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Uckermann liest „Nazis“-Rufer Wirges die Leviten

Wirges DitibEs war schon eine skurrile Szene am vergangenen Samstag im Rahmen der Pro Köln-Mahnwache. Da verschanzt sich der Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, Josef Wirges (SPD), mit einer Mütze getarnt im DITIB-Hauptgebäude und ruft wiederholt von einem geöffneten Fenster aus in Richtung der Pro Köln-Anhänger „Nazis, Nazis“. Als Jörg Uckermann (Pro Köln, früher CDU), jahrelang Wirges‘ Stellvertreter im Amt des Bezirksbürgermeisters und dem Moscheeverfechter rhetorisch weit überlegen, ihn erblickt, liest er ihm gehörig die Leviten.

Uckermann im Wortlaut:

Ja, meine Damen und Herren, schauen Sie mal alle da oben rechts in die Ehrenloge der DITIB, da steht er, der Herr Bezirksbürgermeister Wirges. Sind das hier Ihre neuen Wählerscharen? Haben Sie schon in der Moschee Ihren Ehrenplatz? Weiß die Bevölkerung das? Nehmen Sie doch ihre komische Mütze ab, Sie brauchen sich gar nicht zu verstecken. Inwieweit stecken Sie mit diesen Leuten unter einer Decke? Hat Ihnen hier der Imam versprochen oder Herr Erdogan, er würde Ihnen die Wähler zuschanzen? Legen Sie Rechenschaft ab! Sind Sie auch so mutig, wenn es um die Christenverfolgung in der Türkei geht? Herr Wirges, sprechen Sie doch mal mit Ihrem Duzfreund Erdogan, wie es aussieht mit dem syrisch-orthodoxen Kloster in der Türkei. Religionsfreiheit ist keine Einbahnstrasse. Es muss hier möglich sein in unserer Demokratie, auch die intolerante Seite des Islams seriös anzusprechen, ohne dass man von Typen wie Ihnen als Nazis bezeichnet wird. Andersrum würde ich nie zu Ihnen sagen, Sie sind ein rotlackierter Faschist. Aber wenn man Ihr Verhalten sieht, dann könnte man das glatt meinen.

Hier die Rede von Uckermann im Video:

Teil 1 (nach der Rede von Markus Wiener ab min 9):

Teil 2:

(Foto: DITIB-Gebäude am 14. Februar 2009)




Wieder Lex Islam-Urteil: Totschlag statt Mord

Lex IslamSchon des öfteren haben wir drauf hingewiesen, dass deutsche Richter bei Tätern mit muslimischem Migrationshintergrund ganz gerne mal ein Auge zudrücken. Auch in dem nachfolgenden Fall, bei dem ein in Köln lebender Iraker den Geliebten seiner Ehefrau zunächst mit einem Hammer niederschlug, anschließend mit einem Küchenmesser auf ihn einstach und schließlich zu Tode würgte, verweist das Gericht in seinem Urteil auf die „traditionellen Vorstellungen im arabischen Kulturkreis“.

Die Kölnische Rundschau berichtet:

Zu acht Jahren Haft wegen Totschlags hat eine Schwurgerichtskammer des Landgerichts gestern einen 36-jährigen Mann verurteilt, der im Januar vorigen Jahres den zwölf Jahre älteren Geliebten seiner Ehefrau getötet hatte.

Köln – Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der aus dem Irak stammende Ehemann den Nebenbuhler, der weitläufig mit seiner aus Palästina kommenden Frau verwandt ist, zunächst mit einem Hammer niederschlug, als er ihn zusammen mit seiner Frau in seiner Wohnung antraf. Anschließend stach er mit einem Küchenmesser auf das am Boden liegende Opfer ein und würgte es.

