Unterwerfung des Staates unter die Moslems gedeutet wird? In ihren Heimatländern wäre es unvorstellbar, für ausländische Einwanderer auch nur einen Pfennig zu zahlen.

2.) Seit 40 Jahren wächst der Zustrom und die Probleme häufen sich. In jedem Land, in dem der Islam in der Welt Fuß gefasst hat, folgte er einer militanten Mission. Die Schaltstellen sitzen in einem unüberschaubaren Netzwerk von Verbänden und Moscheegemeinden. Ganz offen sprechen sie von Machtpositionen in Deutschland, wie auch ein Cem Özdemir von den Grünen kürzlich verkündete, dass eine Türkin als Ministerin in Deutschland Normalität werden sollte. Er ist auch seit langem fleißig darum bemüht, die deutsche Bildungspolitik mitgestalten zu können, gemäß dem Aufruf des türkischen Premiers Erdogan, „die Politik eines jeden Landes, in dem wir uns befinden, zu beeinflussen und Druck auszuüben, um Beschlüsse der Parlamente in den jeweiligen Ländern zu erwirken.“ Das ist vielleicht nicht mehr so weit entfernt, wenn im Jahr 2030 der Anteil der Türken 40 Prozent beträgt und sie den Einzug ins Parlament nach Berlin anstreben werden. Eine türkische Islam-Kritikerin wies in einem Artikel darauf hin, dass Premier Erdogan die Aufsichtsbehörde für Religion zu einer Missionsbehörde des Islam umgeformt hat, mit einem Budget von einer Milliarde Euro. Allein in Deutschland leben und beten über 800 von der Türkei bezahlte Vorbeter in den Moscheen. Dass die Türkei Imame nach Europa und Deutschland schickt, erfahren wir erst, wenn eine solche Ausbildungsstätte wie in Berlin-Karlshorst eingerichtet wird. Es ist kaum bemerkbar, wie auch der steigende Ankauf von deutschen Grundstücken. Wie kann die deutsche Regierung das ignorieren, den Willen ihrer Bürger übergehen, Warnungen verdrängen und sogar leugnen?

3.) Wer verantwortet das unheimliche Schweigen in unserem Land, wenn über dieses schleichende Vordringen des Islam gesprochen wird? Wer bestimmt, dass solche Veranstaltungen aus ‚Sicherheitsgründen‘ verboten werden? Wer gebietet Kirchenvätern und Politikern Schweigen statt zur Verteidigung des Christentums aufzurufen? In der Münchner Universität wurde eine Vorlesung über ‚Christliche Werte in Wirtschaft und Gesellschaft‘ von der Süddeutschen Zeitung so attackiert, dass die Vorlesung zurückgezogen wurde. Dafür wurde ein Seminar über die Grundlagen der Scharia eingesetzt. Welche Kräfte sind da am Werk, die uns zum Wegschauen zwingen und unser Denken manipulieren wollen? Ein Staat hat in dem Augenblick seine Aufgabe verfehlt, in dem sich der Bürger nicht mehr sicher fühlen kann, in dem er zudem befürchtet, dass die deutsche Heimat langsam verloren geht – wobei er schon wieder unsicher wird, weil das Wort ‚deutsch‘ und ‚Heimat‘ auf die Verbotsliste gesetzt wurde. Der Ministerpräsident von Sachsen sagte in einer Versammlung: „Die Sprache in Sachsen ist Deutsch“, worauf die Türken im Saal protestierten. Die Deutschen blieben stumm. Wohin sind wir in unserem Land gekommen, dass ein ethnisch fremdes Volk das Wort ‚deutsch“ ungestraft mit ‚Nazi‘ gleichsetzen darf? Die Medien schweigen, wo sie sprechen müssten, und verstecken sich hinter einer Integration, die nie stattgefunden hat und türkischerseits auch nie beabsichtigt war. Premier Erdogan nannte sogar eine Anpassung an deutsche Kultur und Lebensweise ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Niemand wies ihn in die Schranken. Warum schweigen sie alle, wenn Schriftsteller und Autoren, die auf die Gefahren hinweisen, an den Pranger gestellt, verfolgt und mit dem Tod bedroht werden? Ist es nicht eine Absurdität, wenn Türken das Land, in das sie eingewandert sind, mit der Verfolgung Andersgläubiger in Unruhe versetzen?

