DjerbaIn Paris wurde der deutsche Islamkonvertit Christian Ganczarski wegen seiner Beteiligung am Terroranschlag auf die Synagoge von Djerba zu 18 Jahren Haft verurteilt. Deutlich mehr, als eine „lebenslange“ Haft in Deutschland zu dauern pflegt. Pech für den Al Kaida Terroristen. In Deutschland wäre der Mörder sicher besser weg gekommen.

Reuters berichtet:

Wegen des Selbstmordanschlags auf der tunesischen Ferieninsel Djerba vor knapp sieben Jahren ist ein mutmaßlicher deutscher Al-Kaida-Gefolgsmann in Frankreich zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.

Der Konvertit Christian Ganczarski soll zu den Hintermännern des Attentats auf eine jüdische Synagoge gehört haben, bei dem am 11. April 2002 21 Menschen getötet wurden, darunter 14 deutsche Urlauber. Daneben verurteilte das Gericht in Paris den Bruder des Attentäters zu zwölf Jahren Gefängnis. Es wird erwartet, dass die beiden Verurteilten, die die Vorwürfe einer Beteiligung bestreiten, Berufung einlegen werden.

Ganczarski, der ursprünglich aus Polen stammt und seit 2003 in französischer Haft sitzt, verbrachte einige Zeit in Afghanistan und gilt als ehemaliger Berater von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden. Die Anklage sieht in ihm den früheren Informations- und Telekommunikationsspezialisten der Islamisten-Organisation.

Vielen Dank allen Spürnasen!)

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36 KOMMENTARE

  1. Deutlich mehr, als eine “lebenslange” Haft in Deutschland zu dauern pflegt.

    …die er laut Aussage der hiesigen Nachrichtensender auch nicht kassiert hätte.

    So wie ich das verstanden hab, wurde er v.a. wegen des Telefonats mit dem Attentäter überführt, daß bei unseren Super-Gerichten nicht fürs aburteilen ausgereicht hätte.

    kurz:

    in Allemannistan wäre er vermutlich aus „mangels an Beweisen“ freigelassen worden.

  2. (…)zu 18 Jahren Haft verurteilt. Deutlich mehr, als eine “lebenslange” Haft in Deutschland zu dauern pflegt.

    Wer sagt denn, dass der Kerl die vollen 18 Jahre absitzen muss?

    Die Anklage hatte 30 Jahre gefordert.

    Und Obacht: die Verteidigung geht in Revision. Also ist noch nichts gegessen.

    P.S.: In Deutschland wurde die Anklage gegen Ganczarski ein Jahr nach dem Anschlag fallen gelassen, weil es hierzulande noch kein Gesetz gab, dass die Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation (und damit auch die aktive Teilnahme an den Terrortaten ausländischer Terrorgruppen) unter Strafe stellte. Ungeachtet der Tatsche, dass bei den Anschlag in Djerba auch mehrere Deutsche ermordet wurden.

  3. Freut Euch nicht zu früh. Er darf sehr wahrscheinlich seine Haft in Deutschland absitzen und wird mit Hilfe von Claudia Kot und Konsorten nach 6 Jahren das Gefängnis verlassen.

  4. Konvertiten die auf Grund ihres Glaubens jüdische Einrichtungen und Besucher angreifen?

    Scheiß Nazis!

  5. Seit dem erneuten Freispruch für den Kölner Koma Schläger ist mein Rechtsempfinden noch gestörter als es vorher schon war. Von daher ist es gut, dass dieses Terroristenschwe.. in Frankreich abgeurteilt wurde.

    In Allahmania hätte man ihn wahrscheinlich zu einem Antiagressionstraining verdonnert.

  6. ….zu 18 Jahren Haft verurteilt. Deutlich mehr, als eine “lebenslange” Haft in Deutschland zu dauern pflegt.

    hahaha. Ja, stimmt. Aber auch mehr als beispielsweise ein Besuch bei einem Frisör.

    Allerdings wurden ihm mehrere Morde zur Last gelegt.

    Tjaja. Äpfel, und Pferdeäpfel.

    Habt ihr denn schon ausgerechnet, wieviel Zeit pro Mord dabei herauskommt?

    E.Ekat

  7. Der Kölner Richter Michael Klein würde wohl auch hier von einem partiellen Unglücksfall sprechen, denn schließlich gehen 99% aller Experimente mit Sprengstoff ohne schlimme Folgen aus. Überhaupt werden solche Fälle ja nur aufgebauscht.

  8. Monsieur Petit Le Grand de La Republique wird noch seine Atomgeschäfte gefährden.

    20x schreiben „Ich darf nicht bomben“ würde dem Morgenland gewiß besser gefallen.