Mit dem Toten im Auto fuhr er ziellos zunächst zum Düsseldorfer Flughafen, dann in die Niederlande und weiter nach Belgien. Dort warf er die Leiche in einen Abwasserkanal, wo sie erst Monate später gefunden wurde. Die genaue Todesursache habe man in der mehrtägigen Beweisaufnahme nicht klären können, hieß es in der Urteilsbegründung.

Die Kammer blieb mit ihrem Spruch weit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen beantragt. Dem schlossen sich die Richter nicht an. Niedrige Beweggründe lägen nur dann vor, wenn die Motive eines Täters auf „sittlich niedrigster Stufe“ stünden. Bei nachvollziehbaren Beweggründen wie Wut oder Zorn sei das nicht der Fall.

Die Richter verwiesen auch auf die „traditionellen Vorstellungen im arabischen Kulturkreis“, wonach das Verhalten des Opfers „streng anstößig“ gewesen sei. Sie gingen davon aus, dass der Angeklagte „in maßlosem Zorn“ gehandelt habe, als er den Nebenbuhler mit dem Hammer attackierte. Die Beweisaufnahme habe nach ihrer Wertung ergeben, dass die Ehefrau tatsächlich ein Verhältnis mit dem späteren Opfer gehabt hatte.

Dem Angeklagten mochte das Gericht weder verminderte Schuldfähigkeit, noch Schuldunfähigkeit zubilligen. Die Richter folgten damit der Wertung einer Psychiaterin, die den 36-Jährigen als strafrechtlich voll verantwortlich für seine Tat bezeichnet hatte.

(Spürnase: Thorsten U.)




Shahar Peer – Einreise nach Dubai verweigert

Die Tennisspielerin Shahar Peer (Foto) durfte heute nicht zum Dubai Open anreisen. Das Visum wurde ihr aufgrund ihrer israelischen Herkunft verweigert. Der internationale Tennisverband ist über das Vorgehen schockiert und hat der 21-jährigen Spielerin bereits Rechtshilfe zugesichert. WTA-Chef Larry Scott meinte: „Die WTA Tour hat klare Regeln und Vorschriften. Kein Land sollte einem Spieler oder einer Spielerin das Startrecht bei einem Turnier verbieten können, für das sie sich qualifiziert hat.“ Soweit gehen, das Turnier deswegen abzusagen, wollte der Tennisverband aber dann doch wieder nicht.

(Spürnasen: Jewast und Weatherman)




Sieben Mal lebenslänglich für Islamkonvertiten

Dem bekennenden Polygamisten Mansa Musa Muhummed (Foto) kam der Übertritt zum Islam sehr gelegen, bot ihm doch diese friedliche Religion die Möglichkeit, drei Ehefrauen und 19 Kinder zu haben und alle miteinander bestialisch zu misshandeln. Dass das Gericht in das Gericht in Riverside County, USA, ihn dafür zu sieben Mal lebenslänglich verurteilte, konnte er gar nicht nachvollziehen, hatte er doch nichts getan, was dem Propheten missfiel.

Familienmitglieder hatten ausgesagt, Muhummed habe sie mit Bootsrudern, Schläuchen und Stromkabeln geschlagen. Als er 1999 festgenommen wurde, wog seine damals 18 Jahre alte Tochter Sharon knapp 22 Kilogramm, ein älterer Bruder 24 Kilo.

Ihr Vater habe Nahrung für seine Familie streng rationiert, während er selbst „aß wie ein König“, berichteten die Kinder. Einen Sohn habe er bei den Füssen aufgehängt und stundenlang mit einem Seil geprügelt. Dass der Mann erst jetzt verurteilt wurde, lag nach dem Bericht der „Los Angeles Times“ an „juristischen Manövern“.

Muhummed zog den Angaben zufolge ständig mit seiner Großfamilie um, vernachlässigte die Schulbildung seiner Kinder, viele können gar nicht oder nur schlecht lesen und schreiben. Die Ehefrauen und Kinder seien oft tagelang in einer dunklen Garage eingeschlossen gewesen, ohne Heizung, Zugang zu einer Toilette oder Klimaanlage.