4.) Political correctness hat Deutschland schweren Schaden zugefügt, denn Politik wurde auf den Kopf gestellt. Korrektheitswahn führte dazu, dass sich das christliche Land vor einer fremden Religion verbeugte und in die Identitätskrise geriet. Statt Anpassung an das Einwanderungsland zu fordern, wurde den Muslimen eine Flut von Sonderrechten gewährt, die bis ins Groteske reichen, vom Verschwinden der Hunde auf den Straßen bis zu besonderen Rechten für junge Türken in Berliner Schwimmbädern, die türkische Frauen in voller Kleidung benutzen dürfen. Statt Wohlverhalten vor deutschen Bürgern zu verlangen wird von uns Wohlverhalten vor einer aggressiven Religion erwartet. Wir werden mit einer gefährlichen Umkehrung der Fakten konfrontiert, mit einer ausgeklügelten Taktik, die die Wahrheit verdreht und leugnet, weil die Zwecklüge nach den Geboten des Korans erlaubt ist. Man kann die Politik in Deutschland nicht ständig auf den Kopf stellen. Einwanderer haben sich grundsätzlich an die Gesetze und den Lebensstil des Einwanderungslandes zu halten. Ein Kulturkreis, der in Asien beheimatet und dem unseren von Grund auf entgegengesetzt ist, lässt sich nicht integrieren.

5.) Herr Präsident, Sie wissen, dass in einigen deutschen Städten und vielen Stadtteilen und Landgemeinden die Türken in der Mehrheit sind und das Straßenbild verändern, wo sich Deutsche unter verschleierten Frauen mit Scharen von Kindern schon in der Fremde fühlen, weil sie das Siegergebaren stört und nicht nur die verbalen Angriffe, sondern auch Arroganz, die sich gelegentlich im Spucken vor Deutschen bemerkbar macht. Dass wir uns nicht missverstehen: Es geht nicht um Muslime, die friedlich ihrer Arbeit nachgehen und sich dem deutschen Rechtsstaat anpassen. Dennoch haben moderate Muslime bisher nicht ein einziges Mal Extremisten in die Schranken gewiesen. Es geht um die Mehrheit, die den Geboten des Korans folgt und die Unterwerfung der ‚Ungläubigen‘ fordert. Es geht auch um extremistische Vereine, die dem Staat bekannt sind und noch immer nicht ausgewiesen werden. Es sind verfassungsfeindliche Unternehmen wie die Milli-Görüs-Gemeinschaft, die über das ganze Bundesgebiet verteilt ist und noch geduldet wird. Der Staat regte sich nicht einmal, als Premier Erdogan öffentlich verkündete, dass „die drei Millionen registrierten Türken in Deutschland ein Teil der Türkei auf vorgeschobenem Posten sind und Druck ausüben können, um Beschlüsse der Parlamente in den jeweiligen Ländern zu erwirken.“ Das ist der Islam als Machtfaktor, wie er sich in jedem eroberten Land offenbart und wie es im Koran 33.28 steht:

Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über all ihre Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet.

6.) Wenn manchmal zu hören ist, was seien schon ein paar Millionen Türken unter 82 Millionen Deutschen, so hinkt dieser Vergleich. Die historische Erfahrung sagt, dass ein Land Ausländer nur verkraften kann, wenn der Anteil unter 5 Prozent liegt. Wir sind bei 11 Prozent. Nach vorliegender Statistik beträgt im Jahr 2030 der Anteil der Türken in Deutschland 40 Prozent. Sicher ist Ihnen, Herr Präsident, der Ausspruch eines hier lebenden Moslemführers bekannt: „In den Kreißsälen werden wir euch besiegen.“ Die Zukunft vieler europäischer Großstädte, wie auch Brüssel, ist muslimisch. Rotterdam hat einen muslimischen Bürgermeister. In Schweden verkaufen Moslems T-Shirts mit dem Aufdruck: „2030 übernehmen wir das Land.“ Für das Jahr 2040 befürchtet man eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. In öffentlichen Schulen führen islamische Klassen schon ihren eigenen Unterricht durch. In England, wo Muslime bereits die Islamflagge über London wehen sehen, müssen britische Polizisten Koranunterricht nehmen und Grundzüge der Scharia lernen. Auch wir verdrehen Fakten, wenn wir in den Schulen Koranunterricht einführen, statt unseren christlichen Religionsunterricht wieder aufzunehmen.

7.) In Deutschland ist die Landnahme schleichend, in den Städten, in kleinen Bezirken und auf dem Land. Die Regierung übersieht bewusst, wenn Grundstücke aufgekauft werden und kleine Moscheen und muslimische Vereine entstehen. Doch seit einiger Zeit macht sich in der Bevölkerung Unruhe bemerkbar. Sie nimmt zu, wenn Muslimführer dazu aufrufen, sich nicht an die deutschen Gesetze zu halten, aber deutsche Politiker die Aufnahme von Teilen der Scharia in das deutsche Gesetz erwägen – ein Gesetz, das nicht nur gegen unsere Rechtsordnung, sondern auch jedem westlichen Recht entgegengesetzt ist. Dass Türken nur Verachtung für dieses westliche Rechtssystem zeigen, stört unsere Regierung nicht. Neben die Unruhe tritt auch Unsicherheit, denn die Bürger sehen, dass sie mundtot gemacht werden, wenn sie über ihre Ängste und Bedrohungen sprechen wollen. Es ist ein Straftatbestand, wenn sie als ‚Fremdenfeinde‘ und ‚Rassisten‘ beleidigt und christlich-konservative Vereine als ‚Volksverhetzer‘ diffamiert werden. Dabei ist es der Islam selbst, der genau das seit Jahrhunderten praktiziert hat: Hetze und Rassismus gegen Andersgläubige. Finden Sie nicht, Herr Präsident, dass es ein Psychodefekt ist, Menschen zum Schweigen zu bringen, indem man sie als Extremisten in die Nazi-Ecke drängt? In eine Zeit, die abgelaufen ist, mit der die Generationen danach nichts mehr zu tun haben?