    Die Toten waren schließlich Ungläubige….

  9. Die deutsche Dummpresse berichtete ja damals zunächst, ein Tanklastzug sei bei einer dringenden Versorgungsfahrt für die Bevölkerung verunglückt.

    Denn die Öltanks in Djerba waren leer, und das bei so niedrigen Außentemperaturen von lediglich 42 Grad im Schatten.

  10. Der Mann atmet erleichtert auf.

    Ist an ihm doch der Kelch des ob seiner Härte berüchtigten Antiaggressionstrainings in der Volkshochschule von Oer-Erkenschwick vorbeigegangen.

    Allerdings: Nun bleibt ihm auch die Chance versagt, 100 € zu erhalten wegen pünktlichen Erscheinens.

    So werden unsere Mohammedaner immer wieder tragische Opfer einer diskriminierenden Gesellschaft.

    Wie halten sie das nur aus?

  11. 18 Jahre für 21 Menschenleben ist ein Witz.
    Genauso wie 24 Jahre für Christan Klar’s 9 Opfer.

  12. #9 Loewenherz (06. Feb 2009 14:03)
    Seit dem erneuten Freispruch für den Kölner Koma Schläger ist mein Rechtsempfinden noch gestörter (…)

    Hmm … ein gestörtes Rechtsempfinden hätte ich eher Richtern wie Heise und Klein attestiert. Aber wie heißt es so treffend: Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit, und der Richter richtet im Namen des Volkes, aber nicht im Sinne der „Straße“ (Straße = hier vulgärsprachlich für: das Volk).

  13. #11 BonnerBuerger (06. Feb 2009 14:05)

    Der Kölner Richter Michael Klein würde wohl auch hier von einem partiellen Unglücksfall sprechen, denn schließlich gehen 99% aller Experimente mit Sprengstoff ohne schlimme Folgen aus. Überhaupt werden solche Fälle ja nur aufgebauscht.

    Richtig.
    Strafmildernd ist bei Richter Michael Klein sicher auch, genau wie bei seinen Kollegen, daß die Täter überlastet sind. Nein, halt das war was anderes, das war der Mordversuch in Bonn Bad Godesberg. In jedem Fall greift man auf solch faule Ausreden zurück, falls es unabwindbar ist einen Musel vor Gericht zu zerren.

  14. „18 Jahre Haft für deutschen Moslem“

    Es ist erstaunlich wie sehr uns die Medien manipulieren wollen!
    Mit dieser Überschrift soll uns doch weisgemacht werden, dass nicht ein Araber oder Türke der Böse war sondern der doofe Deutsche.
    Im Text erfährt man dann die wahre Herkunft des Täters (Polen).
    Genauso werden ja auch aus Südländern – deutsche mit dunklen Haaren, usw.
    Es ist einfach zum kotzen!!!

  15. Danke FR.

    Bitte behaltet unseren Schatz.
    Vielleicht enteckt ihr ja noch unentdeckte Potentiale bei ihm xD

  16. Habe heute mittag im Radio gehört (DLR), dass in Deutschland die Beweise nicht für eine Festnahme gereicht hatten und für die gleichen Beweise ist er in Frankreich verurteilt wurden. Das läßt nur einen Schluß zu: Die deutsche Justiz ist von den kriminellen Netztwerken unterwandert und abhängig! Das erklärt auch so manches lächerliches Urteil. Opferverachtung ist es, was die deutsche Justiz betreibt!

  17. Schon traurig ,das wir Deutschen uns auf die ausländische Justiz verlassen müssen, weil wir von unserem eigenen Staat offenbar zu Vogelfreien erklärt wurden.Schade, das er nicht in die USA ausgeliefert wurde. Dann würde er vielleicht wie ein alter Hund eingeschläfert werden oder 50 Jahre auf einer Gefängnisfarm schuften.

  18. Na geht doch!
    Und eine Frage an einige Kommentatoren – warum äußert Ihr Euch so kritisch über die Polizei? Wenn Ihr einen Einblick in die Strukturen und Probleme hättet würdet Ihr anders denken. Die Schuld liegt meiner Meinung nach bei unserer Justiz die die Arbeit der Polizei nach allen Regeln der Kunst untergräbt und selbst Täter mit 30 oder mehr Raubstraftaten mit Sozialstunden oder Haftstrafen auf Bewährung belohnt. Nun sollte man meinen, dass bei einer erneuten Straftat die Bewährung aufgehoben wird und dieser Abschaum sofort einfährt. Quatsch! Bis zur nächsten Verhandlung kommen noch diverse Straftaten hinzu und es gibt einige Monate mehr an Haftstrafe – natürlich wieder auf Bewährung.
    Sorry, aber ich könnte kotzen!!!

