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UNO stoppt Hilfslieferungen für Gaza

Dies könnte der Anfang einer Farce sein: UNO stoppt Hilfslieferungen für Gaza, weil Hamas Hilfslieferungen gestohlen hat. Ist es aber nicht. In Wirklichkeit ist es wohl ein PR-Gag der UNO, um von der jahrelangen Kollaboration mit dem Hamas-Regime abzulenken.

Denn die Finanzierung der UNO-Lieferungen kommt mehrheitlich nicht aus den islamischen Ölstaaten, sondern aus westlichen Staaten. Und dort glaubt man gerne Märchen aus dem Orient. Wie auch immer, die Wiederaufnahme der UNO-Hilfslieferungen dürfte schon in den nächsten Tagen erfolgen, noch bevor sich der Warenbestand der stets prallen Warenlager in Gaza um 25% vermindern kann. Bis es soweit ist, lagert die UNO die „gestoppten” Lieferungen in Israel, von wo sie innerhalb weniger Stunden in den Gazastreifen transportierbar sind.

Im Gazastreifen ist die UNO sowieso praktisch Hamas-Satellit. Ohne Genehmigung von Hamas kann die UNO im Gazastreifen noch nicht mal austreten, geschweige denn Hilfslieferungen einführen, lagern, verteilen und buchhalten. Wer der Hamas nicht genehm ist, kann bei der UNO-Gaza nicht arbeiten. Die UNO weiß genau, was sich in Hamastan-Gaza gehört, und was nicht. Denn die Hamas-Diktatur ist sowohl Polizei als auch Richter und Henker, das ist das A und O jeder islamischen Tyrannei. Ordnungsgemäße Warenkontrolle, Buchhaltung, Bilanzen und Wirtschaftsprüfung sind dort so realitätsnah wie erfrorene Pinguine in Gaza.

Wenn Hamas israelische Zivilisten ermordet, ist das für die UNO wohl ein kleineres Verbrechen als der Diebstahl von einigen Hilfslieferungen. Jedenfalls hat die UNO keine Hilfslieferung für den Gazastreifen gestoppt als Hamas jahrelang israelische Ortschaften mit tausenden von Terror-Raketen aus Gaza beschoß. Im Gegenteil, die UNO (sowie die EU) ernährten die Palästinenser seelenruhig, während die Hamas dadurch freigewordene Mittel für Terror-Raketen ausgeben konnte. Jeder Hamas-Euro für „Sozialleistungen“ ist nämlich ein Euro mehr für Raketen.

Bisher hat es nirgendwo in Deutschland eine klitzekleine Demonstration gegeben, weil die UNO mit dem Lieferungsstopp eine Kollektivstrafe gegen die Einwohner des Gazastreifens verhängt hat. Demonstrationen gibt es nur, wenn sich Israelis gegen die Kollektivstrafe des islamischen Terrorismus wehren.

Weitere Informationen zu UNWRA – hier.

(Gastbeitrag von Daniel Katz, Middle-East-Info.org)