8.) Die Zeichen stehen schlecht in einem Land, wenn ein orientalisches Volk einen psychologischen Eroberungsfeldzug gegen westliche Werte führen darf. Dank der Verfolgung durch türkische Beobachtungszentralen haben wir die Meinungsfreiheit verloren. Das lässt verhängnisvolle Erinnerungen aufsteigen. Der Staat ignoriert aus unerklärbaren Gründen, dass eine türkische Minderheit, oft schon in Verbindung zu Linksradikalen, uns vorschreiben will, was wir aus dem Selbstverständnis unserer Kultur sagen oder veröffentlichen. Es ist aber völlig gleichgültig, ob unser Tun und Handeln den Muslimen gefällt oder nicht. Es steht ihnen frei, in ihre Heimat zurückzukehren. Sie müssen nicht auf christlichem Boden leben. Sind Sie nicht auch der Meinung, Herr Präsident, dass dieses verhängnisvolle Wegschauen und die Schweigespirale, in der sich Medien, Politiker und Kirchenvertreter längst verfangen haben, ein Ende haben müssen und dass der deutsche Staat endlich Zeichen setzen und Gesetze ändern muss, in einer erst wieder zu erlernenden Souveränität?

9.) Ich habe mich immer und immer wieder gefragt, warum nie ein Aufschrei kam, wenn christliche Kirchen in der Türkei konfisziert und geschlossen und Christen verfolgt und ermordet wurden, während in der christlichen Welt eine Moschee nach der anderen entstand. Wie kann der Islam für sich Religionsfreiheit fordern, während die Christen in der Türkei verjagt wurden und in dem 82-Millionenvolk zur 0,1%-Minderheit zusammengeschrumpft sind? Die Presse verschweigt, dass Kardinal Meisner kürzlich in die Türkei reiste, um devot den Bau einer Kirche in Tarsos, der Stadt des Paulus, zu erbitten und abgewiesen wurde. Auch die Kirche schweigt und zieht sich wie immer in dunkle Nischen zurück. Sie ließ die Gläubigen schutzlos allein und trägt für die leeren Gotteshäuser eine schwere Verantwortung. Sie verharrte in ihrem Schweigen sogar, als der Koordinationsrat der türkischen Vereine in Nordrhein-Westfalen es aller Welt schriftlich gab: „Die Kreuze müssen verschwinden, der Islam ist die stärkste Kraft, der Islam wird siegen.“ Ist es nicht grotesk, Respekt vor dem muslimischen Glauben zu erwarten, während Muslime die christlichen Glaubenswerte bis in den Tod mit Hass verfolgen? Wann werden Staat und Kirche erkennen, dass der islamische Kulturkreis und der westliche Kulturkreis niemals und zu keiner Zeit vereinbar sind, und dass in der europäischen Geschichte eine Anpassung auf Dauer nie stattgefunden hat, dass der Gegensatz zwischen ziviler Gesellschaft in der westlichen Welt und dem Islam, für den ausschließlich der Koran maßgebend ist, unüberbrückbar ist?

10.) Es sind Christen, die wissen möchten, wie sich unsere Regierung zu den Worten des Präsidenten der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, El-Zayat, stellt: „Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir… Entscheidend ist, dass wir hier unsere Religionsfreiheit haben und dass es keinen Grund gibt, nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken. Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahr 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist und dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimische Richter haben. Dieses Land ist unser Land.“ Ist unser Schweigen nicht Verrat am Christentum?

11.) Wir haben nicht nur die Meinungsfreiheit verloren, aus Angst vor Verfolgung. Auch die Demokratie hat versagt, wie unser Rechtsstaat versagt hat. Ich meine nicht nur Köln, als plötzlich die Naziherrschaft vor unseren Augen stand. Ich denke auch an andere Überfälle auf Deutsche, als der ARD-Sender meldete, Neonazis hätten ein Erntedankfest in Bad Soden überfallen. Es war aber eine türkisch-arabische Bande, die die Deutschen krankenhausreif schlug. Dass ARD nicht widerrufen hat, war ein schwerer Fehler. Wie schützt uns der Staat, wenn die Gewalttaten, wie es sich zeigt, zunehmen, wenn ein fremdes Volk auf deutschem Boden bereits zu Angriffen übergeht und die deutsche Polizei vom türkischen Clan bedroht wird?