„Ich habe sehr große Angst vor ihm“, sagte Tochter Sharon vor Gericht. „Ich will nicht, dass er jemals wieder aus dem Gefängnis kommt.“ Der zum Islam übergetretene Mann bestritt jegliche Vorwürfe: „Ich habe nie jemanden gefoltert“, zitierte ihn die „Los Angeles Times“

Reue empfand der Angeklagte nicht im Geringsten, er machte vielmehr alle anderen für die Gewalt verantwortlich.

(Spürnasen: Maybach und Günter G.)




Obama will Durban II mitplanen

Die im April in Genf stattfindende UNO-Konferenz zur Bekämpfung des „zionistischen Rassismus“, zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit gegenüber dem Islam und zur weltweiten Einführung der Scharia sollte eigentlich ohne Israel und die USA stattfinden, weil man dem islamophilen UNO-Treffen nicht noch durch Anwesenheit zusätzliches Gewicht verleihen wollte.

Die Administration Obama hat sich jedoch entgegen den bisherigen Abkommen mit Israel entschlossen, Durban II nicht länger zu boykottieren, sondern im Gegenteil an der Planung mitzuwirken. Bekämpft werden soll nicht nur der „Zionismus“, sondern „alle Formen des Rassismus“ weltweit. Ob dazu auch Antisemitismus, der islamische Faschismus oder Rassismus gegen Weiße zählen werden, ist mehr als fraglich.

(Spürnase: Die Realität)




Israelischer General „beleidigt“ Erdogan

Der türkische Premierminister Erdogan hat einen neuen Grund zum Beleidigt-Sein gefunden: General Avi Mizrahi (Foto), Kommandant des israelsichen Armeehauptquartiers, wagte zu sagen, Erdogan täte gut daran, statt die israelische Militäroffensive in Gaza ständig zu verurteilen, erst „vor seiner eigenen Tür zu wischen“ und spielte damit auf die Massaker an den Armeniern und die Kurdenproblematik an.

Derartige Wahrheiten sind für Ankara „übertrieben, ärgerlich und inakzeptabel“. Bereits wurde der israelische Botschafter zwecks Übergabe einer Protestnote vorgeladen, weil die Angelegenheit „dringender Klärung“ seitens der israelische Armeeführung bedürfe.

(Spürnase: Le Saint Thomas)




Harry Potter und die Weisen vom Zion

Das iranische Fernsehen hat einen Dokumentarfilm gedreht, in dem bewiesen werden soll, dass J.K. Rowlings Harry Potter in Wirklichkeit eine satanische Figur ist, hinter deren Verfilmung und Vermarktung die zionistische Weltverschwörung steckt.

Die Sendung wurde im Dezember auf dem iranischen News-Channel ausgestrahlt und von Memritv übersetzt. In nachfolgendem Filmausschnitt wird behauptet, die moderne Filmtechnik sei überhaupt nur zum Zweck der zionistischen Propaganda erfunden worden. Eingesetzt würden Hexerei sowie Gehirnwäsche und einer der schrecklichsten Vertreter dieses weltweiten jüdischen Bösen sei Harry, der teuflische Potter.

Harry Potter würde – nach bewährter zionistischer Tradition – kleine, unschuldige Kinder zur Teufelsanbetung verführen. Die Hexerei und Zauberei in den Harry Potter Büchern und Filmen gründe auf der jüdischen Kabbala, die altägyptischen Ursprungs sei und böse Magie betreibe. Zu diesen dunklen Kräften würden die Juden mit Filmen wie Harry Potter Rechtgläubige verführen wollen. Solche Geschichten seinen ein Mittel des weltweiten „kulturellen Kreuzzugs“ der zionistischen USA und Israels.