  19. Was müsste man eigentlich machen um in Deutschland 18 Jahre zu kriegen ?
    Ein derartiges Strafmass kennen unsere Richter doch bestenfalls nur wenn man sie als A****loch betitelt und ihr Amt in Frage stellt.

  20. Sehr schön, in Deutschland hätte er milderne Umstände bekommen.
    Wenn’s dabei bleibt muß der arme Franzose 12 und 18 Jahre für diesen Müll aufkommen, und vielleicht für eine Resozialisierung.

  21. #19 Heinrich-Harrer
    Natürlich handelt es sich um einen Deutschen. Viele Deutsche haben polnische Nachnamen. Das liegt einfach daran, weil er seine Wurzeln in Polen hat. Widerrum gibt es viele Polen mit deutschen Namen, weil sie ihre Wurzeln in D. haben. Das ist immer so bei Nachbarvölkern. Es gibt auch Russen mit ukrainischen Nachnamen. Aber was soll deiner Meinung nach dort stehn? Polnischer Moslem??
    Wo ist der Unterschied zwischen einem deutschen Moslem und einem polnischen Moslem?
    Das entscheidende ist doch, dass er zum Islam konvertiert ist.

    Wenn er ein Araber wäre, der in Deutschland wohnte, dann wäre das ganz was anderes.
    Aber dieser Typ hat in D. gelebt und ist zum Islam konvertiert. Die Konvertiten nehmen ihre Berufung ja besonders ernst.

  22. #24 Unlinks (06. Feb 2009 15:28)

    Was müsste man eigentlich machen um in Deutschland 18 Jahre zu kriegen ?

    Zum Beispiel nachts, wenn du alleine im Wald stehst einen Hitlergruß machen, das käme anderntags in der Bildzeitung und man würde abgeurteilt werden, ohne dass gegen dieses Urteil eine Berufungsmöglichkeit bestehen würde.

  23. Ich hab gerade keine Zeit es auf dem Rechner rauszusuchen. Nach meiner Erinnerung – falls ich mich nicht täusche – wurde in Deutschland eine Verhandlung gegen ihn abgelehnt, da der Aufenthalt alleine in Terrorausbildungslagern keine Straftat sei.

  24. Unsere 1%-Spitzen haben diese Zustände erst ermöglicht und versuchen sie über ihre bezahlten Pseudo-Wissenschaftler weiter voranzutreiben – in Richtung Zwangsdiktatur im Zeichen der Scharia: Ein Staat, ein Volk, ein „römischer“ Führer, aber das Zeitalter der Demokratie (Offenbarung 3,14-22: Laodizea bedeutet soviel wie „Das Volk spricht Recht bzw. Volksregierung“) steht doch noch bevor? Hoffen wir es!

    http://www.aaronedition.ch/Christian_Giordano_Scharia-Gerichte_Schweiz,29.12.2008.htm

  25. Soweit ich mich erinnere beleuchtete der
    Fall Ganczarski
    schon damals unmittelbar nach dem
    Djerba Attentat
    eine unglaubliche Verwahrlosung der Deutschen
    Geheimdienste, Presse und Justiz.

    Nur wenige Tage nach dem Attentat wurde die Information
    über das von Ganczarski geführte Telefongespräch veröffentlicht.

    Wenn diese Information direkt vom BND kam, dann muss man dem Geheimdienst vorwerfen, dass aus Profilierungssucht oder
    anderen niederen Gründen gehandelt wurde.

    Hier hat man einen Terroristen öffentlich darüber aufgeklärt, dass man ihn
    überwacht und mit welchen technischen Mitteln das geschieht.
    Damit beraubte man sich zu einem Zeitpunkt einer wichtigen Quelle,
    die nach einiger Zeit sich selbst und auch andere
    (in Deutschland lebende)
    Islamische Terroristen hätte entlarven
    können.

    Ich weiß nicht mehr ob vielleicht die Sache mit dem Telefongespräch
    durch Informanten der Presse in den Geheimdiensten durchgesickert ist,
    wie dass in anderen Fällen ja vorgekommen sein soll.
    Die Veröffentlichung des Überwachungsvorganges Ganczarski war wie
    schon beschrieben zu diesem Zeitpunkt bar jeder Verantwortung.

    Zur Deutschen Justiz wurde in thread und Forum schon genug gesagt.
    Dass unsere Justiz nicht in der Lage ist Personen wie Ganczarski
    festzusetzen und erfolgversprechende Untersuchung durchzuführen,
    wie es die Amerikaner und Franzosen getan haben, ist zusätzlich peinlich.

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