12.) Ist sich unsere Regierung bewusst, dass wir in einer Zeit der Völkerwanderung aus Vorderasien nach Europa leben und sie die Verantwortung für Deutschland und für die nächsten Generationen trägt? Wenn wir Christen, wie die Muslime in Deutschland, zu Millionen in die Türkei eingewandert wären, sei es um der schönen Landschaft willen oder weil überall die Erinnerung an die griechische Antike wach ist: Wie würde der türkische Staat nach den bisherigen Erfahrungen mit den Christen umgehen? Sich vor einer fremden Religion zu verneigen, die die Vernichtung des Christentums anstrebt, bedeutet Negation unserer christlich geprägten Weltordnung. Müssen wir den Menschen nicht klarmachen, Herr Präsident, dass es die Schicksalsfrage dieses Jahrhunderts ist?

Sie haben einmal gesagt: „Ich liebe unser Land. Gott segne das Land.“ Und was empfinden Sie, wenn Menschen in diesem Land schon heute sagen: „Dies ist nicht mehr mein Vaterland“?




AKP: „Die Juden sind ein Heuschreckenschwarm“

Die türkische Regierungspartei AKP und politische Heimat von Ministerpräsident Erdogan findet offenbar, der Holocaust hätte nie stattgefunden, Hitler wäre mit den Zionisten im Bund gewesen und die Juden seien wie ein „Schwarm Heuschrecken“. Der antisemitische Hetzartikel „Gelobtes Land – Palästina“, der jetzt einem „unbekannten Hacker“ zur Last gelegt wird, wurde mittlerweile von der Parteiwebsite, wo er veröffentlicht worden war, entfernt. Dennoch hat er seine Spuren hinterlassen. Ob sich die deutsche Bundeskanzlerin auch zu dieser Holocaustleugnung etwas zu sagen traut?




Arrai-TV: Attentate sieben Tage die Woche

Ähnlich wie bestimmte Pay-TV und Spartensender hat sich Arrai-TV auf ein Programmthema spezialisiert. Doch statt Sport, Reisen, Serien, Dokumentationen oder Tele-Shopping sieht man auf dem syrischen Sender muslimische Terroristen im Irak, die Selbstmordattentate ausüben. Sieben Tage in der Woche werden voller Stolz Mitschnitte von Anschlägen auf Schulen, Marktplätze und US-Soldaten ausgestrahlt.

Arrai-TV macht sich auf makabere Wiese an den Terrorverbrechen mitschuldig, weil der Sender von den „Einsätzen“ weiß, bevor das Attentat geschieht. Der Sender kennt sogar die Terroristen und stellt sie dem Publikum vor dem Märtyrertod als „Helden“ vor:

Wer einen Selbstmordanschlag plant, kann dies per E-Mail mit Orts-und Zeitangabe melden. Ein Satellitenwagen lauert dann und nimmt die Wahnsinnstat auf. Die Attentäter können sich zuvor auch porträtieren lassen. Sie melden sich gerne – schließlich entspricht der Kampf um mediale Aufmerksamkeit der Logik des Terrors. Eine weitere „Dienstleistung“ des wirklich etwas anderen Fernsehens mit Sitz in Syrien sind Bastelanleitungen für Autobomben. Auch patriotische Gedichte haben ihren festen Platz auf Arrai-TV.

Alles, damit die Märtyrer Allahs als Helden gefeiert werden können, und zukünftige Anwärter der islamischen Todes-Soap auch wissen, wie’s geht, falls sie selber was planen.




Volkszählung ohne Frage zur Religion

Die Bevölkerung im Tiefschlaf halten, ist die Devise. Bloß nicht erschrecken mit wahren Zahlen über das Ausmaß der islamischen Unterwanderung. Deshalb will Innenminister Schäuble die Volkszählung 2011 ohne Erfragung der Religionszugehörigkeit abhalten.

Die CDU-geführten Länder laufen Sturm – sogar NRW.