Letztlich gehe es um die Verwirklichung der zionistischen Ziele und die biblische Vorstellung, durch die Juden und ihren Messias würde die Welt gerettet. Was für ein gräusslicher Gedanke für die Muslime, deren „paradiesisches“ Endreich erst anbrechen kann, wenn sie alle Juden losgeworden sind.

(Spürnase: Teddy Mohammed)




SchülerVZ: Wahrheit ist Menschen verachtend

David A. schrieb uns: Ich habe vor einiger Zeit im SchuelerVZ eine Gruppe zur Aufklärung des Völkermordes an den Armeniern, Aramäern & Griechen 1915 namens „Seyfo 1915 – Genozid an nicht-muslimischen Gruppen in der Türkei“ eröffnet.

Ich veröffentlichte dort mehrere externe Artikel zu diesem Thema, von Historikern wie Hans-Lukas Kieser oder Sebastien de Courtois. Nun wurde meine Gruppe jedoch Opfer der Appeasement-Politik, zugunsten der türkischen Völkermörder.

Es gibt eine Menge Völkermord-Leugnergruppen im SchuelerVZ gegen die nichts unternommen wird, jedoch ging man in meinem Fall gegen die Wahrheit vor. Hier die Nachricht vom SchülerVZ:

Hey,

wir haben deine Gruppe „Seyfo 1915 – Genozid an nicht-muslimischen Gruppen in der Türkei“ gelöscht, da sie durch menschenverachtende bzw. gewaltverrherlichende Inhalte gegen Punkt 5 unseres Verhaltenskodex’ verstoßen hat.

Zur Erinnerung:
5. Rassistische, gewalttätige, politisch extremistische, sexistische, diskriminierende oder sonstige anstößige Veröffentlichungen, sowie solche, die andere Personen, Volksgruppen oder religiöse Bekenntnisse beleidigen, verleumden, bedrohen oder verbal herabsetzen, sind nicht erlaubt.

Wir fordern dich auf, die Gründung solcher Gruppen in Zukunft zu unterlassen!
Solltest du diese Aufforderung missachten, werden wir dein Profil löschen.

Liebe Grüße
dein schülerVZ Team

Denn Unwissenheit ist Stärke und Islam ist Frieden!




Südländische Rassisten in Nürnberg

nuernberg-wappen2In der Anti-Rassistenstadt Nürnberg geht der Rassismus um. Da der Rassismus aber zugewandert und nicht hausgemacht ist, sind die Empörungsschreie der Kämpfer gegen Rechts™ bisher ausgeblieben und kaum einer weiß von dem Vorfall. Opfer schwarz, Täter „Südländer“ geht gar nicht in kleinen Gutmenschen-Gehirnen.

Ein dunkelhäutiger Afrikaner ist in Nürnberg angegriffen und zusammengeschlagen worden. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Weitere Beteiligte konnten flüchten.

Den Angaben zufolge waren einige Personen am Donnerstagabend in der Nürnberger Südstadt unterwegs. Als sie auf den 25-jährigen Mann aus Ghana trafen, beleidigten sie ihn zunächst mit Worten wie “Scheiß Nigger“. Dann schlug ihm der 29-Jährige ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht. Einige Kumpane schlugen ebenfalls auf den Ghanaer ein.

Ein Geschäftsinhaber bemerkte den Vorfall, alarmierte die Polizei und eilte dem Afrikaner zu Hilfe. Gemeinsam mit Passanten gelang es, den alkoholisierten 29-Jährigen festzuhalten. Die anderen Tatverdächtigen flüchteten, als sich eine Polizeistreife näherte. Der 29-Jährige sei bereits als Gewalttäter bekannt, teilte die Polizei mit. Über seine Begleiter habe er sich bislang ausgeschwiegen. Die Täter seien vermutlich südländischer oder südosteuropäischer Abstammung.

