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Blocher vergleicht Linksfaschisten mit Nazis

Christoph BlocherAls erster namhafter Politiker wirft Christoph Blocher von der SVP auf Teleblocher.ch den Drahtziehern des Abstimmungskampfes für die Beibehaltung und Ausweitung der Personenfreizügigkeit mit der EU vor, das Schweizer Volk manipuliert zu haben. Was die Qualitätspresse und die salonfähige Politik daran am meisten ärgert: Blocher vergleicht die Aufhetz-Methoden linker Politiker mit denen des totalitären Faschismus der Nazionalsozialisten.

Die Linken wollen Blocher nach diesen deutlichen Worten ein für alle Mal loswerden. Blocher sagt in seinem Video-Statement, in dem er sowohl rechten als auch linken Totalitarismus gleichermaßen angreift, ab Minute 12.50 bis 13.30 wörtlich:

„Nehmen Sie die diktatorischen Strömungen – Drittes Reich: Natürlich, wenn alle hinstehen und Hitler zujubeln, gewinnen sie immer. Aber die anderen hätten sie gebraucht. Im Kommunismus – die anderen hätten sie gebraucht. Und das sind ja jetzt nicht Entscheidungen, die direkt vergleichbar sind. Sie sind aber schon vergleichbar, insofern vergleichbar, als man meint, man müsse zur Mehrheit gehören und bloß nicht zur Minderheit. Und man konnte vor der Mehrheit natürlich bewusst mit der Unwahrheit operieren. Das können Sie, wenn Sie die Mehrheit hinter sich haben, relativ gut.“

(Spürnasen: Die Realität und Maybach)




Urteile am Volk vorbei

Im Express berichtet ein Schöffe beim Kölner Jugendgericht, welche Machenschaften von den Richtern benutzt werden, um Zustimmung für milde Urteile zu erhalten. Es beginnt mit Fahrten zum Jugendknast, wo Sozialarbeiter über den schädlichen Einfluss von Haftstrafen „aufklären“ und endet beim Vorenthalten von Informationen.

„Ich musste bei den Jugendrichtern um härtere Urteile kämpfen.“ (…) Karl S. erzählt, vor der ersten Verhandlung sei eine Busfahrt in ein Jugendgefängnis veranstaltet worden. „Da haben uns die Sozialarbeiter gesagt, wie schlimm die Haft für die Jugendlichen wäre und dass sie noch viel verdorbener wieder rauskämen“, so der Schöffe.

Bei den Verhandlungen haben Schöffen einen entscheidenden Nachteil. „Wir kennen die Akte nicht, wissen also über die Täter gar nichts“, erklärt Karl S. „Die Richter halten den Schöffen oft wichtige Tatsachen vor.“ Zum Beispiel, dass ein Intensiv-Täter bereits eine Frau zusammengeschlagen hatte.

Opfer werden von den Richtern verhöhnt, indem ihr Leid bagatellisiert wird:

„Ich bin selbst Opfer, ich bin mit vier Schwestern aufgewachsen“, soll ein Jugendrichter einmal gesagt haben.

Und einen väterlich-richterlichen Rat für die Schöffen gab’s auch: Auf den Staatsanwalt sollten wir nichts geben.

(Spürnasen: Die Nase, Ralf 2008, smerfs und Saskia)