Die Bundesregierung in Berlin will bei der nächsten großen Volkszählung erstmals darauf verzichten, die Bürger nach ihrer Religionszugehörigkeit zu befragen. Darüber zeigen sich jetzt vor allem die CDU-geführten Länder empört. Sie wollen Innenminister Wolfgang Schäuble zwingen, Korrekturen vorzunehmen.
(…)
„Aus integrationspolitischer Sicht ist das Wissen über die Zugehörigkeit zu islamischen Religionsgemeinschaften innerhalb der Bevölkerung und die Lebenslage dieser Menschen von besonderer Bedeutung, aber weder aus amtlichen noch aus sonstigen verlässlichen Erhebungen ableitbar“, heißt es unter anderem in den gebündelten Empfehlungen vom 3. Februar 2009. Eine Abfrage sei wichtig für „gesellschaftlich- und bildungspolitische Entscheidungen, wie zum Beispiel die Anforderungen an den öffentlichen Religionsunterricht an Schulen“ oder „die Entwicklung von universitären Bildungsangeboten an islamische Geistliche.“

Die christlichen Kirchen in Deutschland sowie Integrationspolitiker kritisieren das „Versäumnis“ des Bundesinnenministeriums.

„Es wäre ein schwerer Fehler, wenn wir die Religionszugehörigkeit nicht mehr erfragen würden“, sagte der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) WELT ONLINE. Man müsse 2011 sogar „noch weiter gehen und Sunniten, Schiiten und Aleviten differenzieren, so wie wir bei den Christen zwischen Protestanten und Katholiken unterscheiden“.

Man benötige „dringender denn je“ solche Angaben, „denn in der gesellschaftlichen Diskussion gewinnen die Religionen immer mehr an Bedeutung und wir setzen uns auch immer mehr mit dem Islam auseinander“, sagte Laschet.

Bereits im Dezember 2008 waren die katholischen und evangelischen Kirchen in Niedersachsen gemeinschaftlich an den dortigen Landesinnenminister Uwe Schünemann (CDU) herangetreten. In einem Schreiben betonten die kirchlichen Vertreter, man sei auf neue Daten zur Religionsstruktur angewiesen, um „auf Veränderungen in der Zusammensetzung ihrer Pfarrbevölkerung“ zu reagieren und ihre Organisation und sozialen Dienste danach zu ausrichten.

Auf Verwunderung stößt allenthalben, dass das Bundesinnenministerium dies nicht vorausschauend berücksichtigt hat, zumal die EU Abfrageergänzungen zulässt.

„Ich wundere mich schon, dass man dieses wichtige Merkmal der Religionszugehörigkeit gerade als Bundesinnenministerium nicht in den Blick genommen hat“, sagte Landesminister Lasche. Immerhin widme sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) verstärkt den Muslimen und habe eine Islamkonferenz einberufen.

Welchen Nutzen hat eine Volksbefragung, wenn die Bevölkerung danach auch nicht weiß, wer alles bei uns lebt?

(Spürnase: Ralf S.)




Mesut Özil entscheidet sich für Deutschland

Mesut ÖzilDer 20-jährige Bundesligaprofi Mesut Özil (Foto) hat sich nun doch für die deutsche Fußballnationalmannschaft entschieden. „Das ist keine Entscheidung gegen meine türkischen Wurzeln. Doch meine Familie lebt jetzt in der dritten Generation in Deutschland und ich bin hier aufgewachsen, habe mich immer wohl gefühlt, hier habe ich meine Chancen in den Junioren-Auswahlteams bekommen“, so der Mittelfeldspieler von Werder Bremen.

Kurz nach der Bekanntgabe kam es auf Özils Homepage zu wüsten Beschimpfungen gegen den Deutsch-Türken. Die BILD berichtet:

Nur wenige Stunden nach seiner Entscheidung musste das Gästebuch seiner Homepage (www.mesut-oezil.com) geschlossen werden – wegen übler Beschimpfungen!

Da, wo man bisher seine Kommentare abgeben konnte, ist derzeit auf Türkisch und Deutsch zu lesen: „Da der Sport hier im Gästebuch zurzeit immer mehr in den Hintergrund rückt und einige Einträge ein respektvolles Miteinander verhindern, wird das Gästebuch vorübergehend geschlossen.“

Özils Internet-Seite wird von der Agentur „Seven Dead Cats“ betreut. Redaktionsleiter Ulrich Hesse-Lichtenberger sagt nur so viel: „Die Kommentare waren beleidigend.“ Der Journalist erklärt: „Wir kontrollieren die Gästebuch-Einträge. Es ist ein zweischneidiges Schwert: Wir wollen nicht direkt Zensur üben. Aber wenn es Überhand nimmt, müssen wir reagieren. Und das war in diesem Fall so.“

Hesse-Lichtenberger sagt auch: „Es kommt äußerst selten vor, dass ein Gästebuch geschlossen werden muss.“ In diesem Fall müssen die Beschimpfungen also heftig gewesen sein. In vielen Fällen waren sie auf Türkisch oder in schlechtem Deutsch verfasst worden. Unter anderem hieß es, dass Özil nach seiner Entscheidung für Deutschland ein schlechtes Vorbild für in Deutschland lebende türkische Jugendliche sei.