Wenig später kehrten zwei Männer zu dem Geschäft zurück, vor dem sich der Übergriff auf den Ghanaer abgespielt hatte. Einer warf einen Stein in die Schaufensterscheibe, und der andere beschädigte mit einer Eisenstange zwei geparkte Autos. In derselben Straße wurde außerdem ein 39-jähriger Kroate von zwei Männern beleidigt und durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt. Wegen des fremdenfeindlichen Hintergrunds der Tat hat die Kripo die Ermittlungen übernommen.

Einzelfall! Kampf gegen Rechts™ unnötig.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




„Forest Jihad“ in Australien: Mann verhaftet

Forest JihadDie Waldbrände in Australien sind die schlimmste Katastrophe des Landes seit 110 Jahren. Das von den Flammen betroffene Gebiet ist doppelt so groß wie London und umfasst mehr als 20 Ortschaften. 1.831 Häuser wurden verbrannt, 7.000 Menschen wurden obdachlos. Mehr als 200 kamen ums Leben.

In Churchill (Viktoria) wurde am Freitag ein 39-jähriger Mann wegen Brandstiftung verhaftet (siehe Foto). Ihm werden folgende Punkte zur Last gelegt: Brandstiftung mit Todesfolge, Verursachung eines Buschfeuers mit mindestens zehn Todesopfern und Besitz von Kinderpornographie. Kommenden Montag soll er dem Richter vorgeführt werden. Im Falle einer Verurteilung erwarten ihn bis zu 25 Jahre Haft.

Bereits im letzten September rief die islamische Gruppe Al-Ikhlas Islamic Network Muslime zum „Forest Jihad“ (Waldbrand-Jihad) auf. Islamische „Gelehrte“ sagten, da die komplizierteren Terroraktionen in der letzten Zeit alle gescheitert seien, sollte jetzt mit dem einfachen Mittel der Brandstiftung versucht werden, Terror auszuüben. Dazu wurden Muslime in Australien, den USA, Europa und Russland aufgefordert. Begründet wurde dies mit dem „Auge-um-Auge“-Prinzip. Die Wälder der „Ungläubigen“ sollten niedergemacht und verbrannt werden, da „diese das Gleiche in unseren Ländern machen“.

Ob dieser Aufruf, der speziell auf Australien abzielt, mit den aktuellen Brandstiftungen in einem Zusammenhang steht, ist noch unklar. Ebenso ist unklar, ob es sich bei dem Verhafteten, dem Äußeren nach indischer, pakistanischer oder bengalischer Abstammung, um einen Angehörigen der Religion des Friedens handelt. Jedenfalls leben im Bundesstaat Victoria etwa 33 Prozent der australischen Muslime und es existieren große Gemeinden mit Muslimen aus Pakistan und Bangladesch, die jeweils ungefähr 10.000 – 12.000 „Gläubige“ umfassen.

(Gastbeitrag von Yaab)




Fatwa: Glückwünsche zu Feiertagen verboten

Eine Fatwa, die man weder in der WELT, noch im SPIEGEL, noch in der TAGESSCHAU thematisiert findet und die zu erwähnen einen sicher unverzüglich zum „Rechtspopulisten“ abstempelt, der den Islam verunglimpfen will, veröffentlicht das Institut für Islamfragen. Sie passt nicht ins verordnete Bild vom Islam, aber sie ist Moslem-gemacht, ebenso wie die Sequenzen in Wilders‘ Film „Fitna„. Hat aber vermutlich nichts mit dem Islam zu tun.

(Spürnase: Lehrer L.)




Ein PI-Leser schreibt an die Spiegel-Redaktion

Spiegel-GebäudeSehr geehrte Damen und Herren Spiegel-Redakteure, vorab ein Eingeständnis: Sie verdienen an mir keinen Pfennig. Genauer: nicht mehr. Früher kaufte ich den Spiegel fast regelmäßig (zu Augsteins Zeiten), heute gar nicht mehr. Ich habe ebenfalls alle Zeitungen abbestellt!