Soviel zum Thema Integration in Deutschland…

» PI: Es soll kein Zwang im Fußball sein

(Spürnase: Florián F., Israel_Hands)




Widerstand lohnt sich!

Wir berichteten kürzlich über die Pläne der rot-grünen Regierung in Norwegen, den „Rassismus-Paragraphen“ zu verschärfen, um als blasphemisch empfundene Meinungsäußerungen (insbesondere Moslems gegenüber) unterbinden zu können. Der Vorschlag ist jetzt, nachdem die Blogosphäre heftig dagegen protestiert hat und das Ganze so erst bekannt wurde, gekippt worden!

Von PI-Leser Feuer und Flamme gibt’s die Fortsetzung:

Der sozialdemokratische Ministerpräsident verteidigte den Vorschlag noch, als ihm nicht bekannt war, dass der linke Koalitionspartner Senterparti, der als einzige Partei bis zuletzt daran festgehalten hatte, bereits verzweifelt plante, wie man Schaden von der Partei abwenden und das Ganze möglichst elegant zurückziehen könne.

Zitat aus dem verlinkten Artikel:

„Den starken Effekt des Engagements im Netz hatte Rot-Grün nicht einkalkuliert.“




Thierry Cherval: Europa will nicht hören

Thierry ChervelThierry Chervel (Foto), Mitbegründer und Redakteur des Perlentaucher, befasst sich heute in einem äußerst lesenswerten Beitrag für den Tagesspiegel mit dem im Westen grassierenden Phänomen der vorauseilenden Unterwerfung. 20 Jahre nach der Fatwa gegen Salman Rushdie, so Chervel, hat „der Islamismus den Westen fester im Griff denn je – den linken Intellektuellen sei Dank.“ Weiterlesen…




Osnabrück: „Nicht in die Augen blicken“

monokulturDie Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in seltener Offenheit, wie der deutsche Staat Opfer von Migrantengewalt im Stich lässt und wie Ermittlungen verschleppt werden. Auch wenn das Wort mit dem Hintergrund in diesem Falle vermieden wird. Aber statt den Skandal zu benennen, gibt es in der Qualitätszeitung gute Ratschläge, wie man durch unterwürfiges Verhalten dem Zorn von kulturbereichernden „dunklen Gestalten“ – mit etwas Glück – entgehen kann. Ganz wichtig: Bei Begegnung mit muslimischen Herrenmenschen den Blick senken.

Die Qualitätspresse empfiehlt:

1. Augenkontakt meiden.

Der Blick in die Augen kann als Provokation gedeutet werden und die Lage zuspitzen.

2. Nicht allein bleiben.

Wer sich unsicher fühlt, sollte die Nähe anderer Passanten suchen. Jugendliche sollten sich zu Erwachsenen gesellen. Öffentlichkeit suchen und einer möglichen Konfliktsituation schon von Weitem aus dem Weg gehen.

3. Keine Scheu, die Polizei zu rufen.

Wer beleidigt oder provoziert wird, sollte nicht zögern, über den Notruf 110 die Polizei zu rufen. Manchmal genügt allein das Telefonat, um potenzielle Gewalttäter abzuschrecken.

4. Auf Provokationen ruhig reagieren.

Manchmal ist Schweigen das beste Mittel.
Provokationen nicht mit neuen Provokationen beantworten. Ruhig bleiben. Nicht auf die Vorwürfe eingehen. Die Stimme nicht anheben. In manchen Situationen kann Schweigen die beste Antwort sein, denn Streitlustige versuchen gern, den ausgewählten Opfern das Wort im Munde herumzudrehen. Aber auch hier gilt: Es kommt auf die Situation an.

Wie es einer dummen Kartoffel ergeht, die mangels interkultureller Kompetenz nicht den Verhaltenskodex unserer multikulturellen Gesellschaft einhält, hatte das Blatt zuvor berichtet:

Daniel* hat den Täter nicht kommen sehen. Die Faust trifft ihn wie ein Hammer. Mehrfacher Kieferbruch, Blut, Schmerzen. Ärzte brauchen Stunden, um das Kinn mit Titan-Platten und Schrauben wieder zu richten. Daniel kann bis heute nicht richtig kauen und kaum sprechen. Acht Wochen ist das her – aber die Polizei hat seine Aussage bislang nicht aufgenommen.

Opfer einer brutalen Straftat zu sein ist schon schlimm genug. Aber es tut Daniel mindestens genauso weh, dass die Polizei scheinbar wenig Interesse zeigt, den brutalen Schläger zu fassen. Dabei kann Daniel sogar dessen Namen nennen: Seine Kumpel haben den mutmaßlichen Täter auf Partybildern im Internet wiedererkannt und identifiziert. Warum handelt die Polizei nicht?

Daniels Fall ist kein ungewöhnlicher, wie Polizeisprecher Jens Jantos sagt. Sicher seien einige Dinge „etwas unglücklich gelaufen“. Aber dass zwei Monate nach der Tat das Opfer noch nicht angehört wurde, sei „eigentlich ganz normal“. Schneller seien solche Fälle angesichts der Fülle von Anzeigen kaum zu bewältigen.

Die Tat geschah in der Nacht zum 6. Dezember vor einem Lokal am Bahnhof. Daniel tritt gegen drei Uhr nachts nach draußen, um nach einem Bus für den Heimweg Ausschau zu halten. An der Haltestelle lungert eine Gruppe von fünf oder sechs Jugendlichen herum. Wer wen warum angesprochen hat, weiß Daniel nicht mehr. Irgendwie sei es zu einem Wortwechsel gekommen, Klar, Alkohol sei auch im Spiel gewesen, auf beiden Seiten. „Ich wusste gar nicht, was die von mir wollten“, sagt Daniel.

Zeugen sagen später aus, einer aus der Gruppe sei „mit Anlauf“ auf Daniel zugestürmt. Daniel bemerkt das nicht: „Plötzlich hab ich von rechts einen abgekriegt.“ Er taumelt. Reißt die Arme schützend vor das Gesicht. Er sieht noch, wie der Täter davonrennt.

Im Krankenhaus stellen die Ärzte einen Trümmerbruch des Kiefers auf der rechten Seite und einen offenen Bruch auf der linken Seite fest. Der Täter trug möglicherweise einen Schlagring, anders sind die schweren Verletzungen kaum zu erklären. Daniels Kiefer wird in einer viereinhalbstündigen Operation mit Platten und Schrauben stabilisiert. Einige dieser Metallteile wird er wohl immer in sich tragen.

Das Leiden ist nicht zu Ende. Über einen Monat ernährt er sich von Püriertem, Kartoffelbrei oder Rührei. Den Mund kann er kaum öffnen, das Sprechen ist fast unmöglich. Der Sport, sein liebstes Hobby, ist tabu, Die Skifreizeit findet ohne ihn statt.

Der Schlag könnte weiter reichende Folgen haben: Daniel will nächstes Jahr Abitur machen und dann zur Bundeswehr, um dort zu studieren. Dieses Jahr steht die Musterung an. Ob die ihn mit Platten im Kiefer überhaupt nimmt? Und in seine Seele lässt Daniel nicht blicken. Vielleicht hat der Schlag auch dort bleibenden Schaden angerichtet.

Diese Aspekte kennt die Polizei natürlich nicht. Für sie ist Daniel ein Fall von „leichter“ oder „einfacher“ Körperverletzung. Darunter verstehen die Ermittler Gewaltanwendung ohne Waffen oder Hilfsmittel. Wer mit einem Knüppel zuschlägt, begeht eine „gefährliche“ Körperverletzung – auch wenn das Opfer nicht einmal eine Beule davonträgt.

Am Montag nach dem Tatwochenende erstattete Daniels Mutter Anzeige in der Wache am Kollegienwall. Anfang Januar erreicht Daniel ein Schreiben der Polizeistelle Belm, er möge am 16. Januar zur Aussage in die Dienststelle kommen. Als er am 16. von der Schule in Osnabrück nach Belm fährt und in der Tür steht, sind die Polizisten ratlos. Der Kollege, der sich um Daniels Fall kümmert, ist krank geworden und hat keine Nachricht hinterlassen. Er bekomme eine neue Vorladung, sagt man ihm. Die ist in dieser Woche bei Daniel eingegangen.

Daniels Kumpel, die als Zeugen infrage kommen, haben an ihrem Wohnort Wallenhorst schon eine Aussage gemacht. „Wir wollen es den Zeugen so einfach wie möglich machen“, erklärt Polizeisprecher Jantos.

Deshalb finden die Gespräche jeweils in deren Wohnorten statt. Dass Daniel noch nicht befragt worden sei, sei auch aus Rücksichtnahme geschehen, sagt der Polizeisprecher: „Er war lange Zeit nicht vernehmungsfähig.“ Außerdem hätten die Beamten Kontakt mit der Mutter gehabt. Dritter Grund: die Feiertage Ende Dezember. Der Polizeisprecher: „Es ist eben nicht so wie im Film, wo in 90 Minuten alles erledigt ist.“

Das musste mal gesagt werden! Gewalttäter, die mit Kapuzen über dem Kopf in roten Overalls in Hubschrauber verfrachtet werden, um beim BKA vernommen zu werden – das gibt es nur im Fernsehen! Oder?