Auch meine Fernsehgewohnheiten haben sich geändert: früher waren es im Schnitt zwei Stunden täglich (z.B. eine Serie + Tagesschau + Tagesthemen), heute im Schnitt eine Viertelstunde pro Woche, denn Nachrichtensendungen sehe ich überhaupt nicht mehr.

Dennoch bin ich politisch auf dem Laufenden, kenne das sensationelle lebenslängliche Urteil gegen Morsals Mörder, die Klage Gauweilers gegen den Lissabon-Vertrag; weiß, dass der angebliche israelische Beschuss einer Schule eine Falschmeldung war und weiß, dass der Philosoph Robert Redeker im Untergrund leben muss, weil er gewagt hat, gegen den Islam Stellung zu beziehen.

Denn ich informiere mich umfassend, gründlich und unter weitaus höherem Zeitaufwand als früher im Internet. Ab und zu nutze ich die Gelegenheit, um dort auch selbst zu schreiben.

Ihnen dagegen mache ich den Vorwurf, die Macht, die Ihnen als quasi vierte Staatsgewalt zukommt, nicht so zu nutzen, wie es Ihrer Verantwortung entspräche.

Das möchte ich zweifach verdeutlichen:

1. Warum lese ich bei Ihnen nicht den Brief eines israelischen Bürgers an den Bewohner in Gaza, in dessen Haus er als Soldat wohnte? Der gesamte Nahost-Konflikt, seine Tragik, seine Tragweite, seine Hintergründe, die Sicht beider Seiten und auf beide Seiten und den vorsichtigen Ansatz der einzigen Lösung – oder die Erkenntnis, warum es keine geben kann – stecken in diesem einmaligen, unvergleichlich emotionalen, ergreifenden Text.

Wieso kann ich dergleichen nicht bei Ihnen finden, sondern nur noch im Internet?!

2. Als Beispiel, wie und wo bei uns inzwischen die Aufgabe der wahrheitsgemäßen und umfassenden Information der Bevölkerung stattfindet, möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf einen der vielen kleinen, oft wenig bekannten Weblogs richten. Ich habe einmal diesen hier ausgewählt: er heißt – Name ist Programm – „Freiheit verpflichtet“.

Schon in der „Persuasion“ betitelten Abteilung finden sich Worte, die sich jeder Journalist aufschreiben und auswendig lernen sollte. Auszug:

[Wir] genießen … derzeit in Deutschland und vielen Teilen der übrigen Welt eine Freiheit, die ihresgleichen in der Geschichte der menschlichen Zivilisationen sucht. Weder war das historische Erreichen dieses Zustands selbstverständlich, noch ist es selbstverständlich, dass uns und unseren Kindern diese Freiheit erhalten bleibt.

Fast noch wichtiger ist, was er Ihnen auf der Eingangsseite vorwirft:

Ein Augenmerk richte ich dabei auch auf das Verhalten der Vierten Gewalt, den etablierten Medien, denen viel zu oft und immer häufiger der ethische Kompass bei ihrer Berichterstattung abhanden gekommen scheint.

… denn genau das gefährdet wie kaum etwas sonst unsere Freiheit und unsere Demokratie – die wir uns bekanntlich nicht verdient haben, sondern die uns am dunkelsten Punkt unserer Geschichte völlig unverdient geschenkt wurde.

Diesen beiden Statements des Weblog-Autors schließe ich mich hiermit ausdrücklich an, und um Sie das wissen zu lassen, schreibe ich Ihnen – speziell Ihnen, als einem der Vertreter der Medien, dem man noch zugute halten kann, immerhin noch nicht so viel Schuld auf sich geladen zu haben wie andere schandvolle Medien in unserer Zeit.

Ihnen traue ich auch noch am ehesten ein rechtzeitiges Aufwachen und eine Umkehr zu. Ein mutiges Magazin waren Sie ja schon einmal gewesen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael O.