(Spürnase: Skeptiker)




Bürgeramt Neukölln: Wachmann für Mitarbeiter


In Berlin Neukölln müssen die Mitarbeiter des Bürgeramtes demnächst von Wachmännern vor den Folgen der multikulturellen Bereicherung geschützt werden. Am Dienstag war einer Mitarbeiterin der Kiefer gebrochen worden. Die Damen und Herren zuwanderten Profiteure des deutschen Sozialstaates, vom TAGESSPIEGEL liebevoll als „Kunden“ bezeichnet, sind ungeduldig, wenn sie warten müssen. Der Bezirk sollte trotz Haushaltssperre umgehend Personal einstellen. Kunden lässt man schließlich nicht warten! Mehr…

(Spürnase: Hausener Bub)




18 Jahre Haft für deutschen Moslem

DjerbaIn Paris wurde der deutsche Islamkonvertit Christian Ganczarski wegen seiner Beteiligung am Terroranschlag auf die Synagoge von Djerba zu 18 Jahren Haft verurteilt. Deutlich mehr, als eine „lebenslange“ Haft in Deutschland zu dauern pflegt. Pech für den Al Kaida Terroristen. In Deutschland wäre der Mörder sicher besser weg gekommen.

Reuters berichtet:

Wegen des Selbstmordanschlags auf der tunesischen Ferieninsel Djerba vor knapp sieben Jahren ist ein mutmaßlicher deutscher Al-Kaida-Gefolgsmann in Frankreich zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.

Der Konvertit Christian Ganczarski soll zu den Hintermännern des Attentats auf eine jüdische Synagoge gehört haben, bei dem am 11. April 2002 21 Menschen getötet wurden, darunter 14 deutsche Urlauber. Daneben verurteilte das Gericht in Paris den Bruder des Attentäters zu zwölf Jahren Gefängnis. Es wird erwartet, dass die beiden Verurteilten, die die Vorwürfe einer Beteiligung bestreiten, Berufung einlegen werden.

Ganczarski, der ursprünglich aus Polen stammt und seit 2003 in französischer Haft sitzt, verbrachte einige Zeit in Afghanistan und gilt als ehemaliger Berater von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden. Die Anklage sieht in ihm den früheren Informations- und Telekommunikationsspezialisten der Islamisten-Organisation.

Vielen Dank allen Spürnasen!)




Einzug des Mittelalters in Neukölln

Neuköllns Baustadträtin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Stefanie Vogelsang (Foto, CDU) ist eine Politikerin, die vor den zugewanderten Problemen und dem Islam nicht die Augen verschließt. Durch ihre unbequeme Haltung ist sie schon öfters aufgefallen. In der Berliner Zeitung spricht sie heute deutliche Worte zum Islam.

„Ich bin 2002 wegen meines Kindes nach Buckow gezogen. Ich würde mir auch überlegen, ob ich als Frau in der Karl-Marx-Straße nachts allein im Dunkeln auf die Straße gehe“, sagt sie. „Was wir bisher politisch versucht haben, hat nichts gebracht.“

Früher, sagt sie, habe sie keine Angst gehabt. Früher, das war 1995. „Die Hemmschwellen sind immer weiter zurückgegangen, die Aggressivität ist extrem gestiegen. Gegen Frauen, Schwächere, Schwule. Es gibt eine Gettoisierung. Hier versammeln sich die Chancenlosen.“Sie beobachtet Hetze, Hass, nackte Gewalt. „Die Aggressivität ist keine Frage von Herkunft, sondern von massivster Unterschicht, die radikalisiert wird. Das führt ins Mittelalter, zu Männern und Frauen zweiter Klasse. Zu Schwulen, die schrecklich behandelt werden.“ Offen spricht Vogelsang über den Hass vieler Muslime: „Gehen Sie in die Moscheen! Da wird radikalisierend gepredigt. Gegen Juden, Amerikaner. Dienstags zur Einbürgerung kommen Männer ins Rathaus, die Probleme damit haben, ihre Urkunde von einer Frau entgegenzunehmen. Ich kann denen nicht einmal Herzlichen Glückwunsch sagen.“ Viele Muslime trügen das Kopftuch längst nicht mehr aus Überzeugung, sondern nur noch aus einem Grund: „Politische Provokation.“ Vogelsang: „Ordnung muss man wieder durchsetzen. Ich bin für erheblich mehr Polizeipräsenz und schnellere Urteile. Strafe muss der Tat wieder auf dem Fuß folgen.“

Der politisch korrekte Hinweis auf die Unabhängigkeit der Aggressivität von der Herkunft relativiert sich von selbst, wenn man die Bevölkerungsstruktur von Neukölln-Nord bedenkt.

(Spürnase: Kay)




Überforderung mit Nachschlag

Moishe Hundesohn: Überforderung mit Nachschlag

Moishe Hundesohn: Überforderung mit Nachschlag

Moishe Hundesohn: Überforderung mit Nachschlag

Moishe Hundesohn: Überforderung mit Nachschlag

Moishe Hundesohn: Überforderung mit Nachschlag
© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 49-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons exklusiv auf PI.